Der Ms schütz für die llonknrrenzklanfel
Meteorologische Beobachtungen der Station Gieße»,
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Wetter
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Höchste Temperatrn: am
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Niederschlag: 0,0 mm.
Sonnenschein
Klarer Hvninel
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lsichujses wurde tfdjli e&Hng q- im ReichshauZhtz ’ügc in dn §n» k Gehalts flngeßd;
d- Tirpitz, das
demnächst flott.
(:) Storndorf, 19. Febr. Wie überall bie Automobilverbindungen eine Tagesfrage sind, so hört man auch hier vSn einer gevlmtten Au t onstob ll v erb i n d u n g zwischen hier und Renzendorf.
KrrtS Schonen.
Höckersdorf, 19. Febr. Unsere Gemeinde erhäl' nun auch wie die Nachborgemeinden Sellnrod und Groß- Eichen ihre Wasserle itung. Die Quellen, die da? Wasser liefern, liegen bei Babenhausen und gehören beni dortigen Holzsägere.besiher Zöckler. Von ihm erwarb jetzt unsere Gemeinde die Quellen um den Preis von 18"(>Mnck.
sh) S ch o t t c n , 19. Febr. Daß cs sich empfiehlt, auch die Schulöfen von Zeit zu Zeit nachsehen zu lassen, zeigte sich heute in bet hiesigen Volksschule, wo infolge des durckf-gebrannten Rostes die umgebenden -teile oes Fußbodens und der Täfelung in Brand gerieten. Durch) rechtzeitiges (^ewahrwerdcn des Brandes konnte dem Feuer Einhalt geboten werden.
Kreis Lauterbach.
-r. Angersbach, 19. Febr. Die in einens hiesigen Gehö'te ausgebrochene Maul- und Klauenseuche hat eine weitere Verbreitting nicht erfahren, und so hot das Kreis- mut Lauterbach die ßloshebung des seitherigen Beobachtung^, gebietes beschlossen und letzteres auf die Gemarkung AngerS- bach beschränkt. Die Sperre bleibt bis auf weiteres über das verseuchte Gehöfte verhängt.
--Landenhausen, 19. Febr. Die Fel d b erern igu ng war von hiesigen Eigentümern, die die überwiegende Fläche von Grundstücken besitzen, beantragt worden. Diesem Anträge ii't von dem 'Diiniftcriuin stattgeqeben worden.
( ) Walle nrob, 19. Febr. Einige hier an der Wasserleitung beschäftigte Arbeiter machten gestern bei dem Pfarrhause "einen Fund. Ungefähr einen Meter tief fanden ie eineu schwarzen, dicken Balken, der ungefähr eine Länge von 5—8 Meter hatte. Der Balten war mit verschiedenen Lück-ern und Zapfen versehen. Als die Arbeiter den Balken Herausnahmen, fanden sie verschiedene Scherben, Klingen und Hufeisen. Aus welcher Zeit die Altertümer stammen, tonnte nicht ermittelt werden.
Freiherr v. Hehl machte einige geschäftliche Mitteilungen. Tie Arbeit des Verbandes betraf die Einwirkung von Fahrpreisermäßigungen, die Beschickung des Führerkursus in Ber in durch 12 Herren, den Anschluß der Turner, ck>aft an den Verband, die Gründung der Zeitschrift „Immdeutschland-Bund . Versamm hingen fanden statt in Gießen, Friedberg und Worms.
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♦* Der allgemvinc deutsche F-ra uenverekif. wird, wie er uns schreibt, seine große Tagung im Herbst dieses Jahres hier in Gießen abhalten. Die hiesige t-rts?- qrupwe des Vereins kann dies als eine gerechte Aner- cennuug ihres Mitwirkens auf allen Gebieten sozialer Für' sorge, die das vornehmste Ziel des allgemeinen deutschen! Frauenvereins ist, betrachten. Diese 26. Tagung des Verein^ wird voraussichtlich vom 5.-8. Oktober stattfinden, und die Vorsitzenden aller Ortsgruppen, darunter bte üln^nden Frauen, wie Helene Lange, Tr. Gertrud Baumer, Tr. Alice Salomon, Frau Dr. Ätmann-Gottheiner und viele andere, werden in öffentlichen Versammlungen »nb Vorträgen zu allen wichtigen Fragen im Leben der Frau Stellung nehmen und Austausch halten. Wir hoffen, bau alle Bewohner Gießens, sowohl Frauen wie Männer, ihr zeitgemäßes Interesse burch rege Beteiligung an allen Versammlungen der Tagung zeigen, damit der Stadt (meßen ihr Ruf als geistiger Mittelpunkt Hessens und als „Stadt oer Kongresse und Tagungen' erhalten bleibt.
Kreis Alsfeld.
X Merlau, 19. Februar. In unserer Gemeinde wird nun bald ein neues zweites Schul ha u« erbaut. Die Vergebung ber Arbeiten zur Errichtung des Neubaues findet
hessischer Zugendwg.
Darmstadt, 19. Febr.
Im Saalban zu Darmstadt fand heute unter sehr starker Heiligung der hessische I u g e n d t a g statt Auch das ^roßherzogspaar und der Fürst zu Solms-Hohenfolmv--ich i! ahmen an den Verhandlungen teil.
In seinem Vortrag iiber
Zweck und Ziele des Jungdeutschlandsbundes betonte zunächst Herr v. Heyl die zähe Arbeit ber Deutschen Turnerschaft, der kirchlichen Jugendvereme und der Sportvereine. (Wegenüber den Bestrebuiigen der anderen Staaten mu sen wir u orwärts gehen in der Jugendpflege. Durch die Enttmcklung der tauten Jahrzehnte in wirtschaftlicher und wzialer Bezieh mg ist oferc Jugend frühzeitig in die etabte getrieben und dem vor- j'ritigen Lebensgenuß zugeführt worden, xie ^ugentz M ui v-Uerländischer Richtung erzogen werden. DerJungbeutschland- b'Uid wende! sich an alle. Der Bund will alle starken .Oigani- iectioncn vereinigen und sie unterstützen. <sn alleliOrganiwtionen iS 3ugenbabtcilungai gegründet werden. Wir wollen der Jugend Heimstätten und ^ugendbibliotheken neben, wir wollen rit hinaus führen, daß sie ihren Platz an der Sonne hat. Zung- do-ntschland soll stark und tatkräftig .werden, daß Deutschland i" seiner Schicksalsstunde ein tatkräftiges, tapferes Gifchlecht
.-eftärte in seiner heutigen Sitzung die Wahl des reichsparteilichen Itgeorbnctcn v. Oertze >i (Jüterbog-Luckenwalde' für ungültig. Die Abstimmung über die Wahl des Abg. V i e t - iireh er (Wirtsch. Vgg.>, der in Waldeck gegen den fortscknittlichen tibaftcur Nuschke gewählt ist, findet morgen statt, da noch rechnerische Zusammenstellungen erforderlich sind. Wahrscheinlich lyerdcn Beweiserhebungen beschlossen werden.
lieber die
Eigenart des jugenblidj en Seelenlebens sprach Lehrer Schorn- Mainz. Er führte aus, daß die lieber» ginge der Flegeljahre und des Backfischalters eine pspckwlogifchc Notwendigkeit sind. Knaben und Mädchen unterscheiden sich wesentlich in ihren seelischen Eigenschaften. Die Verschiedenheit der Entwicklung der Knaben und Mädchen widerspricht auch der sog. Koedukation. In der Zeit der Pubertät entwickelt sich der lunge Mensch außerordentlich rasch. Im Knabenalter dienen das Turnen und Sport ber körperlichen Ausbildung, m der Reise sind sie zugleich ein Sicherheitsventil gegen sittliche Ausschreitungen. Mit dem Idealismus des Jünglingsalters hängt auch die Heldenverehrung zusammen. Am meisten wird die Jugend gehalten durch einen Appell an das Ehrgefühl. Man darf bei der Jugend keinen Kultus der freien Persönlichkeit treiben, da hierdurch alle Leidenschaften aufgewühlt werden. Bezüglich der neuerdings vielfach eingesührten Selbstregierung der Schiller mahnt der Redner zur Vorsicht und Zurückhaltung. Zur Frage, ob junge Leute in diesem Alter bestraft werden sollen, bemerkt der Redner, daß Strafen angebracht sind.
Ein Vortrag von Pfarrer Müller- Offenbach behandelte
iricbigte heute bett § 74 b, der von der Berechnung derKarenz- r t f d) ä b i g u n g handelt, und fügte im Zusammenhang damit brm § ,75d hie Bestimmung hinzu, daß sich beps Prinzipal aus eine Vereinbarung, durch die zum Nachteile des Handlungsgehilfen rai den vorstehenden Bestimmungen des Gesetzes abgewickstn wird, urcht berufen kann. Das gilt insbesondere von solchen Vereinbarungen, eine Umgehung der gesetzlichen Vorschristen über ha* Minbeumaß'dcr Entschädigung durch Verrechnungen oder aus '»listige Weise bezsvecken. Die Beratung wird nächsten Miliwock) fortgesetzt.
2er Ausschuß für das Reichs- und Staatsang'hörigkeilsgeseh setzte heute die zweite Lesung .fort. Die Beratung gedieh bis - 19 unter Ablehnung sämtlicher Abänderungsa.Urage. er Antrag aus Wiederherstellung ber Regierungsvorlage oet bin cm Aoragraohen sand keine Mehrheit, und es bleibt bei dem Zeschlutz eiter Lesung, daß die Entlassung aus der..Staatsangehörigkeit als tifit erfolgt gilt, wenn der Betreffende bei Ablauf eines Jahres ted) seiner Entlassung seinen Wohnsitz im Deutschen Reiche bat; it Regierungsvorlage hatte die Frist auf sechs Monate bemessen.
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
S a >n 3 la q, den 2 2. Februar 1 W1 3;
Vorabend: 5.45 Uhr»
Morgens: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr. Schrifterklärung.
LadbatauSgaug: 0.40 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschast.
Gottesdienst.
Cabbatkeier am L2. Februar 1913:
Freitag abend 5.25 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 6.40 Uhr.
od cnootte6hien''f : " or ^n« 7.00, nbenM 7.00.
Blühendes Aussehen.
Wer seine Widerstandsfähigkeit erhalten und blühendes Aussehen Haden will, der nehme Scotts Lebertran-Emul- ljon. Man sehe sich die rosigen Bäckchen der lieben Klemen an, die sie in erster Linie dem längere Zeit fortgesetzten Gebrauche von Scotts Emulsion verdanken. Auch Er- tvacksenm wird ScottS Emulsion 'au einem blühenden. w gesunden Aussehen verhelfen,
Cottö
GrottS Emulsion wiro von unS auS» schlirsilich im arosim verkauft, und zwar nie lose na« toeroidjl oder Ma», sondern nur itr berflearltcu Origmalsiuichcn ni ftorton mit unserer Soiutznwrle (Flscher mit dem Torsch-. Scott ft Bowne, (6. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal-Leber. trän 160,0, prima Gihzenn 60,0, unttrpho-.-- Vdorigsaurer Aalt 4,:;, unl-rphoiwhoriqsanr>: Natron 2,0, V»lv. Sraaaut 3,0, feinster arnb. Gummi puW. 2,0 Wasser 120,0, »lkodol .11.". üitnu aromanschc Emulsion nm .nun-, Mandel- und Naultderiadl ie 2 tropfen.
Allgemeine Erfahrungen aus der praktischen Vereinsarbeit.
Die Arbeit an unserer Jugend ist aus einer Rot unserer Zeit geboren. Unsere Jugend ist anders als früher, aber nicht schlechter. Die Anklage schlechter Erziehung richtet sich vielfach gegen das Elternhaus, gegen das wirtschaftliche und soziale Leben unserer Zeit und gegen den Alkoholismus. Die Jugendpflege ist eine ernstliche nationale Pflicht, eine schwere heilige, aber auch köstliche Arbeit. Der Redner spriclst sich für die Errichtung besonderer Jugendheime aus, für die Staat und Gemeinden zu sorgen haben. Tas kleinste Dorf muß seinen Spielplatz haben. Zur Jug^io- Pflege sind Mittel nötig. Auch die jungen Leute selbst sollen Beiträge geben. Der Erfolg der Jugendpflege hängt ganz von der Persönlichkeit der Leiter ab. Mänmw mit goldenem Herzen voll Liebe für die Jugend sollen die Führer sein. Wen die Jugend lieb haben soll, den muß sie verehren können. Wichtig ist die genaue Zielbestimmung, was will man denn mit der Jugend. Nationale Erziehung sei der Grundsatz der Jugendarbeit. Alkohol, Unzucht und Unglauben find zu bekämpfen. Um des Vaterlandes willen müssen wir eine tüchtige Jugend Herangehen. Eine großzügige Jugendorganisation muß die Jugend selbst zur Mitarbeit herbeiholeu. Vernachlässigt haben wir seither die Interessenvertretung für die Jugend. Für den Lehrlingsschutz haben wir noch nichts getan. Jungdöiitschland ist der Liebe und Treue wert, die man an sie setzt, zum Segen unseres heben Vaterlandes und zum Segen der deutschen Jugend selbst., .
In der Aussprache sprach zunächst Lehrer Friedrich- Pfungstadt. Pfarrer Goethe- Wörrstadt sprach im Auftrag der hessischen Jugendhelfer-Vereinigung. Er machte den Vorsckuag, für junge Leute von 14—17 Jahren ein Wirtshausverbot herbei zuführeu. Direktor Dr. Ta hl Heimer - Mainz teilt mit, da in der Mainzer kaufmännischen Schule nur einige schiller Leibesübungen treiben. Es werde nicht eher besser werden,,wenn nicht der obligatorische Turnunterricht in den Fortbildungsschulen ein- geführt wird. Weiter forderte der Redner, daß für die Lehrlinge vom 14.—17. Jahr unbedingte Sonntagsruhe eingefuhrt würde Prof. L e n h a r t - Bensheim hält ebenfalls die Fernhaltung der Jugend vom Wirtshaus, Tanzboden und dem stine- matograph für unbedingt erforderlich. Das fei die Grundlage, auf der überbauet erst an der fortbildungsschulpslichtigen Jugend gearbeitet werben kann. Lehrer Haa s - Langen ist der Ansicht, daß man neben den Männern mit goldenem Herzen auch die einsichtigen starken jungen Männer aus der- Jugend selbst heranziehe.
Schulrat S ch muck- Darmstadt bestätigte bte geringe Anteil- nähme ber schulentlassenen Jugend an ber Pflege der Leibesübungen. Der Grund dieser beklagenswerten geringen Anteilnahme sind die vielen Verführungen, denen die xvugcnb ausgesetzt ist. Jede Gemeinde muß einen Aeltestenrat haben, ber bie ganze Jugendpflege zwischen Lockpile und veer leitet. Pros 1) Schöll- Friedberg betonte, daß die verschiedenen Arten der Jugendpflege sehr viele gemeinsame Ziele haben. Jugenb- bfieger Nürnberger- Mainz bemerkt, daß ihnen die körperliche Ertüchtigung der Jugend von der Stadt schwer gemacht wird. Erschivert wird .bie Arbeit auch dadurch, daß die Fortbildungsschule Sonntags vormittags stattslndet. Tr 'rüchs- Frankfurt spricht sich für das Verbot des Wirtshausbesuches und des Kineinatographeu ans. Bedauerlich ist, daß bil! Wander- fürforge gerade für die jungen Leute Nicht Platz greift, für bie sie eigentlich bestimmt sein sollte, nämlich für Hinge Leute von 14—1'6 Jahren. Jugenbpflege, Wandersürforge und ArbeitS- nachweis'e sind für die Jugend auszubaueu. Provinzialdirektor Feh gibt eine Zusammenfasfung über d'.e int Laufe der Verhandlungen zutage getretenen Anregungen. Der Ausschuß solle bet ben Staatsbehörden beantragen, die schulpflichtige Jugend in der Art zu körperlichen Hebungen herauzuziehen,- daß sie lieh den in Frage kommenden Vereinen anschließen. Wo dies nicht möglich ■ fein soll, müssen die Gemeinden entsprechende Einrichtungen
vorfindet. , , m .
Professor Kissinger-Darmstadt sprach über die Notwendigkeit und richtige Art der
Körperpflege
«-M Sim" wirft"tiV 100 Ädr-N"bk -Lisch? lÄtiL ilsSiÄ-ÄÄX “ÄSStrt«it an U Sortbifbung.iWcrn an benen äenn, Äinematograph und Kneipe mehr JCbrcn a» L Charakter Wir arbeiten mit dem Bewußtsein, daß ,r
S a“n toÄ ’SÄ Än burch fteiwilliges ' Turnen, Waiidern und. Spielen. ^Auch^ mck d^s MLWWMML mhenden Schatz zu heben, es gilt dem Vaterland. _
'Mrgermeifter M ullar-Darmstadt sprach üb-r bte „’ä- “tSj äyushs
ordern, so bedarf sie dom immer einer iv ) ->ltacnt)=
-t Abrcd- gefeilt werben, bau bte SUcm Ijua flege nidtt trieben ’0,lna,j)ieCr“r|>« icbe Ausbilbung soll mt Jugendpflege unterstützen. ^>ie .orpeli^ .u einer
nals Selbstzweck werden aber sie so l uns uitter,ruven -u n -esundheitiicheu und ’lttU^.^bne"/M^tumerWe und sportliche ?sll Rückficht genommen haben auf bie tu tüchtigen
Eigenart. Mittel zu dem Zweck der ®“binff^nEung einer 'ugenb ist eine geeignete Schulreform u Einführung
-ritüm Turnstunde. Zu fordern ist vor allem ° A^n 'es obligatorischen ^ur"“ntyur^1!bbfl^cgebIft "bie Militärbehörde 3n der Unterftiktzung der Iu^dpflege if ber Hoch-
'orbildlich üorgegangen. Der Staat sollt NM a örmcinbeu muljugcnb mehr annehmen. Der Ctaat in aciamtc
werben hoffentlich die erforberlichen Mittel für bie flciamu Kugenbpflege zur Verfügung stelzen.
1 al» fflie Rate fc nitblag betragt wt u bicicm Titel hch baute Zackt,M- tr genug. Sie nr Lchiii'vsicherhtit« benden Äussuhm-c im Hinblick mii Ü i(bt mehr bpaiigr ■fieit z/flb staub ber Sebcfiour er ie fick nicht b rrn ein Schiff in bic 'iitaggi qebaut. Wenn io solle er es •. rwiveth Bn einen 'Irivatbau anderswo von i° upt für seine repi Nietes Lchisf M .gierender der inilitätiscken„Flo, Tie W
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G ie se ii, 20. Februar 1913.
** Zur L a n d t ag s w' ah l. Jli diesen Tagen sind seitens der hiesigen Bürgermeisterei an alle d e, welche die hessische Staatsang Hörigkeit nockf nicht besitzen, Hinweise versandt worden, daß sic die Aufnahme in den hessischen Staatsverband erwirken müßten, wenn )ie bet der Land tags wähl int H erb st 1914 ihr Recht als Wähler ausüben wollten. Von der Nation allibe- ralen Parteileitung wird uns mitgeteilt, daß sic die nötigen Formulare an Mitglieder und Freunde ihrer Partei, die noch nicht hessische Staatsbürger find, gern gratis abgibt. Es bedarf dies nur einer kurzen Mitteilung an ihre Geschäftsstelle (Bergstraße 21). Es wird noch besonders darauf hingcwiescn, daß einmal die Kosten für die Erwerbung dieser hessischen Staatsangehongteit recht geringe sind und dann, daß es nicht notwendig ist das derzeitige fremde Untertanenverhältnis aufzugeben, daß cs vielmehr zulässig ist, zu ßteid^r Zeit mehrere Staats- bürgerrechte zu besitzen. .
--Der Vorst an dbeSchemifchenU nterfuchungs- amtes für bie Provinz Oberheffen, Herr Karl Wrebe, wurde als gerichtlicher Sachverständiger für den Bezirk des Landgerichts der Provinz Oberhessen allgemein vereidigt. .
** Bauerng ut^besitzer Wolf aus Hunspach tm Elsaß der von den letzten Reichstatzswahltämpfen her als vorzüglicher Redner bekannt ist, spricht am Freitag abend, 81/2 Unr im Hotel-Restaurant „Einhorn" in einer Monats versammluiig der Fortschrittlichen Voltspatei, zu der auch Gäste unter Zusicherung vollster Redefreiheit eingcladen sind Das Referat wird sich mit der politischen Lage 6c- chästigcn, die durch die Haltung des Zentrums im Reichstage neuerlich so außerordentlich gespannt ist, daß eine Reichstagsauflösung keineswegs zu den Unmöglichkeiten gehört Herr Wolf, der aus seiner Tätigkeit im elsaß-lothrin- qischen Landtag und im frilheren Landesausschuß die Taktik des Klerikalismus zur Genüge hat kennen lernen, wird ;n ber Lage sein, wertvolle Schlaglichter auf das Vorgehen des Zentrums im Reichstage zu werfen. Jedenfalls dürfte sich ein Besuch der Versammlung lohnen.
ÜCMlto seine Kon,equenzen in dieser Richtung gezogen, 1lH5 bei der entsprechenden Posüion des Nachtragsvor- anschlags zum Ausdruck kommen wird. Eine drehbare
PP el ha l l e sei zunächst das wichtigste. Bei ben Luftschiffen feirtme «s vor allem auf einen großen Aktionsradius, tauiger auf außerordentlichc Geschwindigkeiten an. Das neue Luftschiff, das sich zurzeit auf der Zeppelinwerft int Bau findet, wird in dieser und anderer Hinsicht erhebliche Verbesse^ niigen aufweisen. Auf eine Anfrage gibt der Staatssekretär Mskunft iiber die Beziehungen zu den einzelnen Luftschiffwerften, üi'ppelin und Schütte-Lanz l)aben sich verpslickstet, vor inufig keines ihrer Luftschiffe ans Ausland zu »erlaufen. Auv hxu weiteren Bemerkungen ist erwähnenswert, daß u. a.
eine Gasanstalt in Cuxhaven
hjr Flugzwocke erbaut werden soll. Berichterstatter Erzberger ir.infri:t die llnterstützung der Marineverwalttlng für die Ent- nr.cklung einer- erstklassigen Maschine. Beim Kaiserpreis konnten jij; die Konstrukteure und Erfinder nickst beteiligen, doch wäre 5*5 sehr wertvoll, da die Motorenfabrilen ein geringes Interesse an einer Umwälzung aus dem Gebiet des Motorenbaus haben. iDr Staatssekretär pstichtet den Ausführungen des Vorredners M und sagt zu, daß bie Marineverwaltung alles tun werde, Lrb dem Flugwesen durch freie Konkurrenz und indem )Kit Konstrukteuren möglichster Spielraum für eigene Ideen ge- iciicn wird, ju fördern. Eine Erprobung ber Wasserflugzeuge auf einem1 Binnenfee fönnc nicht die Erfahrungen zeitigen, die ihr ihre Verwendung an ber Seeküste und auf hoher See un- I nüßlich seien. Der Staatssekretär gibt Auskunft über den
Stand und bie Entwicklung nuferer Funken- telegraphie.
Leiter sagt er eine Untersuchung der Serumsrage zu und erklärt, in Bezug auf die sanitäre Ausrüstung der Schiffe alles in ^xitgehendster Weise vorgesehen sei. Auch für ben Mobil- machungssall feien umfassende Maßnahmen grtroffen. Er betont, bau unsere Garnisonlazarette, z. B. Kiel-Wik, auch nach ^Lisickst einer auslänbischeu Autorität und daß ebenso die sani- iLren Einrichtungen unserer Schiffe buräjauS auf ber Höhe finb. 5er Dericbterstatter hatte Befürchtungen geäußert, baß Teutsch- leitb bezüglich ber Sanitätseinrichtungen bei bet Marine zurück- t<ta. Im Balkankrieg l-abe sich gezeigt, daß das russisckst Rote ..frcui, das noch 1905 ganz mangelhaft ausgerüstet war, geradezu ^oebildliche Einrichtung en habe.
Bis auf die Bittschriften ist der Marinevoranschlag hiermit iidebigt. Morgen steht der Kolonialvvranschlag zur Beratung.
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