Ausgabe 
16.1.1913 Erstes Blatt
 
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Danksagung

Friedrich Groh und Angehörige.

Leun, den 15. Jannar 1913.

Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen herzlichen Dank.

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Gießen, den 16. Januar 1913.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so schmerzlichen Verluste unserer lieben

Antonie

sagen wir hiermit innigen Dank.

Die trauernden Hinlerblieben:

Karl Schmidt und Familie.

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Winter auf glatter Bahn ihre volle Leistungsfähigkeit

MBafiB durch Leonhardt* BR Original-H-Slollen LL wS mit der Mark* *C°

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siege in der Gewerbeschule offen. (5r_ machte sodann auf

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Gebeutet Dadurch erhöht sich die Verzinsung von 4 auf 6°/0.

TRAUERHÜTE |aVil A.Salomon&Cie.

scheinungen und vergegenwärtigt man sich, in welcher Art und Weise auch das Tabakgewerbe, hauptsächlich die Zrgaretten- industrie, von den Vereinigten Staaten von Amerika aus mono­polisiert werden solle, so ist u. E. Grund genug vorhanden, deni von feiten der Reichsregicrung im November des Bertchts- iahres vorgelegtcn Entwurf eines Gesetzes über den Verkehr mit Leuchtöl ernsteste Beachtung zuteil werden zu lassen. So sehr an sich Handel und Gewerbe gegen iegltches Monopol eingenommen sein müssen, so istein St aa ts - monopol, welches selbstverständlich der wirksamsten Kontrolle der Oessentlichkeit unterstehen must, immer noch irgendwelchen rücksichtslos wirkenden Privatmonopolen vorzuztehen. Wir hatten bereits in unserem Bericht über das Jahr 1911 darauf bingewiesen, daß hauptsächlich die kleineren Landwirte aus Mangel an Futtermitteln vielfach gezwungen fern würden, ihren Viehstand zu vermindern, woraus sich für 1912 eine neue Fleischnot ergeben würde. Dies ist in noch höherem Maste, als erwartet, eingetreten, ohne daß sich auch diesmal die Reichsregierung zu durchgreifenden Maßnahmen entschlossen hätte.

. Kreis Büdingen.

X Geist-Nidda, 15. Jan. Heute wurde unter ungemein shorker Beteiligung seiner Kollegen, vieler Freunde aus der Nähe

Die bisher von meinem verstorbenen Mann unter der Firma

jfugust *Frees, llnii).*73ucfifiandlg.

'giessen, tfettersuteg ?O

geführte Buchhandlung werde ich weiterführen. Ich bitte das meinem verstorbenen Mann in so reichem Masse geschenkte Vertrauen der Firma geneigtest erhalten zu wollen. Es wird mein eifrigstes ^Bestreben sein, unterstützt von tüchtigem Personal, allen an mich gerichteten Wünschen Rechnung zu tragen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Ulara tfcMesier

in *7a. jdugust Trees, Unit}. Buchhandlung

479

vermischtes.

* Feuersbrünste. In Duisburg brach in der Nacht zunr Mittwoch in dem Lagerhaus der Firma Lehnkerling u. Co Gr ost feuer aus. Sämtliche Maschinen unbe®3arerv= Vorräte wurden vernichtet. Der Schaden beträgt V/e Mill. Mark. In der Wohnung der kranken 59iährigen Privatin Böbme in der Linienstraße brach abends Feuer aus. Die Frau wollte sich retten, konnte aber den Aus gang der Wohnung nicht mehr erreichen und kam in den Flammen um. Als die Feuerwehr eingriff, fand sie die verkohlte Leiche, die in einem Loche hing, das durch den Fußboden gebrannt war.

* Seenot. Aus London, 15. Jan. wird gemeldet: Der deutsche DampferWerner Kunstmann", in Stettin be­heimatet, der bei Goswick auf Grund geraten war, geriet in Brand. Das Feuer wütete fünf Stunden. Die Be­satzung, welche kurz vorher bei dem niedrigen Wasserstande an Land gegangen war. konnte nicht wieder an Bord ge­langen. Aus "South Shields wird gemeldet: Die russische ViermastbarkeCalifornia" sei b-ei den Stamry-Fnseln, sechs Meilen von Tyne entfernt, nachts auf Grund geraten und sofort in Stücke zerbrochen. Der Kapitän und sieben Mann seien gerettet, zehn ertrunken. Aus Kopenhagen wird ge­meldet: Während der letzten Stürme sind die Dampfschiffe Alexey Moerch" undReter Moerch" der Nordi­schen Dampfsch-iffahrtsgesellschaft mit der Besatzung untergegangen.

Kleine Tayerchronlk.

Tie Voruntersuchung gegen den Raubmörder Sternickel ist nunmehr eröffnet worden. Sie soll möglichst so beschleunigt werden, daß die Verhandlung wegen der Bluttat in Ortwig noch tn dieser Schwurgerichtsperiode, die am 10. Februar beginnt, Er­ledigung findet.

Aus Hamburg wird gemeldet: Ein Teil der unterschlagenen Gelder des flüchtigen Notars Becker ist wiedergefunden. Ter Notar hatte einer Dame ein Paket mit der Weisung übergeben, es seiner Frau ;u schicken. Als die Dame von der Flucht des Notars hörte, öffnete sie das Paket und fand darin Wertpapiere in der Höhe von 155 000 Mark. Sie übergab das Paket der Staatsanwaltschaft._________________________________________________

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

Wetteraussichten in Hessen Hit Freitag, den 17. Jan. 1913: Wolkia, weitere Niederschlage, etwas milder, besonders im Süden nnieres Bezirkes lleveraanq zu Tanwelter.

Ein neuer Zeppelin.

Friedrichshafen, 15. Jan.Z. 15" veranstaltet bei günstiger Witterung heute unter Führung des Grafen Zeppelin seine Probefahrt, die zugleich die militärische Abnahme fahrt sein soll.

Letzte Nachrichten.

Eifrige Tätigkeit der Diplomatie in London.

:|: London, 16. Jan. (Priv.-Tel.) Im auswärtigen Amt herrscht eine lebhafte Tätigkeit. Fortwährend wer­den Diplomaten von Staatssekretär Edward Grey empfangen. Auch finden Verhandlungen mit den Balkandiplomaten statt, wäh­rend die türkischen Vertreter sehr zurückhaltend sind. In der öffentlichen Meinung wird die Lage pessimistisch beurteilt. Es geht das Gerücht, daß dhe Balkandiplomaten sich zur Abreise vorbereiten.

Ein griechisches Schiff versenkt.

Athen, 15. Jan. Dem türkischen KreuzerMad­schid i" gelang es heute nacht, die griechische Torpedobootszer­störer-Flottille vor den Dardanellen zu durchbrechen. Es erschien vor S y r a, beschoß und zerstörte das Pulvermagazin und das Elektrizitätswerk. Der griechische HilfskreuzerMaze- donia" wurde von seiner Besatzung versenkt, damit er nicht zer­stört wurde. Das türkische Schiff verließ den Hafen und fuhr in der Richtung nach Kleinasien ab.

Die Lage in Epirus'.

K ö l n , 16. Jan. (Priv.-.) Der Athener Korrespondent derKölnischen Zeitung" meldet, daß der Kronprinz in den nächsten Tagen nach Epirus abreisen werde, um den Oberbefehl über die dortigen Truppen zu übernehmen. Man schließt daraus, daß der Fall von Janina bevorstehe.

tand.

- 16- Januar 1913, ae.

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reinen Mts und inb empfnbl, /ich mil ffpiefige iintswt» »a entspavv Wmch

krandel.

Jahresbericht der Handel, kammer Darmstadt.

bs. Darmstadt, 15. Jan. Dem demnächst erscheinenden Bericht der Darmstädter Handelskammer entnehmen wir folgende interessante Einzelheiten:

An dem bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung Deutsch­lands hat auch eine stattliche Zahl von Geschäftsbranchen des Bezirkes Darmstadt teilgenommen. Es sind dies in erster Linie die chemische Industrie, die Motorwagen- und Gummireisen- fabrikation, die Möbelindustrie, der Eisengroßhandel und eine Reihe von Zweigen der Maschinenfabrikation. Auch die Papier- und Pappen-, sowie die Tuch- und Strohhutfabrikation, die Stein- induftrie und die Schildpatt-, Kokosfasern- und Hartgummi­fabrikation, eine Anzahl von Zweigen des Kolonialwaren- und Landesprodukten-Großhandels, der Handel mit Häuten und Fellen und der Lederhandel hatten recht gute Geschäftsergebnisse zu ver­zeichnen. Ebenso hat sick die Z ü n d h o l z f a b r i k a t i o n von den starken Rückschlägen während der letzten Jahre wieder er­holt, was hauptsächlich auf die Kontingentierung der Zündholz­fabriken zurückzuführen sein dürste. Der Holzhandel für indu­strielle Zwecke, die Holzschneidereien und die Holzwarenindustrie haben int Berichtsjahre ebenfalls einen nennenswerten Aufschwung genommen. Gleichzeitig haben das Bankwesen und das Druckerei­gewerbe zufriedenstellende Geschäftsergebnisse gezeitigt.

Demgegenüber darf aber nicht verschwiegen werden, daß neben einer größeren Zahl von Betrieben, welche einen normalen Ge­schäftsgang ausweisen, eine Anzahl von Geschäftszweigen des Handelskammerbezirks noch recht barnieberliegt ober aus der herrschenden Hochkonjunktur keine entsprechenden Vorteile zu ziehen vermocht hat. Hier sei in erster Linie auf die noch immer sehr wenig befriedigende Lage des Baugewerbes und der mit ihm verwandten Geschäftszweige, wie der Ziegeleien und des Holzhandels für Bauzwecke hingewiesen. Infolge stark gesunkener Zuckerpreise steht auch für die Z u ck e r i n d u st r i e kein günstiges Geschäftsergebnis in Aussicht. Unter der im Be­richtsjahre noch fühlbaren Lebensmittel-, besonders Fleischteuerung, und der hierdurch entschieden weiter geschwächten allgemeinen Kaufkraft der Konsumenten, sowie unter der gleichzeitig fortgesetzt steigenden Konkurrenz der Filialgeschäfte, Konsumvereine und Warenhäuser hatten, wie bereits in den letzten Jahren, auch diesmal wieder ein großer Teil des Detailhandels und mit ihm manche Zweige des Großhandels ernstlich zu leiden. Das Streben des kaufenden Publikums nach möglichst billigem Einkauf unter geringerer Beachtung der Qualität der Waren wird immer all­gemeiner. Betrachtet man durch Privatmonopole gezeitigte Er-

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Kreis Alsfeld.

w Alsfeld, 15. Fan. In der heutigen Stadtrats- fitzung beschloß man ohne aröß-re Aussprache die Einführung der Filialsteuer nach dem von dem Finanzausschuß vor- geschlagencn Entwurf gegen die Stimme des Herrn Jakob.

Kreis Friedberg.

h. Ober-Noßbach, 15. Jan. In den hiesigen Waldungen schoß Laudrat v. Marx (Bad Homburg) mit einer Kugel zwei Hirsche, einen Achtender und einen Vierzehnender.

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 15. Jan. Fürst und Fürstin zu Solms-Lich sind ^gestern nachmittag 2y2 Uhr, Prinz Lud­wig zu Solms-Lich ist abends !U/4 Uhr zum Besuch im Neuen Palais cingetroffen. Um 8 Uhr fand, wie schon mitgeteilt, in den Räumen des Alten Palais der zweite diesjährige Hofball statt, zu dem außer den genannten Fürstlich­keiten auch eine Anzahl Mitglieder standesherrlicher Fa­milien Einladungen erhalten hatten. Im ganzen ergingen etwa 500 Einladungen. Heute mittag 1 Uhr waren die hier anwesenden Mitglieder der standesh^rrlichen Familien zur Frühstückstafel im Neuen Palais geladen.

Hessen-Nassau.

[] Marburg, 15. Jan. Wie kurz berichtet wurde, wurde gestern in Goßfelden ein Mann verhaftet, der dringend ver­dächtig erschien, der wegen des Mordes bei Kämmerzell schon lange gesuchte Zigeuner Wilhelm Ebender zu sein. Der Betreffende hatte vor einigen Wochen beim Landwirt Isenberg in Goßfelden gearbeitet und sich dann entfernt. Um dieselbe Zeit tauchte das Gerücht auf, daß sich Ebender in den Lahnbergen umher­treibe. Der Beschreibung nach mußte der Verdächtige mit dem Knecht, der sich Peter Wintrich nannte, identisch sein. Als der letztere gestern wieder bei Isenberg vorsprach, lud er ihn zu Tische ein und benachrichtigte den Gendarmerie-Wachtmeister Redbighausen aus Cölbe, der bann auch bald in Zivilkleidung erschien und sich mit Isenberg über allerhand geschäftliche Sachen unterhielt. Bei der Gelegenheit wurde der verdächtige Mann plötzlich überwältigt und bann gefesselt nach Marburg ins Land- gerichtsgefängnis gebracht. Wie man hört, soll man ihm auch Waffen abgenommen haben. Wenn auch die Achnlichkeit mit Ebender, Größe, Statur und verkrüppelte Hand groß war, so hatte man doch, wie sich heute mittag herausstellte, wieder nicht den richtigen Ebender gefaßt. Es handelt sich vielmehr um einen zigeunerhaft aussehenden Mann, der vor einigen Wochen schon einmal von der Marburger Polizei vorgeführt wurde. Er trieb sich bettelnd umher und bot auch eine angeblich von ihm gemachte Erfindung, die ihm patentiert sei, zum Verkaufe an. Daß Wintrich sein richtiger Name ist, wird bezweifelt. Er wurde einstweilen, jedenfalls wegen seines Umhertreibens, in Haft be­halten.

w £>anatt, 15. Jan. Die Zahl der Typhus- kranken vom Eisenbahn-Neginient Nr. 3 ist weiter zurück- qegangen und beträgt gegenwärtig 155. Auf dem Wege der Genesung befinden sich 73 Soldaten.

ioirb mit Strichziehen und Piuselü'bungen unter Benutzung verschiedener Pinselarten begonnen, die verschiedene Mal- ischnik, sowohl in Leim- als auch Oelfarben werden ge­lehrt. Pflanzen- und Tierzeichnen, die Verbindung der einzelnen Motive an praktischen Arbeiten, das Studium der an den Objekten zusammengestellten Farben und Ver- laenbimg derselben in der Praxis bildet einen wichtigen Teil des Unterrichts in dieser Gruppe. Die Aufnahme von einfachen Architenurstücken unter Berücksichtigung der Per­spektive und der Schattenlehre wird ebenfalls! eingehend ge- übt. Die Ausführungen fanden ungeteilten Beifall. Der Vorsitzende machte die Anwesenden darauf aufmerksam, doß gelegentlich des> Schul nbi äums die G.werbcfchu'le eine große Ausstellung ihrer Schülerarbeiten veranstalten würde iinb daß deshalb" schon jetzt deren Besuch warm empfohlen njerben könnte. Zum Schluß fand noch eine kurze Aus­sprache darüber statt, ob es nicht im Interesse unseres Hand­werks gelegen sei, wenn der Veranstaltung einer Gewerbe-

iimb Ferne und der ganzen Gemeinde unser Pfarrer Sauer zur &rbe bestattet. Wie auch in diesem Blatte seinerzeit mitgeteilt Morden war, hatte er unter allgemeiner Anteilnahme im November feinen 70. Geburtstag gefeiert. Zu Neajalft begrüßte er seine Ge- irannbe noch von der Kanzel, unb schon einige Tage darauf er- franfte er unb ein hinzugettetener Schlagamall machte am Montag fe in em Leben ein Enbe. Ter Ober-Mockstädter Posaunenchor rrirfte bei der $ rauerfeier in der Kirche unb am Grabe mit; Ge- frngüereine unb Schülerchor trugen ergreifende Lieber vor. Tie Leichenrebe hielt-in ber Kirche Pf. Werner von Nidda, ein Freund und Studiengenosse des Entschlafenen, über den 23. Psalm, ckim Grabe sprach TekanatsstellvertreterB rill- Ober-Widdersheim Worte der Anerkennung ber Tätigkeit des Entschlafenen. Vereine urb Vorstände legten Kränze nieber; desgleichen hat die Dekanats- - Geistlichkeit einen Kranz- niedergelegt. Zum Schluß sprach ein frreunb aus Rheinhessen, Pfarrer Schroeder aus Eichloch, timens des Pfarrvereins und des Dekanats Wöllstein, dem ber Entschlafene früher angehört hatte. Pf. Sauer hat 20 Jahre in Geiß-Nidba in Segen gewirkt; er hinterläßt eine Witwe itüb 2 Kinber.

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ausstellung hier in Gießen einmal näher getreten 'Derbe. Es imirbe mitgetellt, daß die letzte gewerbliche Arrs- stellung vor etwa 50 Jahren hier stattgefunden hebe. Die Frage soll in den nächsten Sitzungen eingehender besprochen

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vm ersten Bericht der Einziehungsgemrssenschaft aufmerksam ob empfahl den Mitgliedern deren Benutzung. Die mit

T. ! ''teibujj dem Deutschen Versicherun gsverein und der Württembcrgi- .. : ;>.it", scheu Privat-Feuerversicherung a. G. in Stuttgart abge-

,r'' -nirfoto, ischlossenen Degünstigungsvertrüge wurden bekannt gegeben.

Ls wurde sodann beschlossen, das 75jährige Jubiläum der i Gewerbeschule nicht am 3. Osterfeiertag zu feiern, sondern leist am Sonntag, 6. April. Im Anschluß, an die Mitteilun­gen hielt Zeichen- und Gewerbelehrer Gamon II. einen schr interessanten Vortrag über den kunstgewerblichen Unter» richt an unserer Gewerbeschule. Nach einer Anleitung Über Zweck und Ziel des' Zeichenunterrichts gab er an der >zand sehr zahlreicher Schularbeiten ein Bild über den Diterrichtsgang. Es wurde die Einführung des Schülers nm das geometrische Zeichnen an Gegenständen aus seinem speziellen Beruf, die Anfertigung von Aufriß, Grundriß unb Seitenriß nach dem Modell dargetan. Erst wenn der Schüler die Lösung -dieser Aufgaben erfaßt hat, tritt er im das eigentliche Fachzeichnen ein. In der Dekorations­malerei, die in dem Vortrag besonders behandelt imirbe,

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s. Lollar, 15. Ian. Bei der gestern abend im schwanen* abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung Ides KrieqervereinsLudwig zur Treue" wurde an Stelle des seitherigen Vorsitzenden, Lehrer Taab, der eine Wieder-^ wähl abgelehnt Hatte, Herr Schiemangk als Vorsitzender einstimmig gewählt. Der weitere Vorstand, bestehend aus den Herren Nies, Bauunternehmer Tewel, Landwirt Fr. Deibel, Heibertshausen, Schön, Christ, Schmiedemeister stuchs, Ewald und Bürgermeister Schmidt, wurde durch Zu- cuf wiedergewählt. Die Geburtstagsfeier des Kaisers findet am Samstag, 25. ds. Mts., unter Mitwirkung der Kapelle Weller-Gießen bei Konzert und Ball statt.

-m. Lich, 16. Jan. (Verdatet.) Am Samstaa veranstaltete die Steuogravhen-Gesettschaft.Gabetsberger" im Eoolezur Lmbe ein Wintervergnügen, bas sehr out be- firdit war und einen schönen Verlauf nahm. Außer verschiebenen tzesangsvorträgen kam ein TheaterstückS.Tenissimus als Braut- . I rottber" zur '2luffiihrunq. Ten Schluß bildeten Verlosung unb Tanz Dorf-Gtll, 15. Jan. Der in der Gemarkung Hrüningen liegende Markwald soll an den Fiskus über- lüben. Es sind bereits durch die Oberförsterei Schiffenberg Ä^rhandlungen geführt worden. Der Preis für den Blarkteil iott einschließlich aller entstehenden Kosten und der Wert- ' ^iwachssteuer auf je 1200 Mk. kommen, was gegen die seit- aerigen Preise einen Mehrwert von 400 Mk. für den Anteil

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