Ausgabe 
21.6.1913 Erstes Blatt
 
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neuen Schiffe soll noch in diesem Jahre be-

Sofia, 21.

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Preisliste.

Am Mittwoch, den 25. Juni 1913

werden u. a. auch bei unserer Bank

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Giessen, 2t Juni 1913.

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Lich, den 20. Juni 1913.

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Mit dem Bau der gönnen werden.

Frau H. Koch Wwe.

Gieäen, 20. Juni 1913.

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Krieg in Sicht?

Juni. Im Publikum zweifelt niemand

Anleihe der Stadt )ter Bank dahier legt >er Bekanntmachung jum

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Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

Welteraussichten in Hessen für Sonntag, den 22. Juni 1913: Unbeständig, Regenschauer; wenig veränderte Temveratur.

Letzte Nachrichten.

Die deutschen Interessen in Marokko.

Paris, 21. Juni. -Offiziös wird gemeldet, daß drei Ju­risten, ein Franzose, ein Deutscher und ein Spa­nier, beauftragt werden sollen, den Entwurf zur Regelung der Bergwerksgesctzgebung für Marokko zu prüfen und

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste meiner lieben Frau unserer guten Mutter 4091

Fran Sophie Schmidt sagen wir allen, inbesondere filr die liebevolle Pflege der eng. Schwestern, sowie für die zahl­reichen Blumensoenden unseren innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Schmidt

Gießen, Neustadt 77, 21. Juli 1913.

Dankiagrmg

Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem so schweren Verlust sagen wir herzlichen Dank.

Familie Wilhelm Stein.

Bank für Handel und Industrie

Niederlassung Giessen.

Nachruf

Am 18. d. M. verichied plötzlich unser lang­jähriger treuer Arbeiter

Herr Johannes Knoop

Wir werben ihm ein treues Andenken be­wahren.

Familie Th. Rödel, Gasch. z. Schwanen

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Juni 1913.

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Wir verweisen auf den an unserem Effektenschalter erhältlichen Prospekt und bitten uns Anmeldungen rechtzeitig zu übermitteln.

Todes-Anzerge

Gestern entschlief nach langem, schwerem Leiden mein lieber Gatte, tarier treusorgender Pater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Wilhelm Kolb, Schlöffet

im Alter von 36 Jahren.

Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen!

Luise Kolb geb. Eckhardt und Kinder. Wieseck, Aachen, Giehen, den 20. Juni 1913.

Tie Beerdigung findet Sonntag, den 2L Juni, nachmittags H3 Mr, vom Sterbehaute, All«m strahe 17, aus statt. w/a

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sestzustellcn, in welchen Punkten die Bestimmungen bc? Entwurfs etwa mit den Rechten einiger deutscher Staatsangehöriger in Widerspruch stehen.

Zum Breslauer Festspielstreit.

Breslau, 21. Juni. Die Breslauer Ortsgruppe des Goethebundcs beschloß heute in ihrer Borstandsntzung, am 23. Ium eine öffentliche Prvtestversammlung gegen die ^Lbsctzung des Hauptmannschcn Festspiels abzuhalten. Gleichzeitig wurde dem Dichter ein Sympatbietelegramm übersandt mit der Bitte, in der Versammlung zu erscheinen.

Vermehrung der österreichischen Wehrmacht.

Wien, 21. Juni. Im Kr i eg s m i n i st er i u m finden seit längerer Zeit Verbandlungen zwecks Erhöhung der österreichischen Wehrmacht statt. Es ist geplant, das Rekruten« Kvntigent um 15000 Mann pro Jahr zu er­höhen, ferner soll die österreichische und die ungarische Land­wehr jährlich 5000 Mann neuer Mannschaften erhalten. Gleich­zeitig ist die Durchführung eines neuen Marineprogram ms geplant. Anstelle der veralteten Monarch-Klassc sollen Dread­noughts gebaut werden. Die Marineverwaltung wird einen außerordentlichen Kredit von 300 Millionen Kronen beanspruchen.

schule.

tcmns TelegrchbenbimÄ stltschen Marienschule rin nn aus die Kinder w abgegeben und schm- anene Täter ist der dreiW imts Schmidt, gebar- ttbern sind zwei tot, urbar in die Dmkmijser nen Schuh in den llntc nähme sechs Pistolen mit isher noch über nichts «t*

Es ist «jetzt sestgestellt, dy der.katholischen

nm tretend, in jeder M !twa 20 Schüsse auf te in Geisteskronler ist e

Ellen zMWrt v« ich darin erblich, dck W bic. 21510 in fernem^ . mehr als 30.'-^- r entsetzlichen rahmen sich dr eMMädch-mWM der von den *.t,

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Zustand des

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an einem baldigen Ausbruch des Krieges. Bis Mon­tag muß jedenfalls die Entscheidung fallen. Ministerpräsi­dent Dr. Daner erklärte^ alle sich aus dem Vertrag ergebenden Meinungsverschiedenheiten müßten dem Schiedst spruch Rußlands unterworfen werden, der Schiedsspruch müsse aber int Rahmen des Vertrages gefällt werden.

Belgrad, 21. Juni. Hier besteht allgemein die Ueberz-eugirng, daß der Krieg unmittelbar bevor» ft c f) t; wenn Bulgarien nicht im letzten Augenblick der Besckstckung der Petersburger Konferenz doch noch zustimmt, so bedeute das den Krieg.

Eine scharfe bulgarische Note an Griechenland.

Sofia, 20. Juni. (Agenee Bulgare.) Die bul­garische Antwort auf den griechischen Vor­schlag bezüglich der Eiustel'lung der Konzen trieruug der bulgarischen Truppen an den gric chischen Linien und bezüglich der Reduzierung der Effektiv

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er sich verschiedene Unregelmäßigkeiten haben zuschulden kommen lassen.

Ganghofers Landhaus abgebrannt. ?lus Inns­bruck wird gemeldet: Heute nacht ist der GasthofSonnenspitze" in Ehrwald iamt dem leebcnftehentxn Hans Leitner, in dem sich die Wohnung Gang Hofers befindet, die stark beschädigt wurde, ab gebranm. Ganghofer war während des Brandes abwesend.

Eine Frau als Revvlverheldin. Aus Berlin, 20. Juni, meidet ein Privattelcgramni: Heute mittag feuerte die Putzmacherin Fran HctMng Boldt aus Steglitz auf der Straße auf die stvntoristtn Gertrud Fresch mehrere Schüsse aus einer Boo^'nrngpislole. Die lebensgchahrtich Verletzte wurde nach Zer Charite gebracht. Die Täterin wurde feftgenoimnrn. Ter Beweggrund ist wahrscheinlich Eifersucht.

* Der Kokaingeuuß forderte in Perris 2 Opfer. Ein deutscher Student wurde plötzlich geistesgestört, stürzte sich aus dem Fenster und brach ein Bein. Ein russiscl^er Stu­dent suchte in einem Tobsuchtsanfall feine Braut zu er­würgen. Nachbarn befreiten das Mädchen und brachten den Täter zur Polizei.

ff- Die älteste Frau Englands. Die älteste Frau Englands dürfte wohl Mrs. Rebecca Clark in Woodgreen sein, die am 9. Juni zum 109. Mal ihren Geburtstag feiern konnte. Tic alte Dame, dre gegen Mittag durch ein Ständck-en aus dem Sta-laf geweckt wurde, fühlte sich zwar, wie sie einem Mitarbeiter biSDailp Mail" schalkhaft versicherte,zwar bereits etwas älter". Doch glaubt sie, datz sie noch mehrere Jahre lang ihren täglichen Spaziergang aus einen naheliegenden Hügel aus­führen kann. Sie spricht noch sehr deutlich und sieht und hört ausgezeichnet^ Auch verfügt sie noch über einen gesegneten Appe­tit. Tcm Interviewer gab jic die goldene Lebensregel mit: Essen Sie, was Ihnen behagt, dann werden Sie sich stets wohl fühlen."

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bestände in Mazedonien erinnert an das muckäässigc und systematische Vorrücken der griechischen Truppen, welche oie schwachen bulgarischen Abteilungen Vcriagten, die im Lande belassen wurden, nachdem die bulgarischen Truppen, die tn Mazedonien operiert Hatten, nach Thrazien ab­gezogen waren, ferner an die Konzentrierung der grie- chrschan Armee mit der gesamten Artillerie in der Gegend von Saloniki, wo es keinen Feind mehr zu bekämpfen gab, was insbesondere nach dem Mk von Janina geschah, imb an die blutigen Zwischenfätte, die durch das aggressive Vorgehen der Griechen benwrgerufen wurden. Die 9h>te verweist auf den geringen (Eifer, den Griechen­land hinsichtlich der FestsdeLung der Priorität der Okku­pation ni® hinsichtlich der Eröffnung von Verhandlungen zeigte, für welch letztere die bulgarische Regierung einen Debogiertcht designiert hatte, der sich infolge der Wei­gerung der griechischen Regierung nicht nach Athen be­geben konnte. Die Note hebt die Verfolgungen hervor, denen das bulgarische Element in Mazedonien seitens der Griechen ausgesetzt sei, und erklärt, daß, da die grie­chische Regierung fortfahre, neue Truppen­de st an de nach Mazedonien zu schicken, ihre Vorschläge unangebracht seien. Gleichwohl wolle die bulgarische Regierung, da sie einen Beiveis ihres Wun­sches, die territoriale Frage friedlich zu regeln, geben wolle, den griechischen Vorschlag im Prinzip an nehmen, wenn die griechische Regierung vorher in dte sofortige und ge­meinsame Besetzung der ursprünglich von den bulgarischen Truppen okkupierten Gebiete sowie der von den griechischen Truppen besetzten (Gebiete des nordwestlichen Mazedoniens durch die griechische und die bulgarische Arntee etnwillige.