Ausgabe 
21.8.1913 Erstes Blatt
 
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Rödgen Rödgen

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Giehen, den 20. August 1913.

Der Oberbürgermeister.

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Zwangsversteigerung.

Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der 1. Wilhelm Böhling zu 1/2, 2. Pauline Böhling geb. Schreiber, dessen II. Ehe­frau, zu 1/2 im Grundbuch eingetragen war, soll Samstag, den 13. September 1913, vorm. 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Justizgebäude dahier, Zimmer Nr. 18, versteigert werden.

Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangs­vollstreckung.

Der Versteigerungsvermerk ist am 19. Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen worden.

Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteige­rungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nach­gesetzt werden.

Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent­gegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbei­zuführen, widrigenfalls für das Recht der Ver­steigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.

Gießen, den 9. Juli 1913.

Großherzogliches Amtsgericht. bm/7

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Bei der für das Rechnungsjahr 1913 vorge­nommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der evangel. Kirchcngemeinde Gießen wurden nachverzcichncte Stücke zur Heimzahlung gezogen:

1. Von den 3 älteren Anlehcn: von Lit. A 50 Mk. Nr. 3 u. 96

B 100 64, 115, 127, 160 u. 191

,, C 300 28, 88, 120 u. 122

D 500 25, 37, 169 u. 241

E1006 54,93,110, 161 u. 186.

2. Von den späteren Anlehen:

von Lit. B 300 Mk. Nr. 61

C 500 60.

Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht am 1. Oktober 1913 zum Nennwerte gegen Einlieferung derselben nebst den noch nicht verfallenen Zinsscheinen und zugehörigen Zins­scheinanweisungen bei der Bank für Handel und Industrie, Niederlaffuug Gießen. Vom 1. Ok­tober d. Js. an hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen auf.

Gießen, den 20. August 1913.

Der evangel. Gesamtkirchenvorstand:

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