»!.
on 119. -
6 nach on§iuan&
jnricii iflttbfi6'
Mau MÜll • er Piund 28 i
naliflentribüne nicht verstanden werden kannte. Wir tragen unserem Bericht daher einige namentlich für unsere Gegend
r~------------ ■ - m i!iiiiW«i, ।
Dte heutiqe Nummer umfafet 10 Seiten.
■ vormittag im Langenbeck-Hause der Deutsche Handelstag zu seiner ■ 38. Vollversammlung zusammen.
Der Vorsitzende, Reichstagspräsident K a e m v f (Berlin), be- | grüßte die Erschienenen und wies auf die politischen Sorgen des I letzten Jahres hin, wo wir nur um .Haaresbreite an einem Kr i e g e Inti t England vorbeigekommen seien. In solchen Zeiten fei der I feste Zusammenschluß an Kaiser und Reich nötig. Dann werde des tbcnt Kaiser wie bisher in seiner 25jährigen Regrerungszeit auch Heiter gelingen, uns einen ehrenvollen Frieden zu bewahren. Ter Redner schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, an den ein Huldigungstelegramm abgesandt wurde.
enwblt ’
i. Kleinhem
joritr. 59
leit unserer Regierung.
Wir erhalten folgenden Bericht:
~ Berlin, '19. Februar.
In Gegenwart des preußischen Handelsministers sowie von Vertretern zahlreicher Reichs- und Staatsbehörden, Handels kammcrn und kaufmännischen Organisationen aller Art trat heute
»Wau. te
Nordieeßsche, tte rgen früh ein bet :
Danach hielt Handels Minister Sydow eine Be- aiüßungsausprache, in der er betonte, wir seien zu einer Hoch Konjunktur gelangt, die Deutschland von Jahr zu Jahr m geld lick,er Hinsicht immer unabhängiger vom Auslande mache. Er fahr dann wörtlich fort: „Man darf wohl sagendes ist fetzt besser gerüstet als jemals früher, um, auf eigenen Fußm stehend, schweren wirtschaftlichen und wenn es fein muß auch ernsten politischen Krisen mit Ruhe entgegenzusehen."
Rach Eintritt in die Tagesordnung wurde zunächst der Geschäftsbericht des Generalsekretärs Tr. Soctbeer cntgegen- zmommen.
Hierauf beschäftigt sich die Versammlung mit dem Thema „Der verkehr mit Lcnchtöl", wozu folgende Ausschuß-Entschließung
Aus Hessen.
Aus der Kammer.
bs. D a r m st a d t, 19. Febr.
Wie Tonnte es auch anders sein! Rach der für die hessische Kammer fast unnatürlichen Beschleunigung der Besprechung über den Voranschlag zeigte sich heute die Ketzr- feite der Medaille: wegen Redeüberfluß, wird die nächste Woche wieder Nachmittagssitzungen bringen, da sonst der Voranschlag nicht rechtzeitig fertiggestellt werden kann. Allein zum Kapitel „Staatseisenbahnen" haben bis jetzt etwa 30 Redner gesprochen, und auch morgen wird die Aussprache über dieses Kapitel noch nicht abgeschlossen werden können. Ab geordnete, hie sonst, nie oder selten zu reden, pflegen, hier glauben sie alle auf dem Plan erscheinen zu müssen, um ihren Wählern ein Zeichen ihrer parlamen-i torischen Tätigkeit geben zu können.
Heute eröffnete die Sozialdemokratie den Reigen: Eißnert und Hartmann waren die ersten. Besonders die Reden Hartmanns bringen fast immer einige erheiternde Minuten in das Einerlei der sogenannten „Sonderwünsche". Wer den hessischen Dialekt nicht vollkommen beherrscht, wird es schwer haben, den Reden dieses sozialdemokratischen Landwirtes zu folgen. Auch die Heiterkeit des Hauses verdeckt oft manche Tiefe seiner Ausführungen.
Eine beachtenswerte Anregung, die auch in einer Entschließung zusammengefaßt wurde, tarn heute vom Präsidenten, der heute von seinem Rederecht als Abgeordneter Gebrauch machte: er nahm die gestrige Bemerkung des» Finanzministers über einen künftigen Automobilverkehr auf und führte ihn weiter aus. Köhler empfahl, mit den Automobilen ernstlich einen Versuch zu machen, da sich auch die Antolinien in Bayern und Sachsen ganz ausgezeichnet bewährt hätten. Und in der Tat ließ sich manches, was er dazu sagte, hören. Denn wenn man berücksichtigt, daß die Eisenbahnverwaltung unmöglich auf alle „Sonderwünsche" eingehen kann, so wäre vielleicht überall da, wo sich eine Verkehrsverbesserung als notwendig erweist, sich die Anlage einer Bahnlinie aber nicht rentieren würde, an eines Autolinie zu denken. Daß natürlich jedes Ding von zwei Seiten aus betrachtet werden kann, ist klar, und diesmal war es der Finanzminister, der die andere Seite zeigte. In Bayern handele es sich im wesentlichen ja um Sommerlinien, während man doch- in Hessen an Jahreslinien denken müsse.
Der E i s e n b a h n - G e m e i n s ch a s t s v e r t r a g war auch heute wieder ein außerordentlich beliebtes Thema. Abg. Korell-Jngelheim wandte sich ebenso wie gestern der Abg. Molthan ‘ gegen den Versuch des Finanzministers, die Kammer von der weiteren Behandlung dieses Stoffes äbzubringen. Er verteidigte seine Partei auch gegen den Vorwurf, als betrachte sie die Revisionsfrage als ein Agitationsmittel. Der Vertrag sei ein Wirtschaftsvertrag und als solcher müsse er beleuchtet und kritisiert werden. Die gleiche Melodie führte der Zentrumsabgeordnete Dr. Schmitt fort, nur daß er noch mehr Forte gabl als der Abg. Korell von der Fortschrittlichen Voltspartei. Die ablehnende Hal- tung der Regierung bedauere er — soll eigentlich heißen: verurteile er und seine Parteifreunde außerordentlich scharf.
Den Beschluß machte wieder ein Sozialdemokrat: der Abg. Raab stieß mächtig ins Hom, um Üarzumachen, daß die' Eisenbahnarbeiter niemals auf ihr Streik- und Koalitionsrecht verzichtet haben. Und wenn man sie bezwungen habe, einer derartigen Anordnung ihre Unter)d)rift abzugeben, so mache man sie eben dadurch zu Heuchlern. Diese Bemerkung brachte ihm einen Ordnungsruf des amtierenden Vizepräsidenten Korell-Angenrod ein. Der erste Ordnungsruf in diesem Jahre!
Oberhesfische Angelegenheiten in der Kammer.
In der Sitzung der Zweiten Kammer am Dienstag herrschte, wie der Präsident fefiftefite, leider große Unruhe, so daß ein Teil der Redner auch auf der Jour-
groWM „jiu«» if®1
Telepbo"
Vom Ariegsschauplatz sindsheute so gut wie keine Meldungen eingelaufen, denn daß die Montenegriner wieder ihre Lage beschönigen, ist klar. Von Bedeutung ist nur, daß von den Mächten auf Rumänien jetzt wirklich eingewirkt wird:
Bukarest, 19. Febr. Die Vertreter der Großmächte legten im Auftrage ihrer Regierungen der rumänischen Regierung nahe, vor Anwendung der äußersten Mittel die Mithilfe der Großmächte für die Beilegung des bulgarisch-rumänischen Streitfalles anzu- rufen.
-lngcblicheMißhandlungen türkischer Kriegsgefangene
ewiisserteu i Dckffl in, lafelserlig, iirt Ak, tolim
kei
ct*toCtÄ
nit 1 niafi:n x
■:>yä
anitas“
Wbile MargarjW |
Der Reichrlanz'ers Anwesenheit.
Der Reichstag hat gestern in drei Lesungen de- Antrag des Zentrums auf Aufhebung des Jesuitengesetze angenommen, und die Augen des deutschen Volkes warte, jetzt auf die Entschließung des Bundesrats. Der Reichc- kenzler fehlte in der Sitzung, und der nationalliberal Leipziger Abgeordnete Junck hielt ihm dafür eine Strafpredigt. 'Der arme Kanzler, er kann nicht überall zugleid sein; während die Jesuiten an den Reichstagsfenstern her eingurkten und neugierig waren, was der oberste Beamt' jetzt in seiner Verlegenheit wohl sagen werde, saß Bethmann- .HoUweg an her festlichen Tafel des Handelstages und hiel' eine Rede. Hat er nicht auch bei der Tagung des Land- wirtschaftsrates gesprochen? Und so lautete der Text feinci Predigt in Vorausahnung der Klagen im Reichstag: Di- Politisierung des deutschen Volkes. Neben den Parlamenten hätten Landwirtschaft, Handel und Industrie sich gleich- I berechtigte Unter Parlamente geschaffen. Es ist zu verstehen ; baß der Reichskanzler beim Handelstag nicht fehlen wollte I nachdem er den Landwirten so deutlich bekannt hatte, das ; er zu den ihren zähle. Und so verteilte er seine Gnadensonne auch auf Die Handelsherren und sprach mit wirklichem Schwung, mit rednerischer Gewandtheit, wo- . bei manche Theorie in pathetischer Wendung ver- »kleidet erschien. Eine schöne und ermunternde Fesl- essensrede. Aber auch nid)t mehr. Wir wünschten Iden Kanzler doch besser dort oben sitzen und handeln ■ zu sehen, wo wirklich die Taten erfolgen
■ Daß der Reichskanzler kein Mann des „unbedachten Drauf- I losstürmens" ist, haben wir ja schon gewußt. Er sprich ‘ davon, daß man an den alten Vorzügen deutscher Art uni
Arbeit festhalten sollte, an der soldatischen Treue im U großen und im kleinen, um mit Umsicht vorwärts- t zuschreiten. Manchmal aber, so dürfen wir hinzufügen k muß es doch aber auch große und feste Entschlüsse | geben, und sie allein zeigen uns^ Was wir an unseren U Staatsmännern zu schätzen haben. Solche Entschlüsse waren I beispielsweise die Schaffung des Verfassungsgesetzes für die Reichslande, die Ankündigung eines neuen Verhältnisses Uzu England, und einen Entschluß der Regierung hätte man
,iud) gerne gehört zu -der neuen Lage, die der gestrige »Beschluß des Reichstages geschaffen hat. Tie nicht ■mehr bestreitbare Politisierung des deutschen Volkes ver- ■ langt auch ein größeres Maß von Offenheit und Deutlich-
datischer Treue — im großen inib kleinen, an der Gründlichkeit und Zuverlässigkeit in der Vorbereitung und Ausführung, von dem Zusammenwirken von Wissenschaft und Praxis be schieden. Möge in solcher Art, meine Herren, der deutsche Handel und die deutsche Industrie unter Führung des Deutschen Handelstages fortschreiten von Erfolg zu Erfolg, unterhaltend die b e st e F r i c d e n s b ü r g s ch a f t nnd mitbanend an der Größe und Stärke unseres Vaterlandes. Daranf erhebe ich mein Glas mit dem Ruse: Deutschlands Handel, Deutschlands Industrie und Deutschlands Schiffahrt Hoch, Hoch, Hoch! (Lebh. Beifall.
Präsident Dr. Kaempf brachte zum Schluß des Festmahls ein dreimaliges Hoch auf den Reichskanzler aus, wobei die Versammlung unter lebhaftem Beilall einstimmte.
rgWallenfs sttplatz nur 21 äbkiiellungeu eriejj
,o, m wt $•?> J
Zum folgenden Punkt der Tagesordnung „K o n kur ren z- Ilausel im Handelsgewerbe" einigte sich der Handelstag auf eine Aussckiußerklärung, welche den Grundsatz der bezahlten Ltarenz »erwirft nnd ebenso den Grundfatz, daß die Verbindlichkeit der Konkurrenzklausel von einer Mindeftgrcnze des Gehalte abhängig kemacht werden soll.
Schließlich beschäftigte sich der Handelstag heute nod) mit ier Frage des Verkehrs mit Nahrungs - und G.e nutz mittel n und nahm hierzu eine Erklärung an, wonach bei Erlaß Weiterer Verordnungen auf diesem Gebiete die interefsterten kreise gehört werden sollen.
Die Beratungen werden morgen fortgesetzt.
er Pfund 4»
Die Nnchskanzlerrede. >
Beim F e st m a h l des Handelstages im Zoologischen Garten : brachte Präsident Dr. Kaempf das Hoch auf den Kaiser, die deut- i chen Buiidesfürsten und die freien Städte aus. Aus die Be- , rüßung der Ehrengäste durch den Vizepräsidenten Gelstimen .i?mniħicnrat Vogel - Chemnitz erwiderte Reichskanzler J. B e t hm a n n Holl weg mit folgender Rede:
Meine Herren! Ihrer liebenswürdigen Einladung bin ich mit aufrichtiger Freude gefolgt. Ihren amtlichen Arbeiten, die heute begonnen haben, beizuwohnen, ist mir leider nicht möglich, aber es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen zugleich mit dem Dank der Gäste auszusprechen, mit welcher Teilnahme ich Ihren Beratungen folge. Karl Lamp r ed) t, der Geschichtsschreiber, stellte wiederholt die Politisierung des b c u t) d) e it Volkes als die Forderung der Gegenwart hin. Nun, wer das Glück hat, in diesen Berliner Wintermonaten aus Neigung oder Beruf nähere Beziehungen zum Reichstag, zum Landtag, dem Deutschen Landwirtschaftsrat ober dem Deutschen Handelstag zu unterhalten, wird geneigt sein, diese Forderung als erfüllt anzusehen, zumal wenn er neben seiner sonstigen Beschäftigung als Mensch und Staatsbürger nod) ein Verhältnis zum Hansabund oder dem Bund der Landwitte hat. Ein hervorragender liberaler Politiker hat sogar letzthin den vielleicht etwas ketzerischen Aussprud) getan, daß es an der Zeit sei, daß Deutschland sich etwas entpolitisiere, vielleicht im Hinblick daranf, daß man heutzutage so leicht die Politik mit dem Krieg aller gegen alle verwechselt. Da betrachte ick; es als ein wirkliches Glück, daß wir im Deutschen Handelstag und im Deutschen Landwirtschastsrat — ick) nenne in diesem Augenblick nur diese beiden, weil sie in diesen Tagen besonders hervorgetreten sind —, daß wir in diesen Körperschaften bcruss- ständische Vertretungen haben, die kein politisches Agitations- bedürsnis kennen, sondern Politik treiben, indem sie praktisch für das Wohl der von ihnen vertretenen Berufszweige arbeiten. So haben sie sich ihren Platz neben den Parlame n t e n erobert und behauptet und können gewiß sein, daß wir ihrer Arbeit vollste Aufmerksamkeit schenken. So dienen sie dem Allgemeinen und dem Besonderen, sic haben die Anwaltschaft übernommen für die Sonderintereisen der von ihnen vertretenen Berufszweige, aber indem sie )id> über das ganze Deutsche Reich erstrecken, weisen sie die partikulare Engherzigkeit von sich und blicken weit hinaus über den K i r ch t u r m s h o r i z o n l. Wir alle wissen, iuctd;e verhängnisvolle Bedeutung gerade im wirtschaftlichen Leben eine We i chbi l d po l i t i k haben kann, nicht nur aus dem mittelalterlichen Zollkamps von Stadt zu Stadt, sondern bis weit hinein in daS 19. Jahrhundert und bis in die ersten Jahrzehnte des Deutschen Zollvereins. Vor zwei Jahren in Heidelberg konnte der Deutsche Handelstag mit Stolz darauf Hinweisen, daß seine Gründung zum' erstenmal den deutschen Linheitsgedankcu in den großen Bernsen der wirtschaftlichen Arbeit verwirklichte. Im Rückblick.aus die Zeit vor hundert Jahren hat Ihr verehrter Herr Präsident und ihm folgend Herr Geheimrat Vogel mit warmen Worten Zeugnis dafür abgelegt, daß Opfernru t und Hingabe an das Vaterland heute die gleichen sein sollen, wie damals. Als unsere Väter in den F r ei hei t s ka m p f zogen, da glichen im preußischen Staat Handel und Industrie einer Treibhauspflanze, die künstlich gestützt und gehalten werden mußte. Waren dock) die Hauptzentren des Gewerbefleißes, die,größeren Städte, für ihre Einwohnerschaft sogar von der Waffenpflicht und der Kantvnpflid/t befreit. Heute breitet der deutsche Handel und die deutsche Industrie als mächtiger Baum ihre Zweige weit hinaus. Der deutsche Kaufmann, mag er in Erfüllung seiner Wehrpflicht Tegen und Flinte tragen, oder mag er in Kontor, Werft ober Fabrik kalkulieren und disponieren, immer steht er im Dienst des Vaterlandes. Seine Arbeit in und mit dem Auslande festigt nicht nur die eigene Größe Deutschlands, sondern fördert zugleich das gegenseitige Verständnis und die gegenseitige Achtung der Völker, überbrückt die Gegensätze, schasst gemeinsame Interessen nnd damit zugleich die Bürgschaft für den Weltfrieden. So dürfen wir hoffen, daß neben unserer starken Wehr diese völkerverbindende Arbeit des deutschen Kaufmanns uns helfen wird, den Frieden, für den wir unsererseits immer eingetreten sind, auch sernerhin zu erhalten. Lebhafter Beisall.) Freilid), dessen müssen wir uns bewußt bleiben: Gute und schlechte Jahre, ruhige und unruhige Zeiten wechseln notwendig mit einander ab. Deshalb sind gerade in kaufmännischen Betrieben Erfolge nickst dem unbedachten Dranflosstünnen, sond'rn dem umsichtigen Vorwärts- schreiten, dem Festhalten an den alten Vorzügen deutscher Art und Arbeit, an der Treue — ich möchte sagen, an > ol-
Dic „Norddeutsche Llllgemcine Zeitung" schreibt: lieber angebliche Mißhandlungen türkischer Kriegsgefangener in der Festung Belgrad veröffentlichten mehrere deutsche Blätter Angaben, denen in Serbien sofort und mit Entrüstung widersprochen wurde. Ein deritscher Gewährsmann, der als Arzt in der Festung tätig ist, bestätigt, das; jenen , , ,
für Deutschlands Inter essen in Serbien interessante Ausführungen des Abg. Grünewald nach. Er
J Stillt, mnen, iil
"motu I
I tesS ?tn.ntiurtcr>^
ff I
ehli *7" 0
ZwisckMhandcls und Der Ytngeireuien, iul tmu ^uuu-
-- S 'chtigung des Kleinhandels und dafür zu Jorgen, daß das Be- I streben der chemischen Industrie nach Entnncklung eines em- Al ■ §einti)d)cn Rafsinationsgewerbes gefordert wird.
Nach einer dlussprache, in der auch Gegner des Regierungs- ontwurfs zu Morte tarnen, wurde mit 320 gegen 72 Stimmen die L-ntschließung angenommen mit dem atz, das das Mort r£eud)töt" ergänzt werden soll durch die Worte „in guter
schädlich wirkenden Preßmeldungen nichts Tatsächliches zu Grunde lag. Die türkischen Gefangenen in der Belgrader Festung werden menschlich behandclt. Sie erhalten die gleiche Kost wie die verwundeten Serben. Bc- ondere Streitigkeiten mit den serbischen Wachen smd nicht vorgefallen.
Der Angriff auf Skutari.
Cetinje, 19. Febr. (Aus amtlicher montenegrinischer Quelle.) Die Beschießung Skutaris wird nut Er- olg fortgesetzt. Gegen den linken Flügel der Kolonne Martinowitsch, die das Dorf Zuos besetzt hält, eröffnete der Feind von Brditza aus ein heftiges Artillerie feuer. Die Montenegriner erwiderten es energisch und brachten die türkischen Geschütze zum Schweigen. Tas Feuer der türkischen Artillerie blieb wirkungslos. Auf den übrigen Punkten herrscht 'bis auf einige unbedeutende Scharmützel Ruhe. Die Montenegriner rüsten ich zum Angriff.
Riza Pascha ermordet?
Nach dem Mailänder „Seceolo" wurde der Kommandant von Skutari, Riza Pascha, von zwei Meuchelmördern ermordet, als er eine Feierlichkeit im Haufe Efsad Paschas verlassen hatte.
Nach dem „Temps" hat Rumänien an Rußland und Italien die Bitte gerichtet, als Schiedsrichter in dem Konflikt mit Bulgarien zu fungieren.
Enver Bei»
ist zum Generalstabschef des auf Gallipoli operierenden 10. Armeekorps, der frühere Marineminister Hurschid Pascha zum Kommandanten von Gallipoli ernannt worden.
ttr. 43 Erstes Blatt 163. Jahrgang Donnerstag, 20. Februar 1913
Der «ithener «nzekg» amt Mz, a. ä Be;«a4vrei »:
erscheint täglich, außer JiatiXgKr 'W monatlich 75 Bt, öiertet-
Sonntags. - Beilagen: < ▲ Ik. ▲ ▲ M ▲ ▲ ▲ a JkA. jährlich Mk. 2.20: durch
viermal möcbcntlid' XX. W AA A O Abhole- u. ZweigsteNen
-iehenerFamilienblätter. M M iw B W W y jBN M mouaklick, 6ö Pi.: durch
zweimal Ivöcheull.rlreis- B HW W ST fl W R R A V fl VH R R fl V R R H WV R dieVostMk.2.—viertel-
blatt für den Ureis Siesten W W W R mH W W WaX R JF W RH R H R Hf R jährl. ausschl. Benellg.
iTienstag und Freilag); Hf HS H R R WU R A JES R R ■H Hk R U R Rk H Zeileupreis: lokal lo Pi.,
zweimal monatl. Land- jK? WRte' W W W HL W [QL W aus,varls 20 P'euuiq.
wirtschaftliche Zeitfragen 'V W W DZ W ▼ Chefredakteur: A Goetz.
Ferniprech -Aufchlüsje: M Kf fikeS Peraulwortlich für den
für die Redaktion 112, politischen Teil: August
General-Anzeiger für Gberheffen Ess
färl"bieltz*”e»nununet «ofötionsötud und Verlag öer Brüb!'fd)(n Univ.-Such- und SleindruSerei R. Lange. Nedaltion. Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. Land"'E.H-n!"ür de': ,<s »-rmttias- !> Uhr. vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 SelchSstsstelle vahnhofprabc I6a. Anz°.a°nl-,u H.
ichell- ische
■otmcrstafi mim S einmiieno.
V bis 5 P'uck .
er Piund 10 W ■
■ Deutsche Handelstag ist grundsätzlich der Schaffung von
[; Staatsmonopolen, sofern nickt zwingende Gründe im oisentlichen r Interesse dafür vorliegen, abgeneigt, er erblickt indcyem in der I Entwicklung, die per Leuchtölvertneb unter der Herrschaft der I Standard Oil Company genommen hat, eine Gefahr, der das I »eich entgegentreten sollte. Der vom Bundesrat beschlviiene mb dem Reickfslag vorgelegte Entwurf emes Gesttzev über den Ver- I kchr mit Leuchtöl kann nur bann als Grundlage dafür dienen, ■ nenn für die Vertriebsgesellsckzast die Beschaffung einer gus- I rucheuden Menge von Leuckstöl zu mäßigen Preisen ge.wahrleistet i! i ü. Außerdem ist für eine angemepene Entfckwdigmw des N IwisckMhandels und der Angestellten, für eine hinreichende Berück-


