tuinftimmcn und ihn dem Botihmb zu überweisen Die Verfamm- jung bcWofo bemqemött.
®ei den 23 a hl en wurden die ausicheidenden Borstands' mitglicbtr wiedergcwahlt und Lausmann ftalbfufc Tarrnstadl in ben Bor stand neugewühlt. Zum nächsten Tagungsort wurde 3c rüxrdbaufrn bestimmt
Aus Hessen.
*xHt Beamtenbesoldongsresorm.
bs. Darmstadt, 27. August. Die sogenannte Wirtschaftliche Bereinigung der Zweiten Kammer dielt heule vorunltag eine ausgedehnte Sitzung ab, an der fast sämtliche Mitglieder der Kammer, die dieser Bereinigung angehoren, teilnahmen. Den Borsitz führte der Abg. Korell- Angenrod. Gegenstand der Beratung war die Beamten- bcsoldunqsordnung. In der Hauptsache wurde über die Lehrer frage gesprochen. Die Mehrzahl der Mitglieder der Bereinigung war für Gleichstellung mit den mittleren Beamten. Die Einzelheiten der Beratungen waren geheim. Es wurden dann zwei Ausschüsse gewählt, die sich mit Vorarbeiten und Durcharbeiten der Regierungsvorlage nach den festgesetzten Grundlinien befassen sollen. Die hste Sitzung wird in ungefähr drei Wochen ftattsinden.
Aus Statt und Land.
Dieben, 28. August 1913.
•• Fahrpreisermäßigung. Das deutsch-akademische Clgmpia in Leipzig 1913 gilt gleichwie daö vorjährige Olympia in Danzig als eine belehrende Veranstaltung, so das; den Teilnehmern unter Voraussetzung der Erfüllung der tarssarischen Bedingungen Fahrpreisermäßigungen gewährt rverden.
■** Eine Mahnung: Reise im Vaterland! ver- üffentticbt der Bund Deutscher Berkebrsvcrcinc in der ..Welt aus Reisen" .Hamburg . „Es werden sehr häufig Reiseschilderun gen in den Vordergrund gestellt, welche in umfangreicher Weise die Reize ausländisklrer Hochgebirge und Küstengebiete preisen und damit die Borliebe der deutschen Bevölkerung, ihre Ur- laubszeit im Ausland zu verbringen und ihr Geld dort anszuge- ben, fördern Wir nehmen durchaus nicht den engherzigen Stand punkt ein, das Reisen nach dem Ausland überhaupt bekämpfen zu wallen. Den Ruben der Auslandsreisen erkennen wir voll an. Wir wissen jedoch auch, daß viele unserer Landsleute, die infolge einer herrschenden Mode regelmäßig ihre Ferienzeit im Auslande verbringen, unser eigenes Vaterland in recht geringem Maße kennen, ja man die sogar gcringsch ätzend von der Schön- hat unserer deutschen Natur denken, namentlich auch von der unserer deutschen Mittelgebirge im Ofegensatz zum ausländischen Hock)gebirge. Ebenso werden die Bäder des Auslandes den deut scheu Kurorten sehr häufig ohne Grund vorgezogen. Diesen Tat suchen iwgenüber halten wir es vorn nationalen. >oie vom Volks wirtschaftlichen Standpunkt aus für wünschenswert, daß die bcuriebe Bevölkerung ihre eigenen Fluren höher schätzen und mein aufsuchen lerne als bisher. Es ist balxr dringend zu wünschen, dah das allgemeine Augenmerk nicht nur aus die ausländischen Reiscgebiere gc- rirht't itnro, sondern das; die deutschen Erholungsstätten und Wan berge biete mehr als bisher in den Vordergrund treten. Die etwas abseits der großen Heerstraße liegenden (Gebiete, die zwar weniger befnnnf sind, aber stellenweise bod) Motive von besonderem land- scvaftlichon Reize in sich bergen, sollten viel mehr, als es bisher geschehen ist, gewürdigt werden.
Kreis Büdingen.
H. Büdingen. 26. Äug. (Gemei ndera ts sr tzu n g ) Anwesend: Bürgermeister Svnbl, die Gcmeinderäte Schulz, Andräe, Schäfer, Keil, Rullmann, Allein, Ticmcr, Wittekind. Methfessel, Hinkel. Ms Sachverständiger Kreisstranenrnmier Straub. Zur Herstellung des Spielplatzes am Schul haus waren nach dem Voranschlag 20 000 Mark vorgesehen worden. Man ist aber der Ansicht, daß diese Summe unter heutigen Verhältnissen nicht auigaixnibet werden könne. Gemcindcrat R u l l m a n n glaicht, man könne mit einem kleineren Teil des Spielplatzes auskomnien. Auch die von den Lehrern verlangte Pflasterung eines Ganges durch den Spielplatz wird abgelehnt. Ofemeinbrrat Schulz empfiehlt, den Platz einfach z-u verebnen und mit Kies zu überdecken. Schließlich wird der Sackwerftöndige beauftragt, einen Voranschlag auHmarbeiten, in dem vorzusehen ist, das- der Platz mit Bäumen bepflanzt, verebnet, mit einfachen Packlagen aus Sandstein mit Kiesbeschöttung versehen wird - Die Arbeiten zur Herstellung der Bureau räume im Kr e is v e r Messung samt sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. — Der Zuleaung eines Grabens in derGymnasiu m s st ra ß e wird tzugestimmt. - Die Herstellung des Stoppertsgrunds- weges soll ausgeführt iverden, nxnit die dortige Villenbesitzerin 1 i der mosten, die insgesamt 400 M«rrk betragen, übernimmt. — Die Arbeiten zur Herstellung eines RohrkanalS in der Keller- gasse werden an Maure rin erster Faßbinder und die zur Herstellung einix- Kanals aus dem Wagenplatz an Hch. Mörschel III., beide in Büdingen, vergeben. Die Pslasterarbeiten am Würgen' vlatz, Strong und Färbergasse, sowie Junkernlx'fweg erhält zur Ausiübrung die Firma Friedrich Zipf u. Söhne, Gelnhausen. — Die Höhe des Scheckkoutos, das die Okmteinhe Büdingen bei dem diesigen Vr'rschuß- und Strebttm-rein unterhält, wird vom (^e mein berat auf 60 000 Mark (gegen seither 30 000 Mark» fest gesetzt. Zur Sickierung hat die Marie der Stadt ein Depot in guten Wertpapieren von 80000 Mark gestellt — Tas Kreisamt verlangt, daß auck, die Gehaltsve rhältn i sse der Wiesenwärter, des Sch-isers, Nachtwächters und der £hi n bar beite- lebtenii durch Ortssatzung geregelt tverden. Der Gemeinderal lehnt die Ausnahme der Wieienwäner und des Schäfers ab. Ter Gehalt der ersteren richtet sich nach der Größe der zu bc und entwässernden Fläche. Die hiesig« Schäferei ist eine Gesellschasts schäferei und imrb das Ol br.Ir des Schäfers durch den betreffenden Vorstand festgesetzt. Rachtn«chter und Handarbeitslehrerin werden in die Besoldungsordmtng ausgenommen mit dem Zusatz, bar der zurzeit beftehenbe Gedalt ein für allemal angenommen wird. — Von verschiedener Seite wurde angeregt, man solle bei den Einauartterungen ben Luartiergebern zu den von der Militärvenvaltung gezadlren Sätzen aus der Stadlkasse einen Zuschuß geben. Der Bürgermeister teilt mit, daß Kredit im ftäbtifdTcn Budget für eine derartige Ertraausgabe nicht vor banden und auch ohne Kapitalwlfnalmte nidn zu beschossen sei. £b die Aussichtsbekörbe eine derartige Kapitalaufnabme genest migt, sei zweiselbaft. Es wird bemnach beschlossen, daß an die Quartiergeber nur die Sätze Mie^ezahlt werden, die die Militär Verwaltung vergütet. -^Nachdem das Lberlandesgericht in Tarrn stadr im Prozeß her Stabt gegen die Aktienzuckerfabrik Stockheim zu llnaunftcn der Stadt entschieden bat, verzichtet der Estrnteinberat auf einen Rekurs an eine höhere Instanz. — Bor einigen Wochen batte,brr Gemeinderat den Beschluß gefaßt, daß bis zum Jahresschluß den Mstglredern der Gemeinde krankenversickerung nur .freies Aerztehonorar, Bezab!ung der Rezepte und Krankengeld gewährt wird, wenn ne sttssige Aerzre nehmen. Dieser Beschluß war seinerzeit Herrn Tr. Pavvler in Düdelsheim, der in den umliegenden Crtfcbaften und auch in Büdingen^eine größere Aumbl Kassenmitglieder behandelt, mit geteilt worlxm. Der genannte Arrl erhel't gegen diesen Beschluß Einspruch und macht gelttmb. daß rr sckvn längere Zeit Mitglieder der Kasse behandle und ihm die Rechnungen honjncrt worden feien. Er könne seine Patienten nicht cmfad) im Stich lassen Die G-.-meinderäte Rullmann und Keil sind für An ist? bring des- Beschlusses. Da aber die Abstimmung Stimmen - gleichleit ergab, konnte nicht werter über diesen Punkt ver- lanbelt werden und wurde vertagt.
d. Echzell, 27. August. Am 6. September finden hier die Ersatzwahlen zum Gemeindcrat statt. Da eine
ganze Anzahl Kandidaten ausgestellt ist, ist man auf den AuSgang der Wahl gespanut, umsomehr als eine leohafte Agitation im Gange ist, die den Zwe<k verfolgt, einige Handwerker in die örtliche Körperschaft zu wähle».
Kreis Alsfeld.
X Jlensun gen, 27. Aug. Unser neu erbautes Schul hauS verspricht nicht nur ein sehr praktischer, den heutigen Anforderungen an die Schule erüsprechendec Bau, sondern bei aller Einfachheit auch eine Zierde für das Dor zu werden. Der Neubau dürfte noch in diesem Herbste vollendet und eingewciht werden. Auch daS neue SchulhauS zu Wcttfaafen geht seiner Vollendung entgegen. Man ist gegenwärtig mit der Innenausstattung beschäftigt. Noch in diesem Herbste Rn bet die Einweihung statt.
Starkenburg und Rheinhesscn.
bs Darmstadt, 27. August. Der zweite Direktor der Landeshppotheken-Bank in Darmstadt, Dr. Fresenius, wurde vom ReichSkolonialamt auSersehen, in Windhuk nach dem Muster der Hessischen Landesbank ein ähnliches Institut zu errichten. Dr. Fresenius erhielt unter etwa 80 Bewerbern, die sich um diesen Posten beworben hatten, den Vorzug.
m Offenbach a. M., 26. August. Der Vorarbeiter Adolf Faßt er, der bei einer hiesige» Lederwarenfabrik beschäftigt war, hat seine Firma nach und nach um 3000 M. geschädigt, die er durch falsche Buchungen und durch das unrechtmäßige Einkassieren von Geldbeträgen an sich zu bringen wußte. Als dann seine Manipulationen vor einigen Wochen herauSkamen, ging er fiüchtig, er konnte jedoch auf Grund des gegen ihn hinterlassenen Haftbefehls in Hamburg fcstgenommcu werden.
Hessen-Nassau.
X Han all, 27. Aug. Unter schwerem Verdacht ist der 40|öt)rige Hüttner Damian Knoll; auS Kalippen bei Fulda in das hiesige Untersuchungsgefängnis eingeliefert worden. Er wird beschuldigt, einen fremden Handwerksburschen, der in feiner Scheune übernachten wollte, im Streite erschlagen und die Leiche desselben ausS Feld geschleift zll habeil. Bis jetzt leugnet er die Tat. Vom Unter» suchungSrichter beim Landgericht Hanau ist heute ein Singen» scheinSterinin an Ort und Stelle abgehalten worden.
Schützet unsere Anlagen!
Landwirtschaft.
- Versteigerung von Weiderindern. Die reichlichen Futtervorräte aus dem vergangenen Jahre, die günstigen Fulteraussichten für ben kommenden Sommer, her Mangel an Jungvieh als Folge der schwachen Aufzucht des Fabres 1911 und bei Nachwirkungen ber Maul- und Klauenseuche und des ansteckenden, Scheidenkatarrhs brachten es mit sich, daß die Anmcl düngen für den diesjährigen Weide betrieb verhältnismäßig schwach eingingen nnb eine volle Besetzung deroberhessifchenIung- Viehweiden mit Penfionstieren nicht erreicht werden konnte. Ta es nicht der Zweck der Weideeinrichtungcn feilt kann, überschüssiges Weidcsutter zu verkaufen und einem der obcrhesfifchen Viehzucht nicht dienlichen Heuhandel Vorschub zu leisten, entschloß sich der Landwirtschaftskammer Ausschuß durch Ankauf von Weidevieh für die Jungviehweiden Zell, Lauter- b a ch und Wenings die volle Besatzstärke herbeizuführen und gleichzeitig der namentlich in der Wctterau herrschenden großen Nachfrage nach Jungvieh Rechnung zu tragen. Der Ankauf der Rinder erfolgte mit Ausnahme der 8 in Gersfeld gekauften Zucht tierc in der Provinz soweit wie möglich direkt vom Züchter und bestand in 46 Tieren der Simmentaler und 9 Tieren ber Vogelsberger Rasse. Die Entwicklung des Weideviehs war recht befriedigend, so daß die Tiere in guter Verfassung nunmehr abgegeben werden können. Die 46 Simmentaler Rinder, von denen 19 in das Herdbuch, 21 in das Jungviehregister eingetragen, 12 erkennbar trächtig und etwa 10 gedeckt find, werden am Mittwoch, 10. September, vormittags 11 Uhr, auf der Jungvieh- mcibc in Zell mchtbietenb versteigert. Ein etwaiger Mehrerlös der über die Summe der Ankaufspreise einschließlich Gestehungskosten erzielt wird, kommt in Prozenten den einzelnen Steigprcisen wieder in Abzug.
Sport»
-- Gießen, 24. August. Die 5. leichtathletischen Wettkämpfe interner Natur des Gießener BaNivicl- klubs von 19 04 am vergangenen Sonntag hatte bei reger Beteiligung folgendes Ergebnis. Sechskamm' nach den Regeln der deutschen 'Söortbchörbc für Athletik: (100 und 400-Metcr Lauf, >ßugclstoßen, Diskuswersen, Scbleuderball» werfen und das traditionelle Fußbollweüstoßen^ 1. A. Sauer. 2 D. Liltmann. 3. W. Kraushaar. 4. Wacker. 5. Römer 6. Gerhardt. 7. Dietrich. 8. Plerick und Abel. 10. Siegel. 11. Lieh und W. Schneider. — Die besten Leistungen wurden im Fußballweitstoß und im 400 Meter Lauf erzielt Ten Schluß bildete ein 10-Äilometer-Lauf, den der higcnblithe Listmann knapp in rund 40 Minuten vor Siegel gewann. In Kürze folgt ein Quer- fcldeinlaufen.
Bei ber internationalen Aulomobilfahrt „Rallne automobile bc Spaa" über 263 Kilometer wurde TVoer n auf Opel Sieger unter 38 Konkurrenten. In dem gleichzeitig nattgefunbenen Schnelligkeitsrennen über 7 Kilometer erzielte Joerns auf einem kleinen 8,30 kL.-Oml-Rennwagen die enorme Dnrckrickmittsgescksmnbigkeit von 100,4 ftiLom. in der -stunde und erhielt den ersten Preis des Gesamtklasfements Ein Telegramm meldet, daß Baruch-Stettin auf Opel die Lhnehvlt Wbrt des 8. Gaues des Adac nach Ostseebad Misdroo ftraf- punkllos surüdqelegt und bat 1. Preis gewann.
Gcrichtrsaal.
Weibliche Spielratten.
'22 T e flau, 26. Äug. Taß Frauen ebenso eifrig ber Spick- lcibenschaft huldigen können wie Männer, bewies eine Verhandlung vor dem hiesigen Schöfsengericht, vor ixm sich die Inhaberin eines Hotels wegen Duldens von Glücksspielen zu verantworten hatte. An dem Ser fahren trug die Frau eigentlich elbst schuld Lie hatte nnen Reifenden, der seine Zeche nicht bezahlen tonnte, wegen Zechprellerei angezeigt. Als bre Polizei sich mit ber Sacke befaßte, konnte sie feststellen, daß der Reisende beim ^ncl tn Dem betragenden Hotel fein gan^s Geld verloren hatte. zic vauptimrgiieder der Lpielergesellscvast, die in dem Hotel -uiammenzukommen mlegten, waren fünf Tarnen der guten Gefellsckaft, die mit Vorliebe dem „Mauscheln" huldigten. >zn der enten Seit blieben die Tarnen unter sich, später nmrben auch Njcrren $ugelanen, die mit Grazie ihr Geld verlieren durften: Wie m der Verhandlung von Zeugen behmbet wurde, dauerten bte Tmclparticn mitunter bis in ben frühen Morgen Die An- gekla^e entimidbigte sich damit, fie habe nicht gewußt, daß e- tim um verbotene Glücksspiele gehandelt habe: sie habe eine Der Tanten einmal nach dem Spiel gefragt unb die Auskunft er- haltal, es imirbe nur zur Unterhaltung gespielt. Eine weitere Konttolle habe ne nicht ausüben können, denn die Tarnen hätten ci9cnen Karten mitgebracht. Der Gerichtshos iah die schuld der Angeklagten als ziemlich leicht an und erkannte nur auf eine Geldstrafe von 20 Mk.
Sandel und verkehr, Volkswirtschaft.
Darum sinken die Kleinhandelspreise für Kaffee n i d>t?
Nach den „Deutfch'Brasiliani'chen Blättern", bcranegcacben von der „Deutschen Zeitung" in Sao Paulo bat kürzlich bet ber Eröffnung des pruliftvner Staatskongresses der Staatsprajident Dr Paula Rodrigues Alves mit Bezug auf die Lage de>> Maffec- markt es, einen Lebensnerv be? Staats Soo Paulo, wörtlich geäußert: „Selten fiub in ber Wirklichkeit so viele ungünstige Umstande für den Preisrückgang eines Produktrs zu gleid>*c Zeit erschienen, unb mir wissen wirklich nicht, ob ber Kaffee in irgend einer früheren Periode schon einen heftigeren Angriff auf seinen Preis erlitten bat. " TaS soeben erschienene Juli heft ber „Monatliäxn Naliuvirife über ben auswärtigen Hanbel DeittsckUanbs" verzeichnet als Großhandelspreis des Monats Juli für unverzollten Santos ooob ai» Bremen 1 Doppelzentner 111 Mark, »vährend ber Jul,preis des vergangenen Jahres für bicfelbe Kasseeforte, die Haupliorte beS bculfdxn Hanbels, 142,50 Mark betrug Nock im Juni 1913 notierte dieser Kaffee für 1 Doppelzentner 119,6.3 Mark unb im Mai t*. I sogar 127,25 Mark In ben drei letzten Monaten find also die Großhandelspreise für Kafiee um 16 Mark, feit dem 1 Juli vergangenen Jahres sogar um 31,60 Mark für den Dopi'elzenlner gesunken, also u Ni über 2 2 Prozent? Der Kleinhandel wird immer recht auSfabrcnb, wenn man ihm vonvirit. daß er oft weit über Gebühr die Preise steigere In manchen Füllen ist er an ber Verteuerung der Waren auch nnrRid) weniger schuld, als eine ge- ivissc Art von Zwischenhändlern, die, mögen sie Kommissionäre, Bezirksimvvrteure oder ähnlich sich nennen, außerordentlich bob\' Ausschläge erzielen. Die Differenz zwischen (Großhandels-' und Kleinhandelspreis wird dadurch natürlich immer größer.
Märkte.
■i. «ledern, 25. Ang. Heute wurde ber erste Weben et Markt abgehalteii, welcher mit Schweinen stark befahren war, an Rindvieh aber nichts aufgetricben wurde. Der Handel mit fetten Schweinen unb bellen Läufern ging gut. Auch bet den Ferkeln ging er anfangs flott, würbe aber durch die stets wachsende Zufuhr ins Stocken gebracht. Wer absehen wollte, mußte sich zu einem billigeren Preise verstehen.
L. Friedberg, 27. Slug. Unser heutiger Viehmarkt war außerordentlich stark mit Schweißen befahren, wie seit längeren Jahren nicht. 1600 Schweine waren airiqclricben. Die Preise gingen et nm8 herunter, kleinere rierfcl kosteten 36 'Ulf. bafl Paar, größere 45 Mk., Lauser 50—60 Mk., Springer kamen aus 70 Mk. Der Handel, anfangs flau, wurde später lebhaft.
FC. Wiesbaden. Diehhos-Marktbericht vom 27. Aug. ?luftrieb: Rinder 73 (Ochsen 15, Bullen 13, Kühe 45), Kälber 236,
Schafe 32, Schweine 486. Preise für 100 Pfb.
Geschäft mittel. Lebend- Schlacht-
Ochsen. gewicht
Dollsieischige, miSgemästete, höchsten Schlacht» Ack. Alk.
werte- int Alter von 4—7 Jahren .... 62 —67 93 — 102
Die noch nicht gezogen haben lungejochle) . . 51—66 91—100 Junge, fleischige, nicht anSgemäslete unb ältere
MiSgernästete 47—50 85—90 Bullen. Dollsieischige, jüngere 51—64 88—92 Dolllleischige, auSgero., höchsten Echlachtw. . . 47—50 81—86
Färsen, ft ü h c.
Dollfleischige auSgemäftcte Färsen höchsten
SchlachtiverieS .... ... ... 50 —55 91 — 100
Dollsletfchige aii5gemäflete Kühe höchsten
SchlachtiverteS bi- zu 7 Jahren 44—48 83—88
Aeltere auSgemästete Kühe imb wenig gut entwickelte jüngere Kühe 45—49 83—90
Mäßig genährte Kühe und siärsen 88—42 73—82
Gering genährte Kühe unb Färsen 82—36 63—72
Kälber.
Feinste Maslkälber 70—73 117—122
Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 66—70 110—119 Geringere Mast- unb gute Saugkälber . . . 60—65 100—109 Geringere Saugkälber......... 58—58 89—95
Schafe.
Weibeiuallschase:
Mastlämmer und Aiastharnrnel .... 45,50—00.00 94—00 Schweine.
Lollsleischtge Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht . . . . 62'/,-63 80-81
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61M-621/, 79—80
Dollsieischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 64-64'/, 80—81
Dollsieischige Schweine vonl20—150 kg Lebend- gewicht 62 - 6.3 78—79
Fetisch weine über 150 kg Lebendgewicht . 59-60 74—75
Limburg a. d. Lahn, 27. Aug. siruchtmarkt. Durch schntttSvrei'S vro Maller. Roter Weizen luafjauischer) 17,00 <DlfN ' weißer Weizen (angebaute ßrembtorten) 16,50 .WL, Korn 12,50 Ml^ Gerste: Luttergerste <O,l0 M6, Braugerste alt 7/10—9.00 Mt., Hafer 7,50—8,00 Alk., Erbsen 0,00 Ttt, Kartoffeln 5,00-0,00 Mk.
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Heligionsgcmcinbe.
Sotterbienst in ber Synagoge (Süd-Anlage), SamS tag, ben 30. August 1913: Forab enb: 7.00 Uhr.
MorgenS: 8.30 Uhr.
Nachmittags.- 4.00 Uhr.
Sabb atauS g ang: 8.0.» Uhr.
Irraelitifche Neligionsgefellschast.
1 Sotterbienst.
Sabbatfeier am 3 0. August 1913:
Freitag abend 6.50 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Ubc,
SamStag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-ÄuSgang 8.05 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6.30, abends 7.00 Uhr.
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Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe«.
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Höchste Temperati« am 26. bis 27. August — 4- 22 8 ’ C Niedrigste , , 26. , 27. , - 4- 9,3' C.
Niederschlag: 0,0 nm.
Beranrwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goetz»
Segen Brechdurchfall unb Tarmfatarrb schützt man di" Säualmge am besten, wenn man sie mit c" und Milch
ernährt. Beides sufammen wird von bcu Kindern gut verdaut und kommt in ihrem Darm weniger leicht zur Garung als Kuhmilch allem. „.Qufefc" verleiht ber Milch einen höheren Nährwert, wird von allen Kindern gern genommen und ermöglicht einen guten Uebergang zur festen Stahrung.hv*/6 ***************&***«*.* |J i ■ ■ liefert bilfigst die Brühfsclie
Kuverts mit Firma sas


