165. Jahrgang
viertes Blatt
fit. 296
ttrldjeinl klßlich mit Ausnahme des Sonntags.
T«z
unserer
spricht.
9 Litznng Grostherzogltcher Handelskammer 6i,eken für die «reise Gicht«, Alsfeld und Lauterbach.
Protokoll-Auszug
Sieben, 3. Dezember
Tie „Oieheaer LamilieiidlLNer" werten dem eBn<einn‘ viermal wöchentlich betteleqt, das „Mrelibtall ffir ten Kreis •lefcar* ziveimal wöchentlich. Tie „lsaswirtschasilicheu Leit- lieftw“ erscheinen monatlich zweimal.
Die neue 6cmein6eftcu(rgc|e^gcbung, insbefonbere die Scwcrbefteuer.
• Vad-Naubeim. 15
nnrb dir mrhts schenken, sondern nnrt an den Löhnen seiner Ar der ter sparen müssen . .
10. Willst du dich v»r dem Vecknachtanebeo der vetzere» uno de» schlechten Ckwiffte» bewahren, io befolge dreie Ratschläge und atb iie wener an andere und bereite dir selbst und vielen anderen iSerhnachtSrnde und Freude.
LrriS -srirdbrrg.
p Friedberg 15. De, deute nng die scknnlicke .Ent lasiunaSPrüfung ,m diesigen Lehrerseminar, an. 33 «bitunntten ber etai>: 1 umerroaen sich der Prüfung L,e dauert 3 Tage Am heutigen Tage sind es 25 Z-Vrc. dan Baurrchmker - ch mr d f deracr der der Baunrma Td. Morfckel tat a in. In Segen- man der Beamten und Arbeiter der Iirma ,and em- t-ret 'ton
Reichelsheim. 15. De; Sonntag, 14. .
hielt der Vorschuß- und ftreditveretn Reichelsheim tm Gasthofe zur Post eine ordentliche Haupt versamm- luna ab Au? dem vorgelesenen Revisionsdericht ging her- vor, daß btc Verwaltung der Genossenschaft gut ist. Iür den
Mittwoch, \I. Dezember 1915
Koiationsdruck und Verlag der Brüdlfchea Unwersnäts - Buch- und £te mb ruderte H Lange. Siesten.
Nedaknon. ttgpebiftan und Tnidevei: fmbe 7. dypebuion und Verlag: <“*•#511 Stetofhoive^lll. rel.-Adr^-lnze'gerSietze^
3n einer vom Lrtsgewerbeverein Vad-Raude,m an berufenen äffenlluben Versammlung sprach beite abeno Rechtsanwalt Kaufmann-Sieben über das neue Gemeinde Umlage-Seiev vom s Jul» 1911
Rach einem kurzen geschichtlichen Ueberblid über bie Entwickelung unseres ttiemeinbeitciiermefeita besprach der Redner ,m einzelnen die von den Gemeinden nach de.n neuen Wefc& zu erbebenden des Gememdebczirks liegende bebaute und unbebaute Grundstücke Mastgebend für die Besteuerung ist der gemeine Wert, nicht der Ertragswerl Ab» ig von Hypothek- und Grundichulden »st nicht gestattet ES sei politisch nicht gut möglich gewesen, führte der Redner aus, nur den fdiulbireien Wert beraazuziehen. da in Cberbeifen
der c^rnndbesip »u rund 7 > Bi. len betauet
sei Eine Ausnahme für die Landwirtschaft bestehe darin, dast auf Antrag der Mittelwer« »wischen dem gemeinen und Ertragswert genommen werden könne, wenn e» sich um dauernd lanbroirt- fd>oitltd)cn Zwecken dienende Grundstücke handelt, die austerbalb des Lrtsbebauungoplanes liegen Auch für das Gewerbe gebe eS eine Ausnahme, indem Gebäude, die ausjckliestlick Gewerbezwecken dienen, nur mit dem gemeinen Wert von Grund und Boden plus der Brandtare und minus der Abschreibung auf Antrag beran- gezogen werden könnten. G r u n d st e u e r s r e i find die Grund stücke des Staates, der Gemeinden, der Kirchen, Reuantagen von Weinbergen, »Hebaude. tue zur Unterbringung des lebenden und toten Inventars oder der rohen Erzeugnisse der Landwirtschaft dienen Eine Teklarationspflicht bezüglich des Wertes des
Grundvermögens bestehe nicht.
Besonders eingehend besprach der Redner bann die allgemeine 1 Gewerbesteuer, wozu berangezogen werden alle stehenden Ote' roerbebetrirhe, bergbauliche sowie land- und forstwirtschaitliche Betriebe einschliestlich der Viehzucht, dos ©ein-, Cbft- und Gartenbaues, die Erwerbs- und Wirtschaftsgenosfenschasten und eingetragene Konsumvereine und geschlossene Vereine, itvnn diese letzteren über den Kreta ihrer Mitglieder hinaus Geschähe betreiben G e - werbeste uerfrei bleiben Betriebe, die ausschliestlich wohl- tätigen oder gemetunüvigen Zwecken dienen, die Ausübung eines amtlichen Berufs, einer künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erziehenden Tätigkeit und der Betrieb der Verkehrs- aiistalten durch Verbände des öffentlichen Recht:- c t e u e r p f I' a>- tig sind dagegen alle Wasser . Gas- und Elektrizitätswerke Mast- gebend für die Besteuerung ist der stand des Anlage- und Betriebs kapital- am 1 September, bei Saifonm schäften der mittlere Ltand. bei eingetragenen binnen deren letzte Bilanz s t tji e n u 1 d,l a flf 1300 Mk für das Jahr. Steuer Pf l tdp tin ist der, auf dessen Ra men und neben diesem der, auf besten Rechnung das Geschäft geführt wird. Teklarationspflicht über ytahe he-' Anlage- und Betriebskapitals besteht, wenn d |oher als .3000 Mf ist An Musterbeispielen erläuterte der Redner treffend Deklarationen für Angabe des Anlage und Betriebskapitals und Berechnung des tatfädilidrtn Betriebsertrags
A nicht testend daran behandelte der Redner die S ort der g e to c r b e ft c u c r nadi dem neuen Gesev Es unterliegen ihr Waren- häufer. Grostbazare. Abzahlung--. Berste,gertmgs- und Beriand- geschäfte im Grasten in Gemeinden bis zu 10 000 Einwohnern bei Iahresumiad von mindestens -SO000 Mk.. be. Gemeinden über 10000 Einwohnern von minHestenS IM 000 Mk.
Die Vermögenssteuer wird vom mobilen Verwogen über 3000 Mk. erhoben, soweit es nicht der Gewerbesteuer unterliegt, und zwar nur vom halben Wert Jedoch kann die Gemeinde was be sondern in der Röhe der Grenze manchmal notwendig werden tann) auf ' . l ^untergeben Ein Zchuldeuadzug Ul bei die,er -teuer form nicht gestattet TcNarationspilickt beiteht auch beim Anwachien um 3000 Mk „ . . .. ,
Das die Einkommensteuer anbeirint. w kann diese nur durch den 2taat festgesetzt werden Die Gemeinde kannd,eGrenz, für die Zuschläge dazu b,s 1 Mk herab- und bta 900 Mk binaufieBcn. Bei Grund . bewerbe und Vermogensstener sind die 3tcueriane für alle dre, einheitlich und gleichmäßig rur tedes volle Hundert auszuschlagen Der Ertrag dieser drei -tcuern »usammen must sich aber w dem aus den Einkommensteuerzuschlagen nnnde stenS wie 1:3' verhalten: er kann durch LrtSsayung tedock aus das Verhältnis 1 H ausgedehnt werden
Qum Schlüsse kau der Redner noch au, einige andere allgemeine Bestimmungen, die sich u. a. auf das ReklamaNonSver- fahren und den Generalvardon bezogen, »u sprechen
Stadtverordneter tt n i p v . der Vorntzende des Gewerbevereins, sprach dem Redner den Dank de» Ber.ms aus In der sich an- schließenden Aussprache konnte Rechtsanwalt ft a u t m a n n aus zahlreich- zumeist die Deklarationen betreffende Anträgen noch d,e gewünschte .lu-.-kunit und praktische Winke geben
Ans StaM und Land.
Diesten. 17. Dezember 1913.
BeiHnachtSfieder und zehn Rezepte dagegen
Der sind die S ranken? Unzählig ist ihre -char. hastende drängende Frauen und Männer. Läuter und Berkanter. oandwer ker Werkstätten und Heimarbeiter, alle tm .>?andclsgewerbe Ange ftaliten da» ganze kaufende Publikum urta zu guter Letzt noch das aancbeer der Postbeamten Das lieber wütet im Kaufe und au? der Straste. im Bureau wie im stautladen tn der WerMatle tat einsamen Stübchen der fcetntarbeumn bei Reichen und bei '»triiicn Alle leiden darunter, und zum Weibnachtstest ist die Mehr zahl man und müde, »erschlagen an allen Glidern, dump, im «opt. un'ächg das Fest, dem all die fieberhaften Vorbereitungen dienen. ^^Gegen ’bfek verzehrende BolkSkrankheit gibt es aber ein T' ' Den WeihnachtSkäufenr, bie die Schuld an dem lieber trägem seien nachfolgende Rezepte herzlich und dringend zum Gebrauch
(Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für OberlMn
finden war . .
Landkreis Gtegen.
Gronen-Linden, 15. Dez In unmittelbarer Räbe de» Daldfchenke. an der Strohe G , e st e n — G r o ve n - Liu - den lassen die Gemenwen Lützellinden. Gronen-Linden und der =la„; tm id>murt« ÄörNerhau« trboun. T.r «tont 6.,-iiu hob von den Aichitekien Zwo u ,n'cher-Giek,en entworfen ioor- Kfn __ Nachdem im laufenden Jahre auch ui umerer Gemeinde d<r »tleinwobnungSbau so gut wie geruht dat scheint S* dieser für das nächste Jahr wieder tabdatter gestalten zu lallen ES imd in neuerer Zeit.wieder KrfjjJ
roorben und man hört da6 darauf schon im kommenden Jahre £»oireiten entstehen sollen
Der Reichaverein der l i b Arbeiter u n d Anae st eilten hotte auf Montag abntb in das i)otcl Äobcl bie Vorstände der bürgcrlid^n Arbeitnehmer -und Arbeit- aebervereine, sowie die Vorstände der 'F-rauenvererne em- aeladen, um zu den bevorstehenden ft' r a iijc n Ta f 1 cit- svahlenStellungzunehmen. Der Vorsitzende Zorn hielt das einleitende Referat und es kani nach erfolgter gründlicher Ausfpraäse der einstimmig gefastte Beschlutz zustande. sich an den Wahlen ungeachtet der etwa vorhandenen lünjtigcn Gegensätze einmütig zu beteiligen und geschlossen v o r z u g e h e n. Zu diesem Berufe wurde von den einzelnen vertretenen Organisationen ern Ausschuß gewählt, der am 2. Januar 1914 eine weitere Versammlung ablsält, um die erforderlidien Schritte vorzunchmen.
♦♦ Handarbeits-Ausstellung. ES roirb uita geschrieben : Sehr oft hört man in dieser welbei^gten Zeu sagen, wie schade eS sei. baf; unsere Frauen und Mädchen so wenig Luit und Gefchid zu n»nblidvr Landarbeit haben, und dost die trohl manchmal übertriebene, rein imffenidxiftttdK Ausbildung bet jungen Iöd ter eine direkte Gesadr für die gesunde Äitwicklung der angehenden dauSsrau und Mutter bedeute Last diese Gefahr wr die Heranwachsende nxiblidK Jugend in Giesten nicht boteht. zeigte mir die von den Damen V a n b m a n n am lebten Sonntag veranstaltete « uSste 11unq schöner, geichmackvoller Handarbeiten und kun st gewerblicherGegen stände Im criten Zimmer mar eine solch- nulle von Nähereien ausgebre.tat dast eß schwer bäh. alles zu schildern Vom eintachsten Daschestuct b,A zur feinsten Nadelmalerei war fast icbc Technik Vertretern L« gab es Arbeiten in Iiletantik, Weiststiderei. ftloooelarbnt. Ricke ieu* Hardanger und Hedeböarbeiten: feine Veihnäherei tn tvr- binbimn mit Hikelardeil. «nü^femeu und mollig warme ge- stndie Wimenachen: die 3aM und Bersduedenbeit der Lotaknien war geradezu verblünend Mit frohem staunen ttanb man vor dieser sestlick gn'dnnüdirn Zrüllc cifnqer Arbeit
den Zimmer waren br kunitgewerbluben sacken aufgebaut Man iah sehr sauber auSgetühn Holz schildere, en. Tarw-, Tieibranb-, Metallarbeiten, und br >.ck ko sehr der Gunst erfreuenden sam- metplätteieien; daneben entzückende GtaS- und Porzellanmalereien, Dedcken und Milfen in Likimond- und o-unan ll'nnalerei. auch L'eteiarbeitrn fielen mir auf Ein fcköner Erwlg. taeke von über 600 Per'onen befudjtc WeihnachtSausNellung
•• ?Tüt Tierfreunde Es empfiehlt fick, schon jetzt geeignete ^ütderungsplätze für die Bogel zu schaffefi und hin unb wieder etwas Mutter auszu,treuen, damit sich die Vögel an den Ort gewöhnen und bei über Nacht em- tretenbent Schneefall sofort wissen, wo sie Nahrung finden können Man hat früher beobachtet, dast an manchen «teilen das futter, das kurz nach einaetretenem -chneefari ausgestreut -vurde. lieg-:n blieb, weil eben die Tiere nicht roufeten dast an der betreffenden stelle Ehrung zu
•• Da» «rostherzoglick Hessische Regierungsblatt Nr i 7 bangt eine Bekanntmachung, bie Bildung einer besonderen Bürgermeisterei B a b - E a l » h a u i e n betr ierner eine Bekanntmachung, die die V e r g ü t u n g e n für pot wiegend im Interesse Privater erfolgende AmtSgeichätte der Bürgennaster der Landgemeinden betnrtt.
•• Warmes ftrübftüd und zwar ', Schoppen Milch und 1 Brötchen erholten ui diesem Suttet <20 Volksschule Die dafür erforderlichen Mittel, welche .MK) Mk benagen, werden durch milde Stiftungen gedeckt Interessant ist es, w,e sich diese Einrichtung feit dem Jahre 1898. als ne in Giesten aogesühn wurde, entwickelt hat ES crdielien IrÜb stück lH-ib 60 i«99 70. 1900 154. 1901 26.» l’.MJ 343.
1903 34? 1901 36.5. 19A5 420. 190.1 530 190j 535 IWf
600, 1909 550, 1910 560, 1911 6b;>, 1912 642. 1913 .-<»
Umdei Tie Volksschule wird von rund 2890 «inbern besucht, so dast in diesem Iabre 25 Prozent aller Bemcker dieser
schule des warmen Frühstücks teilbartig werden Mit bieier. in gefunbb-uliAer Biziehumi überau. forderlichen Matznadme ltelN Giesten allen deutschen Stödten voran
" Ein deutscher Abend wird, wie man uns schreckt, aus Anregung der hv.-staen 0risqruppe de» Vereins iür das Deutschtum >m Auslande nüber „xeuttjer -ck»>- uercin’/i am 4. Irtruar 1914 zur " n t e r st ü v u n g d er d e u t- scheu Sacke im Auslande. bewnderS nn-
anftaltet werden Auch in anderen Staaten stnd wlchc: Ifeue zugunsten deutscher Kulturarbeit erfolgreich burd.getübrt wordcm Beteiligt find aosteidem an der demnital^g die übrig. nd>e>,gen Veieine zum 3(bub oder zur Pflege des Leutfchtums. Bund der Deutschen in Böhmen. Dudmork, Alldeut'cher Berdand, dann brr Deutsche Sprachverein, die drei ftolomaloereine, bie beiden Sektionen des D-euticken und Cefterreidnidirn Alvenvereins, Der 2Sehrvercin, brr Iloltenvemn. bie Hei,Ocke Bereinigung für Volkskunde Tie Darbietungen werden bestehe,, m e,ner watet aufführung, in Rezitationen und Ltedervorträgen von solt len, Kunsttänzen u <i Zn den EhrenausfLul» find nl^eter von Universität, Provinz, Stabt, Justiz, Militär und Studentenschaft bereits eingetreten; Unterausschüsse Imd gebiIM unb an der Arden, so hast das auf breitester Wnmblage und 'ür alle KreOe unserer Stadt gedachte srest auch Hier einen vollen Erfolg her-
emnioblm^ „„birü.a auf Wnt 8nbna»i#«ridxn(r unb
eWbitbTlX«« »ntaui ni*t bi. «if bi. Itbirn Sud,™ ob.r gar 6ic t?le5eui°8ni?°«mbs'onnlag. an* ni*i rar S:>bna*tcn. bann »fluileutt brauchen Ruhe unb ütbolung
aud) bie Sau ieu V^rtau'er und Verkäuferinnen, mm-
k 3. fX rbre Seit unb Okbulb bei Auswahl der Waren u.'w brauche nicht 'br se ^Ibenb. du mach.: am Tage baute
CinMuk Siib b«tür«ft n,*. brn Trakrabrnb ran Äaurrnann. «n- gtftcUKn. Jkka lüui*r kllm um unb mr.amJtbmb brr Mr rnr.:
äJS, VMU» bringen h'kn bann i*rek--beim
BVnau Ä "
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Anwesend sind die Herren: Geb Sominerzienrat xwbtf. beim als Bors,Sender, Kommenieurai -Arnner alS 1. stellvertretender Vornbender. ftommeriienrat Grünewald als 2 llelloeT- tretender Vorfibender. ssriedderger. ommmicnrat voos A«l. Rowack. Ranrspeck, Riün. Rödr, Rühl. Ltammler, Bvllmuller. Wallach. Wenner, Zurtuck, D» Zeidler. Syndikus und Tr. Buderus. wissenschaftlicher Hilfsarbeiter .___.
Bor Eininit in die Tai«s'rdming begrübt der Borovende, Herr <9eh. Uvminerzienral Heich.lhe m, bie Herten, inebnonbcrr bas neugewählie Muglreb. Hertn PoUrnül!. r L-iutrrdack
Sobann geben kl er in ehrenden Worten des am -J. November b Zs prrftorbcneii tangjähngin verbienftvoUen Bnram- vorstehers, Herrn Heinrich Brnckhauser.
1 Einrichtung von Kontrollkommissionen ober Einigungsämter,i zur Ueberwachung de» unlauteren Wettbewerb». Das Rncksgesetz über den im- lauterrn Wettbewerb bat keinesweaS die daran grfnuinten Erwartungen erfüllt Die llriadini find in der Mcinnlhafbahkit des GefepeS selbst zu suchen, weil es einmal tfric wgenanntert AnSiiahmetaqe unb ähnlich lautende Bezeichnungen von warnt- Verkäufen nicht denickichOgt, weil eS ferner an einer ieuluben Begrenzung bei Ausverkäufe fehlt unb weil eS »djlicfehd) an einer Kontrolle seitens ber BenvaltungS- ober Pvl'ze,behorde in bezug auf bie ordnungsmasnge Durckfuhtung be» Ausverkauta mangelt. Zn diesen drei Richtungen muh bao Ges eh geändert werben, wenn die bestehenden schweren Mihliaicke uoit Grund auf beseitigt itKiben sollen Diese Auiiasfnng gelangte auch m einer Ber'reierkvnferen'i der hessischen Handelskimmern zum Ausdruck: die Vertreterkonferenz war aber auch her Anucht. dast in abicbbarn Zeit an eine Acnderung des unlauteren Wettt» wertSgeiehc* nickt zu denken sei und dast hoher bie beteiligten ftreife vorerst den Weg der Selbstlnlie unter Mitwirkung der amtlickcn Handelsvertretungen. soweit dies tiinlick. beschreiten möchten '.lls loldie "t- tel der Selbsthilfe feien die Einrichtung von MontrolltammiUionen und die Bildung von EinigungSäm.ern an uneben ftan-
irollkommisiioncn bezw. Einigungsamter foUen nach An,tart der Verlreterkonferen» überall da < ng lickte, werden, wo ein yrturbtif sich hierzu erweist. Die Handelskammer befd,lieht, die endgültige Bescklustfafsung über diesen Gegenstand auscuieven. bta bie von dem Verba icke ber hessischen Teta.llotenvereine in AuSucht ge- stelltcn Vorschläge beifiglid, ber Ausgestaltung solcher Kontrollkommission, n bezw. EinigungSämter vorltrar»
2 Einrichtung von - u b m i s 71 o " s st e l l e n. Ter Deutsche HandelStag bat in seiner AuSichulmvung vom 1 3uh dirscs Zabres den deun'chen >> an Muammern empfohlen, ^ub nnmoneüellen zu errichten unb sich aniughebern. welche die Aufgabe Ipben sollen die an-'chrerbeuben Behörden zu beraten unb zwischen ihnen und den'n Zrage kommenben Au^chreckuna^ beircrbern u» vermitteln Auch biete JVrafle haben kue heffischen Handettk^mniem in rmrr Vertret er fonf er em vom Gegenstand einer eingehenden Beratung gemacht E» wurde oorfle-
schlagen. <me ivlche SubmiinonS,teile für da» ganze Grost- birzogtum Hessen zu errtditen und an den be fifdyen
Handelskammenag anzugliedern ,\rtr einzelne Aammer soll hier- »u ein Mitglied unc - nen Stellvertreter enhrnben. Tie zub- missionsstelle soll be, dem Vorort des vandeiskammertags. ber Handelskammer Mainz, errichtet werden
Die Handelskammer stimmte von der Ueberzeuqung geleitet, dast die Einrichtung einer solchen -ubmifiienSstelle emem bringen den Dedürrni-- -ntipreche. dem Vorfchlage der Zcrtreterkonfe ren» zu und bestellte zu Mitgliedern die^r Einrichtung dre Herren G Ramiveck AlSseid u,ck E n.
3 Besteuerung des gcbkrmen W a r e n h a n d e lS. Immer däunger unb immer lauter werten bie «lagen der w- merbftmbenbm über d<n sogenannten gebeirn.-n oder privaten Waren handel von Beamten, Angesteltten und «rbntrrn Weno auck dank nsw r:^r W-ne inten: brr Behörden wirderholt in Erlassen aui bie Unzulässigkeit em.s solckm ('febarata bingeroidm werben ist, so genüg: ein solche- Vorgehen boch nidx. weil ftd* derartige Erlasse nur gegen die Betätigung im dienst ober d,e p nuvum dienstlicher Errichtungen ndrten können x’c 'immer tertriu vielmehr die Au'faffun,. daß aui Den privaten Waren- beribe1 • irnie. die schon bestehend«n Vorschriften deS Handelsgesetzbuchs '- r " ierbeordnuna.de ^abrunismitielaes. xcs u. a. m entsprechende Annendmii itnben und MH er >cbann tn irgend einer Zvrm der Besteuerung untern arim roert-en müoe, damit ein neuerlicher Ausgleich zwischen gewerbl,ck.-m und privatem Warrn- handel aeich-ss n werde Ein Vorlchlaq der Handelskammer Mainz, wonach der nickt gewerdsmästne Warenbezug oder Warrneinkau» für '-ne aröHcrr Anzahl von Personen von der Lösung eines s,emp<4vfl.ckiigen Erlaubnisscheins abhängig gemactt werden wll. wurde von der ftemmer als eine geeignete Gnindtage der. Be- steuern na aut gehn Her r>r Bor-cklaq. ter au* bereits nn Prinzip
dftmtnmna der
bat, wird bezüglick »einrr Ausgettalturtg nock Gegenstano weiterer Verbannungen unter diesen ictn. Ä k, _
4 GnL^iitf einc»®cie6c- »etr «-nd.-u-. d-- Grbübrrnordnung für 3 r u g c «uno 7
’ tg< ?rür die Emickadigung der vor ^ichtgeladenen Zeugen uno SackorwilMcki^en sind gegenwärtig die Borfchrrrten ber Ge
ivüberbürbung aus hem Vorstanbe ausjchet- bnibcn Buraermetfter Sckmrd wurde Wilheltn Vogt IX als Kontrolleur gewählt
ft reis Vetzlar.
Wetzlar. 13. Dez Tie Häute- unb Hettver « wert ungs Gefell sckas t nt. b H in ft aff d. ber auch die Metzger in brr Stad: besten wegen der Vertvertung ihrer .^cftille angeschloffen finb. verhandelt zurzeit, um ihren w» schaftskreis weiter auszubrhnen. mit brn Metzgern in unserer 3tt,bt wegen Errichtung eines Adnahmrbepots. mtc e» aud, in Giesten schon langer bestehl. Es besteht Aussicht bah bie •-.(moffciifd'nftltdjc Venverlung ber (Aeiallf von Wetzlar, Her- born unb Dillenburg in b,e Wege geleitet w,rd
Dutenhofen, 13. Dez. T,e lohnende (Äemeinbe- Z>schere,. welche bisher von den Herten Ang. Pascoe lv.er. Jäger-Wetzlar unb Loo» jun . Giesten. für Mk. 300 ifir da» Jahr verpachtet war. ift geilem neu verpachtet worden. ?a» Höchstgebot gaben die bisherigen Pächter mit Mk. 150 fnr da» Jahr ab.
Heften-Raffau.
Marburg. L* Dez Tie Stadtverordnetert mahlten beute einen Aussckust. welcker fick mit der 3rage der Em gemeind »ng des Done» C rferebaufen beickäNigtrn 1111 3. tt. Wiesbaden. 15. Dez Die erste Schwur- gerichtSperiodeim Jahre 1914 beginnt am 12 Januar Zum Vorsineuben tvährenb biescr Tagung imtrbe -and- g» richt »bi rcktor Heg". l'.-stiuinn


