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über „au v^^enfaffenunbbie lcherunFsbehl>rben". y£e ^eht hervorgeht, gehören ^^SskrankenkassenbemVer- v 0 fassen betrug am Muß -r Zunahme von 7926 insgesamt 474957° <bie das Ge,amtvermögen Ende ^ervefonbs waren vorhanden W Mk. vorbanben sein sollen, wbes sollen am 1. Januar 1914 ossen werden, einige andere loer- rankenlassen ausgestaltet. Es be- nach dem 1. Januar 1914 werben banden sein imb zwar 23 allge- Nskrankenkassen, 14 LanbKanken- 7 JnnMgslranlentassen. - Die -Versammlung wirb in Bingen
für Tonnerstag, 17. Juli: Sechste: ct linieret Reqimentsmusik in Steina Äbends 8!< Uhr.
chschiebs-Borstellung. Abends S1/, Uhr.
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-nkmal. Eine Ehrung des ehc- scven Lolksschulwesens, Gchemen ihuth, hat bet Landes-Lehrer- r bem Mholischen Lehrerverem yn, ido Dr. &fenf)utf> bis 1892 fofl ihm ein Denkmal cri.W- Lderiieymde WÄ, ^art» sftmd W E. ^rngruppe x um roiTb. Da bie Mornm- m wird, so gedenkt man noch ernc iriditen. , H
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ruhig weiter.
Landkreis Giejzcn.
Märkte.
geräumt.
98-00
47-00
63.50—65.00
hv;%
81.00—84.00
81.00—83.00
Dr. Oetker’s „Backin“ (Backpulver)
Dr. Oetker’s Puddingpulver
Dr. Oetker’s Vanillin-Zucker
83.00-84 00
80.00-82.00
Lebend- Schlachtgewicht
62.00—65.00
62.50—65.00
62.00—65.00
Mk. 110-113 102—107 92—98
Mk. 66-68 60-63 54—59
0 Langgöns, 16. Juli. Beim engeren Wettbewerb eines 16llassi gen Schulgebäudes mit Turnhalle für die Stadt Herborn wurde der Entwurf des ans hiesigem Ort stammenden Architekten Karl Höhn, zurzeit in Frankfurt, <:itr Ausführung bestimmt und ihm gleichzeitig Auftrag zur endgültigen Ausarbeitung erteilt.
L. Münster, 16. Juli. Fast alle Dörfer der östlichen Wetterau, welche den Wald sehr nahe haben, sind von Sommerfrischlern belebt. Auch in unserem Orte haben sich einige junge Damen eingefunden, um hier ihre Nerven zu stärken.
Universitäts-Nachrichten.
— T*er Münchener Re rtorat s wohl ging eine gereizte Preftschde vorcrus und bei der Vorwahl lam es zu einem heftigen Zusammen st oß zwischen den streitenden Parteien. Gestern wurde von 26 anwesenden Wahlberechtigten der im 73. Lebensjahr stehende Statistiker und Finanzwissenschaftler Georg v. Mayer gewählt, der von 1879 bis 1887 Unlerstaatssekretär in Straßburg war und im Reichstage in dem Tabaksteuerkampfe eine Rolle spielte. Die übrigen Stimmen wurden für den Althistoriker Pöhl mann abgegeben.
— In Stuttgart ist der Universitätsprofessor a. D. Julius Seemann, früherer Reichs- und Lcmdtagsabgeord- neter, ist im Alter von 73 Jahren gestorben.
Kleine Lagerchronik.
* Robert Bribges ist zum neuen Poeta Laureatus des englischen Hofes ernannt worden.
Lustschisfabrt.
Frankfurt a. M., 16. Juli. Tas Luftschiff „L. Z. 20" ist gegen 4i i Uhr nach einer Schleifenfahrt über der Stadt auf dem hiesigen Flugplatz gelandet und wurde um y25 UI)r in die Halle gebracht.
Jüterbog, 16. Juli. Der Flugzeugführer Leutnant Stoll vom Jnsanterie-Reqiment Rr. 112 st ü r z t e geitern abend um 81,1 Uhr beim Landen, ivobri der Apparat in die Baumkronen geriet, aus 15 Meter Höhe ab. Er wurde ins Garnisonlazarctt zu Jüterbog gebracht, starb aber in der Rächt. Ter ihn lieglettenbe Unteroffizier von der Fufeartillerie-Schiefeschulc, welcher zur Fliegerabtrilung kommandiert war, blieb unverletzt.
Umlllcher wenervericht.
Oefsentlicher Wetterdienst, (Siefeen.
Wetteraussichten in dellen für Freitag, den 18. Juli 1913: Wechselnd bewölkt, allmählich aufheiternd, warm.
wo jetzt die Billa Denninger steht.
Hessen-Nassau.
k. Frankfurt a. M., 16. Juli. An der Bocken- heuner Warfe wurde in der vergangenen Nacht der Dienst- iuann Heiden, ein Veteran von 1870, von den Arbeitern Lotz und Neu rücklings überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. Bei dieser Gelegenheit erhielt dec Reu von einem bisher nicht ermittelten Mann ebenfalls einen Stich, der eine sofortige Ueberführung Rens ins Krankenhalts bedingte.
^ Frankfurt, 16. Juli. Rach Mitteilung des Stalin ischen Amts ist die V o l t s zahl für den Stadtkreis F r a n 1 s u r t, unter Berücksichtigung der seit der letzten Vollszälü'ung polizeilich gemeldeten Zu- und Abwander u n g c n , sowie des enisprechenden Ueberfchusses der Geburten über die Sterbesälle am 1. Juli mit rund 4 40 100 anzunehmen.
h. Okriftel, 16. Juli. Heute vormittag wurden die beiden Zigeuner Michael und Gustav Mettbach, die am Samstag bei der „Bockenheimer Zigeunerschlacht" hervorragend beteiligt waren, aber den Schutzleuten entwischten, durch eine Lift der Frankfurter Kriminalpolizei Hierselbst ermittelt und verhaftet. Tie Polizei hatte den Mettbachfchen Wohnwagen beschlagnahmt und dann seit einigen Tagen durch die Dörfer der Umgegend fahren lassen. Hierbei gelang es ihr, die gefährlichen Burschen zu täuschen und heute in der Nähe unseres Ortes festzunehmen.
h. Königstein, 16. Juli. Beim Spielen wurde ein zehnjähriger Schuljunge von einem vorübergehenden Pferde mit dem Huf in das Gesicht geschlagen und schwer verletzt.
1 Päckchen 10 Pfg.
3 Stück 25 Pfg.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 16. Juli. Unsere Bezirkskasse ist vergrößert worden, noch 7 zum Teil grofee Dörfer sind ihr zugeteilt ivorden. — Das hiesige Schwimmbad hat unter der Ungunst der Witterung im Bestich zu leiden.
Starkenburg und Rheinhessen.
m. Offenbach a. M., 17. Juli. Zu der Frage der Beschaffung 2. Hypotheken hat der städtische Ver- iassunasausschüst seine grundsätzliche Bereitwilligkeit zur Hebern al nie der Bürgschaft erklärt, wenn die Hessische Lan- LrshypoU elenbank solche Beleihungen nach dem Wies- b ad euer Muster und auf der Grundlage von ortsgerichtlichen Taxationen .gewähren will.
---Michelstadt, 16. Juli. Gestern nachmittag ist auf dem Jagdschloß Krähenberg die Gräfin-Dl utter zu Erbach-Fürstenau, gebsrene Prinzessin zu Hohenlohe- Ingelfingen, im 79. Lebensjahre entschlafen.
Mainz, 16. Juli. DaS Eisenbahnministerium hielt im Direktion's gebäl, de eine Sitzung ab, der auch ein Vertreter der hessischen Negierung beiwohnte. Es handelte sich hauptsächlich um die unhaltbar gewordenen Verhältnisse im Mainzer Hauptbahnhof, denen auf irgend eine Weise Abhilfe geschaffen werden müsse. Weiter meldet man zu der beab- sichtigten Verlegung des Hauptbahnhofes, der Tunnel werde jedenfalls zugeschüttet iverden und die neue Strecke dann in sanfter Stc^ung ohne Tunnel an der Stelle vorbeiführen,
Kälber.
Feinste Mastkälber ....... Mittlere Mast- und beste Saugkälber.
Geringere Mast- unb nute Saugkälber Schai c.
Stallmastfcha'e:
Mastlämmer und jüngere Aiasthammel Schweine.
Pollsleischige Schweine von 80-100 kx Lebendgewicht........
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht........
Doltstcischige Schweine von 1U0—120 kg
Lebendgewicht........
Vollfleischige Schweine von 120 — 150 kg Lebendgewicht........
richten, wobei er sich weniger schwer verletzte. Das Paar wurde von Soldaten aufgesunden und in das Lazarett gebracht, von wo es durch die Sanitätskolonne in die Chirurgischen Klinik befördert wurde. Die Tat geschah, weil sich die Eltern des Mannes einer ehelichen Verbindung ividerseyten.
* * Selvstv er stumm eluirg. Ein Elsässer, der im .werten Jahre beim hiesigen Regiment diente, hat sich einen Finger abgeschnitten und in die Latrine geworfen, um .entlassen zu werden. Nachdem jetzt seine Verletzung geheilt ist, wurde er in Haft gesetzt.
♦ * Durchgehende Pferde und klirrende Scheinen gabs gestern nachmittag in der Marktstrafte. Ein Paar vor eine Droschke gespannte Gäule gingen auf dem Hof des HoslohnlutscherS Huhn durch und rasten in eine der Schneiderschen Erterscheiben, die in tausend Stücke zersprang.
* * Er wollte tanzen. Ein Gießener Getreidehändler, der eine Hebung als Landwehrmann zu machen hatte, langte gestern vormittag betrunken auf dem Kaserneuhof an. Er summte einen Walzer vor sich hin und machte dabei ranzende Bewegungen, wozu er allerdings nicht bestellt war. Alles Zureden der Kameraden nützte nichts, und als die Geschichte zu bunt wurde, ließ ein Offizier den tanzlustigen Landwehrmann festnehmen und ins Arrestlokal nach der neuen Kaserne ab führen. Unterwegs sck)eint ihm aber auch noch nicht das Bewußtsein seiner Lage gekommen zu sein, denn er tanzte zur Belustigung des großen Gefolges, das der Transport auf dem Wege zum Arrestlokal fand,
fc. Sranffurfa.M. P iehbo ,-Ma rkt berickt vom 17.Jnll. Austrieb: Rinder 10 ', darunter Ochsen 32, Bullen 4, Kühe und Färsen <;6, Kälber 529, Schale 52, Schweine 1320.
Tendenz: Kälber und Schafe ruhig, geräumt, .^cbwc'ne säst Preis rur 100 Pfd
seine Angaben. .
* Entführung in der Hypnose. Aus Triest totrb gemeldet: Ein gewisser Ziffer wurde hier verhaftet, der ein 19 Jahre altes adliges Mädchen, angeblich die, Eigentumerin einer großen Seifenfabrik, entführte, nachdem er sie hypnotisiert hatte. Ziffer soll bereits vor zwei Jahren die Gattin eines Breslauer Zuckersabrikanten entführt haben.
* Feuer in einer Schwefelgrube. Aus Galtclltermuu 15. Juli, wird gemeldet: In der Schwefelgrube San G i o n a - nello-Lobos, in der 700 Bergarbeiter beschäftigt sind, brach Feuer aus. Die Arbeiter versuchten auszufahrcn. Es war aber nur c i n Ausgang vorhanden, so daß sich nicht alle retten konnten. 2 3 Mann konnten nicht ausfahren, man fürchtet, daß )‘k u in - gekommen sind. Wegen der großen Menge von schwefeligen Gasen ist eine R c 11 u n g u n m ö g l i ch.
* Französische Agenten. In Bunde bet Dortmund wurden zwei französische A g e n t e n v e r h a f t e t, die Familien für französische Gruben und einzelne Personen für Die Fremdenlegion anzuwerben suchten.
*TieStadtParisbegünstigtdie„freieLieb e". In Paris sind die Mieten gegenwärtig fast unerschnnngtich hoch, und das führt zu merkwürdigen Komplikationen im sozialen Leben, da zum Beispiel die Lehrer, die jährlich nur 300 Franks Mietentsck>ädigung erhalten, oft gemeinsam mit Kollegen über Kolleginnen eine Wohnung nelymen, um nicht zu viel Miete zahlen zu müssen. Und das taten seit längerer Zeit auch ein Elementar- schullehrer u eineMädchensäwttehrerin u. wohnten selbander glücklich und zufrieden, bis sie unter dem Truck von Freunden und Sclml- behörden den Beschluß faßten, sich zu Giraten, um die peinlichie Lage eines Mädck)ens, das aus ihrer freien Vertäubung hervor- gegangen war, zu änbern unb dem Kinde den Weg durchs Leben zu erleichtern. Einen Tag nach der Eheschließung aber erhielt bie Lehrerin bie amtliche Benachrichtigung, daß ihre Mietentschädi- gurtg gestrickten worden sei, wogegen man die ihres Mannes von 300 auf 400 Franks hinaufgesetzt habe. Tas junge Paar batte also durch seine Heirat einen Verlust von 200 Franks erlitten. Dir; entschlossen, leitete darauf das Ehepaar die — Scheibung in die Wege: unb da der Gatte sich selbst diverser Ehebrückve bezichtigte, wurde dem Scheidungsantrage auch stattgegeben. Jetzt leben bie beiben Geschiedenen wieder gemütlich beisammen, nur mit dem Unterschiede, daß die Lehrerin als geschiedene Frau mit einem Kinde vom Staate eine Mietentschadigung von 400 Franks bekommt und der Ergatte eine von 300 Franks. Durch bas sinnreiche System hat bas im Konkubinat lebenbe Paar also runb 300 Franks im Jahr verbient. Unb bas „Giornale bt Sicilia", dessen Pariser Berichterstatter biete erbauliche Geschichte erzählt, fügt hinzu, baß gegenwärtig noch viele enbere Scheibungsanträge, bie zu bemselben Zrvvck gestellt worben sinb, bas Ehescheidungsgericht beschäftigen, so daß bie Stadt Paris, vertreten durch ihre weisen tzlesetzge'ber, eine eifrige Förderin der Ehescheidung und der freien Liebe geworden ist.
* Rücksichtslos. „Hm! Was sich die Herrschaften heutzutage für Leute einlaben, ist unglaublich! Tas Doll da Drinnen läuft den Champagner wie Wasser, und ein anständiger Lohn- bicner muß. es erleben, bafe auch nicht eine volle Flasche für seinen häuslichen Bedarf übrig bleibt unb er sich vor Frau unb Kinbern schämen muß, wenn er nach Haus kommt."____________________
vüchertisch.
— Baedekers Schweiz. 35. Auflage. Mit 77 Karten, 21 Stadtplänen und 14 Panoramen Leipzig, stark Baedeker, 1913. Preis 8 Mk — Die neue Auflage des Mannten Reisebuchs zeigt wieder alle Vorzüge, die ihm den ersten Rang unter den Schweizerführern gesichert haben: sorgfältigste Durcharbeitung und Ergänzung des Textes, Verläßlichkeit aller praktischen Angaben bis auf bie neueste Zeit. Von den zahlreichen neuen Bahnen wirb sich das Hauptinteresse ber meisten Reisenden aut bie Jungfraubahn richten, die in einem besonderen Abschnitt mit einem Panorama vom Jungfraujoch ausführlich beschrieben ist. Neben ihr ist die neue Lötschbergbahn von Spiez über standersteg nach Brig zu nennen, bie eine direkte und hockunterefscmte Verbindung von Bern zur Simpionbahn unb nach Mailand her stellt. Die neue Strecke der RHäuschen Bahn von Bevers nach Scknils Tarasp bildet im Anschluß an die neue Straße von Martinsbruck nach Pstinds einen kürzeren und bequemen Zugang von Oesterreich her nach dem Engadin. Die westliche Strecke der Rhälpchen Bahn ist vorläufig von Chur bis Disentis eröffnet. Von anderen, touristisch wichtigen Bahnen mögen hier noch die neue <.rmont bahn von Aigle nach Les Tiablerets, die Bahn Zwelsimm.-n Lenk, die Mittetthurgaubahn von Konstanz nach Wil, die Toggen- burgbahn bis Neßlau, die Säntisbahn von 2lpvcnzell brs Wayer- auen, bie Bahn Altstätten GaiS genannt werben. Auch der Hochtourist wird, namentlich im Griudelwald, Zermatt, >c>aas, Cha- nronir und im Engadin manches Neue finbem — reiche kartographische Material wurde wieder durch drei neue Blatter 'mittleres Engadin von Samaden bis Zernez, Umgebung von Schuls und eine neue Karte des Rigtt vermehrt. ^.,e als Prak tisch bewährte Zerlegbarkeit des Bucktes in sieben Abteilungen wurde beibehalten: Leinwanddecken zum Hineinlegen der einzelnen Abschnitte sind durch alle Buchhandlungen zu beziehen.
— G r i e b e n s R e i s e f ü hr e r, Band 32: ,&a d Reu c n- ahr und das Ahrtal". 7. Auslage^ ..M't 2 Karten. 1 Mk.) Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin.W. 35 In der bekannten Sammlung Olriebens Reiseführer ist die 7 neu bearbeitete Auflage dieses Bandes erschienen, ber jebem Besucher des Bades Neuenahr und feiner Umgebung beitens empfohlen werden kann. Zum Schluß ist das Brohltal und der ^.aacher <oec mit vielen lohnenden Wandernngeii ausführlich behmidett.
gut revidierte Karlen unterstützen trefflich bie tcxtllckjen aus- sührungen.__—
Man verlange wenn man die besten Fabrikate haben will, stets solche, die sich seit Jahren bewährt haben. Nachahmungen, besonders in ähnlichen Packungen, weise man im eigensten Interesse zurück. Fabrikate, die sich infolge ihrer hervorragenden Qualität und ihrer unbedingten Zuverlässigkeit lange Jahre bewährt und einen Weltruf erworben haben, sind:
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Für 31/2 Millionen Brillanten gestohlen.
Paris, 17. Juli. Wie aus Soniron gemeldet wird, wurde rin an einen dortigen Juwelenhändler aus Paris abgeiandtes Postpaket, in dem sich Perlen im Werte von 3s.- MUlronen befunden hatten, ausgeraubt. Das Paket enthielt bei der Ucbergabc an den Juwelenhändler anstatt der Perlen nur einige Stücke Zucker im gleichen Gewicht. Die englische Post meint, daß der Twbstahl in Paris verübt worden ist, da ber im Paket enthaltene Zucker französisches Erzeugnis sei.
* -Prinz -Km st August in Lebensgefahr Aus Rathenow, 16. Juli, wirb gemeldet: Als Prmz Ernst August heute morgen mit einer Eskadron Husaren den Bahnkörper painerte, nahte der holländische Zug. Gerade als der Prinz sich auf den Schienen befand, wurden die Schranken heruntergelafien: es gelang jedoch, noch eine derselben schnell zu offnen, so bafe der Prinz kurz vor dem Herannahen des Zuges den Bahnkörper vertanen l°n’rei willig gestellt hat sich der Gastwirt Ö.olbeck in Rellinghausen, der als Rendant der dortigen Genonenschaft 400 000 Mk. unterschlug und ins Ausland flüchtete.
* Mordversuch an einem neunjährigen Mädchen? Aus Köln wird gemeldet: Die Polizei l-at einen 38jährigen Eisenbahnschasfner unter dem Verdacht des Mordve rsuches an einem neunjährigen Mäbchen verhaftet. Er lockte das Mädchen in ein Kornfeld, verwundete es durch einen Dolchstich und versuchte es zu erwürgen. Das schwerverletzte Kind lam erst heute wieder zu sich und gab den Beamten als Täter an. Ein zweites Kind bestätigte
Letzte Nachrichten.
Die Jahresklasse 1910 wird doch entlassen, Paris, 17. Juli Infolge der von der Kammer beschlofscnen Einstellung ber Zwanzigsährigen wirb die Regierung voraussichtlich bie Jahresklasse von 1910, bie ursprünglich cm ganzes ^ahr unter ben Fahneii zurückbehalten werben sollte, schon Mitte b!o- vember entlassen, ba es gerabezn unmöglich wäre, vier Altersklassen in ben Kasernen unterzubringen.
Friedensvermittelungen.
Paris, 17. Juli. Nach einer Blättermeldung beauftragte Minister Pich 0 n telegraphisch den Gesandten in Sofia, der bulgarischen Regierung bringenbit zu empfehlen^ bafe sie schleunigst einen Bevollmächtigten na ch N1 s ch entsende, um mit den Vertretern Serbiens, Griechenlands unb Montenegros über einen sofortigen Friebensschluß zu verhandeln. Ferner telegraphierte Miiiister Picken an den französischen Vertreter in Konstantinopel, damit dieser im Einvernehmen mit ben Botschaftern der anderen Großmächte einen Schritt auf der Pforte unternehme, um von ihr zu verlangen, bafe sie den Londoner Friebensvertrag einhalte unb. bie Truppen an die Linie Enos—Midia zurückbeordere. Schlieylich habe Pichon auch einen Schritt in B u f a r c ft vorgeschlagen, damit bie rumänischen Truppen nicht in Sofia einrüzfen.
Paris, 17. Juli. Ter Petersburger Korrespondent des „Figaro" telegraphiert, der österrrichisck?-ungarische Botschafter habe infolge der ihm zugekommenen dringenden Weisungen einen Schritt bei der russischen Regierung unternommen und bie Notwendigkeit betont, den Feindseligkeiten ungesäumt E i n h a 11 zu nm, da seine Regierung eme Zerschmetterung Bulgarien s .nicht dulden konnte._________
C?inc Badcrciic mit Kindern soll nicht nur für diele, sondern auch für die Mutter eine Erholung fein. Trotzdem müssen die Kinder natürlich zu ihrem Neckte kommen, besonders die kleinsten bedürfen der gleichen vünktlichen Wartung und Pstege und derselben sorg> faltigen Ernährung wie daheim. Eine leicht und beauem zu bc» reitende Nahrung wie „ Kufeke " - Milchsuvve wird daher bevorzugt, besonders da es bekannt ist, daß sich „ K u i e E e " durch lange Haltbarkeit, hohen Nährwert und leichte Perdanlichkeit auszeicknet, und bafe die Kinder bei „ Kuseke " - Kost sich kräftig und gesund entwickeln.


