bei
den ans der
edlen Vorbilde nachzustreben, legte der Ncdncr namentlich acht mit dem Einjährigen-Schein versehenen Abiturienten Herz, da ihnen der denkwürdige 9. März 1913 der Tag Entlassung cuiS der Schule geworden.
-- Gründerg, 10. März. Die Neumühke
! e p t i s ch e l.'r Aranfen Hessen und Auch im la
Grünberg ging durch fraui zum Preise von 4800» Marl an einen Detter des jetzigen Besitzers, Müller Christ aus Heuchelheim, über. Tie Uebernahme erfolgt am 1 April. Der neue Besitzer Mill Mühle und Wohnhaus durch Neubauten und Umbauten vergrößern: mit den Arbeiteri foF am 1. Mai begonnen werden Im Betrieb der Wirtschaft tritt keine Veränderung ein, da diese von Herrn L Ehrist und Frau pachtweise zum Preise von 400 Mk. übernommen wurde
Die Feier in Badem
Karlsruhe, 10. März Aus Anlaß der Feier zum Andenken an die Befreiungskriege trugen beute die militärischen Dienst- und zahlreiche Privatgebäude Flagg en- schmuck. Die Militärmannschafteri waren dienstfrei. Bei den preußischen Truppenteilen des 14. Armeekorps, dem Jägerregiment Nr. 5 zu Pferd in Kol mar, dem Füsilierregiment Nr. 40 in Rastatt und dem Telcgraph.'n- Lataillon Nr. 4 in Karlsruhe fanden außerdem Paraden zu Fuß statt. Die Haupt fei er des 14. Armeekorps wird erst am 18. Oktober dieses Jahres abgehalten werden.
Auch in den anderen Städten Preußens und des Reiches fanden vaterländische Gedenkfeiern statt; in der Hauptsache waren es militärische Feiern. Am 18. Oktober wiro der allgemeine Erinneruilgstag begangen werden.
Eine Erinnerungsfeier in Lübeck.
Zur Erinnerung an die vor 100 Jahren erfolgte Befreiung Lübecks von der Franzosenherrschaft fand unter regster Beteiligung der Bevölkerung Lübecks und Umgebung eine Gedächtnisfeier statt Ein großes Festkonzert in der Stadthalle, bei welchem 300 Sanger mitwirkten, leitete am Samstag abend die Feier ein Am Sonntag wurde das hanseatische Denkmal in Moelln bekränzt. In sämtlichen Kirchen fanden Festgottesdienste statt, denen die Spitzen der Behörden beiwohnten. Am Nachmittag setzte sich der historische Festzug in Bewegung, der in großen Zügen dem Einzug der russischen Truppen in Lübeck 1813 entsprach Die Stadt war abends festlich beleuchtet.
Die Feier in Bremen.
Bremen, 10. März. Aus Anlaß der Jahrhundertfeier haben sämtliche öffentlichen und viele privaten Ge bäudc Flaggenschmuck angelegt. Die hiesigen Banken, der Norddeutsche Lloyd und viele Geschäftshäuser schließen ihre Bureaus heute um 2 Uhr nachmittags. Ebenso ist seitens der Handelskammer die Abhaltung der Börse aufgehoben worden. Um 10 Uhr vormittags fand im Dom ein Fest- gottensdienst statt. Hierauf fand auf dem Domhof eine Parade statt.
ärztlich in Nie! in Anivru
werden. Die Beratung ist für Unbemittelte unentgeltlich'und wird abgehalten an jedem eilten Montag im Monat in der Anstalt für Epileptische in Nieder-Ramsladt.
** Erle dig t ist die Stelle des Vorstands des Finanzamts Lauterbach. Meldeschluß Samstag.
" L i e b i g - M u s e u m. Geh. Konunerzienrat Dr. Louis Merck, Darmstadt, stiftete die Sume von 500 Mark für das Liebig"Museum.
** Stadttbcatcr. Der Autor von Andreas Hofer, hat bestimmt -»gesagt, der Generalprobe und Erstaufführung seines Werkes hier am 17 März bcizuwvhnen. Tie „Württemberger Zeitung'" schreibt über die Uraufführung jron Andreas Ho, cr am Stuttgarts Hosthcater am 15. Januar d. 3.: „Dcr Erfolg war, wie schon gesagt, sehr groß, ähnlich dem von „Glaube und Heimat", was viel heißen will. Tas Publikum war von Tiniang bis zu Ende einfach hingerissen und verlangte den Autor schon nach dem zweiten Akt und dann immer wieder zu sehen."
** Denn i ch König wäre! Der zweite Akt dieser indischen Märchenoper, die am Freitag durch das« Darmstädter Ho ftheater aufgeführt wird, spielt am Hofe des Königs von Goa ldargestellt von Hrn. Semper« und macht die Heranziehung des ganzen Ballettkorps nötig, lieber die höfischen Szenen dieses Akts schrieb nach der Erstaufführung die Darmstädter Kritik: Sie trugen dank der Mitarbeit des Indologen Tho mann das OKpräge der Echt heil urid Naturtreue, und die von Helene Thiele-Leonhardt gemeinsam mit Hans Pellar arrangierten Tänze gewährten einen ästhetisclwn Genuß, wie ihn hier wollt selten -ein Ballett verschaffte. Tas war wirkliche Tanzkmrst Mhitf) St. Tennis, Mabel Jong und anbere exotische Tänzerinnen waren offensichtlich die großen Vorbilder, von denen man neben den Anregungen allgemeiner Art auch manchem Detail glücklich übernommen hatte. Die Tarnen des- Balletts, deren farbig wundervolle, schlicht in violett und gelb gehaltene Otovänbcr Hanns Pettar entworfen lZattc, übertrafen sich selbst, und Frl. Huber, die zunächst mit Frl. Crvneberg gemeinsam auf trat, konnte in einem Schlangentanz erneut die Ausdrucksfähigkoit ihres .Körpers und die »Hilft ihrer Gesten bewundern lassen.
•• Außerordentlich billige Fleischpreise hat die Klini ks ve rwa ltung bei der Vergebung des Fleifch- bedarfS für die Chirurgische und Augenklinik erzielt. Der Bedarf lvird aus Mk. 110—120 000 im Jahre angegeben. Di? verlangten Qualitäten muffen gut sein. Die .Kontrolle ist sehr streng. Es wurde angeboten Schweinefleisch zu 73’/4 Psg., Ochsenfleisch zu 771/? und 79 Pfg. das Pfund.
** Seine Roheit. Es wird uns mitgeteilt, daß daS Kind nickt geschlagen wurde, sondern auf ein Lattenstück fiel.
Landkreis Gießen.
-- L i ch, 10. März. Die hiesige hi n d w. Winterschule batte nad< ihrem 8. Jahresbericht das Schuljahr 1912—1913 mt 52 Schülern eröffnet, von denen 20 die obere und 32 die untere Abteilung besuchten. Von den Schülern können vier täglich nach Hause gehen, 40 fahren mit der Bahn und acht traben Wohmmf und bl oft in Lich. Ter Kreis (Ließen ist mit 4G Schülern vertreten, zwei sind aus dem Ureis Friedberg und vier aus dem .streif' Schotten. Die Schule hat 10 Morgen Ackerland für die Zwecke des Versuckisseldes zur Verfügung. Davon sind zwei Morgen von der Stadt pachtfrei überlassen und acht von der fürstlichen Verwaltung gepachtet. Anbauversuche wurden ge« macht mit startosfelii, Winterweizen, Sommerweizen, Gerste und Hafer. Ter Lehrkörper der Anstalt besteht aus 11 Lehrern« darunter zwei im Hauptamt Die öffentliche Schlnßseier finde* am Dienstag, 18. März, im Saale des Marienstifts statt.
----- Grän berg, 10. März. Gestern nachmittag veranstaltete die Höhere Bürger- (Real-)Schu l e ihre in allen Stücken wohlgelungene Schlußfeier mit Abiturienten- entlaffung in der Tttrnhalle, die bis auf den letzten Platz besetzt war. Gesang, Deklamationen von Gedichten heiteren und ernsten Inhalts, zwei flott erledigte kleinere Schulfestspiele, sowie ein kurzer Experimentalvortrag, den ein Abiturient auS dem Gebiete der Chemie hielt, gaben Zeugnis von den schönen Leistungen und dem guten Können der Kinder. Zum Inhalt batte der erste Teil deS reichhaltigen abwechslungsreichen Programms daS menschliche Leben, der zweite die Ereignisse vor 100 Jahren, der dritte dagegen Bilder auS dem Leben deS allen Heldenkaisers Wilhelms L, dessen Todestag gestern gerade zum 25. Male wiederkehrte. Diesen Anlaß benutzte auch der Leiter der Anstalt, Rektor Angclberger, indem er in seiner eindrucksvollen EntlaffungSansprache die Züge im Wirken und Wesen deS alten Kaisers näher belettchtete, durch die seine erhabene, unvergleichliche Person geeignet ist, der deutschen Jugend als vorbildliches Muster zu dienen. Diesem
Aus Stadt und Cond.
Gießen, 11. März 1913.
** Tageskalcnder für Dienstag, 11. Mörz. Stadt» t h c a t c r. Benefiz für Regisseur Goll: ,S' Nuller l". Anfang 8 Uhr.
S e in i n a r k i n d c r g a r t e n. Mittwoch nachmittag 3 Uhr: Osterse ft.auf der LicbigShöhe.*
** Für die Sitzung der Stadtvervrdncten- Versammlung am Donnerstag, 13. März, nachmittags 5 Uhr, ist folgende Tagesordnung aufgestellt worden: 1. Mitteilungen; 2 Bauaesuch Pfeiffer für die Steinstraße; 3. Baugesuch Langsdorf für Schützenstraße 30; 4. Baugesuch Boller für Bahnhofstraße 53; 5. Vergebung von Fuhrleistwngen für 1913; (>. Ermächtigung des Ober bürgeemeisters zu Ausgaben für das Rechnungsjahr 1913.
** KreiSges u n dheirswescn. Der Großherzog hat den Kreisarzt beim btzreisgesundheilsaint Worms Geh. Medizinü- rat Dr. Teb. Fertig zu Worms auf sein Nachsuchen und unter Ancrkennmrg seiner langrährigeii treuen und ersprießlichen Dienste in den Ruhestand verseil und ihm aus diesem Anlaß das Ehrenkreuz dcS Verdienstordens Philivvs des Großmütigen verliehen, den Kreisarzt bei dem Kreisgesundhcirsamt Lllze» Medizinalrat Dr. Willi. Schäffer in Alzen zum Kreisarzt bei dem Kreis- gesundbcitsamt Wonns, den Kreisassistcnzarzt bei dein Kreis- gcfiinbbutwmit Mainz Dr. 2Ct». Drescher zum Kreisarzt bei bem Kreisgesundheiisamr Lllzen unter gleichzeitiger Verleihung be>s Eltarakters iilv „Mcbizinalrat", bem Kreisassistenzarzt bei dein KreisgesundheitSaml Worms Dr. Otto Fresenius den laufenden Rang eines Kreisarztes verliehen, und den Kreis assistenz.irzt bei dem .».reisgesunbheusarmt Offenbach Dr. Wilh. Z i n V. c r in Offenbach zum Kreisarzt bei dem Kreisgesundbeitsamt Alsfeld ernannt.
•• Uebetlanbanlngen van Oberhessen. Bei der Abnahme von Ha«S i u st a l lation e» in den bis jetzt in Betrieb genommenen Ortsnetzen hat cS sich herauSgestellt. daß einzelne HanSbetvohner 'ich unter Umgehung des Elektrizitätsmessers znn» Schaden der Provinz elektrische Energie nutzbar gemacht haben. In einer Ortschaft ronrben sechs derartige unerlaubte Anschlüffe entdeckt. Wenn seither von einer Anzeige abgesehen wurde, so geschah dies in der Au- i’.abnte, daß die Betreffeuden sich deS sirastvürdigcn Charakters 1 bwr Handlungsweise vielletcht nicht beivnßt geivesen sind In Zukimst ivird ,edoch in solchen Fällen unnachsichtlich vor acgQiiqen werden
Das weitere vorgehen der Griechen.
Athen, 10. März. Der Kronprinz meldet aus Janina, daß vorgestern zwei Bataillone und eine Kompagnie Infanterie, zwei Abteilungen Artillerie und eine Abteilung Kavallerie Paramytia besetzt haben. Die Einnahme von M a r g a r i t i stehe nahe bevor.
(£iit;)c(()citcn über die Uebcrgabc des Forts Bisani.
Athen, 10. März. Aus Janina werden folgende Einzelheiten über die Uebergabe des Forts B i s a n i gemeldet: Am Donnerstag morgen richteten die Batterien des Forts'ihr Feuer besonders gegen den rechten griechischen Flügel. Tann näherte sich ein türkischer Par- amentär und überreichte dem Oberstleutnant Joannu, dem Kommandeur der griechischen Abteilung, bett folgenden Brief:
„Zu meinem Bedauern war es mir nicht gestattet, auf dem Sckstachtselbe zu falten. Ich erhielt soeben den Befehl, daS Fort, bas unter meinem Befehl steht, zu übergeben. Ich bin bereit, den Befehl auszuführen. Oberstleutnant Fonad Bey."
Alsbald wurden auf dem Forts uud auf der griechischen Stellung weiße Fahnen gehißt, und das Feuer cbwieg. Vor dem Fort erwartete der türkische Oberst»- leutnant die Vertreter der Griechen, salutierte und sagte in deutscher Sprache: Ich bin bereit, meinen, Degen z u übergeben. Ich bedauere, den Widerstand nicht länger sortsetzeu zu können, aber ich gehorche höheren Befehlen. Bon jetzt ab, hoffe ich, toerben wir aufhören, Feinde zu sein* Der griechische Leutnant schüttelte dein türkischen Oberstletiknant die Hand und weigerte sich, den Degen entgegenzunehmen. Die^lebergabe der Waffen wurde auf 3 Uhr verschoben.
nähme der schlesischen Jugend an dem vor nunmehr hundert Jahren begonnenen Werke der Befreiung Preußen dankbar gedenkend, will ich gern genehmigen, daß die zu der ehemaligen Festung Silberbcrg gehörenden Wert, des Forts Spitzberg sowie der großen und kleinen Stroh- Haube den Bestrebungen der auf nationaler Grundlage stehenden Jugcndvereine Schlc sie ns nutzbar gemacht werben. Auch roiH ich zu den Kosten der Herstellung dieser Werke für den genannten Zweck, insbesondere zur Einrichtung geeigneter Unter kunstsräume, aus meiner Schatulle ein Gnadengeschenk von 10000 Markbewilligen Mögen diese Beweise meines 'besonderen Wohlwollens der Jugend Schlesiens ein neuer Ansporn sein, ihre körperlichen und geistigen Kräfte für die hohen Aufgaben zu stählen, die ihr dereinst im staatlichen Leben gestellt sein werden. Möge die schlesische Jugend sich immerbar ihrer Väter würdig zeigen in Gottesfurcht, Königstreue und hingebender Vaterlandsliebe.
als geregelt betrachtet werden, während bumcbtlicfi Albaniens Ci? Mächte sich einstimmig für ein autonomes Albanien unter . urovaisch?r Garantie erklärteii lieber einen oder zwei Punkte, bic keine Lebensfragen barftellm, ist noch ein Uebcreinfommen notwendig, um zu einer vollständigen Verständigung zu gelangen, -ite biplomatifchen Gruppierungen der Mächte bleiben unverändert, doch nehmen die Beziehungen zwischen den Grupven an Herzlichkeit zu. Die türkische Regierung erklärte ütb damit cmventatwen, die Vermittlung der sechs Mächte aniunehmen. Wtr erwarten je^t die Antwort der üerbünbeten Machte -üo) hege die zuversichtliche Hoffnung, daß diese bereit sein werden, ZU- zuskimmen Eine weitere Angelegenheit, die in enwm verhältnis- mäßig späten Stadium der Verhandlungen in akuter Form m bic Erscheinung getreten ist, betrifft die Lage und die An'pruche Rumäniens und Bulgariens. Ich freue mxtb, lagen zu können, daß beide Staaten int Begriffe sind, 'ich über bic Annahme der Vermittlung der Mächte zur Beseitigung der zwischen ihnen schwebenden Strcitounftc schlüssig zu werden, -tie Mächte, deren Interessen durch die Vcränderungeii un naben Osten weniger mittelbar berührt werden, haben ernst zusammen gearbeitet, um einen Weg der Verständigung für alle zu unben. In biescr Angelegenheit haben wir in bem einmütigen Wunsche mit Deutschland »ufammcngcarbeitet. Beifall. Dieses Zusammenarbeiten hat nicht nur den Weg der Diplomaten angenehmer gestaltet, sondern cü hat, das ist umerc feste Ucbcrjcugung, auch gegenseitiges Vc r t r a u c n her- vorgerufm, bas zwischen ben beiben großen Mächtegruppen andauern wird. Beifall.Nack Ansicht der brittschen Regierung ist dies alles durch die Botschasterkoiffercnz in London sehr erleichtert worden. Es wird mir vielleicht gestattet fein, der außerordentlichen, idi möchte fast sagen beiiviel- losen G'c b u l d , Entschlossenheit, B e st i m m t h e i t unb Umsicht bcs Staatssekretärs Grey die Anerkennung zu zollen, die gewiß auch Bonar Law ihm nicht verweigern ivird.
Hugh Eccil erklärte, cs komme ihm so vor, als ob, wenn bic urnlausenben Gerüchte wahr seien, die auswärtige Politik Englanbs, wenn nicht aggressiv, so dock abenteuerlich )ci. ES sei ein allgemein geglaubtes Gerücht, baß England unter bestimmten Um stäuben unb unter der Verpflichtung, wenn auch nicht vertraglicher Art, stehe, eine bedeutende bewaffnete Macht zur Vornahme von Operationen nach Europa zu entsenden.
A s q ii i t f, unterbrach hier den Redner und erklärte, er möchte sogleich jetzt bemerken, daß dies nicht wahr sei.
Im Unterhaus wurde die Aussprache über d'e Adresse nach den Erklärungen Hugh Cecils vertagt.
Im Oberhaus
bewegte sich die Debatte über die Antwortadresse in ähnlichen Zügen wie im Unterhaus. Die Lords nahmen die Adresse an.
Die Eröffnung öts englischen Parlament;.
London, 10. März. Das Parlament wurde heute mit einer Thronrede eröffnet, in welcher es» heißt:
„Die Beziehungen zu den fremden Macksten sind weiter freundschaftlich. Ich bedauere sehr, daß der Krieg an Dauert und daß die Delegierter zu keiner Verständigung kamen. Was sich im Kriege möglicherweise ereignen wird unb die Veränderungen, bic sich daraus ergeben, daS kann nicht ohne Interesse für die Großmääste sein, bic neutral sind und den Berliner Vertrag unterzcickpiet haben. Alle diese Mächte wünschen ernstlich, daß eine Ausbreitung des Krieges verhindert unb ber Krieg fobalb als möglich beendet wirb. Meine Regierung blieb, besonbers bin cf) bic Botschafter in London, in enger Verbindung und Mitarbeit mit den anderen Mächten in dem Bestreben, metdted alle zeigten, nämlich die Gemeinsamkeit der Ansicksten des Vorgehens zu wahren und in allen Punkten, über bic zwischen irgenbwelchcn von ihnen Differenzen entstehen könnten, eine Verstänbigung zu schassen. In diefer Hinsicht ist in hohem Maße ein Erfolg erzielt worben, lieber die Fragen von höchster Wichtigkeit ist im Prinzip eine Verständigung erreicht worden: wenn auch über einige Punkte noch immer Bespreckpingen stattfinben, so hoffe ich boch, baß bic Beratungen unter den Mächten untereinander zu einem vollständig en Einvernehmen kommen, sondern daß sie auch einen wohltätigen Einfluß ausüben werden unb bas Ende des Krieges beschleunigen. Meine Regierung wird fortfahren, mit den anderen Möchtest in bem ernstesten Wurffchc znsammenzuwirken, Enropa den Frieben zu sickstrn.
Ter König gedenkt dann des letztjährigen Besuches der kanadischen Minister, welcher einer Besprechung der gemeinsamen Interessen mit den britischen Ministern besonders der Berteidt-gung ziur 0ee galt. Sodann erwähnt er die kürzliche Anlnnfl des BerteidignngSminisderS von Nen-Seeland, die die gleichen Zwacke hatte. Der König drück! die Hoffnung aus, daß solcher' Meinungsaustausch die Solidarität des Reiches fördere.
Die Thronrede fährt daun fort: DaS Geschenk eines Schlachtschiffes seitens der malayischeu Staaten, die Zustimiming der Regierung von ^?eu--See- laiib dazu, daß bas von ihr beigesteuerte Schlachtschiff in der Nordsee bleibt, her beständige Fortschritt in der Schaffung einer an st ra l ischen Flotte, die gegenwärtige Debatte des kanadischen Parlaments über die Verteidigung bezeugen, daß der Wunsch nach Aufrechterhaltung der Sicherheit im Reiche allgemein ist Der .Hinrifl erwähnte auch den verbrecherischen Anschlag mif den Bizekönig von Indien am 13. Dezember 1912 und kündigte an, daß die Vorlagen, über die in ber letzten Session zwischen den beide» Häusern keine Einigung erzielt worden ist, nochmals eingebrackst tocrbcti sollen Ter König kündigte ferner folgende Vorlagen an ein Gesetz, betreffend den Ländern»erb in Irland, ein Gesetz, welches die Reichsgarantie für die Anleihe der Regierung im Siban fdutfft, um die wirtschaftliche Lage im Sudan ,yi heben unb den Baumwollbau zu fürdein, OKfetze, welckn? bic Befchästiimug von Kindern in der In biistrie weiter einschranken, die Pluralstimmen aufheben unb ein nationales Unterrichtssystem sckwffen soklen.
Die Besprechung.
Der Führer-derppwfirion, Bvnar Law, der die Aussprache eröffnete, sprach die Hoffnung aus, daß Premierminister Asquith flbCT die Batkanlagc Mitteittingcn machen könne Bonar Van» ersuchte ivdami um Mitteilungen über bic Ereignisse in Tripolis und Südpersien. Bonar Law sprach sodann seine Verivuiibcrung auS, das; der König in seiner Thronrede radtts von der Vanbc-2 oeilCTbigung erroäbnt hab^
Premierminister Asquith
ergriff nach Bonar Law i>a»> Won und sagt« nur Bezug aw bi crirswärtigeu Angelcgenhiten: Ich freue nrid>. i< ftflrlleii zu könne baß burdi die Berakschlagunaen der Bona»' «-i ülri -u *i wichtigsten Punkte eine Verstanbigiuiil ' wvrb n I Frage deS adriatischen Kuüengedi ' / ganges lvirtsä-aftticher An zur st ü st c i S >. !
Kreis Büdingen.
? Büdingen, 10. März. Heute fand hier unter Vorsitz des Kreisschulinspekrors Baldauf eine Lehrerkonseren z ber Bezirke Büdingen, Nidda und Ortenberg statt. Die Tage or»niung umfaßte außer einigen schuttechnischen Fragen den '?(1! o böige n u ü der Volks schüler, Regelung der Zirkulalion ber Kreislehrerbibliothek, Berichte über die Versäumnisse und bic lanbwirtschaftlichc Buckifühnuig nach ben Heften ber Lanbwirtschaftskammer in ben Fortbildungsschulen, bic Au-spräche über bic Erfahrungen mit der ostencichismen SubtraktionSniLthobe und die Bcsckstistigung der im Streife wohnenden Schulamtsaspi- ranten und -aipirantinnen. Zum Schlpfse gedachte noch der Vor sitzende des beute wicdcrkebrenDeu Geburtstages der Sl'öntnin Luffc und des zu erriebtenben Bismarckeenkmals bei Bingen Lehrer i. V Linn von Merkensritz trug ein selbstvcr'aßtes, inhalt) und stimmungsvolles bKdicht über den Altreichskanzler vor und emvfabl den stau» der ausgelegten Bismarckbilder zum Besten des Denk malfonds. Seine Ausführungen hatten reichen Erfolg, bic meisten Anwesenden kauften ein Bild.
E ck a r t s h a u s e n , 8. März. Hntte wurde ber von hier gebürtige Lehrer H. Knicket, im Alter von erst 34 Jahren, zur letzten Ruhe geleitet Biele iroHegen unb Freunde des Entschlafene» waren herbeigeeilt, um ihm bic letzte Ehre zu enveisen AIS Vertreter ber »rreisschulkommis- iiou war MTci^dnilrnfpettor Baldauf erschienen Der Ortsgeistliche, Pfarrer P a b st, hielt bic Grabrede. Im Namen bes BezirkSvereins Dübelsheim legte Lehrer Helft ■-inen Kranz nieder Als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft „Junglehrer sprach Lehrer W a kl -Hirzenhain. Ferner .1 urbev noch Kränze niederge.eqt von her Gemeinde unb Zdiictc lauberg, bic in dem Entschlafenen einen treuen unb gewissenhaften Lehrer verlor, und dem Gefaugvereif*
B e r a t »i n g 6 st c l l e für E p i -Nam «ladt ivar 1912 vo aenonunen, von denen 14 an ciibnr i, uni) 1 onS Baden flammten oll diese BrrotunaSskelle bcib'ffolt 'i
S Qtdile ändert.
ll teilt i jnfor
5li htuu b<
btn va unb U und cii zwei < -."tonal Vüttm
m. ! panlnier HlCIt kNN it r o m l -chlng
w ■ eeminc ••(ma 16 -:-h Sck stijandrr -Zander r:felt.
9. Lehrt
Ls ^ier an ‘v-bung1
$ bem <
neuer
* Mit
<aif)eim- Sei Bn
T
X Opi
Gesa
w
-•ntAl
Anfang stritt 'üllllui 8 «<»11 ,n uni]


