Ausgabe 
14.4.1913 Zweites Blatt
 
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165. Jahrgang

Zweites Blatt

M. 86

Leipzig

Erscheint täglich n:Ü Ausnahme des Sonntags.

Mete.

2552

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AkrsSttttd.

Er ift cingctrctcn für Ver »re tlichung des Unterrichts, für ein-

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MockstrMie.

er zur turnen ^Schaden

Es würde weiter über den Entwurf fjat im ganzen zwei Revisionen vorgenommcn, 1899 unb t;-r' toaIh»»«?., iqqi Es ist dann später noch eine Anzeige bei dem Revisions-

verbande, dessen Beamter Lehr ist, eingegangen, das; in Rieder- Modau eine weitere Revision an Platze sei. Tiese Revision be- särränktc sich auf die Feststellung des Kassenbestandcs. Es ergab sich ein Fehlbetrag von weit über 1300 Marl. Ter Zeuge führt die verschiedenen Missstände auf die zu ausgedehnte Tätigkeit des Vereins zurück. Der Vorstand habe sich um die Geschäfte zu

bleiben. Ein Abbau der Stempelsteuer lEingabestempel, Grund- stücksstempel, Versichcrungsstcmpel) sei cbensalls empfehlenswert. Tie kurze Freude über die Besserung der Finanzlage werde aber sehr getrübt durch das drohende Gespenst der Wehrvorlage, deren Deckung wahrscheinlich eine stärkere Heranziehung der Matrikular- beiträge der Einzclstaaten nötig mache. Reben diesen mehr steuer- technischen Fragen sei er bestrebt gewesen und werde auch für die Zukunft bestrebt sein, die idealen Güter, die staatsbürgerlick)«n Rechte des Arbeiters und Bürgers hoch zu halten. Das Koalitions- und Versammlungsrecht knüsse a.len Bürgern ohne Ausnahme ge­stattet sein, das bestehende Pluralwahlrccht mit seinen Kautelen sei durchaus unzeitgcmäs;. So gut man das Gemeinbestcucrgesctz abändern könne, ebenso sei cs mit jedem anderen Gesetz möglich und müsse geschehen, wenn das Gesetz sich als verkehrt erweise. Dem Arbeiter müsse jede Gelegenheit zur Bereicherung seines Wissens gegeben werden, und cs sei' deshalb durchaus unrecht, einem Lehrer zu verbieten, in einer Gewerkschaftsversammlung einen natur­wissenschaftlichen Vortrag zu halten, wie das in dem Fall Kayser geschehen sei. Durch die einseitige Wahltreiscinteilung sei unter anderen Orten auch Wiescck sehr benachteiligt, und er sei der erste, der im gegebenen Fall den Wunsch Wiesecks nach Stellung eines

Der frühere Zahlmeisteraspirant W alter, der bekannte Held des Straßburger Zwischenfalles, ist

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; von 4 Uhr ab, >Iletropol

Sozialdemokraten.

Die Soz iald emo lrctt e g brachten im Reichstag cirn Antrag ein, den Reichskanzler zu ersuchen, dem R i.hs- tage einen Gesetzentwurf zu unteibrcit' n der für die Reichs­tagswahlen zum Schutze der Minderhei en und & m Zweck der wirklichen Durchführung des gleichen Wahlrechts die ^Verhältniswahl und eine diesem Wahlverfahren ent-

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DieLietzener Somilienblätter werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ..KrcisDlart für den Kreis Siehrn" zwennal wöchentlich. DteLandwirtschaftlichen Zeit­fragen" erschemen monatlich zweimal.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. ExpedUion und Verlag: 51.

Redaktion:112. TeU-Adr.:"AnzelgerGietzen.

Aus den Reichstagsaurschüssen.

:: Berlin, 12. April.

Der Wahlprufungsansfchuk

hat Bericht erstattet über die Wahl des 2t b ff. v. K r ö chcr ^K-ons.), gewählt in 1. Magdeburg, dessen Mandat der Ausschui; bekanntlich für ungültig zu erklären beantragt. Kröcher erhielt 1912 in der Stichwahl 13 465 Stimmen gegen 13 144 Summen, die der frühere Abg. Dr. Böhme vom Bauernbund erhalten hatte. In den Protesten wird behauptet, daß in einer großen Zahl ix>n Wahllisten Rachtragungen ohne ersichtliche Begründung vorgenommen worden sind und daß einige Amtsvorstehcr Aufrufe unterzeichnet hatten, um für die Wahl des Herrn v. Kröcher Stimmung zu machen. Der Ausschuß erblickte hierin, da es sich um die Träger der Polizeigewalt handelt, eine amtliche Wahlbceinslussung, die sich bei der Stichwahl auch noch tn an­deren Momenten zeigte. Hauptsächlich kamen 4 Bezirke tn Frage. Man einigte sich dahin, Herrn v. Kröcher aus diesen Bezirken 859 Stimmen abzuzichen, so daß sich seine Stimmenzahl auf 12 604 Stimmen verminderte, mährend Dr. Böhnie 13 148 Stun-

Montag, H. April 1913

Rotationsdruck und Verlag Der Brü hl'fchen ilniversiläts - Buch» und Steuidruckerei.

R. Lange, Gießen.

men behielt.

Ans dem Bittschriftenansschuß. , ~ .... rp,.

Zu den Eingaben, die Verlegung der geplanten sprechende Gestaltung der Wahlkreise einfuhrt. Eisenbahnbrücke bei Rüdesheim und der Zufahrts-' ~ ' " * " * * 'r' - - r - - -

strecke verlangen, äußerte sich ein Vertreter des EisenbahnmtniNe- riums dahin, daß die Eingaben nicht mehr berück-

V ÄLr S'Ä » unb bereits dauernd

Meter tiefe Einschnitte in der Nähe von Nüdesheun wurden |111 < im ^rrenanftalt 1 erbracht wor-.i t.-

zu kostspielig. Ans dem Ausschuß wurden Verbesserungen der Bahnanlagc und des Bahnhofes von Rüdesheim befürwortet.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhrfien

Die Zahl der erledigten Reichstags- Mandate

beträgt zurzeit drei, es sind erledigt Bamberg durch den Tod des Abg. SchÄdler (Ztr.), Ost- und Weststernbdrg durch den Tod des Abg. v. Kap Hengst (kons.), Jüterbog- Lickenwalde durch di? Ungüllrgkci ser..ung der Wahl des Abg. v. Oertzen (Rchpt.l. Als unsichere Mandate, die in kürzerer oder längerer Zeit , für ungül.ig erklärt werden dürften, gelten: Kehl-Offenburg (Abg ordn. Kölsch (natl.), Jerichow (Haupt (Soz.), Salz wedel (v. Kröcher (tont), Borna (v. Lieber! (Rchpt.), Waldeck (Vietmeyer (wirtsch. Vgg.).

Ein Wahlr e ch ts an t r a g der

Die mecklenburgische versassungrsrace.

Neustrelitz, 12. April. Die Regierung des Groß- Herzogtums Mecklenburg-Strelitz ließ den Standen eine Mit­teilung über die Vorlage betr die Zusammen­setzung des Landtages für das Großherzog­tum Mecklenburg-Strelitz zugehen. Wie die Lan- deszeitung für beide Mecklenburg von unterrichteter Seite erfahrt wird der Landtag bestehen aus fünf Vertretern der Rittersckmft, fünf Vertretern der Landschaft, emem von dem Groß her zog ernannten ^geordneten, einem Vertreter WÄffl Mtzeburg unL zehn g-w-Uteu Abgcord- neten Von diesen verteilen sich vier auf das Land, vier auf die Städte und zwei auf das Fürstentum. Die Wahl Algt indLkt nach dem Dreiklassensystem öffentlich.

aturrciner

rniensW s-sSsB

wenig gekümmert. Die leichtfertige Kreditgewährung tvar cin großer Fehler. Auf die Frage des Staatsanwaltes, was denn ge­schehen sei, um die gefundenen Fehler zu beseitigen, antwortet der Zeuge, daß er ja keine Macht habe, Aenderungeu vorzu- nehmen. Der Revisionsverband kann nur mit Ratschlägen au die Hand gehen. Staatsauw.: Haben Sic Erfahrungen gemacht über die Tätigkeit des Angeklagten Beck? Zeuge: Ungünstiges kann ich nicht aussagen. Der Zeuge ist auch der Vater des Ge­dankens, die Verwaltungs- und Vcrwertuitgsgescllschast in Frank­furt zu gründen. Im weiteren Verlaus der Vernehmung wird von allen Prozeßbeteiligten eifrig an der Beantwortung der Frage mitgewirkt: auf welcher Grundlage wurde die V. V. G. gegründet? Der Zeuge und der Angeklagte Ihrig machen ein­gehende banktechnische Ausführungen. Auch der Sachverständige, kii m UIiuU(WU w uiu/un« v..^ Reg.-Rat Bastian greift in die Debatte ein und erläutert den Kauf

heitliche Regelung der Lehrpläne und steht auf dem Boden der und Verkauf von Wertpapieren. Als der Staatsanwalt einmal

Simultanschulc. Den Antrag Ulrich, wonach 50 000 Mart in vonfaulen Papieren" spricht, wird die Aus,prache noch Icb-

dcn Voranschlag einzustellen sind für Unterstützung mittelloser I Hafter, da Ihrig und seine Verteidigung den Verdacht, mit begabter Volksschüler, hat er mit seiner ganzen Fraktion unter-1faulen Papieren" operiert zu haben, von ttch abwelst. Rach stützt. Die Forderung der Negierung, für zwei staatliche Polizei- weiteren Darlegungen Jhrlgs und des Sachverständigen über beamte der Stadt Offenbach einen Betrag von etwas über 9000 Mk. die Emission von Wertpapieren schließt die Vernehmung dieses

einzusetzen, gab ihm Veranlassung zu der Erklärung, daß ein Zeugen, der erft am Schlüsse seiner Aussagen vereidigt wird,

durch das Vertrauen seiner Mitbürger gewählter Beigeordneter Ter nächste Zeuge ist der Revisor Brauer. Er hat die eigentlich keiner weiteren Bestätigung bedürfe, daß ja auch die Kasse von 19051907 revidiert. Er macht im wesentlichen die- Regierung jederzeit das Recht habe, den Gewählten bei uiigesetz-1 selben Aussagen wie der Vorzeugc. Auch er ist von der heillosen lichen Handlungen zu bestrafen oder abzusetzen. Die erfreuliche Wirtschaft überzeugt. Seiner Meinung nach hätten die Revisions- Tatsache, das; die Finanzlage Hessens infolge der Eiscnbahnübcr- berichte dem Angeklagten Ihrig Vorgelegen. Tiese Aussage steht schüsse sich gebessert habe, führte den Berichterstatter aus das Gebiet also im Widerspruch zu dem, was Ihrig behauptet hatte. Während der Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft. Er ist der An-1 er von den Verfehlungen Adams nichts gewußt haben will, ist sicht, daß der Eiscnbahuverlrag mit Preußen unbedingt revidiert I der Zeuge aber der Ansicht, daß dies doch der Fall gewesen sein werden müsse, da Hessen offenbar benachteiligt sei. Durch einen l mußte. Der Zeuge hat auch mit Beck über die Zustände nc- Diskussionsredner veranlaßt, ergänzte er dies dahin, daß die jetzt I sprachen. Aus die Tätigkeit des Beck in Rieder-Modau hat der bestehende Teilungsziffer, die für Hessen l/49 des Ucberschusses I Zeuge große Hoffnungen gesetzt. Seiner Ansicht nach war er beträgt, wohl sobald noch nicht geändert werden würde, da der I fleißig.

Vertrag unkündbar sei, wir also auf den guten Willen Preußens I Ein weiterer Zeuge ist der Revisor Müller. Er revidierte angewiesen wären, daß aber jene Gelegenheit benützt werden in den Jahren 19071909 die Kasse. Dieser Zeuge urteilt müßte, Preußen dazu zu bewegen, demkleineren Bruder" sein nicht sehr günstig über die Tätigkeit des Beck. Es kommt dann Recht werden zu lassen. Die geplante Herabsetzung der direkten der Fehlbetrag von 275 000 Mark zur Sprache, der durch eine Steuer will der Berichterstatter nur auf die untersten Stufen Schuldurkundc gedeckt wurde. Der Zeuge gibt an, daß es seiner angewandt wissen, so daß Einkommen bis 900 Mark steuerfrei Meinung nach sich nur um eine Schein urkunde gehandelt habe.

Deutsches Reich.

Die preußischem L and t aa s w a h 1 en

Erne im Restaurant Seebode in Marburg abgehal- tene Versammlung der Vertrauensmänner der konservativen Partei stellte einstimmig den seitherigen Landtaasabgeord- neten Prof. Dr. Bredt als Kandidaten für die bevor­stehende Land tags wähl auf.

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DreuMcker Avaeordnetenbaus I Aus Tanger wird gemeldet: 200 Andjeraleute

z-reNWllfep KWiWUUb. drangen in einen Bauplatz am Strande etn, zerstörten

Berlin, 1-. April. I Baracken und vertrieben die europäischen Angestellten

Heute ging die Aussprache über das KapitelKunst und un5 Arbeiter. T -------

Wissenschaft" weiter und zwar zumeist vor gähnend leerem ÜOr den Andjeralenten flüchten, die hierauf un-

Hause. Besondere Höhepunkte erklomm sie nicht, obgleich sich ßCr)dIiat beimkebrten.

sämtliche Redner als innige Freunde von Kunst und Wtncnschastl --

bekannten. Es wurde gesprochen über dieköniglich preußische Kunst", über die ler Parsifal, das Märkische Wandertheater, die Kunstanstalteii in Berlin, den Botanischen Garten tn Dahlem, ~ -, das uns Spanien immer noch vor-

Abgeorducten gutheißen werde.

In der sich anschließenden Aussprache dankte der Eisen- bahnbcamte Zorn- Gießen dem Abgeordneten, besonders auch im Namen der Eisenbahnbeamten und Arbeiter für seine Tätigkeit und regte zu neuer Arbeit an, da noch viel zu tun übrig bleibe. Er kommt dann noch auf das Koalitionsrecht der Arbeiter, auf Lohn- und Arbeitsfragen der Eisenbahnbeamten und auf die Ar- beiterwohnungsfragc zu sprechen. Sehr bedauerlich fei cs, daß an dic Beamten und Arbeiter in Gießen und Umgegend von den der Eisenbahndircktion Frankfurt a. M. zur Verfügung gestellten 18 000 Mark nichts ausbezahlt worden sei mit der Begründung, die Lcbensverhältnisse seien hier billiger als sonst, lvas den tat­sächlichen Verhältnissen nicht entspreche. Bürgermeister Schom- ber fragt an, wie weit die Angelegenheit mit der Errichtung eines Nordbahnhofs in Gießen gediehen sei. Der Ab- ----------- ... , , , ... , geordnete erklärt darauf, daß die früheren Verhandlungen in dieser

Die Polizei erwies sich als machtlos unD ;gad)e geeitert seien an dem geringen Entgegenkommen der tn y r c Frage kommenden Grundstücksbesitzer. Von einer Neuaufnahme

der Verhandlungen sei ihm nichts bekannt. Im gegebenen Falle werde er nach Kräften bemüht sein, das Projekt zu fördern. Es

Srn Min'sterke?ien ICI iQ öfters möglich, im stillen durch Rücksprache mit den betrefsen-

M MNUfe «um k>en Persönlichkeiten manches zu erreichen, was durch lahrelanges

Vrlle-d' -Avra y , 13. April. Der Kriegsministzer Petitionieren und öffentliche Versammlungen nicht erreicht würde, das Bild v. d. Goes, das uns Spanien immer noch por= I (£ t ie n n e und der Minister des Lleußern Pichon wohnen So schreibe er sich mit das Verdienst zu, daß die seitherigen un- cnthält, eine Porträtgalcric der Parlamentarier und noch vieles!^ Namen der Regierung der jährlichen PAgerfahrt zum I günstigen Bahnverhältnisse, besonders des Morgen- und Abend­andere mehr. ... r . , Hause Gambettas bei. Der Kriegsminister hielt eine Rede, znges, jetzt tim Sinne der Arbeiterschaft geregelt worden seien.' Nach

Hierauf erhielt der Kultusminister fern Gehalt bewilligt, . . die Notwendiakeit der'militärischen Anstrengu ng einem kurzen Schlußwort des Berichterstatters fcklvß der Vor­der Kultusvoranschlag war in 2. Lesung beendigt, und der , 'welche die neue Laae fordere Je friedfertiger, sitzende, Bürgermeister Schomber, die Versammlung. WS£Ä*8ÄÄT«1Ä. S, 8Ls»L --------~

KnKor imh soinp auf die Schwachen, und Uebenraschungen, welche auf die Rom, 12. April.Osservatore Romano" veröffentlicht

Unvorsichtigen lauern. Nach Minister: Etienne sprack; Mi- h^te abend folgendmi Bericht über das Befinden des

Homburg v. d. H., 12. April. Der Kaiser har an leister Pichon. Er sagte: Das repub Manische, arbM- Papstes: Der Papst, der am 4. April erkrankte, erlitt einen

die Umgebung der Cumberländischen Herrschaften O r de ns- j-,ame und friedliche Frankreich habe recht, der Zukunft ruhig Rückfall von Influenza mit Anzeichen von Bron-

ausz eich nun gen verliehen. Unter anderen erhielt der Auge zu schauen. Seine Stimme löerbe im Rate Eu- ch^is. Das Fieber, das seit drei Tagen gewichen war.

Wirkliche Geheime Rat Baron von der Wens e den Kronen- ropas gehört, weil Europa es als versöhnlich und uneigen- h^ute uiit einer Verschlimmerung des Brust - orden 1. Klasse, der Hausmarschall Graf Grote den uüpig kenne. Seine Macht rühre aus seiner Loyalität, Katarrhs wiedew aufgetreten. Tesorgniserr^g nde SYWP-- Kronenordati 2. Klasse mit Stern und der Kammervorsteher hinein Kredit, den Hilfsquellen seiner Arbeit, und aus ^me sind nicht vorhanden, gez. Marchia Fava. Amiei. Major a. D. Mertens den Roten Adlerorden 3. Klasse, seiner Vertragstreue her, sie rühre in gleicher Weise aus Rom, 13. April. Im Befinden des Papstes war heute L>eute mittag ist Familientafel und für die Gefolge Mar-1 Opfern her, die es sich auferlege und auferlegen werde, nachmittag eine Verschlimmerung zu verzeichnen. Tie schalltafel. um alle seine Aufgaben ebenso wie seine militärische Temperatur war gefticgen und überschritt 38 Grad. Die

Der Herzog und die 5)erzogin von Cumberland, Prin- ^f der .Höhe zu halten. Frankreich suche, seiner selbst und katarrhalische Affektion"der Bronchien, die namentlich auf zessin Olga, sowie Prinz und Prinzessin Max von Baden Freundschaften sicher, Anlagonismen beizu egen unb ber linken Seite lokalisiert war, droht sich auszudehnen, sind um 3 Uhr 15 Min. von hier nach Karlsruhe abgereist. I Konflikten vorzubcug.'n. Es habe von keiner Seite etwas daß' eine Lungenentzündung befürtet wird.

Sie wurden im Automobil zur Bahn geleitet vom Kaiser, Isiirchten. Frankreich bedrohe die Sicherheit Europas i/27 Uhr abends findet eine neue Konsultation statt,

von der Kaiserin, dem Prinzen Ernst August, der Prin- nicht, es werde im Gegenteil alle Kraft seiner Diplomatie Amiei üerlie ßseit gestern den Vatikan nur kurze Zeit, zessin Viktoria Luise und dem Prinzen Slba.bert ^teJ8erd bcr Aufgabe widmen, etwa drohende Unsicherheiten zu be- Die Schwestern des Papstes weilen gleichfalls im Vatikan, abschiedung war überaus herzlich.. Der Kaiser und der seitigeii. Die Kardinäle und das diplomatische Korps verfolgen den

Herzog reichten sich, als der Zug sich schon tn Bewegen,g - ,---------- . ------ Krankheitsverlaiif mit lebhaftester Anteilnahme,

gesetzt hatte, nochmals die Hand. 21M5------------------------------------------

Karlsruhe, 12. April. Tas Herzo gspa ar v on

Cumberland mit der Prinzessin Olga von Cumberland! Die Aendernng der landst'ändischen Geschäftsordnung. VlC nLOCr^OOQUCt ®Ct10ff?n|a)0jtSirifC.

traf mittelst Sonderzuges abends 6 Uhr hier ein. Zum bs. Darmstadt, 12. April. Der So nde raus- bs. Darmstadt, 12. April.

Empfange am Bahnhof waren der Großherzvg und die Groß- schuß der Zweiten Kammer für die Aendermig der land- ^lls weiterer Zeuge wird Revisor Lehr vernommen, der herzoaiii von Baden erschienen. Das Herzogepaar mit der ständischen Geschäftsordnung hielt heute vormitiag eine bereit§ int 3aI)rP 19qo Mißstände bei bet Kasse festgestcllt hatte. Prinzessin Tochter nimmt im Palais Prinz Max Wohnung, längere Sitzung ab. \ - ---------- ,onn

Heute abend findet beim Prinz Max Familientafel statt, beraten, und es entwickelte sich ein lebhafter Meinnngs-

Homburo v d. H., 13. April. Der Hof nahm heute austausch. Die verschiedenen Ansichten, die dabei zuläge vormittag an dem Gottesdienst in der Erlöserkirche teil, getreten sind, soll der Berichterstatter, Vizepräiident Dr. Der Kaiser besichtigte anschließend mit dem Oberbürger- Schmitt, zu einem ausführlichen Bericht zusammen­meister von Homburg die Kuraulagen. Zur Frühstückstasel fassen, der dem Ausschuß dann in seiner nächsten Sitzung waren geraden: P arrer Holzhausen, Sladtverordnetenvor- am 5. Mai vorgelegt werden soll, steher Dr. Ruediger und Kurdirektor Graf Zeppelim , *

Bei der Rückkehr des Kaisers aus der Erloserk-irche Die Bildung einer selbständigen Gemeinde nach dem Schloß spielte sich heute mittag: ein hubjche.' Duchschlag mit eigener, der bisherigen selbständigen Zwisch-enfatt ab. Aus den Reihen des Publitums lp^ug Gemarkung Buchschlag entsprechenden Gemarkung ist nach plötzlich ein gut gef l eib eter Schuler auo ^^0111111^ e-ner ^nitlichen Bekanntmachung im Regierungsblatt Nr. 11 hervor und überr-eichte dem Kaiser einen Brief, 11. April mit Wirkung vom 15. April 1913 an ge- Jm gleichen Augenblick hatten aber schon nehmigt worden.

mtna(beamte nnd^winkt^dann lachend^den Wiescck, 13. April. Im Saale von Adam Ziegler fand

ließ den Brief sofort offnen und i .. Brief aut Samstag abend eine öffentliche Versammlung statt, in der

Beamten zu, den Ju n gen 1 oj> 5 u l a )) J- ! Landtagsabgcordneter Professor Urstadt - Gießen iilxr seine

enthielt nämlich «eine Bitte um Ausnahme oev ocyuiers Dätigkeit im Landtag Bericht erstattete. Er legte seinen Stand- in eine Kadetten an st alt. \ punkt dar über die Bodenfrage unb bie für die kleineren und

.-«<1 . 1 ---- | mittleren Landwirte so nachteilig cinwirkenden Fideikommisse.

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Brennmaterial 2423