Ausgabe 
19.7.1913 Erstes Blatt
 
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monatlich 75$U viertel-

Rußland wünscht, daß die Vertreter aller Balkanstaaten

Die heutige Nummer umfafet 14 Seiten.

_ in Bularest zusammenkommen, um den Frieden abzu- - schließen und die Bcsivverhättniß e der Einzelnen Staaten zu regeln. Dabei wird cs nicht ohne Sch^rnerigketten a

Die Lage aus dem Valian

-1 Photographie berichtet, werden zunächst bei elektrischem Siebte: mit r I *öilic von Farbenfiltern drei Negative ausgenoinmen. eines durch l SS'ÄÄi burd, ein ornne?Jmb nnsdurch « ,=

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16Z

Silchencr Anzeiger

tsfnant täglich, außer El-untags. - Beilagen: viermal ivodientlid) SKIlenerZamiliendlätter; iiettmal wöcheull.Areis- fctt für den AreisSrehrn ITienstag mrd Freirag); zweimal inonatl. Land- Wrijchastliche Zeitfragen strmsprech - Anjchlütze: für die Redaktion 112, String u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Innahtnc von Anzeigen lür die laqcenununcr bis vonnittagS 9 Uhr.

politische Wochenschau.

Gießen, 19. Juli.

die* Gebirgspässe" nach Kllstendck Zi.rück wo er

(5 hcsredakteur: A Goetz. Lcraulworllich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuille­ton". .Vermischtes" und -Gertchissaal": K. Neu­rath: für .Stadt und Land": E.yetz; für den Anzeigenteil: H. Deck.

gehen" denn die griechischen Ansprüche würden das jetzig- Bulgarien nur wenig Dcr.grogrn unb in seiner unchtigsten

Samstag, ty.Zuli 1915 VezuqSpreis.

ein violettes, eins omiu h» ..... T«-. - C-

mrbenes Filter Die drei Negative sonnen vollständig zur D.cknng gebracht lerben Unb sind vorläufig schwarz-weiß doch entsprechen die Mstusungen von Schwarz und Weitz den.^upttarden, d e das eine Positiv bekommt, zu dem ne vereinigt werdem Mck bieten drei Negativen werden nun auf einem von Vancamp' er snndenen Gelatinepapier drei Positive hergefteilt, die in den Kom­plementärfarben der Farbenfilter, Blau, Rot und Gelb, ericheinen. Die drei verschieden gefärbten Positive werden bann gmvafchen, unb hierauf muß die Gelatineschichl von dem Papier abgez<^en werden, und schließlich werden die drei Gelatinefchichten uber- ^nandcrgelegt. Was den Aufbau des uhließlichen Bildes angeht, ist also eine große Aehnlichke.it mit dem Dreifarlwndruck vorhandem Wie teuer das Verfahren ist, gibt bie emgerubrte ^.ttune nicht an; man kann natürlich nach die,em Verfahren farbige Photo­graphien wirklich dutzendweise Herstellen, allein solche Bilder durften sich erheblich teurer stellen, als gewöhnliche, zumal, da die Gelatine­fchichten sehr empfindlich sind, und die Zusammenstellung de. endgültigen Bildes ziemlich umständlich ist.

Wilhelm Larsen ß. In Olden b urg hat, wie uns von dort geschrieben wird, ein Leben voll herbster Kümklertragck einen unvermutet jähen Mschluß gefunden. Der kckwediiÄe Vilo- hauer Wilhelm Larsen, dessen Minkervlasttken eben noch auf der Leipziger B a u a u s st e l l u n g bureb ihre feine Ori­ginalität auffielen unb viel Lob empfingen, gab sich feM den Tob Die Kugel war ihm Erlösung von ewigen Kämpfen um bie nornnnbiqlten Büter des OTtagcä. Ans ber Wen Fr°bu des Handwerkers hatte er sich heraus- und beraingcarbeitet, fein-.al.nt mic§ ihn zuin eigenen 'Sdwfen, wovon eine Anzahl Grabdenkmäler, te Si*ti<6nun«n kyms-n- ntleä Stil; e eigen« Begabung und vielbefchwingter Vhaniasie. Lein Eigenstes wäre.

Klinkervlaftiken. bie fernem Namen besonderen Klang CueSn »«Ä »er all bie Ä eines .m-rmüdttchni Fleißes trugen nicht soviel em, um den seinen, innerlichen Men schenderabseits von allen Menscheii nur 1 einer Kunst undsern er Familie lebte, zu befreien von dem Harm der schwersten ^.ebeiisno . Z zeiLrach eine zarte edle Natur an den Schroffen der Wirk­lichkeit.

--xHic zcrsetzTndHirkung des Sonaen- l i t c s Tic Seien fpenbenbe Sonne ienbet uns nicht nur Licht unb Wärme, sondern auch Strahlen, d» tchr lebhaft chemuck wirlsam iinb. Es find das die-^-»1^ n Strahl ,

h Farvenpyomg^'^ totteftent, aber sie sind ziem-

o- -~*s f^nzösische Erfindung von Bancamps soll nun

nächstens lich teuer. 1 D nad) diesem Verfahren sollen

, bedeutend hunger aroeiie - werden können. Wie bte

l>Ä UnLrK"üL« dies neue Verfahren der Furb-N.

Weitere Klämpse.

Belgrad, 18. Juli. Das Serbische Vreßbureau gibt.über ^e augenblickliche militärische Lage wlgcnben Berirf)t - Bulgaren dirigierten zwei Öccrei bet Mtung autttni^ tlSilil Die bulgarischen Truppen wurden enbgu tig von -»ob

-MNBMWW ffÄ*» zog- tf auch von ^^^B^'lg°raV"l7 Juli. Eine serbische Abteilung, welche 9i Kilometer in bulgarisches Gebiet vorgedrungen war, nahm die ItnhtS rin unb lWarf die bulgarischen Truppen bei Bosi-

Shä.SSM-SäKX'SS;

V n Dieser wird zu einem neuen Rückzug gezwungen und in d??Richtung Nevrekop verfolgt. Major Mazarchini meldet aus Serres' Im Regierungsgebäude wurden die Archive d

PanaäonWrac bcsoÄen waren. Di- dabci auigcsunbcncn Bericht-

Licht wirkt Mt nur «nf Lnbmtm

dem°L°b°ratarium der bekannten R^ium«d-ch-rinMdm-^Cur>e

Lrstes Blatt 165. Jahrgang

® rnonatlich75Pf^ viertel-

GletzenerMeMm

General-Anzeiger für Gberhessen

Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaition. Lrped'.dion und Druckerei. Geschäftsstelle Büdingen, vahnhofstrahe 16a.

zZkotifiSflhiofcitcn bei Htonn unb Weib.

yM' Seiten zeichneten sich durch Die Wissenschaften vergangener Z gjtcimmg eines

, denen Schulen Memi rten ^eÄfgaf9ten nod) nicht völlig ver-

! mengen smd aus den Mutigen . 1 selten in den exakten Wliien- sämmnden. Man tnyt ju aub . sie luftig mit tropWr ibem Laboratorium uci ueian.Liv.t u^^.- ^Baffer

chasten an, in den 9m?ciimng?n gleiten den Fledermäusen, ! ^^ngs bic Einwirkung des Sonnenl ch es auf d°s WMier

' Ueppigkeit weiter D e S verkriectzn fick Lenaut untersucht. Zu diesem Zwecke füllte er ein

i die im Dunkeln, und her gefundener Tatsacheri aufccm destilliertem Wasser und^ setzte es o Tage lang dn

1 Wcann unb Weib ffenutten. .voc e& endgültig vorbei stosfsuperoxyd gelost. Kernbaum giaawr n > Wasser-

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; jnb Lehrerinnen)kürzlich ansi ^igfaltigkeit der Eindrucks-, b ultravioletten Strahlen reichlich Ozon, dann for, die « A* f« K unb

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setzen, n»W bte Welt aussehen, wenn Frauen

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^fstlHit der rumLnrschen Regierung direkt iU BuL"-st/l8.

die Königin Eleonore an bic Königin Etrsaoer, ten^^ried7n »W »"Sin oon Rumänien and- worte!e mit der Dersictzcrung das; bie ^manycheu Truppen bisher mit der größten «4 o>n'^n fu b ul gurr sche Bevölkerung vorgegangeu feien, irmv uuu, weiter der Falt sein werde. r * « « ar u f,

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louigaricn hul urtiug > . - ,

Die Balkansragen beherrschen immer noch die euro- Erwerbung, Thrazien, noch eme Art VoruiUiüchch f-durch Mche Politik und es ist noch nicht abzusehen, wie lange Griechenland bekommen, ^as sind^nfp^ch^di ! '

die jetzige Lage noch fortbauert. Bulgarien scheint immer Serbien ti.cht gebilligt werd^i und auch taang j noch nickst ein au {eben daß es noch am meisten von feinen hm Fnteresfe des Gleichgewichte auf der -öal ran i) aio nf Ansprüchen retten ionn. wenn es sich möglichst rusch mit sich gegen di- griechischen Ansprüche wenden- -^rr. ch- sei,ien ehcmaliqeii Verbündeten über die Frredensbedin, Ungarn hat ebensuNs das.^terene dak Bulgaren nta>t qungen verständigt. Dieser Schritt sollte von Bulgurren ,allzu klein wird. Tre verschiedenen Audrenzert Mc schon deshaw getan werden, weit damit die Mt sehr ge- Berchtold be>m Ka.ser.Fran, £ ef Ä er*e^^ ringen Stsmpathien der Großmächte für bte 6utBonW taF £eftcrreirf).Una«nt (etn W '** J

Sache sich dem nnglücklichen Land wieder mehr zuwenden «u dem Dattan genau sestgelagt hat und man wt»_n»n würden. Das wäre von nicht zu unterschätzender Bedeutung bald lerne Meinung für den endgültigen ssriedenSschlust. bei dem bte Großmacht Serb,en und ®J«cOenlOTb 9^^V X ein Wort mitsvrecktzm wollen. Ob es aber tatsächlich zu groß seren, seine B.rmittelung übcnich-

einer Balkankonferenz kommen wird, die namentlich von den die Großmächte die!»ermittelunei.^memf Y

Pariser Bläffer anaekündiat wird, steht noch dahin. Die men und es ei anzunehmen, daß ^ervwn uuo orwu). bulgarische L ha? sich inzwischen noch weiter verschlech- dann weniger von der Beute bekommen wie b.i her russr- tert Zu seinen bisherigen Gegnern kam durch die Hart- schen Vermittelung allein.

näckigkeit der Sosioter^ Regierung bekanntermaßen noch Die französische He er esverftarkuu^ ist fetzt Rumänien und selbst den Türken wurden Gelüste wach, fo gut toie gesichert, da alle Anfrage auf ^l^tten ab- sich Thrazien, besonders aber Adrianopel, wieder anzu- Vorlage mit größeren und ^miigere^ eignen Die Großmächte riefen ihnen aber cm energisches t wurden. Die Starke des l^ostlchen Heere . ) «halt zu und wenn sie sich nicht daran kehren, wird man französischen Heeresvermehrung rn ben ihnen beim endgültigen Friedensschluß die Beute wieder Un be§ Deutschen Wehrvereins unb

flhnehitueu Tn!! kommt daß die Türkei, wenn sie die ^,-^uiden-Regimentern und o0 000 Mann Rraver uno

dringend notwöndigen Reformen in ihren asiatischen. Be-ßg^ertruppen auf 8S0 000 Manu bczifsertz sw^wutt>- chso sihuugcn durchsühren will, auf di- tztlfc europäischen^Kapt- deutschen Fri-L-nsb-staud um .rund N5 M0b oder nach als anacwicscn ist. Diese Silfc wird b-rcitwilltger g.wahrt o,^ 6cr Kolomaltruppei, rund 5o000 Munn ubertr-Nen werd?!!,"wen!, die Türkei sich dem einmü.ig-u Wunsche der z;/r/ussetzung dabei ist daß sich die ^*8« Mächte fügt Sonach ist anzunehmen, daß bic tuili[d)enl irflid) fo restlos durchttthren laßt, mtc die sratElch- fibsichten aus Thrazien nicht ausgesuhrt werden. Regierung anuimmt Dazu komm die dErn^ungu'M«-

>!SÄÄ.

pSSS zuEÄ WchSLS-sr »äsrä Sbern kann. Die Rumänen legten nämlich den Bahnver- erheblich vermehren. __________________________________

Mn- auf der Strecke Sofia- Wariia lahm, ber einzigen für \ ------------

die Verproviantierung unb Mnnitionsergänzung noch o - hanbenen Bahn aus dem Ausland. Damit wird dw Wider^ standskrast der bulgarischen Armeedie i°Mies Fr^denSverhaudlUttgen.

in Munition hatte, fo gefchwacht, daß sie auf eme erf.rg .. ~ Universn.l" zufolge hat

reiche Verteidigung fortan von vornherein bcrzlchten muM Buku K^,iq Karls auf dasT-l-gramm des Königs

Unter diesen Umständen ist es begrettttch, daß ^eMnand dahin «lautet, daß Bulgarien die Seb in. unter ganz bestimmten Angaben umi Budapest ar J £n qenau an geben möge, unter denen es die Mges?ücht?t»UCfein\na0berungarn Fried en s

.-WLSSSMMM«- ^'»rn^Ä/Mrben eine Flucht aus -o,.° | von »

i wohl verständlich machen.