Ausgabe 
2.10.1913 Erstes Blatt
 
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Über

stellt bald seinen Betrieb ein. Die Dürerschule hat es an-

peues Hotel erbaut werden.

ui) bod;

Markte.

Lnftschiffahrt.

Lokomobilen

Lokomotiven

(6014

bei

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Brauer-Schule Utorms^Rh.

[Gegri 1872 von [^Schneider] Beginn d.Winter-Semesters am 15. Oktober 1918

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landung in Frankreich zu erlangen, so wird man zugcstehen michm, daß er ein wenig vorausgeschen hatte, das; er trotz des unzweideutigen Verbots über französisches Gebiet fliegen werde. Sollte jemals ein französischer Militärflieger in Deutschland landen müssen, dann kann man nur wünschen, daß dies unter regel­rechteren Verhältnissen erfolgt, besonders wenn er 500 Kilometer von der französisch-deutschen- Grenze niedergehen sollte; aber )ebcr weis;, dah den französischen Militärfliegern derartiges nie passiert, sei es, dah sie besser,ihre Richtung finden, sei es, dah man ihnen in strengerer Weise die Achtung vor den inter­nationalen Abmachungen einprägt.

zuhalten.

Friedberg, 2. Okt. Infolge unvorhergesehener Verzögerungen muß die für den 18. Oktober 1913 beab- fsichtigte Eröffnung des Museums, des Stadtarchivs und der Stadtbibliothck ebenso wie die in Verbindung damit geplante ^OOjahrfeier der Stadt auf das Frühjahr 1914 verschoben werden.

Starkenburg und Rheinhessen.

h Nein--Isenburg, 1. Okt. Heute früh wurde auf der S Wvmetcr langen Strecke nach Sprendlingen der dreigleisige Betrieb ausgenommen, der erste im Großherzogtum .Hessen.

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vermisstes.

* Ueberdas Eisenbahnunglück bei Bonn ist folgende amtliche Darstellung ausgegeben worden: Heute früh 12,38 (Mittwoch) entgleiste am Ellerhof m Bonn der aus zwei Wagen bestehende Schnellzug Nr. 72-der Rheinuser-Bahn, weil der Fahrer mit großer Geschwindig­keit, entgegen der Betriebsvorschrift, durch den Bahnhof in eine Kurve von 53 Meter Radius einfuhr. Beide Wagen sind in der Fahrtrichtung nach links umgefallen. Soweit die Un­tersuchung bisher übersehen läßt, unterließ der Fah­rer die Bedienung der Luftdruckbremse. Die Notbremse wurde vom Zugführer anscheinend nicht vor der Entgleisungsstelle gezogen. Ein Reisender ist tot, d r c i s i n d s ch w c r u n d e t w a n e u n l e i ch t,v erlefet. Der Betrieb der Rheinufer-Bahn ist seit heute früh / Uhr wicderhergestellt. Der Betrieb der Vorgebirgsbahn wird durch Umsteigen aufrecht erhalten. Der Materialschaden ist nicht erheblich. m ,

In Nantes erschlug am Dienstag ein löiahriger Bursche sieben Personen mit einer großen Axt. Es ist der Dienst- kuecht Radureau, der bei den Eheleuten Mabit im Dorfe Vesbrtage in der Gemeinde Landrean bei Nantes bedienstet war. Der Guts­besitzer Mabit kelterte mit Radureau Trauben, als ein Streit ent­stand. Radureau durchhieb dem Gutsbesitzer die Gurgel. Daraus drang er in die Küche, wo er Frau Mabit, die Dienstmagd, die in einem benachbarten Zimmer schlafende Mutter des Gutsbesitzers und drei schlafende Kinder Mabits im Alter von 2, 7 und 8 Jahren ermordete. Radureau legte sich dann ruhig schlafen. 1 Er wurde verhaftet und gestand alles ein.

'V(,nr 1914

10. Zabresvcrsainmlung des Deutschen Museums.

München, 1. Oktober.

Die 10. Jahres Versammlung des Deutschen Museums in München wurde am Dienstag mit einem -Begrüßungsabend ein geleitet, den die Stadt den -vecknehmern im Saale des alten Rathauses gab.

In der Sitzung des Ausschusses des Deutschen Museums berichtete Reichsrat Miller weiter, auch Ausländer hatten Stts- tuuaeu gemacht, so stammten das Modell der großen Sternwarte frei Chicago, das Ääodell des Panamakanals und der Ausschnitt von der Biooklhner Brücke von Amerikanern. Viele große Stiftungen feien auch int verflossenen Jahre überwiesen wordem Die Firma Zeiß in Jena werde ein Planetarium für ein Museum ein- irichten. Gras v. Posadowsky als Vorsitzender des Kura­toriums für die Nationalflugspende übergab eine Stiftung, die

.aus dem Modell eines Doppeldeckers besteht.

.freute abend lud der Prinzregent den gesamten Vorstands- ,rat und den Ausschuß des Deutschen Müsenms zu einem geselligen Abend in die Residenz ein. Professor Dr. Nernst lstelt einen Vortrag über die Bedeutung des Stickstoffes für das Leben.

verwandt werden soll.

.Die Insel fr aigsv.

Konstantinopel, 2. Okt. Von unterrichteter^^ung- türkischer Seite wird versichert, die Pforte habe tatsächlich ihre Botschafter beauftragt, die Großmächte um ihre grund­sätzliche Zustimmung zu direkten Verhandlungen überdieJnselfragezu ersuchen. Griechenland hat bic türkische Anregung zu einer direkten Lösung der Jnselsrage mit dem Bemerken abgelehnt, daß die Großmächte sich die Entscheidimg über diese Frage Vorbehalten hätten. DieUntersuchungderGreuelaufdem Balkan

Wien, 2. Okt. Der aus dem Carnegie-Fonds ausgerüstete Ausschuß zur Untersuchitn g der Greuel auf dem Balkan hat seine Arbeiten beendet. Das Ergebnis der Untersuchung, die bekanntlich weder in Griechenland, noch in Serbien wegen des Widerspruchs beider Regierungen vorgenommen werden konnte, ist laut bulgarischer Mittei­lung derart, daß an erster Stelle hinsichtlich der Ver­übung von Greueltaten die Griechen, an zweiter die Bulgaren und an dritter die Serben stehen.

Kleinasiatische Pläne.

Letzte Nachrichten.

Das Befinden des Königs Otto von Bayern.

München, 2. Okt. Gerüchte, wonach sich das Be­rnden des Königs Otto verschlimmert habe, sind daraus urückzuführen, daß Kimig Otto an ungefährlichen Furun- ! eln leidet. Er ißt jedoch bei giutem Apoetit und schläft gut Veränderungen seines Mlgemetnbefindens sind nicht ein- aetreten. ,

Siege der Serben.

Belgrad, 2. Sept. Die serbischen Truppen haben Pisk 0 peja und O ch r i d a eingenommen und dringen wei­ter erfolgreich vor. Nachrichten über die E i n n a h m e v 0 r Strugas werden stündlich erwartet. In den letzten -Logen erhielten die Albanier bedeutende Verstärkungen, auch Artillerie wurde beobachtet. D i e L a g e i n S1 u m a 1 st ernst. Prisren ist bedroht, starke serbische Abteilun­gen wurden dorthin entsandt. *

i. Konstantinopel, 2. Okt. Nach dem F riedens- vertrage mit Bulgarien, der bestimmt, daß die Verhand­lungen innerhalb drei Wochen durchzufichren seien, glmck-t man hier nicht, daß die Türkei in Thrazien abrüsten werde, bevor der Friede mit Griechenland cxeschwssen Jet. Ebenso wenig glaubt man, daß die sogenannte Miliz des thrazischen Freistaates sich auflösen werde. Andeutungen tür­kischer Zeitungen lassen vielmehr annehmen, daß diese un­gefähr 20 000 Mann zählende Freischar jetzt, nach dein ihr< Aufgabe gegen Bulgarien vollendet ist, in dem Gebiet von Saloniki und Berres als Druckmittel gegen Griechenland

Kreis Friedberg. '

I,. Friedberg, 30. Sept. Nachdem die vom Kauf- Männischen Verein eingerichtete Fortbildungsschule für jweib lichk Angestellte im Handelssache so stark in unserer Stadt beucht war (über 100 Schülerinnen), hat das Kura­torium ^schlossen, auch im Winterhalbjahr einen Kursus ab-

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»richtig sei, daß die Eisenbahnverwaltung bereits den für ben 1 WegfÄl der Wegüberführung an der Seifenfabrik entfallenden I (Betrag von 21 000 Mk. an die Feldbereinigungsgesellschaft Alten (bürg gezahlt habe, gibt der Vorsitzende bekannt, daß die Eisen Ibahudirektion Frankfurt <t. M. dies auf Anfrage von ihm be­stätigt habe. Gem.-Rat Braun teilt mit, daß ihm gesagt worden sei, der Weg sötte erst in 4 Jahren-gebaut und das Geld bis dahm verzinslichangelegt werden. Er wünscht Auskunft, ob über bic Weganlage endgültig entschieden sei: der Stadtvorstand habe doch seinerzeit' Protest gegen die Abmachungen der Vvttzugskommis,io- nen erhoben. Gegen die Wegeanlage habe er an sich nichts,^ er toünfdje sogar, daß ein Weg zustande komme, der allen Ansprüchen an einen Arbindungsweg zwischen Mtenburg und Wsseld (Bahn- hoff entspreche. Aber dagegen müsse man sich verwahren, daß das Geld einseitig hingegeben werde: der Weg müsse gemeinschaftlich gebaut und die überfchießende Summe von 21 000 Mark auf die in die Gemarkung fallende Wegstrecke anteilsmäßig zwischen Alten­burg und Alsfeld verteilt werden. Der beabsichtigte Weg fei gar nicht Don der Feldbereinigung vorgeschlagen, die jetzige Linie sei vielmehr auf das Eingreifen des Freiherrn Von Riedeiel zurückzuführen. Man müsse prüfen, ob rechtlich irgend noch etwas dagegen unternommen werden könne. Es wird beschlossen, die Biirgermeistcrei zu beauftragen, die Angelegenl^it nach tn:r recht- -. litbcn Seite zu prüfen: der Vertreter der Stadt im bestächen an Schlaflosigkeit. Sidney Whftman, der alteftc ^-fftttor der eng- Landtag soll ersucht werden, die Angelegenheit dort zur Sprache Nischen Diesel-Motor-Gesellschaft, sagte, er, habe seit >>nhren nut zu bringen. Für die Hunderts alirseier zur 'Erinnerung der Diesel im Briefwechsel gestanden und Nulle, daß der Verfchwun- D oller schlacht bei Leipzig wird auf Gesuch des Ausschusses ein bene mit besonderer Freude an feinen Besuch in ^stdon dachte. Beitrag von 200 Mark bewilligt. Ferner wird der Festplatz für Wenn Diesels Tod kein reiner Zufall gewesen tzst sollte, w das Jugendfeft unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der Pflan- könne er nur die Folge einer momentanen Geistesverwir­rung einer Eiche in ber Anlage vor der alten Molkerei wird zu-1 rurig bilden. Er habe sich jahrelang^ überanstrengt. Sorgen bestimmt. ' habe er nicht gehabt. In der Familie Dresel versichert man, daß

Lauterbach der Vermisste besonders in letzter Zeit stark an Atemnot litt. Wahr-

, t - vev , luuiciuuuj. gL scheinlich sei er bei einem solchen Anfall aufgefhegen, habe sich an

I Hochwttldhauseu, 1. Okt. Das tn den Kreisen w^miw in er vei rin^n P^rd gestürzt.

der Vogelsbergwanderer bekannte Hotel zumFelsenmeer Dr^Rudolf Diesel wurde 1.858 in Paris geboren. In der stellt bald seinen Betrieb ein. Die Dürerschule hat es an-1 technischen Welt wurde er bekannt, als 1893 feine Schrift über gekauft, um das Haus als Unterrichtsgebäude und zu Wohn- fe-c xijcorie seines rationellen Wärmemotors erschien. Vier Jahre zwecken für die Schüler M benutzen. Es soll i« Kürze ein I später baute er den ersten Dieselmotor, der sich dann in den wl- 1 genden Jahren die Welt erobert hat Neuerdings werden die Diefelnrotvren besonders für die Schiffahrt und für Eismbahn- zwecke verwendet. Dr. Diesel lebt seit einer lange Reihe von Jahren in München.

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Der Erfinder der Dieselmotoren fpurios verschwunden.

Dr Rudolf Diesel, der am Montag mit Mei Mannten an Bord des Great Eastem-Railway-DampfersDresden" von Antwerpen nach London abfuhr, ist auf der Reise s pur los schwanden Als der Dampfer Dienstag früh 6 Uhr in Har­wich eintraf, hat man Dr. Diesel vermißt. Man befürchtet, daß er über Bord gefallen sei. Die Gattin Dr. Diesels weckt zurzeit in Frankfurt a M., Ivo auch die Nachforschungen nach dem Ver­schwundenen eingeleitet wrden. ^Der Vermißte litt in letzter Zett

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4050 Mk., 10-12 Wochen alte 5060 Mk.; Säufer kosteter. 60-90 Mk.; Einlegeschweine 90-120 Mark. Der Handel war inittelniäßig; es blieb Uederstand.

Wetteraussichten in Dessen für Freitag, den 3. Okt. 1913: Zunahme der Bewölkung, trocken, mild.

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th. Gießen, 1. Oft. Der gestrige Rindviehmarkt hatte einen Vorrat von 900 Stück Großvieh sowie 500 Stück Jungtiere und Kälber. Tas Geschält in Milchvieh war am Montag, dem Vormarkt, recht flau. Die Käufer für bessere tragende und frisch-

welkende Kühe hatten wegen der bevorsteheiiden israelitischen Feier- fftjp p nnhuna des Leutnants Steffen in I tage ihre Einkäufe schon am Freitag in größerem Umfang in den Die LanvUNg oes .^eurnanis öieyien in Bällen gedeckt. Fette Kühe gingen jedoch am Vormarkt zu dem

an r k to . alten Preis nach dem Rhein hinab Ebenso wurden am Montag

Puris, 1. Okt. Eine amtliche Note bestätigt, daßLcut- einige Stück fette Rinder und Kälber gehandelt, die sofort itatit Steffen von der französisckstn Regierung ermächtigt verladen wurden. 9lm Markt selbst herrschte eine gewisse Unluft, wurde, Frankreich auf dem Luftwege zu verlassen, da Trotzdem hielten bic Verkäufer in allen Viehgatttmgen die Preise aus der Untersuchung hervorgehe, daß er infolge des Nebels des letzten Marktes. Stark begehrt und auch besser bezahlt als zu einer Notlandung gezwungen wurde, und auf fran- sonst waren Kühe mittlerer und geringer Qualität, sobald solche »Ä &Ut^n"3SUffe9n"ir^enbte ÄffiSÄ Ä

DorkchrA des deutsch-französischen Abkommens vom 26. S»li « Stück Milchkiw" t' 2St

vergangen hat, so signalisiert die französische Regierung der U 3 Qual. Mk. 330-475, junge Stiere und Rinder

Deutschen Regierung diese Tatsache und überlaßt es ihr, be- je narf) ctorn'x für Zuchtzwecke 5-7 Rionate alt, Mk. 150 bis züglich dieses Offiziers die erforderlichenMaßnah- V?5, 8 bis 10 Monate alt Mk. 180-240, 7<-17,iäbrige Tiere men zu treffen. Mk. 250-300. Es wurden verkauft der Zentner SeblachtgeivichL

Nack einer Meldung aus Boulogne wurde Leutnant Steffen, Fette Rinder Mk. 9496, fette Kühe in guter 2. Qual. Mk. 8o nachdem sich der deutsche Konsul Bursch für i hn ver- bis 86, 3. Qual. Mk 7883 (bessere Ware fehlte am fBlarft). bürgt hatte, ermächtigt, mittels Eisenbahn nach Deutsch-1Kälber 1. Qual. Mk. 9698, 2. Qual. Mk. 8692. Jahrochsen, land mrückzukehren. Sein Flugzeug sei auseinander genommen I die wieder nur in einigen mittelschweren Paaren am Markt waren, worden und werde vom Bahnhof Boulogne nach seinem Be-1 wurden nach dem Siegerland hin mit 11001200 Mk. schlank ver- stimmunasort befördert werden. Ein Boulogner Blatt berichtet, kauft. Nächster Markt am 21. und 22. Oktober.

daß der deutsche Konsul Busch dem Unterpräfekten und dem th. Gießen, 2. Oft. Pserdemar k t. Alis dem gestrigen Kommissar der Staatspolizei ein Frühstück gegeben habe, zu Pserdemarkt mären, obschon viele fremde Händler mit ihrer Ware welchem mich Leutnant Stessen geladen war. Konsul Busch wegen des Neujahrsfestes der Israeliten vom Markte ferngeblieben habe im Namen des deutschen Offiziers den fraMvsischen Zivil- und waren, doch 213 Pferde, darunter 23 Fohlen, vorhanden, darunter Militärbebörden für ihre Courwisie .gedankt und gleichzeitig zahlreich hervorragend gutes Material. Das Geschäft war wie bei ruck die wohlwollende Haltung der Bevölkerung anerkannt. Der jedem Herbstmarkt still. Trotzdem waren die Preise hoch. N»,r Konsul füate diesen Worten seinen persönlichem Dank hinzii und weniger gute Pferde waren billiger als sonst zu haben, xie ?rftnrte er hätte es ab gelehnt, den Leutnant Steffen mit seiner Ankaufskommission hat recht schönes Material zur Verlosung an« Autorität zu decken, wenn er auch nur einen Augenblick an der gekauft. Zur Prämiierung waren diesmal recht reichlich ^.iere von H« wot- ÄeÄ

Steffen vollständig vorbe- lw°J(lW^ l^OfF Ai^dem heutigen

CariJ kri E sEhatte^umb ihreEchutz i^Äe Not- ! biZOgcht Wochen^altVFerkei 3O-7o" Mk/ft.r 8-10 Wochen alte

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c? Tr. bdannt- t übet die mehrfach in n gegen ihn und seine iemcinderat Jakob be- rcicn MeiMngsäußerung cn und sich darüber auch wchmalige Anregung des cn JunlcriMün einen r eine Aichtnbnur bilden nem am 26. äugult ge- derherskeilung der cn Ätzung Wc es der nvonmn) die 'iicutiedung ,rt habe, ohne den Be- ichbe/nüligung der hierfür n,.eMr den vom Zladi-

i0 haben. In einem -Mn entschuldigt der L man die Arbeiten M-

zum Eingang urch den damaligen M- waren andemaff! d

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Letzte Auszeichntmgen : Brüssel 1910: Grand Prix

Budapest 1911 : Grosse goldene Staatsmcdaille

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Hx 9 c r m e i ft e r- Q:i't ttcht bet A-nir In"?" ' bei uns auch nicht ' 3 ^ttisstr^enchait 9e§ Dienstjubiliium tjing des Schlosser- ^kzte so unglücklich lg erlitt und in ärzt- isährlich verletzt von hier. Bei Ans­age und geriet unter abgesahren, da? eine nit. Er wurde in die

Kurt mit Firm

burg,Lünebura.Str.l9.ihv'°/» »UIUI u IU1

Wien, 2. Okt. In derOesterreichifchen Rundschau" wird daraus hingewiesen, daß Italien sich anscheinend in Eilicien eine kleinasiatische Interessen- p h ä r e schaffen möchte. Oesterreich solle sich von dem Bun­desgenossen nicht überholen lassen, sondern Eilicien, das tu wenigen Jahren ein wichtiger Platz der Verkehrsstraße nach Bagdad, Persien und Indien sein werde, unter seinen Ein­slus; bringen, falls die Türikei ihre Besitzungen in Affen nicht im jetzigen Umfang halten könne.

Vergiftung nach dem Genuß von schwarzem T e e.

i. Köln, 2. Okt. Aus dem Bergischen Orte Bucrrig flemrmt die Meldung, daß eine dortige Familie nach dem Genuß von s ch wa r z e m Tee e rkr an kt ist, der, wie sich später herausstellte, TolMrschen enthielt. Die Vergistungs- erscheinungen steigerten sich bis zu Tobfuchtsanfällen. Die Tochter konnte üoch rechtzeittg die Herbeiholung eines Arztes veranlassen, so daß die Erkrankten von. dem sicheren Tode bewahrt bleiben.

Unwetter am Bosporus.

Konstantinopel, 2. Okt. Durch die Unwetter ist auch die Linie der Orientbahn in Mitleidenschaft gezogen worden. In den Vororten am goldenen Horn sind 200 Menschen ertrunken.

Das beste Mittel gegen Influenza.

Einer unserer Mitarbeiter berichtet folgendes: Ein Freund gab mir ein Mittel, von dem er, wie er mir sagte, in den Zei­tungen gelesen hätte. Es war Kephaldol, welches zu billigem Preise in jeder Apotheke erhältlich ist. Bei Erkältungen nimmt man am besten 2 oder 3 Tabletten mit einem Schluck Wasser vor dem Schlafengehen und zwei weitere Tabletten des Mor­gens, unmittelbar nach dem Mfftehen. Bei Schmerzen ist es ratsam, zwei Tabletten auf einmal zu nehmen und alsdann stündlich eine Weitere, bis Besserling Etritt. Es ist seltsam, wieviel ein derartiges Mittel zu tun vermag. Ich habe ivater er­fahren, daß dieses Präparat ursprünglich von einem Profestor eines bedeutenden Wiener Spitales verordnet wurde. Möge dem nun sein, wie ihm wolle. Nach Einnahme des Mittels war meine Erkältung bereits am nächsten Morgen vollkommen verschwunden. Jetzt halte ich dieses Präparat stets bereit, und wenn irgend jemand in in einer Familie eine Erhaltung hat oder Schmerzen irgendwelcher Art verspürt, sei es Rheumatismus, Nerveii- oder Kopfschmerzen u. bgl., so nehmen wir sofort unsere Zuflucht zu Kephaldol-Tabletten und erzielen stets augenblickliche Bes­serung^_____________________________hy29/*