Kranz nieder.
Pfarrer Koch hielt eine zu Herzen
ncn
Ha öfters im Namen der Buderus'schen Eisenwerke und Peter Schuld, Hungen, im Namen der Arbeiter
.'Zimmer von hier, der am 15. d. MtZ. auf der Grube ! „Abendstern^ beim Wagenaufschieben auf die Förderschale mit ^dcm vollen Wagen in den ca. 25 Meter tiefen Schacht «stürzte und sofort tot war, das letzte Geleite zu geben.
v. Bad-Nauheim, 19. Ang. An dem haute — Dienstag — beginnenden allgemeinen Tennis-Wettspiele beteiligten sich bis jetzt 30 Damen und 50 Herren. Da die Anmeldungen für einzelne Konkurrenzen noch offen stehen, so kann man ftuf eine Teilnahme von etwa 100 Spielern rechnen. Unter de.n Svielern befinden sich Vertreter aller Länder. Den Siegern winken kostbare Ehrenpreise des Großherzogs, des Staates, der Bade- und Kurverwaltung, der Stadt Bad-Nauheim, des Aerztc- vereins und sonstiger zahlreicher Tennisfteunde. Die Preisver- tcrlung kann voraussichtlich am Sonntag stattfinden.
Vermischtes.
* Eine Gesellschaft für Untersee-Kinemato- g r a pH t e. Aus New York wird berichtet: Am Dienstag ist "in ytorrjIT in Birginien die erste Gesellschaft für Untersee-Kinemato-
! erschienen. Der Verband zählt 83 aktive und 53 passive Mitglieder. Da? Vermögen de? Verbandes hat sich um [ 226 Mk. vermehrt durch Zuwendungen der passiven Mitglieder und der Bezirksspackasse Niddas An Weihnachtsgaben für bedürftige Veteranen, deren Witwen und Waisen wurden 200 Mk., an Reisegeldern 120, an besonderen Unterstützungen 20 Mark bezahlt. Der seitherige Vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt. Auf ein an Se. Kgl. Hoh. den Grobherzog gesandtes Huldigungstelegramm erfolgte die Antwort: „An den Vorsitzenden des Veteranenverbandes I Danke herzlichst für die treuen Hessengrüße; gedenke mit Ihnen der großen Zeit. Ernst Ludwig." Nach Schluß der Versammlung zogen die Versammelten unter Vortritt der Feuermehrkapelle nach Krafts Garten.
(EmdHsjaaL
X Ha nau, 18. Aug. A ls Obergärtner der Kur- tn Bad-Nauheim, der beauftragt sei, casten Blumen und Pflanzen anzukaufen, stellte sich am 23. Mai d. Js. der Gärtner Johann August Schulze au-, Brandenburg rn einer Hanauer Handelsgärtnerei vor. Nachdem aus dem Bestände der Gärtnerei für etwa 649,50 Mark v2UIork Jr Vslanzen gewählt und diese zur Uebersendung au die Ädresie der Kurverwaltung bestimmt worden waren. Bei dem sm; nun entwickelnden Gespräche über die dem Hanauer ^o>web_'gartner nicht unbekannten Bad-Nauheimer Verhältnisse verwickelte pch der angebliche Obergärtner in Widersprüche, so datz es der Verkäufer für angebracht hielt, sich bei der Kurver- • waltung m Bad-Nauheim telephonisch zu erllindigen, wodurch er vor Schaden bewahrt blieb. Der abgeschlossene Kauf war ein Schwindelmanöver. Der falsche Obergärtner hatte ähnliche Be- trugereren kurz vorher in Friedberg und Frankfurt a. M. ver- orr ■■ ti !1. e ltarid er vor der Strafkammer Hanau, wobei er die Abiicht nnes Betruges besttitt. Ee ist elfmal vorbestraft. Heute erhielt er 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft.
Zweck völlig. Man wolle bei der Regierung vorstellig werden, damit sie beim Reichsjustizamte dahin wirke, daß die Erteilung
Dankkonzessionen an schärfere, die bezeichneten Mißbräuche ausschließende Bedingungen geknüpft und bei den bestehenden Banken Abhilfe geichafft werde.
Punkt 3 der Tagesordnung, Hessische Landkammer- B e r !; a l t n i s s e , führte ebenfalls zu einer längeren Besprechung, die bewies, tote unzufrieden die hessischen Hausbesitzer mit den gegenwärtigen Verhältnipen sind. Für den städtischen Hausbesitz mutzte der Prozentmtz der Brandsteuern unbedingt bei gerechter Würdigung der tatsächlichen Verhältnisse bedeutend herabgesetzt toeroen Es wurde beschlossen, statistisches Material zu sammeln, welche Summe die Brandversicherungskammer in den letzten fünf Zähren 1908—1912 im ganzen aus den Brandsteuern vereinnahmt, welche Beträge sie davon als Brandentsckfiidigungen bezahlt hat und hauptsächlich wie sich diese Brandschäden in städtischen Wohnhäusern, auf landwirtschaftliche und hauptsächlich auch auf grotzindustrielle Gebäudeschäden verteilten. Auf Grund dieses Materials soll dann bei der Regierung weitere Vorstellung erfolgen.
Punkt 4 der Tagesordnung betraf interne Angelegenheiten Punkt 5, Wertzuwachs ft euer, führte ebenfalls zu einer längeren Aussprache, und man war sich darüber einig, daß die Steuer beseitigt werden müsse.
Der Ersatzb au für die Ka iserj acht „Hohen- Zo Ilern", der zurzeit für die 1892 gebaute alte „Hohen- iZollern" mit einem Kostenaufwande von 10 Millionen Mk. äe'baut wird, wird bereits im nächsten Jahre von Stapel laufen. Es ist noch unwahrscheinlich, ob die neue Jacht be- 'reits 1914 in Dienst gestellt wird, wahrscheinlich wird die .nächste.Nordlandsreise noch auf der alten Jacht erfolgen. tFür den inneren Ausbau der neuen Jacht, der mit bejon- ,Derer Sorgfalt geschehen wird, sind die Pläne im einzelnen
Dar Bootsunglfid auf dem Tegernsee.
Mus dem Tegernsee ist vor kurzem, wie erinnerlich, das Segelboot des bekannten Tenoristen Leo Slezak, in dem sich der Besitzer selbst, sowie toter Leipziger Tenorist Sturmfels und ein dritter Insasse befanden, untergegangen. Hierbei ist Sturmfels ertrunken, während Slezak und der dritte Segler gerettet wurden Von verschiedenen Seiten wurden Leo Slezak schwere Vorwürfe gemacht, indem behauptet wurde, er habe gewußt, daß sein Segelboot nicht segeltüchtig sei. Hierzu veröffentlicht jetzt Slezak int B. T. einen Brief, dem toir folgendes entnehmen:
Ich erkläre hiermit, daß mich niemand gewarnt hat, mit dem Boote zu fahren, und daß die Warnung Herrn Ganghofers an dem Unglückstage nicht hinauszufahren, auch erfunden ist, denn das Wetter war bei der Ausfahrt so herrlich und fast windstill daß -es längere Zeit brauchte, um aus der Bucht fron Egern herauszukreuzen. Herr Intendant Volkner und ich, wir haben beide von etner Warnung nichts gehört und auch keine warnende Geste beobachtet, sondern die Begegnung mit Herrn Ganghofer, der ein persönlicher Freund von mir ist, beschränkte sich auf einen Scherze ruf hüben und drüben, das war alles. Daß das Boot sank, das konnte wohl kein Mensch abwenden, und die kundigste Hand war gegen das ungeheuere Element machtlos. Ein Wirbelwind Ja™ U.T V lö Mi v ® n ast len Seiten, meterhohe Wellen ftlllten das Schiff tm Nu mit Wasser, und kaum daß man einen Gedanken fassen konnte, war das Doot gesunken und fron dem E-chift und meinem armen Kollegen Sturmfels nichts mehr zu sehen, der, »me der Arzt nach seiner Auffindung konstatierte, einem Schlaganfall tm Augenblick der Katastrophe erlegen und nicht ertrunken ist Dies erklärt sein so plötzliches lautloses Versinken. .Hinterher ist sehr leicht anllagen- es gibt eben Momente im Leben, wo dte Elemente starker sind als der kundigste Kundige. Und noch em Vonvurf. Das Boot soll schon zum Teil mit .Wasser gefüllt gewesen fern. Das ist eine Unwahrheit. Am Tage vorher sah ich alles nach und pumpte das geringe Quantum Wasser, das in Iweni Kielboot sich ansammelt, mit meinem Gärtner aus. Man sagt, daß ich vom Gericht zur Verantwortung gezogen werden soll. Bis setzt weiß ich noch nichts davon, sollte es der Fall sein, so werde, ich glücklich darüber sein, um mich rechtfertigen zu können, jedenfalls sind die Beschuldigungen, mit denen man mich jetzt bewirft, alle nicht stichhaltig, sowohl was mein Boot anbelangt, als auch was die sogenannten Warnungen betrifft. Ich war von ^r Sicherheit meines Bootes .derart durchdrungen, daß ich meine .Kinder, die des Schwimmens noch unkundig, -und mir gewiß lieb und 'wert sind, und meine Frau, die wohl für mich alles ein schließt, was ein Mensch auf dieser Welt lieb hat, ruhig in das Boot mitgenommeii habe. 'Dieses mein Sicherheitsgefühl, wurde von allen Leuten, die etwas vom Segeln und von Segelbooten verstehen, bestätigt. Hätte ich die' geringste Gefahr geahnt, so hätte ich gewiß nicht.mit meinen Gästen diese unheilvolle Fahrt angetreten, die dem armen Sturmfels das Leben kostete, während ich nur ans ganz wunderbare Weise dem Tod entronnen bin.
'Mark 2500 im Jahr beträgt und wenn mindestens '10 solcher Mitglieder von dieser Ermäßigung zugleich Gebrauch machen. Es ist für das Baugewerbe in unserer Stadt nicht gerade rühmlich, daß nicht wenigstens von den Parlieren und besseren Arbeitskräften von der Vergünstigung zur Fahrt nach Leipzig Gebrauch gemacht wird.
Landkreis Gietzen.
A Großen-Linden, 19. Aug. Gestern mittag betrat -ein gutgekleideter Herr die hiesige Wirtschaft zum „Hütten- cherg" und bestellte sich etwas zu essen. Als sich die Wirtin 'm die Küche begab, entwendete der Freinde eine Geldstasche mit 8 Mark Inhalt. Der Diebstahl wurde aber gleich bemerkt, der Dieb von mehreren Leuten festgenommen und nach Gießen abgeliefert.
-r Reiskirchen, 18. Aug. Unsere Gegend wird gegenwärtig von Einbrechern stark heimgesucht; dem Einbruch in Saasen, wobei hauptsächlich Wurstwaren in Betracht kamen, folgte in voriger Woche ein ebenso dreister Einbruch in unserem' Orte. Dem hiesigen Gast- und Landwirt W. Fritzel wurde abends in der Dämmerstunde, wo die landwirtschafttreibende 'Bevölkerung sich beim Viehfüttern befindet, eine größere Summe Geld gestohlen. Der Einbruch erfolgte wahrscheinlich durch das Schlafzimmer, welches in einen kaum 50 Ztm breiten Spült zwischen Wohnhaus und Nachbarhaus münbet
+ Saasen, 17. Aug. Vorige Nacht wurde in der Wirtschaft des Wilhelm Schepp eingebrochen und die ganze Wurstkammer geräumt. Bares Geld, etwa 600 Mk., hatte Herr Schepp abends vorher in seinem Schlafzimmer in Verwahrung genommen. — Ebenso sollen die Spitzbuben einer Mühle in der Nähe von Grün berg einen Besuch zugedacht haben, sind aber»,verscheucht worden.
Lich, 18. Aug. Unserm Gesangverein „Cacilia" ist für kommenden Sommer die Abhqltuug des nächsten Lahntalbundes-Sängerfestes übertragen worden, das letztmalig hier vor nun bald 20 Jahren stattfand.
-in. Langd, 18. Aug. Ein Leichenzug, wie er in unserm Dorf seit vielen Jahren nicht gesehen wurde, bewegte sfich gestern nachmittag nach dem Friedhof. Galt e§ doch /einem braven Bergmann, dem 32jährigen Heinrich
Seer und Flotte.
Wieder ein Denkmal.
Helgoland, 18. Aug. Heute vormittag fand auf der 'Düne von Helgoland die feierliche Grundsteinlegung für ein Denkmal zu Ehren der untergegangenen Besatzungen der Torpedoboote „S. 178" und „E. 171" und des bei der Bergung von „D. 178" untcrgegangenen Hebeschiffes „Unterelbe" in Gegenwart der Vertretung der Helgoländer Garnison statt.
w tv ■«. r r ” m 1Lied. Lehrer Best legte im Namen des Gesang-
’tt a lF.raEmü a. M.> betonte, daß die Vereins, Karl Appel im Namen des Kirchengesangvereins,
'N 3T nttrhTP Ttl hPTt \ r f Ai t ort Ar? f'TA* s - 7 a 1 n !
z Aussprache wies Justizrat M a t; c r Frankenthal) > 70 Mann zählende Belegschaft sowie die Beamten der
Beruchernngsgrenze für die Krankenversicherung hintertrieben habe. ^aabe sangen der Gesangverein „Emtracyt" und der Kirchen- Trotz aller Gegnerschaft werden die Krankenkassen ihr Ziel weiter! gefangnerem, deren eifriges Mitglied der Verstorben? war, im Auge behalten. I je ein Lied. Lehrer Best legte im Namen des Gesang-
* Um die Haarfrisur der Buchhalterin. Um eine lcbone_öaarrnfur, frei nach „Cleo de Merode", entspann sich ein J-roäep, der vor ber 3. Kammer des Berliner Käufmannsgerichts zum Austrag gebracht werden mutzte. Ms Klägerin erschien dort die Buchhalterin Irene T. gegen hie Firma „Stempel-Kaiser", von der sie das Gehalt bis zum Ablaiif der Kündigungsfrist tiex= laugte. . Als Grund der plötzlichen Entlassung gab der mrmenuchaber, Herr v. S., folgendes an: Frl. T. sei mit einer Haartracht ins Geschäft gekommen, die ihre Ohren über die Hälfte verdate -ras erregte besonders darum bei ihm Anstoß, weil die Buchhalterin auch den Fernsprecher zu bedienen hatte und infolge- dessen ihre Haare mit dem Hörapparat in Berührung kamen, und sich dadurch Uniauberfeit in der Hörmuschel ablagerte. Herr v. -o. er,achte die Klägerin, sich eine andere Haarfrisuv zuzulegen, und sprach, als diese sich weigerte, der Aufforderung Folge zu leisten, die soforttge Entlassung aus. In der Verhandlung vertrat Frl. T. den Standpunkt, daß das Verlangen des Beklagten einen schoeren Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der weiblichen Kleid ungsftreiheit bedeute, und daß iiediesem unberechttgten Verlangen berechtigten Widerstand entgegensetzte. - Die Kaufmannsrichter waren galant genug, der ihre Haarfrisur verteidigenden Buchhalterin recht zu geben. Sie verurteilten ds" Beklagten zur Zahlung des restlichen Gehalts. Wenn einem Geschäftsinhaber die Frisur seiner Angestellten nicht fraffe, Z mißt es in der Begründung, dann mag er ihr beizeiten kündigen, tonnen Entlassungsgrund daraus aber herzuleiten, ginge nicht an.
Hessen-Nassau.
l. Aus dem Sperrgebiet der Eder, 18. Aug. Das junge Dorf Neu-Berich weist einen ziemlich starken Fremdenverkehr auf, weil viele Leute selbst aus weiter Ferne die kaum ein Jahr alte Ortschaft besehen wollen. Viel Anklang finden die schönen ländlichen Bauten, überhaupt die ganze Anlage des Torfes mit den breiten Straßen und dem geräumigen Dorfplcche, auf dem schon die tunge Linde grünt. Das neue Schulhaüs ist jetzt vollendet, und der Unterricht konnte darin eröffnet werden. Die Kirche ist int Ban begriffen, sie roird in der Bauform aufaerichtet wie rn Alt-Berich. Orgel, Kanzel, Gestühl, Grabsteine, Torbogen, Fenstergesimse und andere wichtige Bausteine wur- den aus Wt-Berich dorthin befördert. Auch die heimischen Klange der alten Glocken werden die Neu-Berich er zum Gottesdienste rufen. Die Einwohnerzahl des Dorfes beläuft N^Eauf 126 Neu-Berich liegt 15 Minuten vom Bahnhof Wetterburg-Kulte an der Bahn Marburg—Warburg.
Der Vorstand d§§ Landesverbandez
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flefctcn Kampfe in den Krankenkassen gezeigt hätten, wie notivendig I ts.- ®ie foziale Versicherung sei. Nickt die Arbeitgeber, sondern die I
^c’cn ®c9,ter der Beitragserhöhung gewesen. Sterl^
deutsche Aerzte- und Apothekerstand lasse sich ohne die je einen -------d ö«
n(lr, .vorftellen. Die Gegner der gehende Grabrede, in der er den schweren, gefahrvollen Beruf
mV btJ angebliche Mitzstande, die durch sozialderno- . Bergmanns besonders hernnrbnß
Malische Vorstandsmitglieder herbeigeführt worden sein feilten, 'öeL9mnnns ^^onders tzervorhov. beseitigen wollten, haben nach kurzer Tätigkeit eingesehen, daß in I . Kreis ^ouvmgen.
den Krankenkassenvorständen ernste Arbeit geleistet wird und haben + Nidda, 18. Aug. Gestern nachmittag hielt der der Krankenkassen in Freunde derselben um- Veteranenverband Nidda uni) Um gegen b im „Garn-
ÄwSeÄÄÄ $U9M> s°m°.J°h-s°°rs°mm-ung ab. Es waren 57 Betern
Hessischer hausbesitzervereine
hielt am 16. d. Mts. in Worms eine Sitzung ab, in welcher durch die bett. Boritandsmitglieder vertreten waren die Städte- Emstadt, Gießen Mainz, Offenbach und Worms. Den Vor- itz führte Herr Gr u n ew a ld -Mainz. Auf der Tagesordnung stand 1. das neue G e m e i ndest eu er ge s e tz. Man kritisierte leine verderblichen Wirkungen auf alle Verhältnisse, seine Härten und Ungerechtigkeiten, die eine tiesgehende oppositionelle Bewegung im Lande wach riefen. Die Grundlage des vollen gemeinen Wertes als Maßstab der Besteuerung, also damit das Ver- Iteuern der Schulden, aus denen die Gläubiger bereits zweimal bepeuert sind, der Hausbesitzer dann nochmals, so daß dasselbe Obiekt dreimal besteuert ist, fand eine scharfe Kritik. Die Härte des Gesetzes wurde nach allen Seiten hin beleuchtet, wobei besonders betont wurde, daß, soweit es im Hinblick auf Gewerbe- beiteuerung Großbetriebe entlaste, der Heine Mann dabei oft gleich- rtw!? l>nrtc,tc bettoffen werde. Die Nottvendigkeit einer
^.Ä^opposltlon wurde emihmmig anerkannt. Die Einzelverbände
September nächsthin ihre Beschwerden und Kollekttvdenll^^ ein;wenden, dieser entwirft eine
Snnm 'n ■ ' toortad) alsbaun ein hervorragender National-
okonom in einer öffentlichen Protestversammlung das noch unbestimmt, ob diese Ver- rCn hintereinander m den einzelnen größeren Städten to,® bi uXÄ.°bg,S-tiLn e 1 °---emein°n^7ndZ°Zamm" Jing, oiciicia)t Mainz, ftattfmben werden
Hinnchtlick Punkt 2 der Tagesordnung über das rigorose Vorgehen eines groRcit Teiles der deuts ck e n B a * t ? * ubcr ihren Hypothekenschuldnern und Ausbeutung von deren ?e«n- toartiger Notlage wurde Beschluß gefaßt, daß ebenfalls ettvas^ae- tchehen, insbesondere auch dagegen Stellung genommen merken mupe, baft diese Banken der Voraussetzung unter der sch kow g eft ton tert wurden, nicht mehr entsprechen. Sie gäben rur
Di.' Nachung ihrer Arbeit vielfach den größten Teil'ihrer Fonds an Tle Millwnenschuldner ab, versehlten plio ihren volkswirtschaftlichen'
Kreis Lauterbach.
Z Bermutshain, 17. Aug. Der Hassiabezirk Herbstein hielt heute feinen zweiten Bezirkstag unter dem ______|H|V 4»*,«,»tu uu vuiguuui । Försters Dillemuth ab. Unter anderem wurde f-jetzt festgelegt. Die Kaiserzimmer werden vollständig nach beschlossen, das nächstjährige Bezirksfcst in Herbstein ab- Den Wünschen des Kaisers, teilweise nach eigenen Zeich- zuhalten. Die seitherigen Vorstandsmitglieder wurden ein- Zungen des Kaisers, ausgeführt werden. Ter Neu- stimmig wieder gewählt.
Dau der „Hohenzollern" nähert sich in seinen Masten mehr Kreis Friedbera
Lem modernen Kreuzer, er ist länger, breiter und tiefer Aus der nördlichen Wette rau, 18. Ang. Das ^acht. ^ie neue Jacht wird IM übrigen als Regenwetter der letzten Wochen hat die Ernte sehr zurück- iHilfvkreuzer gebaut. Ueber die Verwendung der alten gehalten. Ueberall sind noch Hafer und Weizen zu schneiden
Hohenzollern" ist noch keine Bestimmung getroffen. Als während vergangenes Jahr um diese Zeit nichts mehr auf dem Kriegsfahrzeug ist sie veraltet, sie wird wahrscheinlich 1915 'ta"b- Der Weizen harrt überhaupt in vielen Lagen igäuzlich außer Dienst gestellt werden. Dia Jacht ist dann JÄ^r ^eife und kann auf vielen Aeckerm vor Anfang nächster 22 Jahre alt. Die alte Jacht ist 116 Meter lang, 14 Me- ni. • su~ Schnitt kommen. — Ein drolliges Ereignis n J __Das junge utier, das von der Alten beleckt wurde, lag hilflos am
------------ —--------Boden. Um es herum bildeten Pferde und Rinder einen ttaulichen
Lksrche und Schule. Kreis und schauten sich die ersten mißglückenden Stehversuche an.
Eine Bischofskonferenz. m au < ^teljtoeibe bei Griedel wurde dieser Tage ein
Fulda, 18. Aug. Der deutsche Episkopat mit I Snh ohne daß man davon etwas gemerkt hatte. Man
Musnahme dcr bllycrischcn Bischöje sowie derjenigen »on bie fctreffenbe Bcibe^rcmt Crtrunten m ber die an
Metz, Straßburg, Luxemburg, Posen und Limburg sind zur 9
!Konferenz unter dem Vorsitz des Kardinal-Fürstbischofs - b r n r 1Q «7 5 r
Dr. Kopp-Breslau hier einaetroffen. ; ±c- Wetzlar, 18. Ang. Die Errichtung eines Kauf-
s—. ---—-—mannSgerichts für Stadt und Kreis Wetzlar und den si'id-
Aus Sta-t und ,bc§ Kreises Biedenkopf ist von der Handelskammer
Gießen, 19. Angust 1913. Metzlar befürwortet, gleichzeitig aber der Erwartung Ausdruck
♦♦ Bahn Personalien Ernannt murhp • fftffe-QnFn ^Esskben morden, daß das namentlich bei den Gewerbe- jnwtioheizcr Quinta zu Friedberg zum Lokonwtio^zeS Die fA'" sich ^nu/'da7'°in WeklÜr"^"' -^!>^« V‘ Prüfung bestanden: die Lokomotivheizer Weller, Tros, „„'„."'S ’ bnb„ ^tzlar zu gründende Lauf. sEarle, Panth el und Geller zu Gießen zum Lokomotiv.reiben T
Führer: Belohnungen erhielten: Schrankenwärlcr Werner schnell erlediot -vürden tn !>urch Berg le,che
iS" Friedberg siir Abwendung einer Betriebsgesahr, 6in^aQ,h,'9 hnT?A,' i”ru6=t n,ä)t
märter Kresi II. zu Frankfurt für Ermittelung eines f""^Se^n datz zahlreiche VergleichSversuchc der Bequem. Vahnfrevlers. 9 rl x t i3c§ Vorsitzenden entsprangen und zumeist nicht im
**33on der biHinen ^nbrt nnA ..Nntere’^e. Arbeitgeber lägen, die vielfach nur um des
/Äaufach-Ausstellung haben im Bezkke Giesien Mit. ,'mSöcl'8fer^SoorWf.Q8 ^nehmen, und glieder der Krankenkasse keinen Gebrauch gemacht. Berechtigt l rer e l ru »er'-reu, lieber auf Einen Teil !iu einer Reife nach Leipzig sind zum halben Fahrpreis .nit! berechtigten Ansprüche verzichten.
fallen Schnellzügen, exklusive des Zuschlages, alle Versicherung S p fli ch t i g e n Personen der Kranken- und Unfall- sversicherungskassen, sofern deren Einkommen unter


