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Pause ein.
Grotzfeuer in Tokio.
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Mnder WririfctaMM|
Di- auf Freitag, d-n 21. l. MS., in das |
.fintel Einkorn berufene Bersammluna SUDl-ÜSIuvK"
Hotel Einhorn berufene Versammlung
Der Vorstand.
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Eintritt 30 Pfg.
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Srtöaruw Kietzen für ^rfluenftimmrerfiL
Gieasen (Liebigstrasse 47), 20. Februar 1913
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Max Jaskownky.
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Eintritt frei!
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ia$t ist hier W c AohnhauS s!-
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Beachten Sie meine Schaufenster
Nehmen Sie Rücksicht auf die billigen Preise im SchuhhausWolfl
Die glückliche Geburt eines kräftigen Mädchen* zeigen hocherfreut an
Moritz Bauer und Frau Ida
geb. Joseph
Tokio, 20. Febr. Im Mittelpunkt der Stadt ist ein großes Feuer ausgebrochen, das Hunderte von Däusern vernichtete. Tauseirde von Menschen sind obdachlos.
Letzte 21 richten«
Aus der Hessischen Zweiten Kammer.
bs. Darmstadt, 20. Febr. Um x/210 Uhr fährt die Kammer in der Beratung des Kap. 10, Staatseisenbahncn, fort. Zunächst sprechen die Äbg. Hauck und Korcll iAngenrod). Finanzminister Braun gibt einige Zahlen über die Lohnverhält - nisse der Eisenbahnarbeiter. Besondere Wünsche äußern die Abg. Brauer, Finger, Soherr, Best. Tann tritt eine
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Dnkfeldorl, 19. Fede. Zn der heutigen Sitzung der Röhren •Konvention, in der sänttliche Werfe vcrtieten waren wurde die allieitige Bereitwilligkeit fcftneftctlt, unverzüglich^die Arbeiten tür die to r ü nduug eines G e f a m t» R ö li r e n» S y n d i k a t s anfznne'nnen. Die Werke werden am Monatsende zu weiteren Berlmndlungen zmamiuentreten. Inzwischen werden die nötigen Erhebungen in die Wege geleitet.
(RericbftfddL
Die Verhandlung gegen den Wet'terkeschen „Nouvellist e".
ro. Colmar, 19. Febr. Bor der Strafkammer des hiesigen ^Lifdgerichts kam heute als Osfizialklage die Beler'digüngs- i[ t g c desUnter st aatssekretärs Mandel gegen den ^ouvelliftc", das bekannte Wetterlesche Blatt, zur Vcrhand- tfBg. Nach 2V2ftündiger Verhandlung wurde der angeklagte Redak- tut Sidel vom „dtouvellist" sreigesprvchen. Das Gericht [jjim aus 'Grund der Beweisaufnahme an, daß in dem unter ^nfiagc gestellten Artikel der Unterstaatsfekrctär Mandel nicht Limicint gewesen sei. Bekanntlich war nach Auffassung der An- Eejc in den Ausführungen des „Nouvelliste" Unterstaatssekretär rUnbel als Mitarbeiter der „Rheinisch-Westfälischen Zeitung" llcnnzeichnet wordeir. Der Staatsanwalt hatte für den Angc- f.Ljten einen Monat Gefängnis beantragt.
Amtlicher Wetterbericht.
Wetteraussichten in Hesien <üv Frei tag, den 21. Febr. 1913; Bewölkung zunehmend, noch mein trocken, milder, südliche Windx,
Pischwitzer
:: Mappen ::Z zur Hälfte des feith. Preises, um gänzlich damit zu räumen. H. Kühn, Ä
Heute, Donnerstag, n. inorgen, Freitag **"" letzte Aufführungen: I
Die Königin Luise?
Außerdem das mit grobem Beifall aufgenommenc | weitere Programm: L
Die lustige Witwe | Aus dem Leben des E Kaisers | Hummer auf französ. Art etc r Auf vielseitigen Wunsch Freitag nachmittag L- von 4 bis 7 Uhr:
Wiederholung der Jugendvorstellung p Oie Königin Luise ß. die weiteren vorz. Scha nummern« Preise der Plätze f.d. Borst. 1. PL 30,2.Pl.20Ps. E Voranzeige! Samstag, den 22. Februar:»
Komödianten | in der Hauptrolle: Asta Nielsen & I Erstaufführungsrecht für Gießen, [a^l
findet wegen Erkrankung des Referenten
nicht statt
Schuhhaus Wulff, Giessen st
Raunt hinab. Acht Hemdennäherinnen, die dort arbeiteten, wurden durch die äsende Flüssigkeit mehr oder weniger schwer verletzt, drei so schwer, daß. sie ins Krankenhaus übergeführt werden mußten. Es ist zweifelhaft, ob sie am Leben erhalten werden können.
Aus G log au wird gemeldet: In Z erb au explodierte ein "ogenannter „Blindgänger", der nach den Schießübungen auf- gefunden Ivurbe. Vier Erwachsene und bret Kinder wurden teilweise schwer verletzt. .
Aus Bern wird gemeldet, dan der 25iahrige Franzoie C er i fier, ein Beamter der L ö t schb e r g b a h n - Unternehmung, als er mit seiner Gattin aus dem Theater heimkehrte, meuchlings erschossen wurde. Der Mörder feuerte noch auf seine Verfolger zwei Schüsse ab und verschwand. Ueber den Urheber des Mordes fehlt jeder Anhalt.
In Paris wurde der Irrenarzt Dr. Berillon auf der Straße von einer Wahnsinnigen, die auf dringendes Ersuchen ihrer Familie aus der Irrenanstalt entlassen worden war, angefallen und mit einem Revolver zweimal angeschosfen. Die Kugeln zerrissen nur feinen Pelz. .
Das französische Paketboot „Stdt Brahrm", das den Post- dienst mit Oran versieht, erlitt auf hoher See Havarie und sitzt in der Nähe von Marseille fest. Es hat außer der Mannschaft über 200 Passagiere an Bord. Zwei Paketboote sind zur Hilfeleistung abgegangen.
Bei dem Brande eines Wachterhaufes in der Nahe von Opchina find vier kroatische Arbeiter verbrannt, ein fünfter wurde schlver verletzt.
Cafe Leib, Giessen nur noch beute Sl/2 Uhr: öl.«» Hof kttnstaer BeSSacliini Heute Donnerstag abend die große Seniationspicce! tellachiniir. alsOebermsosch in der Milchkanne oder das Theater unter Wasser. Sonntag nachmut. 4 Uhr und abendS 8 Uhr:
:: letzte Vorstellungen:: Neues Programm.
Freitagu.Samstag fallt aus
Freitag, den 21. Februar, 8l/2 Nhr abends, im Hotel Großherzog von Hessen
Gessenflicher Vortrag von Dr. Anita Augspurg aus München RlGMtur und FrmicklMU
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Markt, auch fehlte es an Nachfrage dafür. Ebenso war die Nachrage nach fetten Kühen nur schwach, so daß die Tendenz für Fettvieh als flau bezeichnet werden nm6. Der Kälbermarkt zeigte das alte Bild. Qualitätsware, wie sie die Einkäufer tur die Großstädte gebrauchen, ivurde gesucht und sehr hock bezahlt. Mittlere und leichtere Tiere waren weniger gesucht und der Preis zwar immerhin nicht billig, aber doch gedrückt. Jungtiere für Maft und Zuchtzwecke erreichten den alten Preis und der Auftrieb wurde gut abgesetzt. Das erstemal seit langer Zeit brachte der Markt wieder ein Angebot in Fahrochsen, die für die nahende Frühjahrsbestellung nach dem Dillgebiet und in das Siegerland zu recht guten Preisen Absatz fanden. — Es wurden bezahlt tur das Stück: Kühe, frischmelkend und tragend, 1. Qualität 580 bis 6=>0 Mk, 2. Qual. Mk. 500—550, 3. Qual. Mk. 3*0-440, Rinder und Stiere 25—jährig je noch Alter und Form Mk. 200—250. Gehandelt wurden pro Zentner Schlachtgewicht fette Kühe 1. Qual. Dlk. 78—80 die nur in wenigen Exemplaren am Warft waren), 2. Qual. Mk. 74 76, 3. Qual. log. Wnrsikühe) Mk.72-74, Kälber 1. Qual. Mk 100—104, 2. Qual. Mk. 93—95, 3. Qual. Mk. 88 bis 92. Verkauft wurden pro Paar Fnhrochfen (ausnabinsweiie starke Tiere Mk. 1200-1300, Mittelachsen Mk. ID' 0—1150, leichtere: Ganavieb Mk. 800—950. Bon den .Handelsleuten dankbar begrüß! wurde, daß bei den beiden letzten Märkten zur schnelleren Ab- kertiqung drei Veterinärärste tätig waren. Zur Verbesserung des Marktverkehrs wünschen die Händler daß Vorhanden- fein eines aeaen Wind und Welter geschützten bellen Raume?, in dem die Verrechnung uorgenommen werden kann. Tiefe Einrichtung wäre ein Entgegenkommen der Stadt. Ter nächste Rind' niebmnrft findet nm 4. März statt.
LiNibnrq a. d. ?ahu, 19. Febr. Frucht markt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen Inafsanischerj 16,90 Mk., weißer Weizen ianaebaute Fremdsortens 16,40 -V f., Korn 13,00 Mk., Gerste: ,-nttergerste 10,50 Alk., Brauaerste 12,25 Mk., Haler 8,00—9,00 Wit., Erbsen 0,00 fDitw Kartoffeln 4,00 bis 5,00 Mk.
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Hotel Einhorn
Freitag, den 21. Februar er.:
Metzelsuppe
Morgens Wellfleisch mit Kraut.
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Ihiieoier-Ierniiipii lüessee • Aonnerstag, den 20. Februar, abends 8$/4 Uhr, im Saale des Hole! Einhorn »essentlicher Vortrag des Herrn Prof. Dr. W. Kinkel, Gießen, über.
„Willensfreiheit und sittl. Verantwortlichkeit, ii Eintritt 30 Psg. pro Person Der Vorstand.
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am Selters weg.___________
vermlscbte».
* Ermordung eines Geistlichen. Aus Mül - »eint a. d. Ruhr, 19. Febr., wird gemeldet: Heute früh |‘icjen 6 Uhr nahte sich in der St. Engelbertkirche I n polnischer Arbeiter dem Beichtstuhl, anscheinend In» zu beichten. Plötzlich zog er eine Flinte hervor und I cschoß den in dem Beichtstuhl sitzenden Missionspater Mengeler. Der Mörder, der sofort verhaftet wurde, Iir'r an, er habe den Pfarrer Welter von der St. Egelbert- I rche aus Rache töten wollen. Zu dem Morde erfahren I>i.c ergänzend: Seit vorigen Sonntag halten sich in der ■ reit verzweigten Stadt Mülheim eine größere Anzahl I^suitenpatres auf, davon fünf in der St. Engelberts- Pfarrei. Der er[d)offene Pater Petrus Mengeler, S. I., soll hr Leiter gewesen sein. Der Mörder ist der 40jährige Arbeiter Weinaud, der nach seiner Festnahme völlig irre lieben führte, aus welchen hervorging, daß er die Tat im jerfinn verübte.
* Drei Kinder verbrannt. Aus Kiel, 19. Febr., ritb gemeldet: Fn einem Hause der Muhliusstraße sind feite vormittag drei Kinder von l1/» bis 6 Jahren in iltw esenhett ihrer Eltern verbrannt. Durch io überheizten Ofen geriet z-um Trocknen auf gehängte Lösche in Brand. Die durch die Rauchentwickelung be- vusttlos gewordenen Kinder wurden von den Flammen er- -rissen. — Sind denn alle Warnungen vergeblich? .Man jÖe die Eltern endlich unnachsichtlich wegen fahrlässiger 'IStung vor Gericht ziehen.
Kleine Lagerchronik.
In Hamburg explodierte auf dem Lagerboden nn Salpeter b-allo n. Die ätzende Flüssigkeit durch- )rong den Fußboden und floh in einen darunter liegenden
Tichener freie Ztudentenschast ZiortragS Zyklus zur Vorfeier der natiou. Gedenktage Vierter und letzter Vortrag
Herr Pfarrer lic. Fuchs-Rüsselsheim über „Schleiermadier" Eintrittspreis 50 Pfg., Studierende 30 Pfg.
n Das Präsidium der freien Studentenschaft.
NalurhtilvminGicßm Um Moutai, den 24. Februar. ->bcnds8>/, Uhr, f «bet im Saale des G«f«S Selb, «aUtorftrafee, ein öffentlicher Aortrnq d ts Herrn Paul Schirrmeister, Berlin lu ÖHnbcöüorfiöcnbcr
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Markle.
1h. Hietzen, 19. Febr. Der dieswöchige Rindvieh markt batte einen Auftrieb von etwa 800 Stück Großvieh und,200 Stück Jungvieh und Kälbern. Schon der Vormarkt zeigte in Milchvieh ein lebhaftes, belangreiches Geschäft. Seit längerer Zeit wurde wieder ostvreußisches Milchvieh (schwarzbunte Kühe) hierher gebracht, das für Hessen-Nassau angekauft und als Qualitätsware hoch bezahlt wurde. Die besten Stücke davon, etwa 6—8 tragende und frischmelkende Tiere, wurden mit 700—750 Mk. das Stück gehandelt. Am Markt selbst war ebenfalls ein lebhaftes Geschäft, besonders in Zucht- und Nutztieren, die zu den Preisen des letzten Marktes verkauft wurden. Bayerische Aufkäufer erwarben einen Transport Milchkühe in mittlerer Qualität und legten dafür höhere Preise an. Fette Rinder waren wenig am
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