», 1
Die heutig
46—50
84-90
89-95
50—55
47.00-49 00
96—98
74—76
73-00
Stärkung des
Über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen!
Beobachtungen der Station Stehen.
66—73
60—69
35—40
30—34
107—110 98-103 92—98 83—90
74—80
85—89
höchsten höchsten
77—83
73-76
41—44
45—49
74—76
74-75
Mk.
93—96
91—95
46—50
43-45
Dik. 52—56 51-55
64—66
59-62 54—58 49—53
Schate 38, Schweine 174. Geschält mittel.
Preise für 100 Vid. Lebend- Schlachtgewicht
Höchste Temperatur am 9liebrtqüe „ ,
Ltiederschlag: 0,0 mm.
Scha fj.
Werdemastschafe:
Mastlämmer und Aiaslhammel S ch w e r n
Wenin gut entivicfelte Färsen
A eitere ousgemästete Kühe und wenig gut ent- wickeUe jüngere Kühe . . . . . • .
Aiäßig genährte Kühe und Färsen . . . . . 5t ä l U e:.
feinste Mastkälver
PiiUlere Atasl- und beste SaugtälbeL . . . .
Geringere Mast- und gute Saugtälbee . . .
Geringere Saugtalber
1
Die Aussprache schließt. Die Deckungsvorlagen gehen an die Budgetkommission.
Einige Petitionen werden erledigt. Neber die Pa r s i f a l Petition wird ohne Debatte zur Tagesordnung übergegangen.
Montag 2 Uhr: Etat des Auswärtigen Amts und des Reichskanzlers.
Schluß 4y2 Uhr,
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern gehen an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nod) Gießen gebrachte Kranke kommen.
Für, eit. K>i h».
Vollfleischige ousgemästete Färsen Schlachtivertes .... . . .
Vollflerschigs airSgemästete Kühe
Schlachtwertes bis zu i Jahren .
Vollfleischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht 58-59’/j
Vollfleijchige Schweine unter 80kg- Lebendgewicht 58-58'/,
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht . 59-60'/,
Vollsletschige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ........ 58-00
RsTAMmAt', AAOS AMA.
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I
Rach den überaus eindringlichen Worten des Reichskanzlers will ich in dieser erschöpften Debatte (Zustimmung) nur über den 5k r i e g s s ch a tz sprechen. Die Stärkung des Äriegsschahes ist durchaus wünschenswert. Bedenklich aber ist, daß die neuen Summen in der Reichsbank abgesondert gehalten nrerden sollen. Es ist gefährlich, eine Viertel Million Gold aus dem Verkehr zu ziehen. Wir sind dem Reichsbank- Präsidenten Haven st ein außerordentlich dankbar, daß es ihm gelungen ist, die Anforderungen, die an die Reichsbank hcrangctreten sind, yi befriedigen. Ich habe sehr ernste Bedenken gegen die Ausgabe der 120 Millionen Reichskassenscheme.
Die Vorlagen müssen sich n e l l und einheitlich erledigt werden, getragen von der Einigkeit der bürgerlichen Parteien, ohne Konflikte mit der Regierung. Wir müssen zu einer- schnellen Verständigung der Parteien kommen. (Beifall.)
Markte.
F.C. Wiesbaden. Vi ebh oi -Marktbericht vom 11. April. Au trieb: Rinder 76 (Ochsen 15, Bullen 0, Kühe 61), Kälber 156,
SD cM e n.
Vovflesscbige. ourgernäftete. höchsten Schlacht- wertes im Sliter von 4—7 Jahren ....
Tie noch nicht gezogen haben (ungefocht) . .
Junge, fleischige, nicht ausgemäftete und ältere ousgemästete.......
Bull en.
Vollfleischige, ausgew^ höchsten Schlachtm. . .
Voltfleischige, jüngere
5k.
er|^in o , Scilafl Sonntags- ödient stzrs
sK-S iyLs. »•«"{SepeK
S Ȁ9
Nun ist Ja bekanntlich das SkKkKMM btt Mnzelstaak^ |
Msachlich auf die direkten Steuern, auf das Vermögen und auf ! 1 das Einkommen aufgebaut. Mit einer ausgebauten > Scr mögens ft euer verwirren Sie das gesamte Steuersystem der Einzel st aaten und bringen Sie dieses System in den Bundesstaaten, wo die Einkommensteuer und die Vermögenssteuer schon sehr hoch angespannt ist, in Un- ordttung. Derartige Staaten haben wir. Ich sehe den Herrn Abg. Bassermann ntcht an seinem Platze; er würde mir aber recht geben, wenn ich Baden als Beispiel nennen würde. In derartigen Staaten würden wir schließlich zu einem Zusammenbruch der einzelstaatlichen Finanzen kommen. Sie, meine Herren, die Sie in den Einzelstaaten und auch m den Kommunalvertretungen Sitz und Stimme haben, bedenken Sie doch, woher wollen Sie schließlich das Geld nehmen für die Erfüllung der Kulturaufgaben, die doch bei Gründung des Reiches bei den Einzel st aaten und bei den Kommunen geblieben sind. (Zuruf bei den Soz.: Woher nehmen sie es denn jetzt?) Sie nehmen eö jetzt aus den direkten Steuern, die ich ihnen durch das Reich nicht nehmen will. Wir würden nicht nur die Steuern der Einzelstaaten, sondern wir würden die Kulturaufgaben, von denen ich sprach, und die trotz unseres erhöhten Reichsbudgets andauernd haben erfüllt werden können und befriedigt worden sind, verkümmern lassen. Damit würde eine Stagnation des Lebens der Einzel st aaten eintreten und das würde doch schließlich, da wir ein Bundesstaat sind, daS Reich an der Wurzel seiner Kraft fassen. (Sehr richtigI) Meine Herren, überlegen Sie sich die Gefahr sehr genau, und ich sage Ihnen nochmals: Beschreiten Sie nicht einen Weg, der nicht zum Ziele führen i a n n.
Ich hoffe, wenn die Herren sich diese Gesichtspunkte Vorhalten, Mrd ihnen doch unser Besitz st euervorschlag nicht als ganz so schlecht erscheinen. Man stößt sich — da? entnehme ich au? der Preße und auch aus manchen Reden, die hier gehalten worden sind — an unserem Vorschlag um deswillen so sehr, well Sie wünschet:, eine gleichmäßige Besitzbesteuerung im ganzen Reiche herbeizuführen. Ja, meine Herren, also mit einer Reichsvermögenssteuer würden Sie das nur erreichen, wenn Sie einen Strich durch daS ganze System der Besteuerung in den Einzelstaaten machen, und dazu werden doch all die Parteien, die mit uns hochhalten die Grundlage des bundesstaatlichen Systems, nicht die Hand bieten. (Sehr wahr! rechts.) Und, meine Herren, selbst wenn wir — ich spreche jetzt zudenHerrenvonderäußer- sten Linken und zu den Herren von der Fortschrittspartei — das Sehnen Ihres Herzens erfüllen und eine Erbschaftssteuer machen wollten, dann würden wir ja doch in keiner Weise zu einer gleichmäßigen Besitzbefteuerung kommen. Weder für die Gesamtheit der Bundesstaaten noch innerhalb einzelner Bundesstaaten, noch für die Kommunen; also Sie würden, sowohl wenn Sie eine Reichsvermögenssteuer einfüh- ren, wie bet der Reichs.erbsätastssteuer, immer bei dem jetzigen Ergebnis öleiben, daß die Belastung mit direkten Besitz st e u e r n im Reich eine außerordentlich buntscheckige sein würde. Ist eS da nicht viel bester und viel gerechter, wenn Sie diese Regelung, wie wir es Ihnen Vorschlägen, den Einzelstaaten überlassen? (Sehr richtig! rechts.)
Der Einzelstaat ist sehr viel mehr in der Sage, dann ine Sache so zu arrangieren, wie es für den speziellen Zweck, btc Speziellen Verhältnisse des Staates paßt. <5te erhalten keine absolute Gleichheit, aber, m.H., ich glaube, von der angeblichen Wahrheit, daß Gleichheit Gerechtigkeit bedeutet, werden Sie doch w-ohl mit der Zeit abkommen. (Sehr gut! rechts.) .
M. H., ich möchte überhaupt Bitten, daß Sie sich frei machen vor, dem Gedanken, daß die Besitzsteuer» znm Rückgrat der Reichsfinanzen werden. Ich weiß sehr wohl, daß das außerordentlich unpopulär ist, was ich damit sage. (Heiterkeit und Sehr gut! links.) Ich bru auch vollkoannen darauf gefaßt, daß ich wieder einpral von Ihnen gesteinigt werde. (Heiterkeit.) Das ist mir ja schon häufig passiert. Also geben Sie doch, bitte, den Gedanken auf. Der Ansturm auf die Besitzsteuern ist ja schon alt hier im Reichstag, von der Sinken wird er ja seit Jahrzehnten vertreten, der schärfste Ansturm datiert aber erst von dem Jahre 1908/09. Nun, m. H., soll man doch bei der Bemessung der Tragfähigkeit der direkten und der indirekten Steuern nicht immer bloß von den Verhältniffen im Reich bei uns ausgehen. So wichtig staatsrechtlich das Moment ist, daß wir ein Bundesstaat und fein Einheitsstaat find, so kommt es doch für den Steuerzahler darauf an, wieviel an Abgaben für Kommunen, für Einzelstaaten und das Reich auf direkte und wieviel auf indirekte Steuern gelegt worden ist. (Sehr richtig I rechts.) Da will ich nur an wenige Zabl.'n erinnern.
Für das Deutsche Reich ist ' 1911 die direkte
Besteuerung auf 2100 Millionen, bic i ’J . cf te auf 2000 Millionen berechnet worden. 3llso die direkten Steuern haben noch einen kleinen lleberschuß über die indirekten. Nun sollte man «nrehmen, daß in Frankreich, einc'zrt soviel reicheren Lande als Deutschland, mit seinen absolut demokratischen Grundsätzen doch die direkte Besteuerung besonders scharf herangezogen wäre. Für Frankreich werden die indirekten Steuern auf 2500 Millionen berechnet, die direkten auf 1350 Millionen. (Hört! Hört! rechts.) Also während bei uns die direkten ©tc-aern etwas höher sind als die inbireilen, betragen in Frankreich die direkten Steuern nur otwaZ mehr als die Hälfte der indirekten. Also die Be- hauptung die man so oft hört, daß bei uns in Deutschland die indirekten Steuern viel höher seien als die direkten, ist eine Legende. Ich führe dies hier auf, um einmal dem vagen Gedanken, der aber die Geister sehr viel beschäftigt, entgegen z u t r e t e n, als ob mir in Zukunft für unsere Reichsfinanzen das Heil von Besitz-- fteuern zu erwarten haben.
Der Gedanke des Wehrbeitrages ist gut ausgenommen worden, den Eindruck habe ich. Man hat sogar sehr eifrig darüber gestritten, wem der Ruhm der Vaterschaft zu- kommt, ob Ludwig XIV., dem Abg. David oder dem Reichsschatz- sekretär Kühn. (Große Heiterkeit.) Ich für meine Person entscheide mich für den Reichsschatzsekretär und halte dafür, daß dieser sein Gedanke ein außerordentlich glücklicher ist. (Beifall.) Denn, meine Herren, alle Kritik, welche an dem Gedanken geübt worden ist, kann doch nicht die Größe des Eindrucks verwischen, die es im ganzen Vaterlande hervorgerufen hat, daß die weitesten Kreise umseres Volkes willig und bereit sind, außergewöhnliche Opfer für unsere Rüstungen auf sich zu nehmen. (Beifall rechts.) Ich kann Sie versichern, ich habe sehr zahlreiche Zuschriften, die von tiefem Patriotismus getragen sind, aus allen Ständen, von reich und arm, auch von den Ausländsdeutschen, erhalten, und eine große Anzahl dieser Zuschriften sind von freiwilligen Spenden begleitet gewesen, von Spenden auch von Personen, die nach den 'Absichten des WchrbeitragSgesetzes nicht herangezogen werde'» (Sehr gut! rechts.), die aber einen Stolz und eine Ehre darein setzen, freiwillig ihr Opfer für das Vaterland zu geben. (Befall.) Zck muß ihnen für diese Kundgebung de r Vaterlandsliebe hier öffent. sich meinen Dank sagen. (Beifall.)
‘ Ich will schließlich noch einer Auslegung entgegen treten, bie frr Abg. Südekrun -- und wie mir berichtet worden ist, ist,ihm
Monat!. Ueverstcht der loöesfäüe in der Stadt Sietzen.
Mouat Mär; 1913.
Einwohnerzahl: angenommen zu 32 400 (inCL 1600 Mann Militär), Eterblichkeitszisfer: 20,0
nach Abzug von 27 Ortsfremde k: 10,0 %0.
SU itöjc
der Abg. Gothem darin beigetreten — einem exr&e meuter Rede vom Montag gegeben hat. Die Herren haben geglaubt, ich lebte in der Besorgnis, daß Deutschland und namentlich der deutsche Arbeiter st and in Luxus und Wohlleben degene» r i e r e n würde.
Ich bitte die Herren Südekum und Gothein die Güte zu! haben, sich doch noch einmal mein Stenogramm anzu sehen. Ich habe in keiner Weise bei dem allgemeinen Satze von Deutschland gesprochen, tuenn ich sagte, die Geschichte lehre uns, daß Völker, welche ihre Rüstungen vernachlässigen und dafür LuxuS und Wohlleben an die erste Stelle stellten, verkommen würden. W i c sollte ich dawohl anDeutschland denken, in einem Moment, wo wir, die verbündeten Regierungen, dem deutschen Reichstag den Vorschlag machen, eine große Verstärkung unserer Rüstungen vorzunehmen, (Sehr richtig!) — wo wir von Ihnen Mittel in dieser Hohe erbitten, und wo ich in derselben Rede meiner festen Ueberzeugung und meiner Zuversicht Ausdruck gegeben habe, daß Deutschland bcreii sei, diese Opfer auf sich zu nehmen. (Sehr richtig!) Da soll ich in dem Satz an Deutschland gedacht haben? (Led.-bour: An wen denn?) Ich habe es deutlich ausgesprochen, daß es sich um allgemeine Lehren der Geschichte handelt, die Sie mir nicht widerlegen können.
Wenn ich, was ich nicht getan habe, Deutschland im Auge gehabt hätte, wenn ich vor Luxus und Wohlleben hätte warnen wollen, da hätte ich mich wohl an andere Kreise gewandt. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Die Kenntnis der Verhältnisse könnte mir auch Tr. Südekum zugestehen. Ich bin nicht der Ansicht, daß das Zerrbild, das von Zeit zu Zeit — ich will hier nicht speziell auf die letzte Rede Dr. SüdekumS anspielen — von den Sozialdemokraten über die Lage der Arbeiter, über die Verelendung des deutschen Arbeiters gegeben wird, richtig ist. Es ist falsch und eine Verzerrung. (Zustimmung rechts!) Aber darin denke ich, werde cch die Zustimmung des ganzen Hauses finden, auch der Sozialdemokraten, wenn ich sage: Verweichlichung und Aufgehen in materiellen Interessen würden keinem Volke so sehr schaden, wie uns Deutschen. (Sehr richtig!) Wir müssen hart bleiben und müssen uns wehren. (Beifall.)
Meine Herren! Die beiden großen Güter, die wir durch unsere Vorlage erreichen wollen, sinv die Stärkung des Vaterlandes und der Frieden. So hohe Güter gibt eS in der Welt nicht umsonst. Dafür müssen auch Opfer gebracht werden. Das Echo, das unser Appell an die Opferwilligkeit des deutschen Volkes bekommen hat, das stärkt mich in der Ueberzeugung. der ich schon eben Ausdruck gegeben habe, daß Deutschland nicht in der Gefahr ist, in Wohlleben und Luxus unterzugehen, sondern daß es bereit ist, für die hohen Güter seiner Stärke und des Friedens Opfer zu bringen. (Beifall.) I ch bitte Sie, meine Herren bewilligen S i e uns die Mittel, die wir von Ihnen erbitten. Sie werdeg gut angelegt fein. (Beifall.)
Abg. Brnhn (Refpt.)
spricht für die Vorlagen, die aber noch verbessert werden konnten durch eine ergänzende Reichsvermögens- oder Einkommensteuer. Wenn Herr Gothein die polnischen Arbeiter besteuern will, die etwas tun, warum Zucht auch die polnischen Luden, die nichts tun? ------
Abg. Segitz (Soz.)r
Ordnung ttt bie Reichsfinanzen können trat brrttte Steuern Bringen. Unsere indirekten Steuern übertreffen die aller anderen Staaten ganz erheblich Wir empfehlen also neben der Erbschaftssteuer eine Reichseinkommen st euer oder eine Kombination der beiden. Man predigt Sparsamkeit. Die Kommunen müssen sie schon üben. Wer trägt aber die Schuld an der jetzigen Lage? Graf Posadowsky, der Vater des Zolltarifs. Pensionierte Minister, die das Drei- und Vierfache ihrer reichlichen Pension als Aufsichtsräte einnehmen, haben noch nicht auf ■ eine Mark ihrer Pensionen verzichtet. Einer neuen Besteuerung des Konsums werden wir selbstverständlich auf das entschiedenste, entgegentreten.
Die ganzen Wehr- und Deckungsvorlagen wären vielleicht nicht zustande gekommen, wenn nicht die jetzige bayerische Regierung sich so willfährig gegenüber dem Reichskanzler gezeigt hätte, wie noch keine Regierung vor ihr. Hat doch selbst der jetzige Prinzregent bei seiner Anwesenheit die ihm vorgestellten bürgerlichen Neichstagsabgeord-- neten ermahnt, ihre Pflicht gewissenhaft zu erfüllen. Wie das aufzufaffen ist, kann nicht zweifelhaft fein. Ich beklage es, daß die Herren nicht'den Mut gefunden haben, dem Prinzregenten zu • erwidern, daß es ihre eigene Sache sei, wie sie sich verhalten.
Nun sagt man, daß die Zentrumsherren als Dank für ihr Wohl- verhalten die Jesuiten erhalten sollen. Es wäre sehr zu beklagen, wenn derartige Handelsobjekte die Ursache der Militärvorlage sein sollten. Die Stempelsteuern bedeuten eine beträchtliche Belastung des Mittelstandes. Das nennt man dann Mittelstandspolitik! Das Erbrecht des Staates bedarf noch sehr der Reform. Man wird den Gemeinden, die ja dem Erblasser in der Regel viel näher stehen als das Reich, einen Anteil an den Erbschaften einräumen müssen. Die Nationalliberalen haben eine ausschlaggebende Stellung bei diesen Vorlagen. Von ihnen hängt es ab, ob dieselben Mehrheiten die Vorlagen annehmen werden. Wir warten ab, wie sie sich weiter verhalten werden.
Abg. D?. Arendt (Rp.)>
Der Den
Ms Mncy das es wieder/ unseren westliche' Eine Pöbelsckar verschämtester W ohne jede Veranl stellnngen folger Herren und aus
Nancy, 1- Murren in einen „Ulan Fritzle" g Arm« verspottet gewiesen. Die 3 Deutschen und z> bleib'en, bis der yauptet, daß es
Metz, 14. I die^othring die von einem d
Zlvei Vertreter zurzeit in Metz iw sich die Stadt anzi Ixrtten, begaben sic gegeben wurden, n mehrfach zugerufen 1 Weiter jedoch wäre stellung, gegen 1 U mit dem ersten Zuc Wartesaal 2. Aast als sie draußen at von ihnen begab 1 Äerren, in deren 1 Menge belästigt Kn znrief. Tie beiden aber die Menge h und beschimpfte sie aus der Menge, di aus dm befferen St Wangen fie, sich t einem btn !out Dem Sdnrm, mähtiti) bic Offiziere, fort nach -) W." Man zwrng die Mchü liö) Mieten sich ö AW und tnü ’Wuf) ein M ihrer erbarmte auch kner btanc ^'mschen aus i nnb setzte ihnen tw gespien und besä oem aMen tourt "°er„kam in ihren ( v°r sich zu haben gl W baj sie KE E ^^lüimpsungen Dchlen und das Pü M lick k SW zurück. $or , Mlijiere und Solde
12. bis 13. April «=» + 4,51 J.
12. „ 13. „ -— 4,74 J.
VarrdeU
Konkurse in Hess en. lieber da« Vermögen des Kaufmanns Jean Philipp Dörr in Friedberg, Inhaber der .iirma „I. Ph. Dörr', wurde am 1. April das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Jockel II. in Arieöbergiuurbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis zum 22. April bei dem Amtsgericht Friedberg an^umelden. — lieber das Vermögen des Scviffers Johann S ch m 111 VI. von Reckar- S t e inach wurde am 3. April das Konkursverfahren eröffnet. Bürgermetstereigebilfe Flachs II in Hirschhorn wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zlim 25. April bei dem Anctsgerrcht Hirschhorn anzumelden. - lieber das Vermögen des Hotelbesitzers W u g u 1t H e r in a n n Fischer und seiner Eheicau 9lnna, geb. Schmitt, zu Bad-Nauheim, wurde am 7. April das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt und Notar Stahl zu v"ad-i)tauheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis zum 26. April bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim anzumelden. — lieber den Nachlaß des Reisenden Joses Henrich in Ni a i n z mürbe am 8. April das Konkursveriahren eröffnet. Notariatssekretar a. D. Besaut in Niamz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zuni 26. April bei dem 'Amtsgericht Mainz anzumelden.
aufzutreten, die . , w
Kanzlers Warnung trifft bei uns auf taube Ohren.
Warum suchte sich der Kanzler zum Vergleich Frankreich aus, warum nicht England? Wer auf die Worte vom Regierungstische baut, der hat auf Sand gebaut. Er hat seit der Bülowzeit den Wechsel seiner Ueberzeugung außerordentlich rasch und exakt vorgenommen.
Abq. Dr. Südekum (Soz.):
Jetzt gerade ist es Zeit, Prinzipienfragen aufzuwerfen. Sonst kommen wir in absehbarer Zeit nicht dazu. Die Schwarz- blauen wollen mit einem Zustrom von National- liberalen die Vorlagen in ihrem Sinne unter Dach und Fach bringen. Der Rcichskanzle' hat sich gegen mich gewendet. Ich habe seine Worte nochmal^ nachgelesen und kann von meinen nichts zurücknehmen. Der Reichskanzler wetteifert in der Dunkelheit seiner Aussprüche mit Heraklid. (Heiterkeit.) Wenn seine Worte Sinn haben, so können sie sich nur auf Deutschland beziehen. (Widerspruch recht.) Das ist aber nebensächlich. Dem Reichskanzler kam es nur darauf an, gegen Herrn Roland-Lücke und ander« die Reichsvermögenssteuer forderten. Des
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bie hier im? Q n 11 vi ? oelegenM ‘QUN
betn , en und mit den ?^°Mtoer
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Blutvergittung
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Tuberkulose
8(4)
8(4)
—
—
Lungenentzündung •
5(3)
3(1)
1(1)
1.(1)
anderen Lungenkrankheiten
2
2
—
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Herzerkrankungen
6(3)
6(3)
—
—
Schlaafluß
2(2)
2(2)
—
—
aiideren Gehirn- und Nervenkrankheiten
4(3)
4(3)
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Darmkatarrh
1
1
—
—
Blinddarmentzündung 3 (3)
1(1)
—
2(2)
miöereu -inrm- krankheiten
2(2)
2(2)
—
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Nierenkranlheiten
3(D
3 (1)
—
—
Krebs
4(1)
4(1)
—
—*
Lebensschwäche
5(2)
—
5(2)
—
anberen Krankheiten
8(2)
6(2)
1
1
Summa:
54 (27)
43 (21)
7 (3)
4(3)
April
291,
Barometer aus 0° reduziert L
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relaiwe Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Grad drr Bewölkung in Zehntel der stchtd. Hiininelsfls
Wetter
13
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2
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14.
7“
751,3
-2,6
3,3
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still
still
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Sonnenschein Rest, Nebel


