Die Nicder-Modauer GeAossenschastslrise.
bs. Darmstadt, 16. Mai.
Tcx heutige 31. Verhandlungstag wird eröffnet mit der weiteren Vernehmung des Angeklagten Ihrig, die aber zu besonderen Bemerkungen keinen Anlaß bietet. Seit gestern wohnt der Verhandlung auch der Direktor des Offenbacher Bankvereins bei, der von der Verteidigung Ihrigs als Sachverständiger ge laden wurde. Direktor Diebl soll der Verhandlung einige Tage beiwohnen und dann ein Gutachten erstatten. 'Vereidigt wurde er noch nicht.
Tie Verteidigung Ihrigs hat den Sachverständigen Regierungsrat Bastian um die Beantwortung- einer ganzen Reihe von Tragen ersucht, damit sie sich über die Ladung weiterer Beugen schlüssig werden kann. Tie erste 7frragc an den Sachverständigen lautet: Konnte die Landwirtschaftliche (sienossenschastsbank bezw. Ihrig nach den Berichten des von ihr nach Rieder-Modau entsandten Revisors Reff nicht annehmcn, daß die Sanierung der Kasse möglich sei? Der Sachverständige kommt zu einer Verneinung dieser Trage. Die zweite Trage heißt: Konnte die Bank bezw. Ihrig nach den von den zuständigen Organen unter Mitwirkung des Revisors Müller ausgestellten. Bilanzen nicht an nehmen, daß alle dubiosen Außenstände abm'schricbcii seien? Auch dies verneint der Sachverständige. Endlich die dritte Trage, zu deren Beantwortung der Sachverständige heute kommt, lautet: Konnte die Schuldübernahme des VorstaLdes und des Aufsichtsrates von 275 OOO Ml. bezw. 52 000 Mk. nicht mit vollem Recht als Aktivnm in die Bilanz eingestellt werden? Ter Sachverständige beanttoortet nnd) längeren Ausführungen diese Trage dahin, daß dies wesentlich von der rechtliche Auffassung abhinge. Wenn man aber die Schuldübernahme als ein bindendes Zahlungsversprechen auffasse oder als unbeschränkte Bürgschaft, dann wäre die Einsetzung zu Recht erfolgt. Särenkt mian aher den Auffassungen bei- Vorstands- und Aussichtsratsmitgliieder Glauben, daß die Voraussetzung der Unterschriftsleistling die in Aussicht gestellte „Abrentung" sei, dann wäre die Ausnahme in die Aktiva nicht gerechtfertigt.
Der Angeklagte Ihrig bestreitet, daß von einer Abrentung überhaupt die Rede gewesen sein könne. In der nun folgenden Auseinandersetzung zwischen Jhrig^ und dem Sachverständigen handelt es sich besonders um die Sanierungspläne und um die vorhandenen Mittel zu deren Durchführung. Tabei gebraucht der Sachverständige auch einmal das Wort „Advokatenlupe". Ter Verteidiger Iustizrat v. Brentano fühlt sich durch diesen Ausdruck beleidigt und lvarnt feinerseits den Sachverständigen davor, sich als zu sehr als Substitut des Staatsanwalts zu fühlen, foier greift der Staatsanwalt ein, der ausreichenden Schutz für den sachverständigen vom Vorsitzenden fordert, dessen Objektivität hier in Zweifel gezogen werde. Auch der Vorsitzende schließt sich der Auffassung des Staatsanwaltes an und ersucht den Verteidiger, sich in seilten Ausdrücken zu mäßigen, v. Brentano erklärt, daß er den Ausdruck zurücknähme, wenn der Herr Sachverständige seinerseits erklärt, daß er den Ausdruck „dldvokalenlupe" nicht ironisch gemeint habe. Reg.-Rat Bastian kommt diesem Wunsche nach und erklärt, daß er eine viel zu hohe Meinung von den beiden Verteidigern des Angeklagten Ihrig habe, als daß ihm jemals der Gedanke kommen konnte, beleidigend zu sein. Daraufhin nimmt v. Brentano seinen Ausdruck als ungerechtfertigt zurück.
Ter Vorsitzende bricht hier die Verhandlung ab und bemerkt, daß die Herren nervös geworden seien. Deshalb lvolle er heute nicht weiter verhandeln. Fortsetzung morgen früh 8*/2 Uhr.
Vermischter.
* Eisenbahnunglück. Aus Gerolstcin wird gemeldet: Gestern abend stießen ein Güterzug und ein Rcmgitttzug zusammen. Dreißig Wagen wurden ineinandergeschoben. Ein Bremser wurde getötet, einer wird vermißt. Mehrere Beamte wurden mehr yder weniger schlver verletzt.
* Scheckfälschung. Aus M ü n ch e n , 16. Mai, wird durch Privat-Telegramm gemeldet: Gestern nachmittag wurde ein Bankgeschäft in der Neuhauserstraße, wie die „Münchener Neuesten Nachrichten" melden, durch einen gefälschten Scheck um 18 000 Mi. betrogen. Der Fälscher konnte bisher nicht entdeckt werden.
Börsen-Wochenbericht.
'= Frankfurt a. M., 16. Mai.
Nach den Kurssteigerungen der vergangenen Woche hat sich in den letzten 8 Tagen ein Rückschlag vollzogen. Dem Teckungs- bebürfnid scheint Genüge geleistet zu sein und neue Käuserschichten sind bis jetzt nicht erschienen. Dagegen zeigte sich Neigung zu E n t l a st u n gs v e r k ä u f e n , so daß die Kurse auf fast allen Gebieten eine Abschwächung erfuhren. Hauptanlaß für den Stimmungswechsel bot zunächst die Situation am Geldmärkte, wozu wirtschaftliche und Politische Bedenken kamen. Tie Wiener Meldung, daß der Ministerrat keine Demobilisierung der Reserven vornehme, erinnerte die Geschäftskreise daran, daß die völlige Beseitigung der Schwierigkeiten noch auf sich warten läßt. Lag hierin Anlaß genug, die Haussepositlonen nicht zu erhöhen, so enthielten die G e l d v e r h ä l t n i s s e erst recht eine Mahnung zur Zurückhaltung. Tägliches Geld bleibt mit etwa 6 Proz. stark besucht. »Dieser für den Mai annormaler Satz und ein Reichsbankdiskont von 6 Proz., ohne Aussicht auf Ermäßigung, können keine Unternehmungslust auflommcn lassen. Für die Geldknappheit liegen die Ursachen teilweise in der Verschiebung des spekulativen Interesses von den Ultiinomärftcn nach dem Kassamarkt der schweren Jndustriepapiere, wofür große Mittel aufzuwenden find. Ferner hat die Bankwelt noch immer Rimessen nach Oesterreich-Ungarn und Rumänien für die letzten Emissionen zu bewirken und dabei ist Deutschland in bezug aus Geld zurzeit auf sich selbst angewiesen. Ob sich die Hoffnung auf eine Erleichterung in der nächsten Zeit erfüllen wird, ist recht fraglich mit Rücksicht auf die jetzt zur Emission gelangenden neuen Chine sischen Anleihe, und weil die vo nder Seehandlung gestundeten Einzahlungen für die preußischen Schatzanweisungen noch bis zum Ultimo beglichen ioerben müssen. Tie Bebenken über das Anhalten der hohen Geldsätze richten sich auch dahin, daß. bei so hohen Sätzen die Indiistrie auch nach Eintritt der politischen Beruhigung nur bas Allernotwenbigste bestellen könnte. Tie Spekulatioii finbet zurzeit wenig Anregung, namentlich scheint sie am Markte der Montanpapiere eine weitere Erhöhung des Kursniveaus nicht zu erwarten, weil die Preisgestaltung nicht befriedigend ist. Hat doch das Kartell der westdeutschen Eisenhändler dieser Tage beschlossen, seinen Bezirksgruppen eine Ermäßigung der Lagerpreise uni 5—10 Mk. zu empfehlen. Beunruhigt war mau auch -durch die New Porter Meldungen von einem Rückgang des Auftragsbestandes beim Stahltrust und die schwache Stimmung des amerikanischen Eisenmarktes. Ebenso sind die Verhältnisse am belgischen Eisenmarkte nicht erfreulich, was befürchten läßt, daß der deutsche Markt auf einen Aufschwung vorerst nicht rechnen darf. Mon t a n Pa p i er e haben 2—5 Proz. ein gebüßt und auch andere Inbustriepapiere stellten sich meist niedriger. Kleyer, Türkopp, Anilin haben je 5 Prozent
verloren, Akkumulatoen Berlin 6 Proz. Dagegen konnten Bast Preßhefe 5 Proz., Naphta Nobel 6 Proz., Chemische Goldberg ] 0 Proz. anziehen. Banken blieben ziemlich behauptet, ebenso Bahnen. Dagegen tagen Schissahrtswerte schwächer. Heimische und fremde Fonds gaben ebenfalls Bruchteile nach. Privatdiskont 5>. Proz.
Hoflieferant SM.d. Königs von Sachsen.
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Gießen.
Aufgebote: Mai 10. Karl Hartmann, Fuhrmann, mit Elisabethe Namann, beide in Gießen. — Ludwig Kinzebach, Sergeant in Bichbach, mit Maria Grete Ambrosius in Gießen. — 13. Ferdinand Schäfer, Sergeant in Gießen, mit Elisabctha Schmidt in Kesselbach. — 15. Jakob Ludwig, Gutsvenvalter, mit Emma Jughard, beide in Gießen. — Philipp Ellerich, Fuhrmann, mit Anna Happel, beide in Gießen. — Johann Ludwig Emig, Weißbinder in fstvßdorf, mit Elisabethe Belte in Mornshausen. — Joseph Müller, Laboratoriumsbeamter in Gießen, mit Juliane Seimig in Koblenz.
Eheschließungen: Mai 10. Heinrich Tritsch, Friseur, mit Auguste Brühl, beide in Gießen. — Heinrich Horeyseck, Bureaugehilfe, mit Marie Eise, beide in Gießen. — Heinrich Stroh, Elektromonteur, mit Elisabethe Born, berbe in Gießen. — Georg Weippert, Chauffeur und Bankdiener in Gießen, mit Dorothea Neugebauer in Brückenau. — Heinrich Krehbast, Hüttenarbeiter, mit Philippinc Glas, beide in Gießen. - Clemens Schwerdtfeger, Versicherungsbeamter in Ludwigshafen a. Rh., mit Amalie Loichinger in Gießen. — Ludwig Bender, Kaufmann in Rod heim a. d. Bieber, mit Elsa Tichn in Gießen. — Heinrich Müller, Hausverwalter, mit Maria Huxhorn, beide in Gießen. — Fritz Hoppe, Lehrer in Magdeburg, mit Marie Letzing in Gießen. — Gustav Schmidt, Portier, mit Katharine Lepper, beide in (Hießen. — Wilhelm Melchior, Metalldreher in .Gießen, mit Berta Petermann in Nidda. — 13. Karl Friedrich Müller, Pfarrer in Dörrenbach, Kreis St. Wendel, mit Martha Schone bohm in Gießen. — 14. Heinrich Metz, Handlungsgehilfe, mit Helena Kämpen, beide in Gießen. — Ludwig Bepier, Mechaniker, mit Minna Berg, beide in Gießen. — Kuno Borst, Photograph, mit Emilie Spuck, beide in Gießen. — Johannes Pfaff, Eisenbahnschaffner in Gießen, mit Emma Dörr in Weitershaiu.
Geborene: Mai 5. Dem Schneidermeister Jakob Leonhard ein Sohn, Hans Friedrich. — 6. Dem Ratsboten Karl Otto Ludivig Schneider ein Sohn, Hermann Heinrich Philipp. — Dem Fuhrmann Heinrich Tietz eine Tochter. — 7. Tem Landwirt Georg Ockel eine Tochter, Lina. — 8. Dem Handlungsgehilfen Karl Georg Johannes Träbing ein Sohn, Ernst Fritz. —- Dem Schlößer Ferdinand Schneider eine Tochter, Elfriede Marie Emilie. — Tein Fuhrmann Wilhelm Janisch eine Tochter, Elisabeth Elfriede Marie. — Tem Kaufmann Heinrich Bergmann eine Tochter, Gerharde Fanni. — 10. Dem Schlosser Heinrich Georg Friedrich Hausmann eine Tochter, Erika Marie. — Dem ftäbt. Arbeiter Wilhelm Rinn ein Sohn, Ernst Adam Wilhelm. — Dem Postschaffner Wilhelm Stein eine Tochter, Maria Theresia Dorothea. -- 12. Dem Handelsmann Johann Haas eine Tochter, Gertrud. — Dem Kaufmann Jakob Hengst eine Tochter. — 15. Dem Kaufmann Franz Senner ein Sohn, Franz Ludwig.
Gestorbene: Mai 8. Katharina Tort, geb. Bräuning, 66 Jahre alt, Walltorstraße 45. — 12. Wilhelmine Klingspor, geb. Wallenfels, 69 Jahre alt, Tammsttaße 35. — 15. Wilhelm Eller, 5 Monate alt, Schloßgasse 6.
Alten-Vuseck.
Eheschließungen: Mai 11. Jakob Brück, Weißbinder, mit Marie Elisabethe Ziegler, beide in Alten-Buseck. — 12. Heinrich Köhler, Weißbinder in Wisselsheim, mit Margarete Schmidt in Alten-Buseck. — Wilhelm Volz III., Streckenarbeiter, mit Karoline Hofmann, beide in Alten-Buseck. — Karl Benner, Landwirt, mit Marie Schäfer, beide in Alten-Buseck.
Geborene: Mai 14. Dem Polizeidiener Karl Becker eine Tochter.
Veuern.
Aufgeböte: Mai 15. Adolf Ludwig Belloff, Landwirt mit Katharina Lindenstruth, beide in Beuern.
Geborene: Mai 10. Dem Maurer Heinrich Hofmann III. ein Sohn, Heinrich.
Zriedberg.
Aufgebote: Mai 8. Maria Heinrich 9(Ibert Thoma?, Volksbcmktassierer in Darmstadt, mit Auguste Karoline Vorbach in Friedberg. — Albert Ernst Fei beim ann, Schuhmacher, mit Emma Simon, beide in Schweinsberg. — 13. Otto Julius Cäsar Seitz, Gärtner in Langen, mit Ottilie Luise Helene Philipps in Friedberg. — 14. Karl Gustav Fritz Haack, Pastor in Triefen, mit Elisabeth Wilhelmine Weber in Friedberg. — Heinrich Friedrich Karl Uschmann, Förster in Merscheid, mit Ella Wilhelmine Elisabeth Wissenbach in Friedberg.
Eheschließungen: Mai 8. August Otto Locke, Hilfsheizer in Hanau, mit Friederike Mathilde Dorothea Bcppcrling in Friedberg. — 9. Joseph Wilhelm Haub, Elektromonteur, mit Margaretha Goldmann, beide in Friedberg. 10. Konrad Simon, Schneider, mit Lina Witzel, beide in Friedberg. — Heinrich Christian Karl Engel, Hilfsheizer, mit Marie Klee, beide in Friedberg. — Johann Karl August Geppert, Weißgerber, mit Thekla Mina Lisettc Lohr, beide in Friedberg. — 13. Otto Koch, Lehrer in Gras-Ellenbach, mit Frieda Glitsch in Friedberg.
Geborene: Mai 5. Dem Kaufmann August Fischer ein Sohn, Wilhelm. - 6. Dein Chauffeur Joseph Scheffel ein Sohn, Eduard. — 7. Tem Weinhändler Anton Wehl ein Sohn, Anton. — 8. Tem Hilfsweichensteller Karl August Hetzel ein Sohn, Karl Georg Bernhard. — 13. Tem Schreinermeister Jul. Gustav Trapp ein Sohn, Walter Gustav Bernhard.
Sterbefälle: Mai 7. Anton Wehl, 1 Tag alt. — 8. Johannes Seim, Rentner, 74 Jahre alt. — Witwe Katharina Gtöninger, geb. Stamm, Händlerin, 75 Jahre alt. — 10. Lina Schwall, 26 Jahre alt.
Großen Linden.
Aufgebote: Mai 9. Heinrich Peter, Taglöhner,' mit Lina Haupt, beide in Großen-Linden. - Ludwig Nepp, Hilfsweichensteller, mit Anna Tietz, beide in Großen-Linden.
Geborene: Mai 5. Tem Installateur Karl Faber V. ein Sohn, Karl Werner.
Heuchelheim.
Geborene: Mai 1. Dem Ziegeleiarbeiter Karl Arnold ein Sohn, Erich.
Kkiiv£inöcn.
Aufgebote: Mai 10. Karl Zörb, Maurergeselle in Lützellinden, mit Elisabetha Jung in Klein-Linden.
E h e s ch l i e ß u n g e n: Mai 10. Heinrich Karl Knapp, Hilfs- lokomotivheizer, mit Luise Klein, beide in Klein-Linden.
Lang Göns.
Geborene: Piai 9. Tem Ziegelmeister August Bodeker eine Tochter, Anna Luise Christine Auguste.
Langsdorf.
Aufgebote: Wilhelm Schiel I., Landwirt, mit Louise Fritz, beide in Langsdorf.
Eheschließungen: Heinrich Roth XVIII., Arbeiter in Langsdorf, mit Wilhelmine Fritz in Hungen.
Lauterbach.
Aufgebote: Mai 3. Wilhelm Gode, Schlosser, mit Katharina Dörner, beide in Lauterbach.
Eheschließungen: April 26. Okorg Habicht, Lackierer, mit Elisabetha Mölig, beide in Lauterbach. — Mai 3. Valentin Sommer, Geometer 2. Kl., mit Johanna Marie Elisabetha
Schließer, beide in Lauterbach. — Wilhelm Rausch, Schreib gehilfe, mit Juliane Kaiser, beide in Lauterbach. 10. Heinrich Johannes Kalbfleisch, Webmeister, mit Katharina Schwärzet, beide in Lauterbach — 13. Wilhelm Roth, Fabrikarbeiter in Fiscbboru, mit Margaretha Lutz in Lauterbach. — 15. Rudolf Jöckel, Kauf' mann in (Hroß-Umstadt, mit Marie Stapler in Lauterbach.
Geborene: April 27. Dem Molkereiarbeiter Georg Stoppler ein Sohn, Georg Jakob. — Mai 2. Dem Schuhmacher Karl Emil Wacker eine Tochter, Katharina Elisabetha. 8. Dem Spengler David Bauer eine Tochter, Marie Katharina. — 9. Deut Zicgcieiarbeiter Heinrich Heß eine Tochter.
Sterbefällc: April 23. Johannes Büchner, Gendarmerie- Wachtmeister i. P., 83 Jahre alt — 26. Margaretha Rahner, geb. Fuchs» Witwe, 82 Jahrr alt. — 27. David Stoll, Polizeidiener i. P., 72 Jahre alt. — Mai 3. Barbara Hildebrand, geb. Schäfer, Ehefrau, 43 Jahre alt. — 4. Johannes Bönscl L, Landwirt, 77 Jahre alt.
Leihgestern.
Eheschließungen: Mai 10. Karl Volk, Bahnarbeiter, mit Marie Jung, beide in Leihgestern. — 15. Johannes Eugen Ernst Teggau, Pfarrer in Beerfelden, mit Henriette Lina Pauline Ida.Marie Strack in Leihgestern.
Geborene: Mai 4. Dem Schweinehändler Georg Tern eine Tochter, Paula Maria. — 6. Dem Bahnarbeiter Kaspar Laux eine Tochter, Ottilie.
Lollar.
Eheschließungen: Mai 11. Heinrich Henkclniann III., Schreiner, mit Katharina Seipp, beide in Lollar.
Geborene: Mai 8. Dem Schlosser Wilhelm Zecher eine Tochter, Frieda Helene. — 12. Dem Metzger Viktor Löwenstein eine Tochter, Sida.
Sterbefällc: Mai 13. Erich Krombach, 26 Tage alt.
Nidda.
Aufgebote: Mai 8. Max Straus in Sterbfritz mit Ida Zininlermann in Nidda.
Geborene: Mai 1. Dem Briefträger Karl Eckhardt ein Sohn, Karl.
Sterbefällc: Mai 12. Emilie Erk, geb. Rappel, 67 Jahre alt.
Spotten.
Eheschließungen: Mai 12 Johannes Gcrbig, Weiß' bindergehilfc, mit Katharina Repp, beide in Schotten.
Geborene: Mai 10. Dem Bahnhofsarbeiter Wilhelm Hos- mcicr eine Tochter, Margareta.
Treis ai\ der Lumda.
Sterbefällc: Mai 12. Otto Krug, 1 Jahr alt.
Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten.
Geburten: Herrn W. Thier in Dillenburg ein Sohn.
Verlobte: Fräulein Katharine Klee mit Herrn Konrad "üster, beide in Eifa.
Gestorbener Fran Auguste Friederike Blecher, geborene Wcisenborn, in Nieder-Wöllstadt. — Herr Amandus Müller, Herr Slbnnt Mahr, beide in Tarmnadt. — Herr Wilhelm Heinz in Rodenbach. — Herr August Wilhelm Unverzagt, Herr Gustav Dörr, beide in Biedenkopf.
Eine reizende Nenbeit, ivelche die Kinder spielend Oicfd)uf liebfeit erlangen läßt und gleichzetttn Anregung verschafft, erhält aus Wunsch jeder Leier dieser Zeilen foitenhei von Nest le's minder mehl Gesellschaft, Berlin W. 57. Es ist dies eine AttSschneidevtivuc mit drei verschiedenen, allerliebsten Gewändern, womit die Kinder »ebr gern und lange spielen. Aus Wunsch wird auch eine Probe- dose des berühmten Kindermehles umsonst bcigciüflt. ss:/>
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NI an hüte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIN-KONFEKT. .


