Ausgabe 
15.8.1913 Zweites Blatt
 
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ba bei 9fnfldSfiqtr den für dielen Hall im Srn8 Al-ielb tu be dbadxttnbm Bvrfthrift.n Genüge qekiftrt bat ©egen da->

Nahruugsluietelgesetz

r)tl der IMfrrribeftfrr B «n 1 insofern im Ttrrober 191? verLohen b<ti>*n, als er fahrlässigerweise gcwässene Milch verkaufte. Tie eingehende Beweisanrnadme ergab, dost er et tatiäckiich hin- sichtlich der als qewZskert befundenen Magermilch an der aus­reichenden Kontrolle seiner Leute hat selben lassen, weshalb er wegen Ucbfrtrehmg unter Aushebung des Urrnls des Schönen' geeicht-, da- ihn freigeivrochen haue, zu 10 Mk. Geldstrafe, evenrnetl 5 Tage öafr, verurteilt wurde.

Einbruchsdiebstahl

Drei ausländische Arbeiter ^Sckmruck, Chwalbogowski und Pawlowetz) lind beschuldigt, in der 'Juuht vom 4. aus 5. Juni 1913 tzu Friedberg in einem 0kWütt5buTtau .ingebrochen und hart außer Aeinigkeiten eine Kassette mit über 1500 Mark Auslöh «ung-gelbe rn entwendet »u hoben. Tie Beteiligung an dem (Ein- bruch-diebstahl kannte nur dem Angeklagten Sdnnuck nachgewiesen werden, von dem da- Gericht als erwiesen annimmt, dal; er in Gemeinschaft mit einem vielen, körperlichkleinen" und tat­sächlich vorhandenen Unbekannten, deri die Beschuldigten aber nicht nennen wollen, den Einbruchsdiebstahl, nachdem er sich am Morgen vorher zu ungewöhnlicher Zeit in dem Bureau hatte auS löhnen lassen und dabei das Vorlmndenfem einer grasten Geld summe sestqestellt hatte, in der Weise ausgeführt hat, dast er dem kleinen Unbekannten die nötigen Deriungen gab und während dieser den Einbruch verübte. Schmiere stand. Ten beiden anderen Angeklagten konnte indessen chrc Beteiligung an dem Tiebstabl selbst nicht mehr naä-gcwiesen werden: sie sind nach Lage des lieutigen 'Bewei-zergebnisseS, dessen Bervollständigung nicht mehr möglich ist, nur über führt, von dem gestohlenen (Held bekommen uns gewusst zu haben, dass diese- L^eld durch einen Diebstahl von Schmuck und deni Unbclannten gewonnen war. Die Angeklagten haben sich, obwohl sie nach Lorback wallten und offenbar zur Ber- wischung ihrer Spur, nach dem Einbruch in aller Frühe nach Nieder Wöllstadt begeben und sind von da nach Frankfurt gefahren Tort idKiiitcii sie sich neue Kleider und £)üte usw. an, vergasten auch nicht, sich Brownings zu kaufen, von denen sie aber keinen Gebrauch machten, als sie im Babnlwf zu Frankfurt, bis wohin man ihre Svur bereits verfolgt hatte, mit Fahrkarten nach (Sor bad) in der Hand verhaftet wurden. Die Angeklagten find auch dringend verdächtig, auf ihrer Morgenwandernng in einer Arbeit- bube eingebrochen und daraus verschiedene Estwaren entwendet »u haben; indessen sind sie nicht vollständig überführt, so dass insoweit Freisprechung zu erfolgen hotte. Wegen deS Diebstahls erhält Schmuck ein Fahr sechs Monate Gefängnis, wegen.Hehlerei werden v hwalbogowski und Pawlowetz mit je einem Fahr Gefängnis bc straft Ta die Angeklagten hartnäckig leugneten/etwas von dem Diebstahl zu wissen, und ihnen sogar durch Bernehmung des bett. Frankfurter Kriminalbeamten ihr dort abgelegtes teilweises Ge ständnis bewiesm werden mußte, so sah iidt das Gericht nicht veranlastt, aud) nur einen Tag der Unterfnd)ungshost aufzurechnen.

(BcricbtsfaciL

- Dad -No uheim , 14. Aug. In der heutigen Schöffen- gerichlssitzung kam u. a. ein Fall wegen BeaiiUenbeleidcgung und 'Bedrohung zur Berhandlung. Der Lehrer B. batte nm 2. Juni einen Zungen wegen einer Ungehörigkeit bestraft, ohne dabei aber das flefct4id;e ZüchtigungSrech: überschritten zu haben. Trotchem ober suchte der Baker des Schülers, der Maurer B St. VI., dem Lel ter Borhaltungen zu mach.'N, und liest sich dab.i zu ftbnxi.it Trohnngen und Beleidigungen hinrrifcn Tas Gericht verurteilte den Angeklagten St. zu einer Gefängnisstrafe von 8 Tagen und zum Tragen der Kosten der Berhandlung.

Staatliche Käfcfontrolle in Holland.

Der ofsizieUe Äaatsonzeiger von Holland veröffentlicht ein ßkfcv, das olle Maßnahmen für eine Kanttolle des >täses unter Aiisucht der Negierung anfzahlt. Zalstreich und kampli-iert find diese Bvrschrchttn, dur6aus angemessen dem guten flhif, den der halländische Köse befnt, und den materiellen Nutzen, den er seiner Heimat bringt. Zunächst erlitten alle Läse, die aus Voll milch l)ergestellt sind, eine besondere Marlierung, bestehend in einer Wiedergabe des niederländisdx'n Wappens in blauer Tinte, die auf ein durchstchliges Kaseinplättchen gedruckt wird und in grvsten Biichstaben die Umschrift trägt:Mederländische Köse-- FontroUe unter Reichsaufsicht". Sodann dürfen Mitglieder der einzelnen LontrollbelZorden nur Personen und Körperschaften sein, die eine angesehene bürgerliche Stellung einnehmen und einen guten Ruf besitzen. Tie ttmittolle garantiert, das; der hergestellte

#»ic nnt Snffe von itufatobombnuer Milch ohne irgendwelche Lu- setzung von fremden Fetten gewonnen ist, baf. der AeiflftnU de- tradrnm Shnein» wenigstens 45 Pro» beträgt und dar. dos Ber höltni- des Wassers nicht die normalen Grenzen überfm<Tt. T^e unter der .Kontrolle stehenden Läsefabrcken büren in keiner Weise am tzandel nni ^.liorgarm? ober allen andern Fetten und Celen beteiligt sein, die als foldx oder in Berlnndung mit andern Pro­dukte» jur Verfälschung he* Stätte: dienen Sie dürfen solche Fette und £de weder versenden noch versenden lassen, weder tmtur» ticrcn noch eruanirren, berartiffc Stolpe nirgends in ihren Fabri- lationsräumen aufdrwcihren: sie müssen sich außerdem verpflich­ten, tedrrzeit unf- ohne jebe ^m'chränkung den uüpellen ttontroll- beamten den Zutritt ;u sämtlichen Lokalitäten zu gewähren. Man sicht also, dost der haUändisd-r Staat alles tut, was in seiner Mad t fleht, um bie berechtigten Ansprüche der LLse- freunde der ganzen Welt zu befriedigen

Dcrmifcbtc».

* T ie Glocke von Sebastvpol Eine didite Menschen­menge hatte sich am Montag in Paris vor der Rotte Dome- stirchc versammelt und beobachtete die Verlobung einer gewolngen eisenbefchtagenen Liste. Das geschah? Man brachte die berühmte grosse Glocke von Sebastvpol. die die siegreiche Armee Na­poleon III. aus dem \trimfncg mitgebracht lrotte, aus den den Weg nach Russland. Seit nahezu 60 Fahren hing die prächtig. (Rocke als Trophäe ftanzösischer Siege über die Russen im Glockenstuhl von Notre Dame und rief mit ehernem Munde die Franzosen zur Andacht. Bis plötzlich in diesem Frühjahr die Russen ihren lstben Verbündeten das Verlangen vertrugen, in Anbettackl der Entente Cordialc, die einst in Sebostopol eroberte Glocke möglichst bald zurückzuerhaltcn. Was sollte man tun? Tie Regierung", berichtet derGaulois',beschloss, sich der russischen Regierung gefällig zu erweisen." Man baute ein grostes Gerüst, s-orgsam hob man die <8locke aus ihrem Gehänge in Notre Dante, »en'fte sie zu Boden und verpackte sie, und jetzt ist die schöne .issriegsirpphäe, dem Berlangen Russlands entspreäxmd, bereits auf dem Wege nach Sebastopol. Diese- Meisterwerk des Glockengusses, das j.tzt auf deutschen Dahnen Rustland entgegen­rollt, hat ein Gewicht von 2500 Kilogramm

* Der Schli tzrock der Polizistin. Die neugebacke­nen Polizistinnen von Chicago geniesten ihre Popularität in vollen Zügen, aber es sind Bed.nlen aufgetoncht, ob bei Rock die Polizistinnen im Falle einer Verfolgung nicht cm schnellen Latiien hindern würde. Man Hit daher ein neue- Rockmvdell für Poli­zistinnen ersonnen, und die Polizeibehörde erprobt jetzt die Brauch barfcit dieses weiblid en Uniformschnittes. Der neue Nock ist aus blauem Sergestott, besitzt eine Tasckx' zur Mitführung eines Revolvers, und unterscheidet sich äusserlich 6mm tun einem ge wölmlichen Tamenrock. Allein in dem Augenblick, da die Not Wendigkeit ersteht, einen flüchtigen Sünder zu verfolgen, ziehe die Polizistin an einer am Rockgurt angebrachten Heinen Strippe: und mit einem einzigen Ruck ist der Rock plötzlich wie durch ein Wunder in eine Pumphose verwandelt, die es der Wächterin der öfientlid:en Crbnung ermöglicht, die Behendigkeit ihrer Beine vollauf au57unütcn. Ist die Ausgabe dann gelöst und der Ver- bred;er dingfest q-emacsst, so sann in wenigen Minuten die ver­mein tlicke Pumphose wieder in einen gewöhnlichen Rock ver­wandelt werden, die Polizistin wird wiederum zur Dame.

vüchertisch.

Tie deutsche Sprache im Leben Preußens u n d d e s T e u t s ch e n Reichs" vm Staatsanwalt R. Baum­garten in Nordhausen. (Verlag des Vaterländiicheit Schriften verbände- Berlin SW. 11.) Diese 26. Flugschrift des Vater ländischen SchristenverbandeS behandelt ein höchst interessantes und überaus nxdhtiged Thema. Ter Verfasser hat es verstanden, in sehr Harer Weise diese- Thema auf verhältnismässig wenigen Seiten Au erörtern. Er behandelt die Sprack?e in der Gesetzgebung und Verordnung, bei den gesetzgebenden Körperschaften und Wahlen, beim Gericht, in Mtrrfr und Smule, in ben völkisch bedrückten f^renz- landen, dem Deer und bei den Vcrkehrsanstalten. Auch im Bercins- und im VersammlungSreck-' wird sie behandelt; ebenso ist die Presse seiner Aufmerksamkeit nicht entgangen.

T a nzbrevicr", das Buch der modernen Tänze von F. W. Üoebner und R. L. Leonard, Verlag Dr. Lhsler u. Co., G. m b. £>., Berlin. (Preis drosch. 2 Mk. geb. 3 Mk.) Die Um schlag-zeiclmuna bringt ein Tango-Paar des Spaniers Gose, und damit ist das tßvag ramm dieses Bcut?. ? gelbnnzeichnet. Die herr- fcheude Tangomaine das ungeheure Interesse an den modernen Tänzen ist die Tendenz dieses Breviers, das mit zahlreichen

Pdotaarapdien und S«drM-Tabl«up die i'diuienge Angabe de- Sttvstunierrutts übemunnn. 100 Zeichnungen i»erpovULndigen den Schmuck tnrieS Buches.

handel.

Deutsche Maschincuausfuhr. Vom Verein bad* sder MafäAnenbauansballen wirb uns grickneben: In brr Nummrr vom 7 b. M. Ihrer grsdritzten Zeitung bringen Sie in dem AbschnittPolitische Tagesscliau" unter dein StichN'ortTerctsche MaschineiUiii.sukn'" nne Na ..Deutschen Violcksnnettd«ftliche> Korre- spvndenz" fluiummmr ^iuredumg unserer allnunitlidim Auf­stellung üI^tT die beutidr Maschinene.n und -anSfnhr Wir er­lauben uns M den Ausstihrungeii bc9 Artikels ni banerfcn, bar Ine ton der genannten K orrespondenz au-arheiide Beanstaiidung der ton uns gebrachten Ein und Ausfuhrzal/eii vollkommen un­begründet ist. Wir haben durchaus nicht einen Vergleich der (Ein» und Ansfuhrftifern für die ersten <?all»iabre 1912 und 1913 torgenommen, iunbern lediglicki bi.- Zahlen für den Monat ^uni mit bem Ergebnis des ersten >?albcil»res 191.3 zusaminengeitellL und. daneben auS bestiimincn i-raTrifdrn.cksidRen, die wir bn der Aufttellung unserer Statistik beobachten, das Ergebnis de- aanzen Jahre- 19 12 beigefügt, wie wir das regelmäßig in j e d er Monat-ftatistif tun.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde.

Sottesdienst in der Synagoge ^Süd-Anlage), G a m3 tag, den 16. A ugust 1913:

Vorab end: 7.30 Uhr.

Morgen- 8.30 Uhr.

Nachmittags. 4.00 Uhr.

LabbatauSgang: 8.3.» Uhr.

Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goetz.

Gold>'

CM nl3^eJ

2<nl Jahren war ich müde und matt, hatte bihing roabiv sinnige üovsichmerzen u. jede Vuh zum Arbeiten unb zum Vebcii verloren. Der Arzt sagte, es sei ein veraltetes

Nieren

u.Blasenleiden, daneben Darmträgheit in­folge nvenber Lebensweiie. Auf arzl!. Rat irnnf ich Alt buch horxter flark- Nprudei Ktarkquclle Ul ob Eisen - Mangan - K och- tnUmicllc). Schon nach eini­gen Flaschen füblic irb mich als gnnz anderei Mensch. Die tlrinnbfonberimn wurde leb- hast und schmerzlos und blieb rs fciibcm. Fch trinfe ben Marksprudel jetzt tänlitb.baüe mich nie fo wohl und geiunb nefübk wie beule. H. Bck Äerztt. warm ciuos. Fl. 65 ii. !K"> Pi. in der llniucrfität»- Slpotbeke z. gold. E-nacl, in den Drogerien (*. Seibel, Milbiuacr, Ä. t'ioli, C.

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Frankfurt a. M.

liefern prima

Gummischläuche

Arbeitsvergebung.

Die bei Herstellung eines Kanals in der Orts­durchfahrt z,i Münster bei Butzbach erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen auf Grund des MinisterialerlaffeS vom 16. Juni 1893 auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden:

Maurerarbeit, Eisenbetonarbeiteu, Pftastcr- und Chausficrarbeit und Schlofferarbeit.

Die Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Bismarckstr. 32) zur Einsicht offen, woselbst die Ailgebotsvordruckc gegen Erstat­tung des Selbstkostenpreises erhältlich sind. Die Angebote sind nach den einzelnen Arbeiten getrennt bis Freitag, den 22. August d. Is., vormit­tags 11 Uhr, postsrei und mit entsprechender Auf­schrift versehen, einzureichen.

Zur genannten Zeit findet tne Oeffnung der Angebote in Gegenwart von Bewerbern statt.

Friedberg, den 13. August 1913.

Der Großherzogliche Krcisbauinspektor.

Cy*I. B.: Witzler.

Verdingung.

Der Bart einer Waperleitung für die Ge­meinde Michelbach (Lrcis Marburg) foll in nach­stehenden Losen öffentlich vergeben werden: Los 1, Erdarbeiten, Rohrverlegung, Einbau der Formstücke usw. (Gesamtlänge des Rohr­netzes 3000m, außerdem 67 Hausanschlüsse); 2, Lieferung der Rohre, Formstücke usw.;

3, Herstellung der Quellenfassung und des Hochbehälters in Beton ausschl. Matcrial- lteferung.

Derschloffene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind portofrei zum Derdingungs- termin, den 30. August, 4 Uhr nachmfttags, an den Unterzeichneten einzusenden.

Zeichnungen und besondere Bedingungen sind bei dentselben einzusehen. Die übrigen Unterlagen sind gegen porto- und bestellgeldfteie Einsendung von Mk. 1.75 für Los 1 und von Mk. 1L5 je für Los 2 und 3 vont Unterzeichneten zu beziehen.

Ausführungsfrist für alle Arbeiten 21/, Monate. Zufchlagsftist 10 Tage.

Michelbach, den 14. August 1913.

Der Bürgermeister:

D15/g Gimbel.

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen

chuurcichcn.

'

bungstoiien erhoben werben.

(B»/

Zuichtagssrist 4 Wochen.

machen zu lanen.

(B°/i

Die $ktBbmberarbeitcn beim Umbau des Siratzcn^ meifterbauies auf LSwaldSqarien sollen

Mittwoch, den SO. d. Mts., vormittagc« 11 Uhr äffenilid) dergeben werden.

Die BordttigunaSunierlamni liegen während der Tientt- fhmben anf bern üädiftcben Tiefbau mm »nr Einffchi offen. Angebote auT'j'orbmrf, ber baseldsl erhältlich, finbsvälestens bis zum Dorgenanmen Zeilvunkt verschlossen unb mit ent- sprechenber Vluffrfirift versehen an uns einjureidwn.

Die in Gemästbeit deS Reichsviebiencheuacieves aufgcstellteu Lnteu der beitragsoffichiigen Pferde uub Riudviebbentzer der Stadt Gieheu liegen während 8 Tagen vom Tage der Beroäemlrchung dieser Bekannt­machung ab auf dem Stadthaus, Zimmer 15, zur Ein­sicht offen. B15.

Einwendungen gegen die Einttäge können nur wahrend dieser Lnenlegungsfrist unb nur von den beteiligten Bieh- beützern porgebracht werden.

In ben Wagen ber städtischen Tttahenbabn wurden in ber Zeit vom L Duni bis 3L Juli b. I. nachfolgende Gegenittmde oefunbcii:

1 Caves. 1 Tennisschläger, 2 Damenschirme, zwei Damendandraschen. 1 ^Trenring. 1 Taschenmesser, 1 Paar ck'ttlnarbaiibschube, 1 Umhängeschal, 1 Chr» ring, 1 Olevackschein, 1 Schlüssel, 1 Paar Damen- bandschuhe, 1 Buch, 2 Herrenschirme, 1 Gläschen mit Säure unb 1 Hutnadel.

Die obigen Sachen fönnrn auf bem Bureau der Elektrizitätswerke unb Stranenbabn, Vabnftrahe 2^ Zimmer Stt. 4, in Empfang genommen werden. B/,

Mahnung dc» 2. Zieles Gemeindesteuer und Ltanalgebührcn für das Rechnungsjahr 1913.

Das im Monat Juli d. I. fällig gewesene 2. Ziel Ge- meinbcftcucr unb Kanalgebühren fnmi. nut Rücknckt auf bie verspätete Ausgabe ber Zettel, noch biß zum 80. August d. I. ohne .Qoften bezahlt werden. Diejenigen, die mit bet Zablnng dieses Zieles noch im Rückstanbe sinb, werden hiermit gemahnt, bie Abgabe biß xrnn 30. August d. I. an bic Siubikassc zn enttichien. Am 26, unb 31. August ist die Kasse peftblofien. Vom L September d. I. an ge­langt das 2. Ziel zur Beitreibung, wodurch PfänbungS- kosten entstehen. Ueberiveisimgen tm Bankoerkebr müssen am 31. Auguft d. I. ebenfalls bei der Stabtkasse gutge» schrieben fein, anbernfallß die vorgeschriebenen Seitrei-

Lindenholzlieferung.

Die Lieferung des Holgbebaiis für den HandiertigkeitS unterricht der hiestaen Knabenschule für baß Winterhalb­jahr 191314 soll öffentlich vergeben werde». Es ist zu liefern reineß. asttreies Vinbenboli in ber Stärke von 5, tt, 8, 10, 12 bis 18 mm nach Gröveuangabe rechtwinkelig bestossen unb beiderseitig tauber gehobelt. Angebote mit Angabe ber Forderung für ben qm jeder angegebenen Holzart sind mit der Aufschrift voUlieferung" verschlossen dis späieitenß 20. August 1913 bei bem Oberbürgermeister

knaMlMS-kttjlkißMMii da Stabt Ricken.

Montag, 18. unb Dienstag, 19. Augm't 1913, soll baß

Grummetgras von den städtischen Wiesen meistbietend versteigert werden unb zwar: , /

Morttaa, 18. August

a) vormittags 9 Uhr bei bem ^dtlachtbof von ben Wiesen ttn ReiNtädierteld und bei bem Elektrizitätswerk:

b) vormittags 9'. Nhr an Ort unb Stelle von ben Sieseck- böschungen:

c) vormittags 10 Uhr an Ort und Stelle von ben Siefen bei der Aktienbrauerei und in der StevhcutSmark:

dl vormittags 11 Uhr in ber Restauration von Melchior

Schäfer Witwe in der Kaiser-Allee von den Wiesen im

Heegnr auch uub im Russland;

e) vormittags 11', Uhr an Ort und Stelle vom Friedhof am Nahrungsberg:

f) nachmittags 2 Uhr im Vhilosovhenwald von ben Wiesen am Fürstenbrunnen, im SieietftaL von den Hospital- wiesen m ber (Hemartuufl Wiefeck,

g) nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in ber Schwarz lach.

Dienstag. 19. August

a) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle von den Ccbfen- roteicn, einer Hospitalwiese. von ben Wiesen im Stolzen- morgen. Utersbrnnnen und Altenliich;

b) nachmittags 31, Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen,

c) nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Grvsten-Buseck.

Die Zuiarnmenkunfl itt am 18. August bei bem Schlachl- hoi nnb am 19. August bei den Ctfaienroieten.

Die Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht. Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt

Ltädt. Wohnungsnachweis Gießen, -lfterweg 9.

Es find zu vermiete«: B/,

1 Wohnung von 7 Zimmern. 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 3 Wohnungen von 4 Zimmern, ß Woh­nungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Ziminerw 1 Wohnung von 2 Zimmern u. 2 Kammern, 1 Wohnung von 2 Zimmer. 1 Wohnung von 1 Zimmer und Küche, 4 möblierte Zimmer. 2 unmöblierte Zimmer. 1 Schlaf­stelle, 3 Werküalten, 3 Läden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pferdestaü und Heuboden.

Zu mieten gesucht: 37 Wohnungen von 26 Zimmern.

tftädt. Arbeitsnachweis liessen.

Afterweg 9.

ES fönncu eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgeberm

1 Schreiner. 1 Schlosser, 1 Glaser, 1 jüngerer Bursche. 2 Dienstmädchen.

Lehrlinge: 1 Kaufmann.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

4 Schlosser. 1 jüngerer Schneider. 3 Schwarzblech. klempner, 2 Schreiner, 1 jüngerer Bäcker, 1 Sattler, 1 Steinmetz. 1 Z,egeleiarbeiter, 2 landwirtschaftliche Ardener, 1 Dienstmädchen.

Lehrlinge: 1 Bäcker.

ES iudtcu Arbeit:

1 Müller, 1 Bäckern 1 Schuhmacher, 2 Sattler u. Polnerer, 3 Schlosser. 2 Heizer. 1 Wagner, 2 Schreiner. 4 Sven gl er unb Installateure, 2 Anstreicher und Weissbinder, zwei Maurer. 1 Diener, Erdarbeiter, Tagelöhner, HauS- burschen, 1 Handlungsgehilfe, Putz-, Wasch- unb tiauf- fronen.

Lehrlinge: 1 Kaunuann.

Gast- und SchankwirttchaftSgcwerbe: Kellner Aushilfskellner, Zäpfer. LBule