Bohnenstange" aufführen sollte, und eine zweite Gesellschaft, die
T^if OTrnhöte 15 überhaupt besucht. Bohnenstange" aufführen sollte, und eine zweite Gesellschaft, die
btem?aClLmCnhbercn Teil^des Problems angeht, die Frage der ein gvotzes Schaustück „Wildauftrrllirn" mimte und die Realistik fn ficht es damit günstiger. Die Negierung hat über- ihrer Szenenbilder durch Pferde, Schlangen und Alligatoren zu nif sroü«?Ai!^rhinaen bis auf den Felsgrund hinab ausführen erhöhen pflegte. Ern später von Wolverhampton abgehender Zug fniftm die ^Ruinen gegenwärtig sicherer sind, als sie fuhr nun auf den in Gttuigshall haltenden Theaterzug auf, zwei
vorher waren ehe das Wasser sie bedrohte. Ettoaö bedenklicher > Wagen wurden gebvochen, urrd die Reisenden erlitten eine schlimme
ein großes Sckiausttick „Wildaustralien" mimte und die Realistik
um die Tempelruinen aufzuführen und künstliche Insel int Ueberschlveiumungs- als teclptisch unausführbar aufgegeben
wasserdichte Mauer rings gewissermassen eine große gebiete auszusparen, hat werden müssen.
Das Schicksal der Tempelruinen von philae.
In den letzten Dezembertagen ist ein neues großes Kulturwerk in Aegypten, ein weiterer Staudammbei Assuan, feierlich eingeweiht worden, und bei dieser Gelegenheit ist der Plan -rörtert wordeit, die Tempelrttiuen von Philae, die nunmehr ben größten Teil des Jahres von den Fluteit des Nils überschloemmt sein werden, nach England oder gar nach den Vereinigten Staaten
ist die Frage der Inschriften in den Ruinen. Diese werden vielleicht von dem Wasser allmählich vernichtet. Der Vorschlag, eine
Beschlüsse des türkischen Ministerrates.
Konstantinopel, 2. Jan. Der Mini st errat, der um 2 Uhr irachmittags zusammentrat und um 7 Uhr abends noch andauerte, nahm die gestrigen Verhandlungen der Friedenskonferenz zur Kenntnis und beschloß, den otto- manischen Bevollmächtigten neue Instruktionen zu Übermitteln. Es heißt, die Pforte bestehe noch immer auf dem Besitz des Vilajets Adrianopel bis 9)anti und stimme einer Grenzberichtigung zu, der nicht der Charakter einer Gebietsabtretung anhafte. Die Pforte bestehe weiter auch auf dem Besitz der Inseln des Archipels und willige ein, die Entscheidung der Großmächte betr. Kreta und der Gebiete westlich des Adrianopeler Vilajets gemäß den allgemeineit Interessen anzunehmen.
Die Presse bearbeitet die öffentliche Meinung dahin, daß es ein großer Erfolg wäre, Adrianopel zu retten.
Der türkische Minister des Aeußern erklärte dem Mitarbeiter des Wolffschen Bureaus, die Pforte habe ihren Delegierten in London neue Instruktionen gesandt, die ihnen gestatteten, die Delegierten des Balkanbuuoes wissen zu lassen, daß die Pforte keine Insel des Aegäischen Meeres obtreteii könne, daß sie dagegen geneigt sei, einige Rekti-
Zu der Frage nach dem Schicksal der berühmten Tempelruinen imrd nun aus Alexandria Folgendes berichtet: die Befürchtung das; die Ueberstutung der Tempelruinen durch den Ntl gleichbedeutend mit ihrer allmählick;en Vernichtung sei, besteht zu Unrecht, wohl aber wird es künfttg kaum möglich sein, sie zu besichtigen. Vor langer Zeit hatte btc „Socrety of Antiquartes" in London sich an Lord Cromer geroenbet und Protest „gegen jeden Plan erhoben, der die vollständtge Vernichtung jener archäologischen Denkmäler bedeutete, außer wenn klar bewiesen würde, daß ein solck-er Plan für das Wohl Aegyptens unbedingt nötig wäre und daß auf andere Weise die gleichen Vorteile nicht erzielt werden könnten". Lord Cromer hatte geantwortet, die gegenwärtigen tmd zukünftigen Interessen der ägyptischen Bevölkerung dürften nicht der Uittertauchung dex Tempel geopfert werden Sckwn 1894 war die Tempelsrage aktuell, uub dama s schlag Sir William Garstiit vor, die Ruinen abzubrechen und nicht weit von ihrem ursprünglichen Orte auf der Insel Blgeh wieder aufzubauen. Vergl-chen mit dem barbarischen Plane der Ueber- sül rung nach England oder gar in dte neue Welt wäre dies das kleinere Uebel und zugleich die bet wertem billigere Losung des Problems gewesen. Unter den Archäologen entstand aber ein Sturm der Entrüstung und der Vorschlag Garsttns blieb somit Vorschlag. Jetzt werden die Archäologen es wahrscheinlich be- daß sie nickt auf Sir William Garsttn gehört haben, denn Sn bie $ inm nun an Ort und Stelle «en geblieben siZ, s» sind sie nickt dem 'Jitlfluffe entsogen, und, was schlimmer ist 'sind sie nicht sichtbar! Zwischen 3ulr und Ottober liegen sie freilich über dem Spiegel des Wassers, allein Zu dieser Zeit ist bin öi&e in Assuan unerträglich, und nur tm Winter wird
Die woll-n zerstreuen fi st.
Der alte Brauch, der einst von bett Staatsmännern und auch von ben Staatsoberhäuptern viel geübt wurde, die Neujahrsfeier zu politischen Kundgebungen von mehr ober minder großer Bedeutung $u benutzen, ist im Laufe der letzten Jahre immer mehr zurückgegangen, und eine Neujahrsansprache wie bie Napoleons III. am 1. Januar 1839, welche bas Vorspiel zu einem blutigen Kriegsdrama bildete, wäre in den heutigeir Zeiten, wo btc Kabinettspo-litik längst einer Interessenpolitik ber Nationen Platz gemacht hat, iricht mehr denkbar. Da war die Ansprache des Präsidenten Fallier es bei dein Nenjahrsempfang des diplomatischen Korps auf einen ganz andern Ton gestimmt. Versicherte doch ber Präsident der französischen Republik, baß Frankreich auch in Zukunft i ' der Rolle fortfahren werbe, die Zivilisation zu fördern und die guten internationalen Beziehungen aufrecht zu erhalten und zu 'befestigen. Auf einen nicht minder friedlichen Ton als bie Worte Fallieres war die Ansprache des ungarischen Ministerpräsidenten Lukacs bei der Neujahrsgratulation ber Mitglieder ber Regierungspartei gestimmt. Sprach er boch bie bemerkenswerten Worte, bie in biesem Falle doppelt ins Gewicht fallen, weil sie von einem Staatsmann ber in dem Balkankonflikt besonders engagierten Donaumonarchie ausgehen, baß die Wolken sich allmählich zerstreuen und baß „uns unmittelbar betreffende Komplikationen nicht mehr eintreten" dürften. Diese Hoffnung grünbet sich zweifellos nicht nur auf ben bisherigen Verlauf ber Botschafterreunion unb ber Friedenskonferenz, sondern auch auf die direkten Verhandlungen, die beispielsweise in ber Frage ber Abgrenzung Albaniens im Verein mit bCn Botschafterberatungen zwischen ben Mächten gepflogen werben. In der Tat haben ja auch die Beratungen der Londoner Vertreter ber Mächte bereits zwei einigermaßen greifbare Ergebnisse zu verzeichnen, nämlich einmal bie Einigung über die Autonomie Albaniens unter der Suzeränität des Sultans und zweitens bie prinzipielle Verständigung über die Ueberlassung eines offenen, freien und neutralen Hafens an Serbien auf albanischem Gebiet, ber burch eine internationale Eisenbahn unter europäischer Kontrolle mit Serbien verbunden werben und bie Freiheit des Handels für alle serbischen Waren einschließlich Kriegsmunition sowie bie Zollfrerheit für Serbien besitzen soll.
ttnterdeßsen hat auch die am Mittwoch abgehaltene Konferenz ber Balkanbe le gierten, deren Fort Setzung auf Freitag nachmittag vertagt worben ist, trotz des hartnäckigen Feilschens unb Handelns ber türkischen Delegierten bie Verhandlungen wieder um einige Schritte vorwärts geführt. Hat boch die Türkei nunmehr formell sich bereit erklärt, alles Gebiet westlich bes Vilajets Abrianopel abzutreten, unb zugleich ist ein Einverstänbnis zwischen ben Delegierten darüber erzielt worden, daß die Bestimmung der Grenzen Albaniens und seiner politischen Verfassung den Großmächten überlassen wird. Ungelöst sind nach wie vor noch die Fragen, ob Adrianopel den Türken verbleibt oder den Bulgaren ^.fallen sott, inwie- etoeit bie Aegäischen Inseln bei ber Türkei bleiben, und enblich, ob bas Besitzrecht Griechenlands an Kreta offiziell anerkannt werden sott.
Man sieht, daß hier noch ein ganzes Bündel schwieriger Fragen zu erledigen ist, aber wenn man über den Kopf gekommen ist, wird man zum Schluß auch über den Schwanz kommen, und wenn auch die Verhandlungen noch des öfteren stocken sollten und von der einen ober anderen Seite mit dem Abbruch gedroht werden würde, so braud)t man das nicht allzu tragisch zu nehmen. Muß man doch
fifationen der Grenze des Vilajets Adrianopel vorzunehmen, das aber vollkommen der Türkei verbleiben müsse. Von einem gesicherten Frieden zu sprechen aber gehe zu weit, da die Türkei betreffs Abrianopels unerbittlich sei und unbedingt den K rieg Wiede r beginnen werde, falls diese Stadt nicht der Türkei belassen werde.
Die Botschafterkonferevz.
London, 2. Jan. Die B o t s ch a f t er k o n f er en z dauerte heute längere Zeit an, jedoch wurde keine Erklärung über die behandelten Fragen ausgegeben.
Ein Erfolg der Türken vor Skutari?
Konstantinopel, 2. Jan. Die Blätter ntNiien einen neuen Erfolg ber Türken vor Skutari. Die Montenegriner würben banach mit großen Verlusten zu rück geworfen- 300 Montenegriner würben zu Gefangenen gemacht. Auf türkischer Seite sinb brei Soldaten getötet und 45 verwundet worden.
2111» Hessen.
Die Lehrer und die Besoldungsordnung.
bs. Darmstadt, 2. Januar.
Heute nachmittag 2 Uhr sand im großen Saale der Turngemeinde am Woogsplatz eine Versammlung der Lehrer des Großherzogtums statt, zu der der Hessische Landeslehrerverein und der Katholische Lehrerverein eingeladen hatten, um zu der neuen Besolbungsordnung Stellung zu nehmen. Der Saal fast mehr als 1500 Sitzplätze, aber auch in den Gängen standen noch einige Hundert, so daß man von einer wahrhaft überfüllten Versammlung sprechen tarnt. Den Vorsitz führte der Vorsitzende des Hessischen Landeslehrervereins, Herr Hufs, der die Erschienenen begrüßte und ersuchte, die Verhandlungen in Ruhe zu führen.
Der Hauptredner, der Landtagsabgeordnete Bach-Mainz gab eine eingehende Kritik der neuen Vorlage. Durch die Vorlage seien die Lehrer, statt den mittleren Beamten in der Gehaltsstufe glcichzukommen, diesen noch ferner gebracht worden. Während die mittleren Beamten, die mit 32 Jahren angestellt werden, ein Gehalt von 2100 Mk. und 480 Wohnungsgeld erhalten, stellen sich die Lehrer mit 32 Jahren, also nach einer 9jährigen Dienstzeit auf 1800 Mk. und 400 Mk. Wohnungsgett^uschuß. Die Vorlage zeige auch, daß man bie Arbeit der Lehrer viel geringer bewerte, als bie der Eichmeister, Baggernreister usw. Dagegen müßte die Lehrerschaft protestteren. Der RÄmer führte barm aus, daß bei keiner Beamtengruppe die erstmalige Zulage -ga-äiger als 153Mk. fei, .Uhr bd ben Leyrerst fei sie'auf lOllMk. festgesetzt. Die Lehrer rangierten zwilchen den Kanzleidienern und Hausbeschließern. Nur bei den Reallehrern bestehe ein Unterschied, dort betrage die erste Zulage 300 Mk., aber immerhin noch 100 Mk. weniger als bei den mittleren Beamten. Auch die akademischen Lehrer hatten einen Grund zur Klage. Gegen eine derartig ungerechte Behandlung müsse die gesamte Lehrerschaft in geschlossener Phalanx vorgehen. Wie die Lehrer den Erhöhungen der mittleren Beamten nicht mißgünstig gegenüberständen, so erwarteten sie auch von diesen, daß sie die Forde- viingcn der Lehrerschaft anerkennen. Hauptlehrer Bach betonte aber auch, daß auch innerhalb der Lehrerschaft mancher Zeitungsartikel besser ungeschrieben geblieben wäre. Wie in Oldenburg die Beamten unb Lehrer gemeinsam vorgegangen seien, so müßte man auch in Hessen l-andeln können. Der Redner ging dann auf die preußischen Verhältnisse ein. Die Regierung habe zwar erklärt, daß sie nicht imstande sei, ihren Beamten die gleichen Bezüge zu sichern, wie Preußen, und daß sich deshalb die Lehrer damit zufrieden geben könnten, wenn sie trotzdem den preußischen Lehrern nahezu gleichgestellt seien. Bach legte nun dar, daß es die Art der Staffelung sei, die die B^üge der heffischen Lehrer bedeutend verkleinere. In Preußen werden die Lehrer mit vierundzwanzig Jahren definitiv angestellt und haben cs nicht nötig, lange zu laufen und zu betteln. Der Redner warf die Frage was 'nun zu tun sei und beawwortete sie dahin, daß man unter allen Umständen an der als richtig anerkannten Forderung fest-
Erschütterung, iveiui sie auch durchweg ohne lebensgefiährlicke Verletzungen davonkamen. Als der erste Schreck überwuirden war, harrte der Passagiere aber ein zweiter: bei dem Zusammenstoß waren die Wagen, in denen die Schlangen und der Alligator untergebracht waren, geborsten und die gefährlichen Repttlicn hatten die Gelegenheit benutzt, um die lang entbehrten Freuden der Freiheit auszuwsten. Die größte Aufregung verursachte begreiflicherweise die große Riesenschlange, die unter den Anwesenden eine Panik hervorrief und vielleicht noch schlimmeres Unheil angestiftet hätte, wenn nickst die australische Schlangenbändigerin Miß Cleo die Situation gerettet hätte. Es war kein leichtes Stück Arbeit, das mächtige Reptil wieder zu bändigen und zu seinem Kasten zurückzubriirgen. Inzwischen aber war der Alligator spurlos verschwunden, und er wurde erst 'später entdeckt. Der tückische Geselle hatte im Bahnhof unter einem Gepäckwagen ein Asyl gesunden, von dein aus er drei Gepräckträgern einen heillosen Schrecken einjagte. Die Dunkelheft, in ber sich alle diese Szenen abspielten, trug nicht loenig zur Aufregung der Reisenden bei und erschwerte auch bei- Tierbändigerin ihre Arbeit, well sowohl die Reptilien wie auch der Alligator immer wieder- vor dem Lichte flohen. Mer schließlich gelang es doch, die ganze Menagerie wieder zu- sainmenzubringen, und erst dann konnte mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden.
— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Max G r u b e hat nach einer Mitteilung des „Hamburger Fremdenblattes" die meiste Aussicht, Nachfolger Hagemanns in der Leitung des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg zu werden. — In Straßburg ist am 2. Januar Geheimrat Prof. Dr. Euting gestorben, der Mitbegründer unb spätere Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek. Euting war ein hervorragender Forscher auf dem Gebiete der syro-ealdäischen Sprache und als Schriftsteller, Maler unb langjähriges Vor- ftanb5mitglieb des Vogesenklubs weithin bekannt. — Das'Befinden Paul Heyses gibt neuerdings zu Bedenken Anlaß. Die von Herzschwäche herrühreirde Atemnot macht dem 83 i übrigen Dichter große Beschwerden. — Die Deutsche Bücherei ist nun ins Leben getreten und vorläufig in dem deutschen Buchgewerbehaus in Leipzig untergebracht worden. Die gesamte deutsche Literatur, die vom 1. Januar an erscheint, ist bort ohne Lücke aufzufinden. Die in Deutschlanb jährlich erscheinenden 6300 Zeitschriften werden der Deutschen Bücherei zur Verfügung gestellt.
in Betracht ziehen, baß ber beiderseitige Friedenswille bes Balkanvierbundes und ber Türkei nicht allein baS Verdienst ber Mächte ist, sondern auf ber allgemeinen Erschöpfung aller fünf Ballanstaaten beruht, von denen im Ernst keiner, wenigstens soweit bie verantwortlichen Politiker in Frage kommen, an die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten denkt. Wird aber, wenn auch mit Ach uub Krach, eine Einigung zwischen den Kriegführenden erzielt, und sichren, wie zu hoffen ist, bie jetzt eingeleiteten Verhandlungen zwischen dem Vertreter Bulgariens, dem Präsidenten Da new, und dem rumänischen Gesandten in London, M i schu, über die Kompensationen für Rumänien zum Ziel, daun wird auch die enbgülttge Erledigung der österreichisch-serbischen Differenzen keine unüberwindlichen Schwierigkeiten bereiten. Kann doch jdie derzeitige Auslandsreise des russischen Kriegsministers Suchomlinow als ein erfreuliches Anzeichen dafür begrüßt werden, daß man in stiußland nicht mehr mit einer unmittelbaren Kriegsgefahr rechnet, und daß die von den Offiziösen verkündete Entspannung zwischen der Donaumonarchie und dem Zarenreiche wirklich den Tatsachen entspricht. So läßt sich die Weltpolitik im Jahre 1913 trotz dieser angeblichen Unglücksziffer etwas besser an, als sie im Jahre 1912 aus klang!
Die Friedenskonferenz.
Zu den gestern mitgeteilten Gegenvorschlägen der Türken hat in derselben Sitzung am Mittwoch V e n i s e 1 o s namens der Delegierten ber Verbündeten folgende Antwort verlesen: Erstens : Die Verbündeten nebmen Kenntnis von der Abtretung der Gebiete westtich des Bil aj e t s Adrianopel unter der bestimmten Bedingung, daß diese 2lb- tretung sich nicht nur auf die okkupierten, sondern auch auf die Gebiete sich bezieht, bie noch nicht vollständig, okkupiert sind. Was Albanien betrifft, so beharren die Verbündeten auf ihren früheren Vorschlägen: zweitens: Die türkischen Vorschläge über das Vilajet Adrianopel sind unannehmbar, da sie zu separaten Mkommen führen müßten und da sie außerdem nicht das verlangte Gebiet gewähren; drittens: die ottomcrnischen Vorsckstäge über die ägäischen Inseln und Kreta sind eben falls unannehmbar. Die Verbündeten halten ihre frühere Forderung auf Abtretung der Inseln unb auf Verzicht aller türkischen R echt.e a.u f a. an jr c.d?t ,4
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— Z u Ehren des Grafen Hülsen-Häseler, der am 1. Januar sein lOjühriges Jubiläum als Generalintendant ber preußischen Hofbühnen feierte, sanb am Neujahrstag im Berliner Opernhause eine jZ-eier statt, an der sich das gesamte Personal ber Oper und des k. Schauspielhauses beteiligte. Dem Generalintendanten wurde eine Festschrift überreicht, die die Ge schichte der Verwaltting des k. Schauspiels unter seiner Leitung darstellt.
— Ter gute R u f und die Schaubühne. In der letzten Nummer ber von Siegfried Jacobsohn in Berlin herausgegebenen Zeitschrift „Tie Schaubühne" beichästigtc sich ein Artikel von Theodor L e s s i ii g absprechend mit Hermann S u b ermann s neuem Schauspiel „Der gute Ruf", das in der nächsten Woche die Berliner Uraufführung erlebt. Aus Antrag des Verbandes Deutscher Bülpieuschriststeller erschien am Dienstag ein Gerichtsvollzieher bei deni Herausgeber der Zeitschrift mit einer Verfügung des Landgerichts, die unter Androhung von 600 Mk. Geldstrafe für jeden Fall der Zuwiderifandlung die weitere Verbreitung der betreffenden Nummer untersagte. Die nodj vorhandenen Exemplare wurden mit Besckstag belegt.
— D i e Menagerie beim E i s e n b a h n z u s a m in e n - stoß. Tas Enttveichen und Wiedereinfangen einer mächtigen Riesenschlange, eines großen Alligators und einer ganzen Anzahl kleinerer Schlangen war das aufregende unb gefährliche Nachspiel eines Eiscnbahnznsammenstoßes, ber sich am Sonntag in ber Nähe von Wolverhampton auf der englischen Nordwestbahn ereignete und der glücklicherweise ohne einen Verlust von Menscknn- leben endete. Em Sonderzug, in dem zwei reiscmde Theatergesellschaften inttergebradjt worden waren, hielt in der kleinen Station Ettingsl>all. In dem Zuge befanden sich die Pantomimentruppe des „Graitd Theätre", die ,^Jacgues unb die
Nr. 2 Erstes Blatt ,63. Jahrgang Zreitag, 3. Januar 1913
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Annahn.e von Anzeigen Hotationsbruct und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vlich- und Steinöruderei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. Land-'E.Heß: Mr den bis vörnftttags'b'tt!)^ Büdingen: Fernsprecher yr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße |6a. Anzeigenteil: H. Beck.
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Dlet &. i Labn. ihung von börsen-
•positenverkehr-
reditbriefen auf alle In- und Auslande& ^ndeuscheinen und


