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Metesrowgische Beobachtungen der Station Gietzen.
Aug.
Wetter
cd
Märkte.
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Dliebertotaii- 0,2 mm.
Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goetz.
46-50
85—91
49-50
87-98
43-47
83-83
sich von
Man tut gut,
91—00
gewicht . . . . 62'/,-64 80-82
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61 X-62'l, 79—8.)
80-32
78-00
93-100
85—91
11 743
8 907
3 569
14.
14.
M. 97-100 91-98
115—122
104-117
92—100
4 891
3 235
1547
43—47
36-40
81—35
1911 dz
97 360
10 319
6 748 11248
1912 dz
97 883
8176
4 461
11819
62—55
47—50
15 303
6711
6129
Lebend- Schlachtgewicht
68—73
61—70
55—60
1. Saldi. 1913 dz
39 631
2 985 597
3 922
Mk. 52-56 50-54
15. August
15.
Weidenrastschafe:
Mastlämmer und Masthammel .... 45,50—00.00 Schweine.
Voll fleischige Schweine von 80—100 kg Lebend-
ten kaum 75 Schüler verbleiben. Tie nahezu vollendete neue Schule sieht daher nur einen Unterrichtsraum vor.
-g. Gladenbach, 15. Aug. Die hiesige Tierschau war mit 83 Stück Rindvieh und 28 Ziegen beschickt. Sie geigte ebenso erfreuliche züchterische Leistungen wie die vor- ausgegangene Tierschau in Battenberg.
sc. Birstcin, 15. Aug. Tie 32. Jahresversammlung des H e s fischen Farstvcreins sand heute unter zahlreicher Be- , teiligung <rus gan; Kurhesscn, dem Grosiherzogtum Hessen und Nassau im Saale des Hotel „Zum Erbprinz" in Birstcin unter dem Vorsitz von Forstmttster Martin-Waldau bei Kassel statt. Nach dem Jahresbericht, den 5er Vorsitzende erstattete, gehören dem Verein 172 Mitglieder an. Ter von Nechnungsrat Grnhm- Kassel gegebene Jahresbericht zeigt in Einnahmen 1491,82 Mk., denen 1129,97 Mk. Ausgaben gegenüberstehen. Geheimer Forstrat Reitz-Offenbach a. M. lieh sich sodann über „Allgemeines über die Waldungen der Fürstlich Fsenburgschcn Dberförfterci Birstein" aus und hob besvonders hervor, daß sich der Buchenbestand in genannten Waldungen ständig vergrößert und verbessert hat, während die Eiche an Bedeutung zurückgehe und nur in tieferen Lagen bessere Qualitäten biete.
I!ÜL j . -"'JIS_______
LcrnSwrvt?chcrft.
Düngemittel. Es ist nicht genug, daß der Landwirt, wenn er von seinem Felde den höchsten Ertrag erzielen will, irgendein Düngemittel seinem Saatgut mit auf den Weg gibt, sondern der rechnende Ackerwirt greift von den erprobten und bewährten Düngemitteln diejenigen heraus, die bei derselben Wirkung am billigsten zu haben find. Dabei ist stets zu beachten, das; die Pflanze zum richtigen Gedeihen drei Nährstoffe nötig hat, und deshalb nichts getan ist, wenn der Lbcker mit einem Düngemittel versorgt wird, das nur einen Nährstoff enthält. Gewöhnlich stellt man sogenannte Düngergemische, in denen die drei notwendigen Nährstoff, Stickstoff, Phosphorsäure und Kali enthalten sind, her. Ein solches Gemisch, das sich vorzüglich zur Herbstdüngung eignet, ist: 40% Kalisalz, Thomasmehl und Kalkstickstoff.
4- 16,7 ' C.
+ 11,2" C.
um 8 IIbr: Austeilung der hl. Kommunion.
um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
um 11 Uhr: H!. Messe mit Predigt.
MilitärgotteSdienst.
Borsen-Wochenbericht.
= Frankfurt a. M., 15. August.
Eine nachhaltige Belebung des Börsengeschäfts, wie fie vielfach von dem Bukarester Friedensschluss erwartet worden war, bat sich bis jetzt nicht eingestellt; der Verlauf des Verkehrs wie bie Kürsentwicklung haben vielmehr eine gewisse Enttäuschung gebracht. Dabei mag wohl der Umstand mitsprechen, d«ss man mit dem Abschluß des Krieges das B a l k a n v r o b l e in selbst in seiner ganzen Ausdehnung noch keineswegs iiir gelöst hält und daß in markttechnischer Beziehung der Umfang der noch bestehenden Baissepositionen wohl etwas überschätzt worden sein mag. gür die Rückkehr des Vertrauens zu einer dauernden Beruhigung au' dem Gebiete der Weltpolitik spricht im übrigen die Auswärtsbewegung der Rentenwerte, insbesondere die neuerliche
Lustschiffahtt.
' Sturz zweier Flieger.
Leipzig, 15. August. Heute abend stürzten aus dem Lin- denthaler Flugplatz der Flieger R o e m p l e r und sein Begleiter Diplomingenieur R ue t g c r s aus Aachen infolge einer heftigen Böe mit dem Flugzeug aus 10 Meter Höhe herab. Die Maschine ging in Trümmer. Roempler erlitt Hautabschürfungen und Verstauchungen, Ructgers wurde getötet. Ruetgers war in antomobilistischen Kreisen eine sehr bekannte Persönlichkeit. Schon im Jahre 1898 wendete er sich dem Automobilismus zu und machte zunächst auf Dreirädern große Reisen. Im Jahre 1902 erhielt er bei der Prinz-Heinrich-Fahrt einen Preis. Im Jahre 1911 schnitt er bei der österreichischen Alpenfahrt sehr gut ab.
Wandern und Reisen. Näder.
— Salzungen, 15. Ang. Bis zum heutigen Tage sind 4100 Personen zur Kur hier eingetroffenß
83—90
66—74
62—70
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 64-35
Vollfleischige Schweine von!20—150 kg Lebendgewicht 61-00
Geschäft mittet.
Ochsen.
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren . . . .
Tie noch nicht gezogen haben lnngejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Bullen.
Vollfleischige, jüngere
Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Färsen, K ü h e.
IM PO SNA» $4
FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 15. Ana. Auftrieb: Rinder 117 (Ochsen 17, Bullen 12, Kühe 88), Kälber 114 Schafe 20, Schweine 201. Preise für 100 Psd.'
Britisch-Mestasrika . . . Französ. Westafrika . .
Vortug. Westasrika. . .
Kamerun ;
Sviritnosen in Fässern Französ. Westafrika . . Marokko Vortug Westafrika . . .
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtwertes
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten
Cchlachtwertes bis zu 7 Jahren
2’eitere ansgemästete Kühe und wenig gut ent* wickelte jüngere Kühe . . . .
Mäßig genährte Kühe und Färsen
Gering genährte Kühe und Färsen Kälber.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ....
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
Schafe.
Meistersinger von Nürnberg." Mittwoch, den 27. August, abends 7.8 Uhr: „Figaros Hochzeit."
Schauspiclhaur. -i,r
Sonntag, den 17. August, abends 8 Uhr: „Dorothys Rettung.* Montag, den 18. 9(uguft, abends 8 Uhr: „Robert und Bertram." Tienstag, den 19. August, abends 8 Uhr: „Fuhrmann Henschel." Mittwocb, den 20. August, abends 8 Uhr : „Püppchen.* Donnerstag, den 21. Aug., abends 8ljhr: »König Heinrich der Vierte." Zweiter Teil. Freitag, den 22. August, abends 8 Uhr: Abschieds-Vorstellung und 40jäbriges Bühnenjubiläum deS Herrn Georg Schwarz: „Dr. Klaus." Samstag, den 23. August, abends 8 Uhr: Zum ersten Male: „Die Fran von 40 Jahren." Sehausviel in 3 Auszügen von Sil-Vara." Sonntao, den 24. August, abends 8 Uhr: „Die Fran von 40 Jahren." Montag, den 25. 9(uguft, abends 8 Uhr: „Fuhrmann Henschel." Dienstag, den 26. abends 8 Uhr:
„Dorothys Dtettung." Mittwoch, den 27. Ang., abends 8 Uhr: .Tie Frau von 40 Jahren."
Höherbewerttmg der englischen Konsols. Wie aber die Effekten- ntärkte aus den Balkannachrichten feine größere Anregung mehr ziehen konnten, so uevinoditen auch die Sit.iationsberichte au§ der Industrie und die weiter bekannt geworbenen Jahresabschlüsse montanindustrieller Werke feine größere Kaufbewegung zu veranlassen. Auch die über die mutmaßlichen Gewinnergel nisse des Phönix und der Gelsenkirchener Bergwerksgesellschait verbreiteten Angaben führten mtc vorübergehend zu einer etwas regeren speku- lativen Betätigung, obwohl in Bezug auf die nächste Zukunft des heimischen unt> vor allem des internationalen Eisenmarktes eine hoffnungsvolle Auffassung überwiegt. Die aus dem Rheinland fommenbe Meldung von einer Ausbesserung des Stab- eisenpreises um 3 Mark auf 98 Mark gegenüber den Anfang August erzielten Erlösen machte feinen nachhaltigen Eindruck, da diese Verlautbarung von anderer Seite beiirittcn wurde. Dazu kam, daß der jüngste Wochenbericht vom amerikanischen Eisen- und Stahlmarkt den bisherigen zuversichtlicheren Ton vermissen ließ, wodurch die Tages- speknlation in ihrer Neigung zu raschen Gewinnsicherungen befinrft wurde. Demgegenüber konnte die andauernd gute Haltung der Rohmetallmmkte, sowie die günftiae Verfassung des oberschlesischen Kohlengeschäfts keine besondere Wirfimg ausüben, umsoweniger, als der Bericht vorn rheinisch.westfälischen Kohkeusyndikat eine wenn auch nur rnätziae Abschwächung der Konjunktur in Bezug auf den inländischen Absatz von Brennstoffen nicht verkennen ließ. Einer Ausdehnung der spekulativen Tätigkeit wirkt nach wie vor auch die Lage des Geldmarktes entgegen. Wenn auch der Stand der nropäischen Zentral-Roteninstitnle im Vergleich zum Vorjahre merklich gekräftigt erscheint, so läßt sieh doch nicht verkennen, daß die Bankwelt int allgemeinen sich zurückhaltend zeigt gegenüber Kreditansprüchen aller Art tmd zwar um gut gerüstet den Herbst- bediirinissen entgegengehen zu können. Von einer'Aenderung des Diskontsatzes der Reichsbank für > ie noch ausstehenden Monate des laufenden Jahres kann keine Rede mehr sein, da die Leitung des Zentral-Noteninslituts den größten Wert auf eine Steligkeit des Diskonts legt und es sich bei einer etwaigen Lockerung der Ziel- ebraube bis zum Herannahen des Herbstes doch nur um eine Maßnahme ganz vorübergehender Statur gehandelt haben würde. Die Kursbewegung ivar in dieser Woche nicht ganz einheitlich. Fest lagen Montanpa viere lind einzelne andere Jnduslrie- w e r t e, wie Elektrizitätsaktien und Aktien Chemischer Fabriken, s ch i f s a h r t s w e r t e waren auf die neue Verschärfung der Poolstreitigkeiten und auf die Ankündigung der Schaffung einer OHasien-Linie seitens des Lloyd besonders von Bremen aus an- geboten und konnten das vorwöchige Niveau iud)t behaupten. B ahnen, namentlich österreichische Werte, waren gut beachtet: Banken lagen still, doch ziemlich fest. Heimische unb frembe Fonds stellten sich teihveife wieder etwas höher. — Privat» Diskont 5l/10 °/0.
Nachmittags um 2 Uhr: Sakramenlalische Bruderschafts-Andacht.
Gottesdienst in der Diaspora.
Sonntag, den 17. 2( u g u ft:
In Lich um 9'/, Uhr.
Alkoholausfuhr nach Afrika.
Im schwarzen Erdteil scheinen Spiritnosen noch immer ein recht beliebtes Tauschmittel im Handel mit den Eingeborenen zu sein, lieber Hamburg wurden im verflossenen Jahre 128 413 Hektoliter im Werte von 5i/3 Millionen Mark nach Afrika geliefert. Es handelt sich dabei um sogenannte Faeonspirrtuosen: Rum, Kognak, Genever, Absinth und Liköre aller Art, hergestcllt aus rohem Sprit unter Zusatz von ätherischen Men. Nach der deutschen Handelsstatistik wurden in den Kalenderjahren 1911 und 1912'unb im ersten Halbjahr 1913 aus Deutschland- nach Afrika ausgeführt:
Spirituosen in Flaschen:
Nach
Höchste Temperatur am
Niedrigste „ „
— Hefter die moderne Plastik schreibt der bekannte Heidelberger Kunsthistoriker Prof. Karl Neumann im zweiten Auguschcft des „Kunstwarts und Kulturwarts" (Callweh, München) im Anschluß, an seine Erlebnisse auf einer Segeljachtsahrt in der Ostsee: wir müßten uns wieder gewöhnen, daß Plastische nicht nur in den nackten, sondern auch in der bekleideten Gestalt zu sehn. Tie Einstellung auf die Antike sei für den nordischen Künstler unnatürlich. sTaß auch in der Kleidung außerordentliche plastische Werte stecken, zeigt ims die mittelalterliche Skulptur, die in gewissem Sinne moderner ist als die moderne. Einige Abbildungen mittelalterlicher Plastik unterstützen diese Ausführungen. Im selben Heft schreibt der bekannte plattdeutsche Dichter Wilhelm P o eck über „nachgrothische Lyrik", eine Auswahl plattdeutscher Gedichte schließt sich daran in den Losen Blättern an. Jaskowski bringt grundsätzliche Ausführimgen über das Verhältnis des Menschen zum Alkohol, die geeignet sind, die Enthaltsamkeitsbewegung innerlich zu b erliefen. Walter <E la ff en schreibt im Anschluß an das Leipziger Turnfest über den Wert des deutschen Turnens. Ein Jahnpotträt (HolMuittj ist den Zeilen beigegeben. Otto Cor- bach behandelt ine Ansätze nenreligiöser Bewegungen. Hefter die Volkserzieher-Bewegung unterrichten im Anschluß daran Beiträge Wilhelm S ch w a n e r s in den Losen Blättern. Außerdem bringen die Losen Blätter Stücke aus einer neuartigen Hebersetzung des Alten Testaments von Paul Kägi. Am Schluß rechnet A y e n a - rius mit einer Anzahl Angriffe auf Dürerbund und Kunstwart ab, besonders mit dem Buchhändler-Börsenverein. Dem Hcst ist der schöne Farbendruck eines Sommerbildes von Georg Richter vorgesetzt. Die Noten bringen drei Kinderlieder von Frey und Nagler.
* D i e Heilung der Zigarettenraucherinnen. Der „Anti'Zigarettenbnnd von Amerika' hat in Chicago ein Krankenhaus eröffnet, in dem Männer und Frauen unentgeltlich von dem Laster des Zigarettenrauchens geheilt werden können. Es sind hauptfächlich Frauen, die sich einer solchen Kur unterwerfen, denn sie leiden schwerer unter den schlimmen Folgen des Rauchens als die.Männer. Die Leiterin des Institutes, Lucy Gage Gaston, war, wie sie aus ihren Erfahrungen erzählte, überrascht von der großen Anzahl herzzerreißender Briefe, die Frauen an sie geschrieben, weil sie dem Zigarettenlaster uerfaHen. „Viele dieser Frauen rauchten schon seit 20 Jahren Zigaretten unb waren geradezu zu Sklaven dieser Gewohnheit geworden. Verheiratete Frauen sind in der Ueberzahl und besonders häufig scheinen sich Schauspielerinnen dem Zigarettenrauchen zu ergeben. Diese Künstlerinnen schädigen dadurch ihr Organ schwer, so daß sie nicht mehr gut sprechen oder singen können. Eine der ergreifendsten Klagen, die mir zuging, kam von einer jungen Frau, die gestand, ihr Rauchen habe zur Vernichtung ihres ganzen häuslichen Glückes geführt/ Die Behandlung, der die Patienten und Patientinnen des neuen Krankenhauses unterworfen werden, besteht darin, daß sie ein Mundivasser benutzen müssen, welches eine geringe Lösung
Eilbcrnitbrat enthält. Damit zusammen wird eine vegetarische ~iat durchgesuhrt. Wenn der Patient während dieser Kur raucht, so beiDtrft das bei ihm Erbrechen. Unter den Zahlreichen, die Heilung suchten, befand sich eine Familie, bestehend aus bem Vater
on6ncn'- CUvrL T^ter und zwei Enkeln. Ein Kaufmann sandte 200 männliche und weibliche Angestellte zur Behandlung.
Kleine Tageschromk.
Der Betrug aufdcr Dresdner Bank wobei es sich üm 30 000 Mark handelte, ist aufgeklärt. Die Täter sind der Kaufmann Wreschner, der Kasscubote bei der Dresner Bank Thiel und der Bote von der Firma Drenftein u. Koppel. Die ersten der beiden verabredeten die Sache, der letztere hob das Geld ab. Die Täter sind verhaftet.
Blätter melden aus Kopenhagen: Die Hnterfuchung über die Ursache des Eisenbahnunglücks bei Braminge hat ergeben, datz die Schnelligkeit des Zuges eine unerlaubt große und die Zusammenstellung eine ungeschickte war
Tie Ausfuhr wäre vermutlich viel größer, wenn nicht in einem großen Teile der afritänischen Kolonien der Verkehr in Spirituosen aus hpgienischen Rücksichten durch internattonale Abmachungen sehr erschwert würde.
Zeit zu Zeit daran zu erinnern, daß von all den Maßnahmen, die der moderne Mensch zur Gesunderhaltung seines Körpers vornehmen muß, die richtige Pflege der Zähne beinahe die wichtigste ist. Wenige ahnen, daß schadhafte Zähne nicht nur unser Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen, sondern — neue Untersuchungen haben das in überraschender Weise bewiesen — häufig den Ausgangspunkt mannigfachster Krankheiten bilden können, deren Ursache oft rätselhaft blieb. Als richtig kann eine Zahnpflege nur dann bezeichnet werden, wenn die zahnzerstörcnden Gärungs- und Fäulniserrcger, die sich im Munde täglich neu bilden, auch täglich unschädlich gemacht werden. Das ist nur zu erreichen durch den täglichen' Gebrauch eines antiseptischen Zahnpflcgcmittcls.
Die Wirkungsweise des Odols ist eine ganz eigenartige. Während andere Mund- und Zahnrcinigungsmittel, soweit sie für die tägliche Zahnpflege überhaupt in Betracht kommen, lediglich während der wenigen Sekunden der Mundreinigung ihre Wirkung ausüben, wirkt das Odol noch stundenlang, nachdem man sich die Zähne geputzt hat, nach. Diese einzigartige Dauerwirkung ist aller Wahrscheinlichkeit nach darauf zurückzuführen, daß sich das Odol beim Mundspülen förmlich in die Zähne und die Mundschleimhäute cinsaugt, diese gewissermaßen imprägniert und so gleichsam einen antiseptischen Vorrat hinterläßt, der noch stundenlang den zahnzer» störenden Fäulnis- und Gärungsprozessen entgegenwirkt.
Preis: Vi Flasche lMonaie ausreichend) M. 1.50,
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Die nach- A Rin,l a,u Sonntag, 17. Any. 1913,
stehenden von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts,
nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: I)16/R
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Für dringende Fälle ist p.m Sonntag, den 17. Ang. sicher anzutreffen : D l6/g
ZshcarzE Blockstrasse 12.
AtäNchlsche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 17. tti'u g u fr, 18. n a ch Trinitatis. Gottesdienst.
In der Ztadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde.
Vormittags 9X Uhr: Pfarrer D. Schlo ss e r.
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdieust.
Pfarrer Schwabe
Nächstkünftigen Sonntag, den 24. August, findet im Haupt- gottesdienst Beichte und heil. Abeiwmabl für Matthäus- und Marknsgememde statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der Johanneslirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrassifteut Hoffmann.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde.
Vorinittags 9'/, Uhr: Pfarrer B e ck t o l s h e i m e r.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannesfaal.
Evangelischer Gottesdienst.
Lollar: Sonntag, den 17. August, nachmittags 1/32 Uhr.
katholische Gemeinde.
Sottez-irnst.
Samstag, den 16. August:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur bei(. Beichte.
Sonntag, den 17. A u g., 14. Sonntag nach Pfingsten :
Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte
, um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.
fth Frankfurt a. M., 15. Ang. Heu- und St r ob mar ft. Angefahren waren 2 Wagen Heu. Stroh fehlte. Man notierte: veu 2,70—0,00 Mk, Stroh (Kornlangstrolst 0.00—0.00 Alk., Wirr- Üroh (',00—0,00 Mk. Alles je 50 Kilo. Geschäft mittelmäßig. Tre Zuftlhren waren ans den Kreisen Dieburg und Hanau.
Spielplan der llrirhaur-Chealers bad Nauheim.
Sonntag, den 17. August: .Majolika." Montag, den 18. Ang : -Püppchen» Mittwoch, dcn 20. August: .Moral." Freitag, den pÄ ^f^ttenauffiihrung: .Ter liebe Augustin." ^.onntag, den 24. August. „Mein Freund Teddy."
Spielplan Ser vereinigten SraiflfartM StaStttzeaier.
, t Opernhaus.
Sonntag, den 17. August, abends 7 Uhr- Die Afrikan^in - V.ontag, den 18. August, aoends Hijr: .Martha « !?• V,8UI)r: ®jener ' MttLb, dn">°Ä,»
abend:. 8 Uhr: „Undme." Donnerstag, den 21 Auanst äk- 1 ,« Uhr; .Der ferne Klang." Freitag, den 22 fift ■ ' ,8 Ubv: Die Zanderflöte." Samstag, den 23. August' abe h- ' 8 Uhr: ..Wiener Blut.- Sonntag, den 24. Ang, abends ' 8 Uhr - „Don Inan.« Montag, dcn 25. 'August, abe.rds '/,8 Uhr - tebe Augustin." Dienstag, den 26. August, abends 6 Uhr'-
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