bekommen hat.
(Schluß folgt.)
unter
frj. Wallenfels stellte ihm sein
Schatten hinter ihm her; seit
wandern und Reifen, Bäder und Zommerfrifchen.
entgegen.
und su eignem
eiben
Cx
liditrit gehabt, citbluh ri
3d)rcibjtubcnarbcit trieben und so fiedelte er sich
•ie Paviere am 1 3uli 1913 zurückhaben ine zum Bauen brau (tue Als die Zeugin ,'hiu die 'Jladwidit erhielt, daß da) Wdb
der Bei
t Papier *ü nur (MAIlia Zeuie bot m b und weil c
inne wachsten unterschiedslos ein- den <ru)bcuten wollt Er bat (nut) "«richt nicht einmal soviel ,3reunb* tmal im einzelnen darzutun. wo er
Hessen-Nassau.
[] Marburg, 24. Lept. Gute beute nachmittag im großen Stadtsaale abgehaltene, oont Bürgerverein cinberufene, and Stadt und Land gut besuchte Versammlung beschäftigt, sich eingehend mit den verschiedenen Vorschlägen betreff« Ei> richtung einer Ueberlandzentrale im Streife Marburg. ES wurde beschlossen, den Anschluß an die Edertalzentrale zu bewerkstelligen.
sh) Holz hausen v. d. H., 23. Sept. Der siebenjährige Schüler Hinkel wurde von einem Bierwagen überfahren, wobei ihm beide Arme gebrochen und schwere innere Verletzungen zugesügt wurden. Tas unglückliche Hinb kam in das Friedberger üraukcnhcms.
ch) Schlüchtern, 23. Sevt. Durch einen »mgestür,» leit Mrantiungcn wurden gestern die.Haumgleise auf der hic iigen Station gesperrt. Insolqedcssttt erlitt der Verkehr nach Frankfurt und Fulda stundenlange Vcrsvätnngen. Menschen leben kamen bei dem Betriebsunfall nicht zu Schaden.
Ak ge
A«, Stabt «nd kan».
Gießen, 25. September 1913.
Isar Rosenthal.
Vier Jahre Gefängnis, nach dem Anträge des Staats-1 anwalts, das wäre eine empfindliche Strafe für den Men I schen, der es gewohnt war, tagtäglich das Land zu durch I flitzen und dessen immer plätschernder Redeauell nun cingc- I mauert wird. Hat er dieses Ziel in den beiden letzten Jahren, in denen er wider Gesetz und Moral sich verging, vor Augen gehabt? Jsak Rosenthal war nicht nur m Gm;en und Oberhessen, sondern auf der ganzen Strecke der Matn> Weserbahn und bis in die Pfalz hinein eine bekannte Persönlichkeit. Er ging in seiner Geschäftigkeit an nichts und an | niemand achtlos vorüber, u. an ihm bewahrheitete sich das m i mancher Hinsicht auch übel aufzunehmende Wort: Mit dem Hut in der Hand kommt man durchs ganze Land. Wie er oft selbst betonte, interessierte er sich für alles, und so gehörten die mannigfaltigsten Kreise zu seinem ihn gern begrüßenden und ihm heiter nachschauettden Publikum: Kleine Leute und große, 'xindarbeiter, Wagenführer und E'senbahnpersonal, "aber auch ,,bessere" Bürger, Beamte, Gelehrte und sogar Offiziere. Mit den Unbekannten machte er durch eine freundliche Mitteilsamkeit sich bekannt. Allerwegen strömte er gute Laune um sich aus: er war so elastisch, daß er auch dem beschränktesten Klienten und der muffigsten Geistessphäre willig und lächelnd sich onbcqueinic, und die Widerstände spröder Skeptiker besiegte er durch das unerläßlich scheinende Zubehör seines Maklerberufes, Beharrlichkeit und Aufdringlichkeit.
Was war der Manu im innersten Herzen? Der iL-taats-
(Strafantrag.
Ter Staatsanwalt beantragt gegen Rosenthal eine Gesamtstrafe von vier Jahren Gefängnis und Drei wahren Ehrverlust, gegen Bormann sechs Wochen Gefängnis, die durch die Untersuchungshaft für verbüßt ju enlareni fetrn.
Tas Urteil wird am Mittwoch, Den 1. Lkt., verkündet.
schwer sein. .
•• Hundediebstahl. Im Sommer 1912 soll cm Semi-Emaille-Reisender au8 Nürnberg in hiesiger Stadt oder einem umliegenden Crle einen wertvollen Dobermannpinschei gestohlen und an einen Wirt verkauft haben, -ta mcöer der Geschädigte noch der Käufer bekannt stnd, ersucht die Kriminal- abteilung des Großh. PolizriamtS um sachdienliche Mit- i teilungen.
trachtmigen. Zahlreiche Geschädigte, die eine begreifliche 3dieu von den Gerichtsschranken fcrnhielt, haben der 8er* I Handlung aus dem Verborgenen zugehorcht. Wuchernde Geld Verdiener und Zinsverlanger mischten sich unter die Menge derer, die dem munteren Agenten unbegrenztes Wohlwollen und Vertrauen entgegenbrachten. Es zeigt sich, wie oberflächlich die Menschen oft urteilen und wie selbst kluge und gebildete Menschen bei der Bewertung von Eharakteren sich durch Aeußerlichkeiten blenden lassen Man traute dem hn morvollen Lebenskünstler nichts lieble« zu. Und doch war es! eigentlich nur zerfahrenes Geschwätz, durch das kein Strahl eigenen Empfindens leuchtete, was so Viele für ibn entnahm. Wehrhafte Freundlichkeit unterscheidet sich doch wesentlich von der Art, die Jsak Rosenthal kennzeichnete. Leute, die aber einen so unerschöpflichen Vorrat von äußerer Liebens tvürbiflfett verfügen, die von Gutmütigkeit triefen und die
rzbaiten Händedrücke massenweise verteilen, machen sich eigentlich immer etwa verdächtig ES ist aber der weiche Brei, den sich die sterblichen gern um den Bart schütteren lassen, und der Rede Fluß, wenn eS auch nur Ok'fafel ist,
Kreis Büdingen.
□ Ortenberg, 24 Sept. Ter Dachdecker,nciitec Nikolaus Götz fiel von einem zweistöckigen Haus bei einer Dachreparatur auf daS Pilaster und erlitt schwere Verletzungen. Außer äußeren Verletzungen hat er an der Lunge einen Schaden erlitten, so daß er nach einigen Stunden starb. Der Verlebte war ein tüchtiger Handwerker und bei der Bevölkerung sehr geschätzt. Er hinterläßt eine Witwe mit zwei kleinen Knaben.
tbol kam und sagte, sei ihm nicht nrrour.t, bei irr über .Bank
Falle in berechtigter Erregung gebrandmarkt.
Ter Prozeß Rosenthal ergibt eine ganze Reihe von Be-
Lirchendieb stahl. ,
Düsseldorf, 25. Sept Aus der katholischen Vwrr^ firdie in Maricloh bei Lippspringr stahlen E,ndr«hkk gestern nacht mehrere wertvolle Kc Iche und fluchtet« unerkannt.
Letzte Nachrichten.
Kein bulgarisch-österreichisches Bündni Sofia, 25. Sept. Die „Agcncc Bulgare' erklärt Meldung von dem bevorstehetiden Abschlug eines Bündnisses zwischen Oesterreich Ungarn und Bulgarien, wo
mit die Ankunn des Generals Fitschew in Wien zuiammen- bängen solle, für eine tendenziöse Erfindung. Fiftchew bC' nnbe sich nickt in Wien, sondern in Sosia^ Ebenso tenden- rtös fei die Meldung von der angeblichen Teilnahme buigo* radjer Offiziere an den Operationen der Albanesen gege« die Serben.
war aber noch ein dunkler _ , Jahren war er verschuldet, und die Last wuchs von Tage zu Tage. Rach dem Urteil seiner Fachgenossen besaß er nur eine mäßige geschäftsmännische Begabung, desto ergiebiger war I seine Gewandtheit int Verkehr mit den Leuten, die ihm schließlich verhängnisvoll werden sollte. Es ist glaubhaft, »vas der Staatsanwalt gestern behauptete, daß der mittellose Rosenthal sich das teure Haus erbaut hat, um sich allerwär ts in förderlichen Mrebtt zu setzen Und dann errichtete er sich das schwanlende Brettergehäuse seiner Existenz. Die Leichtgläubigkeit und Vertrauensseligkeit der Opfer seiner Beschwätzungskunst steigerte seinen Leichtsinn von Stufe zu Stufe. Er wußte sich Otelb zu beschaffen, das war sein Talent, und mit diesem Pfunde wucherte er; aber er brauchte das Geld immer wieder, um alte Schulden einzulösen, und so saß ihm eine Hydra am Halse, die er nicht mehr loswerden konnte. Seine Geschästsverbindilng mit dem Fabrikanten Spieß zeigt, wie treulos und leichtfertig die Heiden mit fremdem Gelbe gewirtschaftet haben. Die Katastrophe mußte kommen, und Rosenthal wußte dies. Statt endlich seinen Konkurs an5U)ngen, wurde er zum skrupellosen Betrüger. Dachte er wirklich daran, eines Ta-1 gev „die Platte zu putzen", wie er sich seinem famosen Geschäftsfreund gegenüber ausdrückte, oder hoffte er, wie der Verteidiger meinte, auf die Hilfe seiner reichen Verwandten? Im günstigsten Falle — dessen war Rosenthal sich wohl bewußt - hätten die Gläubiger mit bescheidenen Teilen ihres Gutliabens sich absinden müssen. Und in dieser Gewißheit hat er arme Leute noch in der allerletzten Zeit um ihr ganzes bescheidenes Vermögen schändlich betrogen. Der Staatsanwalt ist gestern verhältnismäßig milde mit dem Angeklagten umgegaitgen; der Vorsitzende hat bei dessen Vernehmung gerade diese letzten schwerwiegenden
'per ü karis, Iriacnt Flug
filometet übt
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anwalt hat gezögert, darauf eine bestimmte Antwort zu gc- ;en, und der Verteidiget sagte, er sei ein unverwüstlicher Optimist und kein schlechter Charakter. Welches waren seine Beweggründe, was trieb ihn zu dieser Wechselreiterei, mit >er er in sausendem Galopp an den Abgrund gelangte? Manche der kleinen Leute, die er wie seinesgleichen behandelte und denen er auch ein Trinkgeld zuzustecken pflegte, werden dem Verteidiger recht geben nnd sagen, er war kein schlechter Merl. Eine rege Impulsivität leitete den Mann. Er rühmte sich auch musikalischer Fähigkeiten und spielte die Violine acht schlech t. Ein Hang zu wechselnden Eindrücken, zmn Herumschwadronieren, die Unluft zu regelmäßiger ~ " ihn aus dem Bankbureau fort
render Münftler, Art interessierte.
— Das Verzeichnis der S o m m e r w o h n u n a c n im Odenwald, Vogelsberg und benachbarten Gebieten, herausgegeben vom hessischen armeinnuiuien Berkin zur Vermittelung von Land- uno nuramcnthalirn u't vecgrn'en. Die hiernach erforderliche Neuausgabe des ^.chrinchenS ist ,ur*ar für nächstes Jahr geplant, ob sic icooch zu ^rinögliäu-n icut wirb, erscheint umsomehr fraglich, alS noch ein Teil der HeriUllungs- kosten ber vergriffenen Auflage zu vecken ist. ES Itfbt aber auh*r allem Zweifel, daß durch das rührige Wirken des henucoen gemeinnützigen Vereins zur Vermittelung von Land und *ur- auieittbaltcii und durch das von ihm derauSgegebcite und über ganz Deutt'chland und Darüber hinaus verbreitete schrittrben d« Zahl der Erholungssuchendcn und Tmirißen. besonders aus Nord» deutschland in dem VereinSgebict bedeutend zuqcuommen bat. Auch ist von tadimännigcr Seite anerkannt, Dan das Verzeichnis - । pkr Somemrwohnunqen in fotniidn au» Ausuatning, .'.uiammen- stellung, Inhalt und 3llusttatwnen mustergültig t|t. Lewer wirt itdoch dem Verein in seinen gemeinnützigen Bestrebungen von >n VenstonsinHabern und Gemeinden, tue durch hat vermehrten fremden Zustrom den größten Vorteil haben, recki wenig Unternutzung zuteil Und dieser beDar es, sei » durch emr nnmahge ^mwen- düng, fet e» durch .Zahlung ständiger Beitrage, n*nn hd> der herein in der seitherigen Weue weiter betätigen soll. Auch eine Neu verausgabe des Verteichnnse» her Sommerwohnungen wir nur dann zu ermöglichen sein, wenn sich alle 3nterenente« u alle darin Aufnahme findenden Petuionen uiw. bereit 'm lassen, einen entspredumden kleinen Beitrag zu le,»tetr Beitr und Anmeldungen für das neue Verzeichnis nimmt der Voriitzen Geheime Cbenorftrat Diefendad,, Darmstadt, »onne der sdtäftslührer, Redmungsrat Harth, Darmstadt, Wtener-str. 1
- sN «n-s-Z
>laen&e cy e S; fituon
Xeffteo, erklärt, Bärmann habe von etwa 20 -icilnehmern Lr We.hnackts'parkaffe 450 Mark -^el^r ,n Emptang genommen r sollte d,c Beträte bet der (^S^,nnbl^1^Q ' was aber ntdv geschehen in. Ttc Mutter des.^arnmnn und ,rrau Rosenthal haben sich für dte Bezahlunq ^rburgt. mtt «u-nadme eines Postens von 168 Mk., den der ^arbenhändlcr sonn zu
Stbillei 57SV 5d»-'ie nr' Li-riendti ürt tikWr I
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durchs Leben als ein fah- sich für Handel aller seiner inneren Unftctigtcit
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bürgt (Trau Boller bat di Wollen, weil sie die Betra burd) Reät-anivalt Tr. !
selben die Summen nicht anvertraut
Kaumtann -l.g. Wallenfels Gteßen bot vor Jahr n schon von Rosenthal Wechsel »n Zahlung genommen dte stet- pünktlich eingingen. .Iniangs 1913 ist der erste Dietrich in BadMauheun
Pratest zurückgekommen Roten- unangenehm, ■ r habe aber bn-. Lapi r zu zahlen geweien I Deck ielkovierbnch uir Venügung ]
batte, bonu-.lirrt n ,r... yolltntdi ui wm
wünschte 3nmm. in bar Tiefet erflürte, er wolle lautete o für kaufen und diese hinterlegen. . hatiMc
Wallenfels hot angenommen, so hcfinicrt er, DQIumc bleiben Äall.nfel-s erhielt den Depotschein, der aut^ien Ramm des Rosenthal lautete, und in bem angegeben war daß die lnrtter T i’ <-» t r ii Vaviere als Pt and für an auTAunchmfnoev Laricyen oieucn. Al^Rosewhal Ln Schein' brachte will ibn Wal lense s mdrttve.ter m-l.-ieu Hobe» Rosenthal sagte: Schlief', dat -wn mjr vorsichtig ui deinen Kassenschrank, da'nit er nicht Zeakömmt otnr aestobleii wird? Tas ist nenn auch geschehet' Rmenthal loMe irbod, Muren, ni-' her Zeuge aber Zuruckgab, we'ldarau Mich- schiiiie zu leisten waren Ostnn 1912 als d,e 30^ Mark zurückgezohlt werbe« sollten, tagte Rotenthal, der Beamte könne bis und. Weihnachten lassen, womit bienr auch anwrftanoen toar
Auf die ,Zrage bes Rechtsanwalts Kaufmann, ob denn hir nb ivar
An labe 'ioientbn.s, daß die 300f> Mark wr anen Beamttn kien entgegnete diefer: ,a. einem Manfmann batte ,ch die nicht il-geben Wallenfels blabk auch oaba, er habe den Inhalt b. Tev.'tsch.in Nicht gelesen. Er ltabe Rosenthal tur einen ^lungStaluaen Mann gehalten eine Auskunft d,e d.e Aus- ; statigte feine flmidit voll ft.i'big Danncl, sollte Rosenthals Verhältniite tur große Kredite nein not seien Aad, de Art, wie Rotenlhal dte Wedncl anbot, will ba Zeuge nur l abe annehmen können, die Pawere tarn u btel Rosenthal hat zwar nicht mch lief, er bat nur wiederholt g
daß die Wechsel nur
Ter Schaden be Zeugen beträgt rund 10000 Mk. Wallenfels nzählt, seine Ehefrau war gegen Rosenthal mitztraintch geworden 'und äußerte dies ondt einmal Da begehrte Rosenthal entrüstet aus und sagte: Aber, TVrmi Wallenfels, ich bin doch kein Borngasser! Wirf .'st s rag en d>'.> Verteidigers crflärt der Zeuge, er habe den Ticootid ", nulii angesehen und über die ganze ^siwe nicht arot! n' i'g.-dacN Auf die weitere ^rage, ob er denn für dm Wedvel Vcn- gütungen erhalten halm und in welch-r Höhe, erklärt er. das Witte er nickt. Zn einem ^alle habe er für 300 Mk. 10 Mk. erhältst. Tier Verteidiger meint, das seien 20 Prozent.
«chneivermeister Engelhardt hnt Rosenthal wiederholt Wdb geliehen und die Betrage stets wieder znrücfbekommen. Er ist ihm auch mit Akzepten an die Hand aegangen und verlor bei bem Zusammenbruch 9Wt Mk Ende Amil wollte Roienthal noch 500 "Vf von ihm ntvVtierl haben, tvas ber Zeuge aber ab lehnte ^n(fd)c Vorsviegelungen Hal Rosenthal nie gemacht. er Witwe Nau Gieße., begegnete Rosenthal an, 18. Januar, er sagte, er Hätte Geld nötig für bei, Schneider EngelHarbt, sie half darcnck ,n,t 60n Mk aus gegen einen von Rosenthal unterschriebenen torfmlbtmem
Schneidermeister Schick hot mit Rosenthal g^rheitet, er hat Darlehen gegeben und nnd) Wechsel diskontiert. -Im 20 April eina einer diese. Weckst! in Protest und wurde von tHofcnthal qc- deckt. (=-r befemmt ,md, »00 Mark nie Rest eine« größeren Tor lebend oußerdem verliert er „och 2 Wcckstlbetroge von zusammen 870 Mark, die iedeniollS „ickt eingebe., werben.
Tie Witwe Robes-Hei, ckelhei m hat, durch ihre Tochter, die flinbeviräidein in der Familie Roseuibol war, veranlaßt diesen' I5oo Mk. gegeben. Tic Tochter frag zuerst, ob die Mutter cRoienthol für Spieß in Homburg nicht mit 5000 Ml. anShelstn wolle. Am andern Tag kam die Tochter und sagte, das Geld brauche "err Rosenthal lelber, bei darum in Verlcgenhett [et. C^v wollte den Bctraa am 3. Juli ziirückgebe,, za5 Geld soNte mit 0° „ verzinst werden „nb ist and) in Höhe von 4300 Mk.
- Eine Stiftung für die Technische Hochschule rn Darmstadt machte der Fabrikant Ingenieur Joset Junk m Neu-BadelSberg, indem er für die Beschaffung eine® Turn- und Spielplätze« den Betrag von 20000 Mk. zur Verfügung gestellt hat.
*• Gericktsperfonalien. Der Grotzherzog bat den üstrichtsanefior Josef Gehm in Tarrn Habt )um Amtsrichter bet oeni Amtsgericht Jüttd. den Gerichtsaifeftor Wilhelm Krug in Mainz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht GernSdeim und den Gerichtsasseiior Wilhelm Beckstein in
Amtsrichter bei dem,Amtsgericht in Vtxdd) TJ
wurden: am 24. -cmember b -s. d,r r
brni Amtssitze in Schotten Wilhelm Reuter zutn - ickvvott zi-her mit dem Amtssitze in Ntbda und ber i^er. ovsvollz,eber- A'i- re.ni .'larl Mod» 'N Mainz wm,^ri»t^lU»kHer mU bem Amtssitze ui Scholten, beibc mit Lvirkung Jom ‘ i?’
— In ben Rulxstand venetzt wurde am .4 -cp^mver d. ZS. der Gerichtsvollzieher mit dem Amts'itze ui ^"Sdean (jrant Mang auf »ein Aachsuchen, unter Anerkennung seiner lang- jährigen treuen Ticnftc. nut Wirkung vom 10. .roher 1. I -.
Zn den Ruhestand „ersetzt wurde am,2t». septcmb.rd. ..die (Mamienautiebcrm am PvomnzialarrcfthauS rn Mmn, Mathilde
Tienste, mit Wirkung vont Dienstantritt ihrer ».achchlgenn.
•’ Lebrerverf onalien. Heb ertrag en wurde am 10. Septen,- er b. 5 dem Mehrer Cito Müller zu !7ber-B-erbach eine LehrerücNe nu der Volksschule zu Zwingenberg: dem Sckul- omtSafDkonlcu Ernst Weiler au« Dollar b,e erleb,ate Lehrer- nekle an der VollSsämle „, MeNlo«-Gehaag: de.n tz-ckutamt«- o'vwaittei, Richard llroft au« Mommenheim eine Ubrerfteöc au l der BolkLichule zu Münzenberg: dem ^ckulamtSasoirante', Io e I st l i n c 11 r o„6 Ockenheui'. mit Wirkuna vom 1. L ttober 1VI3 an, I eine Lebreislclle an der Volksschule zu Cbei• i)ilber«beim.
•• € t c ii e r iv c I e ii. Ter Eteueraiiffeher vefnnd, S e l z zu Mainz wurde vom 1. Oktober b. I«. an zum Psandmeister für den
IBeitreibnugSberirk Michelstadt ernannt. ..
— Scku lau gelegen heiten. Erledigt ift eine nut einem, evangelischen Vehret zu besetzende Lehrerstelle zu ®tiede I.
•• Unglück«soll. Bei den AbbruchSarbetten bc8 SchuhhauseS Süß in der Marktstraße stürzte plötzlich eine Wand ein, die den Vorarbeiter begrub. Er mußte m die I lllinik gebracht werden, doch sollen die Verletzungen nicht
verloren aegangen. „ . .
Auf Befragen be« staudaericktSblrektor« Prätorin«, wie e« beim (omn. ' baß er auch bic'er Wittwe ihr Weib abgeuoiumen, obgleich er hoch gewußt habe, bau er auf dem Vulkan stehe, erklärte Roten- tbal er bobe geglaubt Geld von dem Vetter feiner ^irau auS Afrika bi« Antaug Juli zu erhalten. E« sei nicht ferne Wicht gewesen, bie ?Tran nm ihr o'clb zu bringen. Fran Robe« erklärt, ße habe oit Rosenthal olle« verloren, wo« sie besessen Tic Tochter ber Iran Rebe« erklärte, bau sie auf Veranlassung von Herrn RoseniHol die Mutter zur Hergabe be« Gelbe« bewogen hat.
G iolgt bie Verlesung M Protokolls ber nran SBtfcvc Boller, bie wegen strankheit am Erscheinen verbinbert nt und b,i5cr ciblidt in über Wohnung vernommen würbe Die Zengin erNart, an Roientdal in ncridncbencii Abschnitten von Ende 1912 au im ganzen für 9ü00 Mk Wertpapiere gegeben zu haben, die er in derselben Wene ins Depot der Tarniftäbtcr Bank legte, wie die d>cr anderen Zeugen Rosenthal bat die Papiere angeblich für Spieß haben rooli- u, um diesem aus der Not su helfen, die Stücke sollten <uu 1 Jul tm Original zuruckgegeben »verdeu Rosetitdai hat aus- brüdluii kejggi, er wollte sie beleihen und ber Zeugin vcriidKrt. fu* hab* oie 'Basiere nur an Roientlial gegeben und auch geben wollln 'D.e T votidjeine bot Roientdal auch hier alS Sicherheit <i'i rau Boller gegeben. Als Roientbal die -"»000 Mk. bekam, war Bärmann uigen-n er hat den rthulbidxiit mit »ntendnicbcit. später bx,t ai-d» >raii Roienthal iid) für den ganzen Betrag ver-
eigcntlid) <111 bth) Vielt i>clb, bas er andern abnatjm, hingeschafft habe. \
nimmt Herz unb Verstund grfangen Rosenthal, brr von allen dosen Hunden gchcpl war, besaß wirNick nicht viel von erfrischenvem Humor nnb innerer Vtebcn»rourbigfcit. Wenn er feinen samtenen Künstlerhut schwenkte, so dachte
k<d- 2-Zi». V Ritt n3fm Znb bewerftt t für kreh ipät.nit BcnkdaaSKr * Klcm-s f Hrni.'dien, ■’ mm 'JQcinDcn ! Schit'inflcnl Warten sofort o
| 4 Zin 2d) ic 4 3.-« fi;ir.iuber d.B n Sabincittflc rouibi« ver bai ui vermieten, votmöbelsabr., (lcr*#r t'3i». Wobn ' I C. ?lob b. ( 2diillerif
I 5 Zin t .-'4:. mfnroön .'ivvebör ner 1. ■Iftcn. ^aber Xwrrfr
verloren feu hat ne einer, ^d'laganiall bekommen und ist infolge- bell, u bmir „ad trank und leibend. Sari Boller bell mqt im großen •unb ganzen den Inhalt der Darstellung feiner Mutter Er Ihu ’n her -1 rnenthals BerhäUniife eine A»-ktmst Cingci'ehen. danach
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mit 6' enb ‘Jlt Vii L^^retnö..
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hat so getan, als ah er bie 6nr ’ut anirre Leute gebrautfie. Er hatte nut Papiere . er m " "ib flOb
Aus die 7-,.age, )t er ' athal dte " trage gegeben ba u. tvenn rr aewußt hatte, baß dieser ne tur nck notig da« - bemerkt ber' Zeuge, er hätte Roienthal stets |ür ernen vermögen ben Mann orhaltcn, brr sein «erträum beial; Denn rr alter dings gewußt t-atte, rote es mit Rosenthal stehe, hätte er Dem
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waren sie gut und whb Der Sohn bestätigt, daß er Roienthal nnd) aui einen einfachen rduilbidrin die P<iviere gegeben hätte Rosenthal bat bei dem .uUAi-Mark-Parncr ihm et ne norart.li ilrfurtbe gegeben über 5fNN, Ak., wonach ihm bie Eheleute Roth in Frankfurt den Betrag schulden. In dieser Urkund«- sind ver f(biebene W rtc von Roientdal gestrichen, der Zeuge hat bas Sckriit chßck nicht durd gelesen ?rr Cefeiwrn Braun bat am 15. Mär; h Z bei ,hm einen Sviemvecksel unb einen Vulhorthiel, zu>ammi "CtdÖ Mk diskontiert ZosentualS Ramc „and als Aussteller aui fern «eckveln Der X.'ülUvfdxd ist nah erhobener Midi-- bezahlt weben Roientdal bat Ixlrouptct. « bwfontiere -- - - - ' Ofl|( für bei, n bas t^elb l(6a„e Daß die fritMix-dnel waren, Üt Roientdal ntdu etfegt Te Wechsel gekauft, weil Roientdals Ramc oaraut ita diesen für gut gehalten bat
Rentner Schmoll dat nut Meterntal o't n.mod)t unb botx-i gute V'SttM'mg rrba rn Üdncl nut Spieß nut Nachlaß von 100
SX i» verloren Er dat Roienthal für e.nen reichen 'rann ge holten Betrogen fühlt er fub nnbt
Bonkbrrcstor Tietz von ber Tanrnuidter Bank nNart^ dah hi - Ä burct >fur.werlusr an dem Devot Roten hal unb burrhun- Ä® zirka 2500 Mk. vcrUcn Der letzte Zeuge, Witt
5 Zi


