Ausgabe 
14.6.1913 Viertes Blatt
 
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bdtf ersten Bombardement ntii den Kathoden strahlen: nach der zweiten waren die Heliumflecke nur mehr schwach: nach den; dritten schoten sic ganz. Nur MonLzist'aud gibt auch bei »viederhaltcn Bombardements reichliche Mengen Helium, dafür merkwürdiger­weise kein x,, wie Thomson den Träger der Dreicrlinie jetzt nennt. An dem Auftreten der Xj-Linie änderten dagegen weder häufige Wiederholung noch lange Dauer dos Bombardements etwas. Eine durch Erhitzen von Blei erhaltene Gasmcnge gab nur eine geringe Andeutung von x, und Helium; ein längere Zeit im Sreden "rhaitenes Blei gab weder Helium noch x3. Ten Rest des erhitzten Bleis der größere Teil war weggekvcht setzte Thomson K'athodenstrahlen aus: die Heliumlinie erschien in dem abgefpaltenen Gas schwach, die Xz-Linic aber ganz deutlich. Dieses Verhalten legt die Vermutung nahe, das x3 sei nicht von Anfang an im MA enthalten, sondern werde erst aus dem Blei gebildet. Es ist dies aber nicht richtig; ein chemisch frisch bargestelltes Blei (Bleibaum> gab keine Spur x3. Ebenso wird dem Blei, das x3 abgibt, diese Fähigkeit genommen, wenn man es in Salpeter­säure löst und aus der Lösung wiedergeminnt.

Thomson prüfte dann auch seine frühere Ansicht nach, das x3 sei ein Molekül aus drei Wan'crstoffatomen, konnte sie aber nicht bestätigen. Er tränkte Metalle, wie Palladium und Nickel, mit Wasserstoff und bombardierte sie mit stathodenstrahlen, oder er­liest die stathodcnstrahlcn in Wasserstoffatmosphäre auf Metalle einwirken: cs trat aber keine Verstärkung der Linien ein. Ebenso­wenig gelang es ihm, das Molekül auf bem chemischen Wege mit Sauerstoff in Reaktion zu bringen; bei einem Wasserstoff' Molekül H. müsste das leicht gelingen. Auch sonst erwies sich das x3 als ein chemisch wie phhsilalisch sehr beständiger Stoff. Unter diesen Umständen bleibt laum eine andere Annahme übrig als die, es handle sich hier um ein neues Element: Thomson selbst will allerdings noch weitere Versuche abwarten, ehe er sich fest sür diese Annahme erklärt.

Noch vorsichtiger drückt er sich in Bezug auf eine zweite Linie aus, die sich ;n den uns bekannten Elementen und Verbindungen nicht in Beziehung bringen lässt: sie entspricht einem Körper mit dem Molekulargewicht 22 und wurde unter den zuletzt ver­dampfenden Anteilen flüssiger Lus; amgefunoen. Er dachte dabei zunächst an ein Kohlensäuremolekül mit zwei Ladungen CO2++ (C02 hat das Molekulargewicht 44; zwei Ladungen würden es an die 'Stelle eines Körpers vom Molekulargewicht 22 verschieben >, kam ttber wieder davon ab, weil die Linie nicht versckstvindet, wenn man das Gas durch flüssige Luft ablühlt: die gewöhnliche Kohlensäure wird dadurch so völlig kondensier!, dast ihre Linie (44) nicht mehr nachweisbar ist. Die Linie tritt besonders glänzend auf, wenn ijlcickzeitig die Linie des Neons «Atomgewicht 20) schön ausgebildet ist, und sic wird unsichtbar, ivenn die Neonlinie versckrwindet. Thomson meint daher, es könnte vielleicht eine Wasserstoffvcrbindung des Neons vorliegen (Ne H2= 22', ivenn auch sonst Verbindungen der trägen Edelgase, zu denen das Neon gehört, mit Wasserstoff nicht besannt sind. Jedenfalls steht Thom­son der Elemeutcnnalur dieses Gases mit stärkeren Zweifeln gegen­über als der des x3

Sollte sich die Elemcntarnatur des x, bestätigen, so käme damit einige Unordnung in die bis jetzt gewöhnlich angenommene EinordtU-Mg der Edelgase, denen das x3 znzuzählen wäre, in das periodische Shstem der Elemente. Tie Edelgase worden gewöhn- lich in eine Vertikalreihe 0 vor die Vertitalreihe I (Li) gestellt; dort ist aber für das x;i lein rechter Platz, weil man sonst das x3 in eine eigene Horizontalreihe über das Helium stellen müsste und dann darüber noch eine weitere Horizontalreihe für den Wasserstoff benötigte. Eher würde /s sich in der 8. Vertikalreihe unterbringen lassen: man hätte dann in dieser- Reihe eine Triade Wasserstoff, x3, Helium, wie fic der Triade Eisen, Kobalt, Nickel in derselben Reihe entspricht: dieLcgierungs"fähigkeit dieser drei Gase mit den in derselben Reihe beftndtichen Motallen ivürdc ja von vornherein für eine gewisse Verwandtschaft spreckzen. Aber auch wenn sich die Elementen-Natur der neuen Stoffe nicht be- süitigen sollte, hat uns Thomson doch durch seine geistvollen ^Forschungen mit einer neuen wichtigen Methode zum Nachweis unc> zur Moleiulargewichtsbestimmung der Stoffe beschenkt, und unsern Erkenntnisschackt wieder ein Stück weiter hineingetricben in die Welt des Allerkleinsten, in der schließlich alle Geheimnisse der Welt verborgen sein müssen. H. v. L.

Dritter Deutscher Vogelschutztag.

O Hamburg, 12. Juni 1913.

Unter zahlreicher Teilnahme von Mitgliedern der Vogel­schutzvereine aus allen Teilen des Reiches trat im großen Saale derAlsterlust" der Tritte Deutsche V 0 g e l s ch u tz t a g zu seinen Beratungen zusammen. Unter den Anwesenden be sanden sich auch Vertreter der preußischen, bayerischen, sächsischen, württembergischeu, badischen und hessischen Regierung sowie des Hamburger Senats. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden wurde als Tagungsort für den nächsten Vogel schutztag Mühlhauscit (Thür, gewählt und zwar mit Rück­sicht daraus, das: sich als Musteranlagen in dessen Nähe die befannten Berlcpschcn Vogelschutzanlagen befinden, die eine ein­gehende Besichtigung verdienen. Nach einem Vortrag des Professors S t r i er über Vogclschutzgehölze in den Vierlanden, sprach Glaser Aitono über das wichtige Thema der

S ch u a k e n b e k ä m p f u n g.

Seit einigen Jahren wird, wie der Redner ausführte, eine Larfiol" genannte petroleumartige Flüssigkeit verwendet, die auf die Oberflöchen von stehenden Gewässern, in deren Nähe sich in erster Linie Schnaken auszuhalten pflegen, ausgegossen wird. Versuche mit diesem Mittel sind namentlich in Baden, der baye­rischen Pfalz, H esse n und überhaupt in der Rheingegend ge macht ivorteu und haben zu sehr guten Ergebnissen geführt. Vögel, die von solchem übergossenen Wasser getrunken haben, erlitten davon keinen Schaden. Eine im Sinne der Darlegungen des Vortragenden lautende Enrschlicstung wurde angenommen.

Uebcr die Arbeiten der Jagdschutz-Kommission sprach Tr. Günther Freiburg i. B. Er verlangte, dast die Lehrer Vogelschutz-Kurse besuchen sollten, und dast eine Verbesserung des Jagdhüterstandes angcstrebt werde. Gemeinden, Amtsvorstände und Landwirte sollten zur kontraktlichen Festlegung der Schust- 5eiten sür gewisse Tiere veranlastl werden.

lieber N a ! n r s ch u tz b e st r e b u n g c n bei der Jugend be­richtete Proscssor Schwarz 'Rotenburg). Er betonte, dast namentlich die Lehrer die besten Pioniere des Natur- und Vogel­schutzes seien, und dast hauptsächlich die Vögel die Träger des Lebens in der Natur dcirstesten. In der Aussprache wurde gefordert, dast in jedem Jahre wenigstens ein Tag für die Hamburger Schüler zur Verfügung gestellt werde, wie das in anderen Ländern schon sei: langem der Fall sei, um sie prak­tisch in die Betätigung des Vogelschutzes einzuführen.

Ingenieur H ähnle Gingen a. Br.' sprach über Vogel­schutz und Elektrizität. An ben sür die Vögel be- sonders gefährlichen Telegraphenleitungen find seit längerer Zeit Sitzgelegenheiten für die Vögel angebracht, die eine Berührung mit den Drähten verhindern. Die Schutzmastregeln loerben bei dem Fortschritt der Elektrotechnik sicher noch weiter vervoll­kommnet werben.

Professor Dr. Dietrich (Hamburg) behanbelte bie Frage, welche gesetzlichen Bestimmilngen zu einem ausreichenden Schutz der S e e v 0 g e l unbedingt notwendig seien. Er verlangte.

dast für gewisse Vogelartcn das ganze Jahr Schutzzeit bestehe, für andere eine ausreichende Schonzeit während der Brut, sowte die Schaffung einer Zone von der Flutgrenze bis zu 500 Metern herab, die während einer bestimmten Zeit von der Jagd aus­geschlossen fein soll. In der Aussprache wurde bie, zwecklo.e Jagd auf Seevögel, namentlich in Bädern usw., lebhaft beklagt.

Den Tchlust ber Tagung bildete ein Vortrag von Asiestor Hähnel über den Vogelschutz in grasten zusammenhängenden Wäl­dern, wobei namentlich^ bie Bedeutung der Winterfütterung bc- tont lvnrde.

Professor Dr. Emil Abderhalden, Direktor des physiologischen Instituts au ber Universität Halle, hat den Ruf auf ben Lehrstuhl ber medizinischen Chemie an der.Wiener Universität als Nachfolger des in ben Ruhestand tretenden Pro­fessors E. Ludwig abgelehnt.

Der Leipziger Zoologe Geh. Rat Prof. Dr. K. Chun ist nach Ablauf seiner Amtsdauer auf weitere zehn Jahre von der Kaiserlichen Akademie der Naturforscher in Halle zu ihrem Adjunkten für das Königreich Sachsen wicdergewählt worden.

Die Universität Tübingen zählt im laufenden Sommersemester 2234 immatrikulierte Studierende gegen 1898 im Wintersemester 1912/13. Tazu kommen 95 Hörer.

Der Mathematiker Prof. Dr. Erhard Schmidt in Breslau hat einen Ruf an bie Universität Strastburg im Elsass als Nachfolger des öerftorbenen Professors H. Weber abgelehnt.

In Strastburg i. E. ist am 10. b. M. der ordentliche Professor ber Geologie an der borkigen Universität Dr. Eduard Holzapfel int Alter von 59 Jahren gestorben. Er stammte aus Steinbeim in Westfalen.

Hk. Die preustische Akademie ber Wissenschaften hak zu wissen­schaftlichen Unternehmungen betvilligt: ber deutschen Kommission zur Fortführung der Forschungen des Geh. Rats Prof. Dr. K. Burda ch über bie neuhochdeutsche Schriftsprache 4000 Mark: dem Direktor der Kgl. preust. Staatsarchive Geheimrat Dr. Koser in Berlin zur Fortführung der Herausgabe der Politischen Korre­spondenz Friedrichs des Grosten 6000 Mark: Geheimrat Prof. Dr. v 0 n W i l a m 0 w i tz - M 0 e l l c n d 0 r ff in Berlin zur Fort­führung der Jnscriptiones Graecae 5000 Mark; für die Be­arbeitung des Thesauruslingnae latinae über den ekatsmästigen Beitrag von 5000 Mark hinaus noch 1000 Mark: zur Bear­beitung der hicrvglyphischen Inschriften der griechisch-rötnischen Epoche für das Wörterbuch der ägyptischen Sprache 1500 Mark; für das Kartellunternehmen der Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge als siebente Rate 500 Mark.

Die, Danziger Technische Hochschule zählt in diesem Sommer fern ester 722 immatrikulierte Studierende gegen 625 im Winterhalbjahr 1912/13. Dazu kommen 154 Hörer.

Nene Mitglieder ber vrcnstischcn Akademie der Wissenschaften. Der Chemiker Dr. Karl Freiherr Auer Don Welsbach auf Schlvst Welsbach Kärntenst der Er­finder des Gasglühlichts, und der Präsident des Internationalen Instituts für Bibliographie Ernst Solvay in Brüssel wur­den von der preustischen Akademie der Wissenschaften^ zu Korre­spondierenden Mitgliedern ihrer physikalisch-mathematischen Klasse gewählt.

Dem Vernehmen nach hat Prof. Dr. E. Lommatzsch in Basel ben Ruf auf den Lehrstuhl der klassischen Philologie an der Universität Greifswald als Nachfolger von Prof. K. Hosius angenommen.

Vermachtes.

Gelegentlich des N e g i er11 n g s j u b i l ä u m s

gelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Briese mit einemLck» vermerk wiedirekter Weg" oberüber Bremen ober ^am-ur* zu verjehen.

Märkte.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

fc. Frankrnrta.M. Viehh 0 f-M a rktberi ch r vom Juni Auftrieb: Rinder 76, darunter Achsen 14, Bullen 2, K,e und Färsen 60, Kälber 728, Schale 40, Schweine 1170.

Tendenz: belebt, ausoerkauit. Preis für .0 Psd.

Lebend- Lstachl» gewich Kälber. Mk. Hf.

Feinste Mastkälber 6670 11117

Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 60 65 10-110

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 5558 91-98

Schafe.

Stallmastschase:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . 4647 96-98 Schweine.

Voll fleischige Schweine von 80100 kg

Lebendgewicht 54.0056.00 70.002.0( Voll fleischige Schweine unter 80 kg

Lebendgewicht 53.5055.00 68.00-2.00

Dollfleischige Schweine von 100120 kg

Lebendgewicht 54.0056.00 70.00-2.00

Vollfleischige Schweine von 120150 kg

Lebendgewicht 54.0056.00 69.00-1.00

fc. Frankfurt a. M., 13. Juni. Heu- und Strohmckt. Angefahren waren 5 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Man iwlrtc: Den 3,00:", 0 Mark, Stroh (Kornlangstroh) 0.000.0(Mk. Wirrstroh 0,000,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft mg- sam. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Dieburg und Hani.

Die nach- A sind am Sonntag, 15. Jnni 113.

stehenden von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr ndits,

nur für dringende Fälle sicher 'anzntreffen: D a

Dr. Klein. Ost-Anlage 37.

___________Dr. Büchner, Frankfurter Strasse 12._______

Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 15. .Lni sicher mr/ntreffen : p 1

Elanbach, Bahnhofstrasse 65 All.

Fernsprecher 731.

ALirchlvche Nacl-richten

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 15. Juni, 4. nach Trinitatis Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Siche Johanneskirche.

Vormittags 9XA Uhr: Piarrassistent Hoffmann.

Vormittags 11 Uhr: Festgottesdienst für die vereinigte Z,il« und Militärgemeinde zur Feier des 25jährigen Regierungsjubiläns Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Schwabe.

Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinbe.

Pfarrer Schwad, In ber Johanneskirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirnncrteu ans der £m§* gemeinde.

Vormittags 9*/2 Uhr: Professor D. Sch i a n.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche sür die Johan nesgerneioe.

Pfarrer Adolph.

Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung int Johannessaal.

unseres Kaisers wird der Deutsche Lehrerverein ein Erholungsheim sür lungenkranke Lehrer gründen. Tie Mittel hierfür werden durch eine Sammlung unter den 125 000 Mitgliedern aufgebracht. Dast Wilhelm II. auch In­teresse für die Volksschule und ihre Lehrer hat, das bewies er schon oft. Gelegentlich der Deutschen Lehrerverfaminlung zu Hamburg besuchten einige tausend Lehrer auch Kiel, und der Kaiser lud sie zu einer Besichtigung derHohenzollcrn" ein. Während der letzten Deutschen Lehrcrversammlnug in Berlin erschien er selbst zu der Theatervorstellung, die er im Overnhause nur für die Besucher der Versammlung nufiühren ließ. Wie die Lehrerzeitungen für Ost- und Westpreusten öfters berichten, zeichnen sich die Schulen der kaiser­lichen Besitzungen durchweg durch ihre mnsterhaste Ausstattung mit Lehrmiltcln aus. In den polnischen Gebieten liegt hier noch vieles im arger, deshalb verdient das Beispiel, das der Kaiser gibt, be­sondere Beachtung.

* V e r : 1 n g l ii ck t e s M i l i t ä r a u t 0 m 0 b i l. Aus Steglitz wird gemeldet: Ein^Antomobil der Krastsahrabteilltng, mit zwei Offizieren miö zwei Soldaten besetzt, iifiir gegen einen Baurn, als es einem Geschäftswagen answeichen wollte. Drei Insassen wurden herausgeschletidert; ein Soldat wurde schwer, ein Offizier leichter verletzt.

Handel.

* Konkurse in Hess en. lieber das Vermögen des Schreinermeisters Lorenz Weitzel in Alsfeld wurde am 6. Jtini das Konkursversahren eröffnet. Rechtsanwalt Kleinschmidt m 'Alsield wurde zum Konkltrsverwalter ernannt. Konkurs- forberimgeit sind bis zum 27. Juni bei dein ^lmtsgericht ^llsield anzumelden. lieber das Vermögen des Ernst Ludwig Eich eit Her, Kohlenhändler in Ata inz, Inhaber der Firma ..Ludwig Eichentler", mürbe am 4. Juni das Konkursverfahren er­öffnet. Rechtsanwalt Dr. Nies in Mainz wurde zum Konkurs­verwalter ernannt. Koickursforderungen sind bis zum 21. Juni bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. lieber ben Nachlas; des am 13. Ma> 1913 in H 0 sheim , Kreis Bensheim, verstorbenen Landwirts I a k 0 b B ä r I. wurde am 30. Mai das Konkurs­verfahren eröffnet, da ber Nachlaß überschuldet ist und ber Nach- lastvfleger Lameli von Hofheim die Eröffnung des Nachlast- konkurseS beantragt hat. Gemeindeeinnehmer Kaur. Lameli in Hof­heim wurde zum Konkursvenvalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. Juli bei dem Amtsgericht Lorsch anzilmelden. lieber das Vermögen des Bäckermeisters Karl Zimmer zu 91 i e b c r - 65 e m ü 11 b c n würbe am 9. Juni bas Konkursverfahren eröffnet. Stadtrechner Hch. Schäker II. in Homberg wurde 511m Konkursverwalter ernannt. Konknrssorberungen sind bis zum 15. Juli bei bem Amtsgericht Homberg anzumelden.

** Schiffs liste f.ü r billige Briefe nach den ger­einigten Staaten von Amerika (10 Pfg. für je 20 Gr.): Tie Porto- ermäfngung erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von '21 meriTn, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. ^Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 17. Juni, Kaiserin Auguste Victoria" ab Hamburg 18. Juni,Kronprinzessin Cecilie" ab Bremen 24. Juni,Cincinnati" ab Hamburg 25. Juni, (tzeorge Washington" ab Bremen 28. Juni,Kaiser Wilhelm der Grostc" ab Bremen l.Juli, ,9lmertFn' ab Hamburg 3. Juli,Kaiser Wilhelm II." ab Bremen 8. Juli,Imverator" ab Hamburg, 9. Juli,Cleveland" ab Hamburg, 10. Juli. iPoslschlust nach 91m fünft ber Frühzüge.) Alle biete Schiffe, außerCincinnati* und Eleveland", sind Schnellbampfer ober solche, die für eine be­stimmte Zeit vor bem Abgang bie schnellste Beforberungs-

Der W a r t b 11 r g - <8 e r e i n (Wetzsteinstraste 38) veranstaet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Ticnstagabeitd eien Lese- und Spielabend, jeben Dlittwochabenb eine Turnstunde iit> jeben Doimerstagabenb eine Bibelstunde.

Das Bibelkr änzchen fürSchüler.höhererLet.-- a n st a 11 e 11 findet statt im Johannessaal, und zwar jeden 3)11- ivoch um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 l,r für bie altere Abteilung. Das Bibelkränzchen für Sch ülerinn n höherer Lehranstalten aus ber Johannesgemeinbe ist jeden Tienstg um 6 Uhr im Johannessaal.

Katholische Gemeinde. Gottesdienst.

Samstag, ben 14. Juni:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sorin tag, den 15. Juni, 5, Sonntag nach Pfingstet»:

Vormittags von 6/? Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.

, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe.

um 8 Uhr: Austeilung ber hl. Kommunion.

1# um 9 Uhr: Hochamt mit Preoigt.

e um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt.

Militärgottesbienst. Feier be§ 25j«hriger Regierungsjubiläums Sr. Majestät dec Kaisers.

Nachmittags unr2llhr: Christenlehre; daraus sakrame»talische Bruderschafts-Andacht.

Die Verhütung ber U e b c r t r a g*u n g pcrasi tärcr öaargebilbe und bie Bekämpfung derselben gehvrt mit zu ben schwierigsten Kapiteln unserer modernen >ultur- hygicnc. In ber Prophylaxis 'Vorbengru'g > liegt hier die H-ilung. Dal> diese Hygiene des Haares am zweckmüsisgstcn mr d''in Mannten KopsivaschpulverShampoon mit dem >.. war-cn ffow" durchgcsührt wird, soll sestgcstellt werben. Tie B. ^eiitiing dieses Mittels und seiner Ablömmlingc in Form von Tee, 'gelb Kaimllen-Shampooii mit bem schwarzen Kops ivird allseitg er­kannt. Man must beim Einkauf bic ForderungZyanpoon mit bem schwarzen Kops" besonders apostrophieren, wenn man sich nicht mit minbmvcrtigen Surrogaten begnügen will > ^-r- Torbeihdic leichte Waschungen kurzer Haare sollen inöglimit-täg- hcl) vorgenommen werden, während eine gründliche Reinqunq langem Haare mittelsShampoon mit dem schwarzen Jom" mit warmem Master wöchentlich ein- bis zweimal fiattfinöen nutz.

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MAGGI8 (Schutzmarke ..Kreuzstern") zu kochen, weil man nur noch Wasser dazu braucht. Die Kochdauer ist aber nicht bei

allen 43 Sorten die gleiche. Auch sonst sind Kleinigkeiten bei der Zubereitung zu beachten. Deshalb koche man Maggi's Luppen genau W Cu/6 "ach der jedem Würfel beigegebenen Anweisung. Dann schmecken sie aber auch ganz vorzüglich und gerade so gut wie hausgemachte Suppen.

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