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Schiffe im deutschen Außenhandel.
Im letzten Jahre sind bedeutend mehr Schiffe aus Deutschland nach dem Auslande geliefert worden als fremde Schiffe nach Deutschland Soweit es sich nm Seeschiffe handelt, hat- der Wert und Raumgehalt der nach dem Auslande gelieferten beitu. verkauften Schiffe im Jahre 1912 16,4 Mill. Mk. und 46 736 Regffler- tonS netto betragen gegen nur 4,85 Mill. Mk. und 24 551 Regifler- lonS tm Jahre 1911. Dem steht ein Zugang auS den, vlnslande gegenüber von 9 Mill. Alk. Wert und 13 309 Registertons Raum- gehalt gegen 13,3 Mill. Mk. Wert und 62103 Registertons Raum- qebalt tm Vorjahre. Kegen das Vorjahr hat sich namentlich der Zugang von eisernen Seeschiffen auS tLnqland vermindert, während umgekehrt die L'teferuna von eisernen Seeschiffen auS Deutschland nach dein Au-lande, besonders nach Italien, dem Werte nach von 3,4 auf 15,25 Mill. Mk. zugenommen haben. Auch die Lieferungen von Flußschiffen nach den, Auölande haben sich verinehrt, nnd zwar an Wert von 3,6 Mill. Tlf. im Jahre 1911 aus 5,18 Mill. Mk im Jahre 1912. Umgekehrt sind die Lieferungen von aus- ländischen Flußschiffen nach Deutschland von 5,43 Mill. Mk. auf 5 Mill. Mk an Wert zurnckgegangen. Hiernach hat die .Ausfuhr" von See- und Flußschiffen zusammen einen Wert von 21/ Mill Mk erreicht «gegen rund s Mill. Mk. im Vorjahre), die .Einfuhr" aber nur einen Wert von 14 Mill. Mk. (gegen 18,7 Mill. Mk. im Vorjahre).
Verbranch von gesalzenen Herinnen
Bekanntlich hat der Bierkonsun, im Teuischen Reich, nachdem er bi» Ende der neunziger Jahre falt stetig in die Höhe gegangen war und in den Jahren 1R97 bis 1901 durchschnittlich 116 bis 118 Luer jährlich auf den Kopf der Bevölkerung betragen hatte, iväbrend des letzten Jahrzehnts stark nachgelassen. Es hat den Anschein, als sei dies and) auf den Verbrauch von Salzheringen von Einfluß gewesen. Jedenfalls ist dieler in den letzten Iabren el enfalls stark zurückgegangen. Leinen Höhepunkt halte er in der
Htiit>criUäf$*KacbricMen»
— Pie Ferienkurse der Berliner Dozentenverein,gung finden in diesem Jahre in der Zeit vom 3. März bis 5. Avril statt (mit AusMust der Osterfeiertage vom 21. bis 24. Mürz). Im Anschluß hieran, vom 7.—12. April, wird ein Gruppenkurs über „Magen-Tarmkrankheiten" stattfinden.
Ularfte.
fc. Wiesbaden, 13. Febr. Heu- und Etrohmarkl. Angefahren waren 2N Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Veit b.4o— ।.00 Mk., Stroh (Richtüroh) 4.40 Alk. — Fruchtn, arkt. Hafer 1 *',40—19.6 1 Mk. Alles ffir 100 KUo.
— Herborn, P. Fcbr. Auf dem beute abgebaltenen Markt waren aii’getvicben 216 Stück Rindvieh und 880 Schweine. Fett» vieh war nicht aufgetrieben. Auf dem Schweinemarkt koßeier Feikel 50— 70 Alk.. Läufer 75—95 Mk. und Emlegschweiue 1U0 ti; 130 Mk. d"4 9'nar. Der nächste Dlarkt findet am 13. März üat
F.C. Wiesbaden. V ie bh o--M a r k tb e ri cht vom 12. Fed-, Auftrieb Rinder sOchsen 27, Bullen 0, Kühe 57). Kälber Schafe 3 , Schweine 416. Preise h"trJ00i'f\
Geschäft mittel. Lebend- Schlach»
Beb. Himml
mit der Ausführung betraut. Tie Kosten belaufen sich auf 3400 Mark. Nach dem Entwurf ruht Wagner auf einen, Felsblock, er soll in dem Moment dargesteslt fein, als er in Biebrich die Meistersinger ausdachte und dabei seinen Blick sinnend nach Mainz gericlstet hat. — Für Anschaffung von Schränken für das Altertumsmuseum wurden 4000 Mk. und für 'Erbauung
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VeNfeffchioe. ouSaemästete. höchsten Schlachtwertes im Alter von 4-7 Iabren ....
Die noch nickt gezogen haben lungejochtj . . Junge, fleischige, nicht cmSgemästets und ältere auSgemästete .....
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Vollsleisckiqe. auSqew^ höchsten Echlachttv. . .
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vollsteischige auSgemästete Färsen höchsten Schlacktivertes . .
Vollsteischige auSgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes dir ui < Jahren ...
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Mäßig genahrts Kühe und Färsen Kälbei
Feinste fDlafttdlöec
Mittlere Mair- und beste Saugkälber ....
Geringere Alasl» und gute Saugkälber . . .
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Vollfleischige Schweine von 80—100 ki? Lebendgewicht 61-62*/,
Vollfleischige Schweine unter 80k? Lebendgewicht 61*/,-00
Vollsteischige Schweine von 100—120 kg Lebend- gewlcht '. 62-6400
Vollsteischige Schweine von 130—150 kg Lebend«
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Äa nölen im neuen Stadtteil 77 000 Mk. bewilligt. — Lehrer sind um Abänderung der Gehaltsordnung gekommmen, sie wünschen, das) ihnen die aus dem Lande brachte Dienstzeit angerechnet wird. Das Gesuch wurde Schulausschuß überwiesen.
Hessen-Nassau.
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benwtraten hoben gemeint, für die gehobenen Unterbeamten müßten die Mittel vorhanden sein. Das klingt sehr schön, aber von den sozialbenrokratischen Reden können die Beamten heute noch keinen Kuchen baden Die gehobenen Unterbeamten müssen herauSgehoben werden aus der Reihe der unteren Beamtenklassen und angegliedert an die mittleren Beamtenklassen. Unter welchem Titel ist gleichgültig. Man soll auch die gehobenen Unterbeamten nicht «allzu rasch pensionieren Man könnte ihnen im Interesse der Sparsamkeit einen leichteren Dienst geben. Die Pension ist leider .viel zu gering. Dringend notwendig ist auch, daß für das Woh- nnngsbedürfnis der Unterbeamten gesorgt wird. Daß unverheiratete Telephonistinnen einen höheren Lohn bekommen als die Männer, muß mit beiden Hänben unterstrichen werden. Auch dem Zustand muß ein Ende gemacht iverden.
Bei der heutigen Methode kommen die gehobenen Unterbeamten zu kurz. Die Schaffnergehälter sollten von 1200 auf 1800 Mark erhöht werden. Auch die Landbriefträger sind zu kurz gekommen, die in Wind und Wetter hinaus müssen. Wir wünschen daß diese bodenständigen Beamten sich wohl fühlen. Den Postboten sollte man die Tagegelder auf 2,50 bis 3,50 Mark erhöhen. Recht schlecht stehen sich auch die Postillione. Den Resoluttonen der Kommission stimmen loir im allgemeinen zu. Es muß endlich etwas Tür die Postbeamtenschast geschehen. Auf den Löschblättern der Poftanstalten inserieren jüdische Warenhäuser. Man sollte den Mittelstand nicht durch diese Reklame schädigen.
Ein recht ungehöriger Vorfall ist auf einem Reichsvostamte des Norddeutschen Lloyd vorgckommen Die Tägliche Rundschau berichtet darüber, daß die deutschen Passagiere auf diesen, Dampfer am 2. September ein vaterländisches Lied spielen lassen wollten und daß der Kapitän das verbot, mit Rücksicht auf die ausländischen Passagiere Es steht aber fest, daß derselbe Kapitän am amerikanischen Unabhängigkeitstage es ruhig zugelassen hat, daß ein amerikanisches Frciheitslieb gespielt wurde. Dieses Verhalten be5 Kapitäns ist eine bedauerliche nationale Entgleisung, die wir durchaus berurt eiten. iBeisatt bei der Wittsch. Vg.)
Freitag 1 Uhr: Weiterberatung.
Schluß nach 7 Uhr.
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Wie Bouillon Würfel hergestellt werden.
Wie fast alle Artikel, die sich im großen Publikum einer fchätzung erfreuen, sind auch Bouillon-Würfel nicht dem 2du» entgangen, verschlechtert nnd verfälscht zu werden. Dies namentW in der Richtung, daß der s>letfch-Ertrakt — ihr wertvollste, standteil — in immer geringeren Aiengen zugesehi und schlieM ganz weggelassen wurde. Würfel dieser Art, die unter allerhaid vielversprechenden Fanlafienameu in den -handel kommen, gcvm keine wirkliche Bouillon, das heißt Ü-leischbriibe, sondern einm in der Hauptsache nach (5upucnträutcrn, Geioürz und äbnlidjfT schn,eckenden Ausguß, der in seinen Wirkungen auf den Körper vw der Fleischbrühe ganz verschieden ist. Der Käufer erhält für fre Geld etwas ganz anderes, als er zu erhalten glaubt.
Angesichts dieser Tatsachen ist dem Publikum größte Born-! beim Einkauf von Bouillon-Würfeit, anzuraten. *bJcf Wert darar legt, eine wirkliche Fleischbrühe zu kaufen, wähle unfern OY1 BouiUowWürsei; er wird im modernen Elroßbetriebe, unter wisst» schaftlicher Aufsicht, nut beiten ßiiiatcn und dem erforderlich« Quantum Fleischertrakt hergestellt.
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Straßburg, 12. Febr. Ami Montag hat in Straßburg eine Konserenz des Arbeitsausschusses für den im Juli 1913 beabsichtigten Wasserflugzeug^Wettbewerb am Bodensee stattgefunden nnb zwar zunächst mit den Vertretern des Vereins Deutscher Motorfahrzeug-Jndusttieller (V. D. M.I.1. An der Besprechung nahm auch Kapttän zur See Leppert teil. Dabei wurden auch die ^Ausschreibungen für diese Wasserilugzeugkonkurrenz, die voraussichtlich turnt 8. bis 13. Juli stattsinden soll, festgesetzt. Namhafte Preise im Gesamtbeträge von 100 000 Mark fielen für den Wettbewerb zur Verfügung, davon 70 000 Mark sür den Großen Preis vom' Bodensee. Die Zuverlässigkeits- und Ge- schwindigkeits-^Prüfung erfolgt über inne Strecke von 200 Kilometer, das ist eine «zioeimalige Un^rundung des Bodensees. Nennenswerte Prämien werden aud> ausgesetzt sein für hervorragende Maschinenteile, zum Beispiel für Schwimmer, für Anwerf-Vor- richtungen, Aufzugsvorrichtungen für das Fahrgestell usw.
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Eriatzgefchäft am Domtersvrg, 6. März, in der Drrttchaft zum Füsenkeller, unb für den ^lshebungsbtzirk Lauterbach am Freitag, 7., unb Samstag, 8. März, im Saale von Hermann Weuöer in Lauterbach statt.
Kreis Friedberg.
L. Friebberg, 12. Febr. An ber schon längere Jahre hier bestehenben Kaufmännischen Fortbildungsschule wird von jetzt an ein Kursus fürMädchen in B u ch f ü h r u n g eingerichtet.
Starkenburg und Rheinhessen.
d. Mainz, 12. Febr. In der heutigen Sitzung ber Stadtverordneten wurde ein Schreiben ber Loge zur Eintracht verlesen, baß sie ber Stabt ein Museum für Säuglingstürsorge zum Geschenk anbietet. ES ist eine Nackbilbung aus ber Ausstellung „Der Mensch" in Darmstadt. Das Geschenk wurde angenommen. — Der Derwaltungsbericht für 1911 nnrrbe gutgehttßen. — Ein Richard-Wagner-Denkmal wird im Foher des Stabttheaters errichtet unb ber Bildhauer 2B a b e r e in Müncln'n
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X. Hanau, 12. Febr. Am 19. November hatte der Lehrer Johannes B. in Langenselbold einen Schüler ber Fortbilbungs- schule, ber sich wieberholt ungehorsam gezeigt hatte, gezüchtigt. Eine Anzahl Schüler rotteten sich baraiiften zusammen, verfolgten ben Lehrer auf bem1 Woge nach seiner Wohnung, ioarfen nach ihm mit Steinen unb eröffneten dann gegen seine Wohnung ein Steinbombardement. Von einem Steine war der Lehrer in die Seite getroffen, indes nicht verletzt worden. Der größte Teil der Ucbeltftter ist bereits von ber Polizeibehörbe bestraft worben. Heute standen vor den Schöffen der Taglöhner Philipp V., die Zimmerlehrlinge Wilh. Fr. und Heinrich B., alle von Langenselbold. Die Anklage lautete auf groben Unfug und Werfen von Steinen auf den Lehrer B. und gegen sein Haus. Der Gerichtshof war nach beendeter Beweisaufnahme der Ansicht, daß die Tat sich als Lairdfriedensbruch darstellte, der mit einer Mindeststrase von 3 Monaten Gefängnis geahndet wird. Er erklärte sich für unzuständig unb verwies bic Sache an bic Strafkammer zu Hanau.
- Lauierback, 12. Febr. Das ErsatzgeschäN für den Kreis Lauterbock beginnt am Dienstag 4. März, tm Darmstädter Hof zu Grebcnbatn tur dcn,Auehebungsbe^rk Grebenhain Für ben Ane Hebungsdez
„Grade als er sich erklären wollte - es war beim Dollarvrinzefsinen Walzer — überkam nüch m Hußenanfnll,' wir muhten aussetzen u. der günstige Augenb» war verpaßt. Wer weiß wann er nun sprechen wird!" — kommt davon! Du weißt, daß du erkältet bist, und dock bau kl deine Sodener nicht nütnciiomme». Wie oft muß ich dir laute daß man eine Sod. Pastille weiiigstenv auf deut Weg zur OicfeL- fchaft im Munde zergehen lauen soll, u. auch in ber Unterhalt«! kann man eine Sodener unanffälllg lutschen. Dao erhält l* Kehle geschmeidig und ist ein ausgezeichneter Sckutz gegen fr kälttmaen. Aber man muß Fays ächte Sodener fordern, we! üe kms den zum Skurgebrauch benutzten Gemeindeheilauellu gewonnen find. — Die Dcdaäitel fönet 85 Pfg.fi8**i?
uul Zett von Mitte der act tziger Jahre bis zum Jahre 1905 erreicht,
zirk Sch 1 i n frnbrt dasin welcher Periobe er zwischen 4 unb 4,5 Kilogramm jährlich pro
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aus prima Stoffen eu sehr soliden Preisen in empfehlende Erinnerung »“/*
Creme | Vor dem Oeloocbi ? Ihrer Priparate j waren meine Zlhet tgam mit Zahoauii ! bedeckUucb wie- aixhentllcbew Gehn utb obiger Priparate lat demlbe vollaUndlg verleb wunden. Mein« Zlhne und ftrt klar und weit On 6. 7. 08- J- 5
weifl. beugt der Zahnflule (StockIg- werdeo der Zlhne) vor. verhütet Zahnstein. Dauernd haftbar. nie verhirtend. Tube 60 Pf. u. 1 M Man achte gen u auf den Namen .Koiraodont* Ueberall xu haben. Kolbe rgerAnitalten fürExferlkultur 1 Ostseebad Kolberg.
Biedenkopf, 12. Febr. Beinahe hätten wir beute morgen das M i l i t ä r l u s t s ch i s f P II (bisher Parsevalluftschift VIII) auf seiner Fernfahrt Bitterfeld—Köln begrüßen können. Das kürzlich von der Militärverwaltung übernommene Luftschiff mar gestern morgen kurz vor 9 Uhr in Bitterfeld aufaestieqcn. An Bord befanden sich neun Personen, darunter Me Mitglieber ber Militärkommission. Führer war Oberleutnant Stelling. Tie Fahrt sollte um den Harz herum über Kassel gehen Kurz nach 12 Uhr mußte jeboch bei Gotha, weil bas Wetter.nebelig war, eine Lanbung vorgenommen werben. Von hier aus erfolgte heute morgen 8 Uhr bie Weiterfahrt nach Köln. Gegen 11 Uhr würbe bas Luftschiff über Wetter gesichtet, cs flog über ben Wollenberg, Buchenau, Karlshütte unb Wilhelmshütte unb bog hier aus bem Lahntal ab, um über Tautphc,Sil- berg, Niebereifenhaufen, Nieberhörlen weiter xu fliegen. In ben Ortschaften hatte bas Erfchcinen bes P II überall bie Bewohner auf bic Straße gelockt; das Luftschiff flog in einer Höhe von 150 bis 200 Meter langsam unb konnte bei bem klaren Wetter längere Zeit beobachtet werben.
fc. Vöhl, 12. Febr. Der Plan zur Errichtung bes S a m- m clb cd en £ der Edertalsverre liegt beim Bürgermeisteramt zu Asel für 14 Tage zur allgemeinen Einsicht offen. Eine zahlreich besuchte Versammlung beschloß, gegen das Projekt der Edertalsverre Einspruch zu erheben, weil keine Brücke über die Eder bei Asel vorgesehen sei. Seit der Talsverrenbau begonnen worben ist, hat sich rrämlich Vöhl bemüht, eine Brücke über bie Eder auch nach bem' Sverrenbau zu erhalten. Ter Verkehr mit bem anberen Ufer wirb jetzt durch verfchicbene Brücken hergestellt, die fallen sollen.
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12. . 13.
Aus Stadt und tand.
Gießen, 14. Februar 1913.
♦♦ Ovdensangeleqenheiten. Ter Groß Herzog hat bem Bankier Karl v. Metzler in Frankffctt das Ehrenkreuz des Verdienstordens Phllipps des Großmütigeir. verliehen, sowie den nachbenanTtten Beamten die Erlaubnis zur Amtahme und
Tragen der ihnen von dem Könia von Preußen verliehenen Auszeichnungen erteilt: den Roteir ?ldler--Orden 4. .Aa,,c dem Postrat Krug in Karlsruhe, den Kronen-Orden 4. Klaffe dem Poftsekretär Jas. Weber in Heidelberg. Ter KSmg von Preußen hat den nachbenanntcn Personen die Erlaub^ts zur Anlegung ber ihnen verliehenen nick'tvreußiscken Drben erteilt, nnb zwar: des Komturkreii.e? 2. Masse des Großherzogltch Hefftscken Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Fabrikl'esitzer Ioh. Abraham v. Wülfing in Charlottenburg: des Ritterkreuzes 2. .Nasse desselben Ordens dem Hauptmann v. Bocltztg beim Stabe des 4. Garderegiments zu Fuß: des Hessischen Mlgemetnen Ehrenzeichens dem Unterzahlmeister Stein tm Füsffterregzment v. Gersborff (Kurhesfisches) Nr. 80.
♦♦ Lehrerpersonalien. Ernannt würbe ber Lehrer Phil. Schmidt in Eich zum Reoltehrcr an bem Gvmnasmm zu Worms imfer Belassung in ber Kategorie ber Bolksschullehrer.
♦* Die schriftliche Staatsprüfung für ben höheren Finanzbien st finbet am 2. Avril unb an ben fotgenben Tagen in Darm stabt statt. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind unter Verivenbung eines Eingabestempels von 1 .50 Mk bei ber Prüfungskommission für ben höheren Finanzdienst zu Tarmstabt bis zum 22. März einzureichen.
- Oeff entliehe Lesehalle. Im Januar wurden 2726 Bände oiiSaeli ehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatlir 1222, Zeitlchristen 4*»1, Iiigendschrfffen 359, Literatur- acirhicbte 32, Otebichtc und Dramen 41, Länder- unb Völker- knnbe 86, Kultilrgeschickte 42, Geschickte unbBiogravhien 165, Kunst- aesckickte 22, Natiirwiffensckast unb Technologie 157, L>eer- unb Seewesen 22, fiaiiS- und Landivirlschast 21, Gelundhettslehre 7, Religion unb Philosophie 44, StaatSwiffensckast 16, Sprachwiffen- jckalt 9 Bände. Nack auswärts kamen 122 Bände. — Neue Kataloge iverden in der Bücherhalle während der AuSleihe- stunben zu 50 Plg. verkault.
Landkreis Gietzen.
-m. Birklar, 12. Febr. Bei ber betitiqen Jagd- verpachtunq wurde bie Jagd bem bisherigen Pächter, Graf Wilhelm zu Solms-Laudach, auf weitere sechs Jahre übertragen. Der feitherige Pachtpreis betrug 1200 Mark, jetzt ist er aus 1450 Mark gestiegen. Der Wilbftanb kann als guter bezeichnet werben. — Der Gesangverein „Harmonie" brachte gestern abenb seinem Mitaliebe, Gutspächter Oberamtmanu Brückmann, anläßlich seiner silbernen Hochzeit ein Ständchen. Nach Vortrag mehrerer Lieber Ittb Herr Brückmann bie Sänger in bas Gasthaus „ßuv Traube" ein.
Kreis Alsfeld.
Alsfelb, 12. Febr Der Historische ^Verein für Hessen beabsichtigt, im Laufe bes Sommers eine Sammlung von Alsfelbcr F a m i l i en wa v p c n herauszugeben. Auf etwa 12 Tafeln werben nahezu 140 Wappen vertreten fern; außerdem werben in ungefähr 16—20 Seiten Erläuterungen ber Abbildungen unb familiengcschichllichc Notizen gegeben Viele heute noch blühenden Alsfelder Familien futb darunter vertreten, manche mit mehreren verschiedenartigen Wappen, z. B. Bücking <4 W ), Plauz (2), Weber (2), Waldeck, Weitz, Ramlveck, Koch, Martin, Heidcwach, Schmidt, Gnmbbergcr, Leim, Mendorf, Welker, HiN, Hölscher, Bing, Haberkorn, Hartmann u. a. m >cr GescknchtS- unb Mlertumsvercin ber Stabt Msfeld lsat auch einen Beittag zu den Herstellungskosten bewilligt: auch eine Zahl aus- märtiger Bürger, bereit Familicnwavpen in ber Sammlung ver treten ist, wirb durch eine Unterstützung bic Veröffentlichung beS Werkes ermöglichen. P1 .
x Ruppertenrod, 12. Febr. In der Gastwirtschaft „Zum Reichsadler" hier fand eine Bürgerversammlung statt wegen Anlegung einer Wasserleitung. Ein K^ultur- ingeuieur führte die Vorteile einer solchen Anlage aus und legte den Kosteupunlt dar, den die Leitung verursacht. Die 80 anwesenden Bürger erklärten sich alle zum Anschluß bereit. Die Frage, ob unsere O^emeinde an die fflruppe Ober Ohmen und Unter-Seibertenrod aneteschlossen werden soll, oder ob eine neue Gruppenwasserleitung mit Anschluß der Gemeinden Merlau, Nieder-Ohmen u. a. ge- grihibet wird, ist noch nicht entschieden. — Bei der heutigen Wahl eines B e i g e o r dnet e u ging der Bäckermeister und (^emeinderat A. Philippi mit 85 Sttmmeu aus der Wahlurne lyerooi-. Sein Gegner, Metzgermeister Völzinq, erhielt 33 Sttmmeu, eine Stimme fiel auf Johann Kratz V.
j. Wettsaasen, 12. Febr. Ein Beschluß des hiesigen Gemeinderats macht hier und in der Umgegend felyr viel von sich reden. Die G c m e i n d e j a g d wurde nämlich, trotz össentlicheu Ausschreibens, aus der Hand für einen sehr geringen Preis vergeben nnd zivar an die alten Pächter, Landwirte der hiesigen Gemeinde Auf die Jagd ist bereits das Doppelte der nunmehrigen Pachtsumme geboten. Das Kreisamt ist von dem Beschluß in Kenntnis gesetzt worden und man ist sehr gespaimt, was die Behörde verfugen wird.
Kreis Lauterbach.
13
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59,7
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57,7
44
5,7
91
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14.
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4,2
5,5
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