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Wie außerordentlich ivohlmend und ergui-ckend die Waldluft auf unfern Körper toirft, weis; j-cber, der einmal aus dem ,heißen Sonnenbrände der ftoubigen Lcrudst'raßic in den kühlcn Schatten des Waldes eingetretrnf 'ift. Wohlig atmet die Brust die würzige erfrischende Luft ein, die erschlafften Nerven und ^.Nus^ln beleben sich, und wie durch ein Wunoer ist nach turzer Zeit der ermattete Mensch- wieder ftisch und wohlauf. Woher kommt nun diese belebende Wirkung des Waldes, besonders die angenehni abgclühlte Luft? Außer dem reicheren Gehalt an Sauerstoff, der durch die Assimilation der Blätter hervorgerufen wird und so wohltuend für hrnferc Lungen wirkt, kommt besonders noch ein Faktor in Betracht, die Verdünstung der Blätter, die gewöhnlich bei weitenr unterschätzt wird, die aber in der Tat ganz gewaltige Umwälzungen veranlaßt. Der Schatten des Waldes allein bedingt nicht die Abkühlung der Temperatur, denn dann müßte es in dem schattigen Kiefern- oder Tannenwalde ebenso kühl sein, wie im Buchen- und Liebenwalde: das ist aber durchaus nicht der Fall. Etwas Abkühlung bringt ja der Nadelwald auch, aber lange nicht in dem Maße, wie der Laubwald: während in diesem selbst bei unbewegter Luft immer eine angenehme, abgekühlte Temperatur herrscht, kann cs im Nadelwald geradezu unerträglich heiß sein, wovon sich jeder überzeugen mag, der an einem windstillen Sonnentage durch eine Kiefernschonung geht. Dieser große Temperaturunterschied wird hervorgerufen durch die Wasservcrdünstnng der grünen Pflanzenteile, vor allem der Blätter, und sic ist naturgemäß bei den Buche—
daher für die günstigen klimatischen Verhältnisse die erste Vorbedingung.
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Schwurgericht des 2. Vierteljahrs hat nur
Ans Stadt und Canö»
Gießen, 14. Juni 1913.
Die Kühle des Laubwaldes.
über einen Fall zu entscheiden. Es verhandelt Dienstag, 17. Juni, vormittags 9 Uhr, gegen den Steinbrucharbeiter Wilhelm Däll von Unter-Schmitten wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolg; die Anklage vertritt Oberstaatsanwalt Hofmann, die Verteidigung führen Rechtsanwalt Justizrat Katz und Rechtsanwalt Kaufmann.
** Postdienst am 16. Juni. Aus Anlaß des Regierungsjubiläums des Kaisers findet im Dienstbetrieb der Post- und Telegraphenanstalten keine Beschränkung statt, er wird vielmehr wie an Werktagen wahrgenommen.
** Die hiesige Bezirkssparkasse ist am nächsten Montag geschlossen.
' Die Streitsache Grünewald-Winkler vor Gericht. Bekanntlich hat der Abg. Justizrat Grünewald gegen den Abg. Dr. Winkler in Oppenheim, sowie gegen eine Anzahl Blätter, bezw. deren Redakteure (Mainzer Tageblatt, Oppenheimer Landkrone, Darmstädter Täglicher Anzeiger, Darmstädter Tageblatt) Privatklage wegen Be» leidigung durch die Presse erhoben. Sämtliche Sachen werden vor dem Großh. Schöffengericht Gießen verhandelt. Es war, wie uns mitgeteilt wird, Termin auf den 10. l. Mts. anberamnt, nachdem Herr Dr. Winkler erklärt hatte, daß ihm dieser Tag passend sei. In der Folge erwirkte er indessen 'Vertagung dieses Termins, weil er eine berufliche Verhinderung habe, und er bemerkte, daß, wenn seinem Vertagungsgesuch nicht stattgegeben werde, er sich auf seine verfassungsmäßige Immunität berufen werde und nicht erscheine. Daraufhin wurde der Termin auf den 17. l. Bits, vertagt. Nunmehr hat Dr. Winkler in einem Schriftsatz vom 9. Juni mitgeteilt, daß er 7 Zeugen und 6 Sachverständige zum Termin geladen habe, wobei er das Thema, über das diese Personen vernommen werden sollen, nicht angab. Gleichzeitig erklärte er, den von Abg. Grünewald benannten Sachverständigen Rechtsanwalt Dr. Alexander Bopp in Darmstadt abzulehnen, als befangen, weil er früher mit diesem Differenzen gehabt habe. Am Donnerstag hat Herr Dr. Winkler einen weiteren Schriftsatz eingereicht, in dem er 6 weitere Zeugen benennt. Das Gericht hat nunmehr angeordnet, daß am 17. l. Mts. lediglich über den Umfang der anzuordnenden Beweisaufnahme verhandelt werden soll, ohne daß zu diesem Termin bereits Zeugen und Sachverständige geladen werden sollen. Diese sind infolgedessen wieder, nunmehr zum zweitenmale, abbestellt worden.
"'Im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34, kommt ob morgen em R i e seusilm zur Vorführung, der in Gießen 'Aussehen erregen dürfte. Es ist der Direktion gelungen, den größten aller Kunsifilm-> „Cleopatra", die Geschichte einer Königin in 5 Akten nach dem Spiel von Victor Sardou, zu erwerben. In der Hauptrolle spiAt die amerikanische Schönheit Helen Gardner. In den einzelnen Szenen wird eine ungeahnte Pracht entfaltet, übersteigt doch allein der Schmuck der Hauptdarstellerin die Summe von 59000 Dollars, die gesamten Herstellungskosten eine halbe Million. Der Film erzielte überall einen /riesigen Erfolg und erlebte Lunderte von Ausführungen, die ungefähre Spieldauer ist 2 Stunden. Das Schauspiel üt durch die raffinierte Pracht, durch seine dramatische Macht und durch das gänzlicheFshlen jener, orientalischen Dramen sonst so eigenen Schlüpfrigkeiten bemerkenswert. Kurz das Bild ist für Publikum von Mu Hut und Geschmack erzeugt worden. (Siehe Inserat in heutiger Nummer».
♦* Etwas Heiteres vom R e g im e n t s f e st. Als die ^Regimenter der altcn^ Soldaten am Sonntag vormittag in langem Zug durch die Straßen der Stadt an einer dicht gc drängten Zm'chauermeuge vorüber aus dem Trieb, der im Sol datemuund auch „Gottesacker" oder „Knochenmühle" genannt wird, angckommcn waren, sagte einer von ihnen zu seinem Nachbar: „Heinrich, hast du nicht gemerkt. Ivie die alten Kameraden unter wcg§ gar nicht mehr wie früher mit den Mädchen geschäkert
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blättern bedeutend stärker, als bei den harzreichen Nadeln der Koniferen. Mer von der gewaltigen Menge dieser Verdunstung macht man sich gewöhnlich eine ganz unzureichende Vorstellung, »veil man nicht daran denkt, daß jedes Blatt in seiner ganzen Ausdehnung schon eine ziemlich große Verdunstungsfläche darstcllt, die Gesamtheit der'Blätter eines Baumes daher eine gewaltige Menge solcher verdunstenden Flächen vorstcllt. Sehr lehrreich sind einige Beispiele.
i®in gutgewachsener Eichbaum mittlerer Stärke, der etwa dreiviertel Million Blätter hat, verdunstet in einem Sommermonat 250 Hektoliter Wasser, das sind also täglich rund 600 Liter Wässer. Ein etwa hundertjähriger Buchenwald verwandelt, nach den Berechnungen Hoevels, jeden Tag ettoa 30 000 Liter Wasser in Dampf auf das Hektar seiner Fläche, und ebensoviel verdunstet ein Hektar eines im besten Wachstum 'befind lich-en Maisfeldes. Diese gewaltigen Wassermengen müssen durch die Wurzeln dem Boden entnommen und den Blättern z-ugeführt werden, cs kreist also im Stamm, Acsten und Zweigen des Baumes ein fortwährender, nach oben steigender Wasserstrom. Durch diese intensive Verdunstung des Wassers an der Oberfläche der Blätter tvird natürlich eine ziemlich erhebliche Verdunstungskälte erzeugt, und diese bedingt die abgekühlte Temperatur in Laubwäldern.
Durch großen Wasserverbrauch nnb die Verdunstung der Wälder sind diese die besten und wichtigsten Regulatoren des Feuchtigkeitsgehaltes unserer Atmosphäre geworden. Die ungeheuren Wassermengen, die in Form von Regelt auf die Erde kommen, »oerden durch das Blättermeer in unsichtbarer Dampf- form wieder der Atmosphäre zugcführt, die Wälder bilden also ein sehr wichtiges Glied in diesem Kreislauf des Lebens, und ihre
Mac i , bet der
und ihnen Schätzchen, Schnuckescheit und so fort zugerufen haben? Is daS nLt c Wunner?" „Na", sagte der Heinrich trocken, „des is faa Wunncr; etzt kenne mersche!"
Landkreis Gieszen.
— Lollar, 13. Juni. Eine Gemeinderatssitzung findet am Dienstag 17. Juni, abends 8 Uhr im Rathaus statt. Die, Tagesordnung kantet: 1. Elektrische Lichtanlage, hier, Abrechnung; 2. Auflösung der Gemeinde- Krankenversicherung Lollar.
Kreis Friedberg.
L Friedberg, 13. Juni. Gestern fand hier durch den Kommandeur des Gendarmeriekorps aus Darmstadt eine Besichtigung der Gendarmerie des Kreises statt.
— Bad-Ran heim, 13. Juni. Bis zum 12. Juni sind 13 460 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 6920 anwesend waren. Bäder wurden bis znm 12. Juni 143 888 abgegeben.
r. Bad Nauheim, 13.Juni.Tas gestrige fünfte Syrnphonie- Konzert der Kurkapette stand unter Leitung des Kapellmeisters Reisser, der zwei Neuheiten — eine symphonische Dichtung „Kors- holm" von Iärneselt und eine Ouvertüre zu „Ilrvasi",deren Konp ponist er selbst ist - zur Aufführung brachte. Die Järneieltsche Musik arbeitet mit starken Mitteln. Neben der Verwendung des sinnländischen Neiterinarsches im Mittelsatz, läßt der Komponist sein Werk im Schlußsatz in die Form deS Lutherliedes „Ein' feste Burg ist unser Gott" ausklingen und erzielt auf diese-Weise eigentlich einen billigen Erfolg. Neiffer hat in seiner Ouvertüre versucht, aus eigenem zu schaffen. In der Hauptsache wirkt er lyrisch und schließt mit einem pompösen Maestoso, das tiefen Eindruck hinterließ, ab. Beide Neuheiten wurden von dem sehr zahlreich anwesenden Publikum mit starkem Beifall ausgenommen. Die mil- wirkenden Solisten, Kavellrneister Schwarz (Flöte) und die Herren Suver (Harfe- und Konzertmeister Wilhelmi (Geige), errangen mit ihren durchweg vorzüglichen Leistungen die dankbare Anerkennung des Publikums.
Hessen-Nassau.
O Biedenkopf, 13. Juni. Zur 50 jährigen Jubelfeier des Gesangvereins Licderkranz (20. und 21. Juli) hat der Kaiser eine silberne Medaille und die Kaiserin eine Bowle aus der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur gestiftet.
veretnrnachrichten.
= & n r b c n t e i cl), 1.3. Juni. Die Vorbereitungen zu dem vom 21. bis 23. Juni aus Anlaß de§ 35. S t i i t u n g § f e st c § des Gesangvereins „Frohsinn" stattfindenden G e s a n g s w e t t st r e i t sind im Gange. Arn Samstag findet eine Vorfeier statt. Conntag- vormittag tsi Wettsingen im „Weißen Roß", nachmittags Festzug und daran anschließend Konzert, Gesangsvorträge, Volksbelustigung usw. auf dem Festplatz. Für Montag tft ein Frühschoppenkonzert, für nachmittags Festzüg, Volksfest usw. geplant.
— Leihgestern, 13. Juni. Der Gesangverein Eintracht, der eine größere Anzahl von Preisen und Ehrenpreisen errungen hat, wird in diesem Jahre unter Leitung seines Dirigenten Musiklehrer Geruhardt'Gießen an.den Gesangsweltstreiten in Steinberg und Niederweiset teilnehmen.
w. Friedrichshafen, 13. Juni. Das heute vormittag von hier nach Baden-Oos überführte Luftschiff „Sachsen" wird an den Iubilälunsfeicrlichkeiten in Berlin nicht teilnehmen, da dazu das Luftschiff „Viktoria Luise" ausersehen ist. Tie Nachricht von einem Verkauf des Luftschiffes „Sachsen" an Oesterreich ist falsch.
— Eilt Achtzigjähriger. Ter Senior der Göttinger Juristenfakultät, Geh. Justizrat Prof. Dr. jur. et phil. Ferdinand Fr e u s d o r ss begeht am 17. d. Mts. seinen 80. Geburtstag. Sein Lehrfach umsaßt deutsche Rechtsgcschichte itnb ©taatöredit. Geheimrat Frensdorfs ist zu Hannover geboren. Jin Jahre 1860 erwirkte er seine Zulassung als Privatdozent in Göttingen, wurde hier 1866 zum Extraordinarius und 1873 zum ordentlichen Professor ernannt. Im Studienjahre 1887 88 bekleidete Pros. Frensdorsf das Proreitorat. 1893 ernannte ihn die Universität Erlangen zum Dr. phil. hon. causa.
Vermssctztes.
— Die 100 Porträts Von A n tino e. Unter der Leitung des französischen Archäologen Albert E a y e t haben auch in diesem Jahre wieder Ausgrabungen in Antiuoe stattgefunden, bei denen interessante Funde gemacht wurden. Das wichtigste Ergebnis der mehrjährigen Arbeiten ist nach EayctS Ansicht eine einzigartige Galerie von 100 Bildnissen. „100 Porträts", erklärte der Forscher dem Mitarbeiter' eines Pariser Blattes, „sind jetzt für die Ausstellung bereit. Die einen sind Wachsbilder, und gerade diese sind wirtliche Meisterwerke. Die andern sind in Ton modelliert und mit farbigem Stuck bedeckt. Einige dieser Bilder sind bereits in den Ausstellungen der früheren Jahre gezeigt worden. Diese Bildnisse verkörpern eine ganze Kultur und enthüllen eine eigenartige Kunst. Ich fordere eine Galerie für sie, in der sic würdig aufgestellt werden können."
* E i n schwerer Z u s a m m e u st o ß zwischen einem' Autoomnibus und der Straßenbahn erfolgte am Freitag vormittag in der Brunnenstraße in Berlin. Als aus einem die Straße entlangfahrenden Autoomnilms plötzlich eine Flam m c hcraiisschlug und der Wagen wenige Minuten später in dichte Rauchwolken gehüllt war, verlor, durch die Schreckensrufe des Publikums ver- luirrt, der Ehausfeur den Kops und versäumte, die Bremsen anzuziehen. Der Autoomnibus stieß mit einem aus der abschüssigen Veteranenstraße kommenden Straßenbahnwagen so heftig zusammen. daß dieser aus den Schienen gehoben und um sich selbst gedreht wurde. Dann rannte das Automobil gegen einen Pferdeomnibus, dessen Führer leicht verletzt wurde. Durch den ersten Zusammenstoß wurden vier Personen sehr schwer und zwölf leichter oerlctzt. Insgesamt meldeten sich bisher 28 Personen, die bei dem Zusammenstoß zu Schaden gekommen waren.
* Der Kitsch-Maler. Eine köstliche Kaiser-Anekdote wird in der Fcstnummcr von „lieber Land und Meer", die die Deutsche Berlagsanftalt in Stuttgart zum Regierungsjubiläum herausgebracht hat. von M. Rapfilber erzählt. Der Kaiser ist danach über den teilweise scharfen Widersprach, der sich gegen fern Wirken auf dem Gebiete der Kunst nnmbet, gut unter’ Achtet, ^md er äußert sich auch mit einem gewissen Humor darüber. So hat er selbst wiederholt das folgende GeschickUctzeu zum Besten gegeben,, für dessen Richtigkeit er sich verbürgt: „In einer Künstlerlneipc zu Kassel wird kräftig gesachsimpelt und, wie unausbleiblich, kommt auch das Gespräch auf den Kaiser als Mäcen. Künstler schimpfen mit Vorliebe. Einer an der Tafelrunde aber, ein ganz tüchtiger Landschaftsmaler, tut cs den übrigen vorauf und erklärt und bekräftigt es auch mit dem ja unwiderleglichen Faustschlag auf den Tisch, daß der Kaiser nur Kitsch auftaufe. Die Kollegen lachen und wehren ab. Der Kritiker versteift sich auf fein versassnngsgemäß gewährleistetes Recht der Meinirngs- abgabe, und im übrigen fei er ein freier Künstler. Aber Kitsch bleibe nun einmal Kitsch. Ausgerechnet in diesem Augenblick wird ihm ein Telegramm eingehändigt. Er reißt es aus und wird rot bis an die Haarwurzeln. Ganz verlegen schleicht er beiseite und liest nun blau auf weiß: „Die Ausstellungsleitung teilt Ihnen mit, daß Seine Majestät der Kaiser heute nachmittag auf unserer Ausstellung Ihre Landschaft käuflich erworben hat." Künstler find aud) neugierig, und es dauert nicht lange, daß dem Landschafter das Telegramm aus der Brnsttasche hcrausgeangelt wird. Ungeheures Hallo! Endlich erhebt sich cm Professor und spricht - „Lieber N„ wir haben nicht gewußt, daß Sie ein Schund- und
4G—50
81-88
51—55
91-98
78-85
42—48
98—00
47.00-00 00
67-69
Meteorologische Beobachtungen der Station Siegen.
Juni
2 3
Wetter
1913
Juni
83-91
68—76
60-68
67-69
66—68
82—88
74-82
49—52
44-48
65-66
63-64
64—67
58—63
53—57
46—52
+ 16,4 • C.
+ 5,4 " 0.
Höchste Temperatur am
Niedrigste „ „
Niederschlag: 0,2 mm.
bis 13.
„ 13.
Q- y £
Preise für 100 Psd. Lebend- Schlachtgewicht
107—112 97—103 >8-95 7d—88
Mk.
91-98
90-97
Alk. 52-56 51—55
Geborene: an Sohn, Kurt l Ähn, Wilhelm.
Sterbef 5' 1. Klaffe, 70 J<
45—49
37—41
30—35
12.
12.
M
Möbelfabrik liefern v einrichtui Ausiühru nach
Zt
Kitsch-Maler find. Da Sie als solcher nun aber offiziell anerkannt sind, wird Ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben, als aus dieser Korona der freien Künstler auszuscheiden."
Geringere Saugfälbcr.....
Schafe.
Weidernaslfthafe:
Mastlärnmer und 'Masthammel . .
S ch >v e i n c.
Märkte.
FC. Wiesbaden. Vieh Hof-Marktbericht vom 13. Juni. Auftrieb: Rinder 89 (Ochsen 14, Bullen 6, Kühe 69), Kälber 124, Schale 44, Schweine 210.
m Sabal l'Meüncrusta, alle '" ,, feit d
, «nstaersatz, ['erlang. Sie frk. gc Ringfreie T; C,Kupsch, Frai
Aufgebote: Vosen, mit Anna 'Hilms Äustav A.ui nna Pauline 3« - Friedrich Wil beide in Bad-Naul
Ebcschließ in Wringen, m 23. Feodor Meve Äser in Bad-Aa m Pofen, mit Ä
Geborene: Locher eine Tvcht Mallateur Valei - 24. Dem Go Mmum. - 27. «hn, Fnednch LWÜ Heinrich $
Sterbesäl befitt, 74 Jahre Werin, 20 Jahr 36 Jahre alt.
Geschäft mittel.
Ochse n.
Vollsieischige, auSgcmäfletc, höchsten S'chlacht- ivertes un Alter von 4—7 Jahren . . .
Tie noch nicht gezogen hak.cn (unqcjod)lc) . .
Junge, fleifchige, nicht nuägemäftete und ältere audgemäftete Bullen.
Vollfleifchige, ausgew., höchsten Schlachtw. . .
Vollsieischige, jüngere
Färsen, K ü h e.
Pollfleischige ausgeinästete Färsen l/Lihsten
Schlachtivertes
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchflrn
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren
21 eitere ou§gcmäflcte Kühe und wenig gut ent- rvickelie jüngere Kühe . . .
Mäßig genährte Kühe und Färsen
Gering genährte Kühe und Färsen Kälber.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ....
Geringere Mast- unb gute Saugkälber . . .
Börsen-Wochenhericht.
— Frankfurt, 13. Juni.
Tas unbefriedigende Ergebnis der Zeichnung auf die Anleihen des Reiches rind Preußens hat gezeigt, ivie ungünstig der deutsche Geldmarkt liegt. Tie 3%igc Reichsanleihe hat mit 75% einen neuen Tiefkurs erreicht. Die Geldknappheit führt dazri, daß die Bestände an festverzinslichen Werten reduziert werden. Diese Ent- wertung der Anleihepapiere ist international. Sie wird dadurch verschärft, daß nach Beendigung des Balkankrieges gewaltige neue Anleihen zu günstigen Bediirgungen kommen. Deutschland, das in der letzten Zeit fast eine Milliarde ausländischer Werte übernahm, wird von neuen ausländischen Emissionen verschont bleiben, weil die Banken eingesehen haben, daß der Kapitalmarkt luciterc Belastungen nicht mehr verträgtMD e m,günstige Lage wird baburd) illustriert, daß keine Äussicht auf Ermäßigung des Reichsbankdiskontsatzes von 6 % besteht, während die Reichsbank im Vorjahre am 11. Juni out 4% % herunterging unb an diesem Satz bis znm 23. Oktober festhielr. Auch in London hat man sich damit abgefunden, daß die Bank nicht ihre Wechselrate von 4% % wird verlassen können. Legten die Geldverhältirisse Zurückhaltung auf, so hat doch auch die Sorge wegen der Weiter- gcftoltung der Wirtschaftslage niederdrückenden Einfluß aus- geübt, wenigsteils noch in der ersten Wochenhälfte, in der die Kurse rückläufige Bemegrmg verfolgten. Daß in dem Geschäftsgänge der Industrie eine Verlangsarnllng eingetreten ist, die die Konjimktnr nach unten drängt und den Preifeit den Halt entzieht, ist heute nicht mehr zu bezweifeln. Meinungsverschiedenheiten können mir über die Ausdehnung und die Tragweite der Abschwächung bestehen. Indessen sollte man sich vor Llebertreibungen hüten, beim die Börse hat dem wirtschaftlichen Rückgang in den Kursen vieler Werte weitgehend Rechnung getragen. Vorübergehend gab es wieder politische Sorgen wegen der Differenzen zwischen Bulgarien, Serbien und Griechenland. Auf das Eingreifen Rußlands machte sich wieder eine ruhigere Auffassung geltend. Hierin lag eine Anregung^ für die Leerverkäufer, die erkleckliche Geivinne sicher stellten. Dieses Bestreben beschränkte sich nicht auf die Ultimomärkte, fonderu verhalf den K a f f n pa p i c r e nzu einer strammen Haltung. Die anfänglichen beträchtlichen Kurseinbußen wurden bis Wochenschlnß ivieder eingeholt, und vielfach konnten noch ansehnliche Kursbesserungen erzielt werden. So gewannen Moenus 5°/^, Daimler 5%%, Durkopp 9% und Kleyer 14%%. Von chemischen Werten konnten Holzverkohlung 7%, Scheideanstalt 9% anziehen. Elektrowerte lagen zum Teil fester. Akkumulatoren Berlin gewannen 10%. Banken und Bahnen sind wenig verändert, ebenso S ch i f f ’ f a h r ts w e r t e. Mont anpapiere haben ihr vorwöchiges Niveau erreicht. Etwas schwächerlagen heimische und fremde Fonds. Privatdiskont 5%B%.
l'IOlg« lrb'^a"pS10to ’lschiner Prechstunt
Vollsteifchlge Schweine von 80 —100 Lebendgewicht . ....... 52-54
Vollsieischige Schweine unter 80 kg Lebendgeivicht 5V/.-53
Vollstcischige Schweine von 100—120 kg Lebend- gewicht..............53'/,-55
Vollsieischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .......... 52-53%
rfettschweine über 150 kg Lebendgewicht . 50-51
WS
Geboren^-
W W
VWlni. - 1. ein W- «ilhelin. - *" , eine Tochter.
Gestorbene 6, *
28 Jahre alt, Hahn, Tierarzt, - Wipp -ergo, 1
!3.
750,6
14,4
9,9
81
8
2
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<y-b
753,3
12,1
8,9
85
NW
2
9
14.
751
757,8
■
7,8
7,3
92
NW
2
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Sonnenschein
Die Merzte empfahlen
uns sehr, unievn Drillingen, zwei Mädchen und ein Knabe, regelmäßig Seotts E'mnlsion zn geben. Die Drei ivaren ziemlich schwächlich zur Welt gekommen, und wir hatten große Allihe, sie voran- zubringen. Seotts Emulsion erhielten sie znm ersten Male, als sie etivä 10 Vtonate alt waren, unb wir waren glücklich, als wir bemerken konnten, wie das Präparat den Kleinen mundete und bald Einfluß auf ihr Wesen ausznüben begann. Die Kinder wurden viel lebhafter, begannen mit mehr Appetit die Nahrung zu nehmen, ivas bald die gewollte Kräftigung zur Folge hacke. Wir setzten den Gebrauch regelmäßig fort mid hatten die Freude, unsere Drillinge m schöner Weise sich entivickelu zu sehen. Heute laicken alle Drei, und mit dem Durchbrechen der Zähnchen haben Sie fast gar nichts zu tun. Dabei sind iie alle munter und beweglich, so daß jeder der sie kennt, seine Helle Freude an den Drillingen hat. Scotts Emulsion har sich hier wirklich vorzüglich bewahrt.
Hagcn i. W. (ges) Schrcincr Georg GRermomt und ftrau.
ENperslr. 107, 28. Sept. 1911.
Wer ähnlichen Erfolg sehen will, darf freilich nicht zu eigenem Schaden erst eine der vielen Nachahmungen versuchen wollen; es muß halt uichts anderes sein, als die bewährte Scotts Emulsion!
Scotts Emulsion wird von int8 au8fd>(icnlf<6 tni grefjeu verkauft- und »war nie Io!e nach Gewicht ober Maf; sondern nur in versiegelten Orictznalslaschen 'N Karton nut unserer Schutzmarke (Fischer mit b;m Dorsch), ^cotr floroite, G- w. U v, tzranksurr a. M.
Best-ndteilc: Feinster Medizinal-Leb-rtran 150/), primn Glyzerin 50. >, unierplwsphorigsaurer Kalk 4,3. unterphoSphoiig-aurc» -Jintvon 2,u. puio. Trogaut 3,0 icinftcr arab. Gummi puiv. 2,0. Wasser 129,0. Alkohol HA Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Manbel- inio Gaulthcriaol je 2 Tropfen.


