Ausgabe 
18.1.1913 Erstes Blatt
 
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.behauptet, im Begriffe ist, seine Autorität gegenüber der Militärpartei zu befestigen, so ist es a l l e r d i n g s b e s s e r, daß die Ueberreichung der Note aufgeschoben wird, b i s die Atmosphäre für ihre Ausnahme günstig ist. Die Bulgaren sollen beschlossen haben, die Feindselig­keiten wieder aufzunehmen, falls die Türkei die Ratschläge der Mächte ablehnt. Danach wirkt der Aufschub zu Gunsten des Friedens; denn die Diplomatie ist in aller Verschwiegenheit bemüht, die Wege so zu ebnen,

Linden und Klein-Linden im Anschluß an den bis dahin vor- qeichobenen Rangierbahnhof Gießen ab, läuft dann im spitzen Winkel sich von dieser Bahn entfernend bis an die Frankfurter Straße und überbrückt diese an ihrem höchsten Punkt in einer Breite von 20 Metern. Jenseits der Straße geht die Bahn aus einem 15 bis 20 Meter hohen ziemlich breiten Tamm an dem Munchowichen Gartengrundstück entlang und schwenkt daraus 'in einem Bogeii um das Dorf herum zur Lahnbahn herüber, an der die Strecke bis Tutenhofen weiter geführt wird. Tie Bahn ist K c. m7;;.:***'*' ww, w o .«« wichtiges Glied der'Landesverteidigung, denn die sogenannte daß alle Parteien die Vorschläge annehmen können, welche Kanonenbahn LolmrWetzlar mit ihrem eingleisigen Betrieb reicht re cr ' ' ' " für ihren Zweck nicht mehr aus. Durch die Umgchungsbahn wird

Klein-Linden wie von einem Festungswall nach zwei Seiten umklammert. Besonders nachteilig aber ist dieser Wall für den in den letzten zehn Jahren entstandenen neuen Teil des Torfes der nach Gießen zu liegt. Ter neue Teil wird durch den Bahn­damm von dem älteren Teil des Torfes abgeschnitten, er ist nach Fertigstellung der Bahn von allen Seiten durch überhaus­hohe Bahndämme umgrenzt und wird dadurch in seiner Weiter- entwicllnng sehr gehemmt. Bei einer etwaigen Eingemeindung Klein-Lindens wird dieser zweite Eisenbahndamm einen großen Nachteil für das Zufammenwachscn des Vororts mit Gießen bilden. Die Uebersührung auf der Höhe der Frankfurter Straße tn Klein-Linden wird auf den Einspruch des Oberbürgermeisters Mecum hin die Straße nicht wie geplant war 20 Meter, son­dern in 25 Meter Breite frei lassen.

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m-ulungcn angewiesen, da die Regierung dem ganzen Unternehinen

Schroeder-Stranz an gch fern steht. 1

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bs. Dai tourbc heute verhandelt, di heilkundige bi »ur Mendes: 18 Patienten Sine Frau CI tmirbt von bei Hutung Haiti Mxingoi mu:

daraus dec : lseklagten ab der Behand'a 'Missten sich hielt aber t beantragte ii

r , T. Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen schäft. . In Greifswald ist am 16. d. Mts. der Privat dozent sur Chirurgie und Assistenzarzt an der chirurgischen KU l der Unwerutat Kiel, Pros. 2r. med. Hans Noeßke .Alter von 41 Jahren gcst 0 rben. B ' In

eine Erneuerung der Feindseligkeiten verhindern würden.

Inzwischen wird jedoch gemeldet, daß die Botschafter am gestrigen Freitag in corpore demtürkischenMinisterdesAeußerndieNote überreicht hätten.

.. . Gießener Stadttheater: Grigri. Das erste Gastspiel des Wiesbadener Operettentheaters hatte mit Paul LinckesGrigri" einen außerordentlicheii Erfolg und eine ganze Anzahl der reizvollen Lieder mußte wiederholt werden. Herr Emil N 0 t h m a n n hatte für eine flotte, sorgfältige Regie gesorgt und sehr angenehm fiel es auf, daß die Chöre ganz prächtig geschult waren. Auch die einzelnen Darsteller taten sich rühmlich l>ervor. Zu erwähnen sind die Herren Erich Flügge als Gaston, Emil Nothmann als König Magawewe, Hans Kugel- berg ^als Pantousle, Heinz Wendenhofer als köstlicher Priore "" . Von den Damen taten sich

gießen birlt geßern 1 ii;ung nevge Ttt, l'eme er .-rhültiue'Ml!

Hiib aus -lein, 'ett MB in Zukun ^halten iverd^ Log^ragen Aräsvelcrmm gammerauvld Aussicht gelte! Meln für demnach io u obgleich vor»! Bezirk gcern sammlung u angebotc nal socken soll a Vorsitzende r 'Düngungsve Diesen der deren Erba , Tüneentiti berget bei den ve größeren ist nach der Ti gäbe von c da» bei alle nach der bel obne den d richtige Vir! dir richtige Bei der Be der Kalk ei schwefelsaurer seinen fasst < war, dankte den Vortrag sich verschied Erfahrungen glieder an.

Fallröres Abschicdsgeschenk. Mit leiser Me­lancholie mag Präsident Fallieres der nahen Zeit gedenken' da L',Vrasrdentenwürde entkleidet, wieder in das Meer'der Mieten L^.ttackert zurm.srnkt. Sri on besck'ä tig. sich fein Sinn mit dem Abschiedsgeschenk, das er allem Branche getreu beim Mlaw ferner Amtiert seinen letzten Ministern zum Andnrken überreichen muu. Fnchere Präsidenten machten sich das leicht und begnügten >rch dmnir, allen Mitgliedern des amtierenden Ka- ^"otls t 3>^rni ^uer Photographie zu übergeben Falliöres aber will >ich damit nicht begnügen, er will ein bauerhaiteres Andenken himerlassen. Von einem Landsmann bem Bildhauer Car res, hat er jetzt seine Büste modellieren lassen' nnrb br? serttge .thniftwert in die sm x -bo^^^^wakrur von ÄsvreS gehen, um hier al-

»u einer Reihe von P°r»ellmiLüsdni zu bienen. Jrdc'r dann Im dem Rücktritt MtiereS'oon dem schien deai Prundenttti eine inner Porzell-urbMen zum ble.benben, toeni auch gckreidlichen Amiedenken crtatei. Der Bildhauer vcr rat, dab ZalliereS ein ideales Modell sei und die itnftrmgune "ner wahrhaft eugelSgle,ck>en Geduld mii

genommen Hape. 1

bei dem hochentwickelten persönlichen Freiheitsgefühl des Ameri. kaners sehr schwer. Auch das Muckertum macht sich breit.

em Millionär als überfromm und morgen bcniicfttet er 100 kleine Existenzen, wenn es in seinem Interesse liegt. Cbo. rakterlitisch i|t das Verhalten der Amer lauer in der N eg erfrag Man wüt sie tn der Ausbildung hebert, verweigert ihr aber oietcni angeblich demokrattschen Staat die Gl.nchßel.ung. Schimpf lich und strailich ut die .^Kinderarbeit, namem ich in den füb i*fte» ^''ovmzen, wo zum Teil die reinste weiße Sltaverei l-errscht. qu» ^cblune des erstert Teils des Vortrags gab Herr Cberft fos Wunsch noch einige kaum faßbare Zahlen über das Vermögen he; amcrtlani|rf)cn Petroleumskönigs Rocke,eller und einige Streiflichter über die politischen Präsidciufchaftswah.en. Der Redner betoiu das; der Reichtum Amerikas zusammengebracht worden sei dur^ cklertz, Energie, Arbeit, Sparsamkeck, Beschränkung des Lebens, genusles und Wagemut, Eigenschaften, die aus- uns Deutsch mack angelegentlich genug empfohlen merben können. Reicher -oetTaU lohnte den Redner, dem der Vorsi-ende den Tank der Versammlung für seinen klaren Vortrag an sprach. Gleichzeitig wies er auf den am 30. d. M. vom Gießener Luftfalrrerverei, 1

* Dorkraa des Generalmajors z. D. Neureuther aus München hin, zu dem Eintrittskarten zu ganz bedeutend ermäß o'eu Prellen rür die Mitglieder der 9 Militärvereine und deren y(n> gehörigen bei Kamerad Schuhmachermeister Bernhardt, gegen, über des Postamts II, zu erhalten sind. Ms dann begann1 t>ey zwecke Teil des Vortrags. Ter Redner wies darauf'bin daß eine große Anzahl Heiner und kleinster."r^e-ne eigene Sterbe. 1 Hi en gegründet, di? selber-de d ni t 0 leistungsfähig fein nen gie cm großer Verband. Bei der Hasfiasterbemue iulö zurzeit 21 6151 Personen versichert mit einem Kapital von rund ,6 Millionen Ter monatliche Zugang beträgt etwa 500 Personen. Tie Lciftum«. sahigkeck der an dieFriedrich-Wilhelm" angeschlosscnen HaMa- ^terbekasie zeigte sich dann, daß seit 1. Januar 1908 bis 1 Ok- tober 1912 zusammen 674 Sterbesälle mit 99 346 Mk. Kapital- auszahlungen zu verzeichnen waren. In Amerika

und England ist so gut wie jeder, in Deutsch, and nur icbcr 6. verfickxwt. Während man in Deutsch­

land pro Kops der Bevölkerung in jedem Jahre 47 Mk für ^abak und Mio hol ausgibt, werden nur 10 Mk. für Lebensver- >icheruiigen bezahlt. Ter Redner schildert dann den Werdegang der Hailta-Sterbekasse und deren wichtigsten Bestimimmgen. Tic Hohe der Beitrage, pro 100 Mk., erläutert der Redner an Hand einer Wandtabelle. Tie Friedrich-Wilhelm zahlt an die Vereine $?fl :ia Pramienrürkvergütungen, die in 1911 insgesamt'12943 JJearr betrugen. Nach 5jährigem Bestehen tritt von selbst die Knegsv er sichern ng in Kraft, d. h. die Verficherungssumme wird auch bezahlt, wenn der Versicherte im Kriege fällt oder innerhalb Jahresfrist nach dem Kriege stirbt. Eine ärztliche Uiiteriucbung Tinbet nicht statt, der Antragsteller muß selbst versichern, daß er gesund ist. In den ersten 3 Jahren wird nur die halbe Versiche­rungssumme ausgezahlt, tritt aber der Tod durch Unfall ein, so wird auch da schon die volle Versicherungssumme bezahlt. Durch Nichtweiterzahlung der Beiträge erlischt die Versicherung nickt, sie wird in eine prämienfreie, d. h. geringere umgewandelt Die Grannen können vierteljährlich, ja selbst monatlich'bezahlt werden Auch die grauen der Vereinsmitglieder Formen sichchei der Hasfig, Sterbekai c unter ähnlichen BediitMNgen versichern. Des weiteren verdrecket sich der Redner eingehend über die verschiedenen Arten der Lebens- und Kinderversicherimg auf den Todesfall, den Er- lebenssall, für Konfirmation, Militärdienst und Aussteuer Nach Schluß des Vortrags wurden Flugblätter nebst Bedingungen und Tabellen unter die zahlreich erschienenen Kameraden verteilt. Der Vorsitzende erläuterte darauf die Unterschiede zwischen Haft­pflicht- und Unfallversick>emngen an einzelnen Beispielen und bittet die Kameraden, die Gesells'chasten Friedrick>-Wilhrlm, Zürich und Providentia zu verüch'ichtigen, mit denen die hessische Kri'«.ertamcradschack im Vertragsverhälmis stehen. In gleichem Sinne spricht sich Kamerad Bruchhäuser in Bezug auf die Mobiliar- rzeuerversicherung aus. Der Vorsitzende schließt Mit einem Tank an den Redner und spricht die Hoffnung aus, daß der Zweck des Vortragsabends, einmal Aufklärung zu schaffen und zui? anderen die Kameradschaft unter den 9 Gießener Militärvcreiner zu pslegen, erfüllt sein möge.

** Volksbad. Im letzten Viertelsahr 1912 wurden 29 079 Bäder verabreicht, gegen 28 434 im gleichen Zeitraum 1911, es ergibt dies für den Tqg im Durchschnitt 316 (3091 Bäder. Jrn einzelnen wurden verlangt: Schwimmbäder 13 761 (13 680), Wannenbäder 4666 (4277), Brausebäder 6903 (6667), Dampf- und Heißluftbäder 476 (435> und Volfsbäder 3273 (3375).

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Diebstähle. In letzter Zeit kam e8 wiederholt vor, daß aus La den Fassen Geldbeträge entwendet wurden und zwar schlich sich der Dieb zur geeigneten Zeit, wenn niemand im Laden war, durch die Seitentüre ein. Gestern abend wurde bei dieser Arbeit in einem Laden auf der Mäusburg der Dieb überrascht, er konnte aber mitsamt der Schublade, in der sich 45 Mk. befanden, durch eim Hintertür und den Hof entkommen.

D u r ch g c b r a n n t. Ein 17jähriger HauSbursche vo» hier stahl gestern morgen seinem Arbeitgeber 150 Mk. mittelst Erbrechens einer Kassette und slichte daS Weite. Sehr weit dürste er mit diesem Betrag nicht kommen.

** (Sin frommer Unfua! In Stadt und Land werden ängfHidk Leute wieder durch Zusendung des seit etwa zehn Jahren in protestanttschen und katholischen Kreisen mit Un­willen beobachteten sogenannten Ketten gebet s veiinruhigt. Man erhält, meist anonym, die 2lbschrisck eines bei geringen Verschiedenheiten gleichlautenden Gebets (Mein Herr Jesus Christus" ober vielfach englischOh loved Jesus!" beginnend), das innerhalb neun Tagen neunmal abgeschrieben und an neun Bekannte versandt werden soll. Daran wird die Verheißung einer großen fFreude oder großen Glücks (am neunten Tage!), an die Nichterfüllung dieser Bestimmung aber die Drohung von Unglück usw. geknüpft und davor gewarnt, dieewige" Kette zu brechen. Kranke und ängstliche Personen werden hierdurch in Auf­regung und Angst versetzt und lassen sich zur Fortpflanzung dieses ebenso törichten wie schädlichen Manövers bestimmen. Sic wenden damit lediglich der Neick-spost einen Vorteil zu. Besser aber i)t es, eine solche Zusendung ohne weiteres in den Papier­korb zu werfen oder einem Geistlichen zukommen zu lassen: damit wird diese Kette frommen Unfugs endlich einmal gebrochen, wozu jeder verständige Beteiligte mitwirken sollte.

Landkreis Gießen.

0 Klein-Linden, 17. Jan. Auf seine 25jähr. tig keit an der Eisenbahn blickt Jakob Bieber zurück Von der Bahnbehörde erhielt er ein Geldgeschenk und von dem Eisen bah noerein eine Ehrenurkunde.

--Climbach, 16. Jan. Gestern abend faird bei Gast­wirt Sch nepp eine front Bund der Landwirte ein- verufene Versammlung statt. Landwirt Guß mann aus Eberstadt entwickelte das Programm des Bundes.

Kreis Schotten.

O Laubach, 17. Jan. Heute haben am hiesigen Gymnasium die schriftlichen Arbeiten zur Maturitäts­prüfung begonnen. Acht Schuler und eine Schülerin unter- iiehen sich der Prüfung.

Starkenburg und Rheinhessen.

w. Darmstadt, 17. Jan. Der auf dem hiesigen .muptbahnhof beschäftigte Weichen sch mierer Johann Kolk' us Herleshausen wurde heute nacht von dem 12 40 Uhr -ach Heidelberg abfahrenden Güter-uge auf dem 'Bahn- örper überfahren und getötet.

Hessen-Nassau.

w Frankfurt, 17. Ja». Wie oer Handelskammer iiitgeteilt wird, ist die Heritellung je einer neuen Fern-

Die Note der Mächte wurde um 3 Uhr nachmittags durch den österreichisch-ungarischen Botschafter Markgrafen v. Pallavicini als Toyen mit einigen Worten überreicht. Die übrigen Botschafter waren nur Zeugen der Ueber- reichung. Der Minister des Aeußern Noradunghian erklärte, er nehme die Note zur Kenntnis. Die Pforte werde sie sobald als möglich beantworten. Unmittelbar danach trat der türkische Ministerrat zu­sammen, um die Antwort zu beraten. Die Beratung war von kurzer Dauer. Ter Ministerrat, der die Antwort der Pforte vorbereiten soll, ist für morgen einberufen worden.! ** Tageskalender S t a b 11 be n t e r. Samstag abend -ön Psortetrersen glaubt man, daß die Inseln des Archipels 8 Uhr: Wammel des Wiesbadener Sperette.i-Ensemvies:Ter gerettet werden können. £ a n 5 a n tu a 11*. Sonntag nachmittag 3'/, Uhr:Parkettsitz

Der Wortlaut der Kollektivnote wird anaeb- 91 r ' 0"; abends 77. Uhr:S 0 ' n Wind h u n d".

lich geheim gehalten. In der Note wird die Aufmerl- L ^oiuertDerei n: 3 S ol i ft e n ° A b en d : Fran Jeanne ramlnt der Pforte in ernster Weise auf die «erantluortunq ,,7?' ynctbauä' nadnnitia«

Mächte Wersen darauf hin, daß zur Ausbeutung der in Steins harten.

reichenGebiete, die der Türkei noch verbleiben wer- Evang. Bund: Familienabend in Steins Garten. Vor- den, die finanzrelle Hilfe Europas notwendig sei ^ag von Geh. Kirchenrat Dr. Krüger: Die Jesuiten. Sonn- und erklären, daß die Türkei dieser Mithilfe würde ent- ta9 a6cnb 81A Uhr in Steins Garten.

behren müssen, wenn sie nicht auf die Wunsche der Mächte « c Ka rn e v a l g e se l l s ch a ft: Samstag abend

Rücksicht nehme. Die Mächte empfehlen der Pforte den Ulif int Ginf)orn Herr en-Sitzung.

Verbündeten Adrianopel zu überlassen und ^i n e m a i o ar a v v: Täglich BorileUnng. die Lösunn h p r r n r SY ; Vf I 1 f D B l 0 g r a v H-L r ch t s p i e l e: Täglich Vorstellung, oie -vfung o er Frage der Aegarfch en Inseln V a k o fs K a m m e r- " t cb t f u i e l e- Täalich Vorstellmm Mtfriae 6 V 2BciTlt ?iG ^'orte bie Rat- Lichtspielhaus: Täglich Vorstell'ung.

12 c?? a c. Machte berucksrchtige, wurden dia;e die wirt-!, Museumdesoberhessisch en Geschichtsvereins, fchaftliche Hebung der Türkei durch finanzielle und rnora- Geös''el Sonickaa vornniiags il-l Uhr nnentaelilid).

lsiche Unterstützung fördern. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen

Tie serbischen Greuel in Albanien uonmuacis von 11 i Uhr unentgelllich.

Die WienerReichspost" verösfentlicbt einen a"sfübr- - § berhessisch er Kun st verein. Gemäldeansstellimg

ü ?.ie Authentizität der 11-3 Uhr, Mittivoeh nachmittag von 3-5 Uhr.

Mittelungen rrsaf.inen müsse, über bte Greuel, welche ^lnlagemnsik findet am Lomuag vormitiag 11 Uhr in der non I er Dt) et) en Banden und regulären Trup-!^"^'Rnlage ftait (mir bet gutem Wetter). Svielplan: Am pentn A l b a n i e n v e r ü b t worden sein sollen. In dem (.-.tzuichn . 1 Al ar sch und Ebor a. d Coer ,Tannhäuier und der Bericht werden auf Grund von Aussagen angeblich ncr= 5nn<9etfricn oui Der Wartburg", von R Wagner. 2. Fantasie a. trauenswürdiger Zeugen die von Serbien b-ck der Besetznna ,Tie Gieiiba", von P. Jones. 3. (tzebnrtsiags-

der albanischen Städte begangenen Unmenschlichkeiten im 'Aanbflen ^harafterfmef von P. Linke 4. Eva-Walzer a. d. einserneit geschilpt. Es^-ißt da" D 7- n r °' ,,,0ÖCUK (£ua- u0" 3- teten bic Bewohnerschaft ganzer Orte und Gegenden aus. Im Bilajet Kossowo schäht man die Zahl der getöteten Albanesen auf 25 000. Der Bericht wendet sich schließlich an Europa, das durch die Entsetrduna mnes europäischen .Untersuchungsausschusses sich von der Rrchtigkert der Tatsachen überzeugen möge.

Die Verluste der Serben.

Belgrad, 17 Jan. Tie Zahl der seit Ausbruch des Krieges verwundeten serbischen Soldaten beträgt 11000 dre Zahl der Erkrankten 10 000. Hierbei ist die Zahl her,» tn den Spitalern der eroberten Gebiete untergebrachten und Oktave Witte als Regisseur. _____...

Verwundeten und Kranken nicht eingerechnet. Die AnLabl bc>.on^)crd hervor Frl. Anni B o e s e als anmutige Grigri, Frl. der Kranken bis zum Waffensttllstand war äußerst aerinn Müller als Jrone und Marta Krüger als Schwieger­erhöhte sich aber seither infolge Erkältungen und Jnfektiv- muschüische Leitung hatte Herr Kapellmeister Heinz

neu. Die Listen der Gefallenen tonnten ber an ? rJ1 b C m ?n n i ^mtaud, mit einer einzigen Probe die K'ranklieiten aestorbenen knrhnfpt. r uu lilsttge und unterlmltsame Operette glanzvoll herauszubringen,

werden s^torbenen Soldaten noch Nicht fertiggestellt "Paul Linckes Musik ist sehr gefällig, und mit großem Geschick '___ sind die fremdländischen Motive untergebradjt. Das gut be-

. --- sttzte Haus unterhielt sich vorzüglich und wurde nicht müde, be=

♦1115 UNH ständig Beifall zu spenden.

Gie uen, 18. Januar 1913, ** Stadttheater. P7it dem übermütigen Vaude-

Von der Güterbahn Großen-LiudenDutenhofen e r Tanzanwal t^ beschließt heute Samstag das

Bei den $cr6anblungen über bie Umgehungsbahn Großen- Wiesbadcncr Lpcretten-Enscmble fein kurzes Gastspiel. - LindenTickeuhofen, die zwischen den Qntereffenten von Klein- nt(cn Fveunden des Humors fandDer Tanzanwalt" Linden und der Vertretung der Stadt Gießen geführt wurden ^'e freundlichste Aufnahme und die Kritiken von Hamburg, N 'uau einen Blick m die Lagepläne des Projekts werfen können' Berlin, Dresden usw. sprachen sich in anerkennendster Weise immniasL Ä .N-nf Jahren schon fertig gewesen und haben aus. Auch in Wiesbaden hat der Tanzanwalt großen Di^^Anweis^na^^das ^Proükt oesunden. Erfolg zu verzeichnen. Bemerkt sei noch, daß bei der

bringen ch vom Eiseiibchmmini/te? i,l Berlin zu heutigen Aufführung das Wiesbadener Operetten-Orchester

den leitenden Beamten des Bahnhofs Gießen seine Ane^rkennurm fber Sonntag ist dem Humor gewidmet.

Msgesprochen hat, mit welcher Umsicht und Geschicklichkeck ch '^^ugt die zugkräftige FliegerpossePar-

bisher den Verkehr auf dem Umschlagsbakmhof Gießen bewältiat .sch Nr. 10" zur Ausführung, am Abend der so sehr yaben ^ie geplante Umgehungsbahn hat lediglich den ^weck beliebte SchwankSo'n Windhund". Beide Vorstellungen oeri, Güterverkehr von unb nach der Lalmbahn und der Köln bei kleinen Preisen.

SicBcncr Bahn vom Rangierbahnhof Wetzlar unter llmaebuna ** o .

ves stark überlasteten Bahnhofs Gießen, von und nach der Main- L in - 1C M ilita r v er ei ne G ie tzens veranstalteten Weser Strecke überzuleiten. a am 1b. Januar einen Vortragsabend, für den Oberst v. Wunsch

Ein Personenverkehr ist nach der ganzen Art der Sahnnnlnnr i Ä 9tebnc.r. gewonnen war. Der 1. Vorfitzendoches Vereins chem. ausgeschlossen. Die Umgehungsbahn' zweigt zwischen Großen cronnete um^9 Uhr die Sitzung, begrüßte den Redner und ----------- " owiimcn ulobcn> die Erschienenen. Ter Vortragende gab einige Streiflichter aus n- re---' -----'-------LI» feinen Erlebnissen in Amerika. Er führte etwa Folgendes

zuriickgebliebene Teil der Expeditton ebenso wie die Teilnehmer Amerika muß man zunächst umdenken, denn wir

an der von S ch r o e d er - S t r a n z selbst geleiteten Schlitten- putsche denken zu vornehm, wir haben zuviel Herzenskucknr und erpedckion außer Gefahr ober Not befinden dürften, da das Sch ff ^biiiüt, während der Amerikaner mehr großzügig, nicht ängstlich im Polarmeer, ein erprobtes Fahrzeug und auf seiner Ausrmse bergisch und im Besitze großen Kapitals. Der Deutsche spielt anfangs August 1912 nnt Proviant für neun Monate öerfeben 0crn ben Rentner, der amerikanische Multimillionär erbeutet, so worben jci. lieber bie Grünbc, bie Retscher und seine Begleiter ^nge er gesunde Arme hat. Täusche man sich nicht über bic veranlagt hat, bas Sckfifi zu verlassen, ist man lebiglich auf Ver- §reundsck)aitsbezeugungen bet Amerikaner. Amerika unb Japan wn.h.nncn ------" warten nur auf einen tfrieg, in ben wir verwickelt werden, um

unsere Handelsstellung in der Welt zu erobern. Millionen und Milliarden Mark Volkswerte würden bei uns vernichtet.1 Amerita unb Japan reben nicht, "handeln aber irnd,selben neidisch auf unsere lwnbelspolckifche Stellung. Leider verschwindet viel deutsches Volkstum ui Amerika, es gibt viele, die ihr Teulschttim verleugnen, aber es gibt auch Deutsche, bie mit Stolz sagen: civis acrmanib-

9iebner erzählt seine Erlebnisse bei der Ueberiahrr und die Sicherl>eit der deutschen Tampferlinien, die allseits anerkannt würde. Als Arbeiter wird in erster Linie das irische unk schottische, bann aber auch das deutsche Element chevorzugt, ledere- namentlich in der Landwirtschaft auf den Farmen. Es ist irrig anzunehmen, daß heute niemanb mehr rasch hoch kommen könnte nur müssen wir umdenken, energischer, rücksichtsloser werben Dei Amerikaner arbeitet ohne Mittagspause durch unb ist in Bezm aur Alkohol enthaltsam unb mäßig. Ter Panamataual wirb in \?anbel eine bedeutende Rolle spielen in der Vermittelung be- Verkehrs iwndten dem Osten unb Westen. Reisen mit der Bach au| 24, ja 72 ^tttnden sind zurzeit notwendig. Tas wird ander werden Unicrc fosialcn Verhältnisse sind wesentlich andere Jr Amertla fennt man dies zurzeit noch nicht. Tie Lohnverhältniss lind dorten zwar viel besser, wogegen aber jeder für sich sorge, PUU. In der Politik hcrn'cht der egoisttsche El>arakter vor Selbstzucht, ^elbitzweck scharf ausgeprägt ist bie Parole Energie im Geicha^tsleben, Schnelligkeit in der Berichterstattung Ausbeutung der Gelegenheit unter Hintansetzung der bei uii Mltigen Moral. Bezüglich der Religion sei erwah.it, daß 56 Hauv reften ui Amerika bestehen. Tie romanischen Nationen stelle reben den Polen bic meisten Verbreckn-r. Tie Pol-zei liegt v -lrgen, |ic ist acholut unzuverlässig. Sie hat es allerdings au et