m. 298
Drittes Blatt
165. Jahrgang
f tlcgem! Mgffch mit Au4ndhr-t bei Somuag».
T-f „•u|<etr jratlieablimr** r©erben dem .ArUfiget* wiennel trödientlt* beiqeleaL bat ..KrettbUn ftr bei Kreis »ietze," jiDemial rccJjentlitb. Ti« „COTbelrtl^ehli*«« Ml- irefte“ erfchcnieu menathd) tiormuü.
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Hberhejjen
Zrettag, 19. Dezember 1915
Stefanen* brüt? irt» Strteq tn Br u d.'ichn» Untoerfitat? - Buch- unb Steint1 rudert;.
St Senge, •teien.
Äebeftien, (rrpebitto-.i imb Trudtrer: Schul- ftroe« 7. Expedition imb Bertap: ew M* Seb.i?t;en:ctM#l IX TeL-ftbt.: .'lnje:gctE>ctzei»
Das Ansteigen -er Lebensdauer.
3m tiiberiprudir nut ben allen Statistikern bekannten latbirfxn sind neuerdings öflcrs Hinweise aui die Abnahme der Lebensdauer im Balke ,u lesen geweieu, und »war unter Heruiung aus die Stoninf, die eine .Ibnnhmc des Prozent 'ave) der über äO 3adre alten Bevölkerung nackw. ist. zir IfltiodK der Abnahme des em Alter von mehr al? .50 3adren ern idicuben Bevölkeriiuasteilo ift richtig, aber bic Tcutung »hier Ursache talidi. Sie beruht n.cht aus einer Junabmc der ^tctblickkeit, sondern vielmehr aui einer Abnahme, vermöge cere.t dte ingenblidxii Ältriellafien io.vohl ro.c die in den mitt Irren Altersiabren zwilchen dem 20. und dem 30. Lebens- iahte beiindlichen Pirioncn prozentual zugcuominen haben. 3m dieser .Zunahme bot auch betgetrogen do? nahezu völlige luihöreii der Auswanderung in das Ausland bcuv. die I89G bi 1903 beobachtet, .Znwanderung, die ganz überwiegend Personen im lugendlichen Alter betrifft- (Megciuiber den iah 'chen Urteilen weift die „Statut. Morr" aui die wiiienschait- l»che Berechnung der mittleren Lebensdauer in Preußen hm, die im Staiifuicben Landesamt für die Zeit von 1 SG? an in zusammenhängender Neid« >ifolge für zehn und fünfjährige Perioden ausgesuhrt worden in. sie zeigt das Bild eine» ne11gen erireulicken A n fft eigen <*. lf o ist dies eine gon- natürliche Zolge der Bcssernng der Lebenshaltung der breiten Massen einerseits, der attnerordentlichen Fortschritte de» 5anität'n*eirno, der hugienlickun MaßnaHnien Versorgung mit gutem Drinkwasser. Manalifation ufiü. und der medizinischen Wiiienickast anderseits.
Man beobachtet für die Neugeborenen eine Znnad in e der um 111 e r e n Leben dauer in bei Zeit von 1867 bis 1876 und 1IKM» bi 1910 un. 1.3,37 Zähre für die Knaben und 14.29 ZaHte für die Mädchen! Beim 20. Lebens» tabre beträgt freilich die tlcrldiiflmiiqi der mittleren Lc den »dauer nur 5,18 unb 5,75 Jahre für bae männl ich e beztv weibliche Lüeicklcckl: beim .30. LebenSiaHrc beträgt sie 3,90 bezw 1,97 Zähre, beim 50. Leben iabre, 2,33 bcuu. 2,59 3obre. Zür die Altersklassen von über 70 Zahre ist allerdings in der keicii Periode 1906 bis 1910 nn Verhältnis Mr Dorhergrbenbcn -- 1896 bis 1905 — eine übrigens ganz ichtoachc rückläufige Bewegung zu beobachten, die aber bei genauerer Einteilung. Trennung nach Stadt und Land, auf die zunehmende Verstadtlichung der Bevölkerung zuruckge ’itbtt werden kann Sodann kann bemerkt merdin, baß durch die auüriorbcntlidie Abnahme der Sterblichkeit im Kindes- alter und in den mittleren Altersklassen naturgemäß eine Anzahl von an sich schwächlichen Personen bis ins (^reisen alter kommt, alsdann gber dem Naturgesetz des Sterbens nm so eher erliegt.
Tic mittlere Lebensdauer der Bevölkerung des vreustifcken Staates ist:
in den Jahrzehnten
1867- 1876s
m.
m.
TD.
1905 ID.
1877 -1
m. i
im Alter von Jahren
im Jahrfünft 1906-1910
31886 1895|1896 m. w.
0 . . . .
33,05 35,74
<6.62 39,74
39,29 42,43
42,81 46.52
46,42 50,03
1 . . . .
42,12 43,76
46,04 48,10
49.41 51,33
53,15 55.62
55,63 58,03
»
44,38 47,17
51,58 53,49
54.84 57,3-2
56,78 59,18
3 " ’
46,09 4S KS
48.86 51,37
52,12 54,03
54,93 57.41
56,56 58,97
4 . . . .
46.96 49.28
49.46 51,90
52,16 54,10
M.61 57,10
56,05 58,47
b ... .
46,94 49,22
49,33 51.65
51,39 53,8*1
54,09 56,60
55,41 57,83
10 . . .
44,45 46,92
46 70 49,12
48,78 .tl.s1.«
51,40 53,89
15 ... .
41,02 43.18
42,62 45,16
45,95 48,68
46,95 4932
20 ... .
37^3 30,57
38.66 41.18
40,55 42,77
41,85 44,53
42.81 45,32
25 ... .
34,31 .35.74
35,64 37.39
36,79 38,85
37,97 40,53
38,81 41,27
30 ... .
30,85 32.32
31.43 33.85
32.97 35.11
34,01 36,65
34,75 37,29
:«....
27,41 29,06
27,91 30,29
29,24 31.45
30,05 32,78
: 10,71 33,34
40 ... .
24.0225.76
24,32 2>l 85
25.68 27,85
26,29 28,97
26.80 29.41
45 ... .
20.76 22.39
21,2h 23.35
22,29 24,17
22,70 25,10
23.05 25,45
50 ... .
17,19 18.94
18.15 19,72
18,91 20,44
19,32 21,24
1932 21,53
55 ... .
14.83 15,67
13.14 16,24
13,83 1637
16,14 17,56
16,42 17,80
GO ... .
12.00 1'251
12^6 13.07
12 93 13,5.8
13.16 14,12
13.21 14.32
65 ... .
9,43 9,82
9,82 1,26
7.63 7,89
10,25 10/8
10,4911,07
10,47 11,22
70 ... .
7JO 7.53
8,00 8,23
8.09 8.44
8.05 8.55
75 ... .
5,61 5,76
5.R8 6,04
5,91 6.27
6,06 6,31
6.02 6.38
80
4,20 4,30
4^2 4.53
4.48 4.75
4,50 4.74
4,41 4,68
*5 . . .
3,07 3,35
3,35 3,61
3.41 3,63
3,40 3.47
3,13 3.37
90
2,57 2,70
2,85 3,09
2,95 2,87
2,62 2,87
2,17 2.44
Tie Ziffern der „mittleren Lebensdauer", der „Lebens erwartung", geben die wissenschaftlich richtige Antwort auf die Frage, wie lange noch im Mittel eine in ein gewisses Alter cingetretene Person zu leben bat. immer unter der Voraussetzung, daß tn der Zukunft dieselbe Sterblichkeit in nerbalb der einzelnen Lebensalter berrfchen wird, die tn einer verflossenen, der Rechnung zu Grunde gelegten Periode gc berocht hat Tie „mittlere Lebensdauer" dar' nickt ver wechselt werden mit dem mittleren Alter beim Tode: dieses richtet 'ick noch der Bcjepuiia bei Altersklassen tn her vorhandenen Bevölkerung und in in Krank reich erheblich hoher ass in Teutschland, obnlcidi die Sterblichkeit her em «einen Altersklassen zum Teil in Tcutscklanb geringer in.
pelififebc Caacgfdxm,
(Kn Preisausschreiben betreffend Milderung der ü lasse ng. gen iätze.
Aus Antrag des Vürttemb ergischen (Goethe- b undes unb mit Mitteln, dte von diesem zur Verfügung gestellt worden sind, bat der 13. T-elegiertentag der beut s chcn Goethebünde 1913 die folgeube Preisaussckrei bung beschlossen:
Aas hat ; u r^M ilderungd e r K l a s s e n g e g e n- i äpe z u gefd) eben, welche beute die an fei nan- bei a ngewiesenenLreiseunicresLolkesioeit m e b r t r c n n e u, al» in den natürlichen Verhält n t f | e n begründet i st.
Zur Begründung unb Darlegung im einzelnen wirb ausae rührt:
D:e Aufgabe der Milderung der ft(anenaeijenfat>e liegt auf witi'chaitlichcin, voiitifchem und rein aicnfdlidy-n (Gebiete Las siSbcr jur Lösung angesttedt wurde — fei es durch sic Gefe». icbung oder aui dem 5?cgc der fanmilligfriL — erfüllte vor iuattvrise üt roirtfcfiafthtbcr und pol irischer £*infi<Dt. vierin bürte robl anck rin Hauptgrund dafür zu suchen ;cin, -aß trotz Dielet Bemübunacn am nnriidnflhbem unb ooiinfckem Okbietf bic 11 n- unriebenbeit in breiten Schichten untere? Lölkes heute wett arößer st. als vor Jahrzehnten.
Wir haben uns tu Teuttduaud viel zu febr daran g erahnt, bic Milderung ber fffonengegeHJagc fast ausschließlich von der
n
Serleflenmg der wirtfchotttichen Verhälinme der Arbeiter und von I ter OViebg.-tung ;u envanai Tie 3ab! bmniigr.t. welche iidi I i TUBl und. dar m uniernn Volke, das unter brr Einwirkung eet alhumnnen Schul- unb tSebrrilnbt grob geworren ist, bic Mil reruna ber ftlasiengeaeni'ätze mit brmidbrn ch’nr. reue in renn ichaff lieber unb oofiiiicher Arbeit, sowie im Mammen bong mit dieser - auch aut bent rein menschlichen vtebirtr mit aller trott angeürett rotrbca must, unb hast itrti bttrba um emr oll- gemeine Q ultnraufgabf banbc'.t. mdhrini noch gerinn Tic Erkenntnis der übmagenben Wichtigkeit dieser Aulturauigabr ntr unsere Nation in tpette Äreife ui tragen, ist Zweck br« Preisausschreiben.
Tie Stellung der 3rage: rote lit es gekommen, bau die zur Führung beruicnen, gebildeten Cberidndnni unserem Volko in io weitgehendem Maste die <"Vübluitg nut den an beten Schichten verloren haben, wie es tatiäftilid) der fall ist, muii bei grünblidjer Vearbeirung auch die Vege erkennen lafien, die ein;uid)lngen sind
Es werden drei Preiie ausge-ep:: 5000, 2000 und bioo M ark Tu Arb.ni.n find in bnn»d *v Sprache abiuiaiieii. m übrigen ist die Trriebnoerbunq nnbeuhrfinft Ter Umiang der Schrift sott im Znteresse ber Verbreitung in weite Mreife rin mafuger p m Tie Arbeiten itnb bis spät eilens 31 Trumber 1914 an ben Voriib'nben bi» SHüriicmberqi'dvn (HoetbcbunbeS in Stuiigort emiuimben.
3ebr (5mienbnng ist mit einem stinuioort tu verleben und ihr eiir neritegeltcr Vrieiumichlag beizuskgen, welcher au «en balielbe Mennrrcrl trägt unb innen Namen unb Abteile bc> Einsenders enthält farnrr ist bei ter Einsending diejenige Adr nie auzuaeben. an welche bte Arbeit für den fall, das; der Preis nicht erteil: trieb, ,1uriid»iifcnbcj: ist
lutrt) tie Prrisoertiilung erwirbt der mit der (»eichäii.- sübrung betraute ^ürttember,niete Goeihebund bas undeschränkie und aiisichliesstiche. sowie übertragbare Verlags- und Verfiel lattigungsrechi, ohne dast noch ein bcsenberes Honorar bezahlt wirb.
fall? weitere Auslagen notivenbig iverben iollten, nnb für solche ''ifubfcirbrihinfl geboten m'dheint, so itnb die Preisträger verpflichtet, diese voriunehmen gegen Zahlung eines mit ihnen zu vereinbarenden vonarars.
Tav Preisaerich: bat im falle be. Ausscheidens eines Mit gliebcr das Necht, ,ich durch freie Wahl zu ergänzen. Sein Urteil ist bindend für die Geschäfte.
Zulassung von Lrsatzklafftn der Krantcno rsicheruno.
Auf die Anfrage dcs Abg Ma rquart inatl.) wegen her Zulassung von Grsatzkasfen der »krankenversicketung hat Staat-sektetär Tr. Tclbrnd folgende schriftliche Antwort erteilt:
Tem üicichskanzler ist bekannt, bas zurzeit noch keine Ersatz- kaffe brr Wranfeiwcriidirning durch das Neichsversicherungsamt uiflflaiien ivorben ist. Es wirb aber voraussichtlich schon in orn iiiichsten Tagen bic (rntidiribyng für eine Anzahl solcher Kassen getroffen werden. Tics gilt auch mebeionberc non ber Kranken und Vegräbniskaiie des Verbandes Deutscher >-anblungsgedilscn in Leipzig
Tas Gesetz gebt nicht davon au6t dar, ,amtliche ehemaligen ireitn dilfskasien, bic den Antrag geltetit nabfii, auch schon bis zum 1. Zanuar 1914 zugelaifen werben müssen Ties ergibt sich aus Artilcl 25 des i-iniührungsgeieves zur >ttrichsveriicherungs' erbnung in Verbindung mit Artikel 7 ber Kaiserlichen Verordnung vom 5. Zul, 1912, wonach ber Antrag auf Zulanung als (Lriatz^ kaffe noch des zum 31. Dezember 1913 gestellt werben rann.
Tagcgen kann tdi nicht annrbmni, dast es den Mitgliedern der noch im Laufe des Monats Tezember zngelajsencn Ersapkassen unmöglich sein sollte, das Ruben ihrer Rechte und Pflichten bei beniemgin Sranfntfaiien, in welche sie gehören (8 517 Abi. 1 der Reichsveriicherungsoidnung, noch icchtzeitig zu beantragen. Rach^ß 519 bat ber Versicherungsrnlichtigc, der vom Rechte des ft 517 Abi. 1 a a. £. Gebrauch machen will, den Antrag beim Eintritt in tnc K rankenkaiie oder ipätefteni am zweiten Zahltage darauf J)rim SaifenDoritanbe ,u stellen. Tabei Hai er ihm Rame und Sitz der Grfatzkai'ie mitzuteilen und feine Zuge Hörigkeit zu ihr nachzuwrisen. Diese, Rach-reis kann meine» Gr- -ichlens durch Vorlegung des Mitgliebscheincs zu dem Versjche. rungsverein aus Gegenseitigkrit und durch vinwris aus die amt- hcln’ Bekanntmachung beS Reichsoeriichemngsamtes im Reicl-s anzciger geiübrt werden. Des zuvorigen Abdruck.- der Vereins wtzung i'z 315) bedarf ei hierfür nicht.
famet ist dunh die Verannnnachung, befr Aussührung der Reichsversicherung vmn 5. Dezember 1013 die Möglichkeit ,e- währ,, hast VcriicherungSoerrine auf Gkqenieih jfcii, denen eine Bescheinigung nach {$ 514 AM. 2 ber Reick>Zveriicherungsorbnung als Erfatzka'ien erteilt ist, statt der Versichcrimaspflichiigen den Antrag bei der Mranfcnfone stellen ft 519 Abi. 2 E» bebari 'ür die Erlangung dieser Ermächtigung nur eines Aiurags her Dem ReichSawi des Znnern
hiernach bennben sich die HisHer mit einer Bescheinigung gemäp 8 73a de» -rankenvenicherungsgefctzes oeriedenen ehe maligen Hilfskassen unb ihre Mitglieber in rolicnbcT Rechtslage: Bis zur Zulassung al» Eriatzkasse, längiicns bi;- ;um 30 Zuni 1914, Habt bic Bescheinigung in Ata ft, io dast bic Mitglieder ber ehemaligen Vilflslaise auRrrbaib orr gesetzlichen Kraulen kaffe bleiben. Sobald bic Zulassung als Ersatzkaiie er- 'plnt in. erlischt bic alte Beschönigung, bic Mitglieder treten in die gf’CBlidK Üraukenkone rin, iir selbst oder für hc ihre Versjche- ruugsverrine auf Gegeniritigkrit haben aber noch bis zum zweiten Zahltage ber gcetzkichen Zdranfenfaiie Zeit, ben Antrag aui Ruhen ihrer Reckte unb Pflichten bei der gejetzlickien Krankenkasse »u stellen. Ä,rd der Antrag nicht rechtzeitig bestellt, io nnb die Mtd- gl »et er bi# ;um Beginne de» nächsten Äalenbcmiertdtabr» mit .-ündigungsfrist von einem Monat an die gesc^licke Krankenkaiie gebunden und britragspslichOg - 530 der Reichsversicherunqs ctbnung).
Die vom »Hesctz, vorgesehene Frist bis ;um zweiten Zahltage mutz als, ausreichend angcieben werden. Eine Verlängerung tergestalt, haR ein» lämtlidK BeiVernigunaen nach e 75a des arankenvenichrrunqsgesetze». ohne Rücksicht aui den lag ber Zulassung de» Vcrsickerungsoernns aui ‘»egenfririgfrit als Erjab- kafie, bis zum 30 Zuni 1914 gelten würden, kann nicht in Ausiichr gestellt werdeti
Sitzung der Stadtverordneten.
.< B. G r c ß e n, 18. Dez.
3" der heutigen Sitzung loaren awveiend: Lberdürgermrister Mecum, die Heigcoranereu Keller, Grnnewolb und cm- " tlrus, unb »amtliche Stadwerortmetr:. rmt Ausnahme von «Hmfleisch, Leid und Urstadt, bic ent'djulbtfit fehlten.
Tir Ätzung wurde um 4- Uhr oom Vorsitzenden eröffnet
Vor Virttrin m bic Itigreorbming stell« Smdtverordneter 1- et rieben Antrag, Punkt 21 ber Tagesordnung ber mdeäffent- Ucho cxsiixg. Der die tsaiA rin« A»sschus,es ter Vor- berertung für bic S«bl des L b e r b ü r g e r me i ste rs betrat, tn ber otientlidm Sitzung zu erledigen. Aui ben Rar Des L brrbürarnnrifierö wurde bic fleratung, ob der Punkt onemirck o^r nidMÖffmnidi trerbanbdt werden sollte, dis nun Scktutz der jnattlutmi Sitzung zurückgrietzr
Teranf ramhtc der Ch<rbürg<rmcifter einige
Mtneilrngen
Er kam zunäckir aui lern Abschiebsgeiuck m spicken, bob benvr, bau er eS aui nnrbrrt).i|tr». bnngrnbce^Anraten des Arztes hab- ctnrcicbrn muffen uub bab ihm bar Schecken nicht d ickt mürbe. , i banfir brr Sttckire.ordnetenveriammlung vor- läufig iür ihr liebevolles t.huflfgmformien, mit der ne fein Rück- iritivaeiuch anaenomnttn habt
Tann tfilic Cberbürgrrmriilrr •Stecum der Veriammlung mit, dast die <*sittm Sncknvrorbneteu Leid, osu deren Erkrankung er idwt m der vorigen 3iibil'rrorbnetenii<uin6 ^babe berichten müssen, gestorben in Er ixibc int Romen ber Stabt iiin Brilrid au<-gtbiü1t Siablhcrorbneler Leid batte fielt dafür ur einem Sckrribeii bebauh, bar ber Cberbingemmfin verlas
l.ich über die Beanstandung d r - Stnbncrorb- n ctenroa bl iuftrnr >uh Herr Mecum, die durch bat ^inipruch zweier Wähler ,nc Ledai gerufen fei Am 10. Dezember habe ber Kreiniuefchin beicklosseu. bte Wahl bei brri Letztgew^HUni Brück, faurter uiih Vflgqeninüllcr jüi uugültrg zu erf! iren, die Entscheidung sei her Bilrocrmristerei jeboeb noch nicht ftbriiilid) lugeftellt ioork-en. Solange die Angelegenbeit noch nntu rntsctnedat sei. könnten aber bi.- neuen Stadtverordneten nicht i .ngcrübrt werden, es mützrcn ai-'o auch die auescheidacken Mitglieder ihre
•
Sodann ivies Cbcrburgenneiftcv P! ecum die Au#nlbrungrit deö Sied .vanrvalte» S p o b r über das Enteignungsverfahren zurück. Er legte mxbcnal» inne Meinung bar, töte» ben Weg, ben die Verdanblung ül*er den Punkt genoinnrrn batte und kam zu dem Ergebnis, bast üch RrcktSanwalt Spobr von ganz falidKit Vorau»- fciunmcn ba:tr inten lassen
Ltr Boriitzende brnette Daraus eine Einladung des Strafen« baHneiVercinv an di. Stadw.'rordnetei, rur Kenntnis, ber am 3. Zanuar, 81,» lllhr abni>5, im Eafs Leib seine Wrih uachtsfeier begeht.
Der Cberbürgmneiftcr trägt bann drei
Anfragen
de.- Stabttcrorbiidrn Vetters vor, deren erste sich mit den 9. p t n a n b » n r b e i't r n beschäftigt Es sei danach nötig, dast Arbeit an die Arbeitslosen schon jetzl Vivflcbcn müioe, Ni in dieser Zeit Arbeitslosigkeit fcerridy. ob biSIter etwa» darin getan fei. .'.we.tens habe iid) bic Stablirnvaltung nut dem cGedanken ber Arbeitslosenversickerung besaßt: Wie iprit sind die Vorarbeiten gediehen? Trittni»: Warum wird bic Straßenbahn nach Wieseck nod) nicht in Angrifr genommen?
Der Oberbürgermeister bemerkte au dieien Anträgen, daß Rotstand nod) nicht vorliege, wenn ein Bedürfnis b» n^rc, n,irden Arbeiten vergeben werden. 3u der 7rragc ber Arbeite losenversickerung könne die Stadt nickt allein vergeben, man müsse das ben größeren Koirmrunair . rdänden Qbctlahrii
Stadu-erordneler Vetters Es la Tatiack baß die Zahl der Arbeiislojen w Diesem 3<ibre größer sei als in trüberen ZaHeen Bei ;kitrn müsse man daraus Bedach: nehmen, denn die Arbeitslosigkeit Einzelner schidige die «öcschäsisioelt im allgnntinm. Wenn Arb<nt Da sei, di? ausgefübrt iperben kömie. Dann müsse man balö damit beginnen: so sei dock geplant, die alte Klinik für die Ausstellung bmuuthtrn, daran könne man schon jent gehen. Turck die zwei.e Anfrag*, betreffend bic Arbfit6lo)enDrrfutx*rung, habe er, l'o meint.* öerr VctrerS, nur eine Anregung geben wollen, damit man der Angelegenheit stärkere Vlufnirrffnmfeit fdienfot solle. Was aber die Siras- nbahn nach Wicseck betreffe, io fei es immer hin rin starkes Stück, daß nod> immer nichts darin getan fei, nachdem der ^an schon inri Zobre schwebe und beschlossen Morden sei. Auch bic Stadt habe Zn'eresse daran, daß der Verkehr reger ivctbr (3$ fei gesagt norben. „Wir fonnti cr|t im November den Anfang damit machen." Nun sei er immer noch nicht gemacht morden
Cbctbürgermcntfr M ecum klärte den Stadwerordn VetterS über die Zeitpunkie auf, an denen die weitere Verfolgung be» Planes vor sich gegangen mar: Zm Sommer habe der Plan erst im Siynngssaalc Vorgelegen. Ende Juli sei der Antrag gestellt worden und cm 8. Septtmbrr habe die Lürgcrmristerci den fertigen Plan an die vorgesetzte Behörde abgesandt. Ter Bescheid sei bis jetzt nod) nicht eingetross^n
Tem Stab'.v.TTrbnct n 2 ob er ist das Vorgehen der Oberbürgermeisters zu langsam, „tonst sei er solche Verzögerung bei trm Ctxrbürgermfiücr nicht aervobut". X)ttx Mecum kann nicht umhin, ihm für biete Worte feinen Tank auSzuiprechen.
Tarmif hatte man fick mit einer Reihe von
Baugesuchen
,u beschättigen. Tie Militärvertoaltung beabsichtigt auf dem Grundstück ber neuen fflafchinengeroehr-Abirilung cm Wohnhaus für sechs verheiratete Unteroffiziere zu errichten. las Gesuch fand bic Genehmigung bet Versammlung
Zwei Baugefuchc hatte Vehr um der Versammlung vor- gelegt. Eines für ein Grundstück an ber Ecke der faicdrichstrast- unb des Wetzlarer Weges, da- andere für em Grundstück an ber Ecke der Eredner- und »hnifftrafec Tic VerdauDlung über bic Gesuche mußte au« gefegt werden, da Wchrum nicht ct-'i schienen nax.
Tie Loge plant eine Vergrößerung ihres Grundstückes Gartcn- stratz- 1, wodurch bei ÄJiqartcn verkleinert wird Ti' Bau- hcputation befürwortete das Baugefuck. Tic Versammlung war bonttt cinvcrüanbcn.
veinrick Müllerist aufgeiorbrrt worben, zwei in der Brandmauer feine« k-austs Sternstraße 66 befindlich' fanfter zu be- fcitigen Er ndxcte ein Gesuch an die Stadtverordneten-veo- samrnlung. ihm diese fanfter zu bdaii'rn Die Bauoeputation balle die Trraqf eingebcnb geprüft nnb benjrnwrtete bas Gciiich Aud» mft diesem (fteiud) war die Versammlung tütvcritaiweii
Ebenfalls angenommen wurde das Bauaeiuch von Henze rl in g, der am dem Grundstück Zlur 38 Ta 67 ein tHa'rtentern efcen errichten will. Auch die,cs Gesuch batte i-ic Bauocputatüm cmproblen. Tas Häuschen soll m bet Rickmng nach veuchel- hrim zu liegen.
Zur Beleuchtung eine« Reklarneschildes will Salomon Gott- "lig zwei Wandarme am L»ause SellerSweg 81 anormgen das
Zentimeter grost fein »oll. Tic Baubepulanou uc-'.irworier, biaeni (■•ctu^^.<-tiKrmi|vt «uzuirrn men, unter der Vcdi.'gung, oap, die heilte stelle be« Schilde nicht unter bxr; Meier betrig; v»n bteicr 5orm ünmnte die Sammlung dem (MudK zu
Tarant trat man in bic Besprechung derRechnu ng 1912 13 unb des Voranschlages i»i3 14 oct
Löderftiftung
ein Beigeordneret Keller verton zunicku Die Rechnung 191314, bi- an Einnnbmeu 2563,13 Maik, Ausgabeu 20^6^3 Mark am'- juroenen hatte, fo dast ein lieber schütz hon 176,70 Tlart blieb, xtr Armen-Deputation beantragt, diese Rechnung zu genrirrigen. 3m Voranicklag 1913'14 sind (Srnnafcntc und '.lu -qabc mu 2697 30 ^*flrf gleich ^ock. Auch Den Voranschlag hat die Armend<pi'tatiotr flciKfcmigt. Tic Veriammlung der Städte er ordneten bestätigt die Genehmigung
10 llhr Ladenschluß.
^cach 8 139 ber Qfetoerbeorb mnt g, io führte der Bürger meiner Keller aus. müllen offene Verkaussstetteii um 9 Uhr abends ge>ch|o)'»cn werden. Eine Au«nabmritcllirng bilden nur 40 Tage im fahre, an baten die offenen Verkam? stell en bi. 10 Uhr abackck geöffnet tm? Zn diesem Zahre war bas Polizeiam: Damit ein« verstanden, 'o werden auch für das kommende >ahr cirietbai Tage für lO-Uhr-Ladcnfchluß britimmt


