Ausgabe 
18.6.1913 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

tL.

ftcigerung.

Landkreis Gictzen.

Schützet unsere Anlagen!

bis 17. Juni

8,3

'n

Meteoro!ogische Beobachtungen der Station

der Die daS ge.

16.

16.

Höchste Temperatur am

Niedrigste ,________

schwungvollen Prolog Oberamtsrichter Nöinheld. Auch Turnverein wirkte durch turnerische Darbietungen mit. sehr zahlreich besuchte Versammlung stimmte begeistert in Kaiserhoch ein, wie denn die Feier eine in allen Teilen lungene war.

Au- Statt und Can»,

Gießen, 18. Juni 1913.

** Du s demMilitärwochenblatt: Kago, Fe.icr-- werkshanptmann a. T. in Darmstadt, zuletzt bei der Kom­mandantur de^Tri^ppenübungs^iayes Darmstadt, wurde der Charakter als Feuer w.-Major verliehen. Die Erlaubnis zum Tragen der nachgenannten Uniform an Stelle ihrer bis hörigen Uniform erteilt: Kaltrein, dauptm. a.D. in Elster- tottba, zuletzt im jetzigen Inf.-Regt. Prinz Carl (4. Großh M) Nr. 118, der Uniform des genannten Regis. Der Charakter als Lt. fcerfielen: dem Wachtmeister a.D. Fri e s; in Mainz, früher im ictzigeu Leib-Trag Megt. (2. Großh. Hess.) Nr. 24. Zu Oberstes. befördert: der Major Ritter und Edler v. Braun im Jnf.-Leib-LRegt. Großherzogin (3. Grofch Hess ) Nr. 117. Unter Beförderung zum überzähligen Major versetzt: der Hanptrn. u. Konrpagniechef v. Western Hagen im Königin-Elisabeth-Garde-Gren -Regt. Rr. 3, zum Stabe des Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Rr 115. Zum Hom- pagiw'chef ernannt: Heimann beim Stabe des Jnf.-Leib- Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Rr. 117. Unter Be förderung zum .Hauptmann Ewald im Jnf.-Rcgt. Prinz Louis Ferdinand von Preußjen (2. Magdeb.« Nr. 27 zum Stabe des Fnf.-Leib-Regts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117 versetzt. Zu überzähligen Hauptleuten befördert: die Oberleutnants Deist im 5. Großh. Hess. Jnf.-Rcgt. Rr. 168, Rievers im 9. Bad. Jnf.-Regt. Rr. 170, Schindler im Füs.-Regt. Prinz Heinrich von Preußen (Brandend. Rr. 35 in das 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Rr. 168 versetzt. Ms Batteriechef versetzt der Hauptmann v. Britzkc im Lauenburg. Feldart.-Regt. 9h:. 45 in das Großh. Art.-K., 1. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Rr. 25. Versetzt: v. Heuser. Batteriechef im Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Hess. Feldart.- Regt. Nr. 25, als Lehrer zur Kriegsschule in Potsdam, v. Dewitz, Rittm. und Platzmajor in Mainz, zum Vorstand der Militär-Lehrschmiede in Hannover ernannt, v. Küchler im 'Großh. Art.-K., 1. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25. zum Luftschiffer-Bat. Rr. 1. <5h)cFe im 7. Rhein. Jnf.- Regt. Nr. 69 zum Leib-Drag.-Regt. (2. Großh. Hess.) 9h:. 24 Ein Patent seines Dienstgrades vom 22. Juni 1913 hat er halten der Leutnant. Zühlsdorfs im 2. Großh. Hess. Feld- art.-Regt. Nr. 61. Zu Lts. mit Patent vom 17. Juni 1911 befördert: die Fähnriche Offenbacher im Jnf.-Leib-Rcgt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, Schloenbach im Niederfichles. Pionier-Bat. Nr. 5, dieser unter Versetzung in das 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. 9h:. 168, v. Wenz zu Mederlahnstein im Leib-Garde-Jns.--Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, v. Erhardt im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Rr. 116. Zu Fähnrichen befördert: Walter im Ins. Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) 9h:. 116, Licht im Garde-Drag.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 23, Bodcnbender im 2. Großh. Hess. Feldart.-Regt. 9h:. 61. Zu Lts. der Re­serve befördert: die Vizefeldwebel Schwöbel (Mainz) des Jnf.-Leib-Regts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Rr. 117. Ruckelshausen (Gießen > des Inf.-Regis. Prinz Carl (4. Gr. Hess.) Nr. 118; die Bizewachtmeister Weber (Frankfurt a.M.) des Garde-Drag.-tRegts. (1. Großh. Hess.) Nr. 2:3, Mayer (Mainz) des Bad. Train-B. Nr. 14, Reichardt (Worms) des Großh. Hess. Train-B. 9h:. 18.

** Kreis ziegenzuchtvereinGicßeu. Zur För­derung der einheimischen Zucht hat der Kreis-Ziegenzucht­verein eine größere Anzahl Zuchttiere (Lämmer und Böcke) aus erstklassigen Zuchten der Provinz Starkenburg ein» gefichrt. Die Tiere kommen Donnerstag, den 19. d. Mts. auf dem Hofe des Oekonvmen 9debe zu Gießen zur Ver-

UuiverfStats-Nachr-ichten.

Marburg, 17. Juni. Ter o. Professor uni) Tirektor des ckennschen Jrgrirms 5/eij, RegieruugSrar Tr. Hart von Auwers in Greifswald ist in gleicher Agemcluft an die Univerfitat M arburg versetzt worden; er ist hier Nachfolger von Gch Rar Prof. Th. Zincke.

Vie Befämpjmtg öcs Zchmntze; in wort und Bild.

O Berlin, 16. Juni 1913.

Ter Volksbund zur Bekämvstmg von Schmutz in Wort und Bild hielt in den Räumen des Archnektenbauses seine 8. General- versammluug ab. Ten Bericht über die Tätigkeit des Vereins er« ftnttcte Pastor Lic. Bohn. Er betonte, daß es dein Bund gelungen sei, bte öffentliche Meinung gegen die Zusendung von Schmutz- artikeln cmzuuehmeu. Tie ausländische Voruo ravhie fei durch das energische Vorgeben des Bundes ebenfalls so gut wie aus- aecoltct. Als ein weiterer Erfolg sei die Errichtung der Zentral­stelle zur Bekainviung von Schmutz und Schund im Polrzei- vräsidium zu begrüßen. Es stehe ihm aber noch eine große Reihe von Aufgaben zu lösen bevor, so das Verbot von Schaustellungen unsittlicher Schritten gegen Schmutz und Schund in der versteckten Anregung n. a. in. Besonders müsse die Jugend vor dergleichen geschützt ivevöcn und die ttinderleseballen, von denen der Volks- bund bisher vier errichtet habe, und die sich großer Beliebiheil er­freuen, iveit»gefordert' iverden. Sodanii sprach Pro'effor Tr. stark Brunner aber den auoenblicklichen Stand des Hamvfeä. Es sei erfreulich, daß sich der Bund jetzt soweit durchgefetzt habe, daß er mit den Behörden und der gesunden öffentlichen Meinung zu­sammen arbeiten könne. Es seien jetzt 61 internationale Polizei- Sentralflellen errichtet, die besonders gegen den Handel mit Schmutz­art ileln vorqingen. Erne besonders idimere Arbeit erwarte den Bund iebodi noch in dem Kampf ne un die unsittlichen Kino- darstellungeu. Audi hier erhoffe man en Sieg lediglich durch das (£riuad)en des gesunden Geschmacks im deutschen Publikum.

i----- Speziaf-Haus für---. .

[Braut* Ausstattungen \

Eigenes Atelier zur Anfertigung von Wüsche-Au.sstztlu.ige! . Bei Ausstattungen Vorzugs - Preise 11 ' --------

n

Hcsscn-Nassau.

[] Marburg, 16. Juni. Zum Regierungsjubiläum sand eine a k a d e m i s ch e F e st f e i e r in der reformierten Mirdy statt, bei der ein unter der Leitung des Universitäts- sildirel'torÄ Prof. Jenner stehender gemischter Chor mitwirkte und (fsen.-.^chns.- Rat .Prof. Jülicher über Thron und Mtar sprach. Morgen ickiließt sich ein Kommers der schlagenden Verbindungen an. xer langjährige Pfarrer an der Kirclx? St. Elisabeth, Melro- volitan Manger, tritt mit dem heutigen Tage in den Ruhe­stand. Gestern hielt der beliebte Seelsorger seine Abschi easprcdigt und nachmittags fand ihm zu Ehren im Stadtgarten eine J-est- ltchkeit statt.

fc. Höchst a. M., 16. Juni. Da von der Hengst - statioii in Kriftel, wo drei Hengste aufgestellt, auch in diesem Jahre bis jetzt von den Pferdezüchtern nicht in dem erwünschten Maße Gebrauch gemacht worden ist, soll ihre Aufhebung erwogen werden.

ko. Wiesbaden, 16. Juni. Die Wahl zweier Mit- glichet und deren Stellvertreter in dem Wahlbezirk der Pro­vinz Hessen-Nassau für die zu errichtende Zahnärzte- Kammer in Preußen findet in der Zeit vom 22. bis 28. Juni d. I. statt.

g. Hungen, 17. Juni. Die Heuernte ist seit einigen Tagen in vollem Gange und wird bei der jetzt eingetretenen guten Witterung bald beendet sein. Die feuchte Witterung der letzten Zeit war dem GraSwuchs sehr förderlich, so daß die Ernte sowohl in Menge als in Güte außerordentlich reich ifL

Kreis Büdingen.

(7) Nidda, 16. Juni. Das Kaiserjubiläum wurde gestern bei uns durch einen Gottesdienst, an dem sich der Kriegerverein beteiligte, gefeiert. Pfarrer Werner predigte über das Wort:Opfert Gott Dank und bezahlt dem Höchsten eure Gelübde.* Heute abend vereinigte sich die Einwohner­schaft zu einem Kommers mit Damen in Krafts Saalbau. Den musikalischen Teil der Feier hatten das Kaiserorchester und die Gesangvereine von Nidda übernommen. Auch ein patriotisches Theaterstück trug zur Erhöhung der Feier bei. Die Festrede hielt nach einer Begrüßungsansprache des Oberst z. D. Weimer und nach einem vom Oberamtsrichter Nömheld gedichteten und vom Beigeordneten Menget vorgetragenen

wandern und Reisen, Bäder.

** V- H.°C. Wohl eine der schönsten und lohnendsten Wande- rnugen in der Umgebung von Gießen unternahm am Sonntag der Vogelsberger Höhen-Elub. Zweigverein Gießen, in der Stärke von 60 Teilnehmern. Bei Hellem Somie-ichem ging es von der Unter­führung in der Edersttaße über Wißmar und dann burd) das Wtßmarbachtal (schwarzer Strich», das namentlich zur Zeit der Schlehenblüte einen reizvollen Anblick gewahrt, nadt dem Forst Hans WaldhauS. Ter Weitermarsch (gelber Punkt) führte durch den Buchenbühl zu dem prächtigen Ausblick nach dem Berstal und den Gladenbacher Bergen. Durch den Sauwasen, einen tieseinjdmeidenden Wiejengrunv, ging es hierauf in mäßiger Steigung Über ein Hoch- platcan, dessen Gipfel wiederum recht hübsche Blicke auf die Berge hinter Marburg und Oie der Rabenau boten, in das Salzbödener Tal. wo die .Schmelz" zu kurzem Aufenthalt cinlud. Einen guten Teil dev Salzböde aufwärts gehend, wurde bei der Steiniurtsmühle das Tal verlassen, uni, nochmals eine aussichtsreiche Höhe über­steigend, durch Lberwalgern nach dem Endziel T-ronhausen zu gelangen. Bei der Rast im Gasthof sprach der Vorsitzende den beiden Führern, die die Strecke zum großen Teil markiert und da­durch dem Wandervertthr erschlossen batten, den herzlichsten Tank der Wanderer aus.

Kreis Friedberg.

L. tyriebberg, 16. Juni. Zum Jubiläum des Kaisers bewegte stch ein etwa 3000 Teilnehmer -,äf>leTtber Zug burd) ine uach dem Feitplaye. Gemeinsamer (tzestrng leitete die Fest- rebe des ^wettors D. Tr. Sclwrrl cm, die mit emrm Hoch auf &enJ - , 1>cc lärloß. Wettspiele der Schuler aller Lehranstalten wechtettcn mtt turnerischen Hebungen. (Singdeitrt wurde bte 5eter H1 norber durch einen Zapfenstreich 9£m Smmtag morgen Tanb durch bic Militärmusilsckule großes Decken statt.

-r. Butzbach, 17. Juni. Gestern nachmittag gegen 4 Uhr bewegte sich unter Vorantritt der Spielleute des hie- 'igen Bataillons ein stattlicher Festzug durch die Stadt, um ,n dem Zipfenwalde das Jubiläumsfest des Deutschen Kaisers zu feiern. Auf dem Festplatzc hielt Hauptlehrer -storch eine Ansprache. Hierauf begannen die Spiele für die -Schulkinder. Der evangelische Kirchenchor, der Gesangverein .OrpheuS^ und der Gesangverein .Eintracht* trugen einige Lieder vor. Am Schlüsse fand die Preisverteilung unter die Srchüler statt. Geschlossen traten die Schulkinder unter Ab- singung von Liedern den Heimiveg an. Abends von 8 Uhr ab sand die Feier des hiesigen Bataillons im »Hessischen Öof* statt.

Rieder-Florstadt, 16. Juni. Gestern und heute 'eierte der Kriegcrverein sein 40jähriges Bestehen, wozu sich zahlreiche Kriegervereine aus der Wettcrau eiugefimden hatten. Au> dem Feuplatz begrüßte Vorsitzender 51 r a 6 die Kameraden, rfianletn Trant sprach ein Festgedicht, Kreisamtmann Herberg- fxrtebbcvfl überreichte die Kaiserfchleife, Vfarrer H e be r e r hielt die Festrede. Die Glückwünsche des Hcffsiabezirks Friedberg überbrachte Bezirksvorsteher Rendant DongeS-Friedberg.

Starkenburg und Rheinhessen.

m. £ ff en bad) a. M., 17. Juni. In der Vieberer Straße wurde der 60jährige Portefeuiller und Leichenbefchauer Merte von dem Automobil des Unternehmers B l a m überfahren. Ter Verunglückte erlitt an dem Kopf, an den Händen und Füßen schwere Verletzungen. Die 73jäluige Frau Alarie Groh wurde durch einen Herzschlag auf der Straße sofort getötet.

Worms, 16. Juni. Zur Erinnerung an das Regieruugs- jubitirum des Kaisers hat die Stadtverwaltung 70 000 Mark ge- itiftet für die Errichtung eines Fe st Platzes zur Vorführung von ^^ugenbspielen, sotvie von turnerischen und sportlichen Ver anstaltungen.

Mainz, 16. Juni. Vom 6.13. Juli halten der Mittelrheinische und der Pfälzische Schützen- v erb and, smvie der Badische Land esschütz en verein in den Mauern der alten Moguntia ihr 2 6. VerbandS- schießen ab.

<ßcrid?t»faaL

. .. Darmstadt, 17. Juni. Die zweite Schwnrgerichtsperiode sur die Provinz Starkenburg hat heute unter dem Voichy des Vanb- Dr. Stein begonnen. Ter Tagelöhner Balthasar u o.' n_9# l'iSher unbestraft, und der Btakler (ifcorg Schmidt, Qu8 Langen, sind des Dtemeides angeklagt, beziebnngSweife der Beihilfe dazu. H. wohnte bei einem Fabrikarbeiter Schaum, öem er einen geringfügigen Betrag zu zahlen hatte. Schaum ver­klagte H. und dieser leistete einen Cffenbaning8etb. Hierzu halte ibn ber Makler Schmidt veranlaßt, der in Langen als ReckUS- kousulent tätig ist, früher aber Schweinehirt war. Schmidt haue ba« Verzeichnis des Besitzes für Hosting ausgearbeitet. Erst später stellte sich heraus, daß .DÖtling etwa 760 Alk. Vermögen halle. Er wurde oerbaftet und nad) ihm and) Schmidt. Höfling ift ein alter Veteran, der sich bisher auf ehrliche Weife sein Brok verdiente und dem von seinen Brotherren das allerbeste Zeugnis ausgestellt wird. Schmidt dagegen genießt in L'an gen den denkbar schlechtesten Ruf. Las Urteil lautete gegen Hösting auf 1 Jahr Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust: zwei fDloiinte Untersndumgshaft imtrbcn thm angerechnet Schmidt wurde zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 3 fBlonaten verurteilt. Ihm wurden die bürgerlichen Ehren­rechte auf 10 Jahre aberkannt. 1 Monat wurde als verbüßt ererbtet.

' Ci1' AftV-'

Müller'sche Badeanstalt.

Waf i e rw arme d er La hu am 18» Juni: 17

Erste Delikatessen - und Kolonialwaren- Ausstellung Berlin 1913. Lsfizieller Bericht der Ko« lonialwaren-Woche Berlin 4. 6. 1913. Auf der Ausstellung hat besonders der Sanella-Pavillon der Sana-Gesellschaft m. b. H. in Cleve, der in einer klassischen Vornehmheit und prächtigen Tcko« ration sich wie rin Schmudkästchen präsentierte, ungeteilteste Be­wunderung gefunden. Tie Sana-Gesellschaft liest es sich nick' daran fehlen, den zahllosen Besuchern Kostproben und Sanella-Ost-bach zu verabfolgen, und konnte von allen Seiten lobende Anerken­nungen über die Vorzüglichkeit der von ihr hergestellten, von Geh. Medizinalrat Pros. Tr. Liebreich erfundenen Mandelmilch- Pflanzenbutter-Margarine MarkeSanclla". entgegennehmen. Zanella ist im ganzen deutschen Reiche bekannt.__________ssl7.r,

TaS stafciii der Kuhmilch gerinnt in schwer verdauliche plumpen, die der ^äugliiigsmagen zu bewältigen kaum imstande ist. -tr«1 zu diesem Nachteil noch der Umstand, daß die Mild) im Sommer leicht säuert, so rückt die Gefahr der Magen- und Darmkrankbeiteii immer naher heran. Die in Nestle s .Qinbermebl enthaltene Milch bet gesunden Alvenkühe ist bei der Fabrikation io behandelt, daß sie teinstocktg gerinnt, derartige Krankheiten verhütet und vom zartesten .Langlingsmagen vollständig verdaut und vertragen werden kann.

vermischte».

* Der Palmen ga r t en in Frankfurt a. M. bat feinen Sommerschmuck angelegt und besonders die Blumen- parterre-AnIogen prangen in reichem Flor der verschieden" sten Blüten- und Blattpslonzen. Man hat auch dem Re- giermtgsjubiläum Rechnung getragen; die Teppichbeete au ber Böschung vor dem Oleselljchgftshanse zeigen im Mittel­st eine Kaiserkrone in erhabener Pflanzung, rechts iutb links von einem Reichsadler geschützt, die beide fein mo­delliert als Flachrelief auSgcführt sind. Die beiden Wappen^ schttder an den Seiten des Mittelbeetes haben auf fchwarz- weip-rotem Grunde die Zahl 25, die Seitenbeete die Ini­tialen des Kaisers mit dem Eisernen Kreuz. Auf dem Rasenplast rechts vom Eingang sieht man in diesem Jahre ein reichhaltiges Arrangement von Palmen, Phoenix, Eha- maerops, Coeos, Dracaenen imb Arauearien. In schönem Flor stehen die Wasserrosen in dem Teich bei den Pslanzett- schatrhänsenl, die edlen weißen, gelben, roten und rosa Blumen erfreuen den Beschauer wahrend des Tages, sie schließen sich gegen Wend, um am nächsten Morgen wieder aufzublühen. Herrlich ist der Rosengarten, wo tausende von prächttgen Rosen ihre Blütenkelche geöffnet haben und einen entzückenden Anblick bieten. Tie verschieden­sten .Hlafjen von Rosen sind hier vertreten, jede in ihrer Art ein Schmuckstück für sich und die Farbentönungen zeigen, welche Mannigfaltitzleit der Königin der Blumen eigen ist. Neben den grotzblumigen Rosen find es besonders die vielblumigen oder Polvantha-Rosen, die mit ihrer Blüten­sülle und Reichblüttgkeit sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Platz im Garten erobert haben. In der Berwendungsart auf langen Rabatten sind sie durch ihren meist niederen, gleichmäßigen Wuchs sehr ansprechend, eben­so schön sind die an den Bäumen angepflanzten Ranlrosen, die ihre Blutendolden aus dein Geäst zu schütten scheinen. Auch die auf den Rasenflächen im Park ausgesetzten Strauch­rosen blühen üppig und zieren den Garten in lpohem Maße.

Gin Stranöbnb im Rhein soll an der Roltbergsmie g eich affen werden. In einer abaehaltenen Versammlung des Ver- schönerungßvereins Schierstein, der lidi nut der Au'findnug von Alittcln zur Verhütung der vielen tödlichen Unfälle beim Baden im Hafen beschäftigte, wurde beschlossen, nut der Wasserbauverwaltnng sofort in Verhandlungen zu treten, um einen Teil des fiskalischen Geländes auf der Rottbergsaue als Badeplatz zu vachten. Tas dort auzulegeude Bad soll den Eharakier eines Strandbades er­halten. Es ist begründete Aussicht auf Verwirklichung des Vlanes vorhanden, der den Wiesbadener Kurinteressen ganz wesentlid) dienen tniifte.

DasZ w i s ch e n m ü d ch e n*. Im englischen Haushalt gibt es sogenannte tweenies oder Zwischenmadchen (aus Barries Admirablc Creif^thon wohl bekannt», die ost eine fdmnerige Er i st en z zwischen der Autorität der Köchin und der deS Lberhausmädchens führen. 'Ulan erzählt vom Vater des jetzigen Erzbischofs von önnterburn, das; er einmal die Trevve seines Hauses herabkam und em ihm unbekanntes weibliches Wesen traf, das hinaufging. Wer sind Siefragte er. rPleasc, Sir, ich bin das Zwischeu» madchen zwischen der. Köchin und dem Hausmädchen." Ter alte Herr sah sie stumm an.Tann sei dir Gott gnädig," sagte er und ging weiter.

Verantwortlich fürAus Stadt und VanD" i. V.: K. Neurath.

0 Von der Nidda, irn Juni. Wir stehen im Zeichen der Heuernte. Solch ein Bestand an Gras ist in unseren Wiesen noch selten gesehen worden. Ueberhaupt steht infolge der günstigen Witterung alles im Felde so prächtig, daß der Landmann mit Freuden seine Arbeit tut. Auch der Stadter freut sich; er hofft ein Sinken der Milch- und Butterpreise. 9iecht wäre es, wenn eS geschähe, denn die ewige Klage über hohe Futterpreise wurden stets als Ursache der hohen Milch- und Butterpreise angeführt. Von Obst gibt es Zwetschen und Mirabellen, auch hie und da Aepfel. Tie Raupen haben an manchen Plätzen eine ganz furchtbare Verheerung an den Bäumen angerichtet, manche Bäume stehen ganz kahl. Eine ernste Mahnung: Schützet die Singvögel und schafft ihnen 9?istgelegenheit!

Kreis Lauterbach,

~ Lauterbach, 16. Juni. Seit ungefähr 3 Wochen treibt hier ein Hund (?) während der Nacht sein Unwesen, indem er den Kaninchenzüchtern Besuche abftattet und deren ganze Bestände vernichtet. So wurden einem Züchter in einer Nacht 8 wertvolle Tiere totgebissen. Einem andern, der tags zuvor 2 Zuchtkaninchen für teueres Geld aus Belgien bezog, stieß dasselbe Unglück zu. Im ganzen sind jetzt' etwa annähernd 200 Kaninchen, darunter eine große Anzahl wertvoller Exemplare, dem Räuber zum Opfer ge­fallen. Trotz der größten Vorsicht, mit der Die Kaninchen­besitzer ihre größtenteils im Freien stehenden Käfige ver- ivahren, gelingt es dem nächtlichen Räuber doch, durch Zer­reißen des Drahtgittcrs die Tiere zu erwischen. (Sollte cs wirklich ein Hund sein? Doch wohl eher ein Marder oder ein Frettchen. D. Red.)

»

nbUing der - . jffcngcridft w<' §

nb

W-A

dasselbe» nM t.

,b

bedürferc,Jjr

cnti^ wj ?ur E

ac in

,, sondern P

bisher

& # Wegen W

A iHWj*

tW*

..z AchSssed"^ f AngcM^

««(tot

ZSL?"- [Lr roun«nnn

ßWs feigere i)T>r

1 «Batten * Äibium

a,r»

solche Sngtiegenhfu-

lQ grökter JntrnsiL

aller Vorgänge »- nur crivunicht fein; roie 'hm ja warnend cr- ä mitgcteilt worden i« welcher Art die Strafe J :m M treffen muffe. L L5 -offen zur Sprache fc- -boten, um es doch tzew ustcllen, eine alles rr ugeben. Mik einer iolä- gegenüber sich cinmfc ere sie aber und te.

er mviüerle hierauf d nder doch den ganzen 1; : für sich dann das gln er dock nur auf em?.:- necken wolle er aber, tc Bemerkung über die:: an einen Vergleich eu_>

:n sei, der den Brikiü>D- nbem daß den Priouk!:>- i treffe. Für ihn sei Eljrenangclegenheü rrozeff geworden, and«:: müsse.

nschluf an eine den Säbel für eint niw le, ferner auch Her;

selbst. In Unger fiten. _

gen, daß ber p-1-" iV fei ihm 11 von diesen ,

Zeitung" W®« egangen bti*' icit PrivaiM' werde ta W» tlifi nifit betaue & iti> firgtmifrr mrir - enogramm wr . re, warum mon d e I 1fllt bebauDteit >*^\

Mitnmngelegenheü | io verhalle, mic er I . ergeben habe, daß « I chi anstehm, dann Ki I , daß man doch beut' I

Juni 191

föaromelev auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit |

Relative Feuchtigkeit j

Wind­richtung

Windstärke

(Brab bttBewölkung In gehnlel der flchld. Himmelbfl.

Wetter

17.

749,1

24,7

8,4

36

8

4

0

Sonnenschein

17. 911

749,1

18,3

11,0

70

SE

7

Bew. Himmel

18. 711

748,7

15,8

10,7

80

SW

2

3

Sonnenschein