Ausgabe 
29.7.1913 Erstes Blatt
 
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Danksagung,

Familie Schneider.

06006

herzlich

im Namen der trauernden Hinterbliebenen

Adolph Lyncker sen

05999

Gießen, 29. Juli 1913.

3n Mpvtheten die -/« Ltr.-ZI. Mk. 2.50, Sie i/4 HL 1.00

Hech- und Tiefbau.

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TKAUERHtTE

A. Salomon & Cie.

Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass es Gott gefallen hat, unsere einzige, innigstgeliebte Tochter und Schwester

Für alle uns beim Heimgange meiner lieben Frau, unserer unvergesslichen Mutter und Tochter erwiesene Teilnahme dankt

Die Beerdigung findet statt: Donnerstag nach- mittag */33 Uhr auf dem neuen Friedhöfe.

Giessen (Ebelstrasse 11), den 27. Juli 1913.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 30. Juli, nach­mittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

Wctleraussichten in Hessen h"ir Mittwoch, den 30. Juli ISIz. Meist trüb und wolkig, zeitweise Niederschläge, etwas kühler.

Eine neue Erfindung, die für jede Küche von Wichtigkeit ist, wird in einem Vortrag praktisch vorgeführt, der Mitwoch, den 30. Juli, nachmittags 3 Uhr, im Saale Hotel Einhorn stattfindet. Es handelt sich um den Dreyer'schen Fruchtsaft- Gewinnungs-ApparatRex", mittels dessen man aus Früchten jeder Art ohne Pressen, Mahlen, Rühren,Filtrieren, dazu unter sehr großer Zuckerersparnis alkoholfreie, vollwertige und hoch' aromatische Fruchtsäfte, Gelees und Marmeladen bereiten kann. Ferner werden in dem Bortrage die erstklassigen Rex- Vorratskocher und Konservengläser zur Herstellung billigster und bester Haushalt-Konserven (Fleisch, Wild, Geflügel, Fisch, Pilze, Gemüse und Obst) gezeigt. (4929)

KptfhäuserTechniRurn

Frankenhausen..

Ing.-e.Wericm.-AM. Gr.Maich.-Lab.

vermischtes.

* Gin schweres Automobilunglück, dem zwei Menschenleben zum Opfer gefallen sind, hat sich nach einer Mel­dung aus Mannheim, 28. Juli, in der vergangenen Nacht kurz nach 1 Uhr auf der Jungbufch-Neckarbrücke ereignet. Eine Kraftdroschke, die von dem Chauffeur Nörr gesteuert wurde, fuhr mit solcher Wucht gegen einen Leitungsmast der elektrischen Straßenbahn, daß das Fahrzeug vollständig zertrümmert wurde. Von den 4 Insassen erlitten 2 so erhebliche Verletzungen, daß sie ihnen bald erlagen. Die Verstorbenen sind der 1886 in Waldlaubersheim geborene ledige Schlosser Bastian Klare und der 1887 zu Kassel geborene Schlosser Heinrich Fineß. Der Chauf­feur, den die Schuld an dem Unglück, das den Abschluß 7ines feucht-fröhlichen Beisammenseins bilden sollte, treffen soll, ist in Untersuchungshaft genommen worden.

* Heber ein zweites Autounglück wird aus Waldsee, 28. Juli, gemeldet: .Auf der Straße zwischen Ravensburg und Waldsee fand gestern ein Radfahrer nachmittags zwischen 12 und 1 Uhr ein umgestürztes Auto, das quer über der Straße lag. Der Schmicdemeistcr Paul Mayer von Aulen­dorf Tag tot daneben, der Besitzer und Lenker des Autos, cm Sohn des Fahnenfabrikanten Frick von Aulendorf lag schwer verwundet und bewußtlos am Straßenrand. Offenbar hat das Auto eilte Kurve zu kurz genommen und ist dabei umgestürzt.

* Diebstahl auf der Genter Meltaus st el- lung. Aus Brüssel, 28. Juli meldet ein Privattele-

Höhenluft.

Ueber alle Alpengipfel, die je eines Menschen Fuß betreten» sind die echten Kola-PastillenDallkolat" mit hinüber- getragen worden, im Falle höchster Not neue Kräfte ver­leihend. Sie lassen das Blut freudiger durch die Adern kreisen und befähigen Dich, große Strapazen spielend zu ertragen. Eine Schachtel Dallkolat Mk. 1. in Apotheken und Drogenhandlungen. nro/R

Jedenfalls in der Universitäts-u.Hirsch-Apotheke. Ferner: Adler- Drog., Central-, Kreuz-, Löwen-, u.Germania-Drog., sowie Ernst Noll.

Allgemeiner Verein für Armen- unö ArankenBege. Ordentliche Hauptversammlung Freitag, den 1. August 1913, nachmittags 5 Uhr im Schwesternhaus, Iobauncöstrasre 7. Tagesordnung: 1. Jahresbericht, 2. Rechnung für 1912.

3. Borstandswahl.

Die Mitglieder werden hiermit auf Grund ber §§ 4, 5 u. 7 der Satzungen ergebenst eingeladen.___

DW:! Ter Vorstand: D. Schlosser.

Karoline Schneider

nach langem Krankenlager im Alter von 19 Jahren zu sich zu nehmen.

In tiefer Trauer:

^ifiglobin^Sr

gibt neue Cebenofcaft tzllen, deren 77erven önrd) geistige oöer körperliche Anstrengung gelitten haben, es ist

von unjiffätjbarem Werte für blutarme, für/ti/röer, welche in Oer Entwicklung zurückgeblieben,für StcofulSfe, für Watete, für filternde.

strMch bevorzugt.

Gericht^faal.

Ein Nachspiel zum Frankfurter Kaiserpreissingen.

4 Leipzig, 27. Juli. Ein Nachspiel zum diesjährigen Kaiserpreis.Wettsingen beschäftigte die hiesige Ferienstrafkamiuer, vor der sich der bekannte Komponist und Musikkritiker Kgl. Musik» direktor Gustav W o h l g e m u t h unter der Anklage des Vergehens .gegen das Gesetz, betreffend den Urheberschutz, zu verantworten hatte. Als Preischor für den Sänger-Wettstreit war, wie noch erinnerlich, ein Gedicht des Schweizers Adolf Frey1813* bestimmt worden, in der Komposition von Hegar. Der Chor war wie üblich als Manuskript gedruckt und wurde nur an die Vereine abgegeben, die sich an dem Sänger-Wettstreite beteiligen wollten. Durch Ver­mittelung eines ihm bekannten Chorleiters wußte sich Wohlgemuth in den Besitz einer Partitur zu setzen, die er in 300 Exemplaren vervielfältigen ließ. Ter Chor wurde dann an die Mitglieder des von Wohlgemuth geleiteten Leipziger Männerchors verteilt und von diesem eingeübt; er gelangte auch nach dem Kaiserpreiswettsingen ,zur öffentlichen Aufführung, und zwar in einem Konzert, dessen Reinertrag zu Gunsten des Völkerschlachtdenkmals bestimmt wurde. In diesem Vorgehen erblickte die Musikalienhandlung Bote & Bock in Berlin, der das alleinige Verlagsrecht beS Chores übertragen war, eine strafrechtliche Handlung und strengte die Klage an. Ter Angeklagte erklärte sich in der Verhandlung für nichtschuldig. Er habe sich das Werk in durchaus einwandfreier Weile zu Studien- .zwecken beschafft, außerdem habe er sich dazu für berechtigt gehalten, da er als Leiter einer Sängerzeitung ein Interesse als Kritiker daran hatte, den Chor kennen zu lernen. Tie Vervielfältigung der Partitur in 400 Exemplaren gab Wohlgemuth zu, behauptete aber, er habe die Absicht gehabt, nach Freigabe des Werkes diese Stimmen zu vernichten und dafür solche aus dem Verlage von Bote & Bock zu kaufen. Ter Gerichtshof stellte sich jedoch aus den Standpunkt, daß das Vorgehen Wohlgemuths strafprozessual nicht zu billigen sei und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 150 Mark.

Gott dem Allmächtigen bat es gefallen, gestern nachmittag um 4l/t Uhr unsere liebe, treusorgende Frau und Mutter

Frau Alm Irolsbach, geb. Jost,

zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Drolsbach.

Maria Drolsbach.

Letzte Nachrichten.

DieLuge Bulgariens bessert s i ch.

:: Köln, 29. Juli. (Priv.-Tel.) Die Besserung bes buT- aurisch-rumänischen Einvernehmens hält an. Wie hie Köln. Jtg. aus Sofia mitteilt, .ist die Gefahr des Einzugs in Sofia beseitigt. Die Lage auf dem Kriegsschauplatz hat sich wesentlich gebessert, da cs den Bulgaren gelang, die Serben zurückzuschlagen. Nach dem Rückzug der Bulgaren verübten )ie Griechen in den verlassenen Gebieten schreckliche Greuel- taten. In politischen Kreisen spricht man von dem Entschluß Rußlands, nachdrücklich gegen die Türkei vorzugehen.

Ein rumänisch-russisches Heiratsprojekt.

Paris, 29. Juli. DemFigaro" zufolge spricht man sehr ernstlich von einem Hciratsprojekt zwischen dem ältesten Sohne des rumänischen Thronfolgers und der Großfürstin Olga Nikolajewna, der ältesten Toch­ter des Kaisers von Rußland. Durch diese Heirat würden die gegenwärtig so trefflichen Beziehungen zwischen Rußland und Rumänien noch enger gestaltet werden.

*

(Saarbrüden, 29. Juli. Der Präsident der Eisen­bahndirektion Saarbrücken, Geh. Oberbaurat Schwerins, wrrd am 1. Oktober d. I. in den Ruhe st and treten.

Bringe meine 1710 Gartenlokalitäten sowie ein prima Glas Fürstenberg- Bier in empfehlende Erinnerung Weinstube Seibel, Ladwigspl.

gramm: In der belgischen Kolonialabteilnng der Welt­all sstellung Gent ist in der letzten Nacht ein gold­haltiger Barren im Werte von 100 000 Francs verschwun­den. Von dem Dieb fehlt jede Spur.

* Unterschlagung. Aus Heidelberg, 28. Juli, wird gemeldet: Der bisherige langjährige Bankvorstand bei ber hiesigen Sparkasse für Landgemeinden Link wurde wegen Unregelmäßig­keiten im Amte zur Anzeige gebracht. Die Unterschlagungen und Urkundenfälschunaen sind von dem sechzigjährigen Beamten schon seit Jahren verübt worden.

* Eisenbahnunfall. Aus Aschersleben- 28. Juli, wird gemeldet: Vor der Einfahrt in den Bahnhof Nauendorf (Saalkreis) stürzte die Maschine des Eilgüterzuges Halberstadt Halle um. Mehrere Wagen entgleisten. Ein Eisenbahnbeamter namens Starker wurde schwer verletzt: fünf lei^tverlexte Bahnbeamte konnten sich mit dem nachkommenden D 1 nach Halberstadt in ärztliche Behandlung begeben. Der Matc^.--aden ist bedeutend.

* Ein adeliger Einbrecher. Aus Dresden wird gemeldet: Beim Einkauf von Zigarren zahlte ein Herr mit einem Kupon der Dresdener Stavtanleihe, der, wie sich her- ausstellte, gestohlen war. Es gelang, den Unbekannten zu ver­haften, der nach einem längeren Verhör zugab, der ehemalige Forstbeamte v. Ragowski-Posen zu sein. Wie sich heraus­stellte, erbeutete er durch einen Einbruchsdicbstahl in der Umgebung von Dresden Wertpapiere über 20 000 Mark. Auch in Berlin, Leipzig, Halle, Hamburg und Breslau unternahm der Verhaftete Diebesfahrten.

* Ein irrsinniger Offizier. Aus Erlau wird gemeldet: Als Major Fester mit seiner Gattin und einem Husaren- Oberleutnant am Sonntag früh von einer Zusammenkunft des Offizierkorps kam und sich am Haustor verabschiedete, schoß der des Weges kommende Oberleutnant Blaha auf den Husaren- ofsizier, verletzte ihn schwer und verletzte dann die das Fenster öffnende Gattin des Majors durch einest Schuß gleichfalls schwer, feuerte mehrfach auf die herbeieitenden Diener und erschoß sich selbst, als der Major aus dem Zimmer stürzte. Blaha scheint die Tat in einem Anfall von Jrrsin begangen zu haben.

* Raubmord? Aus Flensb urg wird unterm 28. Juli gemeldet: In der Nähe von Schafhaus (Nordschleswig) wur­den heute früh in einem Kornfelde ein polnischer Arbeiter er­mordet und ein anderer schwerverletzt aufgefunden. Es liegt anscheinend ein Raubmord vor, von den Tätern fehlt jede Spur.

* Internationale Gaunerbande. Die Morgen­blätter melden aus Mailand: Die Polizei hat eine internationale Bande verhaftet, die sich mit dem Vertrieb gefälschter Altren- emissionen einer großen Pariser Elektrizitätsgesellschaft befaßte. Zwei Mitglieder der Bande waren bereits in Paris, zwei andere in Amsterdam dingfest gemacht worden. Die Aktien wurden an der Börse zu 600 Franks gehandelt. 800 gefälschte Aktien wur­den in Brüssel in der Wohnung der Verhafteten beschlagnahmt. Man glaubt, daß ebensoviele gefälschte Stücke sich bereits im Umlauf befinden.

* Einsturz eines Warenhauses. Die Morgenblätter melden aus B n da pest: Wahrscheinlich infolge der Abgrabuiigeu, die für einen Neubau vorgenommen wurden, stürzte das Ware n - Haus Senas sy plötzlich ein. Der leitende Architekt des Neu­baues war durch einen Riß in der Mauer aufmerksam geworden und das Personal hatte auf die Warnung des Architekten das Warenhaus beizeiten verlassen können.

* In Seenot. Lloyds Agentur meldet aus Liver­pool: Ter englische DampferWinneba" ist auf der Fahrt von Westafrika nach Hamburg bei Bassa auf einem Felsriff gestrandet. Drei wasserdichte Räume sind voll Wasser ge­laufen. Tie Lage des Schiffes ist kritisch. Man fürchtet, daß es gänzlich verloren ist.

* Beim Schwimmen ertrunken. Aus Varberg, 28. Juli, wird gemeldet: Zwei Krankenpflegerinnen des Küstensanatoriums Appelviken undzwei Knaben sind heute mittag beim Schwimmunterricht ertrunken. Die Knaben wagten sich zu weit hinaus und wurden von der starken Strömung hin­weggeführt. Bei dem Versuch, die Knaben zu retten, tarnen die Pflegerinnen um. Eine dritte Pflegerin wurde im letzten Augen­blick gerettet.

* Der österreichische Botschafter in Konstan­tinopel v. Pallavieini beinahe ertrunken. Aus Konstantinopel, 28. Juli, meldet ein Privattelegramm: Vor der französischen Botschaft in Therapia scheuten heute nachmittag die Pferde vor dem Wagen des österreichisch-, ungarischen Botschafters Markgrafen von Pallavieini, stürzten mit dem Wagen in den Bosporus und ertranken. Der Botschafter konnte im letzten Augenblick abspringen.

* Opfer der Berge. Aus Innsbruck wird gemeldet: Bei einer Hochtour über das Stauserjoch vor der Gamskarspitze ist der Einjährig-Freiwillige Alfred Wiedering aus Feld­kirch tödlich abgestürzt. Sein Begleiter, Professor Vom- wald - Budapest, wird vermißt, er dürfte gleichfalls ver­unglückt sein.

* Ueberfahren. Aus Charlottenburg wird ge­meldet : Beim Ueberschreiten des Straßendammes wurde der 83 Jahre alte Major a. D. Freiherr v. Zedlitz und Neu- kirch von einem Straßenbahnwagen erfaßt und niedergeworfen.

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HK. Schließung derStuttgarterTier ärztlichen Hochschule. Ter Direktor der Kgl. württemb. Tierärztlichen Hochschule in Stuttgart Pros. Dr. Max von Sußdors, sowie die ordentlichen Professoren daselbst Friedrich Lüvke, Leonhard Hoffmann, Dr. Walter Gmelin, Dr. Richard Klelt und Dr. Gustav Nebele wurden vom 1. August d. I. in den zeitlichen Rubestand versetzt. AuS diesem Anlaß erhielt Direktor v. Sußdorf das Komturkreuz zweiter Klasse des Friedrichsordeus. Prof. Dr. William K ü ft e r von der Stuttgarter Tierärztlichen Hochschule übernimmt eine a. o. Professur für Chemie an der dortigen Technischen Hochschule, wobei ihm der Titel und Rang eines ordentlichen Professors belassen wurde; Prof. Dr. Richard Reinhardt wurde, wie bereits mitgeteilt, al? ordentlicher Professor für Tierbakteriologie und Tierhygiene in die Rostocker medizinische Fakultät und zugleich als Abteilungsvorstand der Abteilung für die Erforschung und Bekämpsung von Tierkrankheiten im Landesgesundheitsamt daselbst berufen.

Marburg, 28. Juli. Zahnarzt Dr. Sommer wurde mit ber Versetzung des Lehramts für Zahnheilkunde an. der hiesigen Universität betraut.

Luftschif-ahrt.

Ein neuer Zeppelin.

Berkin, 28. Juli. Nach Mitteilungen aus Luftschiffer­kreis m wird in wenigen Tagen ein neuer Riesenzeppelin für die ^ursche Marine fertiggestellt sein. Das neue Luftschiff wird 150 Meter lang sein und einen Durchmesser von 11 Metern und 4 Motore zu je 200 PS haben. Es wird sich 72 Stunden ohne Gasnachfüllung in der Lust halten und jeder auf dem Meere herrschenden Windstärke trotzen können.

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D Rheinhessen.

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Juli. In den Adler. un9 der Nachtschichten etwa

3m Stadtteil Lberrad schloß mögenden 71 jährige Greisin eiile nachmittag ein mit fünf wer konnien gerettet werden, etabtteil Oberrad, ertrank.

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>i.Tie Frankfurter Lo- )aft teilt uns mit: Ta die Aaste enthaltene Mitteilung, gen es den Bemühungen des b. ö. gelungen fei, eine Lind b dem Personal herbeizuführen, auf, dieselbe zu berichtigen, in- Verhanblungen mit dem Ober­stunden haben, da nach Ansicht lung von dritter Seite zur Bei- edurste. Tie fernere Angabe, daß gemeine Lohnerhöhung und Ur- ift ebensalls unzutreffend, da den cks seitens der Verwaltung aus- e nid)t in der Lage sei, eine all« vie/mehr sich Vorbehalten müsse, iz stall je nach den Leistungen jättenüetjonal eine allgemeine U worden, sondern nut den- ebilbet sind und Führerdtenste :!stättenprrsonals zutrisst.

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I Stiftungsfest beging gestern Schauturnen der Zöglinge q des Turnwrts 5t- *5 gelungen, m torsüglit und ernteten reichen »ew. ^schlub^der SeieT____

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Dcr Führer des Wagens setzte rechtzeitig die Fangvvrrichtmrs in Tätigkeit. Der Verunglückte erlitt Kopfverletzungen und Ab­schürfungen an beiden Händen.

* Die 11. internationale Tuberkulose-Kon- ferenz findet vom 22.-26. Oktober im Reichstagshause zu Berlin statt.

' Heber Gurgel p. Ein einfaches Verfahren, um festzu- stellen, ob falsch oder richtig gegurgelt wird, hat Dr. Kassnitz- Badcu-Badeu nach vielfachen Versuchen gefunden. Wie er auf der XX. Tagung des Vereins Deutscher Larvugologen muteilte, läßt er z»l dem Zwecke das Waffer in den Mund nehmen und gurgeln und daun a sagen und darauf sofort den Kopf nach vorn halten. Fließt das Wasser beiKopf nach vorn* aus dem Munde heraus, so hat der Kranke falsch gegurgelt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kemerler Verantwortung.)

Gießen, 28. Juli.

Tie ganze verflossene Woche war Nacht für Nacht in der oberen Ludmigstraße ein Gebrüll und Geschrei, daß man im Zweisel war ob dasselbe von menschlichen Stimmen her rühre.

In der Nacht von gestern auf heute hatte man nicht nur das Vergnügen das Gebrüll anzuhören, sondern auch eine regelrechte Keilerei zu beobachten, und zwar zwischen 2 und 3 Uhr.

Giebt es denn keine Mittel um diesen geradezu unerhörten Zuständen Einhalt zu gebieten? Muß der ruhige Bürger und der Lrauke sich von solch roheu Burschen seine Nachtruhe rauben lassen?