Ausgabe 
3.11.1913 Erstes Blatt
 
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Mader im Streit erstochen. Der Täter ist noch in der Nacht flüchtig geworden.

Hessen-Nassau.

X Bi^b er b. Rodheim, 2. Nov. Die an der Halte- .stelle gelegeneWaldmühle* ist heute nacht bis auf den Grund nie berge bräunt. Ihr Besitzer, Leib, war be­kanntlich in die Affäre Borngässer verwickelt.

(:) Hohensolms, 2. Nov. Winterschuldirektor Dr. Koch hielt seinen ersten Vortrag in Altenstädten über An­wendung der künstlichen Düngemittel.

Marburg,1. Nov. Tie medizinische Fakultät der hie- stgen Universität hat Bürgermeister Dr. jur. Schröder- Hamburg die Würde eines Ehrendoktors verliehen.

Hachenburg, 2. Nov. Um die erledigte Pfarrstekle waren 8 Bewerbungen eingegangen. Zu Probcprcdigten wurden die Herren ll e r --Espa, Fr e s e n i u s - Nieder- tiefenbach und Zimmermann-Frankfurt ausgcwählt.

s. Marburg, 2. Nov. Gestern morgen fand man in ihrer Wohnung in der Frankfurter Straße die 38 Jahre alte Malerin Frieda Knrtze aus Landshut in Schlesien, die hier seit einiger Zeit wohnte, als Leiche vor. Die Dame hatte Lysol getrunken. Ihre ebenfalls hier wohnende Schwester, die 42 Jahre alte Gertrud Kurtze benachrich­tigte ihre einige Jahre ältere Schwester A n n a, die in Braunschweig als Lehrerin angestellt ist, welche dann auch im Laufe der Nacht hier eintraf. Beide begaben sich in die Wohnung der toten Schwester und blieben auch dort. Als man heute mittag den Sarg für die Verstorbene brachte, mußte man die Türen gewaltsam öffnen. Es stellte sich heraus, daß auch diese beiden Schwestern ihrem Leben durch Lysol ein Ende bereitet hatten. Man fand sie in Totenklei- dern, auf dem Tisch stand Lysol, daneben lagen zwei ge­ladene Revolver. Die Lebensmüden hatten während der Nacht eine Airzahl Briefe geschrieben, in einem Schreiben hatten sie sich ein. Familiengrab bestellt.

s. Marburg, 2. Nov. Die landwirtschaftliche Wintn- smule begann ihren Unterricht mit 64 Schülern.

s. Ma rbnrg, 2. Nov. Das seit einiger Zeit ausgetauchte Projekt, eine Eisenbahnverbindung zwischen Marburg und Wildungen herzustellen, wird in Marburg sowohl wie in allen beteiligten (tiememben, die von der Bahn berührt werden sollen, lebhaft besprochen. Wird doch dadurch der dem Bahnverkehr so fern liegende nordöstliche Teil des Kreises Märburg, wie auch nn Teil des Kreises Frankmberg, besonders die Burgwald- und Hmnaer Gegend, erschlossen. /Schon im Interesse der Märburger Universität liegt es, eilte unmittelbare Verbindung mit dem Landes- hospital Haina herzuftellen. Alle von Süden kommenden Reisenden, die nach Wildungen oder in dos Gebiet der Edertalsperre wollen, jutben durch diese Bahn einen geraden. Ungekürzten Weg, und durch die von der Wilduuaer Seite aus betriebenen Bahnprojekte auch weiteren Anschluß. Auch der Güterverkehr dürfte nicht zu gering veranschlagt werden, führt doch die vorgeschlagene Bahn­linie allein aus preußischem (Gebiete durch die vier großen Ober- fixrftereten Bracht, Rosenthal, Haina-Ost und -West. Ferner würde die Eisen-, Küpser-, Ton- und Jiegelindustrie eine große Be­lebung erfahren. Besitzen doch die Firma Krupp-Essen und die (Gewerkschaft Höchst-Wetzlar dort sclwn Grubenfelder. Da sich dos Marburger Landratsamt, die städtischen Behörden und kommunale Vereine letzt der Sache angenommen haben, dürften bald weitere Schritte in der Bahnfrage erfolgen.

h Bad Homburg v. d. H., 2. Nov. In einem Kaffeehause schoß ein Einjähriger, der unvorsichtig mit einem Revolver umging, einem Kameraden, namens Berger, eine Kugel in den Kopf. Der Unglückliche kam schwerverletzt ins Krankenhaus.

Der Ritualmorbproseß.

Kiew, 1. Nov. Sachverständiger Professor Bekteref, etfiärt, feiner Ansicht nach handele es sich nicht um einen Ritualmvrd. Karpinsky schloß sich den Ausführungen Bek- tereffs an.

Gterid?tsfaaL

Berlin, 1. Nvv. In dem Prozeß gegen den Schrift­steller Sebald wegen Beleidigung des Wirkt. Geh. Krtegs- rates Selle im Zusammenhang mit dem Ankauf des Zos­

sener Schießplatzes Beantragt der StaaKonwal! eine Go sängnisstrafe von 9 Monaten. Das Gericht nahm nicht an, daß der Angeklagte wider besseres Wissen bandelte und ver­urteilte ihn nur wegen übler Nachrede im Sinne des § 186 zu einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten.

XV Potsdam, 1. Nov. Bor dem Schwurgericht ftndet heute die Verhandlung gegen den Mthändler Rudolf Händel statt, der beschuldigt ist, am 4. April das Fräulein von Schönfeld in ihrer Wohnung ermordet zu haben. Im ganzen sind 48 Zeugen geladen.

W Prag, 31. Okt. Am 29. Mai d. Js. hallen die Hc^ teliersgattin Elsa Flusser und ihre Freundin Therese Eisner sich wegen eines Magenleidens von dem prakllsclieu Arzt Dr. Theodor Frankl durchleuchten lassen, wobei dieser zur Ausfüllung des Magens Bairum fulfuricum mit Mich vermischt verwendete. Am selben Abend starb Frau Flusser, während Frau Eisner schwer erkrankte, jedoch gerettet werden konnte. Es wurde fest- gestellt, baf: das Präparat nicht Bairnm sulfuricum war, welches ungefährlich ist, sondern Bairum carbonatum, ein schweres Gift, das auch als Rattengift Verwendung findet. Ter Ma­gister Polajek, der dem Arzt das Präparat in Vertretung eines Apothekers verkauft hatte, wurde zu 14 Tagen Gefängnis ver­urteilt, eine Reihe anderer Personen, die gleichfalls angellagt waren, wurden sreigesprochen.

wehrte Jkb und schrie aus LeLeskoMen, so baß die lOfäStigc Tochter und ein Zjähriger SCnabc erwachsen. Daraufhm üeß er von weiteren Mordversuchen ab irrtb er bängte sich

* Geschoßexplosivn. Ans Pilsen luirb gemel­det: Ms auf dem Schießplatz der Skodawerke ein 71/2 Ztm - Feldgeschvß, das nach dem Äbschießen nicht explodiert mar, von einem Ekffchoßmeifter benroutiert werden sollte, fiel das Geschoß zu Boden und explodierte. Der Gesclwßmeister inib ein Arbeiter wurden getötet, zwei andere Arbeiter schwer verletzt.

* Sein Grund.Warum gehen Sie eigeMlich so gern in die Kirche, Mr. Smith?"Ach, es ist für mich ein so erhebendes Gefühl, einen Mann zu sehen, der so viele Frauen eine Stunde ruhig halten kann."

Kleine Tagerchrdmk.

Im Alter von 108 Jahren sta r b in dem Ocrtchcn EJuffcI nach einer Meldung aus Brüssel die älteste Belgierin, eine Frau D i d d e n s.

In Oberschönweide wurde unter dem dringenden Verdacht, seine drei kurz nach ihrer Geburt gestorbener? Kinder vergiftet zu haben, der Magistratsgehilsa Kikebusch verhaftet.

Landwirtschaft.

= Wetterfeld, 1. Nov. Bei der Obstbaumzählung in der hiesigen Gemarkung wurden festgestellt: 3763 trag­bare Aepfell 1271 junge verpflanzte Aepfel, 604 tragbare Birnen, 92 junge verpflanzte Birnen, 2147 Pflaumen und Zwetschen, 269 Kirschen, 326 Mirabellen, 18 Pfirsiche, 58 Walnüsse, 9 Aprikosen, insgesamt 8557 Stück.

Sport.

Mannheim, 1. Nov. Der Ausschuß des Deutschen Rudervcrbandes hat als Ort der Deutschen Meisterschasts-* regatta 1914 Mannheim gewählt. Voraussichtlich kommt sie am 9. August auf dem 2 Km. langen Mühlauhasen zum Austrag.

Lnftschiffahrt.

w. Hannover, 1. Nov. Bei leichtem Regenschauer und. böigem Winde stieg der französische Flieger Pegoud heute nachmittag vor vielen Tausenden auf der Bultrenn- bahn zu zwei Flügen auf. Er zeigte Kurvenflüge und Ueber- schläge.

w. Berlin, 1. Nov. Das neue Parsevalluft-i schiffP. L. 16", das heute morgen 7 Uhr unter Füh-, rung des Oberleutnants Stelling in Bitterfeld aufgestiegen war und über Hamburg, Lübeck, Güstrow und Neustrelitz flog, ist nachmittags gegen 5 Uhr wegen starker vertikaler Böen bei Neustrelitz unbeschädigt gelandet. Die Ballonhülle wurde durch die Reißvorrichtung entleert. Das Luftschiff wird mit der Eisenbahn nach Bitterfeld zurückgeschickt.

w. Johannisthal, 1. Nov. Heute morgen 7 Uhr ist Hauptmann Göbel auf Albatros-Taube zu einem Fern-- sluge nach Wien gestartet.

Vermischtes.

* Großfeuer in Lübeck. Am Sonntag nachmit­tag gegen 4 Uhr brach ein riesiges Feuer auf den weit aus­gedehnten Holzplätzen der Firma Brügmann u. Sohn am Hafeneingang aus und wütete bis zum späten Abend mit unverminderter Gewalt. Die Stadt und Umgebung wa­ren tagehell erleuchtet. Hilfe leisteten die Feuerwehr in Lübeck und zahlreiche Wehren der Umgegend, ebenso die Matrosen der ersten Minensuchdivision. Den vereintet: Anstrengungen gelang es, ein Uebergreifen des Feuers auf die benachbarten Holzplätze zu verhindern. Der Brand erinnert an die großen Feuersbrünste, die im Mai und Juni sich hier ereigneten und deren Urheber noch unermittelt sind.

* Mord und Selbstmord. Aus Dresden wird be­richtet: Ein stellungsloser Maler, dessen Frau zum Zeitungs­austragen weggegangen war, zog am Morgen in aller Frühe seine beiden Töchter im Alter von 56 Jahren aus dem Bett und ertränkte sie in einer mit Wasser gefüllten Wanne. Sein 8jeitriger Sohn, an dem er die gleiche Untat vollbringen wollte.

Handel.

Die Großherzogliche Handelskammer Gießen bittet uns, folgenden Hinweis aufzunehmen. Ter Handclssachverständige bei dem kaiserlichen Genera5konsul.it China, Herr Zickermann, wird demnächst eine Reibe von Handelskammern besuchen, um durch deren Vermitte­lung mit den am Handelsverkehr mit China intereflierten Firmen Fühlung zu nehmen. Am 4. nnd 5. November be- sindet sich Herr Zickermann bei 'der Handelskammer Frank­furt a. M. Er ist dort am 5. November vormittags 9 bis 1 Uhr im Sitzungszimmer der Kammer (Börsen-gebäude) für Interessenten aus den Franrfurt a. M. benachbarten Handelskammer-Bezirken zu sprechen.

Amtlicher Wetterbericht.

Deffentlidter Wetterdienst, Gießrrr.

Wetteraussichten in Hessen tut Dienstag, den 4. Nov. 1913: Wechselnde Bewölkung, zeitweilig Regenfälle, westliche Winde.

Letzte 21 Christen.

Der Wechsel in Braunschweig.

Braun schweig, 3. Nov. Wie von maßgebender Seite mitgeteilt wird, wird der Besuch der Kaiserin erwartet. Der Kaiser dürfte erst nach Erledigung des dem Herzog von Cumberland noch schuldenden Besuches in Gmunden nach Braunschweig kommen. Die Sozialdemo­kraten fordern schon jetzt im Namen von 48000 Wählern vom Herzog Ernst August das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht für den Landtag.

Die Sozialdemokratie in England.

Brüssel, 3. November. Das internationale Sozia- listen-Bureau ist für den 13. d. M. zu einer Sitzung nach London einberufen, um die erfolgreich eingeleitetcn Ver­handlungen über die Vereinigung der sozialdemokra­tischen Kräfte Großbritanniens zu einer ge­schlossenen Partei womöglich abzuschließen.

Ledferrin

ausgezeichnet mit der goldenen Medaille ans der internationalen Weltausstellung, Gent 1913.

Gibt den Schwachen neue Kräfte, den Blutarmen neues Blut, den Schlaflosen erfrischenden Schlas.

Die Nerven werden bernbigt und gekräftigt, das Ansseben wird frisch, dix Augen klar.

Kinder, die in der Cutwickeluna zurückgeblieben sind, und Mädchen in den Jahren der Reife, finden in Veciferrin ein wert­volles Präparat, um das Blut zu bereichern, und die Entwickelung zu befördern. (**)

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Wieseck, den 3. November 1913.

17234

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir allen, insbesondere den 'Mitarbeitern, innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

I. d. N.: Ludwig Kreiling.

Dr. Geyer

von der Reise zurück

7222

Jagd - Verpachtung.

D/h

Montag, den 17. November d.., nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Unterzeichneten die hiesige Gemeindejagd, ca. 270 ha Feld und Wald, und die Fi'.teressentenwaldjagd, ca. 160 ha groß, öffentlich meist­bietend aus 9 Jahre verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben.

Die Gemarkung Hasscnhansen liegt ca. 40 Minuten vom Babnbos Fronbausen lM.-W.-B.» entfernt.

Hassenhausen, den 81. Oktober 1913, Der Jagdvorsteher: Breitstadt.

Bekanntmachung.

Die unten verzeichnete Krankenkasse wird am 31. Dezember geschlossen. Forderungen an dieselbe sind binnen 3 Monaten anzumelden. Bei späterer Anmeldung kann Zahlung verweigert werden.

Gießen, den 31. Oktober 1913. 7224

Fahrik-Kmnkenkafle Louis Scheid.

Nutz- und Brcnnholz-Vcrkauf

in der Freih. Oberförfterci Rabenau, Londorf.

Für den Submissionötermiu vom 10. November d. Js. haben mir zum Verkauf ausgeschrieben: A. Nutz­holz, Stämme Fstm.: 125 Eiche, 100 Buche (Schnittholz», 970 dieser, 640 Fichte, 15 Birke, Dcrbstangen Fstm.: 80 Fichte: Reisstangcn Fstm.: 20 Fichte: Fichtcn-Zellu- loicholz: 120 Rm.: Nutzknüvpcl: 20 Rm. Erle, 60 Rm. Nadelholz. 16. Brennholz: 200 Rm. Buchenschener, 100 Rin. Niesernknüvvel. Nähere Auskunft durch die Oberförsterei. Die Gebote sind verschlossen mit der Aus- schristHolzverkaus in Gießen" bls Samstag, den 8. November d. Js. au das Für st l. Stolberg'sche Rent­amt in Ortender« zu senden. Eröffnung derselben am Montag, den 10. November, vorm. 10 Uhr, im Lenz scheu Felsenkcller zu Gießen.___________________________B3lu

BuKenverkanf.

Die Gemeinde Staufenberg beabsichtigt einen schweren Simmentaler Bullen auf dem Submissions­wege zu verkaufen. Angebote sind pro Zentner Lebend­gewicht, verschlossen, dis Freitag, de» 7. Novbr. l. Fs., vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, wo alsdann die Eröffnung statt­findet. Auch ersuchen wir um Angebote zum Ankauf eines sprungfähigen Simmentaler Bullen.

Staufenberg, den 2. November 1913.

Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg.

Stephan. 7995

Brrllen-Verkaus.

Donnerstag, den 6. November l. I., nach­mittags um 1 Uhr, sollen auf dem Faselhofe dahier zwei fette Bullen (1 Vogelsberger, 1 Simmen­taler Rasse) öffentlich meistbietend gegen bare Zahlung versteigert werden.

Großen Buseck, am 1. November 1913.

Großh. Bürgermeisterei Großeu-Buseck.

Schwalb. 7236

Konkursverfahren.

Heber das Vermögen des Gutspächters Karl Brennemann auf Hofgut Heibertshausen bei Dau- bringen wird heute am 3. November 1913, vor­mittags 9 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.

Dec Kaufmann Louis Althoff zu Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen sind bis zum 22. November 1913 bei dein Gerichte anzumelden.

Es wird zur Beschlußfaffung über die Beibehal­tung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubiger- ansschuffes und eintretenden Falls über die in § 132 derKonkurSordmingbezeichnetenGegenständeaufFreitag den 28. November 1913, vormittags 9 Uhr und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Frei­tag, den 28. November 1913, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 18, Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasie etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 22. November 1913 An­zeige zu machen. bs/u

Großherzogliches Amtsgericht in Gießen.

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Mittwoch, den 8. ds. Mts., MoiiMersminliiH

im Hotel Kobel, abds. 9 Uhr.

Tagesordnung:

L Kauslnannsaerichtswahlcn 2. Unterrichtskurse.

3. Weihnachtsfeier.

4. Verschiedenes. v3/ Der Vorstand.

Kriegerverein Gießer, j

Wir machen die Kameraden auf das aus Anlaß des zehn­jährigen Bestehens der frei­willigen Sanitäts - Kolonne vom roten Kreuz zu Gießen Mittwoch, den 5. Novbr. I. Js., abends 8 -Uhr, in der neuen Aula der Uni' öcrntät stattfindende Wohl- tätigkeitö-Konzert aufmerk­sam und bitten uni zahlreiche» Besuch. vn

Gießen, den 2. Nov. 1913, Der Vorstand.