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beschlossen, b\t dneknsstzuntz -r- lktzbabeS näher
Um nicht minderwertige Nachahmungen zu erhalten, achte man stets auf den Namen „Dl*. WClDreiCh“.
’-,c be." Ängeklagken wegen Betrugs zum Nachteil t>0't CJ[D r QC^ und wegen der beiden weiteren Bc- trugsfallc neue Erhebungen anordnete.
Kleine Tagerchronik.
Zu Ehren der auf dem Friedhof zu Templin be- tatteten Mecklenburgerin Auguste Krüger, die als August Lübeck freiwillig beim .Kolbergschen Grenadierregiment cintrat und bei Grost-Beeren und Tennewitz schwer verwundet worden war, fand am Samstag eine hundert- sährig eGcdächtnisfeier statt. Der Grvßherzog von Mecklen- burg-Strelitz hatte seinen Flügeladjutanten mit einer Kranzspende entsandt.
(6erid?t3faaL
Das Urteil im Prozeß Manuel.
.. Gießen, 3. Juni. In der Strafsache gegen den ehemal. Erektor Manuel von der Landwirtschaftlichen Öauptgenossen- ll|ait in Friedberg hat die Strafkammer heute das Urteil ver-
©anfccL
Berlin, 2. Juni. In das Bankhaus Delbrück, Sch i ck l c r u. E o. in Berlin sind Gustav R a t j e n , bisher Direktor der Metallbank und Metallurgischen Gesellschaft Aktien- geiellschaft-Frankfnrt a. M. und Yferichtsassessor Ludwig Körte als weitere persönlich hastende Gesellschafter eingetreten, Ratjen gleichzeitig auch in die befreundete Firma Gebrüder Schickler Ratjen ist der Enkel von Mevisscns, des Mitbegründers der Firma und kennt durch seine frühere Tätigkeit int Lause Delbrück Denen Geschäfte. Körte ist der Neffe des verstorbenen Ludwig Delbrück, und seit längerer Zeit bei der Firma tätig. Die bisherigen verantwortlichen Teilhaber Karl Jörger, Freiherr von
Schickler, die Gräfin PourtaleS, sowie die Erben Ludwig Delbrücks bleiben in unveränderter Stellung in den Firmen Delbriick, schickler u. Eo und Gebrüder schickler, in letzterer mit Wnhtlm Keilich. Die Kommanditbeteiligungen bleiben ebenfalls unverändert.
ganze Linie erhob jedoch sofort .............. v
General Pan, der im Jahre 1870 als junger Offizier feine
rechte Land verloren hat, raffte '' zusammen und in a ch t e M jene
sZanik infolge einer böswilligen Falschmeldung in Frankreich.
Paris, 3. Juni. In Nantes wurde gestern nachmittag das Gerücht verbreitet, das; ein m i t 11 deutschen Offizier en besetztes Z e p p c I i n l n f t' ck i f f bei Luneville zerstört worden sei. Unter der Bevölkerung von Nantes entstand cme große Panik und die Kreditinstitute erhielten, nianenhaft Aufträge von Rütkzal)lungen der Einlagen. Erst nach einer stunde erfuhr mann, daß es sich um eine böswillige. M n ft i f i k a t i o n handelte. Die Staatsanwaltschast hat eine Untersuchung angeordnet, um den Urheber des Bubenstreiches ermitteln.
n Vorsah«, soll sür Jiigendspicl.'
Kirchengeniki^ für ihre erlebioh t-Bockenheim-
Schule entspri^ «Itnifim. Dül» khkN und soll II-"-
nk der 15 ichierstein, als immen beiW te aus, so daßhl
hinter einem Lause, sprang vom Baume ab und durch den Schwernestall in die Wasserleitung In Höckers dorf traf ein Blitz den Schornstein eines Laufes: es war ein kalter Schlag. In Ulrichstein gab es zwei Blitzschläge Ein kalter Strahl traf ein Wohnhaus, ein anderer tötete einen Stier im Stalle.
fc. Aus der Wetterau, 2. Juni. Wie im TaiiuuS, fo hat auch in der Wetterau gestern nachmittag ein Unwetter, Sturm mit Regengüssen und Hagel, Donner und Blitz gewütet. In Echzell, Bad Salzhausen, Berstadt, Wohnbach usw. smd große Schäden in den Getreidefeldern, an den Obst- bäumen lind auch in den Forsten zu verzeichnen. Durch den niedergehenden heftigen Regen mit Hagel liegt das Getreide am BodenM In Lich versagte die elektrische Leitung. Das Unwetter währte etwa 10 Minuten. Die älteren Leute der Gegend können sich eines solchen Wetters kaum noeh erinnern. Gin ähnliches ging Mitte Juni 1885 über die Wetterau nieder.
.. C,V unus , 2. Juni. Die gestrigen
Gewitter haben hier -stark getauft Auf der Capersburq mutzten viele Touristen in der neu errichteten Schutzhüttc Unterkunft suchen. Ein mit Hagel verbundenes Unwetter ging über O b e r - '..l örlen nieder und richtet? auf dem Festplatze des Radfahrer-Vereins große Verwüstungen an Einige Zelte, unter denen F^stteilnehmer Schutz'gesucht hatten, wurden von /einem Wirbelsturm niedergerissen, so daß eine Panik entstand, die zum Glück ohne Unfall ver> lausen ist. Erheblichen Schaden erlitten die Schankwirte.
... _ . ....... fortzugehen. Der .Kriegs -
nuusler Etienne hielt ihn jedoch dar.m ab und lud ihn cui, ißcn zu bleiben. Chaurenrps lönnte nach einigen Minuten seine hebe lertfeben, nachdem Der Präsident D-eschanel den wischen - all durch Die Dcmcriung erleoigl' lxttte, daß die ^mcriunn des SiebncrS niemanden persönlich getroifcn l>abe. Schließlich luilligie ber .ibg. Chautemps ein, den Abschluß seiner Rede aus morgen zit. vertageii. Tie Gen.v'ale Pau und Jossre und die üorigen Dfnstcre, die neben dem Kriegsminißer als Regierungskommmissarl saßen, verließen Den Saal. Tie Sitzung wurde um 7 Uhr ge- schlossen.
Aus dem Landtags Wahlkreis Ober- und Niederbarnim.
Berlin, 3. Juni. Wie der „Lokalanz." hört, hat der bisherige fortschrittliche Landtagsabgeordnete für Ober- und Niederbarnim, Tr. Schepv, unter Hinweis aus die letzten Parteivorgänge in diesem Wahlkreise seinen Austritt aus dem F o r t' ch r i t t s v e r e i n für Niederbarnim erklärt.
Besuch des englischen Königspaares i n R u ß l a n d.
Berlin, 3. Juni. Das „Tageblatt" meldet aus Petersburg: Es steht nunmehr sest, daß das englische Königs- paar in Begleitung des früheren Petersburger Botschafters, Unterstaatssekretärs Nieolson, an Bord der Jacht „Viktoria and Alberr" in Kronstadt eintreffen, in Schloß Peter Hof Wohnung nehmen und Petersburg sowie Zarskoje Sselo besuchen wird In Petersburg wird erneut mit großer Bestimmtheit behauptet, dal; der Minuter des Aeußern, Sasonow, nach Beendigung der Dalkanwirren feinen Posten aus .Gesundheitsrücksichten endgültig verlassen wird.
Die Konferenz der vier Balkan st aaten.
Petersburg, 3. Juni. Rußland steht einer Kon- [ereilt der vier Balkan,taaten eher ablehnend als zu- stimmen d gegenüber. Es fordert außer einer starken Demobilisierung, daß der bulgarisch-serbische Grenzstreit bedingungslos der Entfcheidung Rußlands unterworfen werde. Für die Lmzu- ziehung anderer Mächte, falls sie gewünscht werden sollte, soll in erster Linie die Triple-Entente, in zweiter Linie sämtliche Großmächte herangezogen werden.
Letzte Hocbricbtcih
Aus der Hessischen Zweiten Kammer.
bs. Darmstadt, 3. Juni Zu dem Millionen» a i: tr ag für die landwirtschaftliche Zentral» i a s s e spricht zunächst Abg. H e u r i ch, indem er cs freudig begrüßt, daß eine staatliche Beihilfe gewährt werben soll. Abg. Schmidt beantragt, eine Pau,e von einer Stunde cintreten zu lassen, damit sich die Parteien untereinander beraten können. — Der Antrag loirb befürwortet.
Tie Heeresvorlage in der fran,öfischen Kammer.
Paris, 2. Juni. Der heutige Anfang der Kammn»crhnid- liiii.il über die Wiedereinführung der di . ji.ihrigc n T i. n j* seit verlief stürmisch. Der raci.alc Abg Ehantemps f J; tr aus, die mangelhafte Anweuoinig de>.- G.'st >.^ von 1905 ,;v r die zweijährige Dienstzeit fei schule, oaß Ule demvtta.iio :ß, regel nicht das ergeben i:ibc, was fi? ergcjv.i sollie. Die Suirg Verwaltung habe absichtlich Das Gesetz unewllständig curcbntf:“b’t, und wenn wirklich das Laiw .heute in die Notwendig,eie - . tzt werde, die Dienstzeit zu verlängern, io sei dafür in e.fi.-r L. die Sorglosigleit derer verantwortlich, die au der Spitze ter Armee ftcf>en.
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™ 5 v a n f f u r t n. "DL, 9. Juni. Ain Dienstag kräh zwischen imd 8 Uhr soll das l isher liier stationierte Lim schiff „Pittoria 7-iiNo- unter Jührnng des Navitäns Blew nach Beilm-Potsdaiu ubcrgcuiljit werden. In SDlihibeüurg soll eine Zwischenlandung uoigenommen werden.
haltungenahren l3Ut Attest des Oberhofmarschallamtes von d- n Ilof-
Sr. Majestät des Kaisers
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deshessj, be6 wurde unter ^Ä'^rlnstadl m'NnU]ifll3ablQ: gutgeheitzen.
'.e auf I Mark fest, ■der. Eine längere onsche Einsührmw enzeitung" hervor '.daß dem Mao Angestellten, öeaintendienslver- ^Aussprache. Dr
^täbtebeamten* ndes deutscher (yt. -eine bei bcn&obr Jrtne dem Reichziaq >|’äbe der Beamten hes und Ausgestal- den und dafür ein- Dienste der Städi- estelit ivcrden, aü etz fallenden >c Wahlrechtssra^ timmigen Beschiu- r Regierung foroii kels 42 der Ltädti- Beamten als Sick, i soll. In Bayern die städtischen . Die Einfühmg städtischen Lerival- itvermalmngen er in DarmstM.
Vermischtes.
* Ein neuer Turnverband. Der außervrdcnt- liche Lkreisturntag des 11. Kreises Schwaben tattc eine Citußuug der Vereine über die Jungdeutschlandfrage nicht gebracht. Dies gab den Anlaß zu einer Zusammenkunft von Vertretern von Turnvereinen der Göppinger, Eß- lmger, Groß-Stuttgarter, Ludwigsburger und Fi'tder Gegend. Es wurde der Bcscliluß gefaßt, den Austritt aus d c r d e u t s che n T u r n e r s ch a f t demnächst zu vollzietan, und einen au} neutraler Basis sich anfbauenden unab- bangtgen Turnervertand ins Leben zu rufen. Zu dieser Gründung lag die Zusttmnrung von ettva 5000 Turnern tor. Am Sonntag, l.j. Juni, wird in Caunstadt die offizielle Gründung des neuen Turnvertandes vor sich geh-en.
l i chc Bluttat. In Ommersheim int Aczirfsamt Zim,druck en wurde am Samstag die 12 Jahre alte Walle von dem Ackerburschen Otto Toussaint, der ein LlttUchkeitsverbrcchen an dem Kind verübt hatte, durch eine grotzc Anzahl Mcnerstichc in der fürchterlichsten Weise verletzt io daß an ihr Auskommen kaum zu denken ist. Der Täter ver ließ hieraus den Ort seines Verbrechens auf einige Zeit, und als er nach seiner Rückkehr das Kind noch am Leben fand, brachte er ihm nach iveitcrc Schnittwunden bei. Das Kind wurde nach Hause geschaht und der Täter, der geisteskrank zu sein idicüit, verhaltet. — Ein zweiter entsetzlicher Kindesmord ist in Hgr - a u r ck verübt worden. Der Barbiergehilse Kahser lockte die ol .>iahrige Tochter des Bäckermeisters Kruppa nach seiner Woh- nung und verübte einen Lustmord an ihr. Nachher zerstückelte er die Leiche. Kayser ist verhaftet worden.
ru c ?,r?tfurr ,,®Iücöer" wieder flott. Der im Großen Belt mir Grund geratene große Kreuzer „Blücher" ist gestern abend 10 Uhr unter Assistenz des Kreuzers „Augsburg" und einiger Werrtrahrzeugc freigekommeii.
G e s ch eitert Aus Lissabon, 2. Juni, wird gemeldet: In der Mufte von Nazareth bei Lciria scheiterte ein mit 20 Pcrionen besetztes Filcherboot. 1 5 I n s a s s e n ertranken
* turm-und Blitzschäden. Beim Gewittersturm in Plochengen und mehrere st a r k b e s r a ch t e t e Eisenbahnwagen um geworfen worden. Zwei ^brikschornsteine stürzten ein. Die nmherfliegenden Steinmassen schlugen mehrere Neben- hauier m Trümmer. — In Dadingen bei Gardelegen nmrbc ein 12iahriger Knabe vom Blitz erschlagen. In Kläden schlug der Blitz in eine Gruppe polnischer Arbeiter seiner von chnen wurde getötet, drei betäubt.
^Eisenbahnunglück bei Gent. Bei $fnt stieß ein vonBru 11 e l kommender Persvncnzug mit einer Rangiermaschine zuiammen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden eine aanze Reche Wagen dritter Klasse zertrümmert. Die Ber- letzungen von über 30 Passagieren bestanden außer in Arm- und Beinbrüchen in Ouetschungen an Armen und Beinen und an der Brust. Auch die beiden Lokomotivführer zählen zu Den Verwundeten.
'•Sei diesen Worten des Redners, Di-’ einen ne wn " urüfhmi- sturm der Rechten entfesselten, erhob sich der General P.nn - n der Ministerbank, allem Ansckrein
ß. , A" Vf StC n,'r1 ■ $Uni’ ~IC Kaninchen- lind '<* H § fl c l ( u it g machte einen recht guten Eindruck.
-a^ Ma enal war mit ,fcbv gut* zu bezeichnen. Tie Preis- verteil u n g hatte folgendes Ergebnis : A. K aninche n "| 11-
"kl affe: ^Ehrenpreis: G. Schrader - Leihgestern , L Tre.5 W J Reeb-Leihgestern, 3. Pr. G. Schrader,
91.ceb-, K- Grill, Fr. Buse, Joh. peß, W. Walther, P. Lagele lobende Anerkennung W. Walther: I " n g t i e r kt a s s e: Ehrenpreis W. Walther, 2. Pr P. Müller, W. Need, 3. Pr. W. Need ecl)2,ot'cr' W« Walther, lobende Anerkennung: W. Neeb. W ..aber, D. Walther, W. Neeb. JL Geil ü g e l: ö ü h ner: Ehrenpr.
.raver 2 Pr. W. Tieeb, 3. Pr. W. Faber, G. Wagner, Gg.
'er, lobende 9lnerken,iung W. Schaum, W. Walther. Tauben- Ehrenpreis fi. Waldichmidt. 2. Preis Lehrer Loli, fi AlthauS, 3V'r- "ehrer Lotz. fi. Waldschmidt, Ä. Schrader, lobende Anerkennung : fi. Waldschmidt.
** Vom deutschen landwirtschaftlichen OJcnofs lON'chaltswei en. Tie Erwartungen, die an den 1905 er« Tclgtcn Zuiammenschlu,- des Reichsverbandes der deutschen tandw Geilosscnscha flen und des G cneralverban- d e s. l a n d l i ch c r Genossenschaften für Deutschland ge- knuptt worden sind, haben sich nickst erfüllt: es Hal sich gezeigt, oast ein Ausgleich gewisser grundsätzlicher Au'f- 1 o 1 )u n g c n nicht erreichbar war. Im Interesse einer freien, ge,wiscnschastttchcn Entwickelung wird deshalb der Ver- trag von 1905 im gegenseitigen Einvernehmen mit Wirkung twm 30. Juni 1913 außer Mtatt gesetzt. Tie vermögensrechtliche .Luucinani>fr|ebung ans dem bisherigen Zusammenschluß hat eine veiondere Regelung ersahren.
5$?0rte
S ö(ii, 1. Juni Leute früh 7 Uhr hat liier der Start für ia i3KÜc0l!JC e st Deutsche 3 » v e r l ä s s, g k e i ts j a h r t y,? L’’' begonnen. An ihr nehmen von 40 gemeldeten Wagen 3b Automobile teil und zwar 4 Wagen 4. Klasse -üb r 20 PS) 7i1q Kilometer zurückzulegen haben, 15 Wagen 3. Klasse X? 20 ' ,"ut 780 Km., G 2. Klasse <8,5 bis 13 PS.) mit
420 >m. und 11 Wagen 1. Klasse bis 8,5 PS mit 650 Km. xa$ Ziel der heutigen Jahr! ist Wiesbaden. Montag früh wird die ^ckstiügavrt mit dem Endziel Tüsscldorf beginnen.
Tauuus, 2. Juni. Tie Verheerungen, die der Wirbelsturm am Sonntag im Loch- und Nordtaunus angerichtet hat, stellen sich als eine der furchtbarsten Katastrophen heraus, die seit Jahrzehnten den Taunus heim- luchten. Bei K'ö n igstein rasierte der Sturm zwei Wald- dtstrikte vollständig ab. Hier wurden bis Mont-ag inittaq mehr als 4000 der besten Buchen- und Tannenbänme mit >0—100 Ztm. Durchmesser gezählt, die der Sturm gefällt .hatte. Der Schoden wird auf 300—400 000 Mark geschätzt ZN Ehlhalten deckte das Unwetter die meisten Häuser ab, in Schloßborn machte er die W 0 h l f a r t s ch e M'i h l e dem Erdboden gleich. Am Roten Kreuz knickte er Bäum' und Telegraphenstangen. Seine furchtbarste Entladung s.ind ledoch das Wetter in A r n 0 l d s h a i 11. Lier blieb kein Haus verschont. Nur 5—6 Minuten rauschte der Sturm durch die Gemarlüng, diese aber genügten, um von jedem .Laus das Dach weazufegen, die Schornsteine zu zerbrechen Bon der Turnhalle stehen nur noch die Grundmauern, alles übrige samt den wertvollen Geräten ist verschwunden Die prachtvollen Lochwälder, die Arnoldshaiu umgürten liegen entwurzelt da, und in den Obstgärten ragt nur hier .und da noch ein Stumpf auf. Mehrere Familien sind obdachlos geworden. Der Schaden geht in die Hunderttau. sende. — Gleich fürchterlich sieht es in A ii spach aus 'Auch hier blieb kein Gebäude verschont. Ein Bild entsetzlicher Verwüstung bietet der Friedhof, dessen weit- berühmte Linden bis auf zwei entwurzelt wurden. Neber- all ein Trümmerfeld von Aesten, Baumstümpfen, Ziegelsteinen, zersdampftem Getreide und abgeschleudertem Obst. Was bei Anspach der Sturni nicht vernichtete, vollendete das Hagelwetter. Der Schaden ist gewaltig, unbeschreiblich ist aber auch das Elend, mancher Landwirt ist um die Früchte lahrelangen Fleißes gekommen.
veretnsnachrichten.
-- M a i n z la r, 2. Mai. Die Weihe seines neuen Vereins- feierte am Sonntag der Turnverein unter zahlreicher Heiligung des Lahn-Dünsberg-Bundes. Dem Feste voraus ging wl Morgen ein 10x100 Meter Eilbotenlaiisen. Der Turnverein Dollar ging dabei als 1. Sieger mit 2 Minuten L53/-, Sekunden ''"vor. Die weiteren Vereine reifen sich wie folgt an: 2. Oden- ^usen 2 M. 184/5 S., 3. Ruttershausen 2 M. 23 S, 4 Mainzer 2 M. 23-/5 S., 5. Daubringen 2 M. 23</5 S., 6 Stau eu- derg 2 M. 25 S., 7. Wißmar 2 M. 25-/» Sek., 8 Salzbödm 5 Z- 29;/. S, 9 Kesselbach 2 M. 30Vs S.,' 10. Mendorf a Lda - M 30- 5 S. Die zu durchlaufende Strecke war vom Publikum ow»t be,etzt. Am Nachmittag fand der Festzug und die Weihe der Fahne statt, betn sich ein Volksfest anschloß. Leider störten gegen -wend mehrere Gewitter die Festfreude.
o Ö" Torn-Assenheim, 2. Juni. Am 31. Mai, 1. und 1 ;■ ^uni feierte unser 1908 gegründeter Turnverein fein 1. Turnfcit, nämlich die Bezirksturnfahrt des 3. und «. Bezirks des Gaues Lessen, verbunden mit Fahnenweihe ■uc Beteiligung war sehr rege. In aller Frühe trafen Die Wett wrner, die den vorgeschriebenen Turngang von Friedberg beziv. Echzell zurückgelegt hatten, im geschmückten Festvrte ein. 235 . Turner und Zöglinge traten zum Wettkampfe an. An dem Fest iiige nahmen über 800 Turner teil. Auf Dem Festplatze wurde : ""ch den Feitteden, von der Gesangsriege „Ter Tumer-Festgruß" " von Schiebold, sowie ein gemischter Chor unter Leitung des Lehrers i.otz vorgetragen und die Weihe der Fahne vorgenommen. Hierauf traten etwa 300 Turner zu den Freiübungen an. Leider wurde (jegen 5> 2 Uhr der Festbettieb durch ein furchtbares Unwetter icljr beeinträd)tigt. Die Preisverteilung mußte wegen des sttömen- ocii Regens im Orte vorgenommen werden. Der hiesige Verein Errang folgende Siege: Die Turner Gg. Eichler Den 2. Preis, /Ougo Bommersheim den 22., Herrn. Rack Den 23. und Aug. becker den 30.; die Zöglinge Aug. Rybarezick den 19. und Peter nllbarezlck den 22. Am Abend konnte von dem festgebenden Verein !wch ei n Fackel schwingen vorgenvinmen werden. Montags cur 'ostete sich bei guter Witterung auf dem Festplatze wieder ein sehr
Leben. Die turnerischen Aufführungen für die drei Festtage vurden infolge des Wetters sämtlich am Montag vorgenommeu jnb Äiuar Freiübungen und Fahnenschwingen der Volksschüler, KingfamDfübinigen und die für das deutsche Turnfest bestimmten yeiübungcn von Den Turnern, sowie ein Reifreigen von den sesttungfranen und beim Eintritt der Dunkelheit Leiterphramiden ^Nit Beleuchtung. Ter Gau Hessen war durch den Gauturnwart (Gießen) vertreten.
L ll Gladenbach, 2. Juni. Gestern und heute fand hier das ezi r ks - Tu rn f e st des ersten Bezirks des Gaues ' essen und gleichzeitig die a h n e n w e i h e des Turnvereins statt. Zii dem volkstümlichen 2Letturnen traten im tarnen 267 Turner und Zöglinge an, von denen 160 mit Preisen ckdacht werden konnten. Das Turnen zog sich so lange hin, daß tttoßer Teil der Wetturner nicht am Festzuge teilnehmen konnte, sttneurede hielt Bürgernreister Köhler von hier.
Mütter, gebt Euren Kindern natürliche Fruchtflammeris, solange viel Obst da ist. Der Saft von geschmorten Früchten, Rhabarber, -Ltachelbeeren, Kirschen, Himbeeren, Blaubeeren re. - M out na in gibt einen köstlichen Flammeri, der ast' die guten Eigcn- Ichaften des frischen Obstes besitzt. ©erlanaen Sie von ‘entbä 1t0’iwaifhr 1 rIQ? ' ein „Ü"-Büchlein gratis mn’irnn'ü, es euthalt auSiuhrliche Reievts über alle Arten Fruckiflammeiio. Badewäsche Ä A. Salomon L Cie.
vilderschmuck in deutschen Eisenbahnwagen.
dlUch dem Nüster auskändisch-er Eiscntahuvernwltungen werden auch ibic D-Zugs wagen der p r e u ß i s ch > pe s j 1 ■ scheu Eisenbahnen sckwu in atternächster Zeit, also schon zur Hauptreisezeit, Bilderschniuck erhalten. Auch einige süddeutsche Eisentahnverwaltungen werden spater diesem Beispiele folgen. Der Bilderschmuck wird nicht Reklamecharakter crtaUen, sondern kün stleri s ch e ■Siele verfolgen Veranlagt ist diese hübsck>e Jtae vom Bunde deuttcker Verkehrsvereine in Leipzig, der ein Preis- ansschreiben erlassen hatte. Die Bilder werden buntfarbig- Künstlersteinzeichnungen sein, unter Glas und Rahmen, aus dem Verlage von R. Boiatländer. Der Bund hat 600 Eni würfe erhalten und 41 Bilder für 7175 Mf. nngekuuft Wert gelegt wurde beim Anlauf auf stimmungsvolle Bilder von Städten, Gebirgslandschaften, Flnßtälern, Baudenkmälern usf. Erwähnt seien das Lübecker Lolstentor, daS Breslauer Rathaus, Heidelberger Schloß, Schloß Sanssouei in Potsdam, Landschaften aus Nord und Süd. Durch diese Bilder wird zweifellos die Reiselust gefördert und der Sinn für guten Bilderschmuck geweckt werden. Der Bund wird demnächst ein zweites Preisausschreiben erlassen.
Wetteraussichten in Hessen st'ir Mittwoch, Den 4. Juni 1918: Zeitweise wolkig, Gewitter, sonst trocken, warm.


