Ausgabe 
14.10.1913 Erstes Blatt
 
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Dvstevung öes serbischen Vormarsches.

beigelegt werden.

Rote Linie

Grüne Linie

beide Linien zus.

85 009

11841

1127

4552

1913

31 146

1913

70 710

58 940

55 483

1912

102 752

61 162

56 228

1913

47 296

44 295

42 099

Juli

Aug.

Sept. ____

Sa.

Abn. gegen d. Vorjahr

1912

35 698

1912 157 969 107 515

99 873

1912

55 215

46 353

43 665

46 554 Personenverkehr

beide Linien

ihre Jahrhundertfeier haben. Am 18. Oktober wird ein Festzug sich durch die geschmückte Stadt vom Marktplatz an nach der englischen SHrcbe in Bewegung setzen. Auf 'dem freien Platz vor der Kirche wird eine Eiche gepflanzt. Abends findet in der Turnhalle ein Kommers statt.

XRodheim, a. d. Bieber, 12. Olt. In der Gemcinderats- Ntzung wurde endgültig das Programm für die llX)-Iahrfcier fest, gelegt. Danach findet Samstag abend Fackelzug mit Feuer­werk und am Sonntag vormittag Festgottesdicnst statt Gleichzeitig werden auf dem Schulhofe 2 Erinnerungsbäume ge­pflanzt. Sämtliche hiesigen Vereine werden die Feier nach .straften unterstützen.

* Ueber weitere in der Umgebung Gießens geplanten Hundertjahrfeiern werden wir morgen ausführlich berichten.

Tie Erinncrungs-Eichc 1813.

Da cs bei den für den 18. Oktober vielfach vorgesehenen Pflan­zungen von Eichen mitunter an einem passenden Weihgedicht fehlen dürste, drucken wir gern dieses von Hauptlehrer Bach in Großen- Linden zu unserer Verfügung gestellte Gedicht ab.

Sei mit gegrüßt, du junge Eiche,

In meiner Heimat Erde,

C daß ein mächtiges Gezweige,

Ein starker Stamm dir werde!

Laß Heimweh nicht nach Waldesrauschen

Dein junges Mark verzehren,

Kannst Frühlingsliedern du nicht lauschen,

Tann laß kein Klagen hören:

Sieh, deine Brüder stnd nur Bäume^ Nur Holz und Zweiggeranke, Du ober hier im Meuschenheime, Tu bist uns ein Gedanke!

318 823 365 377

"Tageskalender für Dienstag, den 14. Skt.: Stadt­theater, abends 8 Uhr:Tas Buch einer Frau."

Erö Nn un g s-- Vorstellung von B a ko fS Licht­spielen unter neuer Direktion.

** Der Kaiser passierte heute morgen 4,40 Uhr, die hiesige Station auf der Fahrt nach Trier. Während des Maschinenwechsels wurde durch den Bahnhofsrestaurateur Niemann das Frühstück für den Kaiser und sein Gefolge! in den Zug gereicht. Mitglieder der Eisenbahndirektiön Frankfurt begleiteten den Zug von hier bis Koblenz. Der Hofzug bestand aus sieben Wagen und zwei Maschinen.

* Auszeichnung Der Großherzog hat dem Kirchen- vorstandsmitglied Landwirt I. Georg Heinrich Appel in Bindsachscn das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift Für langjährige treue Dienste" verliehen.

* Die Prüfung der Polizeikommissariats­aspirant en wird Donnerstag, den 27. November d. Js vormittags 10 Uhr in Darmstadt beginnen. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind unter Vorlage der durch § W der Verordnung vom 31. August 1897 vorgcschriebenen Belege nebst einer Quittung über'die entrichtete Prüfungs­gebühr von 20 Mark (Verordnung vom 8. Januar 1908) einzurcichen.

** Schulwesen. Der Großherzog hat am 8. Okt. d. I. den Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt Professor Hermann Kellner auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen Dienste, mit Wirkung vom 16 Oktober 1913 an in den Ruhestand versetzt und ihm die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Gleichzeitig hat der Großherzog den Oberlehrer an der Obcrrealschule zu Worms Professor Dr. Adam Henßel zum Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt mit Wirkung vom 16. Ok­tober 1913 an ernannt.

** Stadtthcatcr. Es sei heute schon darauf hin- gewiesen, daß am Montag, den 27. Oktober, ein Gastspiel des O b e r b a y r i s ch c n B a u e r n t h c a 1 e r s (Michael Denqg) stattfindct, das uns AnzengrubersG w i s s c n S w u r m" bringt. Sicher wird dieses Gastspiel des bekannten bayrischen Eujembles besonderes Jntcresie erregen, zuuial da mit einem Anzengruberschen Werke ein Stück ersten Ranges gewählt worden ist.

' BakofS Kammer-Lichtspiele sind, wie aus den in heutiger Nummer veröffentlichten beiden Anzeigen ersicht­lich ist, in andere Hände übergegangen. Die neue Direktion wird daS Unternehmen, ebenso wie die Unternehmen in I'

Essad Pascha

Valona, 13. Okt. Die provisorische Regie-- rung wurde vom Essad Pascha ausgefordert, daß sie, stalls sie sich nicht entschließen könne, nach D u r a z z o über­zusiedeln, wenigstens eine andere Stadt als Sitz wählen möge; damit ist offenbar Elb assan gemeint.

1913

118 006

103 235

97 582

anderen Städten, unter dem Namen »Union Theater* führen. Die Eröffnungs-Norstellang sindet heute, Dienstag, statt. Die Eintrittspreise bleiben die gleichen wie früher. Die Direktion ivirb, wie sie uns versichert, bemüht bleiben, nur daL Beste auf deut Gebiete der Kinokunst zu bieten.

185 133 220 142 133 390 145 231

xer ,F<^kelzug soll sich von Oswaldsgarten aus nach dem -trieb bewegen, wo an dem Freudenfeuer Aufstel- 9^uammen wird. ^a^^ dem Gosangsvortrag von i" or Jagd" wird eine kurze Ansprache erfolgen

Freitags-Nummer des Gießener 9hueiger§ vonDeutschland, Deutsch»

3 y land über alles" dre Entzündung des Feuers erfolgen.

1913 1912

13 058 14 185

Ans Stabt ttnfc Can&

Gieß en, 14. Oktober 1913.

Don der städtischen Straßenbahn.

. , DaV Verkehrsvild unserer Straßenbahn für das 3. Viertel- ^ahr l. ^s. (Just bis Oktober) stellt sich im Vergleich zum gleichen Zestraum des Vorjahres wie folgt: (Die Zahlen geben die beför­derten Personen an.)

Bote Linie 1913 1912

Mk. 18 088 21 513

Hegen 1912

weniaerMk. 3425

_ Ae Straßenbahn wurde im April, Mai, Juni l. I. im täglich auf der roten Linie von 2012 Personen (gegen 2390 Personen im gleichen Zeitraum 1912), aus der grünen Linie ^ 1450 Versonen (1582), im ganzen auf beiden'Linien von 3462 Personen (3972), d. h. von 510 Personen weniger, bei einer Tageseinnahme von im Durchschnitt 338.50 Mk. (388 Mk) benutzt.

derlrchen Mittel sollen von privater Seite aufgebracht wer­den. Tw Mehrzahl der großen Vereine, darunter die beiden oPE die Militärvereine, deren Reihenfolge durch das Los bestimmt werden soll, haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt, und es ist wohl mit Sicherheit anzunehmen, k Feuerwehr, der Eisenbahnerverein und

^'lunterbeamtenverein u.a. beteiligen werden 5äini- ltche Vereine, die sich dem Fackelzug anschließen wollen wer­den h^rmtt ersucht, bis spätestens Freitag mittag unter An­gabe der Terlnehmcrzahl sich bei Herrn R. Lange, Gießener Anzeiger, zu melden.

-c ^,Huckgang des Unternehmens im letzten Vierteljahr ist vssensichtlich, wodurch auch die Einnahme sehr bedeutend gegen- uber dem Vorjahr verringert ist. Doch ist dabei zu berücksichtigen, on rvU? r? < 1 das Turnfest mit seinem Massenverkehr von 30 000 Fahrgasten stattsand. Zieht man diese Zahl von der im letzten Vierteliahr zurückge^angenen, 46 800 Personen Benutzung, ab, 10 bleibt immer noch ein Ausfall von rund 17 000 Personen, um welche der normale Verkehr zurückgegangen ist.

Ein großer Prozentsatz dieses Verkehrsaussalls erklärt sich, wenn man von unseren Ladeninhabern erfährt, daß im letzten Vierteliahr auch der Verkehr in den Geschäften gegenüber dem gleimen Zeitraum des Vorjahres erl>eblich zu rückge gan­ge n ist, dast besonders von dem sonst starken Freindenverkehr des Nachsommers, Heuer in Gießen geschäftlich wenig zu merken war Mit dem Mißerfolg der Gießener Kaufleute und Gewerbetreiben- den hangt aber auch der zurückgegangene Straßenbahnverkehr eng zusammen Der ausgebttebeiie Fremdenverkehr in diesem^ Jahre.ist durch die schleckste Witterung des vorigen Vierteljahrs! erklarlia;. wie der veränderte Fremdenverkehr der Badeorte und Sommerfrischen beweist.

c Allerdings wird das Straßenbahn unternehm en für die ersten 6 Monate des laufenden Rechnungsjahres nicht schlechter abschnei- X rIur tes vorjährigen Rechnungsjahres, weil

ter Massenverkehr beim RegimentSjubiläum im Vierteljahr April bis Juli t I. mit seiner Mehrbenutzungszahl von 45 713 Per- fönen, den Ausfall der Stras^nbahnfreguenz für das letzte Quartal fast beinahe ausgleicht. Diese Tatsache kann aber doch nicht den zahlenmäßigen Nachweis entkräften, daß bedauerlicherweise der normale Verkehr der Straßenbahn und damit der Straßen und Geschäftsverkehr in Gießen eine Minix-rung im letzten Viertel- lahr um 17 000 Personen erfahren bat Um wieviel unser Wirt­schaftsleben dadurch geschädigt ist, läßt sich allerdings nicht nach­weisen. I

! Behörde am Llbend des 18. Oktobers, wo vor hundert Jahren der Hauptentscheidungsschlag fiel, an mehreren stellen, weithin sichtbar, Freudenfeuer entzünden will. Das entspricht so recht der Stimmung des Tages, denn am Schlachtta^dos 18. Oktobers, in den Abendstui den. schliß gen auch die Wachtfeuer der siegreichen Verbündeten zum Himmel empor, und Napoleon wurde in diesen Stunden ge­nötigt, das Feld Deutschlands zu räumen.

^eJ darauf folgende, letzte Kampftag von Leipzig spielte sich nicht mehr auf dein alten Schlachtfeld ab; die Verbün­deten drangen in die Stadt Leipzig ein, und Napoleon ver­hetz auf der einzig noch offen -gebliebenen Straße nach Westen den Schauplatz. So entspricht das Bild der für den S on n- tag in Gießen geplanten Feier ebenfalls den historischen Vorgängen.^ turnerische und festliche Spiele der Jugend feiern beneteg, die Rüstung für eine bessere Zukunft

Nur die ^eier am Samstag, die in der Bekannt- U?JCIC? Oberbürgermeisters angekündigt worden war, bedurfte einer etwas lebhafteren Ausgestaltung wie mehrere Znjchrifien und Anfragen an uns bewiesen haben.

J wamstag abend die Bevölkerung ihre Arbeit ruhen laßt, wun,cht sie lsinauszupilgern ins Freie um fick in gemein,amem Gedenken das größte Schlarb/b^ ö bamoligen recht zu vorg/geLr.kgL So s,^ «nzakit fabrenber Per önlichk-iten tu Giekcn einer Anregung dr» «irßencr Anzeigers" gem oejolo? um den Plan einer allgemeinere njetet »u BefSS.' für btetn der pauvtsocheeiu Fottelzag rorqefci,^ bem,tch 1-ber ttrmachienc det-i/igen kann Tie Fackeln werden an die Teilnehmer foftcnlos abgegeben Die ersor-

Die Einnahme des Unternehmens aus dem betrug für das^3. Quartal l. I.:

Grüne Linie

: Zu dem Autoüberfall an der Nehbrücke bei

Marburg, über den wir bereits gestern berichteten, wird - Bstr Feier des 18. Oktober soll nach Anordnung des uns noch mitgeteilt, daß der hiesige Oberhessische Automobil- hrV S?n5cn Großberzogtum Hessen in

jEIub eine Belohnung von 100 Merk auf die « ^/,Uhr «n kirchliches Geläute

der Täter auSgcsekt Hot. - Wie uns oemeldet mird soll dbnA-nntag. dem 19.Oktober, wird nach Ber-

heuie nachmittag aus der Nehbrücke eine eingehende Unter- meinben des Lan^es" in°Nrchliche"Ged^tn^echr'v^ i^ung oon der Gendarmerw emgelettet werden, die hoffen!, -et: die Festgottesdienste am Vormittag werden dabei litur- Uicy bei der Schwere deS Falles ein günstiges Ergebnis gftch besonders reich ausqcstattet

erzielen wird. m

" Kurzschluß trat am Vorabend des Versöhnungs- schrieb u-tronallrber-len Verein wird uns ge- tages, während des Gottesdienstes in der kleinen Synagoge Am Sonntag, den 19. d Mts findet in Bingen eine an ber Stemftraße em. Die frommen Beter befanden sich nationale Gedenkfeier der Bölkenchlackr bei Leipzig starr, die infolgedessen etwa 10 bis 15 Minuten im Dunkeln 233äre 00,1 .ten ^>oritänbcn bet Nationalliberalen Partei der Rhein Paffier^s?Mtt ber Snd-«n,age ÄÄt&ÄS Ä

passiert, so hatte es zweifellos eine Panik gegeben, bei der veranstaltet wird. Das Prognimm der F<ner, bei der ieder größere Unglucksfalle unvermeidlich gewesen wären. Das ti o n algesinnt e Deu t sche wi ll t om men i st, ist fol Gotteshaus der großen Muttergemeinde ist für die Menschen- ocndes

reichenden Ausgängen ins Freie, besonders fehlen aber diese ... 2 Festakt in der Festhalle zu Bingen mit Festrede des Prv- Ausgange für den Frauenchor. ftnors j,r. Theobald Ziegler um 3r, Uhr nachmittags.

** Schiffs liste für billige Briefe nach den Ver- Hl.««« 121 'st ein gemeinsames Mittagessen in der Binger einigten Staaten von Amerika (10 Psg. für je 20 Gr.)- £ic 'Horto- t -S' UI< nad) tem Festakt ein geselliges Zusammensein ermaßigung erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarten. Qm 9lcid,cn Ort vorgesehen.

rt)eno> V,nt> nur für Briese nach den Vereinigten Büdingen, 12. Okt. Büdingen steht im Zeichen der

I & m eißDOn^mc « ' nietjt auch nach anderen Gebieten 9lmenfa$, Hundertjahrfeier der Völkerschlacht bei Leipzig Zur Er U. -ö. .Kanada. ^Kronprinz Wilhelm* ab Bremen 14. Oktober, 2."^rung soll ein Baum gepflau-.t und in unmittelbarer Rahe ein Kaifcrin Auguste Victoria" ab Hamburg 16. Oktober,George fi?kein gewtzt werde, in den die Daten18. Oktober 18131913" l^a niniuon ab G reinen 18. Oktober,,Kronprinzessin Cecilie* I kingehauen worden sind. Die ganze Anlage wird mit einem ein» ru h <CnicJ 21 £rt°ber' -Imperator- ab Hamburg 22. Okt.,Kaiser Nachen ^rahtgitter umgeben. Für die Feier ist vom Festausschuß Wilhelm der Große ab Bremen 28. Oktoher,Prinz Friedrich lMndes Programm ausgestellt worden'18. Oktober. 12 bis < ,n o.b 1. November,5laiser Wilhelm II." ab Bremen J Uhr Lauten der Glocken, 4- . llhr Pflanzen des EriunerungS 4. Jioü.,Amerika ab Hamburg 6. Nov.,Großer Kurfürst" abai*r tem Schloßplatz. Hierzu Einladung an die Spitzen

Bremen 8. Nov.^lPostschliiß nach Ankunft der Frühzuge.) SIHe bcr Behörden, Gymnasium, Mädchenschule, 6)emeindeschule, all diese Lchrffe Iiiid Lchiielldampier oder solche, die für eine bestimmte gemeines Ersuchen an die Bewohner und Vereine, Deputation mit öeit vor dem Abgang die fchnellste Beförderungsgelegenheit bieten, ^hnen zu senden. Gesang der Chorschule, Ansprache des Dekans iLs einonehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerk >viedirekter V&fi*T CJ Allgemeines Lied:Deutschland, Deutschland über weg oderüber Bremen oder Hamburg" zu versehen.!5 - Abends: 7 Uhr Antreten der eingeladenen Gäste, Vereine

Landkreis Gießen. ^?5°ohner auf dem Schloßplatz. 7' , Uhr Abmarsch

r Birklar, 14. Okt. Bei der B eigeordnetenwabl am ^^?-^l^afic, Altstadt, Neustadt, Vorstadt, Bahnhofstraße Samstag ivlirde der bisherige Beigeordnete Heinrich Mül ler nut Z^sel^rg. Musik voran 7'^>8 Uhr >danonendonner

74 Stimmen iviedergeivählt Eine große Anzahl Wähler hatte es ^s?^,^lockew 8 Uhr Abbrennen eines Freu den seuers.

vorgezogei«, ihre Stimmen ,licht abzugeben. Ein Gegenkandidat u/m danket alle Gott" Gesang

war nicht aufgestellt worden. J?,?1 ^cFrin ,,Sangerlust Ansprache von Prof. Dr. K r ä m e r.

Ereis Mestlar Allgemeiner Gesang: ,,Es brault ein Ruf wie Donnerhall". Ge

w iok k . >ang tev VereinsLiederkranz". Allgemeines Lied:Deutsch-

hr(11YS r ' J3 verband der Rhein- land, Deutschland" 9V, Uhr. Geselliges Zusammensein im Füf^

preußischen landwirtschaftlichen Ge n ossenscha f- ?enhos mit Aniprachen. Schluß 12 Uhr. - Am 19. Oktober- ten hatte für Sonntag nachmittag im Hotel Kaltwasser zu v ^hr Festgottesdienst. 1 Uln- Schülenest auf dem Hammer. fdmfrtenC«u«ä6n,,,rTUr9 ®e"D^n' F°i'M°Iamm^uNra"'mkrk^ wa"r

^Q^ten n.u^ aI[en teilen des Kreises sehr gut besucht mar. germcifter eine dringliche Gemeinderatssitzung einbe« war folgende Tagesordnung bekanntgegeben: 1 die all- rufen worden. Anwesend: Bürgermeister Fendt, Beigeordn gemeine Lage der landwirtschaftlichen Genossenschaften unter hUAr«fa^cTcb^2:at5mit9Licbc^ Sachverständiger Seriidndjtig'mg btr Bargang- in H-ss-n. Dir-kwr F-ld. bauinÄMc tn

mann-Bonn behandelte dies ^hema nach folgenden Ge- rm Festausschuß der Schmuckplatz vor dem Schulhause zur Pflan' slchtspunktcn a) Hergang der Krise, b) die Ursache der Krise rweier Eichen als Erinnerungsbäume gewählt worden sei und c) welche Lehre ziehen wir daraus? 2. Mitteilung und den Platz vor dem Brunnen aus dem Schloß'-

Aussprach- über di- H-rbstb-züg- <R°f°r-nt Dirck.ar Lindo-

mann). 3. Die Verteilung des Reingewinns bei Genossen- werden könne. Auch hiervon rät der Sachverständige ab^Ofe! Ichaftcn (Verbandsrevisor Koch). Unser neu ernannter wemdevertretting schließt sich den Ausführungen des Sackverstän. Winterschuldircktor Dr. Koch wohnte als Gast der Versamm- vorgeschlagenen Platz, der mitten auf dem

lung bei und nahm an d-n B-sprochung-n I-bhast- ^ntcll. "SeSiei« am^^ertoter

---- ------- beschlossen. Es soll ein Basaltstein aus den Büdinger Waldungen

3« 18. Oktober. ,, m,

, Gießen, 14. Oktober. der Knegerverein fein Fahnenweihfest in Verbindung mit . trotzdem yrer m Gießen in diesem Sommer bereits der 100 iabngen Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig War offizielle Hundertjahrfeier stattgefunden hat, kann der au$ ter Zeitpunkt zu einem solchen Feste ungewöhiilich spät, so war 18. Oktober, der Tag, an dem das ganze deutsche Volk ein- er doch gerechtfertigt durch die Erinnerungsfeier Trotz des trüben, mutig des großen weltgeschichtlichen Ereignisses bei Leipzia ^nmschen Simmels hatte sich eine große Zahl von Gästen in ffcbcntt, unmöglich MI uns yortocruefien obnc datt au» dem '-Mich gcschmuckttn Ort nngrsnndrn Im F -ffl, u g schttttrn unsere Büraorsckiaft 1lns 0i)NL oai; auch ^1 Fahnen von durch Abordnungen vertretenen «riegervereinen

1 pr p unP zwar alle Votkvkreiw, fich Die Festmarschmusik stellte der hiesige Vosaunenchor. Ein F e st -

^u einer geineinsamcn Errnneru-ngsstunde zusammen-- g o 11 c S b i c n it durch Herrn Pfarrer Jung Halle das Fest in finden. Es ist Dabei weniger erforderlich, daß g-eräuschvolle den Vormittagsstunden wirksam eingeleitet. Aus dem Festplay be- F-este begangen tverden, allem der dreitägige Schlnch- grüßte der Präsident des .striegervereins die .Kameraden und Fest- tenbonner, der vor 100 Jah-ren das Blatt der Geschichte ^sic. Dann fand die Weihe der neuen Fahne durch Psr. Jung wendete, erfordert eine Feier, die zugleich ein Spmbol ab- E Großherzog und Kaiser durch den Bezirks-

g-b-n muß für beit fTantmS&r Ulnchs^n. stimmte di-

» ä"upwä.i1»»Mi*«««

___ Jn'lere 1 uiori)a)e tfrtc Jahrhundertfeier haben. Am 18. Oktober imrh ein

«tmnetmng oes serbischen Vormarsches. , . ** Nückst-indig- B-rk-hrs-inrichtung«n. Aus 131 Tie Regierung befahl, daß unserem Leserkreis wird uns mitgeteilt, daß der 3ua 10 12 a.n der serbisch-albanischen Grenze Uhr von Gießen nach Wetzlar in Dutenhofen nur nach cktelle« aUr bci g°nz-n Linie ein-. B-durf hält. Es soll m den letzten T->g-u mehrfach vor-

gekommen sein, daß Leute, die in Dutenhofen aus steigen wollten, bis nach Wetzlar fahren mußten, weil sie den fiLchaffner nicht vorher verständigt hatten. Merkwürdiqer- i mußten diese Leute auch den Fahrpreis noch bezahlen. Es wäre doch wirklich keine besondere Schwierigkeit, wenn die Bahnverwaltung durch eine Tafel die Fahrgäste von der Notwendigkeit einer vorherigen Verständigung unter­richtete durch den Vermerk: Dieser Zug hält in Duten­hofen nur nach Bedarf.

Die Wählerliste für die Stadtverordneten wählen wird der F "