too er in den Kaiserpalasten fremde Souveräne erscheinen stlh, die er nicht mehr mit „Mon oncle", sondern streng förmlich mit „Sire" anzureden hatte. Man erzählte dem 'Prinzen besonders vom Zaren Alexander, auf dessen Unterstützung für seine Zukunft ja sehr viel ankam, viel Gutes, und das Kind antwortete hierauf mit der unschuldigen ^Fragc: „Dann müssen wir diesen Mann wohl lieben?" Als er hierauf eine bejahende Antwort erhalten hatte, gab er dem Zaren seinen guten Willen zur Liebe auf eine reizende Weise tund. Als Alexander das nächste Mal bei seiner Mutter erschien, näherte sich der kleine Louis Napoleon ihm ganz still und drückte ihm einen Ring in die Hand, den ihm sein Onkel Eugen Beauharnais geschenkt hatte. Der Zar war über diese kindliche Aufmerksamkeit ganz gerührt und bekräftigte seinen Entschluß, sich seiner und seiner Familie anzunehmen. Ter kleine Prinz sah jetzt bald den Haushalt seiner Mutter sich verändern und beschränken. Die Königin Hortense durfte in Paris bleiben, jedoch nur unter der Bedingung, das; sie sich äußerst vorsichtig und flug betrug. Tie beiden Brüder bekamen jetzt regelmäßigen Unterricht. Einmal sprachen sie davon, was sie am liebsten 1 verben wollten. Ter ältere, Napoleon, erklärte, da er noch zu jung sei, um Soldat zu werden, so »volle er Lehrer des Lateinischen werden; sein jüngerer Bruder aber zog es vor, als seinen künftigen Beruf den Verkauf von Veilchensträußchen in Aussicht zu nehmen.
Mit einem Schlage änderte sich dann wieder das Bild, als der große Verbannte von Elba wieder auf der Bildfläche erschien. Napoleon war sehr zärtlich zu den beiden Prinzen; indem er diese kleinen Bonapartes liebkoste, dachte er wohl an seinen eigenen Sohn, der seiner Liebe entzogen war. Gern ging er mit i-hnen ein Weilchen spazieren und .zeigte sie der ihn begeistert begrüßenden Menge. Vor Napoleons Abreise auf den Kriegsschauplatz kam es zwischen ihm und feinem kleinen Neffen zu einer eigentümlichen Szene. Louis Napoleon war damals sieben Jahre alt und bereits ein sehr empfindsames und erregbares Kind. Er hatte von seiner Gouvernante gehört, daß der Kaiser von neuem in den Krieg, in die Gefahr ziehe, und plötzlich erschien er ganz in Tränen in dem Gemache seines zugleich gefürchteten Oheims, kniete vor ihm nieder und bat ihn inständig, nicht abzureisen, weil die bösen Alliierten ihn töten würden. Dem Kaiser war diese kindliche Szene nicht gerade angenehm; er ließ die Königin Hortense rufen und erteilte der Gouvernante, die dem Knaben törichte Ge- danken in den Kopf gesetzt hatte, eine nachdrückliche Rüge. Ah er bevor er von dem kleinen Napoleon Abschied nahm, tvfliibtc er sich plötzlich zu dem in dem Zimmer anwesenden Marschall und sagte zu ihm lebhaft: „Hier, küssen Sie ihn: er lvird ein gutes Herz Und eine schöne Seele haben. Dies ist vielleicht die Hoffnung meines Stammes."
Tas war das letztemal, daß der spätere Napoleon III. den großen Napoleon I. sah. Bald wußte feine Mutter in die Verhanurrug gehen, und es dauerte lange, bis sie endlich in drin friedlichen Areneuberg eine sichere Zuflucht gefunden hatte.
Die Tätigkeit der an den Mitteldeutsch. Arbeitsnachwek- verband berichtenden Arbeitsnachweise im Juli M3.
Von den 26 Arbeitsnachweisen des Mitteldeutschen Arbrits- nachwrisverbandes, die im Juli 1913 an das Kais. Stat. Amt berichteten (gegen 18 im Juli 1912) wurden 7089 (8563) männ liebe 'und 3632 (3579) weibliche Personen, zusammen 10 721 (12 142, vermittelt. Hiervon entfallen auf Alzey 11 (—), Aschaffen- Inrrg 195 (97), Bebra 60 (—), Bingen a. Rh. 83 (130), Butzbach. 12 (—), Kassel 991 (926), Darmstadt 260 (403), Dieburg 23 (—), Frankfurt a. M. 4789 (5988), Friedberg i. H. 90 (99), Gernsheim i. H. — (1), Gicßcn 1 57 (1 8 7), Gr.-Karben 27 (—), Hannu a. M. 60 (75), Herborn 54 (24), Kreuznach 76 (.50), Mainz 931 (1299), Marburg a. L. 17 (4), Offenbach n. M. 389 (443), Weilburg a. L. 25 (30), Wetzlar 41 (42), Wiesbaden 1935 (1813), Witzenhanseu 15 (12) und Worms a. Rh. 480 (519).
Nach Beriifsgrllppen getrennt wurden vermittelt: In den männlichen Abteilungeu: Landwirtschaft 887 (gegen 941 im Juli 1912), Metallgewcrbc 589 (869), Holzgewerbe 386 (462), Industrie der Nahrungs- und Genußmittel 108 (133), Bekleidungs- nnd Reinigungsgewerbe 353 (362), Baugewerbe 675 (748), Maschinisten, Heizer und Fabrikarbeiter 103 (173), Gast- und Schank- und Gastwirtschaftsgewerbe 1591 (1590), sonstige Lohnarbeit und häusliche (Dienste 2112 (3012). In den weiblickten Mteilungen: Gelernte und angelernte Arbeiterinnen in Fabrikbettieben 111 (67), BeVleidungs- und Reinigungsgewerbe 45 (33), Gast- und SäulniUnttschaftsgewerbe 333 (305), sonstige.Lohnarbeit und häusliche Dienste 3095 (3154).
Bon den an den Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband im ?uili 1913 berichtenden 36 nichtöfsentliclien Arbeitsnachweisen gegen 33 im Juli 1912) wurden im. ganzen 1113 (1096) Stellen vermittelt. Von diesen 1113 Stellen entfallen auf Jnnnngsarbeitsnachwrise . 361 (400), auf Arbeitnehmernachweise 296 (494), auf paritätische Arbeitsnachweise 46 (37) und auf Vereinsarbeitsnachweise 410 (165).
Von den 13 an den Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband berichteirden größeren Ortskrankenkassen war der Bestand am 1. August 1913: 300 349 igegen 291551 am 1. August 1912); darunter waren 191301 (189 646) versicherungspflichtige männliche Mitglieder, 75 335 (71237) versicherungspflichtige werAiche Mitglieder, 10 703 (9729) freiwillige männlich: Mitglieder und 23 010 (20939) freiwillige weiblich Mitglieder.
Landwirtschaft.
— Der Bezug von Kalisalzen. Die Kalisalze sind zwar an fiel nicht teuer, aber der Bezug in Säcken, sowie in kleineren Mtngen ist immerhin umständlich und verteuert diese auch setzr. Am besten und billigsten bezieht der Landwirt die Kalisalze lose im Waggon entweder für sich allein oder, wenn der Bedarf hierfür zu klein ist, im Verein mit seinen Nachbarn. Ter waggonweise Bezug läßt sich um so eher ausführen, als die Kalisalze billig sind und zur Erzielung hoher Ernten eine gute Kali- dlingung (pro Morgen 3 Zentner Kainit oder 1 Ztr. 40prozentiges Kalisalz) unerläßlich ist, denn alle Kulturpflanzen gebrauchen zu ihrem Wachstum große Mengen Kali.
Lnstjchisfahrt.
Absturz eines Fliegers.
Halberstadt, 22. Aug. Aus dem hiesigen Flugplatz ist heute morgen der Fliegerleutnant Schmidt abgestürzt, als er mit seinem Flugzeug aus 300 Meter Höhe im Gleitfluge niebergel^en wollte. 'Der Abgestürzte war sofort tot, das Flugzeug ist gänzlich zertrümmert.
UniVersitäts-Nachrichten.
hk. Darmstadt. Dem Privatdozenten für allgemeine Chemie an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Dr.-Jng. Johannes D'Ans wurde vom Verbände zur wissenschaftlichen Erforschung der deutschen Kalisalzlager- stätten zur Förderung der Arbeiten von van't Hoff über ozeanische Salzablagerungen ein Betrag von 1000 Mark überwiesen.
Kleine Taqeschronik.
Ms Generalleutnant a. sT. Schatten in Straßburg, zuletzt Kavalleririnspettvr in Saarbrücken, am gestrigen Freitag morgen einen Spazierritt machte, ging in der Nähe der Traür- kaserne sein Pferd durch. Exz. Schotten wurde aus dem Sattel geworfen nni) brach das Genick); er war sofort tot.
Vüchertisch.
— Wehrbeitrag u n d B e s i tz st e u e r. In einer billigen, aber trotzdem gut ausgestatteten Ausgabe bringt die Verlagsbuchhandlung Emil Roth in Gießen in ihrer bekannten „Samm- l u n g ID e il t s ch er R e i chs g e se tz e" in Einzelabdrücben, herausgegeben von Professor Dr. Gar eis, als Nr. 467/69 die neuen Gesetze über den „W e h rbe i t r a g" und das Besitzsteuergesetz" vom 3. Juli 1913 in einer Textausgabe mit ausführlichen Sachregistern und Keniworten zum Preise von nur 60 Pfg. oder gebunden in Leinen 90 Pfg. Die notwendigen Grundlagen zur Information bei der Veranlagung der neuen Reichssteuern sind durch diese Gesetze in einer billigen Ausgabe zweckmäßig geboten. Die ausführlichen Sachregister und die präzisen Kernworte, welche den Inhalt eines jeden Paragraphen kurz und treffend skizzieren, erleichtern den praktischen Gebrauch und empfehlen die Anschaffung.
— Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde (Begründet von Dr. Josef Ettlinger. Herausgegeben von Dr. Ernst Heilborn. Verlag Egon Fleischet u. Eo., Berlin W. 9). Das 2. Augustheft ist foeben mit folgendem Inhalt erschienen: Oswald Brüll: Poesie und Wissenschaft. Paul Wiegler: Paul Claudel. Paul Claudel: Aus „Verkündigung". Willi Dün- wald: Gedanken über den Tod. Paul Friedrich: Gleichnisse und Betrachtungen. Georg Witkowski: Goethe-Sckwiften I. Echo des Auslands. 'Kurze Anzeigen. Notizen. Nallwichtcn. Büchermarkt. ' 1 _ . _■"■■■■ >!»"?>.'_!» » — < .il '■■■■■■! hi -
Briefkasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
Anfrage aus Homberg in Oberhefscn. Müssen gesetzlich nur größere Hunde Maulkörbe tragen? Was versteht man unter einem größeren Hund? Ist ein Dobermannhund genötigt, einen Maulkorb zu tragen oder nicht? Muß sich die Nacharschaft das Bellen eines Hundes bei Tag und Nacht gefallen lassen? Kann man den Besitzer des Hundes nicht zwingen den Hund abzuschaffen oder doch Anzeige erstatten? X.
Antwort. Eine allgemeine reichsgesetzliche Bestimmung, daß Hunde Maulkorbe tragen müssen, besteht nicht, doch kann eine derartige Vorschrift durch lokale P o l i z ei v e r o r d u n n g geschaffen werden mit der Wirkung, daß Zuwiderhandlungen mit Geldstrafen a>u Besitzer geahndet werden. Solche Verordnungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung des vorgesetzten Ministeriums. Eine solche Verordnung besteht unseres Wissens für den Kreis Alsfeld ober die Stadt Homberg v. O. nicht. Doch können die dortigen Polizeibehörden vielleicht bessere Auskunft erteilen. Gezwungen werden kann niemand, seinen Hund abzuschaffen, ausgenommen im Falle der Tollwut. Dagegen bestehen © t r n f b e ft i m m u n g e n gegen Be - I ä ft t g u n g e n dur ch H u n d e. Wer durch das Vellen eines Hundes gestört wird, einerlei ob bei Tag oder Nacht, kann den Besitzer durch die Polizei (Gendarm, Schutzmann, Polizeidiener) oufforbern lassen, Abhilfe zu schaffen. Der Be-
Standescnntsnachrichten.
Gießen.
Aufgebote: August 15. Heinrich Wolf, Eisenbahnfchafsner in Siegen, mit Elisabeth Michal in Herborn. — 18. Conrad Dreyer, Ingenieur, mit Christiane Lina Köhlinger, beide in Gießen. — 19. Hermann Storck, Medizinalpra'ktikanl in Gießen, mit Hedwig Josephine Ernestine Mathilde Berta Kleine, geb. Waldeck, in Pyrmont. - Wilhelm Ludwig Döring, Sckweiner, mit Maria Töpfer, beide in Gießen. — JvlimmeS Stichler, Des- infektiivnsarbeiter in Reiskirchen, mit Elisabeche Hammel in Gießen. -— Karl Balthasar Sam es, llnterzahlmeister in Gießen, mit Sophie Hildegard Herrmann in Radegast (AnlM). — Max Rosenbaum, Kaufmann in'Gießen, mit Paula Stern in Bad-Ems. — 20. Heinrich Johann Max Schomber, DaclOecker, mit Eli sähet he Josephine Franziska 'Daniel, beide in Wetzlar. -- Adolf Heinrich Lepper, Expedient in Venrath, mit Susanne Müller in Gießen. - 21 Karl Ferdinand Schick, Postschaffner in Gießen, mit Katharina Bayerin Oppershofen. — Friedrich Willrelrn Kiefer, Schuhnrack^er, mit Luise Lenz, beide in Gießen.
Eheschließungen: August 16. Johann Bernhard Bl tintig, Prokurist, mit Elsa Emilie Luise Karvline Weiuert, beide in Gießen. — Karl Müller, Eisenbahnschlosser, mit Maria Drescher, beide in Meßen. — Otto Martin Böll-er, Schlosser, mit Katharine Winter, beide in Giesen. — 20. Heinrich Ludwig Philipp Sck)äfer, Schlosser, mit Sara Eschmann, beide in Gießen.
Geborene: August 10. Dem Chauffeur Heinrich Schmidt eine Tochter. — Dem Kaufmann Otto Heinrich Gntlwrdt ein Sohn, Otto Karl Heinz Friedrich Jvhamieo. — 11. Dem ftiibt Tag löhn rw Johannes ^>ann ein Sohn, Heinttch. — 12. Dem Großh. Geometer 2. Klasse Karl Plsilipp Weith ein Sohn, Helmut Gustav Otto. — 13. Dem Postboten Albert Theiß ein Sohn, Mbert Heinrich Karl.
Sterbesällc: August 17. Raphael Edelmuth, Kans mann, 75 Jahre alt, Süd-Aulage 15. — 18. (Mertrüb Klatlwrine Elisavethe Rodemer, 1 Monat alt, Lndwigstraßc 14. — Paul Louis Wilhelm Oertel, Bäcker, 54 Jahre alt, Mtergasse 11. — 19. Wilhelm Nicolai, 5 Monate alt, Kirchenplatz 9.
Tübingen.
Geborene: Angnst 12. Dem Leitungsaufseher Heinrich Ludwig Alkendörfer eine Tochter, Marie Margarete — 15. Dem Bäcker Kurt Oskar Longi Liebelt ein Sohn, Ernst Kurt.
Sterbefälle: August 16. Peter Weidmann, Lehrer, 68 Jahre alt. — 20. Johannes Retter von Michelau, 34 I. alt.
Friedberg.
Aufgebote: August 15. Moritz Steinhardt, Uhrmacher in Friedberg, mit Selma 'Seligmann in Konstanz. — 19. Valentin Sältzer, Bäcker in Ludwigshafen, mit Lina Schildger in Eckarts- hausen.
■ chlietzungen: August 18. Josya Jacob, Kaufmann m St.-Wendel, mit Rosa. Ehrlich in Friedberg.
Geborene: August 9. Dem Metzgermeister Heinrich Jakob Will ein Sohn, Heinrich Philipp Karl. — 10. Dem Apotheker Ernst Alfred Fiedler ein Sohu. — 14. Dem Schlosser Heinrich Peter Müller eine Tollster, Jol^rnna. — 16. Dem Reallehrer an der Gwßh. Taubstummenanstalt Heinrich Adolf Christoph Bernhard Schaum eine Tochter, Berta Margarete Erika.
Grohen-Linden.
Geborene: August 13. Dem Taglöhner Ludwig Hardt III. em Sohn, Walter Ludwig. — 19. Tem Oberlehrer in Weimar "Dr. Christian Pfeiffer eine Tochter.
-^^^^befälle: August 18. Heinrich Magnus, Spengler, 26 Jahre alt.
Heuchelheim.
Geborene: August 13. Dem Bahnarbeitar Wilhelm <?ier- Tochter, Vtarie Elise. — 14. Dem Landbriefträger Friedrich Wilhelm Kreiling III. ein Sohn, Artur. — 17. >Tem ®lafenneifter Friedrich Wilhelm Rinn ein Sohn, Georg. — Dem Metzger Ferdinand Freitag eine Tochter, Erna.
Ulem-Linden.
0) ''boten e : August 2. Viertelhausen ein Sohn, Eduard.
Dem Fabri^lnLeiter Joh. Karl
lind,®™ äfcVdt : ■Ü,gl'rt 15' 3BilWLuise SLlser, gd>. Reusch.
Laudach.
Geborene: August 10. Dem Forstwart Georg Göbel VII emo Tollster, Emilie. — 17. Dem Fabrikarbeiter Johannes Högel V. ein sohlt, Friedrich Rudolf.
sitzet ist verpflichtet, dafür zu sorgen, daß die Nachbarschaf tilicht ,nehr b ur cf) Bellen belästigt wird. Wie er dies macht, ist seine Sache, sei es, daß er da- Tier abschafft, einsperrt oder sonslivie. Schaffk der Besitzer trotz polizeilicher Aufforderung keine Abhilfe, so ist er stratbar, wie wenn er selbst die Ruhestörung verübt hätte, und zwar für jeden einzelnen Fall der Belästigung. Ferner trifft Geldstrafe nach Art. 258 des Polizetstrafgesetzes denjenigen, ivelcher seinen Hund nicht zurückzuhalten sucht, sobald derselbe Vorübergehende anfällt oder verfolgt. Läufige Hündinnen dürfen nicht frei umhsrlanfen (Art. 257, Geldstrafe). Ferner ist strafbar, wer Hunde auf Menschen hetzt (§ 366, Z. 6, des Retchs-Strafgesetzbuchs). Daß das Jagen der Hunde zur Hegzeit oder auf fremdem Jagdgebiet strafbar ist, ist allgemem bekannt.
Nie. nach- &qwtIq sind am Sonntag, 24. Aog. 1913, stehenden £ilü von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: d?3/8
Dr. Steinreich, Neuen Bäne 25.
Dr. Stuhl, Süd-Anlage 7.
Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 24 Ang. sicher anzutreffen : D "/,
Seltersweg 81.
aaliual Ll Fernsprecher 608.
L - ■ ■ ------U-------LL---------IX1ULU-HJLJ-LIL ... . .
kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 24. August, 14. nach Trinitatis. (Settesbienft.
3n der Stabtfirdje.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Maithällsgemeinde.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markn»- gemeinde. Anmeldung vorher bei dein Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
3n der Johanneskirche.
Vormittags 8 Uhr: Siehe Sladtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Ausfeld.
wartburgMerein.
Sonntag, den 2 4. d. Mts., von 2 Uhr an: Wetturnen in der Turnballe der Stadtknabsnfchule.
Abei:ds 8 Uhr:
Familienabend im Gemeindehaus, Kirchstraße 9.
Evangelischer Gottesdienst.
Daubrtngen: Sonntag, den 24. August, nachmittag» '/,2 Uhr.
Katholische Gemeinde. Gottesdienst.
Samstag, den 23. August:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 24. A u g., 16. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte
, um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.
um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
V um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: HI. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht.
Gottesdienst in der viaspora.
Sonntag, den 2 4. August:
In Grünberg um 91/, Uhr.
In Hungen um 9'/, Uhr.
Auch in den heißen Monaten
ist Scotts Emulsion von der gleichen Wirkungskraft. Man erkennt dies am besten daraus, daß das Präparat feit Jahrzehnten in den Tropen gegenüber allgemeinen Schwächezuständen, Entkräftungen und ähnlichem als Vorbeugungs- und Stärkungsmittel genommen wird. Dort ist cs schon lange ein unentbehrliches Hausmittel geworden. Scotts Emulsion ist also selbst bei der größten Hitze zuträglich und leicht bekömmlich, und man sott deshalb eine Lebertrankur nicht auf die kalte Jahreszeit verschieben. Die immer leicht verdauliche Scotts Emulsion, in welcher sämtliche Nährstoffe des Lebertrans in Verbindung mit mineralischen Salzen enthalten sind, kräftigt jung und alt zu jeder Jahreszeit. C3/7
Äehalt, ca.: Frtnster Medi/iinal'Lrbcrtran 150,0, prima OHuierin 50,0, untcrphoSvhorigsaurrr KaH 4,3, unrerphoöphorigsaurr» Natron 3,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Äummt pulv. 2,o, Walser 139)0, Alkohol 11,0. Hierzu nromatifche Emulsion mit Zimt,, Mandel- und (Laultherlaöi je 2 Tropfen.
Londorf.
Geboren e: August 13. Dem Schreinermeister Konrad Sauer II. ein Sohn, Wilhelm. — Dem Metzger Abraham Simov rin Sohn, Josef Ernst.
Nidda.
Geborene: August 4. ^Dem Metzger und Gastwirt August Zoll eine Tochter, Luise.
Sterbesälle: August 16. Juliane Elisabethe Heßler, geb. Schmitt, 69 Jahre alt.
Schotten.
Aufgebote: August 21. Karl Burg, Gärtnerribesitzer, mit Marie Helene Müller, beide in Kristel.
Sterbesällc: August 8. Bette Stern, 87 Jahre alt. — 12. Lina Funk, 7 Jähre alt.
Wie servieren Sie diesen Sommer geschmortes Obst?
In Törtchen? Ost ist es nicht leicht, gut ausgebackene Törtchen zu erhalten. Versuchen Sie es dafür eher mit Beigabe von
Mondamin
Milchflammeri
zu servieren. Was ist nahrhafter? Selbst zu einer guten Fruchttortc ist der Moudamin-Milchflammeri eine stets will« kommene Beigabe. Derlanacn Sie sofort ein Rezevtbüchlein dieser nahrhaften und schmackhaften Speisen, gratis und franko erhältlich im MoodamSu Kontov, Berlin C. 2.


