Ausgabe 
17.11.1913 Drittes Blatt
 
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Entgegennahme des Wahlergebnisses,

Auch ein Beteiligter,

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Bürger aus allen Stadtteilen

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Wähler l ÜStb^rger!

Adolf Klingspor Wilhelm Hornberger Hans Meyer

Von den verschiedensten Seiten sind Euch bis jetzt über 60 Kandidaten in Vorschlag gebracht worden. Nur 17 Herren aber können gewählt werden. Ta dürste es für manchen bürgerlichen Wähler nicht leicht sein, sich zu entscheiden, für wen er stimmen soll. Deshalb möchten wir uns nach rein sachlicher Prüfung aller Wahlvorschläge erlauben, ganz besonders die Herren

Mittelstimbler! denkt an Eure Notlage. Wählt einen furchtlosen Gegner des bisherigen Rat­haussystems. Wählt einen Mann des praktischen Lebens, der die Verhältnisse unserer Stadt von Grund aus kennt und kein bloßer Kopfnicker ist! Diesmal gilts!

Wählt einmütig:

JlH.GevrgPsllfs, Bauunternehmer

____Biele Wähler

nochmals bestens zu empfehlen und aufzufordern, diese drei Namen auf keinem Wahlzettel fehlen zu lasten, ES ist atlqcmcin bekannt und kann nicht bestritten werden, daß diese Männer sich bei sehr viclcu das öffentliche Jntcrestc berührenden Angelegenheiten seit Jahr­zehnten auf dar allerbeste bewährt und ihre Kräfte stets in völlig selbstloser Weise eingesetzt haben, _ Jahr für Jahr hat man ihre guten Dienste bei jeder sich darbictcnden Gelegenheit in Gießen in Anspruch genommen und wir möchten, ohne irgendwelche Voreingenommenheit gegen andere Kandidaten, offen aussprcchcn, daß cS in weiten Kreisen der Bürgerschaft nicht verständen wird, wenn Wahlvorschlägc gerade ohne diese Namen hinauZgcgcbcn worden sind.

Wir cinpfchlcn also nochmals eindringlich die Wahl der Herren:

Adolf Klingspor

Wilhelm Hornberger Hans Meyer.

Wirte,

leim* der (imgs-Mslrie sowie deren loges'ellle!

Nach den Ausführungen des von den politischen Par­teien vorgeschlagenen Kandidaten, des Herrn Zorn, Schreib­gehilfe, in der Wählerversammlung wissen wir, was derselbe für uns übrig hat und es ist anzunehmen, dass er die Stadt­verordnetenversammlung zum Tummelplatz antialkoholi- scher Bewegung machen wird. Gebt dem Herrn darauf die Antwort.

Keine Stimme von uns darf er erhalten. Streicht den Namen unbedingt von eurem Zettel. Das seid Ihr Euch und Eurer Existenz schuldig.

Miimr! Wähler!

1-------------------- Ml Cinborn

Siebt die Liste der vereinigten bürgerlichen Parteien! Fort mit Namen,die an direkte oder indirekte Verkäufe (LeihgesternerWeg) erinnern und die durch persönliche Freundschaften niemals im Stadt­parlament dem geforderten Ja gegebenen Falles ein entsprechendes

entgegensetzen können. Solche Kandidaten sind keine

Eisenbahn- nnb Wbkdikichlt tretet am 18. November Mann für Mann und Hand in Hand an die Wahlurne und gebt in erster Linie (Eure Stimme ab für die aus unseren Reihen aufgestellten Kandidaten

Oberpoftassiftent Lucas

Eisenbalmbediensteter Karl Zorn Eisenbahnbediensieter Fritz Wenzel d"/" Diele Eisenbahn und Postbedienstete.

und auf- auch für

tv'7..

Wähler

der nordöstl. Stadtteile

, ®C,rflf6 nid,t' daß unsere Vertreter im Stadtvorstand nicht mehr zur Wiederwahl 2 7 ®ännet m »ns°ro" Stadtteilen durch den Tod verloren

kein Kand dat eblen 7 ®urc" Wahlzettel genau an. Es darf

le n Kandida fehlen den mir zu den nnsrigc» zählen können, Darum Vorsicht gepa».. Wählt d,e Manner, von denen wir misten, daß sie, wenn es sein muß unsere Stadtteile etwas übrig habe». Denkt an die alte Klinik! Bz

Gebt Eure Stimme nb für die Herren:

.Qfiitippor, Slbolf, Kommerzienrat, Senling, Louis, Architett, Müller, Emil Heinrich, Schreinenneister, Müller, Valentin, Lehrer.

Wähler! Angestellte «.Arbeiter! stimmt vor allem für den vom Bürgerverrin grstrichrneo Kandidatrn der Arbeiter und Angestellten, den Eiscn- bahnbedicnstcten

Karl Zorn

und zeigt dadurch, daß Ihr für soziale Gleichberech­tigung eintretet. D,

Viele Arbeiter u. Angcstcllte ». Bürgcr.

Ohne mein Wissen

uni) ohne meine Zustimmung bin ich in die mit Unabhängige Wähler" unterzeichnete Kandidaten­liste gekommen, trotzdem ich alle an mich heran- getrctenen Anfragen, Annahme einer Kandidatur betr., in entschieden ablehnendem Sinne beant­wortet habe.

Ich bitte deshalb »einen Namen auf keine« Wahlzettel zu setzen. [7485

Wilh. Rudolph.

3d) litt feit 3fahren an aelbl Ausschlag mit furchtbarem Hautjucken Turd) ein bald Zt Zucker« PAtent'flrdklnAlVIfr babc ich das liebel völlig bc- fcitiflt. V. Voliz.-2er^-

Hs Vf. > in der Universität^' Avotbeke.Oirich Avotbeke, bei «na. 41011, «. 2rtbcl, flilbinacr, C. ^rhaai, (*mil fiarn, (»ruft Roll ttnb 80L Zdirabcr, Drogenen.

Roggenbrot j garantiert rein, emofieblt u. lief, frei <vaut Rie»enba<6et Müdle. Tel.7w«m: Wicfjen.