be«
auf und erfanntc
strafen von je
allen Äulturnaaten aufjuroelfen, nicht noch weiter mitichlevpen.
betätigt.
Markttage in
Mark Der 1000 kg wie folgt:
Weiten
Roggen
£)afer
den von
136 809
48 052
1911
135 428
46 783
neb Engel
di« sie an dem geistesschwachen £. E. in Wohnbach begangen haben sollen, waren die Angeklagten Kaufmann B. m Wohn bad), Landwirt L. W. K. und Landwirt C. Ä. I. voni ^ch^pen gericht Hungen srcigesprochen worden. Auf die Derunlng der Staatsanwaltschaft hob die Strafkammer dieses urteil zum Teil auf und erkannte gegen die Angeklagten K. und St. aut Gelb strafen von se 15 Mark, da sie sie für überführt erachtete, dem E. gcmeinsdiaftlich einige geringfügige Verletzungeii beigebrach zu haben. Tagegen konnte trotz umfannreidxr ^eweisaufnahim ein ausreichender Beweis für die Täterscha t des B. nicht gefübr werden und es wurde daher seine Freisprechung von der Stammet
(itrticbiffabrt
Gleichgewichtspendel für Flugzeuge.
Paris, 15. Febr. In einer Versammlung der nationalen Luftfllnffahrtvereinigung, der auch der künftige Präsident der Republik Poincare beiwohnte, machte der Obmann der Bereinigung Dr. Ouinton die Mitteilung, baß e5 einem Handlungsgehilfen namens Moreau nach jahrelangen Bersudten gelungen sei, eine Vorrichtung zu erfinden, durch die die Stabilität derFlugzeuge in einer selbsttätigen Weise gesichert werde. Die Vorrichtung beste! ? in einem Pendel, der automatisch gehemmt werde, sobald seine Sdmnnkungen infolge von Luft wirbeln zu weit würden. Der Leiter des Militärflugwesens, General Lirschauer, bemühe sich, dem Staate das ausschiieß" liche Eigentum dieser Grfinbung zu sichern.
Sicherung der Schiffahrttwege.
Aus London. 15. Fdbr, wirb berichtet: Das Hanbelscvnt und die hauptsächlidi.n transatlantischen Damvferlinien werden ein Schiff zur Beobachtung des Eises nördlich von den Dampfer- routen über den Norbatlantic aussen den. Die „Seotia", ein Wal- nschsänger, her früher bei der fdrottiidien antarktischen Expedition benutzr worden ist, ist gechartert worben und wirb im kommenden Frühjahr an der amerikanischen Ostküste stationiert werden, um den Beginn des Eisganges zu beobachten und über seine Bewegungen auf den Schiffadrtslinien zu berichten. Das Schiff, das Ende Februar Dundee DerUrnen soll, wirb mit einem Mareom Apparat für große Entfernungen ausgerüster werden, so daß es die funkenrelegraohischen Stationen von Neufundland und Labrador erreichen kann. Das Schiff wird drei Wissenschaft, lick gebildete Männer an Bord haben. Die hoffen der Spedition werden von der Regierung und den Schiffabrrslinien getragen.
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fiiridje I. U etrubeS 2i iiigowo
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Lavdwirts
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vüchertlsch.
— Prof. Dr. ing. Heinrich »oben net: lieber bic rationell, Berrneffung eines Landes. Darmstadt, C. F. '2vinterfite brurferei. Es bandelt sich bei diesem Büchlein um den dottrotz den der Verfasser zur Feier deS GeduitstaaeS unfereS Gronlierzog« im veraangenen Jahre in der Technischen »odif bule gel.allen dal. Hoheuner nibt darin einen interessanten Einblick in die Q-ntftehunc tovoaravhilcher Starten, von denen sich nur roeniae Menlchen eine riduiqe Vorstellung machen und kommt am Ende feiner leicht- verslandlichen Ausiuhrungen zu dem Schlüße, das, dem behddia Staoie nad) einer durchgreifenden Aenderung seines Veimewinq^ wesens iiad) bayrischem Muster jährlich mehrere himderttause»» Mark erspart werden könnten. ~h-
Gichcner Strafkammer.
Gießen, 15. Februar. Beleidigungen in Flugblättern.
Ter Landwirt und Mildchündler £>. W. St. in Griedel hatte tm Juni 1909 im Bahnhof Butzbach beim Ausste gen aus einem V-Zugnagen einen Unfall erlitten und sich dabei einige leichte Verletzungen zugezogen. Mit der Schadensersatzklage, die er in folgedessen gewm den Eisenbaharsiskus anftrengte, wurde er in erster und ziveiter Instanz abgennefen, da angenominen wurde, baß er vor bem Malten den Zug verladen habe. St. hingegen und eine Mitreisende behaupteten, der Zug habe zweimal gehalten, während die Urteile fid) aus die Aussagen einer Rerlsc von Bahnbeamien stützten, die als Zeugen ein einmaliges Halten befdupuren hatten. Gegen diese Zeugen wandte sich St. im Mai 1912 in mehreren Schmälffchriften, bic er der Butzbacher Zeitung als Flugblätter beilegen ließ. Dies trug ihm und dem Verleger der Butzbacher Zeitung, dem Druckercibefttzer K. Sch. in Butzbackp eine Anklage wegen öffentlicher Beamtenkleidigung ein, die iu einer Verurteilung des St. burd) das Schöfiengcrichr Butzbad: zu 2 Wochen Gefängnis und des Sch. zu 800 Mark Geldstrafe führte. Dieses Urteil wurde von den beiden An gesagten und der Staatsanwalt schast angefochten. Nach umfangreicher Beweisaufnahme, in oer 26 Zeugen vernommen wurden, ,-rkamtte das Berufungsgerichi gegen auf eine Gefängnisstrafe von zwei Monat m Dagegen
Säuglinge. Erfreulicherweise zeigt aber doch die Ziffer ein stärkeres Fallen als die Todesziffer im allgemeinen. Es
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Dcutjcbc Kolonien.
Die samoanischen Psiauzer an den Reichstag.
Unser sernlles Südseeschutzgebiet befindet sich in schwerer wirtschaftlicher Gefahr. Es hat seine Sorge um die Arbeiterfrage schon einmal an den Reichstag gebracht und trägt der Volksvertretung u. a. dos folgende vor:
In der vorigen Eingabe haben wir den Arbeitermangel statistisch nachgewiesen und gleichzeitig bargelegt, bah wir schon damals mit der größten Sparsamkeit in bezug an) Arbeits materiell vorzugehen gezwungen waren. Heute kann uns eine Sparsamkeit nicht mehr nutzen. Es handelt sich nur noch — falls nicht Abhilfe geschaffen wird — um eine Einschränkung der Betriebe. Zunächst brachte der letzte Transport nur 88 Prozent der bestellten Kulis, so daß bas durch Heranwachftn der Kulturen, Vergrößerung der Bestände und notwendige Bekämpfung der Schädlinge bedeutend erhöhte Arbeiterbedürfnis nicht .befriedigt werden konnte. Hierzu gesellt sich nun die Schwierigkeit der augenblicklichen Lage. Wir rechneten mit einem neuen Transport von etwa 1OOO Kulis pro Ende November. Anstatt dessen erhielten wir nicht nut keine neuen Arbeiter, sondern sind nun auch gezwungen, bic nunmehr kontraktfreien Chinesen zurückzuschicken. Infolge des Ausbleibens des obenerwähnten Transports dürfte die Rückbeförderung von etwa 200 Mann aus 50 000 Mark zu stehen kommen, die wir restlos zu tragen haben. Wir haben trotz dieser erwarteten hohen Kosten keine neuen Opfer gescheut, um durch Entsendung eines uns von dem Gouvernement in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten Beamten nach China für den unentbehrlichen neuen Transport zu sorgen. Ob bas unverhältnismäßig große Opfer Erfolg hat, hängt lebighd) von ber Unterstützung ab, die unsere Reichsregierung unserem Vertreter burd) die in Frage kommenden Behörden zuteil werden läßt.
Nachdem sowohl das Kolonialamt sowie das Gouvernement m Samoa das Verzweifelte der Lage voll erkannt hat, wie aus seinen Bemühungen für unsere Sache hervorgeht, müssen wir um die weitgehendste Unterstützung seitens des Reichstages bitten, ber auch alle übrigen in Frage kommenden Reichsbehörben veranlassen möge, das Ihrige zur Sicherung unserer Versorgung mit Arbeitsmaterial, sei es nun aus China, sei es aus Java oder Neuguinea, zu .tun. Wie sehr auch bic übrigen Berufs kreisq Samoas eine Krisis befürchten, geht daraus hervor, daß auch die Vertreter der .stanf Mannschaft in Vereinigung mit den Pflanzern befürwortet haben, eine zwecks Arbeiterbeschaffung zu errichtende Dampferverbindung zwischen Samoa und dem Osten, etwa über Neuguinca, aus ben reichlich vorhandenen Mitteln des Schutzgebietes Samoa zu subventionieren. In jener Verbindung nämlich sehen wir eine Houptgewähr einer regelmäßigen Arbeiterzufuhr nach Samoa, da sich die Reservoire, aus welchen wir Arbeiter schöpfen, ausschließlich im Osten befinden.
Wir bitten, bei der Beratung her Subventionsverträge die ernste Lage ber samoanischen Arbeiterverhältnisse mit berücksichtigen zu wollen."
Von bvfonbereni Interesse ist, baß das Schutzgebiet selber in der Lage zu sein scheint, einen Zuschuß zu der Linie ,u gewähren, was auf den Reichstag, der bisher immer nur den Fehlbetrag der Kolonialverwaltung zu begleichen hatte, sicher einen vorzüglichen Eindruck machen wird.
Jeder Zweifel aiiNgeNchlossen!
Ick nahm Biofon zur Stärkung und Bluterneuerung bei NervoML und Blutarmut. Bald nach Beginn des BiosontrinkenS bekam id wieder Avveiit, mein Magen wurde gestärkt, so bah er die 2veiler gut verbaute, ick fühle mich jetzt gerade wie neugeboren, .wtn Weiden liammer. Erfurt. Moltkeftr. 82. Ihuerfdmit beglaubigt 2. Rov. 1912. Burkhard. SlaL Notar. Biofon. Blechdose iztrka '/, kf* Moik 3. crbnltlidt in Avoibeken. Drogerien.________________
Frankfurt a. M., 16. Febr Auf bem Flugplatz „Reh- stock"--Fran!furt a. M. flog gestern nachmittag 51/» Uhr bet Ehespilot der Äödickerwerke de Waal mit dem neuen deutschen „Sonmier-Pfeilbecker" (Frankfurt a. M ) in Höhe von 80 Metern fünf Stunden bei einer Windstärke von (>—8 Metern vor offiziellen Sport^eugen. Der pseilförmige Anderthaldecker zeigte ouheiordent- liche Stabilität, so baß ber Flieger zeitweise mit hochgehobenen .*Dänbcn flog. Bei der Landung bewies der Apparat eine gute Gleitfähigleit.
Leipzig, 15. Febr. Heute vormittag ist der Flieger, £berttfegraihnaffiftent Lenk, auf dem Flugplatz Lindenthal aus einer Hetze von 800 Metern abgestürzt, als er nach einem längeren Sleitflug landen wollte. Ter Flieger war sofort t o t. Ter Apparat wurde vollständig zertrümmert.
Canfrtvirtfcbaft*
** Der Ziegenzuchtverein Gießen hielt am Sams tag abend in der Stadt Kassel seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende Herr Weisel legte den Jahres-Geschäfts- bcrid;t vor. Er erwähnte u. a., baß ber Verein über seine bösen Jahre hinaus sei, so daß ber Vorstand jetzt weiter arbeiten könne, besonders für den Weideplatz, um für den Ziegenstand besseres bieten zu können. Herr Müller erstattete Bericku über die Kalle. Tie Einnahmen betrugen 2013,81 Mark und die 4lusgalen 1819,.>4 Mark, so baß 194,27 Mark bleibt. Für verendete Ziegen wurden an die Mitglieder im abgelaufenen Jahre 471,30 Mark bezahlt. Tie Mitgliederzahl beträgt 86 mit 157 Z egen. Oekonomierat Weitzel- Lich hielt bann einen Vortrag über^bie Ziegenzudst. Taran anschließend gab ber Vortragende eine Statistik über den Stand ber Ziegen in Oberhessen. Jnr Jahre 1873 waren 21 000 Ziegen, 1883 21 300, 1892 27 000 mit einem Wert von 460 000 Mark und 1907 34 000 Ziegen mit einem Wert von 500 000 Mark vorhanben. Herr Weitzel besprach weiter den Wert ber Mild).
Tas Weidegeld würbe für dieses Sommerhalbjahr für Lämmer auf 4 Mark und für große Tiere auf 5 Mark monatlich festgesetzt.
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r das Merkmal der Vureaux and FobrikB»
.'Sär unb Atmungsorgonen in hohem Wojr
' <r. • ML rzr~-w//l . : schädlich. Darum neigen so viele Beamte und r-7 ■■ Arbeiter bei rauhemWetterzuKustenundiöeis«-
• •f/f\ sy- heil. Den meisten find bieögberl-Icbletlm M
■■■■■■■■■■■■ Linderung der Nustens und Befreiung des Dachens von der Derschleimung schon bekannt Bitten Sie Ihren Kollegen dämm, wenn Eie keine haben. Sonst erhalten Sie in allen Apotheken und Drogenm die Schachtet zu 1 Mark. Niederlagen in Gießen: Pelikan-Apotheke und LörneirDrogerie. mPIjl
Liverpool 'März 169.20 s-s- 0/26), Chicago 'Mai 142.30 (- 3.10k Roaaeu: Berlin 'Hai 175.50 (4- 1.5«»). Hafer: Beilin Bfai 172.50 <-s- 0,25). Futtergeiste: frei öombiirg unverzollt Sudruff, schwillt. 1 >7.00 (—0.50), Febr. 137.50 ( - <•. -5). Mais La Plata ichivim. 115.00 (-f- 1 50). Mrxed Jan. 109.00 (- 1.00, Tlarf.
Pcrmiiditef.
Ungetreuer Postbore. Aus Paris wird gantibd: Tie Poftbehörde hat gestern den Briefträger Ber risch an, seine 3rau, sowie deren Liebhaber, einen Schlossermeister, DtTbafiet. herrischen hat seit mehr als vier Jahren über 10 00 Post, a n w e i s u n g e n sowie unzählige gewöhnliche und rimdntiheurige gestohlen und die Ok'lber durch, F-älschuna der Postanweijungeri auf versä.ie.enen Postämtern durcch Vermittlung seiner Frau und ihres Geliebten abbeben lassen. . .
* Aus Eifersucht. Ein 2 <»ähriger Ziegeleiarbeiter aus dem holländischen Grenzort Berkel- warf seine Frau und ein Kind auf einem Ausflug in einen Kanal. Die Frau konnte lich auf einem Kahn retten, bas Kinb ertrank. Ter Mörder, oer aus Eifersucht gehanbelt haben soll, ist verhaftet ivorden.
* Verein für Käl tev er f a hr.« n. Unter dem Vorsitz des Physikers Professor d'Arsonval unb des argentinischen Gesanbleii Larreta gab ber internallonale Verein für .'kälte- verfahren ein Bankett zu Ehren Charles Telliers, bes Er»^ Lauer:- des ersten Fradstdarnpfers iür gefrorenes rrleisch ,H ? Frigorinaue". T«m Festmahl n»hüten auch Vertreter der bei* idxm und österreichischen Gruppe des B-ereins bei, welcher buch 1 eine internationale Sammlung 800000 Franks zu einer J3hre®»*?| gäbe für Telliers aufgebrachl l-at. Die Speisen des Festmahls waren durd-iveg aus mit Kälteverfahren konserviertem Fleisch Fischen, Eiern und Früchten bereitet.
— Im Kampfe gegen bie Malaria. Seit Jahren beschäftigt fid) bic Wissenschaft mit dem Problem, die Malaria auszurotten unb eine ganze Reih: von 3cerhoben wurden, teil weife mit recht günftiacn Ergebnissen, erprobt. Bor allem galt c$ jene Mücken unb Larven, bic als Träger der Malariakbunr die Ztrankheit Hervorrufen, zu beseitigen, und zu biesem Zwecke empfahl man bic Austrocknung ber rümpfe, die den Mücken als Brutplätze bienen. Mehrfach wurde aud) versucht, die Sumps, gegenben mit Petroleum zu tränken: es bildet sich bann auf ber Oberfläche eine Petroleumschicht, die zur Vernichtung ber Mücken- larven führt. Nun hat ein amerikanischer Morscher Dr. Camp, bell, wie in der France möbicale ausgeführr wirb, in Teras ein neues Verfahren zur Bekännffung ber Malaria angewandt, dessen Ergebnisse nackt den bisherigen Erfahrungen die Erfolge aller anberen Methoden noch bei weitem übertreffen. Dr. CampbcN liest in der Malaria-Esegend eine 12 Meter hohe holzpyramidt errichten, die auf 4 volzpfcilern rulyt. Tie 4 Se ten der Pvra- mibe wurden burd) tvag er echte Oeffnungen geteilt, bie in ihrer Art etwa einer halbgeöffneten Jalousie ähnelten. Tic Ppramide ist dazu bestimmt, Flebermäuscn einen Zufluchtsort zu Vieren; nach ihren Abmessungen ist sic imstande, etroa 10 000 Fledermäuse aufzunchmen. Im Innern sind Schlupfwinkel unb Brut- ftät.cn für bie Tiere eingerichtet. Die ganze Pyramibc ist beweglich, so baß sie von Zeit zu Zeit an einem anberen Ortt aufgestellt werben kann. Ter Versuch brachte überrafdienbe Er- gebiiisse. Seit ber Verpflanzung ber Fledermäuse in die Malaria- Gegend ist die Ztzrankheit aus Diesem vorher völlig verseucht-W Gebiete so gut wie versclnvunden. Tenn bie Fledermäuse sind b| erbitterten Feinde jener Mücken, die die Malaria Übertrag«, unb nur in ber Nacht schwärmen. Ls bat fick gezeigt, daß dir Fledermäuse ungleich mehr dieser Jnsetten vertilgen, als jede Po .elart. Und z-g eich konnte man feststes en,daß ber Fe'dziiq von ben Fledermäusen gegen die Malaria Mücken viel gründlicher geführt wird, als von jenen Fischen, die man schon mebrfad) in Makaria'Sümvfen aussetzte, um die Larven ber Insekten zu vertilgen. So wirb bie zu Unrecht triclgridrnäl te Fledermaus zum Verteidiger ber Menschheit unb im Kampfe um bic Beseitigung ber Malaria zum Bunbesgenossen des Arztes.
Kleine Tageschronik.
Der Geh. Kominerzienrat Friedrich Wolff, ber Mikbegrü»' der ber Karlsruhrii Parfümerie- unb Toiletten-Seifenfabrik Frith» rid) Wolff u. Sohn, stellte anläßlich seines 80. Geburtstages 100 000 Mark zur Verfügung, von welchen 20000 Mark Verteilung an das gesamte Personal gelangen, 30 000 Mack werden der Jubillrums-Stiftung von 1907 zu gewiesen unb 5000' Mark werden der Mina-Wolffs.iftung zugeführl, deren Zinsen in allererster Linie zur Altersversorgung verdienter •Znaritellfr verwendet werden sollen.
äati&cL
Straßburg, 17. Febr. Gestorben ist gestern in gor« bad) i. Lothr. ber Geh. Kommerzienrat Johann Ädt im Alter von 88 Jafaen. Ter Verstorbene war brr letzte noä lebende Sohn des Gründers, der Deltnrma Gebr. Adt, die sub mit ber Erzeugung von lackierten Harlpapierwaren und elmrv- teckmifchen Jsoliermaterialieii befaßt unb in Ensheim, Forvach und Pont-ß-Mousson große Betriebe unterhielt, ^er crnjigt Sohn des Verstorbenen, Kommerzienrat Adt i)t Mitglied br Ersten Kammer des elfaß-lotllringischen Landtags und iutjai Leiter des Betriebes in Forbach.
trugen die entsprechenden Zohlen für Bauern: 1909
e£ Pfeffer • giessen
bringt seine
Jftassanfertigung
für
tfärren-'Sarderoben, 2)amen - Jiostüme
aus prima Stoffen zu sehr soliden
Preisen in empfehlende Erinnerung ***'
wurde bie gegen ben Mitangeklagten Sch. ausgesprochene Geld- ftrafe auf 200 Mark ermäßigt.
Berufungsverwerfung.
Tie Viefchändler H. u. A 5t in Büdingen ha trat von dem Finanzamt Strafbescheide erhallen, weil sie in Wolf rnft Viel l’xuiiert hätten, ohne Wandergewerbesteuer entrichtet »u Haven Auf ihren Einspruch waren sie vom Schöffengericht Büdingen von Strafe unb Kosten frei gesprochen worden. Die ^tralfammrr die sich auf die Berufung ber Staatsanwalffchaft mit der Nach Prüfung des ersten Urteils zu befassen hatte, schloß nch der Aus fassung des Schöffengerichts in allen Puntten an und wrach bu Ängellugten bem Antrag der Staatsanivaltschatt enttvrechend er neut frei. Außerdem wurden bie Kosten ihrer anwalliadien Ver teibigung auf die Staatskasse übernommen.
Wegen Körperverletzung,
soll ich gehen, wenn ich doch das Parteiprogramm aui meiner Seite habe? Oder wo ist der positive Paragraph unseres Partei- grundgesetzes, am Grund dessen mir der Prozeß gemacht werden soll? Ist die Rechtssicherheit in unsrer Mitte schon soweit gesunken, daß man verurteilt wird, weil man einen positiven Paragraphen des Parteigrundgesetzes befolgt? Und — ist der Parteivorstand, der doch Aufsichtsinstanz über den prinzipiellen Teil der Parteipresse ist, von bem radikalen Pressettust schon so eingeschüchtert, daß auch er nicht mehr wagt, bem Parteiprogramm Nachacfaung zu verschaffen?
Die SanglingSsterblichkeit in Bayern.
Von den 1911 in Bayern gemeldeten 135428 Sterbc- söllen treffen 46 783 Falle, d. i. mehr als ein Drittel, ain
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrars vonr 11. bis 17. Februar 1913.
Regenmeldungen aus Indien wirkten zu Beginn der Woche insofern abschivächend auf die Tendenz des Weltmarktes, als England infolgedessen mit Ansd)affungen eiwas mehr zurückhiett. Andererseits bot Argeminien ein Gegengewicht, indem die Abladungen von dort nicht den Erwartungen entsprachen unb bic Forderungen wegen der hohen Frachrraten reine Ermäßigung aufwiesen. Bei schivächercr Exportbeteiligung 9bnerikas und geringen russischen Leisttingen gingen bic Weltverschifftmgcn von 365 000 in der letzten Woche auf 290 000 Tonnen zurück. Auf bie Preisgestaltung blieben alle biese Verhältnisse ohne fonber- üd/en Einfluß, so daß von einer nennenswerten Aenderung der allgemeinen Preislage kaum zu sprechen ist. In Deutschland zeigte sich bei allen Getreidearten stärkeres Angebot, dessen preis- drückende Wirkung durch den Umstand verschärft wurde, daß es sich zum großen Teile um geringe Qualitäten handelte, für die sich der Absatz außerordentlich schwierig gestaltet. Aber auch zu Exportzwecken geeignete Ware mußte suh bei schwächerem Begehr der Seeplätze mit etwas niedrigeren Preisen abfinden. Im Gegensatz hierzu vermochten sich die Preise für Lieferung am Berliner Markte verhältnismäßig gut zu behaupten, da Mangel an kontraktlichen Qualitäten vielfach zu Deckungen VeranlM'sung gab, während die Abgabe aus dem gleichen Grunde und im Hinblick auf bie wesentlich höheren Weltmarktpreise Zurückhaltung beobachteten. "Zlm Schlüsse ber Woche schien sich das Angebot infolge der wieder falt gewordenen Witterung etwas mehr zurückzuziehen, was im Zusammenhänge mft der unsicheren politischen Lage eine festere Stimmung auftommen ließ, so baß Weizen sdstießlich' mit einem Gewinn von Vi—3A Mark, Roggen mit einem solchen von V/;—1»/4 Mk. aus bem Wochenverkehr benrorgingen. Bei Braugerste hat ber schleppende Absatz diesmal zu einer weiteren Preisabschwächung geführt, unb es ist bezeichnenb, baß verhältnismäßig gute Qualitäten als Futter wäre verlauft werden müssen. Dagegen war russische Gerste wieder fester, da die zweite .Hand an- gesidchs unnachgiebiger birefter Offerten unb schwacher Wochcm- ablabungcn zu Deckiingen schritt. Tas Angebot von Hafer blieb reichlich, ber Absatz bei weiter ermaß gten Forderungen äußerst schwierig Ausländischer Hafer war nicht billiger, und im Zusammenhänge damit bestand für Lieferung mehrfach Teckungs- begehr. Mais behielt bei ermäßigten amerikanischen Forderungen ruhigen Verkehr: Argenttnien llagt zuleyt wieder über Trockenheit unb hält infolgedessen auf Preise. Teilweise sucht Argentinien früher Verkauftes zurückziihanbeln.
Es stellten sich die Preise für inlcinb. Getreide am letzten
1907
TodeSfalle ul'erhaupt 138 469
Tovon Säuglinge 49 564
Trotzdem bleibt noch febr viel zu tun, will Boyern traurigen Ruhm, nahezu die höchste Säuglingssterblichkeit
Königsberg Danzig
208
(- ) (-%)
163'/ff—2'/,)
165'/,(- )
172
(- (-
)
1)
Stettin
188
(- 1)
160
(- 1)
170
(-
2)
Posen
187
<- 1)
159
(- )
158
(-
5)
Breslau
191
(- 1)
161
(- 1)
160
(-
3)
Berlin
198
(+ 1)
J67‘/.(+ V.)
193
(-
2)
'lUaqbebutg
193
(- 2)
165
(- 2)
184
(-
1)
Halle
193
(- 4)
167
f-31/,)
192
(-
3)
Veiovg
192
(- 1)
166
(- 1)
186
(-
1)
Dresden
194
(- 1)
163
(- 1)
179
(-
)
Rostock
—
(- )
165
(- )
163
(-
2)
Hamburg
205
(- )
175
(- )
190
(-
)
Hannover
—
(- )
174
(- 3)
170
(-
)
Duisburg
207
(- 1)
178
(- 27,)
173
(-
5)
Frantturt a.
M. 210
(- )
l«0
(-!',)
195
(-
)
Mannheim
215
(- )
180
1-2'/,)
180
(-
)
Straßburg
LI7'/,(- )
185
(- )
195
(-
)
München
218
(- 1)
179
(- 3»
178
(-
>
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai
209.50
(+ 0.25),
Pest 'Avril
194.65 (
- 1.70),
Paris
Februar
224.85
(4- 1.20),


