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Meteorologische veobachtungen der Station Gietze«.
Wetter
4- 8,21 C. — 0,6*0.
Die feinst, holländischen zvir-w/w
Schellfische UrciMcigS'
Die
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Sonnenschein Klarervumnel Reis, Dunst
Febr.
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Mlrinzk, Avrikoscii, SBirncn, Srnnttttn, Kcm.Lbft.GoldBiimcii, Plirsick, SksGlt, PftjiA, iingesGlt,
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Die Wirren in Mexiko.
New York, 13. Febr. Die South-Paeisique-Bahn erhielt Anweisung, sich für den Transport gröberer Truppen- abtcilungcn bereit zu halten.
Washington, 13. Febr. Das Staatsdepartement erhielt ein Telegramm, daß der Telegraph nach Moneray durchschnitten sei.
TRAIERHCTEI laVil A.Salomon<Cie.|
Höchste Temperatur am Qllebviqüe , »
Ltiederschlag: 0,0 mm.
Handel.
Klein-Linden, 12. Febr. Der Jahresabschluß unteres Konsumvereins dielet ein erfreuliches Bild de^ (sieschäsisganges. Es >vnrde em Reingeminn von 2392 Mk. et- zielt; die Btitgliederzahl beträgt 120.
vereinznachrichten.
— Hau seil, 12. Rebr. Der 1 64 gegründete Turnverein Hansen beabfiditiat, 1914 sein 50jäbrigeS Jubiläum «u feiern. Um das iteft mit den Bundesveremen des .L'abifTimdbcra- Ttlinerbnndes" begeben zu fönnen, bat er bei dem am 16. d. Bits, tagenden Bundes-Turniage beantragt, ihm das Lundes-Turniest für 1914 zu übertragen.
Amtlicher Wetterbericht.
Ocffentlicher Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussichten in Dessen für Freitag, den 14. txebr. 19131: Margennebel, water langsam austlarend, meist trocken, etwas kalter» stellenireise 'Jiadjtiroft.
auf Eis in la. fernster lcbendsrischer Ware soeben eingetr. u. billigst bei Äug. Wallenfels Marktplatz 17 Telephon 262
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Georg Wallenfels
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Märkte.
Limburg a. d. Lahn, 12. Febr. Fruchtmarkt. Durch- schnittsvreis pro Dialter. Roter Weizen (nafiauifcber) 16,90 Dik., weißer Weizen (angebaute Frerndfortens 16,40 k., Korn 13,00 Dik., Gerste: ^uttergerlte 10,50 Dik., Braugerste 12,25 Ulf., Hafer 8,00—9,00 Dik., Erbsen 0,00 Mk» Kartoffeln 4,00 bis 5,00 Mk.
Mädchen und Frauen mit dünnein, brüchigem oder schwachem-Haar, dcrenSehn- fndjt prächtiges, volles und üppiges
Haar
ist, fei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege deö Haares empfohlen: Wöchentlich 1 maliges Waschen des HaareS mit Zucker*« kom- 6iniertemKräuter-Shani- poon (Paket20Ps.), daneben regelmäßiges kräftiges Einreiben deö Haarbodens mit Zuckers ©riflinabKrttu- ter- H aarwasser (Flasche 1.25) unb Zucker’* «SyCAtab Kräuter Haarnührfett (Dose60Ps.). Großartige Wirkung,von Tausenden bestätigt. Echt bei A.Noll, E.Noll, (s*. Seibel, O. Schaaf, E.Karn, W.Kilbinger, Drogerien, u. H. Tickv, Parfümerie. (sPVt
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vermachtes.
• Acht Arbeiter verbrannt. Aus Remscheid, 12. Febr., wird gemeldet: In der Bergischen Stahlindustrie ver- brannten iirolge Platzens e i u e § Be >itils beim (dteßen acht Arbeiter durch flüssiges Eisen. Einige Arbeiter sind s ch iv e r verletzt.
Kleine Tageschromk.
Die „Kreuzzeitung" meldet: Am Dienstag abend ist die Seniorin des Bismarckschen Geschlechts, Fräulein Hedwig von Bismarck, eine Cousine und Spielgefährtin des Reichskanzlers, im 98. Lebensjahre entschlafen. Tie Verstorbene mar am 10 August 1815 — wenige Monate nach der Geburt ihres Vetters — in Schönhausen geboren. Sie schrieb im Mter von 95 Jahren ihre Lebenserinnerungen. .
In Genua ist der Post- und Pastagierdampser „Regina Margherita" gestern abend am Landungsplatz aus unbekannter Ursache voll ständig untergegangen. Personen sind nicht umgekommen. Der in der Nähe liegende Ueberseedampfer „Sannio" wurde beim Umkippen des sinkenden Schiffes stark beschädig.
rahmt von musikalischen Darbietungen die trefflich vorgetragen, reichen Beifall fanden und zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich beitrugen.
x Bao-Nauheim, 12.Febr. Das Jahr 1911 hat dem städtischen Krankenhause eine erhebliche Frequenz- teigerung gebracht. Während 1910 nur 398 Personen lationär verpflegt wurden, stieg deren Zahl 1911 auf 5 16. Todesfälle sind 16 vorgekommen, davon 10 durch Herzleiden verursacht. Operationen wurden 158 ausgeführt; Todesfälle sind im Anschluß daran keine eingetreten. Leitender Arzt des Krankenhauses ist Dr. Haeberlin.
Starkenburg und Rheinhessen.
h Steinbach, 12. Febr. Tie Verpachtung der Waldjagd der hessischen Exklave am Altkönig brachte gegen früher eine Steigerung von 800 ans 1560 Mark. Pächter wurden ein Cronberger und zwei Frankfurter Herren.
ch Erbach a. Rh., 12. Febr. Beim Fischen gelang e5 dem Herrn Job. Schnntt von hier einen Stör, der ein Gewicht von 7 9 Kilogramm hatte, einzubringen. Der riesige Fisch muß wohl zum Laichen so wett den Rhein heraus- gekommen sein.
Achtung! Achtung!
Morgen, Freitag, den 14. ds. Mts., von morgens 1/..10 Uhr an verkaufe ich am Hotel Felsenkel >er zu Giessen zwei Waaaon Waren: Feinsten ir. Blumenkohl, Stück •’on 20 Psg an, fr. Endivrcn, Pfund 2o Pfkb, Schwarzwurzeln, 2 Pfund 35 Pm, eine KMe — netto W Mund - 3.25 Mk., 10 Pfund ZwtcbcM 40 Pfä-. per
ASK«-, Apfelsinen - Z'tronen «fto. alles äußerst btlltg. 1Ubd-
Klein aus Coln.
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Aivchliche Nachrrchten.
Irraelittsche Rdtgionsgemdnöe.
Gotterdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Samstag, den 15. Februar 1013;
Vorab end: 5.30 Utjr,
Morgens: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr. Schrifterttäruug.
SabbatauSgang: 6.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
Sotterdlenst.
Sabbatfeier am 15. Februar 1913:
Freitag abend 5.15 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr,
Sabbat-AuSgang 6.30 Uhr.
Wock.enaottesdieittt' Dloraens 7.00, abend? 7.00.
Letzte Nnckricbten.
Hessische Zweite Kammer.
bs. 2 a r m st a d t. 13. Febr. Die Zweite Kammer setzte: heute die Beratung des Hauptvoranschlags fort. Abg. Henrich (fortfchr. Volksp.) verbreitete sich über die Stellungnahme seiner Partei zum Voranschlag. Die Anregung des Finanzausschusses der Ersten Kammer wegen des Abbaues der Steuererhöhung sei agitatorisch unverwertbar und praktisch nicht durchführbar. Weiter trat Abg. Henrich mit besonderer Schärfe für eine Revision des p r e u ß. i s ch - h e s s i s ch e n Gemeinschaftsvertrags ein. Weiter sprach er über das Gemeindesteuer- wesen und ging dann auf die Angriffe des sreikonservativen Abgeordneten von Kardorff auf die süddeutschen Staaten ein.
Staatsminister Dr. v. Ewald sprach über den Antrag des Finanzausschusses auf UeberführunL des Groß- herzoglichen Familieneigentums in den Staatsbesitz. Dieser Ueberführitng ständen fast un^ überwindliche Schwierigkeiten gegenüber. Jedenfalls müsse der Staat an das Großh. Haus eine bedeutende Entschädigung bezahlen, und es müsse die Zustimmung des Vertreters der beiden Prinzen eingeholt werden.
Hierauf spricht Abg. Ulrich (Sozialdem.). ,
--Friedberg, 12. Febr. Die Hauptversamm- lung des Hessischen Landesverbandes des deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke fand dieser Tage im Hotel Trapp hier statt, unter Leitung des neuen Vorsitzenden Geh. Regierungsrates Dr. Dietz zu Darmstadt; Vertreter der meisten in dem Verbände vereinigten Hessischen Kreisvereine waren erschienen. Nach einer Begrüßung des Vorsitzenden wurde in die Tagesordnung eingetreten mtb zunächst die Frage erörtert, wie der bisher in der Oeffentlichkeit etwas zurückhaltende Landesverband neu belebt, und durch Schaffung einer geeigneten Satzung auf eine gesunde Grundlage gestellt werden tonne. Zur Vorbereitung der neuen Satzung wurde ein Ausschuß gewählt, der demnächst zufammen- treten wird. Hierauf hielt der in der Versammlung anwesende Generalsekretär des deutschen Vereins, Professor Gons er von Berlin, einen Vortrag über die Aufgabe der Kreisvereine. Der Vortrag gab den in der praktischen Arbeit stehenden Vereinsmitgltedern reiche Anregung und löste eine lebhafte Aussprache aus, die erkennen ließ, daß man von dem Vortrag eine nachhaltige Wirkung erwarten darf. An die Mitgliederversammlung schloß sich abends eine öffentliche Versammlung an, veranstaltet vom .Kreisverein Friedberg, Schotten und Büdingen. Der Kreisvorsitzendc Pfarrer Fritsch-Ruppertsburg begrüßte die Anwesenden, besonders den Landesvereinsvorsitzenden Herrn Geh. Regierungsrat Dr. Dietz, wie die Vertreter der Stadt, des Predigerseminars, der konfessionellen Gemeinden und der Jugendwehr, die ihr Interesse an der Arbeit des Vereins bekundet hatten. Darauf führte er aus, wie jeder Stand die Schäden des Alkohol- mißbrauches zu befürchten und zu bekämpfen habe, auch aus der Arbeit des Vereins Vorteil ziehe. Geh. Regierungsrat Dr. Tietz stellte wachsende Beteiligung aller Volkskreise an der Arbeit fest, betonte die bei aller Verschiedenheit der Wege mit den Abstinentenvereinen gemeinsame Kampfes- aufgabe, zeigte aber auch, wie notwendig noch die Aufklärung über die Alkoholgefahr sei und wie alle Stände namentlich auch die Frauen gegenüber dieser Gefahr (besonders bei Trinkerrettung) große Aufgaben hätten. Professor Gonsser hielt sodann einen fes>elnden einstündigen Vortrag über das Thema: „Der Kampf gegen den Mißbrauch geistiger Getränke eine nationale Auf- a a b e". Ausgehend von den: bekannten Müllheimer Eisenbahnunglück, dessen Ursache der Alkoholmißbrauch des Lokomotivführers gewesen war, und das damals 14 Tote, 84 Verwundete und 1 766100 Mk. Entschädigung gekostet hatte, bewies er, wie die Alkoholnot das ganze Volk schädigt, und wie der Mißbrauch des Alkohols die drei Säulen eines starken Volkes die Gesundheit, den Wohlstand und die Sittlichkeit des Volkes untergräbt. Die Ansprachen waren um-
Frische, rosige Haut
bekommen blaß und müde aussehende Kinder, wenn die ’JJiutter ihnen eine Zeitlang regelmäßig die gute, hohe Nährkrast besitzende Scotts Emulsion eingibt. Hand in Hand mit einer Besserung des Aussehens geht eine allgemeine Kräftezunahme. Auch die Eßlust wird wieder reger, und an Stelle verdrießlicher sieht man pausbäckige, gesunde Kinder herumhüpfen. ',l
Aber es muß die echte Scotts Emulsion sein!
her Stimme. Möchten nach den aufgeregten Dagen und den vielen Streitigkeiten in unserer Gemeinde wieder friedliche Zeiten kommen.
Kreis Sch Een.
st Schotten^ 12. Febr. Stadtvorstandssitzung. Anwesend waren Bürgermeister Kromm, Berg. Zinser und me Gemeinderatsmüglieder Hofmann, Meiski, Pröscher, Schlitt, Weitz, Schlörb VIII., Zeunges und Schlörb V. Die Arbeiten für den Rohbau dor Rektorwohnung, außer den Erd- und Maurerarbeiten, die bereits vergeben find, wurden an folgende Bewerber vergeben: die Steinhauerarbeit an Melchior Boll in Friedberg, die Zimmerarbeit an Wilhelm Neumann hier, die Dachdeckerarbeit an Martin Meuer hier, die Spenglerarbeit an D. Konrad hier und die Grobschlosserarbeit an K. Hupfer und K. Wießner hier. Der Widerspruch eines V i e h b e f i tz e r s gegen seine Heranziehung mit zwei Stück Vieh zu den Faselunterhaltungskosten mußte abgewiesen werden, weil festgestellt ist, daß der Reklamant zur Zeit der Viehausnahme und auch das ganze Jahr zwei sprungfähige Rinder bezw. Kühe im Besitz gehabt hat und er auch tatsächlich 1912 zweimal mit einer Kuh bei dem Bullen gewesen ist. Rach den im Voranschlag niebergelegten Bestimmungen wird von jedem Stück sprungfähigen Muttervieh Sprunggeld erhoben und macht es keinen Unterschied, ob auch jedes sprungfähige Tier zu dem Bullen geführt wird oder nicht. — Die am 31. v. M. vorgenommene Nutzholzversteigerung mit einem Durchschnittserlös von 17 Mk. für den Festmeter Fichtenstämme wurde genehmigt. — Die Entwürfe je einer Ortssatznng über die Einführung einer Warenhaus- und Filial- steuer wurden mit den ant 11. v. M. beschlossenen Steuersätzen genehmigt. — Auf Anregung des Kreisamts beschließt der Stadt- Vorstand, vom 1. April 1913 an die Gemeindesteuerzettel sämtlich in verschlossenen Umschlägen zustellen zu lassen.
□ Gro ß »Eichen, 12. Febr. Ein hiesiges Kind im Alter zwischen zwei und drei Jahren fiel in einem unbewachten Augenblick von der Bank und brach dreimal den einen Arm.
Kreis Friedberg.
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hk. Klansthal, 10. Febr. Der Privatdozent für Physik an der Technischen Hochschule zu Stuttgart ^r. Julms Wallot (aus Oppenheim) ist in gleicher Eigenschaft an der hiesigen Bergakademie zugelassen worden.
tEuHicbivvrtbrt.
Frankfurt a. M„ 12. Febr. Militärischer Ueberlandslug. Die Fliegeroffiziere der Station in Darmstadt führten in den letzten 3 Tagen größere Ueberlandflüge aus: Leutnant Reinhard, der bekannte Flieger, mit Oberleutnant B l u m e n b a d) als Beobachter und Leutnant v. Mirbach mit Lentnanl von Beera, als Passagier flogen auf ihren Euler-Doppeldeckern von Frankfurt nach Heidelberg. Leutnant Reinhard nahm seinen Weg über Darmstadt in einer Höhe von 1600 Metern, Leutnant von Mirbach über Mannheim, ferner Leutnant Sommer nut Hauptmann o. Dewall, dem Führer der Darmstädter Station, als Passagier von Darnrstadt über Mannheim nach Heidelberg, wo die drei Flugmaschinen in Abständen von wenigen Minuten ankamen und zwar um 4 Uhr 55 Minuten, 4 Uhr 59 Minuten und 5 Uhr 4 Minuten. Tie Offiziere wurden von den s^dtt- fchen Behörden begrüßt und waren abends Gaste der ^tadt. Äm 2 Flugtag ging der Flug nach Karlsruhe Wetter, wo die Flieger das Großherzogliche Schloß umkreisten, um dem Brautpaar ihre Huldigung darzubringen. Der Rückflug erfolgt heute über Heidelberg nach Darmstadtt_______________
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