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~ie Lroiessnr für Pathologie
! dein Prosektor am Krankenhansc 'teÄ ?eF s'adt. bakteriologischen okte.ibnrq Pros. Dr. Wert ’trich (geb. 1873 zu Schweidnitz), binfleii. -^Aiif den Lebrstnhl bei lots Dr. eseninnii) wurde der o. weriinentellen Pathologie an der :r. Ewald Heinrich vcring be- ■ errichtenden hygienischchakterio' ivaldozenten und ersten Hnsienten interinchnngsamt für ansleckenbe >el Proi. Tr. Reiner Müller 9 zn Petz, Rheinvrovinz, geboren.
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emarte ins Gefängnis.
li. Weg en Versuchs des gestern vor der Zemnstrastm- er Zunge aus Merstcin zu einem Ter Zunge hatte auf der Straße xrbsburg einem anderen Jungen ißen versucht. Teshalb war ßenraubs angeklagt. Der Ber- Jegnadigung empfohlen.
Hing,, daß der Junge bei seiner ■flanicmarten gewiß nicht das >r lief) bamit des Ver/uchs ntbiq macht- Nach dem $ud’ c aoer besttaft werden. Es rst i, semand wegen einer Men den kann.
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Gießen, 22. Juli 1913.
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Der Theaterbauverein.
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Derr Gröger bereits vorher fcstgcstellt hatte, datz die Fran Öolzke I Qirä Diichelan in Bauern gebürtig ist, so vernnitete er sofort, daß sich die Kinder dorthin geivandt hätten. Es gelang ihm auch zu ermitteln, daß in der fraglichen Nacht in Propstzella gerade zwei Fahrkarten nach Michelau bei LichtenfelS verkauft ivaren. Er fuhr deshalb sofort nach Lichtenfels und fand dort die Gesuchte in einem Prioakhause bei Verwandten der Frau ftolzke unlergebracht. Das verständnisvolle Entgeaenkommen der bäuerischen Gendarmerie ermöglichte es Herrn Gräger, die Auslieferung der kleinen Gordiski zu erwirken, sodaß er sie gestern bereits der zurzeit in Harzburg weilenden Mutter übergeben konnte.
StadttheaterGießen
Abonnement für die Spielzeit 1913/14.
Die Einzeichnungsliste und die Pläne für die Dienstag-, Mittwoch-rmd Freitag-Norstcllung werden von Montag, den 21. Juli an in der Musikalien- Handlung von E. Challier, Neuenweg 9, Tel. 671, aufgelegt werden, wo auch jede nähere Auskunft
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Die Direktion.
1908 er Pommard 9
roter Burgunder.....
Champagner Mercier, Deinhardt, Henckell-Trocken, Kupferberg-Gold Alle Weine sind, wenn nicht als naturrein bezeichnet, entsprechend dem deutschen Wein- gesetz gezuckert.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Als ich im vorigen Jahre in meinem Zeitungsslreite der Firma Schade & Füllgrabe in Frankfurt Preisschleuderei in ein zelnen Artikeln vorwarf, taten die Herren^ ganz entrüstet und versuchten zu beweisen, daß dies nicht der Fall sei.
Heute ein Beispiel für das Gebaren dieser Firma. In Gießen und Frankfurt inseriert die Firma: gemahlener Zucker und MriftalL zuckcr das Pfund 22 Pfennig, in Ridda dagegen zu 19'/«Pf. Limburger it äf c in Gießen und Frankfurt 42 Pfennig per Pfund, in Nidda per Pfund 32 Pfennig. Preisdifferenzen bei Zucker 121/» Proz., bei Käse 25 Proz. Die dummen Städter in Gießen und Frankfurt müssen also die Mittel bcschassen helfen, um den Herren Schade & Füllgrade das Schleudern und Rieder knütteln der kleinen ländlichen Geschäfte zu ermöglichen. Vielleicht kommt doch hier und da den Städtern das Bewußtsein von der Kläglichkeit ihrer Jntclligenzcinschützung durch derartige Ramsäp gcschäfte.
Auch diejenigen, welche bei solchen. Geschäften von einem „wirtschaftlichen Fortschritt" träumen, mögen beherzigen, daß die Schleiiderei auch die reellsten tveschäste zwingt, immer geringere Qualitäten in allen Warengattungeii einzuführen. Geringe Qualitäten bedingen niedrigere Arbeitslöhne und somit eine direkte Schädigung des ganzen arbeitenden Volkes. Die Warenhäuser aller Schattierungen sind der schlimmste Feind des Grundsatzes „gut und preiswert", und durch ihre Praktiken zwingen sie den Handel allmählich, dem Grundsätze: „billig und schlecht" zu huldigen. Die Preisschleuderei ist für die gesamte Industrie und den Handel geradezu ein Ruin: alle einsichtigen Leute sollten Zusammenhalten, um den guten Ruf unserer Waren nicht durch gewissenlose Rebbachmacher allmählich ruinieren zu lassen.
Handel.
§ M i l i 1 ä r e s f e k t e n - I ii d ust ri e. Infolge umfangreicher Aufträge sowohl von deutschen als auch ausländischen Regierungen ist der Geschäftsgang in der Militäressektenbranche gegenwärtig recht lebhaft. Es ivird vielfach mit 'Anspannung aller Kräfte gearbeitet. Meist sind die Aufträge mit schnellster Lieferung verbunden. Auch die Militär-Lederfabriken sind auf längere Zeit hinaus mit Aufträgen versehen.
§ Reichsbauk. Bei der Rcickrsbank betrug am 19. Juli inklusive die steuerfreie Notenreserve 192 Millionen Mark. Die Dank steht noch um rund 100 Millionen Mark schlechter als im Vorfahre da. Aus Reichsbankkreisen wird mitgcteilt, daß eine Dislvntermäßigung bisher nicht in Erwägung gezogen und angesichts der politischen Lage auch menig wahrscheinlich sei. Nach einem Zwischenausweife vom 19. d. M. beträgt der Metallbestand 1433 Millionen Mark gegen 1422 Millionen Mark am 15. d. M. bei Abschluß des letzten Ausweises: er hat damit um 11 Millionen Mark zugenommen. Die Anlagen haben sich um 92 Millionen Marl verringert: sie sind von 1251 Millionen Mark am 15. d. M. aus 1159 Millionen Mark am 19. d. M. einschließlich zurückgegangen. Tie fremden Gelder nahmen um 7 Millionen Mark zu. Am 19. d. M. einschließlich betrugen die ungedeckten Noten 358 Millionen Mark gegen 258 Millionen Mark am gleichen Tage des Vorjahres, so daß der Unterschied zu. Ungunsten dieses Jahres noch 100 Millionen Mark beträgt. Am 15. d. M. betrugen die ungedeckten Noten noch 450 Millionen Mark. Die steuerfreie Notenrücklage stellte sich am 19. b. M. auf 192 Millionen Mark.
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Schweres Grubenunglück.
Aachen, 22. Juli. Heute mittag 12 Uhr ereignete sich auf der Gewerkschaft Carolus Magnus bei Ucbach in der Nähe von Geilenkirchen ein schweres Grubenunglück. Die neue Schachtanlage des Steinkohlenbergwerkes stürzte ein. Ein Steiger und 14 Bergleute wurden verschüttet, ein weiterer Bergmann konnte sich retten. Die Verschütteten dürften sämtlich verloren sein, da etwa 40 m Erde eingestürzt sind. Die Ncttungsarbeiten wurden unverzüglich ausgenommen. Die Grubenverwaltung glaubt, daß der Einsturz eine Folge des Wolkenbruches ist, der vor kurzer Zcll dort niedergegangen ist, und dessen Wasscrmassen große Löcher in den Schacht gerissen haben.
Bleiben Sie ehrlich in Ihrem Urteil und Sie werden nach einmaligem Versuch zugeben, dass Sie
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* Der Erzbischof von Cambray, De la Marire, vt auf seinem Landsitz m Eancale, Departement Jsle-et-Vilaine, im Alter von 65 Jahren gestorben. Er hatte mit großer Entschiedenheit die christlich-demokratifche Richtung befämpit und tu feinem Zwist mit dem radikalen Deputierten Abbä Lemire durchgefetzt, daß der Vatikan den Getstlichen untersagte, sich ohne Ermächtigung ihres Bischofs um ein Wahlmandat zu beiverbcn.
' F r i e d h o f s k a n d a l in Stlberbach. In Silberbach bei Graslitz, in Sesierretch, unmittelbar an der sächsischen Grenze, wurde ein Evangelischer im Selbstmörderwinket des katho- ltchen Friedhofs begraben. Obgleich die Verhandlungen mit dem Gememderat in Silberbach und der Bczirlshauptrnannschast in Graslitz bis abends 7 Uhr dauerten, war für den Evangelischen kein anständiges Begräbnis zu erreichen.
*• Unfall "bei Rettungsübungen. Ein Feuerwehrmann aus Köpenick hatte gemeinsam mit einem Kollegen aus Obcrschöncweide einen Apparat zur Rettung von Me'Nschen in Feucrsgefahr erfunden und wollte ihn auf dem Steigerturm in Obcrschöneweide ausprobiercn. Zweimal ließ er sich vom dritten Stocknx-ck mit dem neun Jahre alten Sohne seines Kollegen glücklich hinab. Beim drittenmal versagte der Apparat und beide stürzten hinab. Der Junge konnte von seinem unten stehenden Vater aufgefangcn werden und blieb unverletzt. T-cr ab- geslürztc Feuerwehrmann erlitt einen komplizierten Oberschenkel b r u ch und innere Verletzungen.
* Aufregung unter den Fahrgästen entstand bei einem Dampserunfall auf der O b e r s p r e e. Mit ungefähr fünfzig Fahrgästen trat der Dampfer „Königin Luise" eine Fahrt nach Wollersdorf an. Plötzlich erfolgte eine starke Erschü11e - r u u g. Der Dampfer war mit der Backbordseite gegen einen Brückenpfeiler gefahren, so daß der Schornstein, das Sonnendeck und die Bordbrüstung in Trümmer gingen. Verletzt wurde niemand.
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je. Frankfurt a. M., 23. Juli. (Qrig.-Telegr. des „6steß. Anz.") Slmtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarttprei fe. Weizen lhiesigerl 21.ä0—21.75, Kurhessifcher Mk. 21.50—21,75, Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger! Mk. 18.00 bis 18.25, Gerste (Wetterauer) Mk. 00.00—00.00, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Nik. 00.00—00.00, pafer Mk. 17. -0—19.50, Mais Pik. 14.75 bis 15.' 0, Wcizeninehl 0 Mk. 82.50—32.75, Weizenmehl I Pik. 30.50—30.75, Weizenmehl III Pik. 27.25—27.5 >, Roggenmehl o Mk. 27.75—28.00, Zioggenmehl 01 Pik. 26.50—26.75, Roggenwehl I Pik. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 9.00-9.50, Weizenicbalen Mk. 9.00—9.25, Roggenkleie Mk. 10.00—10.65, Malzkeime Mk. 1 .25—12.75, Biertreber 12.50—12.75, Raps Mk. Oü.OO—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 23. Juli. (Orig.-Telegr. des „Wie;. Anzeigers^.s llarto fiel markt. Man notierte: ^artoffeln in Waggons Mk. 4.75—5«50, im Kleinhandel Mk. 6.00—6.50 stic je 100 Kg.
to. Frankfurt a. M., 22. Juli. Heu- urtb St rohmarkt. Angefahren waren 6 Wagen Heil, 6 Wagen Stroh. Man notierte: Len, altes, 3,40—",r0 neues 2.50—0,00 Mk. Stroh (.Ooriilangstroh) Ö.N0-0.00 Aik., Wirrslroh 0,00—0,00 Mk. Alles je 50 stno. Ge- schäft gedrückt Tie Zustchren waten aus LbeiHessen und den llreisen Sieburg und Hanau. ____
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