"usche Vertreter der Stadt habe ihm ausdrücklich eine Befrei-Weltreisen in alle Erdteile schilderte der Bortragende den Shrmin I -iehungen in Frankfurt <l M und könne b?rt 4 ober 5 . -."mbe ung auch zugesichert; er sei erst zur Zahlung nach Bebau- des freigeistigen und des religiösen Lagers in Tcursch land gute Partien nachweisen. Für die da;u notwendige Rei'e ublte I ung der ganzen Straße verpflichtet usw Abeles konnte einen und irrcirte dabei die Fälle Schnitzer, Jatho, Traub, d-. zgleichrn | ber Reglcrungsbaumeiüer dem vc: ■ " Mark, wovon die An- Beweis für seine Bcbauvlunaen nicht erbrinaen Tic st läge btc£ M'kgluctlen Versuche wohlmeinender Manner, den Zwicpalt geklagte 150 -.'.'iarf erhielt «atz teilte feinem Miauen dann vier
•ourbt bebhato btut/foftrniämo ahaVmirf?« mrf nuiliArm Ziege «tiMgleidtai. (Er fern au. tue »ar 7 3ahrrn -Barr.cn in iotgenb« Bonn mit: 1. 3tom. l rnr ic.nbtr, gcid-ir. '
1 K k ^Oitcntalltg a v g e w t eie n f erfolgte Trennung von Ltaak und Kirche und die Einführung des den, 28 Jahre, sofort eine Million, hübsch, nur Mutter lau. fpaier
< tu 1 nto n ° u_n 9_c n 9 e gen den Boran ich la g Moralunterrichts in Frankreich zu sprechen, ferner auf das Vereins- eine Million; 2. Toppelwaise, 34, bitt hübsch, eine Million kill.
»vurde deshalb heule kostenfällig a b g e w i c s e n
। j, _ " . m r , f „ tMviHu «.uiuiuHg w?n ciaai uno xirax uno oic <nnruörung oes
(ä , 1 n ® n f n 8 en den Boran ich la g Moralunterrichts in Frankreich zu sprechen, ferner auf das vereins-
räumt.
61—65
42-43
88-90
34-36
80-86
59.00—60.00
74.00-760)
57.00—60.00
78.00—75J)
58.00-61.00
74.00-76«
58.00—61.00
Lebens- Schlachtgewicht.
M. 117-120 108-111 98-101 86-93
74.00—76.01
■a
Tic Verjährung wird unterbrochen durch Leistung einer Abschlagszahlung, abgegebenes Zah- lungSversprechcndur '
der Gemeinde Höch st a. N. für 1913 wegenNickt- erhebung von Losholz macherlohn. Schon vor Erlaß des Gesetzes von 1872 über die Srtsbürgerrechte war in Höchst der Holzmacherlohn für das Loshol; von der Gemeinde getragen worden. Als im Jahre 1889 der Bau eines Echulhauses erforderlich geworden war, beschloß der Ge- meindcrat, daß zur Entlastung der Gemeindekasfe der Holzmacherlohn von den Losholzberechtigten zu tragen fei. Neuerdings hat nun der Gemeinderat beschlossen, die fraglichen Kosten wieder auf die Gemeindekasse zu übernehmen. Zn dem
Voranschlag für 1913 wurde ein entsprechender Betrag vorgesehen. Znnerhalb der Offenlegungsfrist des Voranschlags erhoben verschiedene Lrtseinwohner mit der Begründung Widerspruch, daß sie einen großen Teil der Gemeindesteuern zu zahlen hätten, aber nicht alle nutzungsberechtigt seien. Werde der Holzmachcrlohn auf die Gemeinde übernommen, so würden sie ungerechterweise belastet. Sie ersuchten des- l'alb um Streichung des Betrages im Voranschlag. Ter Kreisausschuß des Kreises Büdingen gab diesem Einwand statt Auf die erhobene Berufung der Gemeinde hin entschied heute der Provinzialausschuß in gleichem Sinne.
und geringere Diastlämmer . . . Schweine.
Poll fleischige Schweine con80 —100 kg Lebendgewicht
Doll fleischige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht
Vollfleischige Schweine von 120—150kg Lebendgewicht
ML 70-72 64-69
vüchcrlFch.
— „Freud e". Liturgisches VeihnacktSspiel für Kinder von Therese K ö st l i n. Wartburg-Buchhandlung, Darmstadt Buch Handlung des .Hess. Landesvereins für Znnerr Mission Tu# Festspiel ist frei von allen technischen Schwierigkeiten und geeignet, in jeder Gemeinde, in Stadt und Land durch Monfirmanbei oder Schüler dargestellt zu werden, Ivo es sicherlich überall gleich große Freude wecken wird.
Doppelwaise, 34, bildhübsch, eine Million: 3. fin- verlose Witwe, 30 Jahre, schön. ;roei Millionen; 4. Spanierin. 30 Jahre, bildschön, ca. dreiviertel Million. — Der Regierung^ bau meister reute auch selbst nach UrnnTurt, konnte aber von Tarnen, die 4in angeblich heiraten wollten, nichts en'ahren. Tie Liste der vier Heiratskandidatinnen soll, so behauptet die Anklage, von der Angeklagten fabriziert sein, ohne daß bestimmte Unterlagen dafür vorhanden sind. — Tie Angeklagte bestreuet das;
(RcridywfaaL
(1 Marburg, 18. Nov. Tic Strafkammer beschäftigte sich heute mehrere Stunden lang mit dem Eisenbahnunglück, welches sich am 22. C ft ober v. Js., abends gegen 9 Uhr, auf der Elsenbahnbrncke bet Kirchhain ereignete. Damals stieß ein von Marburg kommender Gliterzug in den dort zu wett vorgefahre-en Vorderwagen eines von Treysa eingefahrenen GüterzugeS. Der Wagen stiuzle um und riß das Bn'ickeugeländer samt der gerade die Brücke passierenden Schrankenwärterin Michael,» in die Tiefe. D.e zerstückelte Leiche wurde erst am andere» Tage geborgen. Dem Ncchi personal pasüerte nichts. Schuld an dem Unglück sollte der Lokotnotivführer L. aus Gießen sein, weil er mit seinem Zuge zu weit vorgefahren sei. Tie Verhandlung, bei der eine ganze Anzahl Zeugen itnb Sachverständiger vernommen wurde, endigte mit der Verurteilung des Angeklagten, der sich hauutsächlich auf dienstliche Ueberbiirbuitfl und die damaks herrschende Dunkelheit berief, zu 2 Monaten Gefängnis.
Märkte.
L. Friedberg, 19 Noo. Ter heutige Markt, vom schönsten Wetter begünstigt, war sehr lebhaft. Auf dem Viehmarkt waren 1500 Schweine oiifgetricben, durchgehend» schöne, gesund, Tiere. Au» ber ganzen Wetterau und den War hohen des Voge!4- berges waren Tiere zu Tlartte gebracht Dte Preise sind bernnte:- gegangen. Kleine iieifcl kosteten 11 All da» Stück, größere 8 ) TU daö Paar, Länfer 40 Mk das Paar, Springer 43 bis 50 Mk. daß Paar, noch grö ere 60 Mk. das Vaar. Ter Handel, anfangs ’Iok belebte sich gegen 11 Uhr. Um 1 Uhr wurde aufgeräumt. — Auch der Krämermarkt war lebhaft; ebenso der e in u sema r ft. Ganz besonders wurde viel Butter verkauft: bas Pjunb kam cj 1,35 bis 1,40 Mk. zii stehen.
w B)etzlar, 19. Nov. Zufolge starken Angebot» in fette» Schweinen hnb deren Vreis- etwa; gesunken, man verkauft sh mit 72-74 fg. das Vfuub Schlachtgewicht.
'c. Franssnrt a. M. V i e h l> o a r k t b e r i chk vom 20. Ao» Altftrieb: Rinder 125, Schien 22, Bullen ?, Kühe unb Färsen 61,
Kälber s 5, Schale 456, Schweine 133 -, Ziegen U. Tenbeuz: Kälber und Schafe lebhaft, Schweine rulna, wird oe- vck» für 100 M
Kälber.
Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . .
Geringere Saugkälber........
Schafe.
Slallmastsckafe:
Mastlämmer unb jüngere Masthammel . . Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe
FärbereiOehr Rover Gießen,Marktpiatzis ,
* Frankfurt a. M. chemische Waschanstalten
Chemlecbe* R<-I»tren i. FIrben ren Damee-, Herrn- e. KiederynHerebe. Vorhlnren n~k,. t____ K o
Zirka 10OO tnc< *tclltc. D* >. Einrichtung nnd n— * TePP|c*eB« Portiere«, Fellen, Spltiea, Federe. Reihern. kladermützeD, Haiidwhnheii etc.
uns-rer Werke sind in der Kramten Fachwelt als n.uttenrultür Anerkannt
TLirchliche Nachrichten.
Israelitische Hdigionsgemcinte.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Samstag, den 22. November 1913:
Vorabend: 4.30 Uhr.
Morgen-: 9.00 Uhr.
Fticr des «cburtotagco 3r. Mgt. Hoheit de» Großherzogs.
Nachmittag»: 3.30 Uhr.
Sabbatausgang: 5.25 Uhr.
JrraeMifche Neligionrgesellfchaft.
-otterdienst.
Sabbalfeler am 22. Noventber 1918:
Freitag abenb 4.10 Uhr.
Santstaq vormittag 8.30 Uhr.
SamStag nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbat-AnSganq 5.25 Uhr.
WochengotteSdienst: Morgen? 6.45, abends 7.30.
Aus Stafct und Land.
Gießen, 19. November 1913.
Verjährung von Forderungen.
Don der Handwerkskammer wird unS geschrieben:
Gegen Ende des Jahres liegt es im eigensten Interesse fron Handwerk und (bewerbe ,sich über die gesetzlichen Bestimmungen betr. die Verjährung von Forderungen zu orientieren, um sich selbst vor Schaden zu beivahrcn. Maßgebend hierfür sind die einschlägigen Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches, woraus hauptsächlich die für das Handwerk wichtigsten Bestimmungen im nachstehenden hervorgehoben seien: /
InzweiIahren verjähren die Ansprüche: der Kaufleute, Fabrikanten, Handwerker und derjenigen, die ein Klmstgewerbe betreiben, für Lieferung von Waren, Ausführung von Arbeiten und Besorgungen fremder Geschäfte mit Einschluß der Auslagen, ausgenommen der Leistungen, die für den Gewerbebetrieb des Schuldners erfolgt sind.
In vier Jahren verjähren die Ansprüche auf Rückstände von Zinsen, von Renten, Auszugsleistungen und dergleichen sowie auch die Ansprüche aus Lieferungen für den Geschäftsbetrieb eines Schuldners.
Die Verjährungsfrist beginnt st etsmit An - jsanF des auf die Lieferung folgenden Kalender i a h r c s. Hat z. B. ein Handwerker eine Arbeit ober fertige Ware am 1. Juli 1911 geliefert, so beginnt die Verjährungsfrist am 1. Januar 1912 und endet am 31. Dezember 1913. Ebenso ist es bei Lieferungen, für die die vierjährige Verjährungsfrist in Betracht Eommt. Wenn beispielsweise ein Handwerker Waren oder Rohmaterialien für feinen Geschäftsbetrieb im Jahre 1913 bezogen hat, so ist er vom 1. Januar 1914 bis 31. Dezember 1917 hierfür zah- lungspslichtig.
** „D,e religiöse Weltkrise" war das Thema eines öucnllichcn Vortrages, den Pros. Tr. R. Broda- Paris aus Veranlassung der Freidenker-Vereinigung gestern abenb int Hotel Utrtborn hielt. Der Vortragende suchte zunächst eine Erklärung ber Latsackc zu geben, baß durch das Seelenleben jo vieler moderner Menschen ein R i ß gehl, bcroorgcnnni durch da» intellektuelle BebürsniS, mit den Fortschritten ber Diisenschast Fühlung Jit halten, und den Wunsch des Herzens nach höherer, einheitlicher lunaihma des gesamten Weltbildes. Al-> Gründe hierfür fanb er den befiel)enden Gegensatz zwischen ber Geschichts und Notur- wiNenschajt einerseits und ber biblischen Lehre anben'cits, welcher Gegensatz mir verschwinden könnte, wenn es der .Mirdie möglich gärr, ihre „Zentrallehre" auhugeben Zweites Moment sei die Veränderung der pftjdnfdien Bedingungeii der mbultriagifiertcn dell, drillt bae Verhältnis der Kirche zum Staate, also Um« fornuthfl der religiösen Frage in eine mehr ober weniger politische. Vierter unb letzter Ofrunb, warum viele in den genannten fee* Indien KvnNikt getrieben werden, sei die Frage nach dem Warum di-r vorhandenen wzialen (Gegensätze Ta nut kam Prof. Tr Broda zu. dem zwei teil Teile feines Vortrages, indem er bicEnt* tvirfl ungcii^ iii denen die relimöse Krise grübrt hat. in den tcridnebcnen KulturlSnbcrn beleuchtete Aus Gründ reicher per« iönlidiev Crfabrunacn tufglg,- feine: mebr'achen. langbaucrnben
mäßig organisierte Ztirchenweien Amerikas, auf die sog. „Weltlichen Kirchen" Australiens, auf die auch in Indien besonders lebhaft empfundene Krise unb suchte die falsche Legende von ber Jurückgcbliebenheit des fernen Süens zu zerstören. Im letzten Kapitel warf der Vortragende die irragt auf, ob sich die Krise nicht in irgend einer Seife beseitigen lasse Er brückte bic Hoffnung aus, daß von freireligiöser Seite eine bemebigenta Am- wcrt kommen werde. Ter Bund ber freireligiösen Gemeinben, bic montnische Bewegung, der Positivismus Frankreichs, bic Bewegung für ethische Kultur und endlich ber Bunb für Organisierung menschlichen Fortschritts seien fleißig an der Arbeit. Er empfahl insbesondere den Beitritt zur letztgenannten Dereiniaung. Sie bezwecke planmäßige Fürsorge für Gesundheit unb Veredelung ber Rasse, Fürsorge für geistige Heranbildung ber Massen, Heran- ziehung aller Talente zur Schaffung geistiger Werte und Fortbildung 'ber Kultur, Verbesserung ber sozialen Konstitution der Völker, Schaffung internationaler Gesetzgebung, Verwaltung und Gerichtsbarkeit, Förderung der Frauenbewegung, Reformation des Strafrechts ufro. Mit einem Appell an die Pflicht aller, am Fortschritt miUuarbeiten, schloß Prof. Tr. Broda unter starkem Beifall seinen Vortrag. Es erfolgte bicBildungeinerOrts*
enSchuldnerunöin- folge gerichtlicher Geltendmachung seitens des Gläubigers. Nicht aber genügt es, wie noch vielfach angenommen wird, wenn ber (MiuLtger dem Schuldner innerhalb der Verjährungsfrist öfters Rechnungen zugestellt hat. Ebenso ist es erforderlich, daß bei gerichtlichem Vorgehen bc*m Schuldner vor Ablauf der Verjährungsfrist ein Zahlbefehl oder Klage zugestellt ist. Es empfiehlt sich daher frühzeitige Geltendmachung bei Gericht, da erfahrungsgemäß gerade am Jahresschlusfe die Gerichte mit derartigen Angelegenheiten sehr stark in Anspruch genommen sind.
Durchsicht der Bucher oder sonstiger Aufzeichnungen wird -.daher für die Kommenden Wochen besonders emp Sohlen. Auch mag der Handwerker daraus sehen, sich eine -schriftliche Anerkennung oder Abschlagszahlung von dem fäinnigen Schuldner zu erwirken. Wohl genügt nach dem Gesetz auch mündliches Zahlungsversprechen, es kommt jedoch leider nur allzu häufig vor, daß ein böswilliger Schuldner sich nachträglich derartiger Versprechen nick>t mehr erinnert, der Handwerker aber keinen Zeugen für feine Behauptungen erbringen kann. Der Jahresschluß ist sonach von großer Bedeutung für das gesamte Erwerbsleben und Vorsicht bei länger zurückliegenden Außenständen geboten.
Es sei bei dieser Gelegenheit nochmals auf die Ein- ziehungsstelle der Handwerkskammer verwiesen, die für Handwerker und Gewerbe gegen geringe Vergütung die Einziehung von J-orderungen übernimmt. Tic der Stelle überwiesenen Aufträge werden auch bezüglich der Verjährungsfrist streng überwacht und die nötigen Anordnungen getroffen, so daß bei rechtzeitiger Anmeldung dem Auftrag- lieber diese Sorge angenommen ist und er vor Schaden bewahrt bleibt.
sie fei mit dem Regieningsbaumeincr zur Prinzessin Bsenburg Gefahren, bic jedoch gerade nicht zugegen aewesen sei. Sie i- rue ibn der Prinzessin porgcftellt, wenn er länger Zeit gehabt hätte und nicht fofort hätte obrencn müssen Alles übrige habe Äa» getan, unb was ber täte, ginge sie nicht- an - Ter nächste Fzg betrifft den Betrug gegen ein Putzgechäft. wo bic Angeklagte eines Panier Modellhut für 180 Mart gekauft unb Zuiendung tun Quittierter Rechnung" verlangt hatte Ta die Angeklagte mit -nee langen bis auf die Füße reichenden Seal-Mantel :iu) m t Brst. lauten an den Händen erithicn, wurde fic für zahlungsfähig gehalten unb ihr ber Hut ohne weiteres zngefchickk Sie zahlte aber nicht bar, sondern erst auf Drängen :i cont> 50 Mark. In der gegen sic angestrengten Klage verglich fic «ich da bin, numallich 30 Mark in Raten zu zahlen, doch »ablte sie wiederum mir bie erste Rate. Pfänbungen waren fruchtlos, da stets erfolgmd) interveniert wurde: ihre Sacken folllen nnnn Leutnant Becker ti Afrika gehören. Rackdem Betrugsanzeige erstattet war, zoblte RÄ. Sertbaucr, ber Prozeßvertreter ber Angeklagten, die Rcstiuinme — Die Angeklagte bestreitet die betrügen)die Abfickt, sie i>abe gleick in Raten zahlen wollen, das sei auch in jenem Geschäft üblich — Svdann wurde die Verhandlung auf Donnerstag vertagt.
Der Roman einer gräflichen (Kriselte.
1 Berlin, 18 Noo
RA. Bahn weist darauf hin, baß der Student doch nicht« ernftlid) glauben konnte, daß er durch feine Bekanntschaft in bic ersten Streife angeführt würbe, da man eine Gräfin doch nickt auf der Straße kennen lerne, vor allem lasse sick eine Gräfin dock nicht schon am zweiten Tage der Bekanntschaft Strümpfe unb bergt fchenken
©» wirb dann ein Fall erörtert, in bent bic Angeklagte in ane Heiratsveanitllung verwickelt ist Ein Regierungsbanmeister wandte sich an einen Heiratsvermittler Katz, der letzt in Hamburg wohnt, unb bicfer versprach ihm, gegen 5 Proz. Provision | eine Frau mit mindestens 300 000 Mark Mitgift zu verschaffen, ratz jagte bau Heiratskanbibaten, bic Angeklagte hätte gute Be*
gruppe des genannten Bundes.
Landkreis Gießen.
? Hungen, 19. Nov. Ein nachahmenswertes Beispiel haben die beiden Nachbacgemeinben Inheiden und Utphe gegeben, inbent sie bei Einführung dcS elektrischen Lichtes ihren Lehrern zur Anschaffung von BcleucktungS- körpern Beträge von 60—80 Mk. gaben. Benn Stcllcn- ivechsel ist eS für Lehrer, die an einen Crt ohne elektrisches "icht kommen, sehr unliebsam, Beleuchtungskörper als Eigcn- him zu besitzen. Für den betreffenden Lehrer sind sie alsdann totes Kapital, so lange er wieder zur Pelroleuinlainpe ziirückgreifen muß.
Kreis Büdingen.
h. Frankfurt a. M, 19. Rov. Tem Vernehmen nach stcht auch für Frankfurt bic Aufhebung .der Bekanntgabe der Standesamts nachricht en durch die Ta.gespressc bevor. Tic Regierung beharrt trotz der Ein wen düngen, daß bie Vec öfsentlichungen aus prwaten unb gefchäfllichcn Rücksichten erfolgen müssen, auf ihrem Stanbpunkt. Tas Rcgicrungsverbot tritt jedenfalls am 1. April 1914 in Kraft.
Kreis Lauterbach.
— H o ck) w a l d h a n f e n i. Vogelsberg, 18. Nov. Vor einiger Zeit ging bie Meldung durch mehrere Zeitungen, daß ba» Gafi- bau5 ,Z u m Fel f en m e er' biirch Kani an bie Türer- f di u l e iibergegangen fei. Tabci war erwähnt, daß bann der WirlfchastSbetricb vor Winter wohl eingestellt würde. ES ist dies, wie man m s schreibt, nicht ber fxaQ, ba ans beut Kaufe nicht» geworben ist. Der 2i.trtschastSbelrieb des Hotels bleibt nach wie vor weiter bestehen.
R Schlitz, 19. Nov. Tie starken Regengüsse in den letzten Taaen haben der überdies sehr leicht f) o cb w a f f e r führcnbfu Hulda durch die anS bein Vogelsberg kommenden Zuflüsse Schlitz und Luder solche Wassermasscn zngesiibrt, daß das ganze Schlitze r- l a n b von Salzschlirf bis znr preußischen Grenze bei Unter-Weg- furth auf große Strecken überschwemmt ist und teilweise einem großeii See gleicht. Die Arbeiteii bei Reguliernng des Schlitzflusses, die infolge des BabnbaneS notwenbig würben, haben durch das eingetretene Hochwasser eine große Stockung er abren. ?lnch der Landivirtschast wird durch Verschlammimg ihrer Wiesen großer Schaden zugesügt.
Kreis Wetzlar.
? AuS dem Kreise Wetzlar, 19. Nov. Fünf Gemeinden iinsercS KreiscS sind so glücklich, weder Zuschläge zur Staatseinkominensteuer, noch Realsteuern erheben zu müssen. ES sind dies Greisental, Griedelbach, Holzhausen, Neiikirchen und Oberwetz.
Heffen-Nüssau.
X. Schlüchtern, 19. Noo. Der Kreistag des Kreises Schlüchtern hat am Tage der Einweihung beS Kreis- Krankenhauses, für ba§ bie Freifrau von Stumm auf Schloß Nam holz 200 000 Mk. gestiftet hat, unter bem Namen Kaiser - Wilhelm -Jubiläums- Stiftung einen Freibettenfonds für mindcrbeniitteltc Kreisangehörige mit einem Kapital von 15 000 Mk. gegründet. Aus KrciS- mitteln sollen diesem Fonds in den folgenden beiden Jahren weitere 5000 Mk. zugeführt werden. Botschaftsrat von Kühlmann in London, der Schwiegersohn der verwitweten Freifrau von Stumm, hat mit seiner Gattin diesem Freibettenfonds ebenfalls 10 000 Mk. gestiftet und sich bereit erklärt, in den folgenden 5 Jahren je 1000 Mk. zuzuzahlen. Graf Eberhard von Tattenbach und seine Gattin, geb. von Stumm, haben 2000 Mk. gestiftet.
Kaffee und Korpulenz - Ursache itn) Wirkung. Das (soffein beeinträchtigt de« Stoffwechsel, die Korpnlenz ist eine -olge unvollständigen Stoffwechsels. Deshalb cuip stehlt der -lrzt Korpulenten den coffeiw freien Kaffee Hag.
Tie fröhliche, herrliche Weihnachtszeit steht wiever bevor Ws wirb es interessieren, baß der umfangreiche, elegant nusgeßutS Weihnachts-P r^ackt-Katalog der bekannten Firma (Wt' drüber Rauh, Stahlwarcnfabrik unb Versandhaus 1 Hang in Gräfrat h bei Solingen soeben neu zur Ausciab 4* langte. Eine Fülle aller nur denkbaren Gegcnttände sind b<M bildlich bargestellt, wie Stadlwarcn, Werkzeuge, Hauc-haltwuB, Sckmuckfachen, Uhren, Lederwaren, Lurus- unb Ge>d>enknnM Spiclsadicn, Ehriftbaumsckmuck. Ebristbaumständcr, vielerlei 4» beiten ufw.,^ zusammen in einer Auswahl von ca 10 000 xf idüedenen Sorten, so baß icber Paffendes unb feinen Bedarf oder für Weihnacktsgaben finden dürfte 5lAW


