Meteorologische Verachtungen -er Station Gietze«.
Wetter
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Nevvöse Kopfschmerzen
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über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen!
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Febr.
1913
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Landwirtschaft.
Luft als .Dünger!
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85 Z t»
schwefelsaure Ammoniak überführt.
Ter dritte Prozeß endlich stellt durch Erhitzen von unreinen toncrdehaltigen Materialien (z. B. Bauxitt mit Kohlenpulver im Stickstoffstrom zunächst „Aluminiumnitrid" dar, welches sich leicht in einerseits Tonerde (das Ausgangsmaterial für die Fabrikation von Aluininiummetall) und anderseits Ammoniak zerlegen läßt. Dieses Verfahren ist so produktiv, daß die Selbs^ kosten des dabei als Nebenprodukt gewonnenen Asnmoniaks slch auf 0,20 Mk. belaufen sollen gegenüber einem Marktprerse von 1,10 Mk. für das Kilogramm.
8.f
Airchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Der Frauenmissionsverein am Dienstag beginnt- nicht, rote irrtümlich angezeigt war, um 6 Uhr, sondern, wie g e w ö h n l i ch, um 4 Uhr. Dortrag des Missionars S ch a a l aus (Indien, zu dem auch Nichtmitglieder eingeladen werden
Vüchertifch.
— Ein .neuer Robinson. Und obendrein einer, der den zweihundert Jahre alten Robinson des guten Defoe. >oeit übertrifft. Denn Robinson Crusoe ist eine Gestalt, die der Dichter geschaffen hat und der er die reichen Naturschätze einer Tropeninsel zur Dersügung stellte. Kapitän Mikkelsen aber, der arktische Robinson, hat drei lange Jahre seines Lebens im
es
der Schlacht in völliger Untätigkeit verharrte. . Nichts zu unternehmen war das Ziel, das er sich unwiderruflich gesteckt hatte, und um cs zu erreichen, bot er alle Kräfte seiner Intelligenz auf. Wenn er gezwungen war, zu handeln, so hatte er nicht 3eit geringsten Gckanken mehr und nahm den crfteit Rat an. Der ihm gegeben wurde, mit der geheimen Absicht, die Schuld auf dessen Urheber abzuwälzen, wenn die Sache schief ging. Seine Apathie, die Furcht vor der Unpopularität, das Bewußtsein einer Unzulänglichkeit, die Schwäche seines Pflichtgefühls und der Mangel an ntoralischent Sinn raubten ihm den Willen, einen Entschluß zu fassen, einen Befehl zu erteilen, eine Anstrengung zu Machen und etwas zu unternehmen. Marschall Bazaine war nur noch eine Mumie, die die ganze Armee mit sich in den Tod zog." Früh am Morgeen des 18. August hatte er sich erhoben und wandelte in dem Gärtchen der Villa, in der er sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte, spazieren. Eine Depesche meldet ihm, daß die Armee des Kronprinzen heran- ntarschierc; die bei Metz kämpfende Armee konnte jeden Augenblick umzingelt sein. Er gab keine Antwort, sondern verttefte sich in ein anderes Schreiben, in dem der Ätarschall Leboeuf das Lerannahen bedeutender feindlicher Streitkräfte in den Wäldern von Gravelotte und Verneville meldete. Der Marschall pflückte eine Rose, gab sie dem auf Antwort harrenden .Hauptmann und ließ Leboeuf antworten, er möge „gut aushalten in der Stellung, die ihm angewiesen worden sei." Dann bc- sck)ästigte er sich des längeren mit einem Waldwärter aus Verdun, der Nachricht über die reichliche Verproviantierung der Festung brachte, und obwohl es den Truppen an Lebensmitteln und Munition fehlte und er in Verdun dies alles gefunden hätte, fertigte er den Mann nicht ab, sondern ließ sich von ihm ausführlich seine Abenteuer erzählen, schenkte ihm 20 Franks und riet ihm, sich auszuruhen und um 5 Uhr wiederzukommen. Dann wurde der Generalstabschef General Jarras hereingerusen, und ihm diktierte Bazaine einige Befehle. Er unterbrach sich aber darin, setzte sich in einen Hainbuchengang des Gartens und zündete sich eine Zigarre an. Da kam eine neue Ordonnanz des Marschalls Leboeuf, die die Sckstacht als bevorstehend bezeickmete. „Sagen Sic dem Marsckmll Leboeuf, daß er gute Stellungen hat und sie nur zu verteidigen braucht", lautete seine ganze Antwort. An Canrobert gab er um 10 Uhr den Befehl, im Falle der Feind St. Privat ernstlich angreifen zu wollen schiene, solle er sich auf „die Stellungen, die man im Begriff sei, zu erkunden", zurückziehen. Er glaubte an keinen ernstlichen Angriff, oder er wollte
Das Rätsel von Gravelotte.
Die Med erläge bei Gravelotte, die die entscheidende, unheilvolle Wendung für Frankreich int SVricg von 1870^ herbei- führte, ist nicht aus der .Haltung der Unterführer und der Truppen, sondern aus dem völligen Versagen des französischen Oberkommandos zu erklären, dessen Lethargie wie ein Rätsel erscheint. Ties Rätsel zu erklären, unternimmt der ausgezeichnete Biograph des Marschall Canrobert Gernrain Bapst an einer Reihe von Aufsätzen, die er in der Deutschen Revue veröffmtlrcht.
In denr neuesten dieser Beiträge schildert er die kaum verständliche Art und Weise, in der der Oberstkommandrerendc des französischen Heere- Marschall Bazaine vor und beim Beginn
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Banne des Pvlareises verbracht, stets den Tod ut allen möglichen Gestalten vor Augen, und erst im Sommer v. wurden er und sein Begleiter Jversen auf einer einsamen Fels insel des Eismeeres aufgefunden und gerettet. Der Verlag -Srod Haus bietet mit Kapitän Mikkelsens Buch, das den Titel „Ein arktischer Robinson" trägt und dessen erste Lieferung soeben aus ’ gegeben wird, eine besonders wertvolle Gabe. Wie die erste. Lieferung zeigt, versteht Kapftän Mikkelsen ausgezeichnet zu schildern. Statt erst eine langatmige Beschreibung der Anfangs- stadien seiner Expedition zu geben, geht er gleich auf das Ziel los. Unheilvoll genug fängt die Reise an, denn alle für die Expedition bestimmten Hunde sind entweder tot ober müffen ansteckender Krankheiten halber erschossen werden, und ohne.Hunde ist eine Schlittenexpedition unmöglich. Ergreifend ist die Lektüre des Bogens, der ben Kapiteln „Ein Wettlauf mit dem hunger toi>" und „Das Ende?" entnommen ist. Einen solchen Wertlaus können nur Männer gewinnen, die jeder Gefahr kühn ins Auge schauen und die im Bewußtsein ihrer Kraft selbst in den verzweifeltsten Lagen, auch wenn das Ende noch so nahe scheint, die Hoffnung nicht sinken lassen. Einen prächttgen Schmuck der ersten Lieferung bilden die vier Tafeln mit Bildern, darunter auch die Wiedergabe eines stimmungsvollen Aguarells „Auf der Suche nach Wild". Das Werk erscheint in einer Lieferungsausgabe (18 Lieferungen zu je 5Ö Pfg.) das Ende Februar vorlregen wird.
— Velhagen & Klasings Volksbücher. Mit besonderer Liebe haben in jüngster Zeit Belhagen & Klasings Volksbücher das geschichtliche Feld gepflegt. Noch stattlicher als die übrigen, was Umfang und Ausstattung angeht, stclll sich uns ein Bändchen über Kaiser Wilhelm II. vor. Prof. Tr. Katt Berger, der vortreffliche Schiller- und Körner-Biograph, hat die nicht eben leichte Ausgabe mit Freimut und Wärme gelöst. Den Gedächtnisfeiern der Befreiungskriege dienen der Band über die Völkerschlacht bei Leipzig von Generalmajor von Voß und die Darstellung von Leben, uitb Wirken des Ncichsfreiherrn Karl vom Stein, die Prof. Dr. Julius von Pflugk-Harttung verfaßt hat. Unverwelkt ftisch wirken die von dem berühmten Schlachtenmaler Wilhelm Camphausen 1864 unter dem Titel „Ein Maler auf dem Kriegsfelde" gesammelten imd illustrierten Erinnerungen, die jetzt in einem Neudruck die Sammlung der Volksbücher zieren. — Neben, so viel Vaterländischem steht ein fesselndes literarhistorisches Werk: „Der junge Goeth e", eine warmherzige, begeistcriide und kundige Schilderung von Johannes höffner. Alle Bände sind sehr reich illustriert und kosten .nur 60 Pf.
— Gin Zwang zur Arbeit — gegen Arbeitsscheue und säumige Nährpflichttge wird durch die gesetzlichen Abänderungs- Bestimmungen und Ergänzung des Reichsgesetzes über den Unterstütz ungs Wohnsitz vom 25. Juli 1912 und durch die ministeriellen Aiisführuiigsbestimmnngen vom 5. Aug. 1912 in wirksamster Weise gegeben. Von großem allgemeinem Interesse werden es hauptsächlich aber die Armenverwaltungen, Polizeibehörden, Landratsämter, Arbeitsanstalten usw. begrüßen, jetzt in der bekannten Sammlung deutscher Rcichs- gesetze in Einzelabdrücken, Textausgabe mit Einleitung, Kernworten und Sachregister, l)ercmsgegeben von Geh. Justizrat Professor Dr. K. Gareis (Verlag von Ennl Roth rn Gießen) eine zuverlässige Ausgabe zu erhalten.
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Februar 1913.
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Uinematographische Ztudien-Gesellschatt.
O Berlin, 2. Febr.
Unter zahlreicher Beteiligung von Vertretern der verschie- dmsten Gebiete der Wissenschaften fanb heute nachmittag,nn großen Hörsaal der Treptow-Sternwarte eine Versammlung statt zu dem Zwecke, der Gründung einer K i n c m a 10 g r a p h i - schon Studiengescllschaft näherzutreten. Der Leiter der Versammlung, Direktor Dr. Archen hold, wies darauf hm, daß es nicht Aufgabe der neu zu gründenden Gesellfchast sem könne, etwa schon bestehende ähnliche Gesellschaften m ihrer Tätigkeit zu beeinträchtigen oder den Filmsabrikanten Konkurrenz zu machen. Die Ziele der Gesellschaft seien vielmehr Aufstellung von Filmserien durch Fachleute und die Ausarbeitung geeigneter Filmmoitve. Weiter ist die Gründung eines Film- Archivs und eines K i u e ma t 0 g r a p h i s ch c n Museums geplant. In dem Museum soll namentlich alles Aufnahme finden, was von den Arbeiten der Erfinder aus früheren Jahrzehnten noch gerettet werden konnte. Damit soll gleichzeitig eine Ausstellung der neuesteii Erfindungen verbunden werden. Die neue Gesellschaft will den verschiedenen volksbildenden Gesellschaften ihre Arbeit auch nicht abnchmen, sondern dieselbe nur erleichtern. Weiterhin ist die Errichtung einer Aussichtsstellc nur Beschaffung des Filmmaterials beabsichtigt, desgleichen die Errichtung einer Studienanstalt für die Losung fachwissenschaft-. lieber Fragen. Der Redner gab int Anschluss hieran der hoNnung Ausdruck, daß Staat, Gemeinden und Private hmreAende Mittel zur Verfügung stellen roerbeit, um in gegebenen fallen Preise und Stipendien gewähren zu können, um auf diese Weise eine Hebung und Veredelung der Kinematographie zu erreichen.
Die Gründung der Gesellschaft wurde sodann,bcichlofsen und zum Vorsitzenden Direktor Archen hold, zum stellvertretenden Vorsitzenden der Rektor der Tierärztlichen Hochschule Berlin, Professor Dr. Eber lein gewählt. , ..
hieran schloß sich eine Reihe von Lichtbildervortragen aus der Tierheilkunde, der Technik, der Schulhygiene, der Bekamv- fuiig der Mückenplage. Zu Beginn der Vortrage war auch ein Vertreter des Kronprinzen eridjipiteit.
Herzklopfen, treten am meisten durch Blutarmut, Bleichsucht und Nervenreiz auf. Um dieies zu beieitigen, muß die Grundursache beseitigt werden, deshalb suchen die Aerzte aus das Blut uud die Nerven eiuzuwirken, indem diese mit hervorragendem Erfolg Leeiferrin (Ovoiecithineiscn) verordnen, das angenehm zu nehmen ist, den Körper kräftigt und die Nerven (rtl)
tnt dem Anwesen des letzteren eingereicht worden. !Das Bachufer besteht aus einer Mauer, die dem Einsturz nahe ist
ist nicht nachgewiesen, daß die Maner durch die Ge- mcntde errichtet worden ist. Ern Gesuch an die Aufsichtsbehörde, die Gemeinde zirr Herstellung der Mauer anzuhalten, war abschläglich beschießen worden. Der Gemeinderat lehnte das Gesuch ab, da der natürliche Zustand des Bachufers durch die Errichtung der Mauer von dem Vorgänger des heutzenröder vernichtet worden sei. Der Bürgermeister wird beauftragt, im Interesse der Gemeindeangc- hörigen einen Eich tag zu beantragen. Das Lokal wird von der Stadt zur Verfügung gestellt, auch sollen die Gebühren durch die Stadtkasse erhoben werden. Zur Prüftmg her Rechnung für 1911 wird ein Ausschuß, bestehend aus dem Bürgermeister, sowie Gemeinderäten Schulz, Klein mrd Diemer, bestimmt.
vermischte-.
* Sternickel int Pfarrhan.se. Zn der Nachricht, daß sich Sternickel vor einigen Jahren im Umkreise von Guben, besonders in Neuendorf, berumge trieben habe, schreibt dem B. T. ein Pfarrer L.: „In mein Pfarrhaus zu Neuendorf kam. 1909 ein hagerer, etwa 50]äbriger Wanderbursch mit einem Sack auf dem Rücken, nannte sich Otto Schön und gab an, er komme trott Niemasch-Kleba, wo er bei einem Bauern gearbeitet habe. Ich stellte ihn bei leichter Arbeit an, indem ich ihn im hauskeller Holz zerkleinern liefe. Meine Frau ging auch allein zu ihm in den Keller hinab, kam dann aber wieder und drang in mich den Menschen mit den unheimlichen Augen bald ans dem kaufe zu tun. Ich zeigte dem Mann, als er in der Küche Abendbrot aß, einen geladenen Revolver und sagte zu den Mädchen, ich würde in der Pacht auf geslügelraubendc Hunde schießen. Darauf verschwand der Gast und ward nicht mehr gesehen. Am nächsten Tage >varen die Dörfer ringsum in Aufregung. Angsterfüllt erzählten die Frauen, Sternickel sei von Guben durch Niemasch- Kleba und Neuendorf nach Krossen mit einem Sack auf dem Rücken gegangen. Einen Tag darauf wurde mir in Krossen auch mein anfänglicher Zweifel genommen. In einem Berliner Blatt sah ich Stcrnickels Bild und erkannte — ichchätte ihn unter Zchn- tausenden hcrausgefunden — meinen Wanderburschen von vorgestern. Zwischen Guben, Amt Sorge und .Krossen, spielte der Fernsprecher hin und her: Wo ist Sternickel? Zwei Wanderburschen wurden in ^krossen verhaftet — einen Posttag zu spät. Es ist kaum erklärlich, wie der Massenmörder, der sich gar feine Muhe gab, sich unkenntlich zu machen, der überall ruhig mit seinem Sack auf dem Rücken einkehrte und Arbeit suchte, seinen Verfolgern immer einen Tag vorauf sein konnte." Die Untersuchung gegen Sternickel ist jetzt auf ein neues Verbrechen ausgedehnt worden. In der Nacht frirm 9. Januar 1910 wurde in Wcidern, in der Nähe von Koblenz, ein Mann namens Schmitt erdrosselt. Sternickel sott sich zu damaliger Zeit in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben. Infolgedessen sind nun die Akten über diesen Fall an das Landgericht in Frankfurt a. O. eingesandt worden.
— DieVereinigungfür staatsbürg erliche Br l- bung und Erziehung hält Anfang März in Berlin die „Erste deutsche Konferenz für staatsbürgerliche Bildung und Erziehung" ab: — Bon den neuesten Einrichtungen der Vereinigung seien hervorgehoben: die literarische Auskunftsstelle und die Vortragsvermittclungsstelle, die beide । in wachsendem Maße benutzt roerbeit. — Auch die jüngsten Veröffentlichungen: Dr. Rühlmann „Der staatsbürgerliche Unterricht in Frankreich" und Rektor Hauptmann „Unser Heimatland 'Elsaß-Lotbringen" verdienen die Beachtung aller Fachkreise. — Berichte über ihre Ziele und Arbeiten sind von der Geschäftsstelle, Charlottenbnrg, Giesebrechtsttaße 19 kostenlos zu beziehen.
* Ms ich, in jüngeren Jahren, meine Stellung in einer kleinen Stadt ausgeben wollte, suchte mich mein Prinzipal mit verschiedenen schönen Mssichten zum Bleiben zu verleiten. Unter anderem meinte er auch: „Heiraten Sie eine reiche Bauerntochter, und Sie, mit Ihrer großen Schnauze, sind doch schnell im Gemeinderat drin." (fügend".)
* Auch ein Maßstab. ,^Jst Mitz Miller wirllich das, ivas man eine Sängerin ersten Ranges nennt?" „Ich weiß nicht." „Aber ich denke. Sie haben sie gehört?" „Ja, das schon, aber ich hab' gar nicht daran gedacht, Tom zu.fragen, wie hoch die Kasseupreise waren."
* Der Wachtmeister X. läßt in meiner Gegenwart eine Abteilung reiten. „Niemann, nimm die Schenkel mehr zurück." Nach einer Weile: „Niemann, nehmen Sie die Unterschenkel mehr zurück." 'Nach kurzer Zeit: „Herr Niemann, Sie sotten die Unterschenkel mehr zurücknehmen." Endlich: „Paß uff, bet nächste Mal sage ick Exzellenz, und dann — kommt 'ne Hand voll Reitbahndreck!" ______________
In den letzten Jahren ist ein Problem der chemischen Technik der Lösung entgegcngercift, das in feinen Wirkungen für das Wirtschaftsleben aller Kulturstaaten dauernd die wohltätigsten Folgen zeitigen nrirb.' Es ist das die technische Nutzbarmachung des in der atmosphärischen Luft enthaltenen Stickstoffs, insbesondere für die Zwecke der Landwirtschaft.
Infolge der ftänbig wachsenden Bevölkerungszunahme muß die Landwirtschaft für1 eine steigende Produktionsfähigkeit des Kulturbodens Sorge tragen, wozu ihr die Möglichkeit an die Hand gegeben wird, durch eine sachgemäße Verwendung der künstlichen Düngemittel, von welchen der Stickstoffdünger als der wich- tigest anzusprechen ist. Der Stickstoffbedarf der Landwirtschaft wird zurzeit zu 40 Prvz. von dem schwefelsaurem Ammoniak gedeckt, welches man als Nebenprodukt in den Gasanstalten und Kokereien gewimtt, während die rcstierenden 60 Proz. des Weltbedarfs in Form Don Chilesalpeter von den regenlosen Küstenstrichen Chiles und Perus geliefert werden. Es muß nun mit der Tatsache gerechnet werden, daß diese letzteren Lagerstätten in absehbarer Zeit ihrer Erschöpfung entgegengeben, und da die Gasanstalten und Kokereien unmöglich in der Lage sind, diesen Aus- full an Stickstoffdünger dauernd durch gesteigerte Produktion zu ersetzen, andere Stickstoffquellen aber nicht vorhanden find, so könnte unser ganzes Ernährungswesen in näherer oder fernerer Zukunft nt Frage gestellt sein, wenn es nicht der chemischen Technik gelingen würde, rechtzeitig für Ersatz zu sorgen.
Bekanntlich besteht das den Erdball umgebende Luftmeer zu etwa ein Fünftel aus Sauerstoff und vier Fünftel aus Stickstoff. In dieser elementaren Form ist aber der Stickstoff für,die Knltur- pflanzen im Lroßen nutzlos, weil sie ihn nicht aufzunehmen vermögen: denn die Pflanzen verlangen die Stickstosfnahrung in 5orm von bodenlöslickicn salpetersauren Salzen oder Ammoniak- öerbinbimgen. Die Verwandlung des attnosphänschen Stickstoffs in solcl>e für die Landwirtschaft brauchbaren Düngemittel ist nun das Ziel langjähriger kostspieliger Versuche gewesen, die in jüngster Zeit endgültig zu wirtschaftlich praktischen Erfolgen geführt haben, so daß damit die Lösung des für die gesamte Weltwirtfchaft ,0 außerordentlich wichtigen Problems der Stickstoffverforgung für die Zukunft gesichert ist. ,
Man kann drei verschiedene Verfahren unter,Serien, nach denen heute die ^technische Bindung des Luststickstoffs im industriellen Großbetriebe erfolgt.
Bei dem ersten »erfahren wird vermittels des elettnfchen Lichtbogens der Stickstoff der Luft mit Hilfe des ihm.beigemischten Sauerstoffs zu Stickoxydqasen verbrannt, die sich in Wasser zu Salpetersäurc lösen: durch Absättigen der Salpetersäure mit Kalk, Eindampfen der Lösung und Zerkleinern der erstarrten Masse wird der direkt als Düngemittel verwendbare „Kalksalveter" gewonnen, der den Chilesalpeter vollkommen zu ersetzen vermag.
Das zweite Verfahren benutzt als Ausgangsmatenal das ht großen Mengen auch zur Azetylengasbereitung gebrauchte fcaliuauturbib. Ein kontinuierlicher Luftstrom wird zunächst zur Entfernung des Sauerstoffs durch glühende Kupferspiralen und bann über stark erhitztes Kalziumkarbid oder em Gemisch von Kalznimkarbid mit Chlorkalium geleitet; die Ergebnisse sind „Kalkstickstoff" resp. „Sttckswffkalk", welche ohne wetteres zur Düngung Verwendung finden können, nieist aber zur Fabrikation von schlvefelsaurem Ammoniak dienen, indem man ihren gefamten Stickstofsgehalt durch Behandlung mit Wassserdampf initer Holzem Druck in Form von Ammoniak abspaltet und dieses durch Absättigen mit Schwefelsäure in das dem Landwirt wohlverttaute
nicht daran glauben.
„Tie Zuversicht des Oberkommandierenden war durch Nichts zu erschüttern," so notierte sich Jarras, „und er antwortete in meiner Gegenwart anderen Abgesandten des Korpskommandanten in Ausdrücken, die keinen Zweifel in dieser .Hinsicht lassen können: seine Zuversicht war so groß, daß er es lange Zeit als unnötig ansah, sich auf das Schlachtfeld zu begebem" Obwohl, er auf eine Umgehungsbewegung des Feindes gefaßt sein mußte, traf er keine Maßnahmen dagegen und ließ 15 Kavallerieregimenter, 24 Feldartilleriebatterien und die ganze kaiserliche Garde während der Dauer der Schlacht nutzlos dastehen. Die Jarras erteilten Befehle änderte er teils wieder um, teils zog 'n sie ganz zurück. Die Schlacht hatte unterdessen begonnen; während sich seine Llrmec auf dem Platz niederhauen ließ, um ihre Stellungen zu behaupten, kümmerte er sich um die kriegerischen Vorgänge kaum, erschien trotz der wiederholten Bitten Canroderts nicht auf dem Schlachtfeldc, wo er ein richtiges Bild der Lage hätte bekommen und seine Reserven zweckentsprechend ausnützen können. „Den Rückzug anzuordnen, ohne vom Feinde dazu gezwungen zu sein, das wär sein Gedanke", hat er selbst erklärt; mußte er dies durch die Feinde gezwungen tun, so meinte er: „Das ist schließlich kein Unglück."
Freitag war Milglieder -ainstag vor ^1«.
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Höchste Temperatur am 1. bis 2.
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Niederschlag: 4,2 mm.
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UU I VVBmU Musterauswahl umgehend. (D7/ie
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■ zweite «ft diesei trood) durch da- m wird, spiest an wi Nenn Tempel Ballettkorps nötig! meb nach der Ml e trugen dank bttl Gepräge der Echt, c Mäc-Leonhach n Tänze gewährter r Wohl selten eir
Tanzkunst. $uü mische Tänzcrinna tt, von denen mar Art auch manche? De Dunen bklicht in violett und r entworfen hatr, die zunächst rot konnte in ein« gleit chres
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us dem Land ", isprüche unehelich ! zur Kerwiräichri | zur Turchfühll, j nixvz
und Änd to.rfflf I M ihnen ch c I n wird »hl mt I daß Äc LterM I irötzer ist als ti »ringt. El- ist dk- r Zeit finieRcnte .benmg der f die Hess erstek sei am meisten y n größeren StäNr schasten eingerichir » LäuglingvsäuSs: enonmen unb ti« nmdschast auch y Zunächst hat he
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Februar -- -4- 7,8° 0«
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