Ausgabe 
21.2.1913 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

V» Meter I fremden Bestandteile sind im Blut weder physikalisch mich chemisch r <gyC(. Etwa I direkt nachzuweisen, sondern mir durch ein Schutzfer m e n t,

inmitten dichter wilder Rosenhecken noch 1

Ob vor dieser Burg etwa

überall über den Boden empor.

suchen, wird auf 15 OOO geschätzt; der Schaden wird auf Millionen

beziffert.

I

Ueberall erhältlich

zecmPen unter den armen Rroitfcit, den an der entsetz­te«, entstellenden Haut-Tuberkulose Leidenden mit einer s,abe Heilung und Lrnderung zu bringen.

- In der nichtöffentlichen Sitzung derStadt- »erord neten-Versa mmlung wurde mitgetcilt, daß di> Orissatzung über die Einführung der BerufSvormund- khast genehmigt worden sei. Zum Berufsvormund wurde ßrig. Keller bestimmt. Die Stadt beabsichtigt, tm Laufe ifg Sommers in Verbindung mit der Universität eine «linnerungSfeier an 1813 zu begehen.

Letzte Nachrichten.

Hessische Zweite Kammer. bs. Darmstadt, 21. Febr. Präsident Köhler bat mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Zeit, sich recht kurz zu fassen. Abg. Naab (<5»$.) wendet sich gegen die Angriffe der Abgg. Dr. Osann und Reh. 4lbg. Ulrich <Soz.) legt seine Stel lung zur Arbcitcrwohirungsfragc und zum Gemeinschaftsvertrag dar. Hierauf spricht Abg. Wiegand (Zentr.).

H a u s e i n st u r z.

Colmar i. G, 21. F.br. Gestern ndchmittag waren neun Arbeiter mit dem Abbruch eines vauies beschäftigt. Eine Mauer stürzte, schlug das Dach durch und riß fünf Arbeiter­in die Tiefe. Sie wurden sämtlich erheblich verletzt.

Soennecken's

Rundschrift-Federn

Warnung! Nur echt mit StempelS0£NNECKEN

Gros M3.- .1 Auswahl Nr8:ML-

ein römisches Vorwerk dort gestanden hat, weiß man nicht Die Fundamente wüsten jetzt noch im Boden zu finden sein.

Kreis Friedberg.

L. Friedberg, 20. Febr. In einigen Dörfern unserer Umgebung, die viel Fleischwaren nach Friedbera bringen, ist ein Abschlag bc§ Schweineflei'chpreises erfolgt

U. Friedberg, 20. Fcbr. Der älteste Einwohner unserer Stadt, Privatmann Johann Han stein, feierte heute seinen 90. Geburtstag.

Starkenburg und Rheinhesten.

m Offenbach, 20. Febr. In der heutigen Sitzung der

Vermischte».

Eine medizinische Entdeckung von großer Tragweite ist, wie die Württ. Presse-Korrespondenz meldet, dem dirigierenden Arzt des Stuttgarter Bürgerhosprtals, Sani- tätsrat Dr. Fauser , gelungen. ylusgehend von gewrssen Forschungsergebnissen und Metlwden des Hclller Physwlogen Abderhalden, hat Dr. Fauser in zahlreichen Versuchen nachgennesen, daß bei der sogenannten Demen tia p r a e c ox einer de r gefürchtetsten Geisteskrankheiten, die den Menschen meist schon in jungen Jahren befclllt (dementia praecox. = frü> zeitiger Irrsinn), im Blute des .Kranken Teile der Geschlechts­drüsen zirkulieren, die auf das Gehirn vergiftend wirken. Stele

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießern

Wetteraussichten in Hessen für Samstag, den 22. Febr. 1913: Wechielno beiuoltt, »och mein trocken, nulöcr.

eine Art Gegengift, das im Blute des Kranken erzeugt wird und die Eigenschaft hat, jene vergiftenden Bestandteile auszulölen (zu verdauens- Mit dieser wissenschaftlichen Erkenntnis der Ur fachen jener unheimlichen Erkrankung ist auch der erste Schritt zu ihrer rationellen Bekämpfimg getan. Auch bet andereti geistigen Störungen (Störungen wegen Schilddrüienerkranlung, progressive Paralyse u. a.) hat Dr. Fauser charakteristische mate ridle Bestandteile des Blutes nachgewiesen. . .

* E i n Gasthof in Flammen. Das Hotel Seehof tu A r o s a steht in Flammen. Die Gäste, größtenteils Engländer, konnten meist nur ihr Leben retten. Ein Zimmermädchen soll beim Haarbrennen den Spiritusapparat umgeworsen und dadurch die Feuersbrunst verursacht haben.

* Vergiftetes Essen. In Halingen erkrankten nach Meldungen aus Münster i. Wests, fünf Verso neu unter Vergistungserscheirmngen nach dem Genuß einer Muchs uppe Ein Knecht ist bereits gestorben, während vier andere hoffnungslos darniederliegen. Man vermutet, daß versehentlich Rattengift in die Milch gekommen ist. M ~ ,

* Tod aufdenSchienen. Aus K a t t o wi tz , 20. Febr , wird amtlich gemeldet: In der Nacht zum *19. Februar wurde bei Kilometer 198 auf der Strecke KunigundenweicheSchoppen u,'. der Schlepper S ch i r w o n überfahren und getötet, indem ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. Ob Unfall oder Selbst mord vorliegt, muß die Untersuchung ergeben. Nach späteren unbestätigten Meldungen soll es sich um ein Verbrechen handeln. Man nimmt an, daß die Leiche auf die Schienen gelegt worden sei. Zwei Personen wurden als des Mordes verdächtig verhaftet.

* Holde Weiblichkeit. Aus London, 20. Febr., wird gemeldet: Unter der Beschuldigung, heute morgen den Tee Pavillon in K'ewgardens angesteckt zu haben, cr)d)ienen zwei junge Frauen beim Polrzeigericht in Richmond. Der Pa­villon, der vermittels paraffindurchtränkter Baumwolle angezün bet worden war, wurde vollständig z e r st ö r t. Der Schaden wird auf 1000 Pfund Sterling geschätzt. Die Angeklagten be­nahmen sich vor Gericht recht wüst: die eine warf ein Akten- hcft auf den Richter, so daß die Polizei dazwischentrat. Der Fall wurde eine Woche zurückgestellt.

NliturhcilvtrcinGikßcn Am Montag, den 24. Februar, abends 8'/; Uhr, findet im Saale des Caf6 Leib, Walltorstraße, ein öffentlicher Iortrag des Herrn Paul Schirrmeister, Berlin (1. Bundesvorsitzender des Deutschen Bundes der Vereine für naturgemäße Lebens und .Heilweisel v1#/j statt über

Naturheilbewegung ».Kurpfuscherei

Eintritt für Nichtmitglieder 30 Vsg. Mitglieder 10

nn(e des physikalischen Institutes, Stephanstraße 24, ab. 2360 Mk. bewilligt. Für Hausmüllabfuhr und Gruben--

!)?rr Privatdozent Dr. Cerma k hält einen Experimental- entleerung wurden 6200 Mk. nachbewllligt. Zum Schluß

> ort rag über tonempfindliche Wasserstrahlen. > rklärten sich die Stadtverordneten damit einverstanden, daß

*' Stadttheater. Nochmals sei auf die morgen der Wagen der elektrischen Bahn von der Bürger Schule nacht

iichmittog stattfindende Schülervorstellung von Theodor 12,45 Uhr unmittelbar nach dem Straßenbahnhof geleitet wird.

21. Febr. 6W: llnfaiifl 8 Ufc. ouenflimm < Jli'inrien: Jt« UbenM 8M » 1

ad von WJJ* 21btnW M

also zu 174 150 Mk., weiter von 268000 Mk. Obligationen einschließlich der damit verkgüpften Rechte zu 150 Prozent, also zu 402 000 Mk., ferner von sieben Konsortialanteilen. 49 000 Mk., so daß der Kaufpreis zusammen 625150 Mk. beträgt. Die Stadtverordneten haben das Angebot an­genommen. Hierdurch verfügt die Stadt Orb über die Mehrheit des Stammkapitals, denn von dem 800 000 Mk. betragenden Stammkapital wird die Stadt Orb nunmehr 46-1400 Mt., die Betriebsaesellschaft Bad Orb, deren Eigen­tümer zu mehr alZ drei Viertel der Reichstagsabgeordnete Rich. Müller-Fulda ist, 240000 Mk., Rich. Müller persön­lich 46 200 Mk. und vier Frankfurter 49 400 Mk. besitzen.

h. Höchst a. Main, 20. Febr. Heute gab der Stadt-

id.

Februar 1913, I le.

"manches ÄH«. r bnng'ichcr wiit unserm Himslbn zunächst hie lichki n die Zchiüe «A - Ellern viellkit! e diese Sorge ifo -russwahl brach

1 P werden. M chnnchügen Ami och nicht den toi ch nach den ersch habt ihr

und ihre Sin« trauen und M m Lehrer in m gettost der StfiJ Meine Bildung m aus und Urin n zu seiner spätem! der mit Recht VA inöer, desto grM m die Eltern ic freu Kindern nufil elksschulb sch ml Richt eindring'Ä cn, sich dabei Mi ! aus gute Wickq oll c? noch raff Schule gMtise.'! '.nüber brt. xv&ti i ober ify Lottchl n chzeum. N riinbcin, oder. 1 erhäüvisse es .e Bildung zu td r natürlichen

zweierlei Bat n ib weiter: Wem rthin? ämar Kl in* bis zehnjäW ig über die wj rarüber klar wer» rudieren" oder

I 3m ersten M ähnliche Schule d Fall es richtig1 e Anstalt zu M :eüet. Wer so q i Sildungsmögiq resonderen Ml rizeilig eine

'iugeladcn. .

** Heber die Gießener Postverhättnisse htzute der Abg. Zu b eil (Soz.) im Reichstag aus:In ließen fehlt es an unteren Beamten; dort bleiben täglich strkete liegen; die Postboten müssen dort täglich Ueber- firnben machen. (Hort', hört!) Dabei gibt es dort fast mehr Aufsichtsbeamte als andere Beamte. Es stylt dort seit Jahren fast der vierte Teil der Assistenten. u u. ^M1, . o_.. ^... ... - .

öirettron: Na, Sie können ja noch zufrieden sein, in Ihren habe. Die Stadt Krefeld, die Vaterstadt des Verstorbenen, Zchoß kann sich bas Publikum noch nicht setzen. (Hört! erhielt 40000 Mark.

jöiüi Daß die Klagen der Postassistenten nur zu berechtigt w. Wiesbaden, 21. Febr. etuew Anfall von iiird, erkennen ja auch die bürgerlick)en Parteien an. Aber Geistesstörung schnitt heute nacht der Metzgermcrster Raf- ki Staatssctretär hat allen diesen Klagen gegenüber nur Hauer in Vehen seiner Tochter mit einem Metzgermefser sicuibe Ohren. Dabei nimmt die Erkrankungsziffer der Post- den Hals durch. Das Dienstmädchen wurde durch mehrere, tjiifteuteu immer mehr zu. Die Postbehörde beruft sich durch die Bettdecke gefiihrte, Messerstiche in der Halsg.gend k'riaeaenüber auf die geringe Sterblichkeitsziffer der Post- verletzt, während die Frau am Arm mehrere Verletzungen fei eilten. Das erklärt sich sehr einfach daraus, daß Post- erlitt^ Schließlich tötete sich Nassauer, indem er sich den Mimte die -ein Jahr krank sind, entlassen werden. Hals durchschnitt.

bei den Gratifikationen für geleistete Ueberstunden gehen- -------- .. -----

ke wirklichen Arbeitsbienen, die Assistenten meist leer aus,. Der öraiiO 111 ILOllO.

bcho mehr werden die höheren Beamten bedacht, die nur Lm kurze Zeit vor die Front an den Schalterdienst

Kieme Tageschronik.

Am Weinbergsweg in Berlin wurden von einem herrenlosen tollwu tver chtigen Hund 10 Per­sonen und zwei Pferde gebissen. Ein Schutzmairn tötete darauf den Hund durch Säbelhiebe. Die gebissenen^ Personen wurden dem Pasteurschen Institut zugeführt.

Der Frühjahrskursus 1913 der Vereinigung für staatswissenschaftliche Fortbildung zu Ber- l i n beginnt am Mittwoch, 26. März, und dauert bis Samstag, 10. Mai. Programme sind von der Geschäftsstelle der Ver­einigung, Berlin W. 8, Behrenstraße 70, zu beziehen.

In der Ringstraße in Hamburg stießen zwei Straßenbahn - wagen zusammen. Vier Personen wurden schwer ver letzt: sie sind ins Krankenlxms übergeführt worden.

'Die Provinzialbant in Kolmar, Commandtt-Ge- sellschaft auf Aktien, Mit einem Kapital von,500 000 Mk., hat ihre Zahlungen eingestellt.

Doppelmord auf der Straße. Aus Wien, 20. Februar, wird gemeldet: Drei Brüder, namens Berger, Inhaber einer Bauunternehmung, wurden heute abend beim Ver­lassen ihres Bureaus, von ihrem Schwager Allmann, welchen die, Brüder auf dem Geschäft entlassen hatte, angeschossen. Zwei wurden getötet, einer schwer verletzt. Ter Täter ist verhaftet.

Geheimer Kommerzienrat v. Friedl ä n der-Fuw in Berlin hat seiner Vaterstadt Gleiwitz 100 000 Mark zur Er­richtung eines Volksparkes gesttftet.

Herr v. Jenisch ist am 20. Februar tm Speztal-Herzwna- torium Konstanzenhof von Herrn Dr. Büdingen in Konstanz mit Familie zu längerem Kuraufenthalt eingetroffen.

! Ki^cn. fl§fudorgt w^i «ckieb hft£anWuni*| ,Bt unb » *3 ttWW-T,*

I

i, ]inb Sl erbring^ u^l P c-Ld-V

Ä-i ÖCIA' id^ u- '

1

i

Hierdurch b eehren wir uns, die Mitglieder uns. Vereins zur I

eritntiiira

feclmcn, BruhlSbachstraüe, ergebenst emzuladen.

ynr 'nprßonbluna steht folgende Tagesoronung.

1. Beucht über die Tätigkeit deS Vereins und den augen­blicklichen Stand der Kanaliiierunasfrage.

- Rechnungslegung u. Entlastung de»Vorstandesivro 1912..

i. Wahi zweier Rechnungsprüfer für Prüfung ver ncco LBÄtmmun§es £>ms 6« näd>fl=n ©auptnerfommtum. H-Sonstiges lkleine geschäftl. Mittetiungen. Anfragen ufw.l.

Wir bitten alle Mitglieder unseres Bet eins u d Ärevnde der Lahnkanaltsaiton an der Berfamnilung t^i itnebmen, um diese iüt unsere Bestrebungen möglichst l^irkungSvoll zu gestalten.

Geschäftsstelle Wetzlar, den 19. Februar 19181

Lahnkanal-Verein, e. V.

Der Vorsitzende: G r o e b l e r, Bergrat. ID h

Sn n w Utt a. N Serien. %

Sn iitbh I ° unb hJJ I

?n um ftit I da ih^ S? I ÄLZ

'luderen

"ladero Ly» w\

er 8U entkommst >

* Ordensverleihungen. Der Großherzog hat mc Erlaubnis Mr Annalstne und zum Tragen der ihnen ver- lechenen Auszeichnungen erteilt der von dem Großherzog Lor Sachsen-Weimar verliehenen Goldenen VerdienstmedaillL dem M°«L «ÄÄ m I «« die Swdt°e-°rdne.en danm

^«unschweig verliehenen Ehrenzeichens 1. Klasse den Hofkutschern ""verstanden, da» die Gebühren für Amts bandlungen Itzndreas Effler und Peter Götz. des Bürgermeisters aufgrund der Bekanntmachung des

" Die Oberhessische Gesellschaft für Natur- Ministeriums des Innern vom 21. Dezember 1874 künftig inb Heilkunde (naturwissenschaftliche Abteilung) hält eine I nicht mehr erhoben werden. Weiter wurde die Errichtuna Wissenschaftliche Sitzung am Dienstag, 25. Februar, im Hör-1 der Stelle einer Materialtenverwaltung beschlossen hierfiu

?irt§ vaterländischem Schauspiel ,AuS eiserner Zeit" Im Anschluß hieran gabs eine lauge Ansprache über die ,!Ngewiesen, die die letzte Aufführung deS Werkes ist. Straßenbahn, bei der es sich namentlich um Beschwerden auf

**Die zweite Eisernte hat gestern die kleinen öer Bügeler Strecke handelte.

Landwirte aus der Umgegend in die Stadt geführt, um Hessen-Nasfau.

r «fuhren in Gießen zu machen. Rund 100 Wagen im ch Biedenkopf, 20. Febr Zum Besten des Aus- tzejamtgewicht von 4000 Zentner Eis gingen über die Wage sj chtstürm es auf der Sackpseife wud nächsten Sonntag m der Neustadt. Die Abnehmer zah'.m für den Zentner ^chnuttag ein Jahrmarkt int Meier'schen Saalbau ver- H frei Keller 6 Pfg., ein Preis, bei dem ein Mann einen anfialtet. Bisher sind bei der Sammelstelle des Oberhessischen zuten Tagelohn verdient. - ! Touristenvereins 2729,69 Mk. eingegangen. Für die auf den

Die Eisbahn ist jetzt von V34 Uhr nachmittag? Z März festgesetzte Bürgermeister-Versammlung des ;chffnet. Knaben und Mädchen haben die Eisbahn um hiesigen Kreises ist die Neuregelung der Wegereinigung und j Uhr zu verlaffen. Wanderfürsorge und die Frage der Herabminderung der

* Vom Naturheilverein wird uns eit: (Senieinbclaften vorgesehen.

kommenden Montag abend wird hier im Saal des Cafe Marburg 20 Febr. Das winterliche Wetter

M der l. Vorsitzende des Deutschen Bm^s der Vernne ^te manchen Schweinezüchter veranlaßt, seine Ferkeln ßr naturgemäße Lebens- und Heilwey e, HerrS chrrr - ^ute hier abgehalteuen Schweinemarkt nicht zu bc- fiieisier aus Berlin einen Vortrag über das Thema halten faf)ren @0 tam e§ bar3 ^diglich ältere Ware in beschränkter .?raturheilbewegung und Kurpfuscherei". Unzahl zum Verkaufe stand. Bei flottem Handel wurden Schirrmeister ist ein ausgezeichneter Redner, hat auch bei .^erteI 35_go Mk. und für Läufer 70100 Mk. für

den Kämpfen um das sog. Kurpfuschereigesetz in erster Linie ^aar bezahlt

gestanden und kennt dieses Gebiet, wie kaum ein anderer. x Bad Orb, 20. Febr. Mit großer Mehrheit haben

Mei Feinde hat die Naturheilbewegung: die orthodoxe Stadtverordneten einem bedeutungsvollen Projekt zu-

flerzteschaft und die Kurpfuscher aller Art! Die erstere gestimmt. Der Stadtverwaltung war über die Erwerbung jucht die Naturheilbewegung als Kurpfuscherei zu verfehmen ^er .Haiiptbetciliaung an dem Bade ein annehmbares An- knb lörirb darin getreulich von der zweiten Gruppe, den g^bot gemacht worden, da die ursprünglichen Haup.bcsitzer virklichen Kurpfuschern unterstützt, indem diese anaeychts Beteiligung an dem Bad Orb mit allen Rechten an

»ec Erfolge der Naturheilbewegung mit Vorliebe sick) als Stadtgemeinde abtreten wollen. Der Stadt war

bhr zugehörig bezeichnen. 'Es gilt zu zeigen, daß Natur-1geboten worden: der Erwerb von 464400 Mk. Stamn-- milkunde und Kurpfuscherei extreme Gegensätze sind; toafp anteiten des Bades Orb zum Kaufpreis von 37,5 Prozent, mb die wirklicheii Kurpfuscher sich den hergebrachten Heu-! ,u 174150 Mk '

finttelunfug zunutze machen, fordert die Naturheillehre eine1 - - fiebens- und Heilineise getreu dem alten guten Grundsatz: Ltura saunt, medieus curat mediea mente, non medi- ramentis! Jeder, dem die Wahrheit am Herzen liegt, ist

, Tokio, 20. Febr. Der Brand, der in der Halle der Heils- Schalterdienst arrnee in Kanda ausgebrocltn ist, wurde, wie ergänzend mit- 'J"' geteilt wird, durch den starken Sturm angcfacht und verbreitete sich

Landkreis Giekeu. mit großer Schnelligkeit, w daß er pch auf das gaitze Stadtviertel

Lanoirns wb»«. Q, ausdebnte. Die Garnison rückte aus und unterftutzte dte Feuer-

Trets a. d. Lda., 20. Febr. Im Anichluß an dte! waren alle Bemükumgen vergeblich. Kanda ist der

Mteilungen über den Toten berg bei Treis a. d. Lum da M^telpunkt des studeittischcu Lebens. Viele Schulen und iünock erwähnt, daß auf dem Berge, und zwar auf seiner Erziehungsinstitute s ind niedergebrannt. Wie Sim fXn «m=*.tterbure

nSnUich die Stammburg der Freiherren v. Schutz bar, «oen. ouy, »«'«

genannt Milchling, die jetzt noch dte spätere, als »Wasser­

burg- angelegte Burg und ein 1679 erbautes Wohnhaus "nrben dieser Burg zwischen Dorf und Bahnhof xrci§ besitzen, hie alte Burg auf dem Totenberg wird schon 1035 als Wohnsitz des Ritters Eberhard Schutzspeer genannt Milchling erwähnt und ist später, nach Bezug der bequemer belegenen hurg im Tale, all.nälig zerfallen. In den 1880er und ersten ItzÄste der 1890er Jahre war noch genau der Grundriß der laEten Burg mit dem runden Burgsried zu erkennen, und dre Leien Mauern, ganz nach Art der sonstigen mittelalterlichen k' irgen aufgemauert (nicht zu verwechseln mit röm.,chem Mauerwerk wie z. B. bei den Resten der Kastelle) ragten

Qaitöcl.

Berlin, 20. Aebr Der Gesamtabsatz an Kali­salzen im Jahre 1912 betrug nach dem Inlands 5290825, nach bem Auslände 4 801 544 Doppelzentner, zusammen 10 092 369 Doovelzenlner. In der Sitz u ng des Aufsichtsrats des Kalisyndikats bezeichnete der Vorstand die Entwicklung des Absatzes in den Alonaien Januar und Jebruar als lebhaü, wies aber gleichzeiiig boroiif hin, daß der gute Abruf vornehmlich der güiiftiaen Wtlteruug und der alißerordenilieh frühzeitiaen Lage des Osterfestes znzuschreiben sei. Der Aufstchtsrat befchäfligie sich nnt t'cr Diitteiluug der Regierung im Reichstage, daß demnächst eine N 0 velle zum Kaligesetz vorgelegt werden solle. Er stellte einstimmig fest, daß etne Abänderung oder Ergänzting des Kali- gesetzes weder vom Syndikat noch von der Kaliindustrie beantragt oder angestrebt iverbe. Der Aufstchtsrat betraute nrdeß einen Alis- schuß mit der Aufgabe, zu den Wiiregungeit, die von den ver- schiedensten Seiten in der Richiung der Abänderung des Kali­gesetzes er'olgt sind, schon jetzt Stellung zu nehmen.

'# Das Kupfcrblech-Shndikat in Kassel hat den Grundpreis abermals um 6 Mart pro 100 Kilogramm herab» gesetzt und berechnet jetzt 171 Mark.

- Märkte.

th. Gießen, 21. Febr. Der öeu - und Strohmarkt auf Oswalds Garten hat in den letzten 14 Tagen nur vereinzelte Zu­fuhren von Futter zu verreichuen. Stroh kommt ü ierhaiipt nicht zrir Stadt. Gutes Heu wird zurzeit mit Alk. 3,403,60 der Zentner bezahlt.

r. Soennecken

Bonn

Berlin

Leipzig