Ö3H
FS 2.5
ro H, —
Meteorologische veodachtungen der Station Gietzen.
Wetter
Schneeball
Gedenket der hungernden Vögel!
ss*7i»
theke und Löwen-Drogerie.
Aus der 'Wohnung
10 000 2)!k. in Wertpapieren und Spar-
wurde eine Kassette
mit
und so suchen
Unhold
u»
CZCrC r? o 5
üöW
ö
I5v P
,a»
:;Sa»
.5 »
0-=*^
2.
#7 3
w Uv
®e ä »
5 K3
s Fr
x PZtr
CO Ko GO
rrs
5 s-
ro tD CD CO 00 CD 00
TP <* 16'
1 SS ,>2 ~
-., ? ®
2.0
S »
15.
15.
2 5
3 v
8 8
rZ
8
8
W
2
— 0,9 ' C.
— 4,5'0.
5 5 er-sä: S'ö
roÖ'§
£ 5 er —to q Z 2.Z 3 5 =
Ian.
1911
ISv
Ä- O^p 5 >5v
«5,3^2 8~2S*
8
re 601
8 91
§•0
<£> 5
8 to K s
-2, 5 SE:O <O 's srs.
^5 ÖD «5 AN
Or<p
H 3 C5 ÖD_ 2
S- er S £. 2' 3
5. --r ^.y
Die drohende Erkältung
bleibt aus oder verläuft harmloser, wenn bei Beginn der Verschleimung im kalfe rechtzeitig ein paar Wyberi-Tabletten gc.ommen werden. Sie bringen die Heiserkeit zum Schwinden und erhallen die Stimme klar und frisch. Sie sind ein unentbehrliches Hausmittel, daß diejenigen, die ihre überraschende Wirkung kennen, sie im Saufe nie ausaehen lassen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark. Mederlagenin Gießen:Pelikan-Avo-
-•p o Auv
ö V* 3, 5- •
5 ax
CVQM sÖe r- re 2,8" er
re'g 5 S,?D
re tO
Ä5 01
bis 16. Januar „ 16.
wandern und Neiden.
** Vogelsberger Höhen-Club. Der Frankfurter Zweigverein dieses landsmannschaftlichen Wandervcreins, bet seine festlichen Veranstaltungen bischer in engerem Rahmen ititb hauptsächlich irur für seine Mitglieder abgelmlten hat, ist in den letzten Jahren bedeutend gewachsen und hat jetzt annähernd 600 Mitglieder. Dieses Jahr beabsichtigt er darum, sein Wrn- t erf eft am 1. Mürz in sämtlichen -Festräumen des Kaufmännischen Hereins in größerem Stile zu feiern. Tas Fest ist als Ho he- rodskopfscst geplant und soll ein getreues Mbild dieses in jedem Sommer auf den Höhen des Vogclsberges stattsindenden Volksfestes werdeii. Der Verein trifft umfassende Vorbereitungen, die seinen Mitgliedern und Gästen einen eigenartigen Genuß in Aussicht stellen.
Kleine Tageschronik.
In Minde n i. Wests, sind zwei Töchter des Ziegelmeisters Krüger im "Aller von 11 und 13 Jahren au' dem Eise einer Ziegel» grübe in Niedermehnen im Kreise Vübbece e t n g e b v o d) e n und ertrunken. Tie Leichen konnten nur mit Mühe geborgen merben.
In Berlin beging der Geheime Sanitätsrat Körte am 16. Januar seinen 95. Geburtstag. Körte ist seit 70 Jalfren in Berlin als Arzt tätig. ,
Ter Haiwikassenrenbant Bartels aiis C h a r l o t t e n b u r g, der bes nuldigt ist, die Stadthauvrkasfe um 37 OOO Vtk. geschädigt zu haben, wurde in einem Sanatorium verhaftet. Da '-Harte(-5 sch iv er er Neurastheniker ist, tunrbe fofort der -Antrag aiti Haftentlassung gestellt. ,, .
'Alik dem tonte Nepeteiken im Kreise Löbau fiten em sechsjähriges 'Mädchen in Abwesenheit seiner Eltern die L a m p e nm und liei bann fort. Es entstaub ein Branb, bei bem brei
«s L
Z'öSre <p <2 ? 2 fc
. rx *—TT -■*
_o W
O® p
ää'= 5 er a Gu 2:q-<p ". re r-> y re " Hu — 'S re
F?2.^8 q.- P P re
werben. Anmeldungen für die Vereinigung Wetzlar nimmt entgegen Kaufmann Emil Erdmann, Wetzlar, Buchhalter Louis Kämpfer, Wetzlar-Niedergirmes und Polizei-Sergeant L. Brück, Wetzlar.
V Hörnsheim, 16. Jan. Der Gesangverein Eintracht", ein Glied des Hüttenberger Sängerbundes, i'oirb in diesem Sommer sein 40jähriges Stiftungsfest il-iern. Als Festtage routben der 8. und 9. Juni in Aus- ficht genommen.
•8'p re —-> E §:S
imMen.
Universitäts-Nachrichten.
[] Marburg, 16. Jan. Ter Direktor des pathologischen Instituts, Professor Dr. Benno Martin Schmidt, wird einem Mlf als Nachfolger des Professors Kretz in Würzburg Folge lchsben. Es wird allgemein angenommen, daß die erschwerte Bc- icbaffung von Lehrmaterial (Leichen) für die Anatomie mit ein >iuptbeweggrund für den Weggang dieses ausgezeichneten Ge- :ehrten bildet. — Der Professor der Mathenratik, Dr. Ernst Neumann, hat darum nachgcsucht, von seiner Berufung nach .^iel als Nachfolger des Professors Landsberg Abstand nehmen zu
S. 2^ re,
« re « <5v 2 S'-a
re. (S
— (Q -- ~ r-f- C O
-r Ls-
«
re
x r o q P '' rjT W P re
tommenbtn Sonntag ■teu11djen sauft: or.tragSabend statt rn’tQ9£ „!ic toegenroart rt des christlichen ■’laubenöbclennt ■ fmatismu» ittie, Ion ’igc und wifjenichafUich [ Vortrageiiöe, Pfarrei xmfccin wird, kann jtbcin ..cniöxn in unftrtr ar. >cnX-n Zeit gtifligt An •n, einerlei, aut welchen r auch sonst un Lckt untmtüRt werden hüte und musikalische Tai'
ui dem reichen Schah! >cm Reblin des Abend-, t-.n toaben wieder für ttlias von Mendelsok ngung stellen will, m!» '.Krtaltung sorgen. Tic
ct angel ii^f/r Aemnnva ist midxr in dir. aiii
tfftot ')lcvicnbot|i» - , andere Herren ntcxW iperben. ty ötn. Einttinsgeld M 6 ab en zur Deckung der
5 er ci ™ =
K Sre re
2
ZZZ
fafienbüfhern gestoblen. Es gelang, Büclier und Papiere zu sperren ehe der Dieb sie zu Gelbe machen konnte.
In Stralsund wurden auf dem Telephon-Fernamt zwei Beamtinnen durch Starkstrom der elektrischen Ueberland- zentrale schwer verletzt. Eine dritte kam mit leichteren Verwundungen davon.
Die Leiche des im Oktober 1909 verschwundenen Assistenten im Statistiscl)cn Amt Behm in Dabendorf ist in einer .Mesgrube in der Nähe der Großmachnower Grenze an der von Frau Behm bezeichneten Stelle ausgefundeir worden. Am Unterleib sind Spuren von Sckwotschüssen. Der des Mordes verdächtige Brunnenbauer Kolbe ist seit einigen Tagen v e r s ch w u n d e n.
Wegen eines häuslichen Zwistes ermordete der Taglöhner Broz in Prag seine Frau und sein Enk e l lind durch Beilhiebe und begoß, um einen »lanbmorb vorzuläuschen, die Leichen mit Petroleum, das er anzündete. Der Täter, der flüchtig ging, ist verhaftet worden. ________________
kleinere Geschwister bes Piäbchens n m käme n.
eines Alilchgroßhänblers in Eöpenik
MhksjtN. ieuiigm
•idM.-rbe 6er
•ei rin, die M W äbtm ben «irtnm «rde j-li z-M M im Cmjuirun« bei» ict eNeWOT.®* ,i na* äel?y \ tglr.i ne*t
»ilK ni’ln,,X
• t> c Einjobt f “f01 n-n-M-iib-M«. iniCi'tii Heben««""
•>• nn|«tgkin«i n- remis«1!?, “"b «* -ZW , habe der Jrt jetzl eine st«
•■■«ÄS»
Äe*»
UV 5 Z
8-s"
-3g
Sef
Knoerts mit $irma billigst vrühllche Univer?ität§ Druckerei. R. Lange, GieSen
2 '9 re' iP
er 3« o ~ re x Q“ re — re CP » u
§ r js
ga~5
COjs
V-H ” LPj
S,-.w
2 re re
» tS' re Cö
CP P 2,=: 2?
L-7M!
NLr
4“. ““Mit ein Ctct °«! der *«•« und Äh, n 'Qion längere Zeil •,Jln samstao ne,en lhm die 6nfef;
er auch tat. »n, lfnJ -'a-er das hau^ - -pektakel an.
lhm auf die Ott"- ?Mer lebens. 4-tF ^aler wurde in W genommen.
Hessen-Nassail.
n. Naunheim, 16. Jan. Der Gasttnirte-Ver- |b a n b Krofdorf-Rodheim und Umgegend hielt Mitt- tooch abend in dem geschmückten Saale Vvn K. Wagner sein Winterfest ab. Infolge des Schnee mar die Veran- istaltung nicht in gewohnter Weise besucht. Vorsitzender, "Zurgwirt Niebergall -Gleiberg, begrüßte alle Erschie- n enen und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser worauf iirie Nationalhnmne angestimmt wurde. Gastwirt W. Dender sprach über die Entwickelung der Wirtschaften und die Freuden und Leiden des Wirtestandes und Gastwirt i4o k e - Wetzlar sprach auf den Bund deutscher Gastwirte. An folgende Mitglieder, die 25 Jahre das Gastwirtgewerbe betreiben, wurden Ehrenurkunden überreicht: Witwe Reich- niann-Betzberg, I. Braun-Blasbach, K. Georg GeNer-Kö- uigsberg und Kaspar Wagner-Naunheim. Für Unterhal- tung sorgte die Krofdorfer Kapelle, sowie ein gemischter Ehor und Komiker Straub-Gießen. Verlosung und Tanz bildeten den Schluß der Veranstaltung.
)( Marburg, 16. Jan. Im Alter von 60 Jahren starb heute infolge eines Schlaganfalls der Direktor des Kgl. Gymnasiums, Prof. Dr. Friedr. A l y. Der Verstorbene, der als Vorsitzender der Kgl. Wissenschaftlichen Prüfungs- tommission für Hessen-Nassau und Vorsitzender des Vereins deutscher Philologen und Schulmänner in weiten Kreisen bekannt war, wirkte fast 21. Jahre in Marburg, vorher war er Direktor des Gymnasiums in Burg bei Magdeburg.
Märkte.
fc. Wiesbaden, 16. Ja». Heu- und Stroh markt. Angeiahreu wareH Wagen mit freu unb Stroh. Man notierte: den । .uO—8.U0 VDIL, Stroh (Nicht st roh) 5.20—0."0 Alk. — tfrucbtm ar ft. £Wer oo.oo— n.o Mk. "Astes stir lOaKilo
re 2 «-re « r- _ cr = «1 r* S " S s- « re reU- § CO P 2 re _ 8 re . re er re c* re ^-'„reS.O 2,
L^öchste Temperatur am
Niebngste * „
9iiebericl)lag 2,3 mm.
„Gefühlrwt".
Tie grausigen Ueberraschungen, die die Geitändnisse des Mörders Sternickel gebracht haben, lassen uns wieder einmal einen i schaudernden Einblick in die Psyche eines menschlichen,Wesens tun, dessen Wildheit und Grausamkeit uns schier nnfaßlich ist. -bic llnempfindlichkeit für jedes bessere Gefühl stellt einen solchen gleichsam außerhalb unserer Erfahrungen,
S 3 re re P &re^re'5(2.;B.§ CO o CO re ö
2.re- wre.ro A.
re 5= § g re.p,5
wir bei der Wissenschaft Aufklärung über diese dunkelsten und furchtbarsten Probleme, die die Menschenseele aufgibt.
Während man sich seit Lombroso mit der Hypothese des „geborenen Verbrechers" bel>als, der eben ein Phänomen für sich sei, ist die moderne Psychologie bemüht, auch die seelische Erfassung dieser Bestien in Menscheirgestakt in den allgemeinen Verlauf menschlicher Seelenzustände einzuordnen und uns so den Defekt zu zeigen, der das Verbrechen entstehen'läßt. Besonders der bekannte Psychologe Prof. Münsterberg, der an amerikanischen Mördern und Mörderinnen genaue Beobachtungen und experimentelle Forschungen vorgeiwmmen hat, gibt darüber bedeutsame Aufschlüsse. Er findet den Urgrund solcher Bluttaten, wie sie Sternickel verübt Trat, in einem eigenartigen Seelenzustand, 'den er als „emotionally dead", „gefühlstot" bezeichnet, und den er in wechselnder Stärke bei den meisten Kapitalverbrecheru beobachten konnte. Ter PMelyrtc hat mit bem amerikanisären Massenmörder Orclrardson Versuche augestellt, die sich auf das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, die Gefühlsbetonung der Assoziation, Wille, Urteil und Suggestionsfähigleit des Verbrechers bezogen. „Ich fand, daß er „gefühlstot" war, was jedoch nicht bedeutet, daß er Gefühlsregungen überhaupt nicht zugänglich gewesen sei. Wie bei den meisten Verbrechern war seine Empsindungsfähigleit aufoerorbenU lich herabgemindert. Ein tiefer Nadelstich z. B. ergab keinerlei Reaktion, sein Tastsinn war äußerst abgesMmpft, während Gesicht und Gehör sein setzarf enttvickelt waren. Allein trotz dieses Mangels an organischem Schmerz empfinden (er war nie krank gewesen) zeigte er die Fähigkeit, die Leiden anderer sofort aufzunehmen." Vielleicht deswegen richtete er seine Verbrechen so ein, daß er feine Opfer nicht sah. „Er fertigte Höllenmasch neu an, legte Dynamit und Bomben unter Türen und Treppen und dachte^dabei ebenso wenig an die Leiden der Unglücklichen, wie etwa ein Spielwarenfabrikant an die Freuden, die seine Waren bei den Kindern Hervorrufen. Er war gefühlstot."
Andere Mörder weiden sich wieder geradezu an den Ovalen ihrer Opfer. Dies tat die berüchtigte Mrs. iGuineß, der „weibliche Blaubart", die auf ihrer einsamen Farm jahrelang Verbrechen auf Verbrechen häufte, als „hübsche Witwe mit 15 000 Dollar" junge Männer anlockte, so gegen 180iMenschui ermordete und verscharrte und deren Untaten nur durch »einen Zufall herauskamen. Münsterberg stellte bei ihr schwere hysterisck>e Erscheinungen fest, und sieht überhaupt in der Hysterie den Impuls zu vielen Mordtaten. Ter Verbrecher wird jedenfalls nicht geboren, sondern „irgend ein Gefühl, das wir nicht kennen, hat die Tätigkeit des gesunden Organismus des Empfindens und Handelns gestört: der Gelstrnweg, durch den die gefühlsbetonten Empstnduugeu einbringen, ist gesperrt. . . Dieser Zustanb, ber viele Entstehungsmöglichkeiten hat, ist bic Quelle der meisten Verbrechen. Die Hemmungsvorstellungen schwinden, das Gleichgewicht der Gesüh.e ist aufgehoben. Verbrecher sind Menschen mit einem schlecht arbeitenden Geist. Wer aber kann sagen, wo ein absolut rächtig arbeitender Geist ist? Es sind alles nur Gradunterschiede. . ."
3
re 3 Z'-F ZZ?
(Ofl- Q Cf" Z.Z-Z'^Z
re ° fy-re re re.OT
^£»3 ® L
-♦’S,'« re 3
— ro e* CP 3 CP ro
S
S rop
CS-Q.(-r ro Co
2 re • 5
P O ’S ri O re ^3 o O — o' 3 re CM
re 3
S 2 § CP
8 r er. <-t p 5,
Q- ~ »O 3
§S®" re »5. 2QOi»a3H §yS^re ■ n
— 0
? ,§ Z-re teq
miunfl
.nb voknbulg
»ch teil'
D.n Korbes
ftb^rig laufen^
rt
ix« <incrn %t-
l'1 H jnn*
- «ercirttÄ^
re -
e F5ro _
.'In q?
Cou 'hil f > i)ou6ltQuR
’W h.Jjp >inb von voir ccülnn«, “)ub«t,
■S'Ä
<5. Pfeffer' giessen
bringt seine
‘fflassanferfiyung
für Herren-Garderoben • Damen-Kostüme aus prima Stoffen su sehr soliden Preisen in empfehlende Erinnerung aI4/‘
___ J
^3=-B,d = 2.1
re.rotr-ZZ-re^j-rt ^
t-t- re ro r» re rt —f« « M ro
<p'a 3 re re
3 O 3.„ P _
re. 3 *3 TS 5 3 8<p
«a"ffSa§.y"5s-
S S P ? «oft?
3 &S’8 3 g
2. 5 g q. 5 3
P cx, ro 5 5 re 503
^61:
Iß
II
- 23
36
92
SSE
2
2 •'
43,8
Iß.
9 "
42 4
- 18
3,7
92
SSE
2
17.
7“
89,7
1
+ 1,5
3,7
73
S
2


