tzingeschoben, 31t dem Trmmann (Wandsbek)' und Aerbold (Gaffel) sprechen.
Die Beratungen werden am Dienstag fortgesetzt.
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Ans Stadt und Land.
Gießen, 26. August 1913.
** Sicherung der Hutnadeln. Auch das hiesige Polizeiamt macht nunmehr gegen die spitzigen Hutnadeln der Damen, die, auf der Elektrischen oder in sonstigem Gedränge, schon so manches ernste Unheil angerichtet haben, Front. Nach einer in unserem Blatte veröffentlichten amtlichen Verfügung ist das Tragen ungesicherter Nadeln verboten: Zuwiderhandlungen werden mit Strafe bedroht. Wir hoffen, daß in Gießen niemals solche Strafen verhängt zu werden brauchen, denn das Sichern der Hutnadeln ist ja so einfach und — die Hüte mit Bändern kommen in Mode, die vielleicht die Hutnadeln ganz entbehrlich machen. Insofern ist die polizeiliche Verfügung, die wir billigen, ein bißchen unmodern.
•• Zahlungen an Postkassen mittels Schecks. Vom Neichspostamt wird uns mitgeteilt: Zur Förderung der bargeldlosen Zahlungen nehmen die an Reichsbankplätzen befindlichen Postanstalten außer Postschecks und Reichsbankschecks auch Schecks auf Banken, Anstalten, Genossenschaften und Sparkassen in Zahlung. Die im Scheck als Bezogene genannte Bank usw. muß ihre Geschäftsstelle ,tm Orte haben und ein Girokonto bei der Neichsbankstelle des Ortes unterhalten. Schecks dieser Art sind verwendbar bei Einzahlungen auf Postanweisungen und Zahlkarten, beim Einkäufe von Wertzeichen im Betrage von mindestens 20 Mk., bei Entrichtung von Fernsprechgebühren, gestundeten Portobeträgen und Telegrammgebühren, Zeitungsgeld, Schließfachgebühren. Die eingelieferten Postanweisungen und Zahlkarten werden in diesem Falle von den Postanstalten abgesandt, sobald die Reichsbank den Betrag der Postkasse gutgeschrieben hat. Hat der Absender bei der Postanstalt eine Sicherheit hinterlegt, so werden die eingelicferten Postanweisungen und Zahlkarten scheN vorher abgesandt. Eine solche Sicherheitsleistung wird jedoch von öffentlichen Behörden, Kassen und Anstalten, sowie von Sparkassen der Kreise, Stadt- und Landgemeinden nicht beansprucht, wenn sie mit der Postanstalt eine Verabredung über das ein- für allemal zu beobachtende Einlieferungsverfahren getroffen haben.
** Gemeinde st euer-Rück st ände. Rach den wiederholten Bekanntmachungen beS Herrn Oberbürgermeisters kann das 2. Ziel Gemeindesteuer und Kanalgebühren für das Rechnungsjahr 1913 noch biß den 30. Äugust d. J§. einschließlich bei der Stadtkasse ohne Kosten bezahlt werden. Vom 1. September an werden die vorgeschriebenen Beitreibungskosten erhoben. Wer diese sparen will, dem ist noch vier Tage lang Gelegenheit zur Zahlung in den Vormitzags- stunden von 3—12 Uhr geboten.
Landkreis Gießen.
1. Ettingshausen, 25. August. Ein gut besuchter Obst- und Gemüseverwertungskursus wurde im Rathause durch die Landwirtschaftskammer abgehalten.
Kreis Schotten.
°l-Hosterodskopf, 25. Aug. Die seit Jahren eingeführte Lud- wigstagskonferenz der Lehrer des Vogelsberges wurde heute wieder unter guter Beteiligung abgehalten.
— Laubach, 25. Aug. Auf der Spur nach weiteren Mitglieder der Diebesbande, die die Einbrüche in der Umgegend von Grünberg ausgeführt haben, gelang es auswärtiger Gendarmerie zwei derselben in Ruppertsburg zu verhaften.
~ Ulrichstein, 25. August. Ein schwerer Unglücks- fall ereilte den 17jährigen August Füri von hier. Er ge- -riet in die Trommel des Dreschwagens, und wurde dem Bedauernswerten ein Arm abgerissen. Er konnte noch rechtzeitig in das Krankenhaus nach Homburg verbracht werden. — Von demselben Schicksalsschlag wurde ein Junge aus Bobenhausen betroffen. Dieser verlor ein Bein in der Trommel des Dreschwagens.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 25. Aug. Der Großherzog reifte am Sonntag abend mit Gesolye von Frankfurt aus zu den Feierlichkeiten in der Befreiungshalle in Kehlheim in Bayern. Die Nückkebr erfolgt voraussichtlich am Mittwoch. Die Fahrt von Wolssgarten bis Frankfurt wurde im Auto zurückgelegt. - Am Mittwoch finden weder Audienzen noch Vorträge statt, auch werden keine Meldungen entgegengenommen.
w. Mainz-Kastel, 25. August. Aus der Erbcn- heimer Chaussee wurde gestern nachmittag der 35jährige Arbeiter Bramann nach einem kurzen Wortwechsel von einem Radsahrer durch drei Revolverschüsse schwer verletzt. Der Verletzte wurde von Passanten aufgefunden. Der Täter, der eiligst davonfuhr, ist unbekannt.
Hessen-Nassau.
[] Marburg, 25. Aug. Am Samstag fanden Badende in der Nähe des städtischen Freibads in der Lahn eine menschliche Hand, an der sich auch noch em Teil des 9(rmc§ befand. Der Fund wurde der Polizei abgeliefert, die nun eifrig dahinter ist, die mysteriöse Geschichte aufzuklären.
h Fr anksurt a. M., 25. Aug. Das freie deutsche Hochstift hat in den Räumen des Goethemuseums eine kleine aber erlesene Ausstellung zur Erinnerung an Theodor Körner der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. Außer der lebensvollen Körnerbüste von Wichmann und zahlreichen Bildnissen des Dichters und seiner Braut Toni sind viele Manuskripte von ihm ausgestellt, z. B. „Worte der Liebe", „Wiegenlied", Uebersetzungen, Briefe usw., und schließlich seine Werke, darunter fast alle in Erstdrucken.
veretnrnachrMen.
Der Ortsgewerbeverein Gießen wird am nächsten Montag (1. Sept.) die Edertalsperre besuchen. Besondere Einladungen ergehen noch.
wandern und Reisen, Bäder und Sommersrischen.
** Turnverein Gießen 1846. Die Wander riege des Turnvereins veranstaltete am Sonntag ihre diesjährige Wanderung. Der Abmarsch erfolgte um 3 Uhr nachmittags vom Ludwigsplatz aus durch den Anneroder Wald nach Annerod, Steinbach und Albach zu. In der Nähe von Albach wurde in einer Waldlichtung abgekocht und nach einer ^stündigen Rast auf Reiskirchen zu marschiert. — Die 20. Wanderung findet als Nachtwanderung am kommenden Samstag statt. Das Nähere im Anzeigenteil.
Sport.
** Radrennen. Arn Sonntag, dem 24. August, hielt der Gießener Radfahrer-Verein 1885 e. B. seine V er- einsrennen. Bei herrlichem 2ßetter wurde sehr scharf ejefafy* reu und die besten Zeiten cnielt. Morgens 8 Uhr fand em 50 Kilometer-Rennen statt. Die Strecke ging vorn Schützenhaus über Grünberg nach Beltershain und zurück. Ergebnis: 1. Preis Rudolf Schönhals, 1 Stunde 26 Min. 3 Sek., 2. Karl Keßler, 1 St. 30 Min. 29 S., 3. Kaspar Balser, 1 St. 30 Min. 44 S., 4. Friede. Keßler, 1 St. 30 Min. 54 S., 5. Ernst Unverzagt, 1 St. 32 Min. 42 Sek., 6. Theo Zutt, 1 St 32 Min. 54 Sek., 7. Althoff, 1 St. 33 Min. 18 Sek., ^Ruckstuhl, 1 St. 48 Min. 9 S., 9. Karl Boller, 1 St. 49 Min. 30 S. Nachm. 4 Uhr wurde die Vereinsmeisterschaft ausgefahren. Ergebnis: 1. Preis Rudolf Schönhals 2. Karl Keßler, 3. Theo Zutt. Hieran schloß sich ein 20 Kilometer- Wanderpreisfahren. Ergebnis: 1. Preis Rudolf Schönhals, 31 Min. 20 Sek., 2. Karl Keßler, 31 Min. 20V5 S., 3. Friedr. Keßler, 31 Min. 38 S., 4. Ä>eo Zutt, 32 Mfijni. 30 S., 5. Lohmeier, 32 Min. 31 S., 6. Balser 32 Min. 312A S., 7. Unverzagt, 32 Min. 32 S., 8. Willi Zutt, 32 Min. 35 S., 9. R. Boller, 43 Min. 20 S
— Leichtathletik. Am Sonntag veranstaltete der G i e ße- n er Ba ll sp i e 111 n b von 1904 ein Vereinsmeeting. Der 10 Kilometer-Lauf hatte folgendes Ergebnis: L i st m a n n 39 Minuten 35 Sek., Siegel 39 Min. 37 Sek., Römer ist nicht angetreten, ebenso Abel.
sie nun heiratete? In ihrer Gesellschastssphäre kommt sie irm? mit jungen Männern in Berührung, die 70 bis 80 Mark in der Woche verdienen. Ehe würde also für sie der Verzicht auf alle jene kleinen Annehmlichkeiten des Daseins bedeuten, die sie unverheiratet genießt. Sie mußte eine Wohnung beziehen, eine ärmliche Wohnung und zu Hause sitzen. Die Folge davon ist, daß nur unter den trägen zum Müßiggang neigenden Frauen die Ehelust weiter lebt; gerade die tüchtigsten Mädchen, die fleißigsten, bleiben lieber ledig.
Kleine Tagerchronif.
Tie Kunstgewerbehandlung Johann Rominger, G. m. b. H. in Stuttgart hat am Samstag den Konkurs angemeldet. Das vor zirka 60 Jahren gegründete Geschäft wurde vor einigen Jahren in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Es dürste eine Schuldenlast von etwa einer Million Mark vorhanden sein. Man schätzt, daß die Gläubiger mit 10 Prozent abgefunden werden.
vermischtes»
"Tragischer Tod auf dem Mont Blanc. Aus Aosta kommt die Kunde von einem tragischen Unglück auf dem Mont Blanc: ein junger lebensfroher 19jähriger Student fand während einer Gebirgstour durch Ermüdung und Erfrieren ein tragisches Ende. Am Samstag abend waren drei junge Alpinisten ohne Führer von Martigny aufgebrochen, um die Besteigung des Mont Blanc zu wagen; sie wollten den Weg über die Schutzhülle Bellevue und den Tete Rouge wählen. In den letzten Tagen waren in dem Gebirgsinasüo des Mont Blanc starke Schneefälle nfebergegangen, so daß die jungen Bergsteiger auf große Schwierigkeiten stießen. Erst am Sonntag erreichten sie den Tome bu Goüter und zwar zur Zeit der Abenddämmerung. Um die Nacht nicht im Freien verbringen zu müssen, machten sich die drei nach kurzer Rast auf den Weg zur Schutzhütte, aber bald senkte sich ein dichter Nebel herab und ließ die Wanderer die Orientierung verlieren. Tie Nacht brach herein und die Müdigkeit der drei Ver-. irrten steigerte sich bis an die Grenze völliger Erschöpfung. Um wenn möglich Zeit zu gewinnen, trennte sich die kleine Gruppe: einer von ihnen wählte den Weg nach rechts, während die beiden anderen nach links wanderten. Ter erstere war der Glücklichere, nach zweistündiger mühevoller Wanderung erreichte er die Schutz- Hütte. Als seine Gefährten nicht eintrafen, brach er, nachdem er sich durch etwas Tee erwärmt hatte, wieder auf, um in der Nacht den beiden Freunden entgegen zu gehen. Er traf sie etwa eine Stunde von der Hütte entfernt: hier waren sie völlig erschöpft niedergesunken. Umsonst suchte der Hinzugekommene die beiden entmutigten Gefährten auszumuntcru; sie waren außerstande, auch; nur einen Schritt weiter zu tun. Tie Bemühungen des Freundes mußten sich darauf beschränken, die beiden .anderen am Emschlasen zu verhindern, und da er sie nicht allein lassen wollte, beschloß er, bei ihnen im Freien zu übernachten. Unter einem Felsvorsprung sand man einen geeigneten Lagerplatz und begann nun den stummen Kampf gegen den Schlaf. Aber es war vergebens. Als das Morgenrot herailfzog, war einer der drei jungen Leute infolge der Erschöpfung und der Kälte gestorben. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der auf so tragische Weise um sein junges Leben gekommene Student heißt Waeckerlin und stammt aus Schaffhausen. Eine Führerexpedition ist aufgebrochen, um seine Leiche einzuholen.
kf. Eine Riefenkarte von London. Seit 15 Jahren arbeitet man an der Vollendung der Riesenkarte von London, deren Herstellung der Grafschaftsrat angcorbnet hat, um bie Eigentumsgrenzen auf bem Gebiete der Stadt London, das 115 englische Quadratmeilen umfaßt, genau festzustellen. Diese Karte ist jetzt nahezu vollendet; die Arbeit daran hat bisher 300 000 Mark gekostet. Sie ist in Abteilungen hergeslellt rooiben und zwar im Maßstabe von IV, Meter auf die Meile. Zusammengesetzt und aufgespannt wird bie Karte im ganzen 18:26 Metern messen. Sie kommt nicht in ben Hanbel, wohl aber werben von ben zwanzig Sektionen der Karte, die den 20 Ortsstellen von London entsprechen, Abzüge gemacht und den Behörden jedes Ortsteiles wird der betreffende Abschnitt der Karte zur Verfügung gestellt werden, so daß sie das ihrer Verwaltung unterstellte Gebiet darauf jederzeit vor Aligen haben.
kf. 6 i n Ort, der nur einen Wähler hat. Ein Wahl- kuriosum, ja ein Wahl-Unikum ist die Kommune Blanchefontaine im Bezirke Maiche im französischen Departement Doubs. In diesem Orte nämlich können nie Wahluuruhen sich ereignen, ist aber auch bas Wahlgeheimnis unmöglich zu bewahren. Blanchefontaine zählt nämlich seit langem einen einzigen Wahlberechtigten. Selbiger Wähler hat begreiflicherweise das volle Bewußtsein seiner politischen Wichtigkeit und hält darauf, feine Bürgerpflicht peinlich genau zu erfüllen. Wenn der Tag der Wahl kommt, dann sieht man ihn festlich gekleidet sein Hans verlassen. Unter Psesienklang, gefolgt von ben Kindern, Frauen und Eliten des Ortes, begibt ersieh feierlichst zum Gemeindehause. Tas Wahlbureau muß ans einigen Wählern zusammengesetzt werden, bie man sich von ben benachbarten Gemeinden auspumpt. . Ter Herr Wähler versetikt seinen Stimmzettel würdevoll in bie Wahlurne, und nachdem er so dem Volkswillen von Blanchefontaine 9lu§brucf gegeben hat, kehrt er in ebenso feierlicher Weise nach Hause zurück, wie er gekommen war. Begreiflich, daß das Wahlgeheinrnis in Bezug auf die Entscheidung der .Wählerschaft" von Blanchefontaine sich unmöglich wahren läßt.
* IDic ehemüden Amerikaner. Aus New Dort wird berichtet: 'Xie vor wenigen Tagen herausgegebenen neuen statistischen Angaben über die Bevölkerungsbewegung in den Vereinigten Staaten erbringen den Nachweis, daß nicht weniger als 8 Millionen heiratsfähige amerikanische Männer und 9 Millionen heiratsfähige Amerikanerinnen im Junggesellen stände leben und anscheinend wenig Neigung zeigen, der Ehe in ihrem Lebcnsprogramm einen Platz einzuräumen. Diese Feststellungen haben lebhafte Erörterungen hervorgerufen, die in den Zeitungen Spalten über Spalten fülltet:. Im Anfang schien man dazu zu neigen, dem Mann die ganze Verantwortung für die bedrohliche Zunahme des Junggesellentums zuzuschieben-, aber die Aussage einer Reihe von unumstrittenen Kennern und Autoritäten auf dem Gebiete der Soziologie scheinen zu beweisen, daß es heute nicht mehr angeht, I den Mann allein für diese Ehemüdigkeit verantwortlich zu machen. Bor 10, 15 Jahren wäre das noch möglich gewesen: bei den heutigen Strömungen in den verschiedene:: Gesellschaftsschichten Amerikas tritt jedoch immer klarer zutage, daß die Frau denselben, wenn nicht gar eine:: größeren Teil der Schuld an dieser volkswirtschaftlich umvillkommenen Erscheinung trägt. Bei dem Zustandekommen der immer stärker werdenden Ehemüdigkeit in Amerika, wirken natürlich eine.Fülle von wirtschaftlichen und psychologischen Gründen mit, aber es ist nicht mehr zu veri'ennen, daß einer der stärksten Anttiebe zur Ehescheu mit dem Wachstum der Frauenbewegung in Zusammenhang steht. Auf der einen Seite machen die gesteigerten Ansprüche der Frauenrechtlerinnen die breite Masse der Männer bedenklich, auf der anderen Serke hat die Frauenbewegung die wirtschaftliche "Unabhängigkeit der ningen Mädchen sv gefördert, daß für viele von ihnen die Ehe den Verzrcht auf Bequemlichkeiten bedeuten würde, die sie durch tfae Unabhängigkeit gmießen. Frau A nua D a w l i n g, eine sehr bekannte New Yorker Publizistin, erllärt, sie habe in einer Unzahl von Fallen :mmer wieder d:eselbe "Beobachtung gemacht- junge, un Erwerbsleben stehende Mädchen komme:: gut vorwärts imb Wollen dabw ine Bande der Ehe und die Abhängigkeit von einen: Mann nicht mehr.auf sich nehmen. Man nehme nur den Fall einer Stenotypistin. Sie verdient heute in Amerika 50 bis 60 Mark in der Woche, hat un Bureau angenehmen Umgang, kann sich Wbsch kleiden, läßt sich maniküren und unternimmt jeden Sonntag Ausflüge mit Tanz, genießt alle Vergnügungen. Wenn
85—90
47-50
höchsten
50—55
91—100
höchsten
44—48
82—88
. 45,50-00.00
94—00
64-34'/,
80-81
Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.
Aug.
Wetter
1913
Sonnenschein
5
Sonnenschein
0
August =■
am
Niederschlag: 0,0 mnu
Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goetz.
24.
24.
80-81
79—80
78-79
74-75
43
77
94
NW W w
70—73 66—70
60—65 53—58
83—90
73—82
63—72
79
9,2
8,4
45—49
33—42
32—36
117—122
110-119
100—109 89—98
Alk.
93-102
91-100
. 62-63
. 59-60
51—54
47—50
Alk. 52-57 51—56
6
-
&
88—92
81—88
Höchste Temperatur Niedrigste ,
bis 25.
, 25.
gewicht
Vollfleischige Schweine vonl20—150 kg Lebend gewicht
siettschweine über 150 kg Lebendgewicht
+ 20,8 ' C.
+ 10,6 * C.
Ochsen.
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Jahren . . . .
Tie noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete
Bullern
Vollfleischige, jüngere .........
Dollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . .
85 2 öd
g.f
Mäßig genährte Kühe und Färsen . .
Gering genährte Kühe und Färsen . . Kälber.
Feinste Mastkälber .
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . Geringere Alast- und gute Saugkälber Geringere Saugkälber Schafe.
Weibemastfchafe:
Mastlämmer und Masthammel . . . Schweine».
F ä r s e n, K ü h e.
Vollfleischige ausgemästete Färsen Schlachtivertes
Vollfleiichige ausgemästete Kühe
Lollfleischtge Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht • . . . . 627,-63
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61X-627a
Vollfleischige Schweine von 100—120 kgSebenb-
Marttverlauf: Bei allgemein mittlerem Geschäft Markt geräumt. Preise für 100 Pfd,
Lebend- Schlachtgewicht
4
2
2
Markte.
ließen, 26. Aug. Marktbericht. Auf heutigem Wocben- maifte kostete: Butter bas Pfund 1,05—1.15 Alk* Hühnereier 1 Stück 8—9 Pfg., 2 Stück 0 Pfg., Enteneier 1 Stück 8—0 Pfg., Gänseeier ISt. 12 Pf., Käse bas Stück 6—8 Pfg* Kasematte 2Stück 5—6 Pfg., Tauben pr Br. 0,80—1,00 Mk* Hübner pr. Ct. 1,00—1,60 Mk« Halmen pr. Stück 1,50—2,50 Mk., Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk., Gänse bas Pfb. 00—' 0 Pfg* Ochsen fleisch pr. Pfd. 92—100 Pfg., Rinbfleisch vr. Pfund 90—94 Pfg., Kochfleisch 80 Pfg* Schweinefleisch pr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 94—98 Big., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—96 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.00 bis 6.00 Alk., Weißkraut bas Stück 15 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Ztr. 6,00—8,00 Alk., Milch bas Liter 22 Pfg* Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg* per Ztr. 0—00 Mk* Birnen bas Pfund 10 bis 20 Pfg., Aepfel der Zentner 10 bis 20 Alk., Zwetschcn der Ztr. 10—20 Mk., Bohnen 1 Pfund 15 bis 20 Pfg., Gurken 100 Stück 2,50-3.50 Mk. Marktzeit von 7 bis 1 tthr.
# Bleichenbach, 25. Aug. Dec Herb st markt war mit etwa 130 Schweinen, zumeist Ferkeln im Alter von 7—8 Wochen, beschickt. Das Erntewetter hielt leider die Käufer fern, rote bem: auch bie Preise beshalb sich in mittlerer Höhe beroegten; 32, 34—36 Mark waren gängige Preise für bas Paar Ferkel. Einleger waren spärlich aufgetrieben. Tie Preise für fette Schweine fmbr wohl in Betracht bev eintretenben Kartoffelfäule, gesunken.
FC. Wiesbaden. Diehhof-Marktbericht vom 25. Aug. Auftrieb: Rinder 74 (Ochsen 40, Bullen 8, Kühe 26), Kälber 39, Schafe 32, Schweine 324.
£
2 B-.g
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren 2'.eitere ausgemäslete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe . .
6S
V
25
2«
753,7
20,8
25.
95‘
754,8
14,1
26.
7“
756,3
9.6
Man begreife das ungemein
Bedeutsame der merkwürdigen, Wir° kungsroeise des Obols. Während andere Mund- und Zahnpflegemittel, soweit sie für V die tägliche Zahnpflege überhaupt in Betracht r kommen, lediglich während der wenigen Sekun- ben des Mundremigens ihre Wirkung auSüben, wirkt
das Obol noch stundenlang, nachbem man sich die Zähne geputzt
hat, nach. Durch diese ganz eigenartige Dauerwirkung des Obols werden die zahnzerstörenden Gärungs- und Fäulnisprozesse im Munde stundenlang gehemmt bezro. unterdrückt.
Preis: Flasche (Monate ausreichend) Mk. 1.50, ’/j Flasche Mk. — .85. CPh


