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Fabriken (SrieSbcim ntt§ ihre vierte Hochfahrt zur Messung der Sonnenstrahlung. Anschlußmessungen von Erde wurden den ganzen Tag über vom Königs. Preuß. Aeronautischen Observatocitlm Lindenberg auZgesührt. Der Düsseldorfer Verein für Luftfahrt hatte in dankenswerter Weise seinen 2200 cbm fassenden Ballon .Düsseldorf 2* zur Verfügung gestellt, der Kurhess. Verein das Protektorat übernommen.
Es ist dies der größte Freiballontyp, der zurzeit noch gefahren wird. Zur künstlichen Atmung wurden zwei Stahlflaschen mit Sauerstoff mitgeführt. Die Landung erfolgte um 1 Uhr sehr glatt bei Herborn. Die größte erreichte Höhe betrug 8100 Meter.
•• Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Generalleutnant v. Plüskow, Kommandeur der Großh. Hessischen (25.) Division, das Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
•• Verändernngsn im Schulwesen. Neber- tragen wurde dem Lehrer Valentin Herbert zu Hainstadt eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Klein-Auheim (Kreis Offenbach), der Schulamtsaspirantin Marie Träger aus Viernheim (Kr. Heppenheim) eine Lehrerinstelle an der Volksschule zu Viernheim. — In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Volksschule zu Oppenheini, Phil. Heuser auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste.
•* Stadttheater. Anzengrubers „Gewissens- ronrm" wird, wie schon bekannt gegeben, von Michael Denggs „Großen Oberbayrischem Bauerntheater^, das schon früher hier mit starkem Erfolg ausgetreten ist, am Montag, den 27. Oktober, zur Aufführung gebracht. Die interessante Vorstellung »vird um so mehr Interesse erregen, da Anzengrubersche Stücke an den meisten Bühnen mit dem eigenen Personal wegen Dialektschwierigkciten an Wirkung einbüßen. Bei diesem Gastspiel gilt für Abonnenten der erste Ermäßigungskuvon. — Auf die Schülervorstellung von Kleists „Hermannsschlacht^ am kommenden Samstag nachmittag sei auch an dieser Stelle hingewiescn.
** Der Zauberkünstler Bellachini gab am Sonntag zwei Gastspiele im Kolosseum, die sich eines wenn auch nicht besonders großen, so doch immerhin befriedigenden Besuches zu erfreuen hatten. Was Bellachini 6oi, war recht gut; daß er nicht viel Neues brachte, liegt an seiner Kunst selbst, die seit Jahrzehnten aufgehört hat, die Schaulust der Gebildeten zu befriedigen. Eine wertvolle Stütze -besitzt der Künstler an seiner (Gehilfin, die selbst sehr an-- nehmbare Leistungen auf dem Gebiete der Taschenspieterei erzielt. Auch das bekannte Herstellen eines Musters in Papier und eine Reihe von Schattenbildeim wußte sie geschickt vorzuführeu. Tie recht langweiligen Pausen zwischen jeder Vorführung standen leider im umgekehrten Verhältnis zu den einzelnen meit kürzeren Vorführungen. Hoffentlich ist der Saal bei einem nächsten Gastspiel im Kolosseum so geheizt, daß man ohne Gefahr für feige Gesundheit den Wintermantel ausziehen kann. K. B.
Landkreis Gießen.
— Wieseck, 19. Okt. Gestern abend fand im Saale des Gastwirts Wilhelm Torfeld eine sehr gut besuchte öffentliche Volksversammlung statt, in der der sozialdemo
kratische Landtagsabgeordnete Raab aus Tannstadt einen Vortrag über das neue hessische Gemeindeumlagegesetz hielt. In der Aussprache sprach Krankenkassenkontrolleur Georg Beckmann aus Gießen über Kreistagswahlen und Kreistag. Tic Ausführungen der beiden Redner wurden von der Versammlung beifällig ausgenommen. Tie Versammlung wurde um ll1/» Uhr geschlossen.
Kreis Büdingen.
h. Büdingen, 19. Okt. Die unheimliche Erscheinung der spinalen Kinderlähmung gewinnt jetzt auch im Kreise Büdingen Boden. Nachdem erst in Btessenbach die Krankheit austrat, forderte sie jetzt auch ein Opfer in Wippe nbach. Mehrere Kinder liegen hier außerdem noch schwer krank darnieder.
Kreis Lauterbach.
A Angersbach, 18. Okt. Ter Polizeidiencr Heinrich Schmidt ist dieser Tage gestorben. Ter Verstorbene war 21 Jahre lang Polizeidiener, war auch Veteran von 1870/71. Schmidt war aus dein Feldzug unversehrt in seine Heimat zurückgetehrt. Er war Ehrenpräsident des Kriegervereins, den er 34 Jahre leitete. Seine Kameraden vom Kriegerverein waren vollzählig erschienen. Ehemalige Kriegskameraden trugen ihn zu seiner letzten Ruhestätte, wo der Bürgermeister im Namen der Gemeinde einen Kranz niederlegte.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 19. Okt. Im Festsaale des Predigerseminars findet morgen vormittag die Einweisung der Kandidaten theol. statt, welche neu cintreten und
zwei Semester in der Anstatt bleiben. Mit demselben Tage beginnen die Vorlesungen im Seminar. Am 3. November beginnt der Unterricht in der dreiklassigen Gewerbeschule und der zweiklassigen Ackerbauschule.
h. Friedberg, 19. Okt. Aus Anlaß der Ueberführung der Fahne des hier neuerrichteten Bataillons von Darmstadt nach Friedberg sand zwischen dem K a i s e r und dem Gro ß - Herzog ein herzlicher Depeschen wechsel statt. 'Die Stadt hatte bei der Einholung der Fahne Flaggenschmuck angelegt.
Starkenburg nnd Rheinhessen.
Darmstadt, 19. Okt. Der Postillon des den Briese und Paketverkehr zwischen dem Truppenübungsplatz G r ies- h e im und D ar m st ad t vermittelnden Postwagens meldete seinen Vorgesetzten am Freitag abend, als er zwischen 7 und 8 Uhr auf dem Rückweg von dem Uebungsplatz aus der Griesheimer Chaussee nächst dem sog. Bassin war, fei er von einem fremden Manne in der Dunkelheit um Feuer angegangen worden Er konnte dem Manne nicht dienen, worauf dieser bat, der Postillon möge ihn nach der Stadt mitnehmen. Als der Postillon erklärte, daß dies gegen seine Vorschriften verstoße, gab der Fremde mit einem Revolver zwei Schüsse auf ihn ab, die aber nicht trafen. Ter Postillon schlug dann mit der Peitsche um sich und trieb sein Pferd an in Galopp und entkam dadurch der Gefahr.
Hessen-Nassau.
fs Marburg, 19. Okt. In der Äuia der Universität fand heute mittag in feierlicher Weise die Uebergabe des Rektorats an den neugewählten Rektor der Universität, den Professor der Rechte Geh. Justizrat Dr. Traeger, statt. Nach dem Einzug des akademischen Lehrkörpers und der Chargierten der Studentenschaft sang ein unter Leitung deS Universitäts-Musikdirektors Prof. Jenner stehender gemischter Chor. Anschließend gab der bisherige Rektor, der bekannte Nationalökonom Prof. Dr. Troeltsch, einen Rückblick auf das verflossene Universitätsjahr. An die Uebergabe der Insignien deS Nektoramtes an seinen Amtsnachfolger schloß sich ein Vortrag des neuen Rektor? über .Freiheitsbegriffe, bürgerliche und soziale Freiheit*. Mit einem weiteren Dortrag des gemischten Chores schloß die erhebende Feier.
= Frankfurt a. M., 19 .Okt. Im Fa lle Hops ist von dem Gerichtschemiker der Schlußbericht und das Gutachten jetzt nach fünfmonatlichen umfangreichen Arbeiten bei dem Untersuchungsrichter eingelaufen. Es wurden untersucht die fünf exhumierten Leichen, nämlich von den beiden ersten Frauen, dem Vater und den beiden Kindern k>es Hopf, die Leichenasche der Mutter Hopfs und zahlreiche bei Hopf beschlagnahmte Gifte, Medikamente, sowie seine Bibliothek. In dem Gutachten wird betont, daß die cl>emi- schen Analysen mit allen für so verantwortungsvolle Arbeiten notwendigen Sicherheitsmaßregeln ausgeführt und wiederholt kontrolliert wurden, so daß die Ergebnisse in jeder Hinsicht und soweit dies nach dem derzeitigen hohen Stand der Wissenschaft möglich ist, unantastbar sind. Ter Bericht über die in allen fünf Leichen und der Asche gefundenen Giftmengen wird nun noch von den als Gutachter bestellten Aerzten mit den .Krankengeschichten in Einklang gebracht werden müssen. Tie Hauptverl>andlung vor dem Schwurgericht soll im Januar stattfinden.
Gießener Strafkammer.
Gießen, 17. Oktober. Versuchte Tötung auf Verlangen.
Ter Handlungsgehilfe Gg. H. in Gießen trug sich mit Selbstmordgedanken, weil sich der Ehe mit seiner Geliebten, der Verkäuferin A. T. von Erfurt, Hindernisse in den Weg stellten. Als er der T. von seinem Borl/aben Kenntnis gab, erklärte sie sich bereit, mit ihm in den Tod zu gehen. H. lauste sich leinen Revolver und am Abend des 15. Juli l. I. begaben sich beide in den Wald bei Rödgen, um ihr Vorhaben zu verwirklichen. H. setzte hier seiner Geliebten die Waffe an die Schläfe und drückte ab, bann gab er auf sich selbst 4 Schüsse ab. Blutüberströmt wurden sie am nächsten Morgen von Soldaten, die den Wald durck)-- ftreiften, aufgefunden. Sie wurden in die Klinik gebracht, wo sich ergab, daß sie feine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten hatten, und ihre völlige Wiederherstellung gelang. Das Gericht sprach gegen den geständigen Angeklagten eine (Gefängnisstrafe von sechs Wochen und außerdem die Einziehung des bei der Tat benutzten Revolvers aus.
In der Privatklage fache des B. M. II. in Großen-Buseck gegen den I. H. wegen Beleidigung und Körperverletzung erkannte die Strafkammer auf Verwerfung der Berufung des Privatklägers, da auch die in der 2. Instanz beigeladenen Zeugen die dem Angeklagten zur Last gelegten Straftaten nicht erweisen konnten.
Strafermäßigung
erzielten der Mechaniker A. U. und der Arbeiter H. Sch., beide von Klein-Linden, die .auf dem Heimwege nach Klein-Linden Mädchen, die ihnen unterwegs begegneten, angerempelt und belästigt hatten. Gegen beide wurden Geldstrafen von je 6 Mk. ausgesprochen.
Zur Verhandlung ausgeblieben war der Schlosserlehrling E. F. in Vilbel. Seine Berufung wurde daher verworfen.
Wegen Weidefrevels war der 14jährige L. H. von Steinbach von dem Feldgericht. Gießen bestraft worden. Auf seine Berufung gegen dieses Urteil beschloß die Strafkammer, die Akten zur roeiteren Ermittelung darüber an die Staatsanwaltschaft zu leiten, ob ein Recht oder eine behördliche Anordnung besteht, die das Weiden zur Winterszeit gestattet.
Begründete Berufung.
Dem Landwirt G. F. in Heimertshausen war unter der Anschuldigung, f einen Bullen zur Bedeckung fremden Mutterviehs ohne kreisamtliche Genehmigung zugelassen zu haben, ein Strafbefehl zugegangen, gegen den er Einspruch erhob. Das Schöffengericht Alsfeld gelangte zu einem Freispruch, da es annahm, es handele sich in diesem Falle nicht um fremdes .Muttervieh. Die Straskammer hob auf die Berufung der Staatsanwaltschaft das Urteil des Schöffengerichts auf und erkannte auf eine Geld strafe gegen den Angeklagten, da sie btr Auffassung war, daß sämtliche Voraussetzungen der in Frage kommenden llcbertretung gegeben seien.
Freispre chu n g erzielte der Händler K. Sch. in Friedberg, den das Schöffengericht Frickiberg wegen groben Unfugs mit 3 Tagen Haft bestraft hatte. Die Kammer nahm an, daß nicht festzuftellen sei, ob der Lärm von dem Angeklagten verursacht worden sei: er könne auch mir von seiner Ehefrau verübt worden fein.
Vermischter.
— Ein wunderbares Geschoß. Der rumänische Ingenieur Sava Nogozea bat mit einer von ihm erfundenen F l i n t e n f u g c I Versuche an gestellt, die überraschende Erfolge ergeben haben sollen. Nach der „Umschau" handelt es sich um ein Geschoß, das sich jeder beliebigen Schießwaffe anpaßt, das die Eigenschaft besitzt, sich während des Fluges nicht zu überscUagen, sondern in geraoer Richtung mit seiner Spitze auf das Ziel auszu schlagen und hier durch die Entzündung eines besonderen Pulverbehälters eine starke Erplosion zu verursachen. Nogozea hat auch eine besondere Kugel konstruiert zur Beschießung, yon Flugappara ten und Lenkballons. Das neue Geschoß ist in mehreren Ländern zur Patentierung angemeldet.
' Französische F a in i l i e n st a t i st i k. Tas franzäßsche Arbeitsministerium veröffentlicht soeben eine amtliche Statistik, die einen sehr interessanten Einblick in die Verteilung der Kinderzahl auf die einzelnen Familien gewährt. Insgesamt zählte man in Frankreich 11 317 434 Familien Darunter befinden sich nicht weniger a!3 1 805'744 Familien, die kinderlos sind, 2 967 571 Familien mit je nur einem Kmde und 2 261 978 Familien mit je zwei Kmdern. Von hier ab gehen die Ziffern schnell zurück: Familien mit drei Kindern zählte mait 1 643 4'25, mit vier Kmdern 987 392, mit fünf Kindern 566 768, mit sechs Kindern 327 241 und mit sieben Kindern 182 998 Familien Die Zahlen der Haushaltungen mit noch größerer Kmderzahl betragen dann: 94 729 ^amtlien mit acht Kindern, 44 728 mit neun, 20 639 mit zehn, 830o mit ei’, 3508 mit zwölf, 1437 mit 13. 554 mit 14
lo, 79 mit 16, 34 mit 17 und schließlich 45 Familien mit 18 oder mehr Kindern.
* Derb. Bauer (als ihn der andere im Wirtshaus frvzzelt : „Balst mich net in Ruh läßt, kriegst a Watschen, daß dir die Taschenuhr stehn bleibt?"
* Der Prophet. ,^Zawohl!" ruft der Redner vropherisck», „die Zeit wird kommen, da alle Frauen Münnerlohn einnctic c werden!" — ,^va," tönt eine traurige Stimme aus dem Saale, „nächsten Sonnabend. .
Lingcsan-t.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 29. Oktober 1913.
In der Stadt ist das sonderbare Cfcrüd* verbreitet, die vor« gestrige Abstimmung im Stadtrat sei von den Anhängern der alten Klinik absichtlich vor dem stark zusammengeschrumvellen Rumvi- parlament herbeigeführt worben, weil man infolge des Ausscheidens einer ganzen Anzahl Stadträte, die gegen die Klinik gestimmt haben würden, seiner Sache sicher zu sein glaubte. Daran ist natürlidi kein wahres Wort: wie zuverlässig verlautet, handelt es sich gan; selbstverständlich gar nicht um eine endgültige Entscheidung der Frage und es liegt insbesondere dem Herrn Beigeordneten Jusnzral W. Grünewald nichts ferner, als das Odium auf sich zu laben, er habe in einer so wichtigen Angelegenheit eine so günstige (Belegen beit benutzt, um seine Ansicht durchzudrücken. Lluch dem Herrn Ober- bürgermeister und dem Beigeordneten Keller lag eine solche Bc redmung selbstredend vollkommen fern. Wie man vielmehr von unterrichteter Seite hört, wird diese Frage natürlidi erst vor dem burd) die bevorstehenden Wahlen wieder vollbesetzten Stadtrat end gültig entschieden werden. Die vorgestrige Abstimmung sollte nur die Aufmerksamkeit der Wähler nochmals auf diese höchstwichtige Frage hinlenken und ihnen einmanbfrei zeigen, ickie die Stimmen zurzeit in dem jetzigen Rumpfparlament verteilt sind. Einzig hier über sollten die Wähler nicht im Unklaren gelassen werden. Wir können dem nur voll und ganz beürilichten. Wich uns fdjeint es unmöglich, ja unzulässig, eine so ungemein wichtige Frage durch 22 Mitglieder einer 36 Mitglieder starken Stadtoertretung eni scheiden zu lassen, wo die Ergänzungswahlen vor der Türe stehen und die Entscheidung gar nicht eilt. M. ehrcre Bürger.
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Wie ein Blitz aus heiterm Himmel wird es manchen überrascht haben, als er den Beschluß der Stadtverordneten gelesen hat, die Bürgermeisterei in die alte Klinik zu verlegen.
Zunächst muß man sich doch sehr rounbern, daß jetzt, wo fast die Hälfte der Stadtverordneten fehlt, ein solches Projekt auf die Tagesordnung kommt. Jedenfalls wäre es richtiger gewesen, dem Antrag des Herrn Friedberger zu folgen und einen derartig wichtigen Beschluß, bei dem die ganze Stadt interessiert ist, so lange hinaus zu schieben, bis die Stadtverordnetenversammlung wieder vollzählig war. Die Absicht, die Vorlage vor der Wahl zu verabschieden, um sie nicht in die Agitation zu ziehen, ist gewiß nicht richtig und man sollte bei einer so wichtigen Angelegenheit nicht sc» leicht darüber hinweggehen. Die Ansichten sind verschieden, aber so viel ist sicher, daß die Bürgermeisterei mit allen ihren 'Jlemtent möglichst in die 'Dritte der Stadt nnb nicht in die alte Klinik gehört.
Es wäre ja vielleicht möglich gewesen, daß sich nadj den Neu tvahlen dock) eine Mehrheit für die alte Klinik ergeben hätte; man brauchte sich nicht so zu eilen, um di<e Sache unter Tach und Fach zu bringen. 1
Der gestrige Beschluß der Stadtverordneten wird noch recht ost in der Bürgerschaft und in den Stadtoerordnetenversammlungeit zu lebhaften Aussprachen führen und ganz besonders erst, wenn die unnermeiblid)cn Nachforderungen kommen werben. Daß dieser Umbau mehr als ein neues Nathans kosten nxirb, ist sicher, übern wird durch dieses Projekt etwas geschassen, was der Allgemeiubcit nichts nützt und der Stadt nicht zur ZlierDe gereicht.
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