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*®u5fiiTrr für menschlicke und tierische Ernährung und für ge« werblitlre Zwecke zur Verfügung auf den Kopf der Bevölkerung an Roggen 140,1, Iain Weizen 82,3, an Spelz 5,3, an Gerste 97,0, an Hafer 110,4 und an Kartoffeln 438,8 Kilogramm.
Vermischte-.
* Die Verbündeten kaufm Vereine für weibliche Angestellte halten ihre Hauptversammlung vom 20. bis 22. Juni in Breslau ab. Der Magistrat hat den Festsaal des Rathauses zur Verfügung gestellt. Der Hauvtverhandlungs- gegeustand ist die Verkäuferinnen frag c. In einer Abenö- vcrsammlung wird über die Ausbildung, wie über die Lage der Verkäuferinnen gesprochen werden. In der geschlossenen Vertreter- Versammlung stehen innere 'Angelegenheiten zur Verhandlung, so Ausbau der Stellenvermittelung, die Regelung der Krankenkassen frage, die Leitung der IulgcndgrnP - pen u. a. m. Im Anschluß an die Versammlung ist eine Reise ins Ricsengebirge geplant, die unter sehr preiswerten Bedingungen vorbereitet ist und die schönsten Punkte der schlesischen Bergwelt berührt.
kf. Ein Scherz vom alten Dumas. Ter unlängst infolge bev Verseuchung einer Wasserleitung in einem Pariser Stadtteil ausgebrochene Typhus hat einen Leser des „Gaulois" an einen Scherz Dumas' des Aelteren erinnert, der zum Tyvbusneber in, wenn auch an den Haaren herbeigezogener, Beziehung steht. Dumas war sehr befreundet mit Vatout, dem Sekretär Louis Philivvs, des Büraerkönigs. Da kommt eines Tages ein Bekannter zu Dumas. „Wissen Sie schon, Vatout ist tot!" — „Ach! Der Aime! Tot? Wie ist denn das gekommen?" Mau erzählt ihm darauf, daß im Schloß von Richemond das Trinkwasser auf irgend eine Weise verseucht worden wäre, daß selbst die ganze königliche Familie erkrankt sei, daß aber Vatout allein gestorben sei. „Bah! Der Höfling!" war das einzige, was Dumas zu dieser Geschichte bemerkte.
* Deutlich. Sie: „Sag’ mir, Liebster, wie würdest du ohne mich leben?" — Er sah ihr tief in die Augen: „Billiger!" erwiderte er dann.
Sandel nnd Verkehr,
** Schisfsliste für billige 5S riefe n ach den Vereinigten S ta a t c n v o n Amerika < 10 Pfg. für je 20 g). Die Portoermäßigung erstreckt sich mir auf Briefe, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw., und gilt nur für Briefe nach den Bereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. „Kaiserin Auguste Viktoria" ab Hamlmrg 15. Mai: „Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 20. Mai: „Imperator" ab Hamburg 24. Mai: „Kronprinzessin Eecilie" ab Bremen 27. Mai: „George Washington" ab Bremen 31. Mai: „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 3. Juni: „Amerika" ab .Hamburg 5. Juni: „Prinz Friedrich Wilhelm" ab Bremen 7. Juni: „Kaiser Wilhelm II." ab Bremen 10. Juni: „Kaiserin Auguste Viktoria" ab Hamburg 12. Juni. >Postschluß nach Ankunft der FrühzügeO Alle Schisse sind Schnelldampfer oder doch Schiffe, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Beförderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke wie „direkter Weg" oder „über Bremen oder Hamburg" zu versehen.
X. Hanau, 14. Mai. Die Fabrik g e s n n d h e i t s teeh- ii i s ch e r Anlaae n Heinr. A m end hier befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten. Eine heute abqcljaltcne Gläubiger Versammlung bat einen Ausschuß gewählt, der einen genauen Stand der Firma vorlegen und entsprechende Vorschläge unterbreiten soll. Tie Neberschuldung i ! beträchtlich; öie Passiven betragen etwa 700OJO Mk. Die Höhe der Aktiven ist noch nicht genau bekannt. Ein Konkurs soll nach Möglichkeit vermieden werden.
Märkte.
Ter Schottener Priimiicrimgßmarkt.
(ft.) Schotten, 14. Mai. Gestern sand hier der weithin bekannte Schottener P r ä m i io r u n g s m a r k t lBnllen- utarft) statt. Es waren aufgetrieben 24 Bullen, 88 Stück Rind
Vieh, 275 Schweine uitb etwa 100 Ziegen. Die Preise für Rinder und Schweine waren durchweg hohe, ebenso für Bullen, allerdings war hier nur geringe Nachfrage. In Gemeinschaft mit dem Landwirtschaftskammerausschuß für -Oberhessen hatte die Stadt «Schotten eine Prämiierung veranstaltet, die folgendes Ergebnis hatte:
A. Vogelsberger Rasse. 1. Rinder: 1. Preis Hch. Konrad Fischer, Rudingshain mit 12 Mk., 2. Karl Hofmann, Betzenrod rind Otto Linker, Wingershausen mit 8 Mk., 3. Theodor Dambmann, Rudingshain, Heinrich Henkel II., Eschenrod, Georg Müller, Betzenrod und Karl Merz II., Betzenrod mit ß Mk., 4. Karl Fritzges VI., Götzen und Karl Fischer II., Rudingshain mit 4 Mk., Anerkennung: Wilhelm Schmidt, Alten Hain, Eduard Adolph, Sichenhausen und August Frank, Rudingshain mit 3 Mk. — 2. Kühe: 1. Preis Theodor Adam, Eschmrod mit 15 Mk., 2. Ludwig Deubel, Götzen mit 12 Mk., 3. Heinrich Fritz, Rudingshain und Karl Boß, Rudingshain mit 8 Mk., 4. Karl Fischer, Rudingshain mit 5 Mk. — 3. Aeltere Kühe: 1. Preis Theod. Möser, Busenborn mit 15 Mk., 2. Karl Dambmann, Rudingshain mit 10 Mk., 3. Theodor Weber I , Eschenrod und Joh. Hch. Hartmann, Rudingshain mit 8 Mk., 4. Karl Merz II., Betzenrod mit 5 Mk., Anerkennung: Gg. Müller, Betzenrod, Heinrich Henkel II., Eschenrod und Karl Alt, Betzenrod mit 3 Mk. — 4. Bullen: 1. Preis Willrelm Deubel, Rudingshain mit 20 Mk., 2. Wilhelm Schmidt, Alt en ha in 15 Mk., 3. Fohs. Nippel IX., Sichenhausen und Bürgermeister Weber, Eschenrod mit 10 Mk., Anerkennung: Hrch. Kd. Fischer, Rudingshain, Karl Klein, Eschenrod, Georg Müller, Betzenrod und Heinrich Strauch I., Eschenrod mit 5 Mk.
8. S i m m e n t a l e r R a s s e. 1. Bullen: 1. Preis Hrch. Bender VII., Langsdorf mit 20 Mk., 2. Georg Seipp II., Ober- beffingen und Ernst Schombert, Groß-Eichen mit 15 Mk., 3. Hrch Zinßer, Stumpertenrod, Heinrich Scharch, Stumpertenrod und Wilhelm Betz, Melbach mit 10 Mk., Anerkennung: Karl Serth, Vadenrod, Gustav Lind, Geiß-Nidda. .Hch. Nahrgang, Stumpertenrod, Johannes Schneider, Reichlos, Christ. Lesctzhom, Wölfersheim, Wilhelm Eifer, Reichelsheim und Philipp Stoll, Gettenau mit 5 Mk. — 2. Rinder: 1. Preis Karl Schlörb V., Schotten mit 15 Mk., 2. Hch. Döring, Ober-Seibertenrod mit 8 Mk., 3. Fried. Lind, Eichelsachsen, Konrad Repp, Rudingshain, Heinrich Vierheller, Eschenrod und Theodor Repp I., Michelbach mit 5 Mk.
©flauer Ziegen. 1. Böcke: 2. Preis Christian Linker, Breungeshain mit 4 Mk. — 2. 91 eitere Ziegen: 1. Preis Heinrich Kniese, Schotten, Ernst Fischer, Schotten, Heinr. Adolf, Scholten (z-wei 1. Pr.) mliit ti Mk., 2. Christian Kirchner, Schotten, Karl Ludw. Stotz, Laubach, Johs. Adolf, Schotten, Hch. Kromm I., Schotten, Johann Mehrer, Freienseen und Heinrich Rullmanu, Kölzenhain mit 4 Mk., 3. Johs. Adolf, Schotten mit 3 Mk., Ernst Fischer, Schotten lobnc Geldl, Adam Hofmann, Wohnseld, Heinrich Wießner, Wohnfeld, Karl Keller, Freienseen, Heinrich Friß, Schotten, Heinrich Kniese, Schotten und Johann Mehrer, Freienseen nut 3 Mk., Anerkennung: August Heck, Schotten. Johs. Rausch, Kölzenhain, Friede. Neumann IV., Schotten und Ludwig Meier, Schotten mit 2 Mk. — 3. I ü n göre Ziegen: 1. Preis Ernst Fischer, Schotten und Christian Kirchner, Schotten mit 6 Mk., 2. Karl Keller, Freienseen mit 4 Mk., Heinrich Adolf, Schotten »ohne Geld«, Heinrich Ruhl, Schotten mit 4 Mk., 3. Heinrich Wießner, Wohnfeld, Theodor Grandhomme, Schotten und Friedr. Neumann IV., Schotten mit 3 Mk. — Zertziege: 2. Preis Heinrich Straub III., Schotten mit 4 Mk. — 4. Mutter- lämmer: 1. Preis Heinrich Rullmann, Kölzenhain mit 3 Mk., Ernst Fischer, Schotten l ohne Geld!, Heinrich Eber heim, Schotten mit 3 Mk., 2. Karl Mehrer, Schotten mit 2 Mk., Heinrich Adolf, Schotten (ohne Geld), Johann Mehrer, Freienfeen lohne Geld) und Karl Mehrer, Schotten «ohne Oklb). — 5. Bocklämmer: 1. Preis Johann Mehrer, Freienseen mit 3 Mk., 2. Friedrich Köhler, Götzen (ohne Geld), Heinrich Adolf, Schotten (ohne Geld), 3. Heinrich Adolf, Schotten lohne Geld).
Insgesamt wurden für Prämiierung 530 Mk. aufgewendet, wozu der Landwirtschaftskammerausschuß für Prämiierung der Vogelsberger Bullen und Saanen-Ziegen 170 Mark Zuschuß geleistet hat.
Die Verteilung der Preise fand um 1 Uhr auf dem Marktplatz statt. — Hieran schloß sich die Verlosung von 10 lebenden und 190 — t:— ---------------------™ i-i — ■imei-mr ren»ran «■um mil ieehiwi>ilin
anderen Gewinnen, im Werte von zusammen rund 3000 Mk. an. Am Nachmittage war auf dem Marktplatz ein reger Verkehr, da an diesem Tage die Bewohner der umliegenden Orte nach alter Sitte Schotten besuchen. Für Unterhaltung war bestens gesorgt. Erst früh morgens wurde der Marktplatz leer.
*
fc. Frankfurta.M. V iehho f-9)1 a rk t bett ch t vom 15. Mai. Auftrieb: Rinder 12], darunter Ochsen 60, Bullen 1, Kühe und Färsen 60, Kälber 855, Schale 91, Schweine 531.
Tendenz: Kälber lebhaft, geräumt, Schafe ruhig, geräumt, Schweine langsam, bleibt Uebersland. Preis für 100 Pfd.
Lebend- Schlachtgewicht Kälber. Mk. Mk.
Feinste Mastkälber 67—70 112—117
Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 61 — 66 103—112
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 55—60 93—102
Schafe.
Ctallmastschafe:
Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 46—47 96-98 Schwein c.
Vollfleischige Schweine von 80-100 kg
Lebendgewicht 55.00—57.50 70.00—7300 Votlsleischige Schweine unter 80 kg
Lebendgewicht 53.00—56.00 68.00—70.00 Dollsleischige Schweine von 100—120 kg
Lebendgewicht 55.00—57.00 70.00—73.00 Vollsleischige Schweine von 120—150 kg
Lebendgewicht 54.00-57.50 70.00—73.00
Limburg a. d. Lahn, 14. Mai. Nruchrinarkt. Durchschnittspreis vro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,75 Mk., weißer Weizen (nngebaute Fremdsorten) 17,25 Wk^ Korn 13,00 Mk., Gerste: ,Kittergerste 10,50 Alk., Braugerste 0,00 — 0.00 Mk., Hafer 7,00—8,50 Alk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln Mk., 4,00-0,00 AU.
(In einem Teil der Auslage wiederholt.)
ic. Frankfurt a. M., 14. Mai. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.*) Amtliche Notierungen der heutigen Frucht marktv rei fe. Weizen (hiesiger) 21.50—00.00, Kurhessischer Mk. 21.50—00 00, Wetterauer Alk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Alk. 17.75 bis f'O.Oü, Gerste (Wetterauer) Alk. 00.00—i;0.00, Gerste, Franken, Pfälzer, Nied Alk. OO.('0—00.00, Hafer Mk. 17.50—19.00, Mais Mk. 15.7., bis 16.00, Weizenmehl 0 Alk. 322:0—32.75, Weizenmehl I Alt. 30.50—30.75, Weizenmehl JH Alk. 27.25—27.50, Noggen- mehl 0 Mk. 27.75—28,00, Roagenmehl 0'1 Akk. 26.50—26.75, Roggenwehl I Alk. 00.00—00.00, Weizenkleie Alk. 10.60-11.80, Weizenschalen Alk. 11.00—11.15, Roggenkleie Mk. 11.25—11.50. Malzkeime Alk. 13.00—13.25, Biertreber 11.00—14.26, Raps Mk, 00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
Die zeitweise Unfähigkeit zur Fassung eines klaren Gedankens beruht vielfach auf mangelhafter Blntzirkulation und nicht zuletzt auf schlecht gepflegter Kopfhaut. - Zweckmäßige Pflege derselben geschieht durch das inner Lennug eines staatlich geprüften Chemikers hergcftcnie Eau de Cologi)c=.Stopimaiicr Godefia der Parfümerie- Fabrik Dr. Leidester & Cie., Godesberg a. Rh. — Godefia befreit infolge feiner start antiseptischen Eigenschaften den Haarboden von allen gesundheitsschädlichen Bakterien, belebt zugleich die Kops- ncrucn und führt den Haarwurzeln gerade die zu ihrer Erhaltung nötige Nahrung zu. Es verhindert Sstuwvenbildting, verhütet Haarausfall und schafft gesunden üppigen Haarwuchs. — Zu haben in allen Apotheken. Parfümerie-. Drogen- n. beff. Friseurgefch. fss6/5
Scho» anno
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war es, als nebenstehende Schutz für 4tpotheker Schweizerpillen kam. — ahmungen. — A. °
Richard Brandt,
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Marke unter gesetzlichen Richard Brandts Mir warnen vor Nach, vorn». Apotheker Schaffhausen (Schweiz)
WWW
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Zwangsversteigerung.
Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Bersteigerungsvermerks auf den Namen der 1. Johann Heinrich Enders der Dritte zu Gießen, 2. Juliane Enders geb. Schön, ioepfen Ehefrau daselbst im Grundbuch eingetragen war, soll
Samstag, den 28. Juni 1913, vorm. Sl/2 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Juslizgebäude, Zimmer Nr. 18, versteigert iverden.
Die Bersteioeruno erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung.
Der Persteigerungsvermerk ist am 16. April 1913 in das Grundbuch eingetragen worden.
Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Derfteigerungsvernierks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Bersteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlbses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbei- znfuhren, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.
Gießen, den 3. Mai 1913.
Großherzogliches Amtsgericht. (L"/s
Bczcichnttntt des Grundstücks.
Grundbuch für Gießen, Band 14 Blatt 674:
Flur 1 Nr. <595 176 qm Hofreite
in der Kaplansgasse (Kaplansgasse 12) Mk. 26500
Keld bahn fahr i
Friflifurta.M. Amt I, Ibw.
Zwangsversteigerung.
Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Hermann Flick und dessen Ehefrau Christine Wilhelmine geborene Ruckstuhl als Gesamtgnt der Errungenschaftsgemeinschaft im Grundbuch eingetragen war, soll
Samstag, den 7. Juni 1V13, vorm. 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Justizgebäude dahier, Zimmer Nr. 18, versteigert werden.
Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangs- vollstrecknng.
Der Bersteigerungsvermerk ist am 20. März 1913 in das Grundbuch eingetragen worden.
Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht auzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Bersteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Bl7/4
Gießen, den 4. April 1913.
Großherzogliches Amtsgericht.
Bezeichnung der Grundstücke.
Grundbuch für Gießen, Band 19, Blatt 867: Flur 4 Nr. 207 — 472 qm Hofreite
in der Stephansmark (Bismarckstr. 6) M. 74000
Bekanntmachung.
In unser Genossenschastsregister wurde heute bezüglich des Vorschuß- und Kredilvereius e. G. m. u. H. zu Langsdorf eingetragen: Heinrich Roth XI. ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seine Stelle Heinrich Roth V. getreten.
Lich, den 9. Mai 1913. b,6/6
Großherzogliches Amtsgericht.
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