Plötzlich hörte man im Korridor des Hotels zwei Schüsse fallen. Im selben Augenblick lief die Schwester aus dem Zimmer. Als Hotelbedienstete hinzueilten, lagen der Bei und seine Frau tot auf dem Boden. Die Schwester der Toten erzählte, das- ihr Schwager seine Fran und sich erschossen habe. Aerztlichc Hilfe Tarn für beide zu spät. Der Bei hat mit der festen Absicht, seine Fran und sich zu tüten, die Reise auf den Semmering angetreten, denn man sand bei ihm sein Testament, in dem er die Tat an- kundigt. lieber das Motiv der Tragödie sind die Freunde Tcl- vinas int Unklaren. Sie nehmen an, dak er den Mord im Irrsinn verübt hat, da sie ihn als Neurastheniker kennen. Dkl- nina Mitha Bei ist der Sohn des Mbaniersuhrers Salis Bei Dclvina, der Gouverneur von Kalimnost war. Die erschossene Fran ist die Tochter Ismail Paschas, eines Anhänger Abdul Hamids, der während der jnngtürkischcn Revolution den Tod fand Delvina Mitha war bis zum Ausbruch des Tripolislrieges türkischer Bezirksrichter in Tripolis. Er geriet in italienische Gefangenschaft, wo er schwer erkrankte. Nach seiner Freilassung fuhr er nach Wien, um einen Arzt zu konsultieren.
* Sturm auf d i e Genossen schaftsbank in Weißensec. Aus Berlin wird gemeldet: In Weißcn- f r e war das Gerücht verbreitet, baft sich die dortige Genossenschaftsbank in Zahlungsschwierigkeiten befinde. Die Folge war ein Sturm auf die beiden Geschäftsstellen. In den beiden letzten Tagen wurden rnnd 3 00 000 Mark zurückgezahlt; heute wurden jedem Kunden nur bis 200 Mark zurückgezahlt. Die Banlleitung ist bemüht, die Verbreiter des Gerüchtes zu ci> Mitteln.
* A u t o m o bi l a n s ch l a g. Aus Differdingen wird gemeldet: Ter Führer eines Automobils bemerkte in der Dunkelheit plötzlich das kurze Aufleuchten eines elektrischen Lichtes am Straßcnrande und sah gleich darauf ein Drahtseil, das quer über die Strotze gespannt war. Tas Automobil rannte gegen den Draht, der krachend entzwei sprang. Die Insassen sahen gleich darauf nochmals ein elektrisches Licht im Walde aufblitzen. Die Polizei ist dem Täter auf der Spur.
Frattett-Ruudschau.
fürstliche Brautausstattungen in alter Zeit.
Hei jeder Hochzeit ist der Trousseau der Braut der Gegenstand, an dem die Frauen besonderes Interesse nef/men, und so spricht man denn auch bei der heute statt finden den Ver- mählnng unserer Kaisertochter mit dem Sohn des Herzogs von Cumberland viel von ihrer Brautausstattung, wenngleich bisher nur wenige Einzelheiten darüber bekannt geworden sind nnb eine Ausstellung des Trousseaus nicht stattfindet. In früheren Zeiten stand bi'" Aussteuer noch viel mehr als heute im Mittelpunkte des Hochzeitssestes, denn von ihrem Prunk und Glanz siel ein Schimmer auf die Braut selbst; man zeigte bei fürstlichen Heiraten bent staunenden Volk gern bie Pracht des Schmuckes und der Einrichtung, und schon in mittelalterlichen Chroniken ist oft von diesem Hochzeitsluxus die Rede.
Welche fast sinnlose Verschwendung in ben Zeiten der Renaissance in dieser Hinsicht herrschte, bcioeist die Aussteuer, die die Nichte des Herzogs Ludovieo von Mailand, Bianca Maria Sforze, bei ihrer Vermählung mit dem Kaiser Maximilian erhielt. Die Kosten dieser Ausstattung wurden auf 50 000 Dukaten geschätzt; sie bestand nicht nur aus kostbarsten Kleidern und zahllosen Juwelen, sondern auch aus herrlichem Gold- und Silbergerät, Teppichen und Spiegeln und Schätzen an feinstem Linnenzeug, auf welchem Wappen und Embleme in lunstvollsten, Stickereien iauSgeführt waren. Die Inventare dieses Schatzes, die sich noch int Mailänder Staatsarchiv und im Archiv von Cremona erhalten haben, veranschaulichen den raffinierten Luxus, der fyier «angewendet war. Sv hören wir, das; ein Gewand aus Goldbrokat mit einem in Sil'berrelief eingestickten Traubenmuster allein viele Tausende Dukaten versclstang. Kaiser Maximilian, der stets in Geldverlegenheiten befindlick>e „letzte Ritter", erhielt denn auch gewaltige Summen, als er einige Jahre später die Gewänder und Juwelen, ja selbst die löstbare Wäi'ci)ie seiner Gemahlin verpfändete. Aufwendungen, wie sic zu dieser Heirat gemacht wurden, sind zu allen Zeiten selten gewesen. Auch noch im 18. Jahrhundert war die Ausstattung, wie sic durchschnittlich einer reichen Braut mik- gegeben wurde, reckst beträchtlich. Wir besitzen aus deut Jahre 1780 bie Aufstellung eines Trousseaus, wie er in vornehmen Kreisen für nötig gehalten wurde. Er umfaßt 72 Henrden, 72 Taschentücher aus holländischem Leinen und 48 Batisttaschcntücher, 72 Paar Schuhe, 24 Unterröcke, 72 Bettlaken und 48 Handtücljer -um Waschen der Arme. Das Ivar an Wäsche gewiß mehr.
als die mailändische Priu-efstn fast 300 Jahre früher erhalten hatte, denn in der Körperpflege und Hygiene war man damals schon viel weiter gekommen.
Die Kosten eines Trousseaus, wie ihn vornehme Damen in Frankreich um 1780 erhielten, beliefen sich auf 20000 —50 000 Franken. Als t ein gutes Beispiel für das, was die fürstlich': Brautausstattung einer deutschen Prinzessin im 18. Jahrhundert umfaßte, kann das Inventar gelten, das uns von der Aussteuer der Nichte Friedrichs des Großen, Friederike von Baureuth, erhalten ist, die im Jahre 1748 den Herzog Karl Eugen von Württemberg heiratete. Sie bekam mit: „Ein zu 5"n verzinsliches Kapital von .'30 000 fL, bei der Bayreuther Landschaft; viele Juwelen, Brillanten, sonstige Edelsteine, Perlen, so einen großen gestreckten Brillanten in Schnürlasten, 2 dito egale Brillanten in Schnürlasten, eine goldene Repetieruhr von schwarzem Agat mit 162 Brillanten samt einer dazu gehörigen, mit 550 Brillanten besetzten Equipage, eine goldene Minutenuhr mit einer tombalenen Kette und einem in Gold gefaßten Cachet von rotem Stein, eine Reihe Sabotieren, Ringe; Gold- und Silbergeschirr, darunter zwei ganz goldene Bestecke, das eine von 136 Kronen Gewicbt, Geschenk der Königin-Mutter von Preußen, das andere von 139' „ Kronen Gewicht, desgleichen des Herzogs, ein silbernes vergoldetes Besteck, 1 silberne vergoldete Toilette, eine silberne Toilette, wofür der Herzog eine ganz vergoldete schenkte, 2 große Spiegel in silbernen Rahmen, für 1200 fl. erkauft; Weißzeug und Bettwerk'; reiche und andere Kleider, als 5 reiche Roben, 6 Andrienne, ein Braut-Sckklumpcrrock; Spitzen und Galanterien, so 4 Robegarnituren, 4 Audricunegarniluren, zwei garnierte Negligäs mit Brabanterspitzen, 2 Toiletten von Brüsseler Kanten, 2 Andriennegamituren von Blondine; Bücher: an Wagen: 1 Rciseivagen von blauem Plüsch mit goldenen Tressen."
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— Frauen i m französischen S t a a t s d i e it ft. Auch in Frankreich machen die Frauen den Männern int Staatsdienst empfindliche Konkurrenz. > Während im Jahre 1871 nur 10 000 Frauen int Postdienft tätig waren, haben nach der jüngsten Statistik schon über 150 000 Stellungen in öffentlichen Aemtern. Im Ministerium des Unterrichts zählt man 10 000 angeftellte Frauen, im Ministerium der öffentlichen Arbeiten 25 000, im Finanzministerium 15 000, im Landwirtschaftsministerium 16 000; sogar das Kricgsministeritim hat 4000 Frauen angestellt, während das Justizministerium sich bisher ihnen gegenüber am zurückhaltendsten benimmt, da nur 210 Frauen zugelassen sind. Tie andern Tausende von Frauen sind in weniger hochgestellten Bureaus beschäftigt.
Ff. Das London e r Teemädel. Das adrette, flinke, stets appetitlich ausschauende Londoner Teemädel ist eine der au- sprcchtnbstcn Erscheinungen für den fremdländischen Besucher der englischen Weltstadt. Und wenn er gar hört, daß die Teemädel auf dem Heiratsmarkte sehr gut gehen, daß sogar der englische Adel manchinal seine Brautwahl unter den Teemädeln trifft, so erscheinen sie ihm als beneidenswerte Geschöpfe. Aber hinter den Kulissen sicht es ganz anders aus. Man kann von einem regelrechten sozialen Elend unter den Londoner Tecmädeln sprechen. Sic stehen im festen Wochengehalt, das bei einer der größten Firmen sage und schreibe — 7,50 Mark beträgt. Von diesen 7,50 Mark behält der Arbeitgeber noch 1,50 Mark als Abzüge ein. Bisweilen hat das Teemädel noch Prozente von dem, was sie entnimmt. Diese erreichen mitunter die fürstliche Höhe von 3—4 Mark wöchentlich. Für „Bruch" tverben die Teemädel durchweg verantwortlich gemacht, und die Abzüge für zerbrochene Gegenstände belaufen sich auch immer aus 25—50 Pfg. im Durchschnitt. Bei alle dem haben die Teemädel in der Woche 55—60 Stunden zu arbeiten. Angesichts dieser schlechten sozialen Lage ist es höchst erfreulich, daß hier Reformen angeregt worden sind. Die Forderungen laufen daraus hinaus, daß den Teemädcln ein Wochengehalt von wenigstens 15 Mark zugebilligt wird und die Arbeitsstunden auf 55 in der Woche beschränkt werden. Man sollte meinen, daß diese Forderungen erfüllt werden, umsomehr, als die Aktien der Londoner Teestuben bis zu 40 Prozent Dividende einbringen.
K.f. Frau Bullock-Wvrkman über ihre jüngsten Bergbesteigungen im Himalaja. Frau Bullock-Work man, der die Wisseuscliaft schon so manche Erforschung unbekannter Gebiete verdankt, und die erst jüngst ihre ruhmvolle Mpinisten- laufbalyn durch die Besteigung einer Reihe von Gipfeln des Himalajagebirges gekrönt hat, hat vor einigen Tagen auf der Durchreise in Bologna einem Mitarbeiter der „La Sera" über diese neuen Bergbesteigungen interessante Mitteilungen gemacht. Mehr denn achthundert Quadratkilometer hat Frau Bullock-Worlman
erschlossen und zaUreiche eisbedcckle Gipfel in diesem Gebiet befliegen. Der höcUte Punkt deS Gletschers Siachen ist ebenfalls bekriegen worden, und die beiden iSnbgipfd des itcMtrf orteten Glelsckxwgebietes sind auf die Namen des englitecn Königspaares getauft worden. Unter der Kälte hatte die Expedition außer ordentlich zu leiden. Das Thermometer zeigte durchschnittlich 25 bis 26 Grad unter Null. Die Kälte erforderte denn and- ein Todesopfer in der Expedition. Ein Mitglied stürzte in eine Gletscherspalte. Es konnte nur erfroren wieder heraus- gezogen werden. Im April 1912 war die Expedition von Bombay aufgebrochen und das urfbrünglid)c Ziel der Reise war die Erforschung eines bisher nodj jungfräulichen Landes von 900 Quadrat - meilcn Flache, das einen .Gletscher von 47 Meilen Länge und 3—4 Meilen Breite, der wohl nach den Polargcfilden als bie größte Äsfläche der Welt angesprochen werden kann, in sich schließt. Fünf Wochen hindurch weilte man stets in einer Höhe von 5000—7000 Metern. Daß die Lebensgefahr bei der Unmenge von Gletscherspalten und Lawinen nicht selten sehr groß war, versteht sich von selbst. So wäre Frau Buttock Workmann bei den oben erwähnten Rettungsversuche beinahe selbst abgestürzt. Ein andermal drohte eine ricsenhafle Lawine bie nur wenig" Meter vor ihnen niederging, sic zu versäKtten. Ein außerordentlich gutes Zeugnis stellte die Forscherin den eingeborenen Mitgliedern der Expedition aus, von deren zäher Ausdauer sie sehr begeistert war.
. . . ■ I
Die Kmber zahnen leicht.
Mit Besorgnis sieht manche Mutter der Zahnzeit ihres Lieblings entgegen, besonders wenn feinem Körper die rechte Widerstandsfähigkeit fehlt. Diese zu heben, gibt es, wie Tausende von Müttern bestätigen, nichts Besseres als Scotts Emulsion. Ihr Gebrauch läßt oft schon in verhältnismäßig kurzer Zeit eine Wendung zum Besseren eintreten, das Kleine wird frischer und fonunt dann sozusagen ohne jegliche Störung über bie Zahnzeit hinweg. Oft lieben die Kinder Scotts Emulsion so sehr, daß sie die Scottflasche mit Jubel begrüßen, was eine Kur mit diesem prächtigen Kinder-Kräftigungsmittel für Mutter und Kind zur Freude macht. O/t
Da Scotts Emulsion ausschließlich aus den reinsten und besten Rohstoffen hergestellt wird, in ihrer Wirkung durchaus zuverlässig ist, so ist ihr Weltruf: die beste Lebertran-Emulsion zu sein, schon lange festgegründet. •
Doch nur Scotts Emulsion, keine andere!
V .
war wieder ouherordenllich gemütlich, wir haben einen guten Durst enfiuidielf und die Lust war zum Schneiden. Dah ich trotzdem Heinen rauhen Kais habe, danke ich den QBijbcrl-lablttten die ich gleich beim Keimkommen und heute früh genommen habe. Sie machen den Kols frei und
benehmen auch den üblen Geschmack im Mund. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark und hält lange vor. Niederlagen in
Gießen: Pelikan-Apotheke und Löwen-Drogerie. [ss*/13
Stan-esatiltsttaehrrchten.
Gießen.
Aufgebote: Mai 16. Wilhelm Friedrich Werkmeister, Hotelbesitzer, mit Rosine Wilhelmine Petras, geb. Melange, beide in Berlin. — 17. Julius Gustav Ludwig Großer, Sck>auspieler, mit Martha Katl-arine Pauline Ziegler, beide in Bad-Naul-eim. — 19. Christoph Julius Berg, Dachdecker, mit Katljarinc Hendrick», beide in Gießen. — Friedrich Wilhelm Brandt, Maler, mit Elisabethc König, beide in Bad-Nauheim. — 20. Johannes Friedrich Weisbecker, Stukkateur in Heldenbergen, mit Henriette Herrmann in Gießen. — 22. Franz Leonhard Joseph Ildarn, Wagen- führet bei der Straßenbahn, mit Elisabetha Sckweider, beide in Gießen. — Michael Mütter, Friseur in Hartenrod, mit Luise Elisabetha Ortmüller in Weidenlxutseit.
Eheschließungen: Mai 17. Ernst Adolf Theodor Brädait, Militär Intendanturrat in Darmstadt, mit Auguste Bapft in Gtoficn. — 21. Mkvlaus Thomas Engels, Sergeant in Saar bürg in Lothringen, mit Margarete Schäfer in Thün^cu.
Geborene: Mai 11. Dem Schutzmann Adam Hahn eine Tochter, Irmgard. - 13. Dem Lokomotiv-Hilfsheizer Johann Karl Schreiber ein Sohn, Walter Ernst. — Dem Kaufmann Hermann Hammerschlag ein Sohn, Ernst Martin. — 14. Dem Friseur Wilhelm Balser eine Toclüer, Frieda. — 17. Dem Uni- versitäts Professor Di'. Karl Watzinger ein Sohn, Karl Otto. — Dem Postschaffner Johann Georg Reitz eine Tochter, Elisabeth. — 18. Dem Bahnarbeiter Hilmar Krause eine Tockuter, Marie Alma Iolmnna. — 20. Dem. Feldwebel Gustav Adolf Schild ein Sohn, Will^lm. — 21. Dem Kaufmann Solln Wetterhahn ein Sohn, Lotliar. — Dem Bahnarbciter Wittxckm Volk eine Tollster, Anna Helene.
G e florben c: Mai 16. Mathilde Metz, geb. Diery, 62 Jahre alt, Liebigstr. 15. — Luise Wort mann, Rentnerin, 79 Ialste alt, Dammstr. 32. — Katharine Bitt, 57 Jahre alt, Sieber Straße 106. — 20. Ludwig Euler, Bureauvorstelxw, 52 Ialire alt, Rodheimer Str. 14C. — Lucia Gertrude Haas, 1 Jahr alt, Rodlx'imer Str. 40.
BüMngcn.
Au f g eb o f e: Mai 14. August Kling, Ackermann, mit Charlotte Reutzel von Kefenrod.
Eheschließungen: Mai 10. Karl Lenk II., Hausierer, mit Christine Jung, beide in Büdingen. — 11. Ladung Lehning, Weißbinder in Büdingen, mit Marie Eh in Dudenrod.
Sterbefälle: Mai 16. Auguste Sck>epp, 2 Jahre alt. — 20. Karl Roth, Schneidermeister, 56 Jahre alt. — 21. Abraham Man, Kaufmann, 70 Jahre alt. — Heinrich Ludwig, Rentner, 71 Jahre alt.
vutzbach.
Aufgebote: Mai 9. Ludwig Kinzebach, Sergeant in Butz bad), mit Marie Grete Ambrosius in Gießen. — 13. Otto Koch, Bürgern«eistercibeamtcr in Offenback) a. M., mit Margareta Karolina Richter in Butzbad).
E h e s ch l i e ß u n g e n: Mai 18. Richard Max Bohl, Archi teft in Frankfurt a. M., mit Lillv^ Gruner in Butzbad).
Geborene: Mai 10. Dem Schlosser Adam 44'ilbeim Rup- pel eine Tochter, Margarete Kavoline — 19. Dem Zuschneider Isaak Weinberg ein Sohn, Nathan MarmsseS. Dem Sanitätsvizefeldwebel Andreas Dürr ein Sohn, 'Erich Georg Tltzwdor. — 22. Dem Schulmiactzer Otto Artz ein Sohn, Eugen Friedrich
Sterbefälle: Mai 15. .Angelika Mild,sack, geb. Pitz, 73 Jahre alt, von Rvdhcim^g. d. 'Sieber. — 17. Emst Roth Hardt, 2dmhmad)ermeister, b6 Jahre alt»
Friedberg.
'Aufgebote: Mai 15. Otto Rieft, Maurer in Wölfers heim, mit Maria Kratz in Wohnbach. — 19. Karl Friedrich Otto Lüdeke, Bezirksmonteur, mit Anna Auguste Frieda Hein, beide in Calbe (Milde). — 20. Friedrich Wilhelm Thomas, Schneider, mit Anna Margarets Bergauer in Friedberg. — 21. August Billasch, Friseur, mit Mana Grünewald, beide in Friedberg.
Eheschließungen: Mai 15. Adolf Main 5tltcr, Me- dmnifer, mit Christina Tlwme, beide in Friedberg. — Friedrich OSman August Grosholz, Doktor der Rechts- und Staatswissen teaft in Wiesbaden, mit Elisabetlxr Eva Johanna Mörschel in Friedberg. — 17. JJlbert Max August Berner, Kaufmann in Goslar, mit Lina Steinbad) in Friedberg.
Geborene: Mai 10. Dem Kaufmann Johann Wilhelm Kaiser eine Tochter, Christina Maria Aumtste. — 11. Dem Schaffner Rudolf Kohlmeier eine Tochter, Maria. — 12. Dem Tapezier Eduard Luckau ein Solm, Karl. — 14. Dem Kaufmann Marcus Schleimer eine Tvchter, Betti Ruth. — 19. Dem Taglöhner ttonrad Nippel ein Sohn, Konrad.
Sterbefälle: Mai 16. Karl Georg Bernhard Hetzel, 1 Woche alt. — 17. Georg Josef Schenck, Rentner, 80 Jahre alt. — 19. Georg Knaf, Ziegeleibesitzer, 71 Jahre alt. — Heinrich Map, Schriftsetzer, 73 Jahre alt.
Großen-Linden.
Geborene: Mai 10. Dem Bahnarbeiter Johannes Cvriax ein Sohn, Heinrick; Adam. — 13. Dem Taglöhner Ludtvig Mehl eine Tockster, Thea.
Grünberg.
Eheschließungen: Mai 11. Heinrich Hemcann Schön- hals, Weißbinder, mit Frieda Margaretha Belling in Rupperten- rod.
Geborene: Mai 10. Dem Großh. Amtsrichter Christian August 5Tonrab Bernhard Hugo Franz Spedst eine Tochter, Johanna Inge. — 14. Dem Kaufmann Rudolf Römer eine Tochter, Anna Ottilie. — 16. Dem Taglöhner Georg Allmang ein Sohu, Karl. — Dem Schreiner Heinrich Friedrich Wilhelm Gottlieb Gchringer eine Tochter, Anna.
Sterbefälle: Mai 15. Konrad Zinßer, Rentner, 69 Jahre alt. — 20. Heinrich Erbes, Landwirt, 62 Jahre alt.
Heuchelheim.
Eheschließungen: Mai 18. Karl Friedrich Wilhelm Hillgärtner, Taglöhner in Gleiberg, mit Elisabethc Reitz in Heuchelheim.
Geborene: Mai 12. Dem Taglöhner Heinrich) Muhl ein Sohn, Willi. — 16. Dem Maurer Louis Müller ein Sohn, Erwin Ludwig.
Sterbefälle: Mai 16. Karoline Bechtbold, geb. Lcrnmer, 29 Jahre alt. — 20. Katharina Becker, geb. Freitag. 55 Jahre alt. — 21. Helene Marie Reuschling, 8 Monate alt.
Laubach.
Aufgebote: Mai 17. Friedrich Stotz, Schreiner, mit So Piste Döll, beide in Laubach
Eheschließungen: Mai 18. Wilhelm Schwarz, Eistm- balmhilfsbeamter in Frankfurt a.M., mit Anna Margarethe Elisa bethe 'Di ombergev in Lau bad).
Geborene: April 15. Dem Hils§sd)afßner Wilhelm Leidner ein Sohu, Will;etm. — Mai 7. Dem Taglöhner Karl Rühl eine Tochter. — 15. Dem Fabrikarbeiter Wilhelm 3c mm lex eine Tochter. — 19. Dem Bergwerksarbetter Otto Kaiser eine Tochter, Luise Karoline.
er befalle: Mai 3. Otto Franz, 3 immer mann, <0 Jahre alt.
Leihgestern.
Aufgebote: Mai 19. Jakob Weisenbach, Handelsmann in Leihgestern, mit Lina Rothensies in Zwingenberg.
Lollar.
Aufgebote: Mai 20. Karl Ludwig Klinkel, Former in Lollar, mit Anna Elisabetha Zecl^r in Staufenberg.
Geborene: Mai 15. Dem Former Konrad Völzing ein Sohn, Karl ^ütguft. — Dem Hüttenarbeiter Ludwig Klinkel XII. eine Tochter, Erna.
Sterbefälle: Mai 16. Martha Mankel, geb. Happel, 69 Jahre alt.
Nidda.
Eheschließungen: Mai 17. Wilhelm Schäfer mit Berta Emma Uhl, beide in Nidda.
Geborene: Mai 11. Dem Mascknnenarbeiter Otto Heil- mann ein Sohn, Fritz. — 19. Dem Dachdecker Wilhelm Orth I., ein, Sohu, Wilhelm.
Sterbefälle: Mai 12. Emilie Erk, geb. Ruppel, 67 Jahre alt.
Schotten.
Aufgebote: Mai 16. Karl Necb, Maurer in Sckwtten. mit Anna Rupp in Inheiden — 20. Heinrich Brettbau r. Schreiner in Rinderbügen, mit Elise Auguste Dönges in Ro^.
Sterbefälle: Mai 17. Heinrich Fritz,Taglöhner, 53Ioh".< ult. — 20. Helmut Albert Hahne, 3« Jahre alt.
Wa!icnborn=Sfcinbcrci.
Geborene: Mai 13. Dem Weißbinder Georg Burger Ii ein Sohn, Robert. — Dem Landwirt Karl Hirz II. ein Sohn, Karl.
Zamilien-Nachrichten aus anderen (Orten.
Verlobte: Fräulein Bertha Lauipinann mit Herrn Wi^ Helm Gaul, beide in Wingershausen.
Ver m ä b 11 c: Herr Cutt (Sbmei)cr mit Fräulein Hedi Raab, beide in Wetzlar.
Gestorbene: Herr Abr. Mai) in Büdingen. — Frau Juliane Stahl, geb. Vogel, in Geluhar. — Frau Anna Heß, geb. Grauling, in Bleichenbach. — Herr Karl Cchinidt in Engelthal. — Herr Carl Carl I. in Heegheim. — Frau Slailiarmn Ludwig, geb. Petri, in Münster (Kr. Friedberg). — Herr Tr. Karl Hattemer m Darmstadt. — Herr Karl Leydheckcr in Frantturt a. M. — Fraii Pfarrer Klein Witive, geb. edileifcnbauin, in Hcrborn. — Fra» Emilic Unkel in Biedenkopf.
Mütter, gebt Euren Kindern natürliche Fruchtflammeris, solange viel Obst da ist. Ter Saft von geschmorten Fruchten, Rhabarber, Stachelbeeren, Kirschen, Himbeeren, Blaubeeren :c. ... $ontUKiU gibt einen köstlichen Flammeri, der all' die guten Cigen- schäften des frischen Obstes besitzt. Verlangen Sie vom Msndainiu'Kontur, Berlin 0 2. ein »6"-Büchtcin graus uns Iranlo, eö cntbält austührtiche Rezevte über alle Arten Frutlnflaumicrl'-
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