Mk.
M.
40—43
74-79
46—50
83—89
98-50
48-50
00-00
00—00
62.00—65.00
80.00-8100
80.00—81.00
62.00—64.00
80.00—82.00
64.00—65.00
80.00-88.00
62.00—65.00
(Oriq.-Telegr. be«
ic. Frankfurt a. M., 17. März.
Mctcorologilche Bcodachtungen der Station Sietzei-
Mark per 1000 kg wie folgt:
Haler
159'/,(
(+ 3)
(
2
( -
Wetter
(-
2
)
(- 0.26),
(- (-
49-64
45—48
78-88
74—80
154
158 161
169
(- l- (-
8 SSW WSW
10
10
5
47—60
48—44
44-47
41—45
37—48
32-36
25-80
118-111
106—115
) 1) ) 1)
März
1913
178
154
1'4
193
176
5)
5)
S)
Markttage in
Königsberg Danzig Stettin Pofen BreSlau Berlin Magdeburg vallc 'civzig Rostock vombirrg Düsseldorf
178
*/,) 5)
2)
2)
89-96 84-87
68-70
64—68
Roggen 1697,1-1'/,)
i-e
62-64 72-87 69—80
64-70 57-67
Dollfleifchige Schweine von80-100 kg Lebendgewicht
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht........
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg
Lebendgewicht........
Dollfleifchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht
Z-b
S Z tiD
fc. Frankfurt a. M., 17. März. (0rig.-Telegr. bH ,W* 2Inictaet6*.) Kartoffel markt. Man notierte: Slartofieu in Waggons Mk. 4.75—5.00, im Kleinhandel Mk. 6.00—6.60, iur |i 100 Kg. |
Weizen 198 (-
206 188
185
190
196
190
168.75 (— 6.50). Futtergerste: frei Hamburg unverzollt sckwim. 136.00 (— 1.00). MaiS La Plata fchwnn. 115.00 (— 1.50). Mixed März 106.00 (— 3.00) Mark.
1777,(—21/ >
177 (- 3)
IHärfte.
(Rieften, 18. März. M a rktberi cht. Huf k-entigem Wochen- marfte kostete: Butter das Pstrnd 1,15—1.25 Dkk^ Hübnerrier 1 Stück 7—8 Pfti, 2 G tücf 00 Enteneier iStüd 8—0 Piq., danieder iet. 10 P(^ Käfe das Stück 6—8 Pfg^ Käsematte 2 Stück 5—6 i-tz. Tauben vr Pr. 0,pn—1,00 Wit, Hühner pr. St. 1,00—1,60 Dlt, lohnen vr. Stück 1,50—2,50 Ml. Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk., Gänse das Pfd 70—HO Pfg. Ochsenfleisch pr. Pst). 92-100 Big., Rindfleisch vr. Pfund 90—94 Pfg^ Kuhsteisch 80 Pfg^ Schweine» fleisch pr. Pstmd 90—110 Pig., Kalbfleisch pr. Pst). 94—98 Pig.. Hannnelfleisch pr. Pst). 70—96 Pfg., Kartoffeln pr. luO Kg, 6.00 bis 5,50 WIL Weißkraut da« Stück 10 bis 20 Pfg^ Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Alk.. Milch daS Liter 22 Pfg« Nüsse 100 Stück 50—60 Psg^ per Ztr. 0—00 ML Birnen da« Pfund 12 bis 15 Big., Aepfcl der Zentner 10 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bi» 2 Uhr.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
fc. Frankfurt a.M. Diehof-Marktbericht vom 17.März. Auftrieb: Rinder 1568, darunter Achsen 528, Bullen 63, Kühe und Färsen 978, Kälber 602, Schafe 224, Schweine 2848.
Tendenz: Ochsen gedrückt, bleibt Ueberstand, Kühe und Fäden, Kälber und Schale lebhaft, Schweine bleibt Ueberstand.
Preis für 100 Md Lebend- Schlacht», gewicht
Lingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden «rtiv übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber tnnedc Verantwortung.)
«Hieben, 18. Marz.
Gegen die Plakat- und BahnhofSrekkame in bei BahnhoiSräumen wandte sich der ReichStagSabg. Wern er Gießen in einer der lebten Reichstagssitzungen. Und mit Recke Sic ist nicht nur unschön sondern auch manchmal verderblm Man weiß allgemein, das; die Bahnbeamten während be5 Tiensts feinen Alkohol zu sich nehmen dürfen, und nun hängt man ibn» «und den Reisenden) in alle Wartesäle der Strecken Franz' iurt-(Sieben und Fulda-(Sieben (vielleicht auch noch auf ander» Limen) ein grobes, beinahe die ganze Wand einnehmendes edm» über den Schnaps Boonekamp. Was soll daS in Bahnhofs-Wart» säten? Da hängt man doch besser ein schone« Bild hin! lieber», erkennt man die Gefahren des Alkohols an, nur die Eiienbabv Tirektion widerforicht durch daS AuShängen solcher Plakate ihr« atqenen Grundsätzen. Einige '211 f o b o l a e fl n e r.
(-27.) (- 8)
Gelrcide-Wochcnbericht
der Preisberichtsftellc des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 4. bis 17. März 1913.
Die Erhebung der Preisberichtsstelle über die Vorräte der Landwirte am 1. März zeigt für alle Getreidearten wesentlich gröbere Zahlen als in früheren Jahren. ES kommt das daher, dab wegen der späten Ernte und der verzögerten Bestellung weniger Getreide als sonst im Herbst ausgedroschen wurde und daß ein grober Teil sich als nicht marktfähig erwies. Nach der erwähnten Berechnung befanden sich von Weizen noch 28,4 Proz der Ernte in erster Hand gegsn 20,2 im Vj., von Roggen 29,4 gegen 22,0, von Hafer 41,6 gegen 31,1 und von Gerste 27,1 gegen 15,5 Proz. i. Vj. Bei Beurteilung dieser Zahlen ist allerdings zu beachten, dab em erheblicher Proz.-Satz wegen geringer Beschaffenheit nicht wird auf den Markt gebracht werden können. Die Vorräte der amerikanischen Farmer sind zwar auch nmfanyreicher als gleichzeitig im Vorjahre, aber nicht so grob wie von privater Seite angenommen wurde. Hinzu kam, daß sich das Fachblatt Einern nati Priee Eurrent diesmal weniger günstig über den Felderstand aussprach. Von Argentinien lagen weniger günstige Erdrutsch- Ergebnisse vor, doch wurden gleichzeitig sehr große Verschiffungen gemeldet. Der amtliche Bericht für Ungarn konstatiert für Weizen einen Minderanbau von 20, für Roggen einen solchen von 10 Proz., mit einer erheblichen Einschränkung der Anbaufläche wird diesmal auch in den Balkanländern gerechnet werden müssen. Tie Weizenpreise haben in den letzten 14Tagen nur unwesentlich geschwankt. Eine leichte Ermäßigung der ausländischen Forderungen blieb angesichts der
(- ) (- 1) (- 2)
Sandel.
Frankfurt a. M., 17. 'März. Tie heutige ordentliche Haupt- ; Versammlung der Adler werke norm. Heinrich Kieper "JL-® in avct 'nirt a. Al. bat sämtliche Anträge der Verwaltung, darunter die neikung einer Dividende -von 30% und die Erhöhung £ des "rundkapitals um 'Dl. 5,000000 aus M. 13,00 > 000 durch Ausgabe von 5 o00 für das lausende Fahr zur Hälfte dividrnden- | berechtigte Aknen zum Kurse von 180*6 einstimmig angenommen I und das ausscheidende AufsichtsratSmitglied wiedergewählt. Die 1 Dividende ist io'ort zahlbar.
X Waldgirmes, 17. März. Unsere Nutz holz-De r^W ft e i q e r n n g hat ihre Anziehuiigskrast verloren, die Eichen sind fast | alle verschwunden. ES wurden diesmal im Klöppelstrauch unbfl Iickdell 60 Stämme mit nur 80,32 Festm. verkauft. Erstklaffige Schnittstämme waren sehr gesucht, die Handwerker zahlen gerne loO 'Dl. für den Festmeter. Eine bessere Einnahme erzielte dre 1 Nachbargemeiude Raunhei m, dort kamen 59 Eichenstämm«, 3 darunter schnittstämme mit 27,40 Festm. und 400 Nadelstämme | mit 124,14 Festm. zum Verkauf. Dort wie hier hat auch daS Breuu» Holz eine kleine Preissteigerung erfahren.I
Frankfurt a. M. Mannheim München
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 908.25 , Liverpool Mai 162.85 I— 1.15), Ehieogo Mat 136.35 (— 6.05).
Landwirtschaft.
** Der landwirtschaftliche Lokalverein breit am 14. März im Fclicnkcttcr feine letzte Winiersitzuu g ab, zu ber sich etwa 30 Mitglieder cingcfunben hatten. Sekretär Sckwirz sprach über die neuzeitliche Weidewirtschaft und ihre 'Zedentung für die Olnrhcssischc Viehzucht Der Redner sprach in seiner Einleuung zunächst über die frühere Deidewirtsclxnt und Ermchruug der Rnrdviel,l»estäiwe, die die Vanhroirtc zur Erzielung von Milch und F-leisttsteistung, durch verbesserte Weidewirtschaft angeregt hätten, gab der Redner ein Bild darüber, unter welchen Verhältnissen die 'lnlage der in Oberliessen, besonders im Dogels- bery mtitanbencn H urweiden und deren 'Di dioraturnen befteben. Lodann macht Selrnar Schwarm interessante Mitteilungen über die regel icdxc Anlage von Viehweiden, sowie ihre Düngung: ferner über die Zeit des Auftrieben und die Zahl der Weidetiere rm Verhältnis zur ttKößc der- Hüten Hieran anfchtietzend teilte der Redm-r nut, rorldie O^imdjt^iinabmcn die Tiere ba guter Weide qebabt hätten. unb welche Milcherträge sich ergeben haben: be- sonders bezog sich X)err Schnur; am die Ergebnisse der Vieh, nx-ibnt am ixrf Kl ebe r g. Am Schlüsse seines Vortrags gab !öetr Schwur.; noch die Artregung. baf.num hier in der nächsten Umgebung von Oüefyn bald nrit der Anlage von särönen und richtig angelegten S?uhtH*ibcn beginnen möchte. Es nttfpann^ sich eine interessante Auseinandersetzung, wobei ein Teil der Städtischen Wiesau von Gießen und der (^mtarhinn Heuchelbeirn in Betracht gezogen wurden Im weiteren Verlauf der Versammlung mvchte Assistent Dr. Wol s nom lanbw Znstitut irtteressant- Mit teüungen über die neuen Ergeinufsc der 5bQrtoffvlanbauwrfudx tzs dann rexh bei Beschlaf' gefaßt, dre nächste Sitzung ($* oder Änfwni iika'- alyuhalten
bestehenden TiSparität ohne Eindruck. Dar- inländische Angebot hat infolge der beginnenden Feldbestellung zuletzt merklich nachgelassen, und für die nur mäßig offerierten guten Qualitäten zeigt ich zum Versand nach dem Rhein und nach Frankreich fortgesetzt gute Verwendung. Mai-Lieferung zeigt mit Mk. 208,25 ungefähr den gleichen Stand wie vor 2 Wochen. Trotzdem auch für Roggen eine Abnahme des Angebots festzustelleu ist und ein großer Teil der schwimmenden Ladungen nach der Küste abgelenkt wird, behielt dieser Artikel matte Haltung, da weitere Exportabschlüsse nur zu stark gedrückten Preisen möglich sind und die Mühlen ihre Anschaffungen mit Rücksicht auf den hohen Geldstand nach Möglichkeit emschrähken. Lieferung mußte sich infolgedessen um ca. 4 — Mk. niedriger stellen. Für Braugerste war die Stimmuug etwas freimö- licher, da Händler und vereinzelt auch Verbraucher die gegenwärtige Preislage zu Erwerbungen ausnutzeu. Ausländische Futtergerste ist vernachlässigt. Es wirt) allge>neiu viel inländisches Material verfüttert. Für Haler besteht wenig Unternehmungslust Der Abzug besserer Citalitäteit zum Export vermag den Markt nicht sonderlich zu entlasten
Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten
veremrnachrichten.
♦* Der Verein chem. 116er in Gießen hielt im Ber- eivsfaale des Herrn Sauer seine Frü hjahrsnritgl ic de r Versammlung ab, die so stark besucht war, daß bas ^okal kaum die Erschienenen aufnehmen konnte Aus dem von bem 1. «vor- sitzenden, Rechtsanwalt Kaufmann, erstatteten Bericht iwcr das Bereinsiahr 1912 ist zu entnehmen: die Zahl der Mitglieder ist von 418 auf 502 gestiegen und feit 1. Januar 1313 ind wieder 33 Mitglieder ausgenommen worden. >)N der kurzen Zeit seines Bestehens hat der Verein sich ein Vermögen von nahezu 2000 Mk. erspart, das bei Sterbe- und wnsttgen Un glücksfällen zur llntcrftiipunq hilfsbedürftiger Kameraden verwendet werden soll. Tie Rechnungsabschlüsse der Hauvtkaiie. Unterstützungskasse und Schießkasse wiesen Heberschüsie am. 2-aS PcrhälMiS des Vereins zum Regiment ist gut irrti) auch das zu den anderen hiesigen Militanter einen bat sich kameradschaftlich fle stallet. Trotz Stimmzettelwähl werden alle BorstandSmitchiet^r nahezu einstimmig gewählt. Gewählt wurden zu VoNikenden R. A. Kaufmann und Ober-Tel Assistent Reitz, »u Schriftführern Maur manu Plank und Prov.-Sekr. Lenz, zu Rechnern Hausverwalter Bolz. Kaufmann Schütz und Manz lei rat Jäger, zu Vorsitzenden des Sckienauefchusses PH. Hermann und Elr Weeg, den des VergnügungsausfchuffcS Ober-Bahnassistent Schmidt uno Emil Otto und als Beisitzer Leopold Maner, Fr. Kuhn, Karl Stiebet, Heinrich Svies und Georg Schwebe!. Zum Fahnenträger wurde Schneidermeister Wilh. Balser, als Fahnenbegleiter Bade meister Muller, Karl Amend, Wilhelm Hammel und Theodor Simon gewählt. Zum Regimentsjubiläum teilte der Vorsitzende mit, das- die Herrichtung der drei großen Festhallen der ZelNabtik von A. Ries in Mainz, die Zimmer , Sckneiner-, Wasserleikungs und elektrischen Installationsarbeiten hiesigen Firmen übertragen worden seien Zur Bierlieferung sind herangezogen roorben Inc Brauereien Bichler, Tenninghosf, Hildebrandt, Ibring und Melchior. Für den Vergnügungspark sind nur erstklassige Geschäfte herangczogen worden, Platz für einige weitete Stände ist noch vorhanden. Tie Stadt hat beschlossen, dem Verein einen Zuschuß von 3000 Mk. zu gewähren, weshalb der Vorsitzende beauftragt wird, hierfür dem Oberbürgermeister in ber Stadtverordnetenversammlung den Dank auszusprechen. Nachdem der Großherzog geruht hat, dem Verein die Führung des kleinen Hess. Staatswappens in ber Vereiusfahne zu gestatten, wird ber 1. Vorsitzende einstimmig beauftragt, in einer Audienz bei ^bem Kaiser um die Führung des kaiserlichen Namenszuges in der Fahne nach- zusuchcn. Zum Fest selbst sollen die Mitglieder einheitlich in blauer Mütze, dunklem — wenn möglich blauem — Anzüge und weißer Binde antreten.
•* Ter Verband deutscher Eisenbahn-Handwerker und »Arbeiter, Sitz Berlin, Ortsverein Gießen, beschloß, am 19. unb 20. Juli fern löjähtiqeS Stiftungsfest mit Fahnenweihe zu feiern. Tie Fahne ist bei der Mündener Fahnenlabrik, Inh. Otto Tribian, Hann. Münden, bestellt worden.
X Klein-Linden, 17. März. Der Gesangverein Arion beteiligt sich in diesem Jahre an dem Gesangswettstreit in Eubach. Ter Verein steht unter der Leitung des Musiklehrers K. Nikolei aus Großen-Bufeck. Mit seiner 25jährigen Jubelfeier im Jahre 1915 gedenkt der Verein einen nationalen Gesangs- Wettstreit zu verbinden.
x Klein-Linden, 14. März. Der Konsumverein, ber länger als 20 Iahte bestanden hat, wurde in ber .Hauptversammlung aufgelöst: nächste Woche wird die Verkaufsstelle geschlossen. Der Verein zahlte zuletzt 142 Mitglieder Der letzte Jahresumsatz betrug rund 50 000 Mark.
X Ga r ben teich, 15. März. ?ün 22. und 23. Juni feiert ber Gesangverein Frohsinn hier sein 3 5jahriges Be stehen durch einen Gesa n a s Wettstreit. Der Vertreter- tag hierzu findet Sonntag, 16. März, iw weißen Roß statt.
Steinberg, 15. Mät^. Der Gesangverein Jugendfreund Steinberg feiert dieses Jahr fein 25jähtiges Stiftungsfest, verbunden nrit einem nationalen Gesangswettstreit. Die Gefamtleitung liegt in den .Händen des 'Dirigenten Harnisch aus Steinberg. Die Vorbereitungen haben ergeben, daß sich 30 Vereine anganefoet haben. Die Verhandlungen wegen Bildung eines Preisgerichts find abgeschlossen. Der Bcrtretertag sand am 16. März statt.
Roggen: Berlin Mai 160.26 (— 3.75. Hafer: Berlin Mai
M
215 (- 2' ,)
218 (- )
öatommleng der haurdesitzervereius.
Gießen, 18. März.
Der Hausbesitzerverein hielt gestern abeub im Metropol eine j aut besuchte Mitgliederversammlung ab, tn ber zunaam j Herr L. Lveckharbt aus Darmstadt einen Dort r a g über <
die zweite Hypothek
hielt. In den letzten Jahrzehnten hat sich in oen Ääbten neben den anderen Ständen ber bei Hausbentzer neu gebildet. Venn sie Darbietung der Wohnmöglichkcit iutrb nickt mehr nur ,o nebenbei, sondern erwerbsmäßig betrieben, ^.er neue Llano erfüllt in den Stödten daourd) rotdmnc Flinkttonen, bar, er einer viel größeren Zahl von Stadtbewohnern bic WohnmogUch- keit bietet, einer Reihe anderer Stände, nne Handwerkern, Hw dustriellen, Arbeitern rn'ro. Verdienst zuführt unb sie nir bic Stadt steuerkräftig macht, für die Stadt mit ,einem Einkommen unb seinem Grundbesitz einen äußerst ivlckttgcn Sternrwktor ab- gibt unb für flüssiges Matnial eine gute
barbictct. Tie Steigerung des Wertes von Grunb unb »oben, bie Ausführung qröRcrcr Häuser und deren feinere .(u.itattung brinaen esmtt'sick, daß bic Erstellung von Wohnharnern gronere Mobitalicn als früher erfordert In ^aimitabt gibt ed 3746 pauö- besitzer Dem neuen Hausbcsitzcrstand, der nck vielfach aus gehörigen des Mittelstandes zusammenictzt, reicht deshalb bas ihm zur Verfügung stehende eigene kapital md)t aud, um ben über die 60 Pro; bet Beleihungsgrenze nberschießendcn Betrag bar auszahlen zu können, und crjimötigt LnhM m der Form von zweüem Hypothckenlapital. 4,a bic reale Mredittahigkeit des ÄausbesU-^rs bei 60 Proz liegt, so kann er das zweite Hypotheken kapital nur ans Individual- (Privat-) Hypothek erhalten. Tadurck ist der Hausbesitzer einer Reihe von Una11nehmlichle11en audgclcbt, bic iu willkürlicher Erhöhung des ZinsMtzes, Leistung )og. ,Jta lasse", Gewährung des Darlehens am nur kurze Dauer Mw bestehen, und die ihn an ben Rand des Rums, ia zum Jtum bringen können unb vielfach brachten Tic daraus entspringenden zahlreichen Zwangsversteigerungen zerstören rnele mittclltandisehen Existenzen, vermindern somit die Zahl der ^uerzahser uno bringen dadurch und ourdi bie Herabminderung des Wertes des Grundbesitzes der Stabt selbst Nachteil. deshalb an-
gestrebt unb muß erreicht werden, bah der Realkredit der städtischen Hausbesitzer von 60 Pro;, aus 80 Proz. hinaufgeruckt nnrb, unb baß er diesen erhöhten Kredit bei Banken und Kasten unter Ausscheidung Der InbivionalHypothek erlangen kann. crwrbcrhmc AuSleihkapital haben iidi die Banken durch Ausgabe von Pfandbriefen ober Ausnahme von Anlehen zu beschaffen, bie Hallen aus Ueberscküst'en bereit zu stellen. Unter HmwciS aur die Ein- lichtung bei ber westjäliscken Landichait, bie zur Unterllutzmig des lanbw. Kredites bäuerlichen Ösnmbbesitz bis 75 Proz. beleiht bei Anerkenntnis ber Münbelsickerheit ihrer Pfandbriefe, wäre in .Hessen bic Lanbeshypothekenbank icdemalls tnc geeignetste Stelle, die Befriedigung des städtischen HausbentzerkrebitS in der (Tcnjüuiditcn Höhe burchzusichren: Voraussetzung wurde natürlich eine entsprechende Acnderung des Gesetzes sein müllen bezw. der Zwisckenkredit brr einzelnen Städte. In Aniehung dessen, baß ber städtische Hausbesitz in seiner Notlage bie Tauer einer Gesetzesänderung nickt abwarten kann, müssen die Stabte den erwünschten Kredit durch Zwisckenkredit bei .Hypothekenbanken bezw. durch Aufnahme von Anlehen bezw. Sparkassenüberichülsen beickanen Diesen Weg haben einige Städte bereits beschritten: es wird aus die Städte Köln, Düsseldorf, Trier und Neuß vermieten. Ter Zusammenfckluß Der Hausbesitzer zu Krediigenoiienschasten ist geeignet zur Gewährung von Pcrchnalkredit in nen"9erer Hoye, ober nidit für Den in Frage stehelidcn Hypothekar-/tealkrebtt.
Redstsanwalt Raab gab einige Mitteilungen aus dem städtischen Berwaltungsbericht.
Die Stadl Gießen hat im Jahre 1911 1048 000 Mk. an Steuern erhoben, davon hat der .Hausbesitzerstand 22,6 Proz. beigetragen Tas sog. HauSbesitzerprivilcg ist durchaus berechttgt. Wenn bic hessischen (Gemeinden ähnlich wie ber Staat bloh eine Einkommen unb Vermögenssteuer bezahlen nritrben, so wurde man Wj 164 Proz kommen. Wenn bic Manatgcbübreit aus ben Gemcinbesteucrn gedeckt werden, so würbe es auf 140 Prz. Stimer- mscklag kommen. Die Besitzmcckselabgabc ergab 31 Mark, bic Wertzuwachsstener 17 654,74 Mk. ^.er städtische Wohnungsnachweis geht seit Jahren zurück Z eotz ber Stagnatton im Baugewerbe sind im Jahre 1911 61 ^aumgebaude errichtet worben Tie Straßenreinigiing kostet 75 100 Mk. Die Reinigung ber Kanäle erforbert 17 600 Mk , die Kanalgebuhren betragen 180(K)0 Mk. Ter Stadterweiterungsfonds schließt mit 196 000 Mart ab. Das Elektrizitätswerk erbrachte einen Ucbenchuß von 145 000 Mk unb das Wasserwerk einen solchen von 96000 Mk. Die StraßenbaIm eriorberte einen Zuschui; von 6700 Mk Das Gaswerk crbraditc uad* 30 000 Mk. Mopitalabtragimg nnen Ueber- idmh von 102 000 Mk.
In der AMssprad)c führte Herr Joh <^g. Psasi aus, bah die Lasten Den Hausbesitzerstanb fast erdrücken. Es banble Nck ;umcift um Sonderlastcn, wie Manalgebühren, Wastcrgeld u|w., sic betragen 600 000 Mk. bas Jahr, 'ohne die Straßenkostenbeitrage. (£•.; sei Ausgabe des Hausbesitzervereins, für bic Beseitigung die)er Sonderlastcn ein;utreten Herr Speck Hardt ist der Ansicht, daß hi Ci über bie)riben Dinge geklagt werde wie in Darmstadt. Um do Abbilic zu schaffen, ist vor allein Organisation Der Hausbesitzer erforderlich Der Redner hält c» für ein schreiens Unrecht, daß der Hausbesitzer die Mosten der Herstellung der Bürger' steig-Anlaqclosteu und die Maiiakinlaiifgcbübrcn allein zu tragen habe Bei ber Branboerstdierung müffc man bic Fundamente berau5nchmcn. Stadtv. Urftabt stellt sich grnnbfätzlich auf den Standpunkt, daß das Problem der Bcschaifung zweiter Hypotheken nicht nur im Interesse der Hausbesitzer, sondern iu dem ber Allgemeinheit liegt Tas Interesse bev Meter und ber Hausbesitzer bewegen lick in einer Richtung Eine Krisis im Hausbesitzerstand wird ein Steigen der Miete berbeirühren, also auch die Meter treffen. Tie Abwälzung der Manalgcbübr auf die Allgemeinheit hält der Redner nicht für ausführbar Herr Speck- harbl weift baraui hin, daß die Branbkafl'c vollständig außer- halb ber Kontrolle des Landtags steht und hält eine ^lbHilfe für bnugcnb notivcnbig.
Ochsen.
Vollfleischige, auSgernästetk, höchsten Schlacht
wertes, 4—7 Jahre alt . . . .w.. . . . die noch nicht gezogen haben simgejochte) . . Junge fleischige, nicht ansgemästete und ältere
ausgemästete............
Bullen.
Vollfleijchige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Vollfleischige, jüngere..........
Färsen, Kühe.
Vollfleischige ansgem. Färsen höchst. Schlachtw Vollfleischige ausgeinästeteKühehöchitenSchlach-
iverteö bi8 zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe . ......
Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen
Kälber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Schasc.
Stallmastschaie:
Mastlämmer und jüngere Masthammel . . .
Mäßig genährte Hammel und Schafe (8xerj- schaie). . . - • ........
Schweine.
Anz.') Amtliche Notierungen der heutigen frucht marktorei ft. Weizen (hiesiger) 20.50—20.75, Kurheslischer Mk. 20.50—20 7b, Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 17^76 bi« OO.i.O, Gerste (Wetterauer) Aik. 18.00-19.00, G-rfte, Franken, PsAzer, Ried Mk 18.00—19.00, Hafer Mk. 18.00—19.00, Mai« Mk. 15.26 bis 15.60, Weizenmehl 0 Mk. 32.50-32.75» Weizenmehl I SDlt. 30.50—30.75, Weizenmehl III Mk. 27.25—27.60, Roggen- mehl 0 Mk. 27.75—28.00, ' Roggemnehl 0/1 Mk. 26^0—86.76, Roggenmehl I Atk. 00.00-00.00, Weizenkläe Mk Weizenichalen Alk. 11.00-11.1^ Roggeickleie
Dlaizkeime Alk. 13.00—13.25, Biertreber 14.00—14.26, Rap« M.
Ou.OO-OO.OO. Alle« per 100 Kg. ab hier.
Höchste Temperatur am 16.-17. Marz — 4- 13,0*0.
Niedrigste , • 16.—17. , * + 4,7 e<X
Nled«schLag: 1^ »m.
17.
2»
34.4
11.1
61
61
17.
9U
35,5
48
50
77
18.
38,4
3,3
4,7
81
195
(f
8)
162
(- 3)
180
3)
195
(4-
162
(- 3)
180
3)
1dl
(-
)
158
(- 3)
155
(-
5)
202
i-
170
(- 4)
185
(-
5)
208
(-
2)
176
(- 5)
180
(+
3)
2O7l/,(—
2'/,)
177*/
<-D
190
(-
)


