Ausgabe 
18.12.1913 Erstes Blatt
 
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Donnerstag, 18. Dezember 19b

165. Jahrgang

rües Blatt

297

Tie heutige Nummer umfahl 12 Seiten.

<egin<wlotm4 sestaestellt. bic absolute Nuhe erheischte Zett zu ungunsten de- Deutschen NeuHc?

hKem floate der Marbinol aber ttälrrflerübk und WM«. *«" ein fl0n. andere- Bild: 1883 besuchte der Deutsche

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Wu dni :r geroöbn- t ungeübt ivorbat Tq., wird j träfet von ibilungM 4, der nut men bäht, , 91uio sud in Ta ereil, en herauf' M andere

Bei Namvolla »vurden bereite int Sommer Suniowine der - - ......- ' Seit

Khln6t mrv«, den mit schverk ichctm '-t bei i-Dtben. 'ptalir, 'm ein. uneben ^usopsb. tMn hon seit i halten Hüte, dir wjjen 9?iolgt. !senschast ime nur ' Steuer im Aus» öoqen ehörigen a Sogen dehnen- 'r '3oga n Mgch. >n?kassa teuc K»

Karbinal RampoDa t-

Pari«, 17. Dez. Wie aus Nom telephonisch gemeldet ofrb, ist ftckrdinal Nampolla heute nacht kurz nach nkitternacht plötzlich gestorben

+ 8.9/: ;+4.8v.

in Deutschland eine Stempelsteuer von 30 50 ^arkerdoben iperben soll 'N selbstverständlich, daß dieser Boncklag keine Aussicht aus Annahme bat

Der Mondtag von Lachs en- Altenburg nol)m mit 17 gegen 1'» Stimmen einen Gosetzentwur^a» wonach vom Sodienbergbau eine M'gade vrm - n*

für die geiörderic Lonne ;u entrichten ist Tie Negrenmge» Vorlage tordcrte ursprünglich Pfennig

^e^al^Anmna^^r^rdi^l^mosekretar Merryi^n' Ter Jesuitenorden hatte naml.ch bem «a^jcjlom M Val wurde sosort benachrichtigt. | polla unter der Vand die '"ieronante

anqehört, b.ci'em Da? (haentum an ort Scutt ju- Hebt, .rfenni Der Wcqncr da» Recht, Beule zu machen und «nen Daher üammaiDen Eigentumserwerb nicht an, behandelt che ^ache vielmehr so. al» wenn ne aertoUlen worden wären. Lommt daher ein Beutensick nneDrr aus irgendeine Snie ins Unb lurüd, aus Dem es ilammt. so kann Der alte Eigentümer lf" c2

jeweiligen Besitzer qeltenD machen und die --ache n^edn^on stck nehmen, fofern nicht Der letzte B.-sttzer f««* «ner bat. auf Die auch (hqentum an gestohle^n Sacken envochen tmrb.

4A durch gutgläubige Ersitzung ober Berkau' in onentlicher Bei

Dio deutsche Natron Er war tatsächlich zeitlebens nut Aus­nahme des letzten Jahrzehnts der große Widersacher ^euiick. land? 1882 Nuuuus von Madrid, hatte er tür den Bapn btc Lchiedsrichterentscheidung im deutsch span tickten Ä a r o linen streit zu bearbeiten Nampolla schaffte unermuMa) ein gewaltiges Material Herde,, um das Besitzrecht Spaniens an den Äarohneninfelnso klar wie sonnenhtbt' bar*uiun Alle Einwendungen und ^efltnbeioetfe detz deut,(den Ans- wärtigen Amts wurden schonungslos zerpiliicki und wider legt. Leos XIII endgültiger Schiedsspruch konnte nackNam pollas gründlichem Gutachten gar nicht anders aussauen als ui ungutsten des Deutschen Netches

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Ter mkckl-nburgischk Landtag n-vm über dem sogenannten Aebmarn- Bro, e k t ^?h" ^ahrverbitiduna von Hamburg über ^hmarn nad) W« Danen den vom Ausschuß de» Landtags Dorflefd)laflenen »nTrög b.c Rrg.cran« an. Mfe bkjtänbc berrü f nb. Die größten Cpfrr zu bringen, um die Linie Warne münde Siebter zu erhalten bezw auszubaueil und 10 die schnellste Verbindung mit dem Norden zu bieten

Tie Hebungen deS Beurlaubtenstände- welche letzt bekanntlich nach dem (besetz, und wirtschaftliche Grunde die» gestatten. ini Wrnlerhald iahe stattsinden sollen, sind dementsprechendü"egel wor den So ist. nach einer ^eitungsmeldiurtz. unter anderem ,,.r diesen Winter noch die Aufstellung von ieror ^nfantnie Negimentern bei zehn dlrmeekorp» zu vin zehntägigen Hebungen aus den Truppenübungsplätzen mt geordnet worden.-

Ta^ketU, Beute zu machen, aebört übrigen- nicht ganz der Veraawi.nbeii ar. ee in im 7,alle eines NsUiandes bes im fremder "cinDe weilenden Heeres und auch bann gegeben. wenn dadurch aL fo° Ne??esLliüi, Verletzungen des Völkerrechts durch den tdegner rofltqemacbt werden follen. * ,

tum Diebstahl der Moua Lisa. AuS Baris, 17 VXxo gemeldet' He bei D*n Brüdern Lacejottt vor qenomme'ns -dousiuamn.i craab ^'nerlei Anhaltsvunkte den Berdal:.. Dan di B'üo r m irgend einer Bei'e an Dem ^rbrt®fn .. , . bcteiltqt q weien feien Dt Bruder erklärten, ,ie batten L-eruau/b. nnrr Hör :< aebolcit.

km Ahnung flfbabr. oob hd» unter diesem ba»

be-mbet yach einer Blattermeldung auS N o m wll der^hollSn o.-Cb- ^nttouar namen ?afob oan ? er boul jjjj

vi vor rmtqen Banaten durch einen Londoner

. -i..o,jnDa -um Sau» angeloten worden, die 'N allen

-ne vrTh!uiienth Aetmlichkcit mit bem aus dem Louvre en wendeten

ü>er eine Hal.chuna war. Erqlaube an- nehmen ,u Dur en, dir Dieses Bild dasiclbe fei, das Brugia dem ^lormttncr 'flntiauat verkaufen wollte.

- (Eine Nachmittagsvorstellung von Mirakel iadlretchen Aufiorderunaen aus Den jCadibarftabten tolaenK bat Die ireuballenlciumq im liinoerständmS mit Der xiivnwn be« Xent^ ftben Theaters m Berlin für den 26. ^czember zweiten Weibnachts- inertaa eine NachmittagSvorncllung von Mirakel ananeyt. Lic Borstellunq finbet in der gleichen Besetzung URC die Äbendaufsüh- nmqen unter Der Leitung von Max Reinhardt fflatt. Beginn bei Vorstellung 31/; Ubr nachmittags.

5t u r i e Nachrichten aus ft u n ft und Sifjen» , ch «71 Mar Banrbatnmer. der frühere (£baraftcrbarftcllet Dcs ^ranhuncr Schauspiel Hauses, wird fick nickt von der Bühne ziirü^-ieb n. w e manch? -Altungen wissen wollen, ,andern zu- rad ü Ganfrielrrn'en unternehmen, l^egemoärng hat er ifinen Lodniitz in Wiesbaden ausgeicklagen. wo 'eine ^yrau. El irre De Bayrhammer, ein geschätztes Mitglied der -^osvüyue ttt.

(Einen Phantasten wurmte es. Dan die schönsten '

Louvre in Baus italienischer Herkunftnd. »urz entschlofien enr wendet er eines derselben und brmqt es nach Tv

kS dort dem italienischen rtaaie .ur Venugunq m teile»« ~te italteniuhe Polizei nimmt fick Der -ache an. briAlaanabml da ^tlD Nachdem «s ein. 3eitlanfl in den Unuien^ aueaai J*1 wirb es Der iraiudiifd)« Nemerung ausqelieierr ^abe, ^enaber Stimmen la.-t. Die wrdcrn. Dan man b°* .^uftiKf

sondern bebalte, weil es ein wieder ins Lanb a^mm.ne^B.utennrf fei. dei'en Chgentum immer nock Dem Italienücken taate .ultrbe

ein Blick nui bu" aefchichtlicken Voraauge lehr. ^Dock. Daß b itaivniidx INeaieruna nt(fr. blon au» «ourtotue, Recktsaründen ;ur ivrauegabe der «Iona 1M»?° ;um

Horen; btc »r.mat bu ..Mona L,fa'. achorie bi« !**»«» »um (*toRber»oatvm Tostana Ta - Bild stand in naatlichem (Eigentum fll- im 3abrr 171*. im lunraqe de« Tu.!torium» der Rrvublik Napoleon Bonaparte ,n -Ual,en kommandierte, erkau «en Die Herzöge von Toskana wie Du- von Varma und Modena, dw Dem Inf- irm der Uran Wien nickt gewack'en waren, d^n ?u?<6 hblura non iMelD und durch Nbiretu».' v

an bie fran;ciicbe Ne.iterunq Unter den letzteren beiand"ck auck di- -fona Vtia" liefen ck-cktsakt des herjwnen ^rrrickers mutz

'Staat Toskana und auck denen

reich 3 t alten, a-aen fick aeürn lauen, xaf r in

ronba rechnnaßiaes inacntum d-s 'ranwuicken staaiee «rwordeu. Dura» den T'ebn ab« in das i*iaentum:-retn! nicht verloren geaang^

tiaie dc > Bild dagegen Bente im engeren 5> J»- ,b"/

Zustimmung des ^iaentunter? .oeggenornmeneS d»ur. w wäre dre Neck:-»la^ anders. 3»ar entwrick» das B f. macken und -Flundern

-> e- iutr. eigcnrn Nutzen des Plünd'rers. tfi es rum Nutzen nne- Landes - nickt mehr Dem modernen «eiste, der Privat- und Staatseiaentum, 'oweit es nicht ;ur Tvornetzun« b« ^nefl^9 unb vut Benvaltuna des erobertm Landes dient,ur unverletzlich erfldrt. rrvtzdem ober ist das Plündern bis ,um Sanger ^olommen von über Die ^''etz< unD iSebraudje des Landkrieges volkerrech.lick erlaubt gewesen: dasXuibrinflrn von 'idieatt _irt loflar nock heute insoweit gestatt:, al« i4utn kes feindlichen Staate? und 'einer Untertanen welche unter feindlicher Tfhiggc iegeln, meggenommen werden können und dadurch (Eigentum des erobernden Staates wer'

befud)« "m ^ifan ^äf Wberf^ »um ^Nntengeneral nach -iefole gesandt wurde, um diesem btc angenehm, rack- richt zu überbringen, daß Preußen bereit s", dre Auf­hebung des '.Irtitclv -J des 3efuitengefetzes. der den Ltden, mitgliedertt tue Niederlassung im Teunchen Neiche ö.rbot. int Bundesräte zu befürworten. Ihn >>. Mar,, 1W4 durfte iirt, Nampolla der PerwirNichuug dieses ^ckiritteo erfreueii. Der den ersten Stein aus dem Bau des (Gesetzes ausbrack) -Iber 190» war Nampolla nicht mehr im Amte, sondern Merrp bei Bal sein Nachfolger. Und er itfbft !b Jnbrt hindurch Der .heimlicke Par'st^', durste )id) nickt anl den der Tat itudiplomatischen NückstchtS- " f .. . Stu'k( Des lirchenhauptes setzen Er erlebte nur ................... ,iH' rn,ho-|nod) den Triumph, das; auch der Kandidat de« xrcxWnbess,

Der siebzigsährige Kardinal Nampolla war eine der übermittelt, hmraktcriftischen (Gestalten am päpstlichen Hofe. Aus sizi- !stronvrtnze>t man Adri stammend, mit) in PäpftU-bn, DPw>nane . d'dmanid und dreimal

I stch ^mpoua.^^ .^dreud de» »ast«,

irischen Negierung auss schärfste bekämpjt Nampolla gelmbt hat, wieviel Leo XIII selbst, ist noch nickt ganz -u überleben Für den kardinal aber hatte bieie Politik die Hirfung. daß er, als Leo XIII 190.3 dreiundneunzlgiahrtg Itorb, nicht, wie fast allgemein erwartet wurde, zum P<ipst «wählt 1 narb' Aus Äuregung der Italien neben Negierung ließ die österreichische durch den stardinal Puzmia von -traFau Belo e;nlegen. woraus der als niilde und unpolitisch geltende Patriarch -arto vvii Venedig die vaplt-

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Bon GerichtSafsessor W. ftersanbt

3u der intcreffanten ^ragc. ob Italien das Bildnis der Mona Lila derausgeben muß. schreibt ein Berliner Richter der ,.r.eui,chen

Auftlanv.

Erzherzog Franz »erdinand vollendet am 18 Dezember fein 50. Lebensjahr Dazu I<hreibt bte amtliche ..Norddeutsche Allgemeine Zeitg.": Auch in ^u'lchland wen^ ben fick an diesem Tage wärmere Sympathien dem hohen Herrn ;u dessen Bild m starker, ernster Männlichkeit vor den Augen der Zeitgenossen stehn Ehre rbie11 ge Glüdwftn- che gelten dem treuen Freunde u ns er es ft a 11 er - und zielbi wußten Mitarbeiter an der Erstarkmtg Der macht Oesterreich-Ungarns zu Lande und zur ^ce.demBo kümpser für ein lranvolles VabSburgerreich, mit deffen ö« kunsl sich Deutschland eng verbunden kühlt

Eine Ausland reise des onglischeu > i n e 111111 i ft e r d Laut Agence HavaS nnrd der euglycke Marineminister E I) u r ch i 11 am iiachsten Freitag von 2ojp hon ab reifen, zunächst aut 11 Tafle ttatf) Tcu tf mian o ,ahren und dann zu einem zweitägigen Be,uck nach ^.ariS kommen.

D a S s ra nz ösische P u lve r. Die sranzösische Kam­mer beschloß einen Gesetzentwurf betr Schaffung eme- mL- i-irischen B u l 0er i n genrc u rko r p s , emeS J>4 m i it ärischerPulverteckniker und Beamtensteven für die Pulververwaltung. Jetzt mich aber daS 'Pulver gut werden.

Eine französische M ilitärm .ssion für Griechenland? Die der Berliner ..Lokalanzeiger' nr fährt, soll in Athen aus Dra n g e nF ran k r c ick « tue Bildung einer der deutschen Militär Mission in Konstantino­pel analogen französischen -N 1 l i t ä r m v11110 n tüt Griechenland vorbereitet werden. Außerdem wll die Ar tillrrie durch fronsöindic JnNrukicurc l « «*

gebildet werden. Ein enttprechender königlicher Betehl werde in Athen in kürzester Seit erwartet.

Darmstädter hoftheater.

..ftönig ftarl". .

TreKriiwt in btti «ufuKitn mit dnen. »oritnd ,.xa« »dfirui auf der Jöeibc .

c, »ic^nur laxMtr MHV Eft A W' d? ,atliAWftUviene(»

Gietzencr Anzeiger

MM General-Anzeiger für Oberhefsen ,MM

M Rolotiensbmd uud Verlag -er vrühl'schen Uaiv.-Vuch- 11b SteiUnMterei N. tauge. «edaMon. Ekprömo, uud vkuckere.-. rch.lstr^e 7. A^.genieii.

lefi9reit3 mit der Piu.> X arbeitet, mag man sich in fatho- utn --------

Aschen ft reifen oft gefragt haben, ni^t..bo?Lb^!eI 0^10(0010 Gotti, ebenfalls ausgeschaOcl ward.

«nn-sen wäre. Nampolla zu n^hlen Dieser hatte ftchnachl --------

»er Wahl Ping' X von seinem Amte .ziiruckgezogen, das der

UHflt Mer i n bei Bal erhielt , ob er stblegeiitlick. wenn der Veutscbes Reieh.

neue Papst und seine Natgeber allzii euhdueben .nid nng I . iooa

idiidt breinfobmi wollten, burd) seinen Nai hemmend ein Das ft a i s e r p a a r ist am Mittwoch mittag tt.20'Uhr gewirkt hat, ist weiteren Mreifen nicht bekannt. Sicher hi^l ^ Soudcrzuge von M-unchen kommend> am der -Ubpar lick, Nampolla seitdem sehr zutnck. namentlich Ins 1.M«.-Kation eingetroften und hat fick in das Neue Palai. bi seitdem hatte er wieder einige nftchtigere Aemter in^dei flcbcu.

kirchlichen Verwaltung inne; daß «bet ^nn er Piu .^ Pon einer Besteuerung ber SüubhoJ ze 1 überlebt hätte, wieder der aus,ichtSre chstc > an^da - ^^^el dürste bas Neichsschatzamt vollständig Absttuid die Papstwürde fleroefen "ahm man all« Milde nehmen Man ist zu ber Ueberzeugnng gekomnien, da,; die Nun hat der Norbitalieiter >-arto seinen ftz'l'fchen Mitve l nemnen^ ^ndholzerfatzmittel in dir »auvtiache der Werder doch überlebt. I Tasche,ifeuerzeuge. mit Schwierigkeiten verbunden^ lein

AlS Marchese. Südländer und Millionär arbeitete .er|rofirbf Die in keinem Verhältnis zu dem Ertrage der Ltener Taü ünb Nackt gleich einem nordischen Fronknecht." so sch« l s^h^n würden.

bette Leo XIII feinen ""^-^^''E?n von^ E ine S teue r s ür L e i che nve r b re n 11 u n g? Bon

Mariano Nampolla. Mard,e,e bei Tinbaro, \nri on .U ber Feuerbestattung ist in einer Bittlchnst an den

Jicci. Aber her unermüdliche dlrbeNsN^ Reichstags der Vorschlag gemacht worden, einen Gesetzent

L?L!Ä "urch den für >ide Leichenverbrei.nuw,

mehrmals zeigen.

Mllst Italien dieMona £ifa" stkraurgtben?