Ausgabe 
27.6.1913 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.

Ein einziges Pfund Belastung

wir wohl nie herausbringen.

Cherry und ich stellten mittleriveile

selben Wege um zu kehren.

Wir konnten aber nur

cm Rande der Äsbarre einen Weg her.

Schlitten war auf hingen an ihrem Schlitten und wir

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Walsischbucht, fast 200 Kilometer näher am Pole, angelegt hatte. Doch lief er sich durch diese Nachricht nicht zur Eile treiben/ sondern blieb bei seinem ursprünglichen Plane.

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n, Ader.

ermäßigten) Rund« -n Norddcutschland ab Heidelberg und Karls^ mdauernd großer Beliebi- lönften Teile des Sdtoan- mlobahn bezw. den Hoden- u dem billigen Rundreisc- . meisten besuchten Gegcn- Lonate und berechtigen y linterbrechungen. Sniolg: ischen Generalabonnemenie [arten besonders rege gt- Mrzwaldfrcunde zu Berlin enieinnützigen Besttebunger ungen auf Rundreisclarln Ein Verzeichnis der ver Angaben ist gegen Pom eins, Reäftsammlt Walthn 11a, zu beziehen.

Tagcskalcndcr aus dem Jahre 1813.

2 7. Jun i Vertrag zu R ei ch en b a ch zwischen O este rre i ch, Rußland und Preußen. Bei Ablehrnrng der von den Ver- bünbeten cm Napoleon gestellten Forderung, das Großherzog- tuur Warschiru, Illyrien und Hannover zurüchzugeben, ver­spricht O e st e r r e i ch, sich an die Verbündeten auzuschlicßcn.

eins der Ponies retten. Eine Zeitlang schien es, als könnten zzver gerettet werden, doch glitt das eine aus und fiel ins Waner. Wir zogen es heraus, und die Zahnwale um uns herum gerieten in höchste Erregung. Das arme Tier konnte sich jedoch nicht wie­der erheben, und so mußten wir es töten."

In dem Standlager am Fuße des Erebus erfuhr Scott auch, daß Amundseu inzwischen die Basis seiner Expedition in der

Jit Mazedonien wird geschossen.

Die Tatsache, daß in Mazedonien geschossen wird, steht fest. Sie wäre an sich nicht einmal so aufregend, denn in jener schönen Gegend ist das Pulver immer billig gewesen, und solange wir zurückdenl'en, kamen im Frühjahr und im Sommer die Alarmmeldungen von den Metzeleien in Mazedonien, die einen integrierenden Bestandteil der sogenannten orientalischen Frage bildeten. Diesmal aber ist die Sache ernstlfafter, denn es sind die feindlichen Brüder, die nach glücklich beendetem Freiheitskampf darauf brennen, den Kampf um die Vorherrschaft auf dem Balkan durch­zufechten, die schöne LosungKreuz wider .Halbmond" durch die minder wohlklingende.Kreuz wider Kreuz" zu ersetzen.

Freilich bildet das serbisch-bulgarische Gewehrfeuer, welches auS Zlatowo und Ratlowat gemeldet wurde und das angeblich sogar von dem Baß, der Kanonen begleitet wurde, nur den Unterton zu ben Verhandlungen, die zur­zeit nod) immer zwischen Bulgarien einerseits und Serbien und Griechenland andererseits geführt wer­den. Aber die auf taktischen Gründen beruhende Zauder­politik Bulgariens und die wiederholte Kabinettskrise in Serbien lassen am deutlichsten erkennen, wie sehr auf bei­den Seiten die Leidensclxrften entflammt sind, und daß die Dinge trotz der russischen Vermittlungsversuche und des von den Mächten ausgeübteu Drucks auf des Messers Schneide stehen. In Petersburg hofft man jetzt, daß es wenigstens gelingen wird, die Ministerpräsidenten der vier (Staaten des Balkanbundes von ehemals zur Fahrt nach Petersburg zu beivegcn, um dort auf dem Wege der Einzel- besprechungen 311 einer Grundlage für die Ausgleichsver- banblungen zu gelangen. Mer in Bulgarien bringt man biefer Vermittlungsaltion wenig Zutrauen entgegen, unb was die ßalgie in Serbien betrifft, so wird alles von dem Gang der Verhandlungen in der jetzt zusammenge­tretenen Skupschtina abhängen.

Wenn auch die .Hoffnung auf eine freilich mehr schied- liche als friedliche Einigung noch nicht aufgegeben zu wer­den braucht, so ist doch die Lage umso ernster, da Bulgarien die Zeit der Drohungen unb Verhandlungen benutzt hat, um ben Aufmarsch seiner Heere an den Westgrenzen zu vollziehen. Dieser Aufmarsch ist jetzt vollendet, und die strategische Lage ist für Bulgarien umso günstiger, da es seine Truppen wie einen Keil zwischen die serbischen und griechischen Heere geschoben hat. Bulgarien hat aber die Stille vor dem Sturm nicht nur strategisch, sondern auch diplomatisch ausgenutzt, indem es seine Beziehungen zu den beiden Balkanstaaten verbesserte, die jetzt, nachdem der Balkanbund verkracht ist, das Zünglein an der Wage bilden.

Diese beiden Staaten sind die Türkei und Ru­mänien. Die Türkei wird sicherlich jetzt die volle Wohl­tat des «auch auf dem.Balkan nicht unbclannten Sprichwortes empfinden: Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Das Liebeswerbcn der bulgarischen Politiker ist ganz un­verkennbar, aber ob dieses für den Fall, daß es zum Los-

bem festen Boden geblieben, und die .Hunde Geschirr über dem Abgrund. Warum der selbst den Hunden nicht nachglitten, werden

schlagen zwischen den Balkanbündlern käme, wirklich prak­tische Erfolge erzielen würde, das wird man doch als min­destens sehr zweifelhaft bezeichnen müssen. Die ausgepo­werte Türkei hätte, wenn sie es sich wirklich einfallen l issen wollte, den getreuen Sekundanten Bulgariens zu spielen, kaum etwas zu gewinnen, aber in der Gunst der Mächte viel zu verlieren. Unb'so würde Bulgarien bei der Pforte schwer­lich auf mehr als eine wohlwollende Neutralität zu rechnen haben, wenn man in Konstantinopel auch nicht verkennt, daß es die Serben unb Griechen waren, die im letzten Stadium des Krieges den Friedensschluß am meisten er­schwerten.

Weit eifriger aber als um die Gunst der Pforte, deren militärische Kraft heute nicht viel über dem NuApunlt steht, haben sich die leitenden Männer in Sofia um die Gunst Rumäniens bemüht, das mit seinen 400 000 Mann tüch­tiger und frischer Truppen den ausschlaggebenden Faktor auf dem Balkan darstellt. Rumänien hat vom Beginn des Balkankrieges an gerüstet, und Take Ionesku hat erst un­längst erklärt, daß Rumänien im Fall eines neuen Balkan­krieges nicht neutral bleiben würde. In letzter Zeit ist nun mehrfach berichtet worden, daß die bulgarisch-rumä­nische Verständigung nicht bloß passiver, sondern aktiver Natur fei, und in diesem Falle wäre das Heber» gewicht über Serbien und Griechenland von vornherein ge­sichert.

Das wird man aber auch an der Newa wissen, und dar­aus erklären sich die angestrengten Bemühungen der russi­schen Staatsmänner, einen Ausgleich in diesem Streit her­beizuführen. Denn die Sympathien des Zarenreiches scheinen auf Seiten Serbiens zu sein, unb bas ist politisch ver­ständlich, benn bas erstarkte Großbulgarien bietet feine Aussichten mehr für eine russische Satrapie. Mag aber auch das Zarenreich bei seinem Versuch einer Vermittlung in erster Reihe die eigenen Interessen zu fördern suchen, so fallen sie doch in einer Richtung mit denen Europas zusammen, das von einem starken Friedensbedürfnis erfüllt ist und dessen Wirtschaftsleben schwer unter dem Druck der Ungewißheit leidet. Und das ist der Grund, weshalb die europäische Diplomatie diese russische Friedensaktion tat- kräftig unterstützt, wenn man sich auch der Erkenntnis nicht verschließen kann, daß der zu erhoffende Erfolg dieser Aktion in letzter Linie nur eine Vertagung des Kampfes um die Vorherrschaft auf dem Balkan bedeutet, der früher oder später ausgefochten wird und der auch den österreichisch- russischen Gegensatz erneut aufleben lassen wird.

Bulgarisch serbische Gefechte.

Tie Agencc Bulgare meldet: Tie Belgrader Nachrichten über einen bedeutsamen Kampf beim Flusse Zlatowo ent­sprechen nicht der Wahrheit. Es hat vorgestern bei dem von den Serben besetzten Torfe Zlatowo ein Gefecht fiattgefunbcn zwisck>en serbischen Truppen und einer von Abazow befehligten bul­garischen Bande, welche eine aus 70 serbischen Soldaten bestehende Abteilung von den benachbarten Höhen auf oem rechten User des Flusses vertrieb. Tas Geseckä begann gestern von neuem. Tie Serben feuerten etwa 20 Granaten in der Richtung gegen Istip ab. Die im Auslande verbreitete Nachricht 00m Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Serbien und Bulgarien ist ebenfalls unwahr.

Sofia, 26. Juni. In der Nähe von Widin setzte eine ungefähr 60 Mann zählende Kavallerieabteilung über den Timok fluß, um die bulgarische Stellung zu rekognoszieren. Tie Bul­garen ließen sie hcrankominen und umzingelten sie. Tie Serben wurden angeblich bis auf den letzten Mann n i e d e r g e s ch 0 s s e n.

Die serbische Kabinettskrisis.

Tie WienerNeue Freie Presse" meldet aus Belgrad: Ter Kriegsminister General B 0 i a n 0 w i t s ch wurde am

mehr, und wir wären vielleicht in den Abgrund gerutscht! Als wir die Sachlage klar erkannt hatten, brachten wir den Schlitten in Sicherheit, verankerten ihn und suchten dann in die Tiefe zu gelangen, um die Hunde zu befreien, die mit ihrem Geschirr zu phantastischen Knäueln verwickelt, daran hingen."

In diesem Falle wurden alle Hunde gerettet, und wegen des letzten Paares kletterte Kapitän Scott selbst zwanzig Meter ries in die Eisspalte hinab. Ein zweiter, nod) schlimmerer Unfall, bedrohte das Leben der Ponies zusammen mit den Mannschaften. Eine Zwcigcrpedition kreuzte schwimmendes Eis. Plötzlich be- gann die Eisfläche nach allen Richtungen zu brechen, und die Männer mußten nun 1200 Meter weit sich ihren Weg über die treibenden Eisschollen suchen, wobei sie Schlitten und Ponies na- türlid) nicht preisgeben dursten, denn an diesen kostbaren Besitz­tümern hing ja der ganze Erfolg der Expedition. Tie Arbeit dauerte süns Stunden lang, es war ein aufreibender Kamps mit den Elementen. Zwischen ihnen und der großen Eisbarre lag o;ie- ncs Wasser, und wenn sic selbst glücklich den Rand der Eisbarre erreichten, nric sollten dann die Ponies hinaufgebracht roerden? Ringsum wimmelte es zudem von gefährlichen Zahnwalen, die überall im offenen Wasser bliesen und schnaubten. Von dem festen Eise aus unternahm natürlidt Kapitän Scott mit ein paar Män­nern eine Rettungsexpedition, und in feinem Berichte darüber heißt es:Es war fnrd)tbar. Ich rief alle verfügbaren Leute zufammen und Bowers und Lates machten sich mit einem Schlitten aut, um die übrigen Ponies zu retten und suchten dann auf dem-

Mittwock) zum .König berufen. Er gab diesem das Versprechen, im Kabinett Pasdrilsch zu bleiben, verlangte jedoch einige Aufklärungen über die Haltung der Regierung gegenüber Bulgarien. Tiese Mfklärungen nnirben ihm erteilt, und er gül sich mit ihnen zufrieden. _ ,

Belgrad, 26. Juni Die geheime Si tzu n 8 der Skupschtina wurde um 12,50 Uhr gesdstofscn. Tic nächste öffcntlip-e Sitzung findet morgen nadyiritiafl um 5 Uljr statt.

Die Haltung Montenegros.

Belgrad, 26. Juni. Der hier weilende montene­grinische Ministerpräsident erklärte, Montenegro werde in einem Kriege Serbien gegen Bulgarien nn t er­st ütz en. Ter Ministerpräsident übcrbradjtc König Peter en* Handschreiben K önig Nikitas.

Eine Drohung Griechenlands.

Sofia, 26. Juni. In der beute hier eingegangenen grie­chischen Antwortnote wird an dem bnlgarisdxm Vorschlag gemischter Besatzungen vorbeigegangen und drohend erfiärt, daß die griechische Flotte und das Heer bereit seien, sich einer kriege­rischen Provokation Bulgariens zu stellen.

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darauf erkannten einen Abgrund

Eine reiche Stiftung für das Völ kcrmuseum in Frankfurt a. M. Ein ungenannter Herr, der 10 Jahre auf der Insel Java lebte, hat seine während dieser Zeit erworbenen kostbaren Sammlungen dem Frankfurter V ö l ke r m u se u m -ur Verfügung gestellt. Tie Sammlungen entstammen der alt- javanisden Steinzeit, etwa um Christi Geburt: fie bestehen aus 10 Kupferplatten mit eingegrabenen Schriftzeicheu, prachtvollen altjcDaniidien Manuskripten auf Lonjablättern, ferner aus Götter­statuen, die den berühmten Tempelruinen von Borobudur und Prambänon entnommen sind. Bon hervorragendem Werte sind die ausgesundenen Altgvlbsachcm, wie Ringe, Ketten.und Münzen, im Werte von etwa 20 000 Mark, ebenso die Bronzesachen aus dem 12.14. Jahrhundert Gleich wertvoll sind aud) die von den Chinesen eingeführten Selandongefäßc, unter denen ein Mar- tapan, ein sog. Stammesheiligtum, sich besonders auszeichnet. Täs Glanzstück der bi-.-her in Europa einzig dastehen­den Sammlung altjavanischer Kultur bilden jedoch unstreitig etwa 200 malayische Prunkwasfen. Sie sind fast lückenlos von großer !ünftlcrifd>cr Schönheit und historischem Interesse. Nicht minder kostbar ist aud) die Sammlung erlesener Tcxttlarbeiten, die .zum Teil bi? insl 14. Jahrhundert zurückreichen, wenigstens soweit die berühmten Batik und Ikatgewebe in Frage kommen. Man hofft, die Sammlung, deren Wert sich auf rund 100 000 Mk. beziffert, für das Völkermuseum endgültig erhalten zu fönnen.

Forschungsreise. Ter Frankfurter Geologe Dr. Johannes Elbert, der vor zwei Jahren mit .seiner jungerl Fran im Auftrage Frankfurter hnficnfdxiftl. Vereine die kleinen S n n d a i n s e l n mit reichem Erfolge durchforschte, wird dem­nächst eine andere Forschungsreise antreten. Er wird sich im Auftrag des Reichskolonialamts auf mehrere Jahre nach K a - merun begeben, um hier das Land nach Mitreralschätzen, vor­nehmlich nach Zinn, eingehend zu untersuchen. Dr. Elbert wird auch diesmal von seiner Gattin begleitet sein.

Kurze Nachrichten aus Kunst unb Wissen- schast. Ter Regierungsbaumeister Tr. phil. Dr. ing. Alvis. Holtmeyer zu Magdeburg ist int Dienste des Bezirksverbandes als Landesbaumeister und ,^Inventarisator der nd Kunst­denkmäler im Regierungsbezirk Kassel angestellt worden. Der Dienstantritt erfolgt am 1. Cftober 1913.

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in. Nach 9 Uhr am Aas' g vier Gewitter p siebenmal.

;sahrt machte ein M )cr hochgehenden Isar. mauer in.den Strubel in' den aller Kräfte geN e i, schwimmend das 1 ganzen Körper W weil sie gegen fr--;.

genommen -M, W. a Wer auö.i^m fic blieb mit nd nach benrN*

vergeblich beim Suchen nach festem Boden. Osman, der Führer, wandte seine ganze gewaltige Kraft auf und behielt^ festen Fuß: es war wundervoll, ihn so arbeiten zu sehen. Sogleich wir, was los war; wir hatten auf einer Schneebrücke gekreuzt, der

Aus Kapitän Scotts Polartagebuch.

Das geheimnisvolle Tunkel, in das der Untergang der Leiter der Seottschen Südpolexpedition bisher gehüllt war, wird jetzt durck; die Veröffentlichung der eigenhändigen Aufzeichnungen Scotts erhellt Bis zum letzten Augenblicke hat K.witän Scott fern Xag^bud) sorgsam geführt, und daraus geht hervor, daß der -tob Scotts und feiner Begleiter auf eine Verkettung unglücklicher Umstünde zurückzuführen ist, der Menschrnwitz nicht vorbeuge!- COnnSonarb Huxley, der Sohn des berühmten Itaturforsd-ers, beginnt soeben im ,,Strand Magazine" die Verößc nlicl:tng der Tagebücher Scotts, H ie er zum großen Teile wörtlich an fuhrt. Gleich bei der Ausreise begann das Unglück Am 26^ November 1910 verließ dieTerra nova" Neuseeland, uitd wenige -tage darauf geriet sie in einen furchtbaren Sturm, der beinahe ihren Unter= gang herbeigeführt hatte. Tie schwere Deckladung brach los, die Pumpen verstopften sich, und Gelehrte und poncher cer Ur pcdition, die an solche Arbeit gewiß nicht gewöhnt waren, mußten mit Hand anlegcn, um das Schiff flott zu hallen. Leutnant Evans ordnete seine Achtmrwch? von 24 Mann in zwn Retten an, und nun mussten die Schöpfeimer von Hand zu Hand gehen. war der einzige Ausweg, das Schiff über Waner zu halten; glu l licherweise hatte die Arbeit Erfolg, vier standen lang Innen die Eimer um, und so hielt sich das schilt. Ter ganze Verlust, der diesent Unfall belief sich auf zwet Hunde und etwas^Brennston. Am 10. Dezember erreichte dieTerra nova" d<^ -Lud^larets. Tie Landung nirrbc beim Kap Evans, m der 9uib: des Vulkans Erebus, ausgeführt, alle Vorräte wurden an Land gebraut sicher verpackt, und mm wurden bret Monate darauf verwandt, einzelne Tepots immer weiter südiväris anzukegen. Hterbet be­gegnete man wieder den größten ^^rrgkerten: der ^dfnoe war außerordentlich weich, eine dicke --clncht bullte Ers etn und Abgründe und Eisspalten loaren mcht zu erkennen. ~Ü _oe.- loreit die Mensd-en wie die Zugtiere den Boden ratter denktzufzen, einen solchen Unglücks fall beschreibt Kapitmr Scott folgendermafzen.

,Etwa anderthalb Stunden nach dem Aufbvttch kamen wir cm Eisründer, die sich nur verfchrvommen abzerchneten. ->etr fulwen. im Schlitten. Plötzlich schrie Wilson-:Am ^chlttten sesthalten und ich sah, wie sein eines Bern rn einen .ft^unö rutschte. Ich sprang auf den Schlitten zu, konnte aber nichts fehem tvu 1 Minuien später, als alle Oiespanne nebeneinander trotteten, ver- sdyvanden plötzlich die Hunde rn der Mrtte unserer Befpannung, und einen Augenblick fmücr oerianfcn alle. Paar um -paar verschtoandcn sie vor unserettzsAugen, unb jebe» Paar strampelte

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Deutsche- Neich.

Der Kaiser unb bic Welsen.

TieNorddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Gegen« über den mehrfach in der Presse austauchenben Meldungen über einen ^vorstehenden Besuch desKaisers und Königs in G m 11 ir­den sind wir zu der Erklärung ermächtigt, mitzuteilen, daß in den nächsten Monaten, für die der Kaiser bereits Dispositionen getroffen hat, ein solcher Besudi nicht beabsichtigt ist.

DasNeue Wiener Tageblatt" meldet aus Gmunden: Als Termin für die Ucbcrnabmc der Regentschaft in Braun­schweig durch den Herzog Ernst August sei zwischen dem Kai­ser und dem Weifenhause der 31. Oktober d. Is. vereinbart worden. An diesem Tage werde der fcierlid)c Einzug in Braun­schweig erfolgen.

Der Bundesrat

üb ernstes folgende Vorlacfen an den Reichskanzler: a) Derr Oie i eh ent nm rf betr. Beschäftigung von Hilfsrichtern beim Reichsgerichte, b) ben Entwurf der Verordnung betreffend die Tagegelder und Reisekosten der Schöffen unb Geschwo­renen ; c) die Vorschriften über die ReclTnungslegung der .Krankenkassen, d den Entwurf der Bekanntmachung betref­fend die weitere Amtsdauer von Vertretern der Ariieitgebcr und Versicherten bei den Versicherungsanstalten; c) den Gesetzentwurf betreffend Angestelltenverficherung der Pri­vatlehrer. Dem Beschluß des Reichstages, die Bindung für die Ausgabe kleiner Banknoten preiSzugeben, wurde zu gestimmt. Ferner wurde^eschlossen, daß. Erhebungen von Verzugszinsen auf dem Gebiete der Zölle und Reichs steuern, abgesehen von besonders geregelten Aus­nahmefällen, unzulässig sind. Der Vorlage betreffend Be- fremng von Versicherungspflicht nack) § 1232 der Reichs- versicherungsordw.ing und dem Antrag Preußens betreffend Ausführung des Börsengesetzes hinsichtlich der Metallbörse wurde zugestimmt. Dem Gesetzentwurf betreffend Aende- rung der Gebührenordnung für Zeugen unb Sachverständige wurde in der ersten und zweiten Lesung zugestimmt.

Die badischen Finanzen.

In der Sitzung des badischen Landstänbischen Aus­schusses am Donnerstag wurde mitgeteilt, daß der Stand der Eisenbahnschuldentilgungslässe als günstig bezeichnet werben könnte. Ter Finanzminister gab bekannt, baß bie Steuererträgnisse b er er ft en fünf Monate an birelcen Steuern ein Plus von 2,4 Millionen, bie in­direkten Steuern dagegen ein Minus von 4.58000 Mark gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres aufweisen. Die Finanzgebahrung Badens sei wesentlich von der Gc- stalrung der neuen Reichssteueru abl)ängig.

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e- l'.vah nd, tag ; .» ».M welchem die eueres }.*Steile ukrtiaqt, wie Wen We, 'Ulfl . 9(ei(bgÜ(lig; ta die dnheitsrechls als gültig m )tuing üerftof.enbcn Haus- kam aber auch die Vi:s- der von Heist eingelegten

*?': E. 165. Ww Srtitaj, 27. Juni 19(5

erscheint täglich, außer BezuqSo

Sonntags. - Beilagen: 4 T _ . _ _ . Kj monatlicb75'ßUo»cric(*

viermal ivödicmiid) A st' A jAk Jfck läbrlid) Tlt 2.2x); bureb

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Zweimal monoil. Land- W W/ 9 0 El 81 EL B 3cilciunci5: lofolL»

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für die Redaklion 112, IV# Verantivortttch für den

WM General-Anzeiger für Vderheffen WW für die Tagesnuinmer Hofationsbrud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftrahe 7. :"E.Heß-^ür'ie?

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