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11.12.1913 Erstes Blatt
 
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Werst ivcftlirf» von

1897 Theater bc-5 Westrn> an die IReibr Jn den Isbren 1898 bis 1902 waren wir Direktor- im ,.J?cufn Theater" 3<ibre |

steht, dast Deutschland hier Truppen landen werde. (Genauer: '.'»ach russischer Ansicht werden die im Besitze der Seederr ichait benndlcchen Drutichen ihre marutme llebcrmacht in den baltischen bewässern dazu benutzen, um entweder sich -l Petersburgs ;u benuicbhgi'n oder eine scheinunterneh^ mung gegen St. Petersburg in Szene ju setzen, um starke ruiHKhc Kräfte vorn Z?auplkriegsfchauplatzc iernrudalltn, oder gegen die russischen rückwärtigen Verbindungen nach dem iioibmcnlidien Kriegsfchauplatzc- Rußlands in wirken, oder endlich sich der wichtigsten >?äsen an der baltischen Küste zu bemächtigen, wobei natürlich auch mehrere dieser 3idc gleichzeitig verfolgt werden können In den der russischen Regierung gleichgültig ober gar feindselig gegenüber stehen- den Bewohnern fiimlands würden so ist immer noch der rnssjschc Otedankengang die gelandeten deutschen Truppen unter Umstanden eine wesentliche Unterstützung finden. Also must Karibago-finnlaiid zerstört werden, zur höheren Irhrc Rutzlands und zum besseren Sdmtze Petersburgs. fünf rusiischt Kaiser seil der Eroberung Finnlands bis auf den ifbi'Un Herrscher haben die Unverletzlichkeit der finnischen Verfassung und die Unantastbarkeit des selbständigen Landes feierlich gelobt Alle diese Eide zerstieben vor der furcht­baren Sprache, die der Mrieg*goil führt ftür uns Deutsche ist wichl'.ger als allesMitleid" mit dem vergewaltigten, finnland d,e ernste Notwendigkeit, den wahre., (Krund des russischen Vordringens zu erkennen und uns militärisch dar auf rimuridncn Denn stets und immer ist Politik weniger er was für« f^emüt gewesen, als vielmehr die fdiiwrc Kannst, Machtsragen und harte Tatsachen beizeiten richtig zn be werten und im Interesse des eigenen Vaterlandes auszu nützen.

Auslanv.

Der russische Reick» srat lehnte mit 94 gegen 74 Stim­men die Zulaiüina der polnischen Sprache itMbrmb der Sitzunacn der Stabfttrrnxi,hingen Polen- trotz der Befürwortung bifrtb den Ministerpräsidenten ab

M inisterkrisiS i n der Türkei Die Diener9?eue ilrer Presse" meldet auS Konstant inozvl: T-er 01 r o ft m e f i r un­terbreitet- am Mittwoch vormittag dem Sultan lernen Rücktritt Ter Sultan bat ibn durch seinen zweiten .Qantmem, sein (Mud) zurückzu ziehen. doch beharrte der Grostwesir aus i.ineni Entschlust. Ein nachmittags unter dem Vorsitz des Scheich ül I-lam tagender Minister rat erörterte die Jhnfr Erwogen werden folgende Kvmlinationcn: striegsminister Izzet Paidia als OEohwesir, Ma­rinem.inster Mamut als ttrieasminister oder Präsident des 3laat»- ral- und Platzkommondant, Dfchemal als Mar,ncmimster. Mene- ra 1 stabsches HadiPascha, ein ttzegnerderdeutschen M i l i t ä r m i s f, o n, soll »urücktreten.

einen durch bm finnischen Busen vorstostenden Angreifer n» der flanke zu bedrohen. Wiborg, das ans einer Reihe vor­geschobener forts, namentlich auf der Ostseite und ans Trongsund besteht, soll d,e Aufgabe erhalten, den Land weg von finnland aus St. Petersburg zu sperren für Rustland kann finnland zum Kriegsschauplätze werden bei einem Waffengang mit Schweden oder bei einem Ausstande in finnland selbst, den die russische Regieruyg mit (Kewalt niederwersen rnützke DrutenS aber halten d,e militärischen Kreise Rnstlands es für wahrscheinlich, da st bei einem Kriege mit Deutschland die Südküste f,nnlands zum Schau platz militärischer Operationen wird, da die Mutmastilng be

Dcuticbet Kcid>.

Ter vreustische Landtag loird, wie bekannt, am Don nervtag, 8. Januar 1914, zusammentret» u Er wird durrl) eine TI tonrebe bur(h den König an bu-iern Tage mittags im Berliner lasse eröffne, m.rben Am gleichen Ta ,e wird der finan , Minister in, fltücvrbnetenhau.e den Voranschlag v.wiegen Tie Prösidentenwablen m.rben im Adgeordnetendause und verrendaule vorauöfich.lich am 9 Januar stattsinden Man kann m.t der Wiedern'abl der alten Prindien rechnen Tas derrenhaus

erste 3tati:Iefung erst am 13 Januar einireteu und die bauvurficn liegenden Tage den Fraktionen für die Jlaivbefprert-dinnen über lassen Neben dem Voranschlag unrh das neue fisrbereiqesev und da. Piarzellrerung^gesetz rorgelegk werden, ferner die üblitlxn Etoi- über id en und Nachweisung n Wettere gefetzgebensdres Mater cl wirb dein Vanbtagr erst unter zugeben, das Slaalsminislertuni tu; darüt.er lüberc tk-üinrnrunflen noch mdn getrorni

Landesrechtliches Vorkaufs und Einspruchs I recht bei Otrundstücksoeräusterungei, 3n dem netto-1

0 e fritif(t)c tage in Mexiko.

Beraeru», 10. Tez. Ter amerikanische Konsul in Tom- pico meldet, dast gestern abend nn Bote de- Insurgentengenerals Villa bei ihm eingetroffen sei und ihm mttgeteiU höbe, dast 4<KMi Insurgenten unter den Generalen Villa und Eastro sich aui dem Marsche gegen Tampico beiänben und dast ihre Vorhut nur noch neun Meilen von der Stadt entfernt fei Villa wies seine Leute an, soweit al- möglich von der Zerstörung non iSigcnhini abunclwn und alle Anstrengungen zu machen, um das Leben der An .st Inder zu sklmtzeu Der (Heneral fürchte jcbtxh, dast die Aus- in bei Verwirrung, dii txi einem Sturm auf die riabt und bei darauffolgenden Strastenkärnpfen eintreten müsste, in gioste (Mahr geraten würden ®r ersuche de-balb um unbcrsüglirfK Entsertuing aller Ausländer aus Per Stadt Als der Kvniul diese Rachristst telephonierte, waren noch keine Vorkehrungen ge- tro'feu, doch hielt sich Admiral fletcher bereit, jeden Augen blick alle Ausländer an Bord seiner Sduffe zu nehmen und Manne- mannschasten zu landen.

Sccfcftung Kron ft a b t.

Insel Motlin) hegt die

zum unmittelbaren Sdmtze der Hauptstadt bc summt. Ihre Befestigungen stammen noch teils iiuv der Zeit Kaiser 9^ikolaus I., teils wurden sic 1836 71 nach den Plänen Todllebens angelegt. Zurzeit noch Basis für die baltische flotte kann Kronstadt in Zukunft nach dem Ausbau Reval.' nur mehr als Reservebasis gelten. Der Ausbau R eo a l s , der bis jetzt aufs strengste geheim gehalten wurde, soll bis zum 1. Januar 1916 fcrtiggeftcllt sein. Bis zu btefem Termine hofft man aber auch die Zerstückelung finnland- burd,geführt zu haben! finnland besitzt zur zeit nur zwei feste Plätze, die festnng Sveaborg und die festung Viborg Sveaborg, der finnilchen Hauptstadt vel ftngfors vorgelagert, ist bestimmt, diese zu schützen, sowie

nathbcralcn Anträge, her den Rod, Kanzler um Vorlegung eine* chcietzeniwuifs ersucht, durch den bei c"rundstucksp«austci ungen em n i ? r j Unrecht »elfen ber inneren fi* o l o n i i 111 < m wer­den soll, werden folgende ,"rorbemnaen ausgestellt Sowohl ba* Vorkaufe als das En nipru.1i- recht sollen kurz bftriebigt weiden, tollen icdoch bei 04uh-uberirabrnrrträani zwilchen Verwandten auf- und absteigender Lime nicht Platz greisen: b<m Staate soll da* tu rüst, l-en, 'eine AusiU'uug atvr non ihm anderen

übertragen werden: bei der Ausübung des Ernfpriichörecht* soll Ingen de V : .usterer* in da- Veiäusterungsgefchüi'i einzutreren. wobei der Verausterer berccbiigt ist. non dem VeräustcrungSgeschäst zurückzukreien und die Erttattung der ihm entstandenen Kosten vom Staate mi verlangen

Die Arbeitslose nfürsorge in Bayern Die bave- rit'ch,- Regierung brachte im Landtag eine Vorlage ein. die 75000 Tiaif für Zuschüsse an tVemeinben fordert, die die Ir- beitslosenversicherung emfübren.

Der Wabkprüfung-a«-schütz be* Reichs­tage* beschäftigte fid) am Mittwoch mit ber Prüfung ber Sahl d e s Abg Lieben Rpt . Sadifen 14, Borna, und beschlost, die Wahl für ungültig zu erklären.

W r a f Prenfing t. Der banhfdr RcidX'rai und fibei- kommis besitz« ttras p Prevsing ist, 35 Jahr, all, an einem tvrileiben gestorben Er mar der älteste Sohn des bekannten karbolil'chen Adelc-führerS in Siaiiem. In der Politik trat er al» Widersacher des Staiiernfübrer» Tr. Leim auf. In letzter Zeit wurde tr als Wcgn*r der Beendigung der Regenlfcbaft Ixckannt. Er wohnte auch der Abstimmung über diese Fmge im Reichsrar

DaS Defizit des Metzer 8'atholikentageS. Der Vorstand des Lokalkomitees dos Metzer Katlwlikentage* hielt (un Dienstag abend im bischöflichen Palais im Beisein deS Bifdwfs die Schlustfitznng ab, in ber ber Rechenschafts­bericht erstattet wurde Das Defizit beläuft fid) biernad) auf 8000 M a r l Es ist in der D o p p e l f p r a ch i g ke i t ber diesmaligen Tagung begründet, die eine doppelte Her­stellung der Drucksachen erforderlich madite für die (toran- ticzeichuer wird nackt dem Einm'heu ofler Unterstützungen eine Nachzahlung von 6 Proz. fid) ergeben

Da S Ergebnis der Viehzählung. Die fortschritt­lichen Abaa b 0 f s, fegter-Waldstein und Dr V e n - dorff bal*en im Reich >lnge folgende Anfrage gestellt: Die Biehzäliing vom 2 T ezcmber 1912 Imi einen erbcblidicn HiUfgang des deutschen Viehbestands, insbeümdere der Rinder- unt Schweinedestünde, ergeben, der bei der wachsenden Bevälkmmg unt dem steigenden fleischhedars bei beutfdicn Volkes bedenklich er­scheint. Zur Entschlietzunq über die cnordertnt»u Mastnahmen ist die möglichst frühzeitige Bekannlgal-e d«. rorläufigen Ergebnisses der Viehzählung vom 1 Dezember 1913 wünschenswert 29 eT- chen Termin kann der verr Reick»stanzier für die Bilanutgade dieses vorläufigen Ergebnisses in Aussicht stellen?

--- _, . . - v- - . kf. Die Berufswahl eine neue Dissen schatt.

1902 ging «v anS Komgliche ^chauiviQdaus. Nuicha Butze Emc amerikanisch? «clcbnc, Tr katbarine M tz Black- ist nahezu 54 Zadre alt geworden forb, har ein medizinlsch-pspcholoaisches System

erfunden, nach dem sie allen Leuten, die ftch ihr aitoertraucn,

Nuscha vntze t.

Berlin. 10 Tn Tie Schauspielerin Nuscha Butze vom Königlichen Schauspielhaus in Verlin ist heute nachmittag ge storben

Nuscha Butze, eine der feinsten nnb vornehmsten Künstlerinnen ber denifchen Bühne, nahm gleich bei ihrem ersten AuNreien als Hfährige die Zuschauer durch die cigenftbaii für sich ein, die ihr bis zuletzt aut der Bühne treu geblieben ist die Natürlich keil. Von ihrem Spiele ging iene persönliche Anz,ehunaskrast au», die daraus deutet, dast hinter der schönen Bühnengestalt auch nn schöner Mensch zu indren ist Die sie zur Bühne kam und empörst,eg, hat sie selbst einmal erzählt 3<b bm Berlinerin Eigentlich bin idj in Schlesien geboren: als ich acht Tage all war, zogen meine Eltern nach Berlin Mein Baier war hier Arzt Er starb, als ick, kaum 2 fahre alt war Die ich bann zur Buhne fam ' Da ist hei mir nichts Besonderes zu erzählen. ES ging ohne Kampf und ohne Verstostungsromantik bei mir zu Zch habe nie einen 2ebrer gehabt, kein Monferoatonum. keine Theatendiule besucht Tas mar vielleicht mein Etlück, denn meine Natürlichkeit bekam dadurch keinen akademischen Maulkorb angelegt. Ich war gleich erstes fach und habe nie zweites fach geipieli In Augsburg war ich erste muntere Liebhaberin, habe dort viel in der Cbereite mit gehi na en. Von Augsburg ging es nach Laibach, dann nach Inns bruck, bann nach Dien ans ..Tdeater an der Sten", wo ,ch du <Meiftingrr und btt «Rrllmev r 'and Im Iabre 1R88 sah mich in Wiesbaden Bamav Er stand damal- mitten in der 'Gründung beöBerliner Theater#" und engagierte mich auf 6 Jahre Am 30. August 188S stand ich als Katharina inDer Videripenftigen Zäbmuna" «um letztenrnale auf der Wiesbadener »ofbübne, drn Wochen später trat id, zum erftrnmalc im .Berliner Theater au'' als Ilse in d-'m Sdiautmcl von Vans Oben Ach, die Jahre bei Barnau' Sie Haben keinen Begri'f von dieser Art des künst­lerischen Verkehres. Estfpieli habe ich manchmal 32mal in einem Monat, und nie war eS zuviel

Ack. das war eine schöne Zeit' Diese künstlerische vingak-, diese Begelsteruna. diese 'Tpferfreudigkett eS war unauöfprcd- Ikb schön Das sind Erinnerungen, an denen ich noch beule icbr* Tann nach Barnav vadte td, meinen Mnsterkoner und ging ga fiteren. Später, nach der Gastspielfabrt. kamen Lessing-Dbeater un^

einen passenden Beruf auswählt ..Wie man einem Aufsatze von I £' Burton in der amerifamfdvnReoteiv oi Reviews" ent- I nehmen kann, handelt cs sich bei tiefem, in Amerika unter bem Xiamen de, Bladsordichen SvstemS bekannten Verfahren um einen t d t guten ttzedonkrtt, der aber anscheinend gan<, merkwürdig aus adübrt wird. Vier Eigenschaften find es, dir frau Dr Blackford leionders ins Auge fahl Okfunhbeti, Intelligenz. Rechtfchofsen- ben und i^efckickltck st-ii Sow.il klingt aller idwn und gift Vie n(er bniimmt he btefe Eigenschaften > Bei bn «^efunhfaei: richt«

fid) haupisächlich nach den Auaen des zu Untersuchenden: sie n-bi darauf, ob diese trüb: auSiehen, ferner mistr sie der färbe unter den Nägeln groben D.-rt bet und aduu was wieder Dernünftiq ist auf den Osti'unobetrszustand der .löhne Auch die Iniclligen» erfd-ltcrt sie nicl'i nur au? brr Sebbaftigfrit ber Ant- u orten und nach ander.n, al- brauchbar amu -rf nnrnben M«Ho­den. sondern auck nach dem Ausdruck: des Bitckec Wte die vor­handene Rechtickaffenh it festgestetlt rnirs, ist nicht »u erfeben; bie ..(Heid t.tiid.feti" zerlegt hr in Kraft und Ausdauer, was etwa» seitiarn anmuirt Als Matz für btt Körper kraft Dient bie Auf- nabmeiitufni der Lungen, und wer beispielsweise große Nafew- lötber bat. wo: gewiß mdu schön wirkt, dem üeht sic an der Nase an, das er e.n- graste Lunge hat, unh folglich ein kräftiger Mensch jft für bie Ausdauer wirb bie Tätigkeit d Herzens als Mast­stab genommen. Senn diese vier Hauptpunkte bestimmt sind, geht Iran -tr Blackford an bie Auswahl der Berufes. x?irrfrn berüd- f'thngt ne m erster Lmie bie Umrißlnun, oie ßirößc. Körper- lärmen, und -Narverhältnisfe. Haarfarbe ' . lKefick>rsausdruck ufw, und aus dielen körperlichen feststellunqen wird dann ein Schlust aut die - Moral g.-zogen. Ein Mensch mit entern hohen Sdübcl mirg unt« die Gruppe b« Idealisten eingereiht, wer «-men ab* gestackten Sdährl bat, ist .^gresfiv und brutal", eine eckige Stirn leigt 'llugbeit und Lronungsnnn an, cm rundlicher Kops weist au, e,nen ,mpul'wen, etwas sorglosen Eyarak:er, Leute mtt einem langen -chädel gelten als weimchtio ' , .Kurzköpfe als kurzKcht'a uiw., kurz, d« selige üKtll würde sich im Efrabe untoteben, wenn « dort oa° Blackforbi'che System zu lesen bctimc. Glücklicherweise begnügt nch frau Dr Blackford nicht mit inner objektiven Be­trachtung, sondern fragt die Untersuchungsverson nach ihren Bvt- zügen unb Icblern, schließt bann aus der Art d« Antwort auf die wirklich vorhanden en Eigenschaften und lästt sich dann möglichst viele Cinzelhenen über das Vorleben, befonbers über bie bisherige Tätigten imd die dabei gemachten .Erfahrungen erzählen Dast ftt hierbei brauchbare Angaben bekommt, ist wahrfchemlicher.

N e n e S l i f t ung e n be s tl a i fers Kaiser V i l I beim bat der freien und Hansestadt Lübeck bet seiu-mr letzten! dortigen Aui>nthalk für Oie Marienkirche, tue ein-? brr präch | tigfien qoihinten Oiotleebäufer Deutscklanos ist, ein Buntfcn st e r genistet, da; die BefutNrnnig von Lübecks Privilegien durch Kaiser Barbarossa im Jahre 11 Ri veranichaulschen wiro nerner schenkte der Kotier der neuen evangelischen Äirrfic in D onaueichingen eine Anzahl bunter iRasfenfrer M,l dem Emwuri uns der Ausführung des Oilasgernäldes für die Lübecker Marienkirche betraute Per Mail« ic<n. wie uns aus München ge< schrieben wiro, den Kunstmaler Piotefior Karl de B o u ck' -- int in München. wahrens bie Crtlaömalcreien für Tonaueidnugen auf kaiserlichen Wunsch von ber Bauleitung zwischen Proi e, g e s

Proiei'sor B o u cl»in München

Nobelpreise, d,e dreizehnte seit dem Bestehen brr Shhung, dal in Stockholm ftatigriunben Bon den Pier Preisträgcr.r waren bret anmei. nb; bie Professoren Cnnr » - Levden brr PHpsik, Wer

ten unter Beiiatl aus brr vanb des Königs den ihnen zuerkannten Preis, das Iivlom und die goldene M-daille fVür den abrorhnt'rn

-

Ehren brr YrH-rtrag^ statt Morgen rinbci aui dem Schlosse -,u

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TieEröffnnngoesfrauenideaterSinLou

o n Tas pon derIrcidettsli^a der S(i>aaitnflennnen" ins Le­ben gerufene frauentheat«. biete neueste Safte b r Suffragetten in ihrem Kamps um das Stimmrecht, bei nunmehr seine Porttn geöffnet unb mit einer gelungenen Auifübrung von Brie in'La »rmmc hule" ,n der Ueberfeyung von frau Sbaro, der O'attin des Tichrers. em 'südliches Tebut bestanden Ser von der Einweihung dieses Tbca^rs, das bereits zu io vielen Tiskusftonen Anlast ge- I geben bat und denen Eröffnung mit großer Spannung entgegen- i gesehen wurde, besondere Sensationen erwartete, fühlte sich ge- kälischt Tic Tarnen, die in den Hauptrollen tätig waren, waren I mit leidenschaftlichem Erf« bei d« Sache, besonders wurde die ! StHbin Tbc ree non Miß Lena AsHwell glänzenb bargestelll. Tie : *Ptänner traten, wie es sich bei einem frtucntheal« gehört, in i den Rollen wie in ihren Leistungen zurück. (

. dldsci, ftrategifdien Wrünb*n bot man bisher bei ttns m Doutschland fast nickrts gehört, immer nur von ben '^o,l»tisck)c,i Bebdnlm, gegen bie Zerstückelnq fin'i Lan\m 1C EtN'S Vblkcs" lvurdom uns in cridnutent- fldAilbert, die Anstveifittig nationalempfind:nb r finnlandcr, die gewaltsame Einführung des ..OHeidjft l- lung-gcsetzes" das den Russen in finnland dieselben Red)t- N'bt, wie den sinnischen Bürgern, ferner die lürzlid» erfolgte Verhafttina von 19 Mitgliedern des Siborgn L»vfgeridtts unb was der für unser westliches cvefühl unertr ighdieir ^wangsmas'regeln mehr sind Man kann es b.*n freifteito liebenden Finnen, deren geistige unb materielle Kultur nicht- mit der russischen gemein hat, and) g?wisi nadn empfinden, dast sie den sdiraffen Rnssift ierungSversudten st^^i'tmöglidien Widerstand entgegensetzen, aber das Jur Deutschland imditigc unb wesentliche an der Zerstücke­lung Finnlands sind doch die gegen uns geriditeten strategi- Jdtcn Gründe Ruslands Das Zareiireich will nicht länget vor den Toren feiner Haupt und Residenzstaat ein lelbfian- bigce und feinbfelig gesinntes Staatsgebilde dulden, und es must daran denlen, Petersburg für irgendwelchen Zu- tnnft-krieg ,n nroberner Seife *u schützei,

Tie heutige Befestigung entspricht nicht der beuti- Jtrteg5fül)juufl. Die Sache liegt so: Etwa t. Petersburg auf der

blatt 165. Jahrgang Donnerstag, II. vezcmber 1913

«scheint täglich, au?« JiHSv V VT W Drieg»»reit:

Sonntags. - Bei!a^: M A « _ - _ Wionm!tA7b»,merteb

GietzenerAnzeiger

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Die heutige Jlummar umfafat 16 Seiten.

Die Zerstückelung Zinnlands.

c. , nUvi VeterSburg tttigetraffeneu Meldung ist

di« russlfche Regierung entschlossen, sich mit der Angliederung "tocicr Kirchiplele des (Koupernements W'bvra an das Wou- »ernement Petersburg nicht zu begnügen, sondern das ganze Gouvernement Viborg iür Rußland ein;ube;,rken Als 4vrund tur diese Mastnadm? wird angegeben, das Kriegs- Ministerium habe die zur Verteidigung von Peters- angcorbnete Befeftigungslinie viel weiter vorge- schoben al6 iirfprunglidi geplant war Das Kriegsmini­sterium selbst begründet seine speziell gegen Deutsch «im k gerichtete Masttegel mit wichiigen strategzschen tt»runoen . .