Ausgabe 
1.2.1913 Viertes Blatt
 
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und Sinbrr können in dem neuen städtischen ober konzessionierten Betrieb Beschäftigung finden.

Auch vom nationalmirtschaitsichen Standpunkt bedeutet das Bersabren einen nickt zu imtersck-f «-.enden Fortschritt, denn das in Den-ksckland verbrauchte Bicncnwack-, mit dem hns durch Vakuum­destillation gewinnbare Wachs cnttpcber identisch ist, oder dessen wertvolle Eigcnsckafttt, fri't - die Untersuchung ist nock n>ck' ab­geschlossen . must ari^tcntrils aus dem Ausland biogen werden

3n älmlicker Weise, wie aus Begetabilien, sind auck aus tierischen Abfallen, z. B. Maaren, den Häuten der Eierschalen, Fette durch Datuirmdestillation zu gewinnen.

Wahrscheinlich werden sich auch die in den Fäkalien und bftn Scklamm bcr städtischen .Qfnranlaaen enthalten en ungebener grasten Mengen ,^ett durch Vakuumdestillation gewinnen lassen

Aus allen diesen Eirunden bitte ich die Verwaltung der Stadt Gießen, geneiatest eine Versuchsanlage einrichten tu wollen, in bet bic vorstehend beschriebenen Versuche mit größeren Mengen Material ausgefühtt werben können.

Ta mir bcr Ehesten er stl 'rbonmanlaae eine Vakuummasänne steht, unb Dampf sowie elettrische Mrift varbanben ist, so erwachsen durch die Anlage kaum nennenswerte Kosten

Kirche und Schule.

AonferenH evangelischer Geistlicherim Groß- herzoatum Hessen.

Am kommenden 4. Februar. Fastnachtsdienstag, nach­mittags 2 Uhr findet im Christ!. .Kellnerheim fru Frank­furt a. M lScharmhorststrastei die diessäbriae G-famttaauttq der Frankfurter Konferenz evangelischer Gristlichpr im CAxn^ her^oa-tum Hessen statt Referent ist Pfarrer Freundlich in Vilbel über das Thema: ,,Tie Zu kun f t s a e st a l - tun g unsrer evangelischen Kirch e" Rach dem Vorträge findet freie Aussvrache statt.. Die Konferenz bezweckt, unabüöurqiq von firchenvolitjschen Parteien und theologischen Richtungen, ihre Mitglieder wis''enschaftlich weiterrubitden nnd zu befähigen, selbständig zu den grosten religiösen und kirchlichen Zeit- und Streitfragen der Gegen- wart persönlich Stellung zp nehmen. Auch Richtmitglieder haben als Gäste Zutritt.

Au» Stadt und Land.

(Rieften, 1. Februar 1913,

AuS dem städtischen Bcrwaltungsbericht.

VII.

Städtisches Bauwesen und Baupolizei.

Hockbauamt Tic Unterhaltung von Bauten erstreckte sich aus 203 Gebäude in 69 Hofreiten. Reu hinzug'korn- men sind 4 Hofreiten mit drei Gebäuden und zwei Gebäude wurden niedergelegt. Tic Unterhaltung der Gebäude verursachte 29 704,88 Mk. Unkosten, 6897,63 Mk. weniger als im Vorjahr. Die Baupolizei hatte 212 Baugesuche zu begutachten gegen 227 im Vorjahr, doch ist trotzdem eine Zunahme der Bautätigk it festzustellen. Es entfielen nämlich 61 Baug"suchc g^qen 56 im Vorjahr auf Hauptgebäude. 46 aus Nebengebäude, 52 auf Ein­friedigungen und 53 aus Bauverändcrungen. Die Feuer Visi­tation erstreckte sich aus 41 Hofreiten mit 53 Gebäuden und 153 Schornsteinen. Nachschau erfolgte in 62 Hofreiten. Es wurden zahlreiche Unterhaltungsarbeiten ausgeführt und Pläne und Voranschläge entworfen.

T i e f b a u a m t. Bei der Straßenreinigung waren durchschnittlich 37 Kehrer beschäftigt, denen 36 291.82 Mk. Lohn ausbezahlt wurde. Die Abfuhr von 1043,12 Kbm. Str asten keh'ücht kostete 1804,86 Mk. und die von 6050 Kbm. Hausmüll 5179,03 Mk. Das Besprengen der Straßen kostete 9101,79 Mk. Tic Gesamt- kosten der Sttastenreinigung betrugen 75 134,44 Mk., denen 135,89 Mark für Hausmüll gegenüberstehen. Die Unterhaltung der städtischen Straßen und Feldwege, die am 31. 1912 eine Gesamtlänge von 146 088 Klm. hatten (62 958 Klm. Straßen und 83 130 Klm. Feldwege) verursachten 77 149,24 Mk. Kosten An Einnahmen stehen dem 14 682,16 Mk. gegenüber. Mit der Reinigung der Wasserläufe unb Kanäle waren durch­schnittlich 11 Arbeiter beschäftigt Ausgegeben wurden dafür 17 690,29 Mk. Der Betrieb der Kläranlage erforderte 10116,03 Mk. 1184 Kbm. Schlamm wurden im trockenen und 415 Kbm. im uafsen Zustand abgegeben: außerdem wurden 800 Kubikmeter Schlamm auf den neben den Schlammbecken gelegenen Acker gepumpt.

Aus den beiden städtifchen Sandgruben wurden 2500 Kubikmeter Kies und Sand, sowie 586 Doppelspänner und 1048 Einspänner Sand abgegeben. Tic Ausgaben betrugen 8497,55 Mk. und 11 476,25 Mk. EinnalMCn. In den Sandgruben mürben 6 unb im stäbtischen Steinbrud) durchschnittlich 21 Arbeiter besck>äftigt Aus bem Steinbruch wurden 5673 Kubikmeter Steine abgegeben: auggegeben wurden 40 073 Mk. und eingenommen 46 756 Mk. Zahlreiche Strasten- und Wegebanten, Kanal- und Wasserbauten, sowie Pläne unb Voranschläge zu Straßen, Wegen, Kanälen und Bahnbauten wurden gefertigt. Die Kanalisation hatte eine Einnahme unb eine Ausgabe von 243 032 Ml. Unter den Einnahmen erscheinen 181 448,46 Mk. Kanalgebühren, unb 60 482,82 Mk. Zuschuß aus ben Gemeindesteuern Msgegebcn würben u. a. 11 697,94 Mk. für Gehälter, 3628,96 Mk. für Hebgebühren, 16 268,84 Mk. für Unterlfaltung unb Reinigung des Kanalnetzes, 10 116,03 Mk. für den Betrieb der Kläranlage, 1421,45 Ml. für Instandhaltung bcr Ticnftfleiber bcr Kanal- arbeitcr, 126 264.30 Mt Verzinsung des Anlagekapitals, 1360,32 Mark erlassene Kanalgebühren, und 71 319,90 Ml für Tilgung bcr Kapitalschuld Tie auf bcr Kanalisation ruhende Schuld betrug am Anfang des Rechnungsjahres 3 417 825,76 Mk., cs gingen ab 71 319,90 Mk. unb für neue Kanalisationen 63 761,18 Mark, so baß am Schluß des Jahres die Kanalschuld 3410267,18 Mark betrug.

** Oberhessischer K' unstverein , Um die Kunst, diesesmal die lebenswarme Kunst unseres hesischen Meisters Otto Ubbelohde dem Volke nahe zu bringen, hat sich der Oberhessische Knnstverein entschlossen, einen Volks tag einzufuhren. Am nächsten Sonntag, den 2. Fe­bruar, wird die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand von 1 1 Uhr gegen ein Eintrittsgeld von 10 P f g. für jedermann geöffnet sein. Wir hoffen, daß dieser erste Versuch gelingen wird, daß recht viele von dieser Gelegen­heit, sich an edler Sl'u.nft zu erbauen, Gebrauch machen werden. Es sind vorwiegend Landschaften der hessischen Heimat, die der Künstler in seinen Gemälden und Zeich- nustigelt wiedergibt, also Dinge, die allen vertraut sind. Dem, der sich in diese Bilder vertieft, wird das Auge geschärft für die Schönheit der Heimat, die allen gehört die sic erfassen.

*"* Gin zweiter Kindergarten. Man sagt: Wir leben im Jahrhundert-des Kindes und dies mit Recht, denn das Leben von beute, mag es in der Berufsarbeit liegen ober jich auf das Haus beschranken, bedingt eine ganz andere Erziehung wie in früheren Zeiten 3d»n bei dem nichtsdnilviliduigcn Kinde kommt es ganz besonders darauf an, eine harmonische Entwickelung ui fördern, Verstand, Gefühl unb Willen, zielbewusst in die richtigen Bahnen zu lenlen Tutd) bas heutige Erwerbsleben ist aber die Mutter, audi wenn sic ihre Arbeit im eignen Haushalt unb eignem Geschäft tinbet, oft verhindert, ihrem Kinde bic Erziehung zu geben, bic sic ihm gerne geben möchte: unb für diele winder öffnet der Kindergarten seine Tore, um ihnen das zu geben, mav ihnen das Elternhaus nicht in gewünschtem Maste bieten kann Ter Seminarlindergarten, der an das Frö bei-Seminar ange gliedert ist, kamt nur eine bestimmte Zahl Kinder au im* hm en, sie auch nur in den Vormittagsstunden in seine Obhut nehmen: und seit bcr Kindergarten, der von Frau Fottony geleitet imirDc, ein gegangen ist, hat sich das Bedürfnis nad) einem wcncrcn Kinder garten sehr gesteigert. Zm April soll nun von dem in der Grün düng begriffenen Verein für Kinder gatten und Fröbel Seminar

ein zweiter Kindergarten in dem der Frau Kommerzien­rat Koch gehörenden Besitztum, Schiffenberger Weg 15, errichtet werden. Wenn dieser Kindergatten auch in innigem.Zusammen hang mit dem Fröbel-Seminar stehen wird unb nach ben gleichen Grundsätzen wie der Seminarfinbcrgarten geleitet werben soll, so hat man boch beschlossen, bas Honorar hierfür um vieles geringer zu bemessen, obgleich bic Kinder vor unb nachmittags kommen sollen. Tie Stäbtoertretunq hat bas Unternehmen in der Weise geförbert, baß sie 1000 Mark zur Verfügung gestellt hat, die ungefähr die Mitte des Lokales decken werden. Aber einen Kinder garten zu errichten unb zu erhalten, kostet Gelb,, unb darum wurde beschlossen, um die erste Einrichtung schaffen und die laufenden Kosten decken zu können, eine allgemeine Sammlung zu veranstalten. Tte Kindergattensache hat ja auch in Gießen weitere Kreise interessiert, und wir geben uns der Hoffnung hin, baß unsere Bürgerschaft bas Unternehmen, bas ja nur den Gießener Kindern zu gute kommt, unterstützen unb unterhalten hilft. Wegen bet An­meldung von Kindern für den Kindergarten siehe Anzeigen.

Landkreis Gießen.

4- Climbach, 31. Jan Der GesangvereinLieder- kranz^ brachte gestern abend dem von hier scheidenden Lehrer Schäfer ein Ständchen. Lehrer Schäfer hat sich in den wenigen Monaten, wo er hier wirkte, die Sympathien der Gemeinde erworben. An seine Stelle tritt der seither in Treis tätige Lehrer Walter.

Kreis Schotten.

-a- Schotten, 31. Jan. Die unzureichenden Verhält­nisse am hiesigen Bahnhof werden in diesem Jahre hin­sichtlich des Güterverkehrs in Ladungen eine durch­greifende Besserung erfahren, indem der Güterbahnhof völlig verlegt loiib. Demnächst werden die Geländeerwerbs-Ver­handlungen eingeleitet werden; die Anlage kommt außerhalb der Stadt in den Zug der Staatsstraße NiddaSchotten zu ue^en. .Für die spätere Verlegung oder Erweiterung des Empfangsgebäudes werden ebenfalls Projekte ausgearbeitet, doch findet d'ese Aendcrung im laufenden Jahre nicht statt, wohl aber wird der Personenbahnhof Verbesserungen erfahren. Der Vogelsberg wird stets aufnahmefähiger, aber auch abgabefähiger, so daß die Erweiterungen nicht länger auf, geschoben werden können, und es wäre nur zu wünschen, daß die beim Bau falsch angelegte Bahn einen anderen Lauf hätte. Der Personenverkehr wird ab 1. Mai eine willkommene Vc^ bcsserung erfahren; es wird ein neues Zugpaar eingelegt werden mit Anschluß an der Strecke GießenGelnhause ; ferner wird der letzte Zug ab Schotten 25 Minuten spä^r gehen, wodurch der Aufenthalt in Nidda vermieden wird.

Spielplan der Siebener Staöttl)eaters.

Sonntag, den '. Februar, nachmittags 3* 1/, Uhr, bei kleinen Preisen: .Tie vcrfniife-'e Glocke." Ende 69, Uhr. Abends 77, Uhr, bei kleinen Preisen: .Aus eiserner Zeit." Ende 10 Uhr. Dienstag, ben 4. Februar (.vaflnacht), nachm. 3', Uhr (unter Mit­wirkung der Kapelle des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116), bei Volksprcisin: Kinder-Vorstellung:9lein-Däumling/ Tlärcben mit Geiang m 7 Bildern von Otto Voges. Mnstk von Wilhelm Meyer- Ltolzenau. Ende 6 Uhr. Abends 8 Uhr (15. Dienslag-Abonne- ment-Vorstellung):Ter Weg zur Hölle.' Ende IO1/. Uhr. Mitt­woch, den 5. Februar, abends 7 Uhr: Gastspiel der Großh. Hof- oner unb der Hostnnsik in Darmstadt:Wenn ich König wäre." Romantisch - komische Oper mit Tanz von Adolphe Adam. Ende nach 10 Uhr. Freitag, den 7 Februar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (15. Freitag - Abonnement- Vorstellung) : Gastspiel von Frl Riza Bajor vom Deutschen Theater in Berlin:Emilia Galotti/ Ein Trauerspiel in 5 Am- zögen von G. E. Lesstng. Ende gegen 10 X Uhr. Sonntag, den 9. Februar, nachmittags 39, Uhr, bei Volkspreisen (unter Mit- Wirkung der Kapelle des hiesigen Znfanterie-Regiments Kaiser Wil- heim Nr. 116): Kinder - Vorstellung :Klein Däumling/ Ende

Uhr. Abends 79, Uhr, bei kleinen Prellen (unter Tlilroirfung bcr Kapelle des hies. Znf.-Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116): .Parkettsitz Nr. 10/ Ende 1(1% Uhr.

Spielplan der vereinigten frankfurter StadttHeater.

Opernhaus.

Sonntag, den 2. Februar, nammittags 9,4 Uhr:Tie lustige Wiiwe/ 'Abends 7 Uhr: .Tannhäuser." Montag, den 3. Febr, abends yaB Uhr:Ter hebe Augustin/ Dienstag, den 4. Febr.'): Die verkauste Braut." Mittwoch, den 5. Februar, abends '/»< Uhr. Einmaliges Gastspiel des Frl. Irma T e r v a n l ootn Kgl. Opern- haus m Dresden: .Carmen/ Donnerstag, den 6. Februar:Ter Widerspenstigen Zämnung/ Freitag, den 7. Februar, geschlossen (9. MusetimS-Konzett). Samstag, den 8. Febrtiar .Violetta' (La Traviaia . Sonntag, den 9. Februar, nachmittags 9,4 Uhr:Ter Wroi von Luxemburg « Abends 7 Uhr:Die öngenotten/ Won­tag, den 10. Februar, abends ",8 Uhr:Der liebe Augustin/ Diens­tag, den 11. Februar: .Ariadne auf Naros.' 'Mittwoch, den 12. Februar, abends i/J8 Uhr: .Ter .Bigcunerbaron/

Schauspielhaus.

Sonntag, den 2. Februar, nachmittags 9?4 Uhr:Madame Sans-Gene/ 9lbenb6 7 Uhr:(Straf Pevt/ Vorher:Wann mir altern/ Montag, den 3. Febr.",:Das Märchen vom Wol'/ Tiens, tag, den 4. Februar: Znm erstenmale: .Püppchen/ Poste mit Gesang in 8 Akten von Curt Kraatz und Jean Kren. Mittwoch, den 5. Februar, nachmittags 7,1? Uhr:A ilhelm Test/ Aben)s 7 Uhr:Puvvchen." Donnerstag, den 6. Februar, abends 9,8 Uhr: .Graf Pepi" Vorher: .Wann wir altern." Freitag, den 7. Febr., abends X8 1lhr: .Die Zarin." Samstag, den 8. Febr :Puvvchen/ Sonntag, den 0. Februar, nachmittags 9,4 Uhr: .Tie Hochzeit des Mozart/ Abends 7 Uhr:Püppchen/ Montag, den 10. Febr.: »Gras Pevi/ Vorher: .Wann wir altern/ Dienstag, den 11 Februar:Ein idealer Gatte/ Mitttvoch, den 12. Februar nachmittags 7,8 Uhr:Wilhelm Tell/ Abends 7 Uhr: .Gras Pepi/ Vorher: .Wann wir altern/

*1 Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

kirchliche Nacl-richten

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den Februar, Estomihi: Gottesdienst.

3n der 5tadtkirche.

Vormittags 9K Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthausgemeinde.

Pfarrer v. S ch l o s s e r.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgeniemde. Voitrag des Herrn Dr. Ebel.

Dienstag, den 4. Februar, abends 6 Uhr, int Matthaus- ia«I: Frauemnistionsvcretii. Missionar Schaal aus Indien. Auch 'Aichtmit ilieder werden dazu eingeladen.

"'Utivoch. den 6. Februar, abendS 6 Uhr, in der Stadtkirche

1. Passionsandacht. Pfarrer D. Schlosser.

3n der IoHannerkirche.

Vormittags 9/, Uhr: Profestor D. Eck.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die JohanneSgemeinde.

Pfarrer 91 u 8 f e [ h

Abends 5 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m er. '

UdendS 79 Uur: Vereinigung der fonRrnnerten männlichen Fugeno der llukas Gemeinde tm pukassaale.

Desgleichen der konfirmierten männlichen Jugend der ZoHannes- gememde tm Fohannessaal.

Mutwock, den ö. Februar, abends 8 Uhr: Sitzung des Frauen- vereliis der JohanncSacmeinde tm ZohanneSsaal

Am iiächstkimstiacu Sonntag, den 9. Februar wird eine Hodcrte mm Vesten de:- KirchdauS in der armen Gemeinde Rinder- bugen C'.hoben werden.

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Der Wartburg-Verein (Wetzsteinstrane 381 veramtaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend eine Bibelstunde, jeden Mittwochabend eine Turnstunde und jeden Donnerstagabend einen Lese- und Sv'elabend.

Tas V i b e l kr ä n z ch e i! für Schüler höherer Le lir- a n st a l t e ii findet statt im JohanneSsaal. und zwar jeden Mitl- »voch nm 5 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uh: für die ältere Abteilung. Das Vibelkräuzchen für S ck ü l c r i n n e n

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Märkte.

Gieren, 1. Febr. Morktberi ckt. ^fuf bentiaem Wocken« markte kostete: 2 utter da? Pfund 1/01.20Alk« Hühnereier 1 Stück 911 xl tg^ 2 Slück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 00 Psg., ©änfeeier let. 00 Pf., Käse das Stück 68 1 fg., Käsematte 2 Stück 56 Pfg* Tauben vr 9 r. 0,801,00 M?., Hühner pr. St. 1,001,60 Lahnen pr. Stück 1,502,50 Ack., Outen pr. St. 2,003,00 Alki Gänse das Psd. 7080 Pfa^ Lchsensleisch pr. Pld. 92 100 1 fg., Rindfleisch pr. Pfund 9094 fq^ Kuhsteisch 80 Pst^ Schweine­fleisch pr. Pfund 90110 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 9296 1 fg.,. Hammelfleisch vr. Pfd. 7090 1 fg., Kartoffeln vr. 1«>O Kg, 5.00 bis 5,50 Alk., Weißkraut das Stuck 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Ztr. 6,008,00 Mk.. A.ilch das t'iter 22 Pka^ Rüste 100 Stück 5060 Plg^ ver Ztr. 000 Mk^ Birnen daS Pfund 10 bis 15 Pfg., Aepsel der Zentner 10 bis 15 Alk. Marktzeit von 8 bi» 2 Uhr.

höherer Vehranstalten ans der Iohannesgeineinde jeden TienStai 6 Uhr im JohamieSmal.

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Ucber bic Rentabilität des K unstdüngers Diesbezügliche Berechnungen haben nach Bros. Wagner-Darm- stabt ergeben, baß bcr Öanbroürt unter normalen Verhältnissen für je 100 Mk., welche er für Kitnstbüngcr ausgibt, bei Getrridc ttwa 250 Mk., bei Hackfrüchten 300 Mk. unb bei Futterpflanzen (Leguminosen) runb 500 Mk. nnebedbefommt Weitaus am besten lohnt sich dttnnach bic Aiuvcndung von Munftbüngcr bei bcr stickstoffsammelnben Pflanzen, aus bem einfachen Grunde, weil bei diesen der teure Stickstoff gespart werden kann Es geht barau# klar hervor, baß es richtig ist, in erster Linie alle .Äeefelder, Wiesen, Bohnen, Erbsen, Wicken, Lupinen, Serradella usw. tddy liich mit Phosphdrfaure unb jtali und evtl. Kalk zu versorgen Wie wichtig unb notwendig dies ist, lehrt z. B. dis Tatsache, baü da, wo reichlich mit Kalk unb Kali gedüngt wirb, die Kleemübtg feit wesentlich nachläßt. stnT j

Sonntag, den 2. Febr., Sonntag Ollingnagesima: F-cst Mariä Lichtmeß.

Pormittags von 6'/, Uhr an: (Gelegenheit zur hl. Veickt.

, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Gcmeinschastliche Kommunion bcr Zungirauen-Koilgregation.

, um 8 Uhr: Austeilung der 6L Kommiuuon.

um 9 Uhr: Hochamt. Verlc'ung dcSFastenlnttenbricfes.

v um 11 Uhr: Hl. Messe. "Militärgottcsdienst. Verlesung,

des Fastenhirteubrie'es.

Nachmittags um 4*/7 Uhr: Versammlung der Jungfrauen-Kou' gregation.

Nachmittags um 5*/, Uhr: Ehristenlehre; daraus Muttergottes« Andacht mit Segen.

AberttS um 8 Uhr: 9lbenbunierl)Oltung deS Gesellenvereins Montag wird nach jeder hl. Meste und abendS um 5 Uhr bei St. Blastiissegen erteilt.

Am Mittwoch wird vor der hl. Messe um 7X Uhr die ge­weihte Asckie anSgeleilt.

Freitag vormittag um 7>; Uhr ist ScgenSmesse.

Freitag abend um 6X Uhr ist Fastenandacht.

Gottesdienst in der Diaspora am Sonntag, 2. Februar:

Zn Laubach um 10 Uhr: Hl. Ai esse mit Predigt.

Zii Lich um 9'/, Uhr: Hl. Meste mit Predigt.

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war wieder außewrdenstich gemütlich, wir haben einen guten Durst entwickelt und die Lust war zum Schneiden. Daß ich trotzdem kleinen rauben Kais habe, danke ich den Wybett» Tabletten, die ich gleich beim Keimkommen und heute früh genommen habe. Sie machen den Kats frei und

benehmen auch den übten Geschmack im Mund. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark und hält lange vor. Niederlagen in (tzicsten: Pctikan-Avothekc und Löwen-Drogerie.

Evangelischer Gotterd'enst.

Lollar: Sonntag, den ' Februar, nachmittags */32 Uhr: Dekan Gußmann.

katholische Gemeinde.

Sottcrdienst.

Samstaa, den 1. Februar:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit heil. Veickt.

Salem Gold

Goldmundstilck