Ausgabe 
24.9.1913 Erstes Blatt
 
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Hessen-Nassau.

X. Wc lmh ause n, 23. Sept.

Der Zoll Rosenthal vor der Strafkammer

tb (ließen

ept.

das

ne bmu

Der Zentner kam IN Mk. sämtliche dieses Jahr tns-

i 1912 .fflm i

bigcr nicht viel beraustonirne.

(Sine ehemalige Buchhalterin der Ivirma 3picff in Hom« buri bekundet, daß sie die Verhältnisse der Ihrma ;war nicht genau qefonnt. aber nrroupt bat, baff iyr damaliger tfbef Viele reiche Verwandte und freunde hatte, die tbm immer (Veld Mir Verfügung

700 Mark für LebenSverficherungÜPrämie bekommen, der aber von epieff bei Fälligkeit gedeckt nmrbc. Evi« erklärt, dast seine Firma in Konkurs gegangen sei, bei dem aber für die Glau»

stellten Tic Zeugin bestreitet, im Januar 1913 Roscntbal odci des'en Frau in dem (Vlauben bestärkt ui hal'en, daß die Smest'schen Verhältnisse zu Besürchtungen nicht nur keinen Aiilast gäben, son« hem bombe mut er und gut seien Tic Zeugin will aber damals die Vage nicht für schlecht gehalten haben Nichtig sei, das; sie in "Gegenwart de» Angeklagten Bärmann Süll gegenüber gesagt hat: Wenn eine Gesellschaft zustande kommt, bekommt jeder von uns sein Geld

Bücherrevisor Jungblut, Frankfurt a. M., hat in der

morgen wieder ,n (flieffnt anlaugte, mcuttc Bärmann, weiter nid# schlimm

Die RettunqSarbelten wurden, obwohl zahlreiche Wehren an der Einschränkung des Brandherdes arbeiteten, durch zu ge­ringen Druck der Wasserleitung erschwert. Durch den Brand iDiirben auch viele Fcrnsvrechleitungen zerstört.

X Fulda, 3cpt. Zn uachahmenswcrtlTr Weise haben hiesige wohlhabende Leute gehandelt, die zum Zwecke der Beschassung von Radium für die >trebsbehandlung eine Gesellschast m b. H. gebildet und HO000 Mark ausgebracht haben Das Radium wird dein Landkrankenhause in Fulda zur Bersügung gestellt.

Die Vernehm« na des Angeklagten Rosenthal ivar negen 12 Uhr ;u Irnbc Während dieser mehrmals mit vor Dränen er­stickter stimme sprach, und sein Unrecht anscheinend bedauert, zeigt sein Schwager, her Angeklagte Bormann, tn seinem Aui- rrercit nicht die nnnhritr 9tue Er i ichelt ii.v. mit gelangrocilicm iV.-sschtsausdruck, iväbrtn? Roientha! vernommen wird, bäuiui mit hem bunten Daschentüchelchen ?kübtung zu und vergibt nicht, sich mit dem Dascheitbürstchen den Sckmurbart ialonmostig *u | frisieren Zn kecker Haltung tritt er vor den Hufnern id) uno be i streitet seine schuld Tic Einlagen her Wcihnack -su-arcr habe er I ui seinem Ruycn verwendet oder icineni schv.aqer und inner I Schwester zu gute kommen lassen, aber wenn die Hataftroplx ntdu gekommen wäre, batte er Die Betrage zu Weidnachten uirikf- gegeben unh zwar au» eigenen Mitteln, wie er kies stets getan habe Zm übrigen bestreitet er feine schuld in allen Fallen Er hob nur als Rosenthal» bttndcs Werkzeug und als Botengänger gebandelt Wenn etwa» vorgekommen in. was nicht in Crjnung K'ar. io treffe nicht ibn Die schuld Als ihm der Staatsanwalt verhält. Dar, er hod> drauilo» gelebt und mehr weid verbraucht habe, al« Die 2000 Mark. Dir er angeblich alt Ofeboll bezog, da erklärte Bärman». er habe für 5 Mark im Monat rum 'Ibonnnnrn! seines Schwagers nodi FransiuN a. M eine Beikarte gehabt, unh wenn er einmal sonntags nach Frankiuü gefahren sei. habe er nicht viel ntv itgeben und sei ad n ds wieder zurückgekcher Ta ihm vergebalten v rthe. har n auch sönsia erst am Montag

Am Nachmittag beginnt

die Zeugen

Der Journalist Wodlm Rosentdal von dessen Däugkeu

wieder Holk ersucht, ihm eine Ausstellung über diese Wechsel p i'^rn. was dieser auch zuiaqte, ohne snn Wort zu halten. BotW N^ntttzal alle Vechtel blanko gegeben, Diner jüllte dic GuW* wn v*': 'N I men aus, odne ibn über die Höhe tu »ragen Rosenthal muffte M ' Prozent Zinsen l klar snn, dotz er, her ÄT*eptant, tne Betrage. Die er in die WechM Bank jur tuet aa>n>art>9t1 nngoc« hat, nicht bezahlen tonnte; als «vegcnleistim« für \t*

Haber und Händler zahlreich erschienen je nach der Sorte am Baum auf 12 Areisstrasten des >t reife» Wcffen Haden gesamt, nur etwa 500 Zentner Aepsel

Landkreis Ziehen.

Anqeüaglen r bekam« ist. gen Menitden

^n .''erzen- und und die Erleichterwtg der

Einfuhr verarbeiteicr ussischer landwirtschaftlicher Pro imftc, besonder-s von Biehzuckitprodttkten wünschenswert Als Vorbereitung für die "si r"smnsverhandlnngen find die Er richluna landnTirtschastlicher Sercinc und besonderer Or­ganisationen für beschrankt? (Webtet c durch Die Regierung und Die Semsüvor gewünscht, damit die örtlichen Bedürf nissc klaracstellt werden könnten. Tie Dünsche feuer Lrgani- fatioueu wile die Regierung bei der Verhandlung des Han- helsverirags vertreten.

Im Befinden des MajorS v Dinterfeldt ist am gestrigen Dienstag nachmittag infolge erner Lungen- fompiitalion plötzlich eine Verschlimmerung ein* getreten.

f&i n Streich der Frauen st immrechtlerinnen.

Ein Telegramm aus Liverpool meldet: Anhange- rimren d< Frauenstimmrechts haben in der Rächt zum Montag ein grostes H a u S in s e a f o r t h b e i L i v et - po-ol ang> ';ündet, Da? von Den £rtdbeborben für Geisteskranke neu erbaut worden war. Ta? Feuer konnte erst nach mehreren stunden gelöscht werden. Der Schaden wird auf achtzigtausend Pfund geschätzt. Am Tatort wurden Schriften von Anhangerinnep des Frauenstimmrechts ge­funden.

zweiten Hälfte des April D. F die 3piefid)cn Bücher nachgefehen. Die Bücher waren nicht beiqrtragrn und in Unordnung. Er machte. Darauf nach Angaben De# spiest eine Ausstellung, die noch günfüg abschlost Tic Büer wurden Dann in Crbnung gebracht unh es ergab sich Dann em Fehlb^rag von 164 00O Mark Ter Zeug« hat mit dem Tirektor Eickemeuer^ltzriesheon verlrandelt wegen Borschieffung ein« größeren Betrages für spiest, um düsen nxrbcr flott ^u machen, aber bei Der schlechten Lage Der Firma wurde aus brr Sache nicht«. Der Zeuge Zungblut erklärt, hast Rosenthal EnDe April oder Anfang Mai D. I in Hornburg war: et sprach mit ihm über die Verhältnisse, Rosenthal war seht ctflaunt und sagte. Sonst had- ihm auch ruiniert, er habe dem So,es. bei bei letzten Diskontierung von Wechseln gesagt: machen Sie (9elD zu­sammen. eamii (pir Die Platte putzen können: er fügte bnun: mir müssen ort Rosenthal bemerkt baut, dast Ende April noch Wechsel von ihm ür Spiest Diskontiert seien. Der Bücherrevisors rrflärt au> Befragen: Wann, zu lueldxm Zeitpunkt die lieber« , fdmlbung bei spiest cingetrelm sei, lasse sich schwer ieilfh-Uen, i cs last! sich aus den vollständig verworrenen Spiestschen Bücher» . Darüber jtiebt# leststellen.

Spiest, vorgeruien und gefragt, ob ihm gegenüber het Ange klagte Rofentdal einmal von ..Platte putzen" gtipaxfm babc,j erklärt. Cnhc Apnl D I. hab' er im Telephon ihm wobl rind foldje Bemerkung gemacht, er habe diese aber nur für einen schlechten^ scher', gehalten, wie solche von Dem Manne öfters gemacht rrorDcm seien

Kaufmann Agent Hari Hugo Becke r - Mainz bat fRof ent ball I durch Svicst tonnen gelernt, und mit ibni Akzeptaustausch qe* I trieben. 3 ?lu»Tun;tncn haben im Fahre 1912 ibm eine »prima prima Auskunft" irunhenroller Superlativ?) über Rosens a tkal gegeben. Der 3 Häuser habe Ter Zeuge bat nachher gehört, 1 ha» Der Angeklagte Bärmann damals Auskuniterteiler für - D«De» len De Auskunfteien war und vermutlich die dWl 'hum Berichte über Die Verhältnisse selbst gegeben bat lieber kam noch kurz vor dessen .iniammenbru* eine recht aunst^k Auskunft, so hast ihm dessen Konkurs überraschend gekommen fei. Ter Zeuge Becker batte tome Aufzeichnungen über Die Wechsel, Die er Rl-i ntdal gegeben bat; er hat .essen Schwager ?rrna»»

ben die S-mbwirte 7rriebrid> Uhl mit « Stimm«, nnb I »ta. m UnWta. ± SSrta

Friedrich fiatfer Mit 2 < stimmen neugeroa! .t L-r ersten» '-wstichuldutr-.'ch fti bei Papiere bürgen und

Kreis Alsfeld. _ I ^nd den Depoddx-Ui bmtcrlegtn Soblnuith Ivollte sich

Storn Dors, 22. Sept- Ter bienge Rnexiei- und sing- Vott'düag übettegeu, er tra spater mit Dem ihm befreundeten verein haben be»ftloffen am 1H. Cftober Die 100 lährige Wiederkehr l Angeklagten Bamnuni iuiammfn und irug .'inen nad* Dem ibm

Der Schlacht bei Leipzig seitlich zu begehen. I vnaerragenen C'^cidiärt Bärmann erkläne. Die Sache in sehr (tut

Kreis Laukerbach. und bestätigte auDDrürfinh, dast Die Pamere ür eine solide qrotze

h ZlnaerSbach, 21. Sept. Bei Der heutiaen Firma hinterlegt w.'rden sollen uno als r:id)erbnt ür iHridian

e.m.in^.rat.mabl hoben von 319 etimm^^bg.on

nur 131 Wähler abgesttmmt. Im ganzen wurden 36« Stimmen fr <nnaruna an Den Zeugen erst lanad-t. all

abgegeben. Die sich auf 24 Kandidaten verteilten, ©eroählt inn Schlager bereits Die Papiere ausgehändiit .:ba'.tm batte, wurden Heinrich Moller XVI. mit 100, Öeinr. Ferd. Wahl Ter Zeuge stellt dies mit 3efhmmtUu in «bred und erfl . mit 94 und Iah«. Ruhl II. mit 76 stimmen. Tie Drei mt die llnlerreDung mit därmann von Deren 3ntalter inna

1 . , _ . ... . m . I TTrau Mitteilung machte, ici beftunmend lur ibn aeiveifTT, .npicu'

Gewählten gehörten schon seither Dein QememDrrat an. ' Di Papiere auSzuhänDigen, von Denen er 10ik) Mark lurüe*-

~ Oeblos, 23. Seot. Adam Follmq uuD seine Sbelrau rtl. (lfn uat Auf Befragen erklärt Der . *-ugc. dast er an Rosenthal hier feierten gestern. Den 22. Sept, Das ,,est ihrer goldenen Dcxbieit. hK 'härtere nur auf Bärmanns Erklärung bin .sieben habe: dicje

< Freiensteinau, 23. ^pt. Jti der Rahe von I ^s^mmend dafür gewesen, Dast er Das Gebärt fiberbanpt Holzmühl landete ein französifcher .'Hnbcrballon, der laut iKmaftx baue, wenn Rostmtbal und dessen Schwanr

beiliegender Postkarte in La 15 ha rite lRiövre) am 15. d.. Die Pavu-re für sich biltm haben wollen, sich von Den Papier en ansgelassen wurde Herr H. Dietrich, der ihn am 16. ge- nicht getrennt, obgleich er damals. 1912. noch nicht.« über Derrn funbrn hatte, schickte die angebundette Postkarte auf Dunsch schlecht.- Berhchtnisse .gcroufr habe Stoimtbal, Der Damato Den de- Absenders nach Frankreich. >>äuser besäst, er'reute ud) eine» prosten VewtauenS.

»r«.id ^rhrttfe« Ter ZcUge o b 11 n »r n (rnenad) ut Durth rvtlw

_ is^niunr:n. Spicü in Honwura mit Rosenthal bekannr geworden, von Dem er

Burkhards, 23. sept Tie Dahl des stautmanns .. . .nr.füt Mark OklD besorgt haben wollte Er rnustte Ludwig Schäfer III. zum Bürgermeister der (tomcinbc ^ne .Auiahl Blankowechsel geben, bat im ganzen 800 Mk. be» Burkhards wurde durch Entscheidung des Provinzialaus- kommen, und nun begann eine Wechselreiterei gewöbnüchster An. schusse- bestätigt. Tie entstandenen Wollen hat die Gemeinde! > in Homburg stellte die Pariere aus, roeldx- über Betrage Burkhard" zu bealeichen. Die Wahlkämpfe haben 4 Jahre von 500 Ml, 900 Mk, 150> Mk. von Rosenthal ausgen-llt gedauert wurden lind an Ang. Wallenfels in Ostern verkauft wun> n.

Starkenburg und Rbeinhefsen nobl.n-to hat auch an Smestrüber (Meialligfnt-tnKtfnd bleu e

U.n wurden .... M d'.'" ?

ko.igrest nach jeher Richtung hm gut abgefchmtteii Habe. LS werbe I iu ^euae Dilb Spiest von Homburg v d. H. erklärt em lleberschust von ctioa 3000 lk. zii erwarten sein. Stadtv. I . - ' 5ftn"ihi*nben vast er in (^iewx geboren ist

Webel stellte die Anfrage, welche Wirkung das n«te Heffifche V^gen des Lsmtzenden, o-,

llmlagesteiiergefest auf die Gewerbebetriebe habe. TaS besetz u^unterder Firma 2- -men u L>. S. mlDura ^n e greife austerorhentlich schwer in d.e SMen, der »ewerbetretbenhen emer Hntwtb^auf seine (Mundstücke

ein. Er frage an, wie die Schädigungen gemildert weiden konnten. l noienivai zur wriorgun nhni.-.di

Ter Cbcrbüraermciftcr erroiberte, hast eine Anzahl von Beschwerden ^npwhlen »«bm: b>e Sache nrachte ick > WeNes be bei Ibm eingelaufen seien. Bisher seien Renten von einem Rapi- *xt Immobilien nur mit der Hülsto q .

talverniögen bis zu 3000 Mk. frei von Steuern gewesen, arme lakeIwattii MerdmgS hatte I

Witwen und Invaliden feien nach Dem neuen Gesetz von 72 Mg Ä.0VV0 Mk ?u ^o^ern, dtc aber 3V. i>mittel zu

Steuer auf 11 Mk ukw. gesteigert ,vorden. Auch wegen Der Ibandelte iich für Den Zeugen t orum, _ . .

(Brunbflcucr seien Beschwerden eingelaufen: auch hier rnustte i gekommen. Rosenthal veranlavte »u^st Lüll, a - iK '

Abbilir eintreten Tic arÖBtcn Beschiverden lägen wegenIUrkunde herzugeben. nach welcher Lull gegi i der^ Veranlagung' der D e werbe st cu etU r>or. Soziusse jetzt Endete Maschinen einer labhm^abi.iHi ein Mainzer Gewerbebetrieb, der bisher 896 Mk. Steuer »0 000 M«k iNs Geschäst g^eben hat. Auf 4rund Mer

anahu. ieht 5400 Slf. 3nl)len. Ta« tommc d°hn. baB b.5 im .«JS..Ä X i«

Gewerbebetrieb arbeitende BetriebSkavital so hoch zur Steuer bei emer Bank A)000 Marl^rrdit- - ab *i s- «rnnifton auf

bcranqeioqcit luecöe. Er beantrage eine lOgliebrige Hommiffion 11 angie, PcranlaRtc 3to»entbal Den lull, n»<t1* ' verkaufke

zu ivählen welche das Material prüf n solle. Er habe sich an die Wechsel der Firma Smest seinen Namen zu kch^ den. er verkaufte

benachbarten preußischen, badischen u. bäurischen Städte aeroenbet, ^c,C^crc olmHie lelbft iu ^neren, und bockunte >o MttUl um Vergleiche zu erhalten, wie Dort die Gewerbesteuer siehe. ES ur spietz. Tie ^^el wurden immer trn^' b ®ofcn

wurde schließlich beschlossen, in der nächsten Sitzung D,e Kommission .?o!b?nV^bol7>iss ntinbai c n ^rn^'s.ch bei and

zu wählen. Ter Termin zur S t a d t v e ro rdu e t e u,v a h l tbal von den m.s^chen «n^ltniffen, in ^en ^pul! nm «sand, wurde auf Tounerstaa, 4. Deze.nber fesiaelegt. - Für die Land- «ne ^dnung gehabt habe Der Ara«« 0fTibm

tagswahl, Die un nächsten Fahre siansindet, rourbe die StaDt ponncn, er MW totefEit «J

AAsMUTm. KtÄKrÄrÄl

| gesagt hätte, er wolle sich mit einer reichen Amerikanerin verloben.

A. vy C iHi'i; U H I C II, wvi. In Unterreichenbach Er ging zwar mit Der Absicht um, sich eine Frau zu Nlckxn, aber

chlug bei einem (Zwitter der Blitz in den Turm der Kirche, mit Rosenthal habe er Darüber nicht gesprochen.

9iu Feuerwehrmann, Der Steiger Herchen röther, er- Ang«-Nagter Rosenthal erllärt: Spiest habe 6000 Mark 1 lettertc unter eigener Lebensgefahr den Turm der Kirche I für Den Zweck, eine reiche Frau zu bekommen, ausgegeben miD i|m und laichte das Feuer Igegenüber von Der reichen Amerikanerin gefprodnm

m Tranffurf a M 23 Sevt 2er Frankfurter ilantHimcttorat Sch nitzspa hn fragt, öl' denn Nvsintdo.

/ff .d n»fnnm*n twm 'N verhaften der die "US Den Umstünden Nicht annrinn>11 konnte, dast die Berhälttiisle

Polizei ist es gelangen Den i^^tomNer «i berWten, DetiDw ftanben. Spiest verneint dies. Denn er habe seine »er

Teutfcfie Bank m Berlin »ml 50000 M a r k zu betrügen 1>ältnn-,c telb1t bb5 )um Zusammenbruck» inner Firma für nicht versuchte Es ist Der 21 Jahre alte Kaufmann EdmondVl^^t gehalten. Sem Verhältnis zu Moblinifo fei so gewesen, Doretti ans Cuzzago in Italien. Boretti war hier bei hau man sich gegenseitig mit ("esiilligkeitswechseln midhalf. Rosen- der Frankfurter Filiale der Elsässischen Bank als »orftctiCT f|)ai bat für ihn «oblinefnichc Akzepte zu ltzeld aemadu, er bat auct Der st'orresponden;abteilung angestellt gewesen und wurde von ihm, dem Zeugen, innen üobliiiskv Wechsel in Höhe von vor wenigen Wochen entlassen. Bei seinem Fortgang hatte "u> «-*--- 0X4*.-* .» -

er Briefbogen unD Anweisungssormulare Der Bank mitge­nommen, so Dast es ihm ein leichtes war. Die Anweisung an die Deutsche Bank über 150000 Mark anzufertigen und mit gefälschten Unterschriften zu versehen.

h. Limburg. 23. Sevt. Ein öJr off feuer zerstörte )eutc morgen einen großen Teil Der Maschinenfabrik Scheid. Biele wertvolle Modelle und Maschinen wurden vernichtet.

2!11» Stadt und ftand.

(Sieff en, 24. September 1913.

** Land es un iversität. Ter a. o. Professor Tr. für. Hans W m c I in in K i e l ist. wie bereits gemeldet, vom n'oi für öffent f stachfol;er nnn

Proi 'S van (Satter ernannt worden. Geboren am 13. Ang. 187S zu Karlsruhe i. B. als Sohn des verstorbenen Archiv- rats Tr. Moritz Wmelin, widmete sich Hans 0)meIin geschicht lieben und rechtswissenschaftlichen Studien in Tübingen, Hei delberg. Müncki. Berlin, Bonn und Freiburg besonders i. Richard Schmid! und nach Ablegung Der ersten juristischen Staatsprusung (1901) als Rechtspraktikant beim Amtsgericht Freiburg in den juristischen Vor­bereitungsdienst ein, verliest jedoch Den Staatsdienst schon im November 1902, um sich ausschliestlich mit staatsrechtlichen Studien beschäftigen zu können. Den Stoff zu seiner Toftor arbeitStudien uir spanischen Berfassungsgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts" sammelte er aus einer Reise nach Spanien im Frühjahr 1902 und im Sommerhalbjahr 1903 in Paris Nach der Erlangung Des Doktortitcls (Frühjahr ,1905) begab sich (Amelin nach Rom, wo er das Material für feine Habilitationsschrift .usammenstellte. Deren Titel tau­tetlieber den Umfang des Königlichen Verordnungsrechts und Das Recht ur Verhängung des Belagerungszustandes an Ftalieti " Auf OkunD dieser Schrift erhielt Gmesin Ende ;£ ff ober 1906 in Freiburg die venia legendi für Staats- :red)t. Fm Juni 1912 wurde ihm der Titel a. o. Präses sor verliehen Am 2. Mai 1913 erfolgte seine Ernennung zum a. o. Professor des öffentlichen Rechts in Miel als Nach­folger von Prof. W. Kaufmann. Seine Spezialarbeitsge­biete sind Verfassungsgeschichte, vergleichendes Staatsrecht, Slotonialrecht, Sprachenrecht.

Der GrostHerzog hat Den von Dem Fürsten und Grafen zu Erbach.Schönberg auf Die evangelische Pfarrstelle zu Zotzenbach, Dekanat Erbach, präsentierten Pfarrer Karl Simon zu Obec-Mossau für Diese Stelle bestätigt.

♦♦ 3 u in Fall Trost Fn einer hiesigen Leitung sind <n letzter Zeit mehrere Artikel erschienen, die sich mit dem

1 befassen und Trost

als StirDtnerorDncter und weitere strafbare Handlungen vor- werfen Wie uns Rechtsanwalt Fischer mittet ft, ist er von kTrost beauftragt worden, Den ^antwoi tlichen ReDakteirr wegen dieser gesamten Artikel strafrechtlich zur Verantwor- hing zu ziehen Die zu erioartcnDc Verhandlung wird also Der Oefsenllichboit ^Gelegenheit geben, sich über denFall froff' den Grund und Wert Der Prestangriffe ein unbefan ^enes, ans Tatsachen lvruf)cnDed Urteil zu bilden Auch etwaigen weiteren Angriffen gegenüber wird gerichtliche .iklarsiellimg herbeigcsiihrt werden, auf eine Entgegnung an anderer Stelle aber nad) Mitteilung des Rechtsanwaltes verzichtet werden.

Auch wir haben Tein Hehl daraus gemacht, dast Der Fall Trost fclir Dazu angetan ist, das Interesse der 2Ül- gemein heil wach zn lullten, loeil er nach manchen Richtun­gen hin bezeichnende Lehren gibt. Wir glaubten jedoch mit unserer Meinung einstweilen abwartim zu sollen, bis eine Klärung der ganzen Verhältnisse bewirkt sei Wir begrüben es, Dast nunmehr der Richter das Aanze, sicherlich fehl' um- Iftingreick e Aaterial prüfen wird, so Dast eine höflige Klar fieltuna des Falles gewiilirleistct scheint. Man wird also Der Entwickelung Der Tinge in Ruhe entgegensehen können, und erst die Untersuchung wird zeigen, ob sich auch der Straf- riditer mit Dem Fall beschäftigen must.

T e ur e Aepsel gab es Heute bei Der Obstverstcige- rung an Der U'reisstraße Klein-L inden-Großen -Linden Ta es mir wenig Obst in unserer WegettD gibt, so waren Lieb

unb den 'Infleuagtrn ab rbditbrn i gekannt bet ttmrx von Reinnd«l rm . bock? 3000 SRart Hvvotdek» n p i n r»bn ri Oüi 1 Fahr zu einem Depot bei cuirr

= Dau bringen, 23. Sept. Gestern fand bei sehr (tarfei Beteiligung die Bürgermelsterwahl statt. Don lß9 Wählern moditcn 168 von ihrem Rechte Gebrauch. Da ein Gegenkandidat ausgestellt war, gab c3 einige Spannung Es erhielt Willi. Hilderg, Bahnarbeiter, 86 Stimmen und der seitherige Bürgermeister Walther 82 Stimmen. Somit ist Hit berg gewählt.

=> Lollar, 23. Sept. Vorgestern abend wurde hier eine iktenographenpereinigiing , Stol^e-e ehren gegründet. Wie OnL dem heutigen Inseratenteil ersichtlich, veranstaltet die Vereinigung bereits am nächsten Sonntag in der hiesigen Schule einen AnfängerkurnS für Stenographie.

b Göbelnrod, 23. Sept. Bei Der heutigen Gemeinde. ratSnxibl wurden wiedergewählt: Georg Weber mit 47. Eckhard Niebergall mit 47 und Hermann Belten mit 28 Stimmen. Im ganzen haben 48 Wahlberechtigte von ihrem Rechte Gebrauch gemacht.

Kreis Büdingen.

r Ridda, 23 Sept Schulverü'alter Iul.u Levi pou hier ist au das '-mtnuftum m i c v < n versetzt u\>rbm.

A ti vl, den , 23. Sept Bei der heurigen G e m end c- ratSwahl wurden Di LauDwirte 'vth ?rict Vf hm er mit 35 Stimmen und Boni- Stein mit Stimmen nncDcrgcmäblt. Hch Merz III. und August Zoll waren fre ttnlUg Es Dnn I rrsvorstand ausgeireren. Für Dtq'c tvur-