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Komins hmtellen.
Delegierten an ben Präsidemcn mürbe die Sitzung geschlossen.
der der der
ratungsstellen der Zentrale für Mutter- und S ä u g l i n gs fü rso r g e ist es den Müttern natürlich sehr erleichtert, ihre Kinder baoor zu bewahren, beim bic ärztlichen Leiter der Mütterberatungsstellen geben ihnen für gehenden Rat und lassen durch sorgfältiges Wiegen feststellen, ob die Kinder bei der von ihnen angegebenen Ernährungsweise auch richtig gedeihen. Nur müssen die Mütter nicht versäumen, rechr- zeitig und so oft es der Arzt fordert, zu kommen. Tie Aerzte m.'ü'cn vor allem immer wieder daraufhin, daß durch das Stillen am besten den Brechdurchfällen vorgebeugt werden kann, denn bi? gestillten Kinder bekommen ihre Nahrung vollkommen keimfrei, während jede unnatürliche Nahrung durch die Hitze leicht per-' dorben wird. Das Abstillen oder Entwöhnen des Säuglings darf besonders während der heisrn Zeit nur auf Anordnung des Arztes unternommen werden. Berordnet der Arzt Tier- milch, so ist diese an heißen Tagen mit ganz besonderer Sorgfalt zu behandeln. Sie wird, sobald sie im Hause ist, abgekocht und nach dem Abkochen sofort in kaltem Wasser oder mit Eis abgekühlr Die Flaschen und Sauger reinigt man mit besonderer <5orgfaft, denn jeder kleine Milchrest, der dem Auge nicht sichtbar zurückgeblieben ist, kann eine schwere Ernährungsstörung des 'Kindes Hervorrufen.
Bedingungen der Wählbarkeit ist aus den Inseraten im Gieß. Anz. vom vorigen Dienstag zu ersehen.
** Eine lustige Eichhörnchenjagd. Erne für die Zuschauer ergötzliche Szene spielte sich gestern Vvr- mittag an der Senkenbergstraße ab. Ein Eichhörnchen war wohl von den alten Bäumen des Botanischen Gartens aus den durch die neue Mauer abgegrenFten Rasenplatz vor dem Offizierkasino geraten und hüpsle dort, nicht Böses ahnend, vergnügt herum. Ein am Landgraf-Philipp Platz wohnender Beamter sah das muntere Tier und beschloß, sofort Jagd auf es zu machen. Als Fanggerät benutzte der Herr seinen Rock, den er in aller Ale auszog, mit dem er aber ungeschickt auf das Tierchen losschlug. Gewand und flink verstand das Eichhörnchen den tviederholten Fangversnchen auszuweichen. Trotz seines hochroten Kopfes ließ der Jäger aber nicht von der Verfolgung ab, obgleich die zahlreick^n
*
** Tageskalender kür Sonntag, den 20. Juli: BakofsKam mer-Lichtsviele: Täglich Vorstellung.
Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung.
Oberhessischer Kunstverein. Gemäldeausstellung Turmhaus am Brand. Letzter Besuchstag vor den Ferien. Oberhessisches Museum und Gail'sche Samm-
Blatt beruft sich auf den Nationalitätengrundsatz zu Gunsten Türken Adrianopels. Tie Ottomanen wären verpflichtet, Bevölkerung zu Hilfe zu kommen, die unter der Grausamkeit Bulgaren leide.
Die Greucltaten der Bulgaren.
Aur Stadt und Canti,
Gießen, 19. Juli 1913.
Der Säugling und die Hitze.
Mit dem Wiederbeginn der Hitze stellen sich alljährlich die gefährlichen Brechdurchfälle bei Kindern im 1. Lebensjahr ein und es ist für jede Mutter außerordentlich wichtig zu wissen' wie dem vorgebeugt werden kann. In allen Orten mit Bc-'
Ausland.
London, 18.Juli. Prinz und Prinzessin Eitel Fried- r i ch sind gestern nach der Insel Wight abgereist.
Brüssel, 18. Juli. Nach der „Etoile Belge" hat die Regierung mit den Vertretern der P r i n z e s s i n n e n Luise und Stefani Verhandlungen eingeleitet, um den Streit über den N a ch l a ß K ö n i g Leopolds zu beendigen. Zu diesen Verhandlungen sind auch die Vertreter der Prinzessinnen aus Wien und Budapest angelangt.
Paris, 18. Juli. Die Bndgetkommission der Kammer hat beschlossen, einen Steuerzuschlag von 20 Broz., der von Junggesellen, die über 30 Jahre alt sind, erhoben werden soll.
Petersburg, 18. Juli. Gestern morgen traf die Kaiserjacht „Standard" auf der Reede von Reval ein, von wo sie mit dem Kaiser an Bord in die f i n n i s ch e u S ch ä r e n abging. Der Kaiser und die kaiserliche Familie wohnten den Ma- rinemanövern und den Schießübungen bei; nach deren Beendigung kehrte die Kaiserjacht „Standard" mit den Majestäten und den kaiserlichen Kindern nach der Reede zurück, wo sie morgens eintraf.
Madrid, 18. Juli. Der spanische Botschafter hat sich bei der französischen Regierung darüber beklagt, daß in dem letzten Kampfe bei Elksar die Mehrheit der aufständischen Marokkaner aus Kabylen der französischen Zone bestand. General Stautet) habe deshalb den der spanischen Zone benachbarten Militärposten den Befehl erteilt, daß sie die unter französischer Oberhoheit stehenden Kabylen verhindern, an den Kämpfen gegen die Spanier teilzunehmen. Die spanische Regierung hat diese Maßnahme mit Befriedigung zur Kenntnis genommen.
Washington, 18. Juli. Das Finanzkomitee unterbreitete dem Senat einen Bericht, aus dem hervorgeht, daß das 'Komitee die Zollsätze durchschnittlich um 2 7,64 P r o z. gegenüber dem jetzigen Tarifgesetze und um 4.22 Proz. gegenüber der Underwoodbill herabsetzte und Einfuhrwaren im Werte von 147 Millionen Dollar gegenüber 103 Millionen der Underwoodbill frei machte. Im Bericht wird ausgeführt, die Anwendung der vorgeschlagenen Bestimmung, die dem Präsidenten gestattet, Zuschlagszölle zu erheben, dürfte das gerechte Abkommen mit jenen Ländern ermöglichen, die Amerika jetzt unterschiedlich behandelten. Aus der Besteuerung des Baumwollterminhandels wird eine Jahreseinnahme von sieben Millionen Dollar erwartet. Der Bericht schätzt den jährlichen Baumwoll-Börsenhandel auf 130 Millionen Ballen.
Peking, 18. Juli. Die allgemeine Lage besserte sich für die Nvrdtruppen, die Südtruppen wählten Tsenk- hunhsuan, den alten Feind Puanschikais, zum Präsidenten und ernannten einige Minister. Es wird berichtet, daß die Südtruppen den Gouverneur von Anhui und etwa 20 andere Offiziere töteten. Eine Anzahl ergebener Generale beriet gestern lange mit Puanschikai. Fenghknochane, der Eroberer von Hanyun während der Revolution, soll das Oberkommando erhalten.
Konstantinopel, 18.Juli. Das ökumenische Patriarchat ‘übermittelte den Botschaftern einen schriftlichen Protest gegen die Gräueltaten der Bulgaren.
Paris, 18. Juli. Einer offiziösen Meldung zufolge hat die französische Regierung, die mit dem Schutz der in den bulgarischen Gebieten wohnl asten Griechen betraut ist, eine Untersuchung über die von den Bulgaren verübten Greuel- taten angeordnet. Zu diesem Zwecke haben sich der erste Sekretär der französischen Gesandtschaft in Athen du Halguet und ein Offizier der französischen Militärmission in Griechenland nach Serres begeben und werden von dort nach Demirhissar und Kawalla reisen.
Verschiedene Nachrichten.
Bukarest, 18. Juli. Die Session des Parlaments 4ft durch eine aus dem Hauptquartier dotierte Königliche Bot schäft geschlossen worden.
Bukarest, 18. Juli Einer Blättermeldung zufolge steht die Wiederaufnahme des Tampserverkehrs zwischen Constantzp und Konstantinopel nahe bevor
Sofia, 18. Juli. Der „Agenee Bulgare" zufolge ist es Radoslawow gelungen, das neue Kabinett zu bilden. Minister des Aeußern wird Genadieff.
Die Pariser Finanzkommission vertagt.
Paris, 18. Juli. Die F i n a n z k o m m i s s i on hielt heute tine Plenarsitzung ab und vertagte sich sodann auf den 30. Oktober. Tas Komitee für die Geldreklamationen erreichte sehr zufriedenstellende Resultate, da sowohl die ottomanische wie die hellcniscky: Delegation sich im Geiste der Versöhnung bereit erklärte, das Schiedsg ericht zur Prüfung der Helle
luuaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich.
Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich.
Ruderregatta des Süddeutschen Rudcr-Ver- b a n d e 4. Nachmittags 3 Uhr.
Kindergartenverein: Ausstellung von Arbeiten der Kinder und der Seminarschülerinnen Cchiffenberger Weg 15 rind Gartenstraße 30 Samstag nackmi. 4—7 Uhr, Sonntag vorm.
Deutsches Reich.
Balestrand, 18.Juli. Der Kaiser arbeitete heute vormittag allein und unternahm nachmittags einen Spaziergang an Land. Abends hörte der Kaiser einen kriegsgeschichtlichen Vortrag.
Berlin, 18. Juli. Die „Kölnische Zeituug" meldet aus Berlin zu der Nachricht der „Dorrauzeitung", wonach neue Verhandlungen mit dem Prinzen Ernst August von Cumberland über seine endgültige Berzichtleistung auf Hannover eingebettet seien. Eine Klärung wird dann erst erfolgen, wenn der Bundesrat wieder zusammentritt und zu dem neuen Antrag in der braunschweigischen Frage Stellung genommen hat. Bor seinem Serien Antritt hat der Bundesrat in dieser Frage etwas neues weder beschlossen noch erörtert.
Berlin, 18. Juli. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Dresden: Prinz Max von wachsen hat dem König von Sachsen auf seine Anfrage betreffend die Meldung eines Wiesbadener Blattes geantwortet, daß er weder über die österreichisch-ungarische Balkanpolitik noch überhaupt mit Vertretern der Presse gesprochen habe. Daß der in England weilende andere Bruder des Königs, Prinz Johann Georg, Mitteilungen gemacht habe, erscheint gänzlich ausgeschlossen. (Danach handelt es sich offenbar um eine Mystifikation des Wiesbadener Blattes. Der Artikel war von vornherein so unwahrscheinlich, daß die meisten Blätter keine Notiz davon nahmen.)
Berlin, 18. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Der Reichskanzler empfing in Hohenfinow am Mittwoch den Staatssekretär des Auswärtigen. Am Donnerstag stattete der Landwirtschastsminister dem Reichskanzler einen Besuch ab.
Weilheim, 18. Juli. Bei der heutigen Reichstags- ersatzwahl wurde Amtsrichter Emminger (Zentrum) gewählt. Nach dem bisher vorliegenden Ergebnis der Stimmenzählung erhielt Emminger 11 394, der Bauernbündler Eisenberger 5091, der Sozialdemokrat Staimer 3376 und der Liberale Dr. Müller 2482 Stimmen. Zersplittert sind 10 Stimmen. Es stehen noch die Resultate von vier Gemeinden aus, die aber an der Wahl Emmingers nichts mehr ändern.
.„.Das Bettchen des Kindes soll während der Hitze an einem kühlen luftigen Ort stehen, die Fensterläden und Vorhänge dürfen nur abends, während der Nacht und besonders in den kübl.'n Morgenstunden geöffnet sein. Zu warmes Einpvcken kann bei sehr großer Hitze gefährliche Erkrankungen Hervorrufen; ebenso schädlich sind Federbetten. Am besten deckt man das nur mit Hemd, Jäckchen und leichten Windeln ohne Wickelband bekleidete Kind nur mit einer dünnen Molton- oder Wolldecke zu. Tags- uber kann auch diese noch roeggenommen werden, um den Säugling möglichst unbekleidet sttampeln zu lassen, doch hüte inan ihn dann vor Zugluft. Wo es viele Fliegen und Mücken gibt, bedecke man das Bettchen besonders im Freien mit einer ganz dünnen Gaze. Mehrmaliges tägliches Aufwaschen des Fußbodens kühlt die Zimmerluft ab, auch soll man die Kinder öfters während des Tages mit lauwarmem Wasser ab waschen. Der Kinderwagen sollte nicht mit Wachstuch ausgeschlagen sein, sondern nur mit leichtem, waschbarem Stoff, denn Wachstuch und Leder halten die Hitze im engen Wagenraum zusammen und verhindern dadurch die .Haut- ausdünstung. Das Wagendach muß ganz zurückgeschlagen sein, aber das Köpfchen vor den Sonnenstrahlen geschützt werden. Wo feine Beratungsstelle eingerichtet ist, darf die Mutter jetzt nicht versäumen, bei der leisesten Veränderung im Befinden ihres Kindes gleich den Arzt zu fragen, denn in sehr vielen Fällen ist nur bei rechtzeitiger Behandlung Heilung möglich; versucht die Mutter erst alle erdenklichen Hausmittelchen, ist eo oft schon zu spät und der Liebling nicht mehr zu retten. Bei vorsichtiger, reinlicher Pflege brauchen wir auch die Hitzeschläge nicht zu fürchten, denen im Jahre 1911 so viele Kinder zum Opfer fielen.
als 130000 Mann. Die genannten Dokumente wurden in sicheren Gewahrsam gerächt. v
Die rumänische Zirkularnote.
London, 17. Juli. Nach Informationen, die dem Reuterschen Bureau zu gegangen sind, hat die den Mächten überreichte rurnänifebe Zirkülamote folgenden Text: / Indem es seine Armee in Bulgarien einmarschieren ließ, verfolgt Rumänien nicht eine Eröberungspolitik, noch sucht es die bulgarische Armee zu vernichiten. Seine militärische Aktion beruht erstens ans seiner Pflicht, für sein Gebiet jenseits der Donau eine sichere Gren-e zu erlangen. Der gegenwärtige Konflikt zwischen den Ballanstaaten, besonders der Ursprung des Konflikts, welcher auf die unversöhnliche Haltung der bulgarischen Regie-rung und ihr aggressives Vorgehen gegen ihre früheren Verbündeten zurückzuführen ist, bekräftigte die Rc giernng in ihrer Ueberzeugung, daß eine strategisch- Linie nahe der bulgarischen Grenze wichttg ist, um in Zukunst friedliche Be Ziehungen Kvischen Rumänien und Bulgarien zu ermöglichen. Die Grenze ist die Linie Turtukhai—Dobritsch—Naltschik mit einer gettftffen Änztchl von Kilometern nach Westen und Süden in lieber= einstimmung mit der Gestalt des Landes. Ueberdies schließen dü wichtigen Interessen Rumäniens auf der Balkanhalbinsel aus, daß Rumänien lediglich Zuschauer bleibt gegenüber deü Vormachtstenden-en, die Bulgarien unmittelbar nach dem gemeinsamen Freiheitskampf zmn Schaden der anderen Staaten geigte. Rumänien, das dauernd der Faktor für Ordnung und Grieben in Osteuropa ist, hat die Pflicht, an der endgültigen Regelung der Frage teilzunehmen, die schon zu lange Zeit oireft vor seinen Greilzen den allgemeinen Frieden beorohte und in der Folge störte. Indem es unter diesen Umständen handelte, in der Absicht, enbgültige Abmachungen zwischen den Kriegführenden herbeizuführen, glaubt Rumänien, daß es nicht nur die berechtigten Interessen der unmittelbar beteiligten Parteien sichert, sondern auch die Friedensbesttebungen der Großmächte unterstützt.
Tas Reutersche Bureau erfährt: Die Ausführungen sind genau dasselbe, wie die Forderung, welche der rumänische Gesandte im Laufe der Verhandlungen mit Dr. Danew in London stellte und die in das in London im Januar unterzeichnete Protokoll ausgenommen worden sind. Seitdem hat Rumänien keine weiteren Forderungen gestellt.
Die rumänischen Operationen.
Wien, 18. Juli. Tie „Militärische Rundschau" meldet, baß bereits die gesamte Hauptmacht der rumänischen Armee, vier Ärmeekorps und größere Kavalleriekörper sich auf bulgarischem Gebiete befinden.
Bukarest, 18. Juli. Die „Agenee Roumaine" veröffentlicht eine Mitteilung, nach der gestern Kavallerie- patrouillen Erkundungen auf weite Gebiete durchgeführt haben. Der Vormarsch der Truppen vollzieht sich unter günstigen Bedingungen. Die Meldungen von einer Beschießung von Kim Nikopoli werden dementiert. — Die „Minerva" gibt folgende Schilderung des D o n a u ü b e r g a n g e s der Truppen unter der Führung des Prinzen Ferdinand. Eine Ab ordnung der Gemeinde Rakova bat den Prinzen, den Ucbergang nicht bei Nacht auszufübren mit Rücksicht auf die Angst der Frauen und Kinder. Der Prinz versicherte, die rumänischen Truppen kämen nicht nach Bulgarien, um der Bevölkerung llebles anzutun. Der Ucbergang erfolgte um drei Uhr früh. Der Prinz ging gleichfalls auf das bulgarische Ufer.
Serbien besetzt albanische Orte.
V a l o n a , 18. Juli. (Korr.-Bureau.) Der Regierung ging gestern ein Schreiben des Kommandanten der serbischen Garnison von Ochrida, Milovanowitsch, zu, in welchem die vor zwei Wochen in der Matigegend erfolgten Zusammenstöße zwischen Albanesen und Serben folgendermaßen auf- geklätt werden: Die serbischen Truppen besetzten die von der serbischen Regierung anerkannten Grenzpunkte, welche wegen der Kälte des Winters unbesetzt geblieben waren. Das Vorgehen der serbischer! Truppen verfolge keinerlei aggressive Absichten. Die Albanesen können von der Aufrichtigkeit der Serben versichert sein. Dennoch, so schließt das Schreiben, werden die serbischen Truppen alle Orte von Oroschi, Malscheit, Malidejs bis Tscha- fang besetzen und besetzt halten, bis eine Kommission zur Feststellung der Grenze an Ort und Stelle erscheinen werde. Diese Rechtfertigung und diese Zusage werden jedoch als nicht stich hallig bezeichnet, da die serbischen Truppen Punkte besetzten, die laut dem Beschluß der Großmächte bereits Albanien zufallew Es bandelt sich um eine eklatante Verletzung der Beschlüsse der Botschafterkonferenz, die zu weiteren Zusammenstößen Anlaß bieten kann, worauf die Aufmerksamkeit der Großmächte gelenkt wird.
Unzufriedenheit der Türken-
Konstantinopel, 18. Juli., Die jungtürkische Presse meldet, die gesamte Nation sei über die offizielle Meldung unzufrieden, daß die Armee auf der Linie Enos — Midia Halt gemacht habe. Die letzten Ereignisse auf dem Balkan hätten den Beweis geliefert, daß die Herrschaft der Türkei im Wilajet Adrianopel wieder eingeführt werden müßte, well ■helfen Bevölkerung zum größten Teile türkisch sei und nicht mehr unter der Herrschaft eines so wilden Volkes bleiben könne. Trotz der Unschlüssigkeit der Regierung würden die Ottomanen den M a r s ch s o r t s e tz e n und das Wilajet Adrianopel wieder in Besitz nehmen. — Der „Tanin" erklärt, der Londoner Vertrag habe keine Kraft mehr, weil er mit dem Balkan block abgeschlossen worden sei und dieser nicht mehr bestehe. Das
schätzten GrundflÄckswert wird gerade die stärken «Buborn Beitritt zu einer riskanten Genossenschaft adschreckn
Unter solchen Umständen kann abs Darlehnsgeberin für- zweite Hypotheken im wefenllicheu nur die Gemeind^ in Frage kommen; sie allein ist zudem in der Sage die ' vor Bewilligung der Kredithilfe unerläßliche eingeb-endc' Wägung der Darlehensunterlggen von Fall yi Fall vorzu- rrehmen. Nach den bisherigen Erfahrungen der in solcher i Erkenntnis gegründeten Veranstaltungen einzelner Gemein. I den für zwcitstelligen Hypothekenkredit scheint es jedoch un- > vermeidlich, daß auch die Staaten und dxis Reich 1 der Lösung dieses Kreditproblems sich beteiligen. In welcher I Weise das geschehen kann und soll, wird in der näckyley, f parlamentarischen Session allseitig zu prüfen fern. i
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Handelsschiffe anzuerkennen. Je ein Mitglied der drei Komitees - . ■ .. . --------------
wird in wenigen Sagen einen Borbericht über die Tätigkeit des reichend zu erfassen vermögen. Banken, Sparkassen usw.
Komitees Erstellen. Präsident Margerie gab nochmals einen können neben den mündelsicheren Hypotheken erster Ord-
U^beichlick über die Arbeit der drei Komitees. Mit einem Dank der nung nicht ungesicherte Pfandbriefe zweiten Ranges in Um- _ ____„ ____,__
lauf sehen: das unvermeidliche Verlustrisiko ferner bei einer l Zuschauer ihn wegen seiner Ungeschicklichkeit weidlich aus-
----- Kreditgclvährung bis zu 80 Prozent oder noch tpiycr vom geplackten. Den höchsten Grad der Heiterkeit erregte aber das
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ttredithilse für den Wohnungsbau.
Tas Verlangen nach einer breitorganisierten Kredit- Hilfe für Häuserproduzenten und Hausbesitzer ist bisher noch nie so dringend und wohlbegründet hervorgetreten wie in neuester Zeit. Die gegenwärtigen Kreditnöte der Bauunternehmer und Hausbesitzer werden hauptsächlich durch die erschwerte Aufnahme von hypothekarischen Darlehen zur zweiten Stelle gekennzeichnet. Die zweite Hypothek ist zum Schlagwort geworden, in das die Bemühungen zu einer besseren Organisation des städtischen Recllkredits in erster Linie auslaufen. Zwar läßt auch der erststellige Hypothekenkredit manches zu wünschen übrig, für ihn sind in den Hypothekenbanken, Sparkassen und Versicherungsgesellschaften die Geldgeber aber wenigstens vorhanden. Für die Gewährung von zweiten Hypotheken dagegen sind erst einzelne Kreditanstalten errichtet worden, so daß die nachfolgende Beleihung von Bauten und Häusern, nachdem die grund^ legende Verschuldung in Form der ersten Hypothek den Kapitalbedarf bis zu 50 oder 60 Prozent gedeckt hat, nach wie vor das Privatkapital in Anspruch nehmen muß. Dieses Privatkapital ist aber dem Grund- und Hausbesitz gegenüber neuerdings spröder geworden. Weil sich ihm infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs eine ungleich günstigere Verwertung in Handel und Industrie bietet und das Risiko bei
Gewährung von Realkräüt durch die um sich greifenden Mißbräuche auf dem Bau- und dem Grundstücksmarkt sich bedenllich vergrößert hat. Zu entbehren sind aber die sogen, zweiten Hypotheken unter den gegenwärtigen Verhältnissen, die den spekulativen Hausbau und den Besitz von Mied- Häusern melw und mehr einem kapitalarmen Unternehmertum in die Hände gelegt haben, weniger denn je. Daß hier eine volkswirtschaftliche Dedürfnisfrage vorliegt, von deren Regelung zum Teil die Wohnungsproduk- iion und die Wohnungshaltung bedingt sind, kann angesichts der gegenwärtigen Planlosigkeit in der Wohnungsfrage ernstlich md)t bestritten werden. Nicht zweifelhaft kann es ferner sein, daß weder die Ausgestaltung der bereits bestehenden öffenllick>-rechtl'iÄen Hypothekenanstalten, noch die Selbsthil.fe der zu Genossenschaften zusammengeschlossenen Haus- und Grundbesitzer das schwierige Kreditproblem aus-
von 10—1 und nachm. von 4—7 Uhr, am Montag vorm. von 10—1 und nachm. von 4—7 Uhr. Spiele der Kinder Montag vorm. von 9-12 und nachm. von 3—5 Uhr.
Die 91 ttlagernufif findet nächsten Dienstag nachmittag 5 Uhr statt (nur bei gutem Wetter). Spielplan: 1. Esperanto- Marsch (neu) von R. Maier; 2. Einleitung und Brautchor aus der Over .LobengrinE von R. Wagner; 3. Fantasie aus der Posse .Püppchen" von I. Gilbert; 4. Gold und Silber! Walzer von Fr. Lehar. .
** Kirch en wachsen. Nächsten Montag, den 21. Juli, abends von 6 bis 8 Uhr, sind en in unseren vier evangelischen Kirchenbemeiuden die Erg änzungs wählen zu den Gemeindevertretungen statt. Die kirchlichen Gemeindevertretungen haben nach der Kirchenverfafsuna recht große und wichtige Aufgaben. Nicht nur, daß sie alljährlich den Voranschlag für die kirchliche Verwaltung mit recht beträchtlichen Summen zu genehmigen haben, darf auch ohne ihre Zustimmung in Kultus und Lehre der Gemeinde nichts geändert werden. Nicht minder bilden sie den Wahv- körper für den Kirchenvorstand, be/ u. a. bei der Besetzung der Pfarrstellen sehr besttmmend mitzuwirken hat, wie auci> für die Dekanatssynvden, aus ben/n dann die Landesfynvde mit ihren bedeutsamen Befugnissen für Gesetzgebung uud Verwaltung hervorgeht. Das alfes ist so wichtig, datz von einem treuen GliÄ) unserer G Lnben erwartet werden darf, daß es sich seiner Wahlpflicht bewußt wird und sie ausübt. Stimmberechtigt sind alle Fon firmierten selbständigen Männer der Owmeinde, die das 25. Lebensjahr zurückgelegt Haden und nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Das Nähere über den Ort der Wahlhandlung und die
h. Idstein, Bahnstrecke na< ausgenommen.
' h. fironberi ,;abricivS auS • bendzuge iberst Verletzungen
h. Königstei für das neiierbaiite n;dit alltägliche Fal Me von 31 000 !
X. Hanau, V. MMmg hierher aimmgsarzt der de 5ieinhlnd.ßoulf, in ist Ter Verstorbcnc denen früheren A
X Bad Orb, fitb in einer Eilfi des Verkaufes ftä für Zwecke des Tr korvs zu beftifjcn daß die Planfeststl nunmehr fertiges mehr erfolgen kö der als nicht ftriti an die Stadt zur preis beträgt 280( der Erlaubnis zur libungsplitzes in b Förderbahn durchs he Zerlegung der Achtung nach Lohrh Stadtverordneten na zur lkenntnis, wonac noch nicht erfolgt sei salfinden könne. Es «chßten Beschluß au fragen nicht eher ver M'. der Waldverk, gezahlt ist.


